💥Ankündigung! Montag 31.08.2026💥
📖✊🏾Bibliothek für alle! Nein zum Kulturkampf in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek✊🏾📖
Montag, 31.08.2026 | 16:00 | Hermann-Ehlers-Platz, 10967 Berlin
Anreise: U9, Bus 186, 188, 282, 283, 285, M48, M82, M85, X83 Rathaus Steglitz
📣 Aufruf: https://asanb.noblogs.org/?p=19365 - @f_ajoc_berlin @queeretiere
Bibliothek für alle! Nein zum Kulturkampf in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek und zur Zensur des Bibliotheksprogramms.
Dafür Ja zum gemeinsamen unzensierten Häkeln und queeren Lesen für alle!
@q_queerspace geht als Gruppe für junge Queers gemeinsam zur Kundgebung.
Wie teilen diesen Aufruf und sind nicht die Organisator*innen der Kundgebung:
"Warum protestieren wir für eine Bibliothek für alle?
Bezirksbibliotheken sind eigentlich keine Orte politischer Auseinandersetzungen.
Frau Sijbrandij (CDU) ist Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport in Steglitz-Zehlendorf und sieht das anders.
Sie veranlasste Änderungen im Programm der Bibliothek aus ideologischen Gründen:
- 2 Drag-Lesungen für Kinder wurden abgesagt, obwohl solche Lesungen bisher kein Problem waren.
- Die Gruppe "Häkeln gegen den Ökozid" musste sich umbenennen in "Häkeln für die Zukunft".
- Aus der Biografie von Magda Wystub, Autorin von "Queere Tiere" @queeretiere wurde herausgestrichen, dass die Autorin lesbisch und atheistisch ist.
Wir finden das nicht akzeptabel.
Bibliotheken sind Treffpunkte für alle Menschen im Bezirk.
Nicht jeder Programmpunkt muss konservativen Traditionalisten gefallen.
Wir sind eine kleines Kollektiv aus Steglitzer*innen, die am Montag, 31.08.26, 16-18 Uhr auf dem Hermann-Ehlers-Platz eine Kundgebung organisieren.
Die Kundgebung ist unsere Reaktion auf die zensorischen Eingriffe von Bezirksstadträtin M. Sijbranij in das Programm der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek.
Mehr Informationen dazu u.a. hier: https://www.queer.de/detail.php?article_id=58934, queer.de, Artikel „Berlin: CDU-Stadträtin verbietet Drag-Lesungen in Stadtbibliothek“ (25.07.26)
Wir wollen auf die Eingriffe aufmerksam machen, weil wir davon überzeugt sind, dass Bibliotheken Orte für Alle im Bezirk sind und als solche geschützt werden müssen.
Politiker*innen dürfen sie nicht als Schauplatz für einen Kulturkampf nutzen - insbesondere nicht, in dem sie Narrative von rechts-außen propagieren."