#klimaafterwork — Public Fediverse posts
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1/ Ich wollte nur mal darauf hinweisen, dass @researchstrejk bzw. Climate Wednesdays bzw. die Forschungsmittagspause vor fünf Jahren aktiv wurde. Wir haben im Mai 2019 angefangen. Eine Gruppe von Berliner und Potsdamer Wissenscahftler*innen: Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer, Prof. Dr. Gisbert Fanselow. Dr. Hartmut Ehmler in Adlershof. An der FU gab es auch Aktive. Eine recht große Gruppe. Später auch Leipzig.
Hier meine Bilder:
Auf https://climatewednesday.org/ gibt es noch mehr Bilder von den anderen Standorten.
Das alles war mit Corona vorbei und niemand hatte es bemerkt ... (jedenfalls in den Medien nicht).
Der #Klimamontag von @Berlin4Future war dann die bessere Variante davon. Einmal im Monat am ersten Montag am Alex mit Musike und Vorträgen. So muss das. Hat es durch Corona geschafft, ist aber inzwischen auch gestorben. Danach kam #KlimaAfterWork von @wegeheld.
Parallel dazu FFF, Mothers, Parents, XR, SR, LG, Lützerath und jetzt der Hungerstreik. Könnt Ihr Euch alles in Farbe auf meinem Flickr-Account angucken.
In der taz steht: Klima is durch. Aber nicht traurig sein, irgendwann kommt eine große Katastrophe und dann werden alle wieder wach.
https://taz.de/Ende-des-Klima-Hungerstreiks/!6013643/
So wie die Correctiv-Sache vielleicht. Obwohl Höcke schon immer das gesagt hatte und geschrieben, waren plötzlich alle da. Mal kurz. Na, immerhin sind ein paar in Parteien eingetreten.
Ich glaube, ich falle gerade in ein großes Post-Stress-Loch. Na, erstmal noch um Berlin rumradeln.
Sonntag 9:00 S-Bahn Bornholmer Straße #Mauerradweg. Wir sehen uns auf der Straße!
https://hot-climate-topics.net/2023/06/07/stadtradeln-mauerradweg/
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17/ Ich habe viele, viele Reden von Psychologinnen (meistens Frauen) gehört (beim #Klimamontag und bei #KlimaAfterWork). Sie haben die Phasen der Bewusstwerdung der Klimakrise beschrieben, 1. denial, 2. Angst, Wut, Ohnmacht, 3. Akzeptanz, 4. Neufindung.
Mir scheint es aber so zu sein, dass wir kollektiv drüber sind. Wir haben uns alle damit abgefunden. Wir machen das, was Olaf Scholz vorgeschlagen hat: Wir machen uns keine Sorgen.
Nur so ein paar Autisten machen sich Sorgen. Für die anderen mit. Und die Wissenschaftler*innen natürlich. Aber sie haben keine Neuigkeiten. Dass alles schlimm ist und schlimmer wird, ist ja klar. Steht im IPCC-Bericht. Wie Raphael Thelen gesagt hat: Wer von der Klimakatastrophe wissen will, der weiß es jetzt. Das ist eingepreist. Im Flug nach Oslo. Über den Frauentag. Weil die Tickets so günstig waren.
Hier Umfrage zu guten Vorsätzen.
Die Theorie der Psycholog*innen stimmt nicht. Die Hälfte der Gesellschaft ist abgebogen ins: Och, dann ist es eben egal. Nach der Einsicht und Erkenntnis kommt der hedonistische Fatalismus.
Ach, ich glaub, ich will gar keine Erklärungen mehr. Gebt mir einfach Beruhigungsmittel und dann setze ich mich auf den Balkon in die Sonne und les ein Buch. Eins von 1970. Über Liebe oder so. Ab und zu kommt ein Pfleger und bringt mir Essen.
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1/ Rebel for Life. Steht auf der Jacke des Enkels for Future, der einer Oma for Future die Hand gibt.
Das war heute vor einem Jahr bei #KlimaAfterWork. Klima after Work wurde von @wegeheld und @vollehalle organisiert und fand bis Dezember jeden Freitag 17:00 für eine Stunde am #Klimaministerium beim #Invalidenpark statt. Die Idee war, exponentielles Wachstum und bei 10 Mio Menschen auf der Straße im ganzen Land gäbe es dann schwuppdiwupp #Klimaschutz für alle.
Wir hatten 2019 mit @researchstrejk angefangen. Das war mittwochs eine Stunde vor den Unis. Mit Corona war das tot. Überlappend hatte aber der #Klimamontag von @Berlin4Future begonnen. Das war viel cooler. Nur einmal im Monat, mit Musik und wissenschaftlichen Vorträgen und zentral am Alex. Die haben das auch während Corona durchgezogen. Mal als Aktion ohne Menschen, wenn es ging mit Masken.
KlimaAfterWork war dann die Party-Version, einmal die Woche. Die Leute vom Klimamontag waren auch immer dabei. Auch @H4F_Berlin und @psy4f
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Sven Hillenkamp in der ZEIT über die radikaleren Teile der #Klimabewegung:
„Der positive #Flankeneffekt kommt ja dadurch zustande, dass Sie sich engagieren und zugleich von den "Radikalen" distanzieren. Sie helfen den Aktivisten ironischerweise am meisten, wenn Sie sie kritisieren – aber nur dann, wenn Sie es als selbst Engagierte tun, nicht als Untätige, denen der Buchstabe des Gesetzes wichtiger ist als das Überleben der Zivilisation, der diese Gesetze dienen.“
OK. Ich finde diese doofen #Kllimakleber und #Klimachaoten von #JustStopOil, #ExtinctionRebellion, #LetzteGeneration und #ScientistRebellion total doof. Sie sind kontraproduktiv und schaden der #Klimabewegung.
Was sie machen, finde ich total gut, weil ich jetzt sagen kann, dass ich sie total doof finde. Wenn sie aufhören würden, könnte ich nicht mehr sagen, dass ich sie doof finde.
Ich finde Chem Özdemir total dufte, weil der das schon beim #Hungerstreik 9/2021 gesagt hat. Noch dufter fände ich ihn, wenn man mal was tolles aus seinem Ministerium hören würde.
Aber ich habe jetzt mal ne Frage: Was sollen wir machen? Ich habe so ein paar Ideen:
1) Wir organisieren einen gigantischen gesellschaftlichen Protest, der von Woche zu Woche wächst, bis wir 10 Mio Menschen sind. Wir könnten das Klima after Work nennen. Gab's schon? Ist gerade wieder eingeschlafen? Naja, wird schon noch. Ich habe jedenfalls alles versucht, das zu unterstützen. (Bilder auf Flickr)
FFF ist großartig und die Demos dieses Jahr waren gut (zumindest in Berlin), aber 10 Mio waren es auch nicht.
2) Wir könnten alle in Parteien eintreten und Klimagruppen gründen. Klima Union und SPD Klima gerecht gibt es schon (nur auf Twitter) und sie werden hoffentlich größer. Nur ist das alles sehr langsam.
Ich bin kein Parteimensch, aber macht Ihr das mal. Bringt den Grünen bei, wie das geht oder macht bei den „Volksparteien“ mit oder bei der @Klimaliste_Deutschland @Klimaliste_Berlin oder irgendwo.
Wann sind die nächsten Wahlen? Wie hoch ist unser Restbudget an CO2? Was macht die Regierung gerade?
3) Ah, ich hab was: Ihr könnt Unterschriften für das #Voksbegehren Berlin #klimaneutral 2030 von @klimaneustart sammeln. Das geht nur noch dieses Wochenende. Jeder noch 100 Unterschriften. Kommt alle nach Berlin und helft sammeln. Wie? Ihr könnt Euch das Bahn-Ticket nicht leisten? Verstehe ich nicht. Dann nehmt doch den Porsche! Was? Mit dem ist die Frau unterwegs? Habt Ihr nur ein Auto? Mann, dann seid Ihr echt arm dran. Dann kommt halt mit dem Rad, wie #OhneKerosinNachBerlin. Die haben das auch hingekriegt.
Dann könnt Ihr sammeln und wenn das noch klappt mit den 171.000 Unterschriften, dann könnt Ihr auch noch helfen, den #Volksentscheid vorzubereiten.
Los! Jede*r noch mindestens 100 Unterschriften! Dann dürft Ihr auch die Klimakleber doof finden!
Hier gibt es Material und Telegram-Gruppen für Orga:
Zu der Sache mit den Parteien habe ich früher schon getrötet und zu #KlimaAfterWork auch.
Hatte ich schon gesagt, dass ich die Klimakleber total blöd finde und die Tatsache, dass die Polizei wegen denen unsere Dinos kaputt macht, auch? [Der abgebrochene Knochen war nur ein Imitat.] #Naturkundemuseum
https://www.zeit.de/kultur/2022-11/letzte-generation-klimaaktivismus-just-stop-oil-klimaschutz-studie #OKNB