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https://de.wikipedia.org/wiki/Stauffenberg-Dienst
"Der Stauffenberg-Dienst (auch Vertraulicher Informationsdienst [1] oder CDU-Dienst[2] genannt) war ein privater politischer Nachrichtendienst in Deutschland von 1969 bis 1982.
Auftrag
Der Dienst sollte die #CDU und #CSU nach ihrem Wechsel in die Opposition mit vertraulichen Informationen versorgen.
Zudem war seine Aufgabe, die Liaison mit „tragfähigen Verbindungen mit politisch maßgeblichen Personen christdemokratisch-konservativer Richtung im Ausland“ zu vermitteln sowie ausgewählten deutschen und ausländischen Journalisten Hinweise zu geben.
[3]
Der Dienst arbeitete dezidiert gegen Willy Brandts außenpolitisches Konzept des Wandels durch Annäherung sowie gegen den Abschluss der Ostverträge, zum Beispiel durch gezielte Weitergabe von gesammelten Informationen an die Presse.
Nach dem Abschluss der Ostverträge richtete sich das Hauptaugenmerk im Zeitraum von 1972 bis 1982 auf die Sammlung von Informationen zu verborgenen östlichen Strategien, z. B. der Infiltration, aber auch der Unterstützung des Terrorismus.[4]
Geschichte
Im Herbst 1969 beschlossen der ehemalige Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger, der ehemalige Staatssekretär Karl Theodor zu Guttenberg, der frühere Kanzleramtschef Hans Globke und der damalige #CSU-Vorsitzende Franz Josef Strauß die Errichtung eines Nachrichtendiensts. Angesichts des ...
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