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#malaikamihambo — Public Fediverse posts

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  1. Redford sein?

    Ich kenne keine Frau, die nicht um ihn trauert. Vielleicht nur die Heterosexuellen? Weiss ich nicht. “Woher kennst Du ihn so gut?” fragte ich heute eine. Immerhin war er Schauspieler, hat also das Rolle spielen gelernt. OK, ich hatte eine sehr nette und nicht minder attraktive Arbeitskollegin, die wiederum mit seiner Gattin befreundet war. Was sie aus gemeinsamen Skiurlauben erzählte, benannte auch keinen Nachteil. Ob es ihr Blick war?

    Mir ist kein Nachteil an dem Mann bekannt geworden. Ausser seine Schönheit. Neid? Nein, Schönheit kann eine schwere Last sein. Ich habe zu viele sehr schöne Frauen kennen gelernt, die mir eines Tages – ein rührender Vertrauensbeweis – ihre Essstörungen offenbarten. Das Thema begann mich politisch zu interessieren. Gelegentlich publizierte ich auch (hat Augstein beim Freitag alles eingemauert). Ich lernte auch betroffene Männer kennen (viel weniger). Ich glaube nicht, dass Redford auch so ein Fall war. Dennoch stelle ich es mir anstrengend, und meistens auch überlastend vor, so “beachtet” zu werden. Ich habe lebenslang das anonyme Stadtleben lieben gelernt. Er nicht. Oder vielleicht mit Hut?

    Was ich an Redford bewundere, ist sein Lebenswerk als öffentliche Person. An der Spitze das von ihm angestiftete Sundance-Festival. Solche Spuren über den eigenen Tod hinaus zu hinterlassen – das ist jede Bewunderung wert. Wie auch die Klarheit seiner öffentlichen Äußerungen. Hierzulande halte ich die Sportlerin Malaika Mihambo für einen ähnlich bewundernswerten Fall des effektiven Einsatzes der eigenen Schönheit für eine klare Hygiene im öffentlichen Diskurs.

    Naheliegend, dass die taz eine lange ehrbare und vor allem kompetente Frauenriege zu Redford-Nachrufen auffährt. Anke Leweke höre ich immer wieder sehr gerne im DLF. Mit Barbara Schweizerhof habe ich zu ihrer Freitag-Zeit exzellent zusammengearbeitet, und auch einige freizeitorientierte Verabredungen mit ihr genossen. Sie vermag mich für Filme zu interessieren, die ich sonst unbeachtet lassen würde. Wir waren auch mal zusammen mittags bei Vincent Klink, haben dort aber Jenni Zylka, ebenfalls Verehrerin dieses Multimedia-Künstlers, nicht zufällig getroffen.

    Frau Zylka wiederum verehre ich als Leser. Ihr verleihe ich den Goldenen Martin Award für den besten Redford-Nachruf:

    Für sein Amerika muss man weiter kämpfen – Der Schauspielstar Robert Redford war auf uneitle Weise blendend und politisch engagiert. Von ihm hätte man sich gern kidnappen lassen.”

    Den Titel hat Zylka bzw. die taz der ebenfalls verehrungswürdigen Jane Fonda entliehen. Die lebt noch, und gibt keine Ruhe. Meine Fonda-Empfehlung: “Julia” (1977, Regie: Fred Zinnemann) mit der Revolutionärin Vanessa Redgrave – lebt auch noch – in der Titelrolle. Ein antifaschistischer Eisenbahnfilm – der Beste, den ich gesehen habe, wie er leider aktueller kaum sein kann.

    Wie kommichdrauf? Durch Redford. Da sieht mann mal wieder …

  2. Redford sein?

    Ich kenne keine Frau, die nicht um ihn trauert. Vielleicht nur die Heterosexuellen? Weiss ich nicht. “Woher kennst Du ihn so gut?” fragte ich heute eine. Immerhin war er Schauspieler, hat also das Rolle spielen gelernt. OK, ich hatte eine sehr nette und nicht minder attraktive Arbeitskollegin, die wiederum mit seiner Gattin befreundet war. Was sie aus gemeinsamen Skiurlauben erzählte, benannte auch keinen Nachteil. Ob es ihr Blick war?

    Mir ist kein Nachteil an dem Mann bekannt geworden. Ausser seine Schönheit. Neid? Nein, Schönheit kann eine schwere Last sein. Ich habe zu viele sehr schöne Frauen kennen gelernt, die mir eines Tages – ein rührender Vertrauensbeweis – ihre Essstörungen offenbarten. Das Thema begann mich politisch zu interessieren. Gelegentlich publizierte ich auch (hat Augstein beim Freitag alles eingemauert). Ich lernte auch betroffene Männer kennen (viel weniger). Ich glaube nicht, das Redford auch so ein Fall war. Dennoch stelle ich es mir anstrengend, und meistens auch überlastend vor, so “beachtet” zu werden. Ich habe lebenslang das anonyme Stadtleben lieben gelernt. Er nicht. Oder vielleicht mit Hut?

    Was ich an Redford bewundere, ist sein Lebenswerk als öffentliche Person. An der Spitze das von ihm angestiftete Sundance-Festival. Solche Spuren über den eigenen Tod hinaus zu hinterlassen – das ist jede Bewunderung wert. Wie auch die Klarheit seiner öffentlichen Äußerungen. Hierzulande halte ich die Sportlerin Malaika Mihambo für einen ähnlich bewundernswerten Fall des effektiven Einsatzes der eigenen Schönheit für eine klare Hygiene im öffentlichen Diskurs.

    Naheliegend, dass die taz eine lange ehrbare und vor allem kompetente Frauenriege zu Redford-Nachrufen auffährt. Anke Leweke höre ich immer wieder sehr gerne im DLF. Mit Barbara Schweizerhof habe ich zu ihrer Freitag-Zeit exzellent zusammengearbeitet, und auch einige freizeitorientierte Verabredungen mit ihr genossen. Sie vermag mich für Filme zu interessieren, die ich sonst unbeachtet lassen würde. Wir waren auch mal zusammen mittags bei Vincent Klink, haben dort aber Jenni Zylka, ebenfalls Verehrerin dieses Multimedia-Künstlers, nicht zufällig getroffen.

    Frau Zylka wiederum verehre ich als Leser. Ihr verleihe ich den Goldenen Martin Award für den besten Redford-Nachruf:

    Für sein Amerika muss man weiter kämpfen – Der Schauspielstar Robert Redford war auf uneitle Weise blendend und politisch engagiert. Von ihm hätte man sich gern kidnappen lassen.”

    Den Titel hat Zylka bzw. die taz der ebenfalls verehrungswürdigen Jane Fonda entliehen. Die lebt noch, und gibt keine Ruhe. Meine Fonda-Empfehlung: “Julia” (1977, Regie: Fred Zinnemann) mit der Revolutionärin Vanessa Redgrave – lebt auch noch – in der Titelrolle. Ein antifaschistischer Eisenbahnfilm – der Beste, den ich gesehen habe, wie er leider aktueller kaum sein kann.

    Wie kommichdrauf? Durch Redford. Da sieht mann mal wieder …

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  3. Redford sein?

    Ich kenne keine Frau, die nicht um ihn trauert. Vielleicht nur die Heterosexuellen? Weiss ich nicht. “Woher kennst Du ihn so gut?” fragte ich heute eine. Immerhin war er Schauspieler, hat also das Rolle spielen gelernt. OK, ich hatte eine sehr nette und nicht minder attraktive Arbeitskollegin, die wiederum mit seiner Gattin befreundet war. Was sie aus gemeinsamen Skiurlauben erzählte, benannte auch keinen Nachteil. Ob es ihr Blick war?

    Mir ist kein Nachteil an dem Mann bekannt geworden. Ausser seine Schönheit. Neid? Nein, Schönheit kann eine schwere Last sein. Ich habe zu viele sehr schöne Frauen kennen gelernt, die mir eines Tages – ein rührender Vertrauensbeweis – ihre Essstörungen offenbarten. Das Thema begann mich politisch zu interessieren. Gelegentlich publizierte ich auch (hat Augstein beim Freitag alles eingemauert). Ich lernte auch betroffene Männer kennen (viel weniger). Ich glaube nicht, dass Redford auch so ein Fall war. Dennoch stelle ich es mir anstrengend, und meistens auch überlastend vor, so “beachtet” zu werden. Ich habe lebenslang das anonyme Stadtleben lieben gelernt. Er nicht. Oder vielleicht mit Hut?

    Was ich an Redford bewundere, ist sein Lebenswerk als öffentliche Person. An der Spitze das von ihm angestiftete Sundance-Festival. Solche Spuren über den eigenen Tod hinaus zu hinterlassen – das ist jede Bewunderung wert. Wie auch die Klarheit seiner öffentlichen Äußerungen. Hierzulande halte ich die Sportlerin Malaika Mihambo für einen ähnlich bewundernswerten Fall des effektiven Einsatzes der eigenen Schönheit für eine klare Hygiene im öffentlichen Diskurs.

    Naheliegend, dass die taz eine lange ehrbare und vor allem kompetente Frauenriege zu Redford-Nachrufen auffährt. Anke Leweke höre ich immer wieder sehr gerne im DLF. Mit Barbara Schweizerhof habe ich zu ihrer Freitag-Zeit exzellent zusammengearbeitet, und auch einige freizeitorientierte Verabredungen mit ihr genossen. Sie vermag mich für Filme zu interessieren, die ich sonst unbeachtet lassen würde. Wir waren auch mal zusammen mittags bei Vincent Klink, haben dort aber Jenni Zylka, ebenfalls Verehrerin dieses Multimedia-Künstlers, nicht zufällig getroffen.

    Frau Zylka wiederum verehre ich als Leser. Ihr verleihe ich den Goldenen Martin Award für den besten Redford-Nachruf:

    Für sein Amerika muss man weiter kämpfen – Der Schauspielstar Robert Redford war auf uneitle Weise blendend und politisch engagiert. Von ihm hätte man sich gern kidnappen lassen.”

    Den Titel hat Zylka bzw. die taz der ebenfalls verehrungswürdigen Jane Fonda entliehen. Die lebt noch, und gibt keine Ruhe. Meine Fonda-Empfehlung: “Julia” (1977, Regie: Fred Zinnemann) mit der Revolutionärin Vanessa Redgrave – lebt auch noch – in der Titelrolle. Ein antifaschistischer Eisenbahnfilm – der Beste, den ich gesehen habe, wie er leider aktueller kaum sein kann.

    Wie kommichdrauf? Durch Redford. Da sieht mann mal wieder …

  4. Redford sein?

    Ich kenne keine Frau, die nicht um ihn trauert. Vielleicht nur die Heterosexuellen? Weiss ich nicht. “Woher kennst Du ihn so gut?” fragte ich heute eine. Immerhin war er Schauspieler, hat also das Rolle spielen gelernt. OK, ich hatte eine sehr nette und nicht minder attraktive Arbeitskollegin, die wiederum mit seiner Gattin befreundet war. Was sie aus gemeinsamen Skiurlauben erzählte, benannte auch keinen Nachteil. Ob es ihr Blick war?

    Mir ist kein Nachteil an dem Mann bekannt geworden. Ausser seine Schönheit. Neid? Nein, Schönheit kann eine schwere Last sein. Ich habe zu viele sehr schöne Frauen kennen gelernt, die mir eines Tages – ein rührender Vertrauensbeweis – ihre Essstörungen offenbarten. Das Thema begann mich politisch zu interessieren. Gelegentlich publizierte ich auch (hat Augstein beim Freitag alles eingemauert). Ich lernte auch betroffene Männer kennen (viel weniger). Ich glaube nicht, das Redford auch so ein Fall war. Dennoch stelle ich es mir anstrengend, und meistens auch überlastend vor, so “beachtet” zu werden. Ich habe lebenslang das anonyme Stadtleben lieben gelernt. Er nicht. Oder vielleicht mit Hut?

    Was ich an Redford bewundere, ist sein Lebenswerk als öffentliche Person. An der Spitze das von ihm angestiftete Sundance-Festival. Solche Spuren über den eigenen Tod hinaus zu hinterlassen – das ist jede Bewunderung wert. Wie auch die Klarheit seiner öffentlichen Äußerungen. Hierzulande halte ich die Sportlerin Malaika Mihambo für einen ähnlich bewundernswerten Fall des effektiven Einsatzes der eigenen Schönheit für eine klare Hygiene im öffentlichen Diskurs.

    Naheliegend, dass die taz eine lange ehrbare und vor allem kompetente Frauenriege zu Redford-Nachrufen auffährt. Anke Leweke höre ich immer wieder sehr gerne im DLF. Mit Barbara Schweizerhof habe ich zu ihrer Freitag-Zeit exzellent zusammengearbeitet, und auch einige freizeitorientierte Verabredungen mit ihr genossen. Sie vermag mich für Filme zu interessieren, die ich sonst unbeachtet lassen würde. Wir waren auch mal zusammen mittags bei Vincent Klink, haben dort aber Jenni Zylka, ebenfalls Verehrerin dieses Multimedia-Künstlers, nicht zufällig getroffen.

    Frau Zylka wiederum verehre ich als Leser. Ihr verleihe ich den Goldenen Martin Award für den besten Redford-Nachruf:

    Für sein Amerika muss man weiter kämpfen – Der Schauspielstar Robert Redford war auf uneitle Weise blendend und politisch engagiert. Von ihm hätte man sich gern kidnappen lassen.”

    Den Titel hat Zylka bzw. die taz der ebenfalls verehrungswürdigen Jane Fonda entliehen. Die lebt noch, und gibt keine Ruhe. Meine Fonda-Empfehlung: “Julia” (1977, Regie: Fred Zinnemann) mit der Revolutionärin Vanessa Redgrave – lebt auch noch – in der Titelrolle. Ein antifaschistischer Eisenbahnfilm – der Beste, den ich gesehen habe, wie er leider aktueller kaum sein kann.

    Wie kommichdrauf? Durch Redford. Da sieht mann mal wieder …

    Über Martin Böttger:

    Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
    Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger

  5. #MalaikaMihambo will bei #Olympia24 in #Paris ihre Goldmedaille im Weitsprung verteidigen. 2021 siegte sie in Tokio unter dramatischen Umständen. Muss sie erneut so leiden?

    t-online.de/sport/olympia/id_1

  6. Deutsche Stars

    Extradienst-Leser*innen wissen, dass ich ein Fan von Malaika Mihambo bin. Sie hat nun – leistungssportlich betrachtet – eine aufregend-spannende Kronprinzessin gefunden: sie heisst Mikaelle Assani, und eine mächtige globale Suchmaschine hat für die Eingabe ihres Namens noch keine Auto-Vervollständigung. Frau Assani kommt wie Frau Mihambo (Heidelberg) aus […]

    https://extradienst.net/2023/07/05/deutsche-stars/

  7. Deutsche Stars

    Extradienst-Leser*innen wissen, dass ich ein Fan von Malaika Mihambo bin. Sie hat nun – leistungssportlich betrachtet – eine aufregend-spannende Kronprinzessin gefunden: sie heisst Mikaelle Assani, und eine mächtige globale Suchmaschine hat für die Eingabe ihres Namens noch keine Auto-Vervollständigung. Frau Assani kommt wie Frau Mihambo (Heidelberg) aus […]

    https://extradienst.net/2023/07/05/deutsche-stars/

  8. Gleich springt #MalaikaMihambo im #EuropeanChampionships Weitsprung-Finale. Sie ist offiziell auf der Liste der historisch weitesten Sprünge auf Platz 12 (7,30m), aber wenn man alle Springerinnen mit Dopinggeschichte oder -verdächtigungen streicht, dann wär sie klar in den Top 5.

  9. Zum zweiten Mal in Folge gewinnt Malaika Mihambo WM-Gold im Weitsprung. Das ist noch keiner Europäerin zuvor gelungen. Zu ihrem Erfolgsrezept gehört: Sie will sich entwickeln - und das nicht nur im Sport.
    Weltmeisterin Malaika Mihambo und ihr Weg zur "inneren Meisterschaft" | DW | 25.07.2022
    #MalaikaMihambo #WM2022inEugene #Weitsprung #UlrichKnapp #OlympischeSpieleTokio
  10. Am letzten Tag der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Eugene hat die deutsche Weitspringerin Malaika Mihambo ihren Titel erfolgreich verteidigt. Mit einem Sprung auf 7,12 Meter errang sie die Gold-Medaille.
    Weitspringerin Mihambo gewinnt Gold bei Leichtathletik-WM | DW | 25.07.2022
    #Leichtathletik #Weitsprung #Frauen #MalaikaMihambo #USA #Eugene
  11. Als eines der ersten großen Sport-Events seit Beginn der Corona-Krise durfte das ISTAF wieder Zuschauer zulassen. Funktioniert ein Leichtathletik-Meeting mit internationalen Stars vor nur 3.500 Besuchern?
    ISTAF 2020: Großer Sport vor Minimalkulisse | DW | 14.09.2020
    #ISTAF #Leichtathletik #Berlin #MalaikaMihambo