So, der Worst Case für die Kollegin ist abgewendet.
Beim Personalgespräch haben wir uns vorher natürlich noch einmal zusammengesetzt und alles durchgesprochen.
Ende vom Lied: Sie schläft seit zwei Tagen fast gar nicht mehr. Sie sieht auch wirklich beschissen aus und man merkt, dass ihr die Entscheidung sehr zusetzt.
Also heute alles in die Waagschale geworfen und die Karten auf den Tisch gelegt.
„Gucken Sie sich bitte die Frau an. Wenn Sie in den nächsten Jahren ein Burnout, eine Depression oder Ähnliches produzieren wollen, sollten Sie sie vielleicht versetzen. Ansonsten sollten Sie gegebenenfalls Leute dorthin setzen, die dorthin wollen und das gerne machen und nicht mehrere Teams kaputt machen.“
Das hat man dann in der Führungsetage dann wohl auch eingesehen und ist zu dem Entschluss gekommen, sie nicht zu versetzen.
Wir hatten auch schon vorher den Hinweis gegeben: Wenn eine Versetzung sein muss, dann muss sie sein. Wenn Personalmangel anderswo herrscht und sie diesen auffangen kann, ist sie gerne bereit, diesen Personalmangel auszugleichen.
Nur eben nicht um jeden Preis und nicht, wenn sie morgens schon mit Bauchschmerzen zur Arbeit geht.
Immerhin konnten wir heute diese Baustelle dann doch gut flicken. 💪
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