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#operaismus — Public Fediverse posts

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  1. Mujeres Libres.Libertäre Kämpferinnen

    Die Gruppe Mujeres Libres (Freie Frauen) unterstützte im Spanischen Bürgerkrieg (18.7.1936 – 1.4.1939) sowohl die republikanische Seite an der Front und im Hinterland als auch die soziale Revolution. In der revolutionären Situation in den republikanischen Gebieten schlossen sich seit Juli 1936 über 20.000 Frauen, zumeist Arbeiterinnen, in mehr als 160 Ortsgruppen der Mujeres Libres zusammen.

    edition-av.de/buecher/mujeres_

    #Anarchie #AnarchoSyndikalismus #AntiKapitalismus #Rätekommunismus #Operaismus #SozialeRevolution #Feminismus

  2. Archiv: „Krise und Revolte“ jetzt verfügbar!

    Diese Broschüre vereint eine Reihe von Texten zum Thema „#Krise und Revolte“. Die Beiträge zeichnen nach, wie sich parallel zur Lehmann-Krise im Jahr 2008 an vielen Stellen des Globus Be­we­gungen entwickelt haben, die gegen die Abwälzung der Kri­sen­folgen revoltieren.

    download unter blog.syndikat-a.de/2026/07/09/

    #Anarchie #AnarchoSyndikalismus #AntiKapitalismus #AntiMilitarismus #Rätekommunismus #Operaismus #SozialeRevolution

  3. „Die Teilnahme an parlamentarischen Aktivitäten empfanden wir als Verrat“
    Rudi #Dutschke (#SDS) interviewt Bernhard Reichenbach (#KAPD)
    labandavaga.org/?p=235
    -> Spannendes Interview aus 1969

    - Ja. Sie lehrte die Menschen, aus eigener politischer Initiative heraus zu handeln, unabhängig von irgendwelchen #Vertretern.

    - Sie müssen bedenken, dass Ende 1918 in Deutschland eine revolutionäre Situation herrschte. Die Teilnahme an parlamentarischen Aktivitäten
    empfanden wir als Verrat. Das Parlament wurde unter anderem für den #Krieg verantwortlich gemacht. Im Jahr 1919 fand fast die gesamte linke Politik innerhalb der #arbeiterrate statt, nicht in den #Gewerkschaften oder im Parlament. Die #Räte waren #außerparlamentarische und potenziell #antiparlamentarische Institutionen.

    - Russland befand sich am Ende einer jahrhundertelangen autokratischen
    Herrschaft. Die gesamte gesellschaftliche Atmosphäre war reif für einen grundlegenden Wandel. Deutschland hatte eine Tradition parlamentarischer Institutionen, eine Tradition der Regierung durch gewählte Vertreter. Unter solchen Bedingungen ist eine #Revolution viel schwieriger, weil sie als Zwang gegen demokratisch gewählte Vertreter erscheint.

    - Es stimmt zwar, dass der entscheidende Schauplatz des Kampfes um die politische Macht innerhalb der Arbeiterräte lag, aber aus den zuvor genannten Gründen kam jede Aktion gegen die gewählte Regierung nicht in Frage, insbesondere solange diese (SPD)
    innerhalb der Räte über eine Mehrheit verfügte.

    - Unabhängige Räte, die sich nicht wie bisher auf Berufe, sondern auf Fabriken stützten, entstanden spontan in ganz Deutschland. (...) Unter diesen Umständen bildeten die Arbeiter einen Rat und machten sich daran, diese Probleme selbst zu lösen. Wir von der KAPD waren der Meinung, dass die #Gewerkschaften ein Hindernis für die Schaffung einer neuen Gesellschaft darstellten und dass es vor allem darauf ankam, die Arbeiter zu ermutigen, unabhängig von den Gewerkschaften #direkt zu handeln.

    - Wir erklärten ihnen immer wieder, dass es unerlässlich sei, sich auf der Grundlage der #arbeitsstatten und nicht der Berufe zu organisieren und einen nationalen Verband der #Betriebsräte [revolutionäre Arbeiterräte, und nicht die sozialpartnerschaftlichen Betriebsräte von heute] zu gründen.

    - Die KPD handelte damals organisatorisch und taktisch genau wie die Sozialdemokraten; die einzigen Unterschiede bestanden in den Parolen. Wir standen für #direkteAktionen der Arbeiter

    #Anarchie #AnarchoSyndikalismus #AntiKapitalismus #Rätekommunismus #Operaismus #SozialeRevolution

  4. @deutschlandfunk Pflegende Angehörige halten das System genauso zusammen wie berufliche Pflege – beide werden an ihre Grenzen gebracht, weil der Staat die Pflege bewusst in private Hände abschiebt.
    Ohne Angehörige wäre alles längst kollabiert, aber genau darauf baut dieses System: auf unbezahlte, erschöpfte Care-Arbeit.

    Ob zu Hause oder im Krankenhaus: Die Krise ist keine Ausnahme, sondern Struktur.
    Pflege braucht Entlastung, kollektive Macht und echte Unterstützung – nicht noch mehr Verantwortung, die nur weiter nach unten durchgereicht wird.

    #Pflege #pflegendeAngehörige #PflegeKrise #PflegeIstPolitisch #CareArbeit #Klassengesellschaft #Operaismus #Rätekommunismus

  5. anlässlich des Todes von #AntonioNegri haben unsere Freund*innen von der Zeitschrift Officina Primo Maggio einen Nachruf verfasst, den wir auf unserem Blog auf Deutsch veröffentlicht haben: https://sozialgeschichte-online.org/2023/12/22/nachruf-auf-antonio-negri-1933-2023

    Nachruf auf Antonio Negri (1933–2023)
    „In der Nacht vom 15. auf den 16. Dezember [2023] ist
    #ToniNegri verstorben. Mit ihm verstirbt der letzte der Väter des #Operaismus, nur wenige Monate nach Mario Tronti. Um sich seiner zu erinnern, wird es Zeit brauchen, denn er war unter verschiedenen Aspekten eine herausragende Figur. Dies trifft sicherlich auf seine Stellung im akademischen Betrieb zu, aber vor allem auf seine Rolle im Zentrum der komplexen Beziehung zwischen Intellektuellen und der Arbeiterklasse, eine Beziehung, die dem Marxismus und den kommunistischen Bewegungen zugrunde liegt. Von diesem Blickwinkel aus betrachtet, überschreitet sein Handeln den Horizont der italienischen außerparlamentarischen Bewegungen, der letztendlich begrenzt war. Außergewöhnlich, praktisch einzig in seiner Art war seine Obsession mit der Revolution, er schien von diesem Dämon geradezu besessen, für ihn stellte er eine Lebenskraft dar. Eine Kraft, die diejenigen, deren Leben von der Persönlichkeit Toni Negris gezeichnet waren, mitgerissen hat, im Guten wie im Schlechten. Außergewöhnlich war auch der Hass, den er hervorgerufen hat, die beleidigende Verachtung mit der er überschüttet wurde und die in gewisser Hinsicht aus ihm einen der weltweit bekanntesten italienischen Intellektuellen gemacht haben. In gewissen Gegenden, insbesondere im Veneto, hat seine Anwesenheit unauslöschliche Spuren hinterlassen. Er hat für unsere gemeinsamen Ideale gekämpft und nun, angesichts der Nachricht seines Todes, überkommt uns eine große Trauer.“

    Auf der Homepage von Officina Primo Maggio ist dieser Nachruf im Original nachzulesen.

  6. Empfehlung: Ausstellung über den #Trikont-Verlag (1967-1980) im Haus der Kunst #München. Trikont brachte die #Mao-Bibel nach DE und später den italienischen #Operaismus, antifaschistische und dekoloniale Literatur. Später entstand auch ein Musiklabel und der Verlag #Frauenoffensive.