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Kiel gemeinsam gestalten
Heute wird in der Ortsbeiratssitzung um 19 Uhr im Magistratssall im Rathaus der Förderantrag vorgestellt, der es ermöglichen soll, in Theorie und Praxis die Gestaltung unserer Straße zu entwickeln und Gestaltungsprojekte durchzuführen.
Und hier einmal der Antragstext:
Die Nachbarschaft rund um die alte und neue Marthastraße ist noch jung – und doch hat sie bereits eine bewegte Geschichte: Von politischen Auseinandersetzungen über das Bauvorhaben über gemeinsam organisierte Straßen feste bis hin zum Erstbezug der neuen Wohnungen und der Eröffnung eines Quartiersraums. Gleichzeitig gab es aber auch Konflikte: Rechtsstreitigkeiten um die Sichteinschränkung, die Errichtung von Zäunen entgegen der ursprünglichen Planung, Vandalismus und Müllvorkommen sowie Unsicherheiten darüber, wie das Zusammenleben zwischen Sophienblatt und Bahngleisen gestaltet werden soll.
→ Wie kann hier ein lebendiges Miteinander entstehen – oder auch ein respektvolles Nebeneinander?
→ Wie kann sich die Nachbarschaft über das jährliche Straßenfest hinaus vernetzen?
→ Und wie können die Anwohnenden gemeinsam Verantwortung für die weitere Entwicklung des Stadtteils nehmen?Der gemeinnützige Verein Martha e.V. strebt ein Projekt zur Begegnung und Vernetzung in drei Phasen an:
(I) Sozialräumliche Untersuchung (Juli / August 2025) In einem ersten Schritt sollen Stimmen aus der Nachbarschaft gesammelt und in Beziehung gesetzt werden. Nicht nur wollen wir eine Übersicht über die Akteure erarbeiten, sondern auch ins Gespräch kommen und konkrete Fragen stellen. Welche Veränderungen erleben Personen aus der „alten“ Nachbarschaft? Mit welchen Herausforderungen ist der „Kümmerer“ in „Marthas Treff“ konfrontiert? Wie fühlt sich das „Kieler Fenster“ mit dem Quartier verbunden? Über Kartierungen und Interviews wird das Alltagswissen im Stadtteil gesammelt und zugänglich.(II) Temporäre Interventionen (August / September 2025)
Noch im Spätsommer sollen aus der ergebnisoffenen Untersuchung erste Interventionen entwickelt werden:
Das können räumliche Veränderungen, temporäre Bespielungen, aber auch neue Angebote für das Quartier sein. Ausgangsorte sind verschiedene (halb-)öffentliche Orte,
die sich aktuell noch im Entwicklungsprozess befinden:
Der wild bewachsene Garten des Kieler Fenster (Kooperationspartner), der Quartiersraum „Marthas Treff“ (Kooperationspartner: Anlaufstelle Nachbarschaft/KiWoG), die große, bisher unbebaute Sandfläche oder die Zaunanlagen (potenzielle Kooperation mit BIG-BAU). Die Gestaltung wird durch die aktive Beteiligung der Anwohnenden, der Nutzenden des Quartiersraums und der Angebote des Kieler Fensters bestimmt – in Form von moderierten Workshops oder gemeinsamen Bauaktionen. Angestrebt wird eine ressourcenschonende Nutzung von vor Ort vorhandenen Materialien, insbesondere von Resten der Baustellen.(III) Evaluation und Verstetigung (Winter 2025/26)
Nach einer Testphase neuer Angebote und Entwürfe sowie deren Evaluation werden räumliche Umsetzungen entwickelt und langfristig installiert. Besonders für den Quartiersraum „Marthas Treff“ besteht hier großes Potenzial, da er relativ neu eröffnet ist und seine Kapazitäten bisher noch nicht ausgeschöpft sind.→ Mit diesem Antrag möchte der Martha e.V. eine behutsame Gestaltung des Zusammenlebens an der Marthastraße anstoßen, die die unterschiedlichen Lebens- und Interessenlagen gleichberechtigt einbezieht. Die Erforschung des Alltags der „neuen“ und „alten“ Anwohnenden sowie die gezielten Interventionen zur Förderung von Begegnung und Vernetzung bieten konkrete Erfahrungen der Mitgestaltung. Dadurch entsteht ein Bewusstsein für die eigene Einflussmöglichkeit auf das Wohnumfeld und die Entwicklung der Nachbarschaft. Das Projekt trägt dazu bei, Marthas Insel als lebenswertes und gemeinsam gestaltetes Quartier zu stärken.
Das Projekt wird von der Designerin Anna Ulmer begleitet. Erste Kooperationspartner*innen sind „anna – Anlaufstelle Nachbarschaft“, die Kieler Wohnungsgesellschaft „KiWoG“ und das Ambulante Zentrum des „Kieler Fenster“
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Marthastraße, mehr als nur die Zufahrt zu einer großen Baustelle
Am 19.8.2023 von 14 bis 22 Uhr
In der #Marthastraße in #KielZum dritten mal feiern wir nun das Marthastraßenfest, entstanden aus dem Protest von vielen AnwohnerInnen für sozialen Wohnungsbau auf Mathas Insel treten wir auch weiterhin für bezahlbare Mieten ein. Diese werden immer weniger - stattdessen kommen Mietsteigerungen und Neubaumieten die unbezahlbar sind. Nur wenn wir uns aktiv einbringen, kann unser Stadtteil einer für die Menschen und nicht die Investoren werden. Dazu gehört auch sich als Stadtteil zu kennen, auszutauschen und ja auch gemeinsam zu feiern. Das möchten wir gemeinsam mit euch tun und laden zum
Marthastraßenfest 2023 ein.Mit Workshops, Flohmarkt, Live Musik , Essen, Trinken und vielem mehr.
Live on Stage
- 16:00: Alpaca Redemption
- 17:30: VEØTA
- 18:30: Zersteigern & Verstören
- 19:30: Saufknast
- 20:00: geraeusch
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Wenn unser WG-Haus schon eine eigene Homepage hat und wohl auch auf Instagram und Facebook vertreten ist, darf eine Präsenz im #Fediverse natürlich auch nicht fehlen.
#Kiel #Marthastraße #MarthasInsel #Marthastraßenfest #NeuHier