💥Ankündigung! Sonntag 04.10.2026💥
⚧️🔥✊🏾HÄNDE WEG VON UNSEREN KÖRPERN✊🏾🔥⚧️
Sonntag, 04.10.2026 | 15:00 Uhr | S+U Gesundbrunnen, 13355 Berlin
Anreise: U8, S1, S2, S25, S26, S41, S42, RB10, RB21, RB27, RB54, RB60, RE1, RE2, RE3, RE5, RE8, RE66, Bus 247 Gesundbrunnen
📣 Aufruf: https://demo-ticker-berlin.org/?p=9198 - @zora_berlin_nord @zora_berlin_sued
#b0410 #HandsOffOurBodies
🗺 Voraussichtliche Route:
● Hanne-Sobek-Platz
● Badstraße
● Pankstraße
● Martha-Ndumbe-Platz
Wehrt euch gegen patriarchale Gewalt!
Hands off our Bodies!
Am 4.10 gemeinsam auf die Straße ❤️🔥
Im Juli wurde bekannt, dass ein 68-jähriger Mann in Berlin über Jahrzehnte hinweg mindestens 14 Frauen bewusstlos machte und vergewaltigte.
Er lud sie zu sich nach Hause ein, betäubte sie und filmte die Taten mit einer versteckten Kamera.
Die Staatsanwaltschaft geht von mindestens 58 Fällen aus, von denen er nur für 22 akutell vor Gericht steht.
Da die Vergewaltigungen zwischen 2010 und 2014 passierten, gelten sie mittlerweile als verjährt.
Damit zeigt sich erneut wie unglaublich schwer es für Betroffene ist, neben gesellschaftlichen Hürden, auch juristisch Gerechtigkeit zu erfahren.
In den letzten Jahren sind immer mehr Fälle ans Licht gekommen, die nach ähnlichen Mustern verlaufen.
Auch die Fälle um Gisele Pelicot und der Autorin Claudia Wuttke zeigen ganz klar, wie der Staat Täter schützt und das patriarchale System aufrechterhält.
Bei 65 der 67 aufgezeichneten Taten gegen Claudia Wuttke wurden die Ermittlungen wieder aufgrund von Verjährung eingestellt, da sie über fünf Jahre zurückliegen.
Doch für die Betroffenen verjährt nicht was ihnen angetan wurde!
Während Politiker*innen sexualisierte Gewalt für ihre rassistische Hetze instrumentalisieren und eine komplette Überwachung des öffentlichen Raumes rechtfertigen, kürzen sie massiv an Unterstützungsangeboten und Schutzräumen für Frauen und Betroffene.
Währenddessen steigt die Gewalt gegen uns weiterhin an!
In Deutschland findet laut Statistiken jeden Tag ein Femizid statt.
Also ein Mord an einer Frau, weil sie eine Frau ist, eine geschlechtsbezogene Tötung.
Wir werden nicht tatenlos zusehen wie unsere Schwestern vergewaltigt und ermordet werden!
Wir fordern Gerechtigkeit für alle Frauen, die sexualisierte Gewalt erleben, auch für diejenigen, die vom Justizsystem fallengelassen und ignoriert werden.
Wir fordern wirklichen Schutz für Frauen, bevor die Gewalt überhaupt passiert.
Kommt mit uns am 04.10. auf die Straße, um gegen diese Gewalt und für die Befreiung von diesem brutalen System zu kämpfen!