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#jemen — Public Fediverse posts

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  1. Mit den Kämpfen im Jemen wächst die Gefahr einer Hungerkrise

    Die Lage im Jemen ist so angespannt wie seit Jahren nicht mehr. Während sich Huthi-Rebellen und die von Saudi-Arabien unterstützte Regierung bekämpfen, hungern immer mehr Menschen. Von Nina Amin.

    ➡️ tagesschau.de/ausland/asien/je

    #Jemen #HuthiMiliz

  2. Donald Trump behauptet, der Iran sei „tot“ und das US-Militär habe die Kontrolle über die Straße von Hormus. Beides ist falsch. Tatsächlich hat sich in der Region eine unheilvolle Terror-Allianz gebildet – die Folgen für Verbraucher und Unternehmen in Deutschland könnten weitreichend sein.#Jemen #Huthi-Miliz #IsraelHamas-AngriffaufIsrael #7Oktober2023 #RotesMeer #Klauth-Jan
    Attacken im Roten Meer: Die Angst vor dem „zweiten Hormus“ – und einem erneuten Energiepreis-Schock - WELT
  3. “Lieber gehe ich, bevor ich gehen muss”

    Sachsen-Anhalt — Vor der Landtagswahl im September droht ein historischer Sieg der AfD. Zwei internationale Studierende in Halle erzählen, was der Ernstfall für sie bedeuten würde

    Mit schnellem Schritt und aufrechtem Blick läuft Nasr Shaibani (24) durch das Universitätsviertel Halles, so als ob er das schon immer so tun würde. Alle zehn Meter grüßt er freundlich Bekannte. Jede Begegnung genießt der adrett gekleidete Jura-Student sichtlich: ein Scherz mit der Kassiererin, ein Gruß an den Obdachlosen mit seinem Hund, eine herzliche Begrüßung für einen Arbeitskollegen. “Ich liebe Halle, ist wirklich so”, sagt er, und schwärmt von den Gassen, den versteckten Orten, den Partys, der Architektur. Als seine Mutter zu ihm ziehen wollte, riet er ihr dennoch ab: Sie solle lieber in Holland bleiben, da sei sie sicher. Auf die Frage, warum, bleibt er unvermittelt stehen, zeigt in die Menschenmenge und sagt: “Schau dich um, siehst du hier irgendeine Frau mit Hijab?”

    Nasr ist mit elf Jahren mit seiner Mutter aus dem Krieg im Jemen nach Malaysia geflohen. Nach Deutschkursen am Goethe-Institut bewarb er sich 2021 erfolgreich für das Studienkolleg in Halle, das ausländische Studienbewerber*innen besuchen müssen, deren Abschluss hier nicht als Hochschulzugangsberechtigung gilt. Heute ist er einer von rund 11.000 ausländischen Studierenden in Sachsen-Anhalt und, so vermutet er, der einzige Ausländer in seinem Jura-Jahrgang an der Martin-Luther-Universität (MLU). Im Studierendenrat vertritt er als gewählter Referent für Internationales seine Kommiliton*innen – doch ob das so bleibt, daran hat er inzwischen erhebliche Zweifel.

    Die Angst vor September

    Der Grund: Die AfD geht als haushoher Favorit in die im September anstehenden Landtagswahlen. In Umfragen erhält die Partei über 40 Prozent, womit erstmals eine AfD-Alleinregierung auf Landesebene in greifbare Nähe rückt. An den Universitäten des Bundeslandes löst das große Beunruhigung aus, denn Hochschulpolitik ist Ländersache. Erik Wolf, ver.di-Gewerkschaftssekretär im Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, geht im Falle einer AfD-Regierung von dramatischen Eingriffen aus: “Besonders die Hochschulfinanzierung ist geeignet, drastische Veränderungen umzusetzen.” Zwar garantiere Artikel 5 des Grundgesetzes die Freiheit von Forschung und Lehre, aber biete keinen ausreichenden Schutz.

    Tatsächlich sehen die Wahlprogramme einen radikalen Umbau der Universitäten vor: Um die Internationalisierung der Hochschulen zu stoppen, will die AfD die Bologna-Reform rückgängig machen, also Bachelor und Master abschaffen, englischsprachige Studiengänge verhindern und die Kontrolle internationaler Studierender verschärfen. 2025 erkundigte sie sich im Landtag per kleiner Anfrage bereits nach Abschiebemöglichkeiten ausländischer Studierender. Mehrere Vorschläge zielen zudem darauf, die demokratische Mitbestimmung an den Hochschulen abzubauen, etwa durch Abschaffung der verfassten Studierendenschaft. Erik Wolf sagt: “Wo die AfD kann, wird sie Mitsprache und Mitbestimmung einschränken.” Einiges ließe sich in langwierigen juristischen Prozessen verhindern, “letztlich wird die AfD trotzdem ein Klima schaffen, in dem gute Forschung und Lehre nicht möglich sind”.

    Nur wenige Meter von Nasrs Studienratsbüro entfernt sitzt Hanna (26) in der Tulpe, einer kleinen Mensa auf dem Hauptcampus der MLU. Eigentlich heißt sie anders, will aber anonym bleiben. Solange sie ihren Namen nicht ausspreche, halte man sie meist für Deutsch, sagt sie. Dabei ist Hanna Ukrainerin, aufgewachsen in einer Stadt, die heute nur wenige Kilometer von der Front entfernt liegt. Mit 17 zog sie nach Brandenburg, um eine medizinische Ausbildung zu machen, 2020 kam sie nach Halle, durchlief wie Nasr das Studienkolleg und studiert seither Medizin.

    Von ihrem Leben in Halle erzählt sie mit geschliffenem Deutsch und trockenem Sarkasmus: Wie sie im Freundeskreis ihres Wohnheims die “5-Prozent-Ausländerquote” erfüllt habe, oder wie ihr ein Mitarbeiter der Ausländerbehörde riet, ihren deutschen Freund zu heiraten, nachdem sie mit ihrem Studentenvisum bei der Einbürgerung gescheitert war – “Ich bräuchte einen romantischeren Grund dafür.”

    Neben Studium und zwei Nebenjobs, geht sie zu Vorträgen, singt im Chor, macht Kampfsport. Eigentlich sei Halle die ideale Stadt zum Studieren, wäre da nicht die angespannte Stimmung überall – besonders gegenüber allen, die nicht als deutsch gelesen werden. Hanna hat viele Beispiele: rassistische Kommentare bei der Arbeit, feindliche Blicke in der Straßenbahn. Sollte die AfD an die Macht kommen, befürchtet sie, könnte diese Stimmung endgültig kippen.

    “White Power” an der Haustür

    Genau das befürchtet auch Nasr: “Stell dir vor, wenn hier Rechtsradikale regieren, dann werden auch diejenigen laut, die bisher schüchtern waren. Und Nazis ziehen her, weil es ein Paradies für sie wird.” In Trotha, einem nördlichen Randbezirk von Halle, wo er seine erste Wohnung hatte, hat er an eigener Haut erlebt, was das bedeuten kann. Als jemand mit schwarzem Edding groß “Withe Power” [sic!] auf seine Haustür schreibt, nimmt er es mit Humor und postet ein Foto davon mit einem spöttischen Spruch über die Rechtschreibschwäche seines “Nazi-Nachbarn”.

    Doch die Vorfälle reißen nicht ab: Er wird mit einem Freund auf der Straße angegriffen, seine Mutter bei einem Besuch aus Holland zweimal beschimpft. “Obwohl mir die Zeit im Studienkolleg mit jungen Menschen aus aller Welt total gefallen hat, wollte ich sofort wieder weg hier.” Doch Nasr bleibt, wird Studienkollegssprecher, engagiert sich in Strukturen studentischer Selbstverwaltung, findet einen guten Job in einem Hotel und eine schöne Wohnung in der Innenstadt. Trotha meidet er seitdem.

    Die Uni im Panikmodus

    Als Referent für Internationales begleitet er ausländische Studierende bei Behördengängen oder wirkt an einer universitären Internationalisierungsstrategie mit. Die am 10. Juni vom Akademischen Senat der MLU verabschiedete Strategie liest sich wie ein Gegenprogramm zu den Plänen der AfD: Internationale Studierende sollen langfristig an Halle und Sachsen-Anhalt gebunden werden, unter anderem durch einen mehrsprachigen Campus und verlässliche Bleibeperspektiven. In der Uni liefen die Vorbereitungen auf eine mögliche AfD-Regierung in vollem Gange, fast im Panikmodus, berichtet Nasr.

    Auch Hanna weiß nicht, was ein AfD-Wahlsieg für sie bedeuten würde. Konkret befürchtet sie Studiengebühren für ausländische Studierende – ein Vorschlag, den in Sachsen-Anhalt bislang die CDU gemacht hat, den aber auch die AfD in mehreren Bundesländern fordert. Um Studiengebühren zahlen zu können, müsste sie neben ihrem Vollzeitstudium noch mehr arbeiten als sowieso schon und das wäre undenkbar.

    Noch mehr Sorgen macht sie sich um ihre Eltern, die 2022 aus der Ukraine geflohen sind und seit vier Jahren vergeblich versuchen, in Deutschland beruflich Fuß zu fassen. Zuletzt mehrten sich Berichte, wonach der Schutzstatus ukrainischer Geflüchteter geschwächt werden könnte. Die AfD fordert derweil Abschiebungen in die Ukraine und die Streichung des Bürgergeldanspruchs für geflüchtete Ukrainer*innen. Auf Landesebene allein wäre das zwar nicht durchsetzbar, trägt aber zum Klima der Bedrohung bei.

    Vier von fünf würden gehen

    Für Hanna steht fest: Kommt die AfD an die Regierung, will sie nach dem Studium in ein anderes Bundesland. Damit ist sie nicht allein – einer internen Umfrage unter den 30.000 Mitgliedern des Landesnetzwerks der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA e.V.) zufolge wollen vier von fünf Befragten das Bundesland im Falle einer AfD-Regierung verlassen. Das könnte fatale Folgen für ein überaltertes Bundesland mit akutem Fachkräftemangel haben, sagt Oliver David von LAMSA e.V.: “Es droht ein Brain-Drain, also die Abwanderung von Akademiker*innen. Hochschulen werden an Attraktivität verlieren und Unternehmen werden zunehmend Schwierigkeiten haben, qualifizierte Fachkräfte zu halten.”

    Auch Nasr hat nicht vor, im Falle einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt zu bleiben. Er hat sich bereits auf Studienplätze in Hannover und Leipzig beworben. Der Abschied aus Halle wäre schwer: “Ich habe mir hier richtig etwas aufgebaut, woanders müsste ich neu anfangen.” Aber er will nicht nochmal gezwungen werden, sein Zuhause zu verlassen. Lieber geht er vorher von selbst.

    Dieser Beitrag ist eine Übernahme von ver.di-publik, mit freundlicher Genehmigung der Redaktion. Links wurden nachträglich eingefügt.

    Über Paul Welch Guerra - ver.di-publik:

    Unter der Kennung "Gastautor:innen" fassen wir die unterschiedlichsten Beiträge externer Quellen zusammen, die wir dankbar im Beueler-Extradienst (wieder-)veröffentlichen dürfen. Die Autor*innen, Quellen und ggf. Lizenzen sind, soweit bekannt, jeweils im Beitrag vermerkt und/oder verlinkt.

  4. “Lieber gehe ich, bevor ich gehen muss”

    Sachsen-Anhalt — Vor der Landtagswahl im September droht ein historischer Sieg der AfD. Zwei internationale Studierende in Halle erzählen, was der Ernstfall für sie bedeuten würde

    Mit schnellem Schritt und aufrechtem Blick läuft Nasr Shaibani (24) durch das Universitätsviertel Halles, so als ob er das schon immer so tun würde. Alle zehn Meter grüßt er freundlich Bekannte. Jede Begegnung genießt der adrett gekleidete Jura-Student sichtlich: ein Scherz mit der Kassiererin, ein Gruß an den Obdachlosen mit seinem Hund, eine herzliche Begrüßung für einen Arbeitskollegen. “Ich liebe Halle, ist wirklich so”, sagt er, und schwärmt von den Gassen, den versteckten Orten, den Partys, der Architektur. Als seine Mutter zu ihm ziehen wollte, riet er ihr dennoch ab: Sie solle lieber in Holland bleiben, da sei sie sicher. Auf die Frage, warum, bleibt er unvermittelt stehen, zeigt in die Menschenmenge und sagt: “Schau dich um, siehst du hier irgendeine Frau mit Hijab?”

    Nasr ist mit elf Jahren mit seiner Mutter aus dem Krieg im Jemen nach Malaysia geflohen. Nach Deutschkursen am Goethe-Institut bewarb er sich 2021 erfolgreich für das Studienkolleg in Halle, das ausländische Studienbewerber*innen besuchen müssen, deren Abschluss hier nicht als Hochschulzugangsberechtigung gilt. Heute ist er einer von rund 11.000 ausländischen Studierenden in Sachsen-Anhalt und, so vermutet er, der einzige Ausländer in seinem Jura-Jahrgang an der Martin-Luther-Universität (MLU). Im Studierendenrat vertritt er als gewählter Referent für Internationales seine Kommiliton*innen – doch ob das so bleibt, daran hat er inzwischen erhebliche Zweifel.

    Die Angst vor September

    Der Grund: Die AfD geht als haushoher Favorit in die im September anstehenden Landtagswahlen. In Umfragen erhält die Partei über 40 Prozent, womit erstmals eine AfD-Alleinregierung auf Landesebene in greifbare Nähe rückt. An den Universitäten des Bundeslandes löst das große Beunruhigung aus, denn Hochschulpolitik ist Ländersache. Erik Wolf, ver.di-Gewerkschaftssekretär im Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, geht im Falle einer AfD-Regierung von dramatischen Eingriffen aus: “Besonders die Hochschulfinanzierung ist geeignet, drastische Veränderungen umzusetzen.” Zwar garantiere Artikel 5 des Grundgesetzes die Freiheit von Forschung und Lehre, aber biete keinen ausreichenden Schutz.

    Tatsächlich sehen die Wahlprogramme einen radikalen Umbau der Universitäten vor: Um die Internationalisierung der Hochschulen zu stoppen, will die AfD die Bologna-Reform rückgängig machen, also Bachelor und Master abschaffen, englischsprachige Studiengänge verhindern und die Kontrolle internationaler Studierender verschärfen. 2025 erkundigte sie sich im Landtag per kleiner Anfrage bereits nach Abschiebemöglichkeiten ausländischer Studierender. Mehrere Vorschläge zielen zudem darauf, die demokratische Mitbestimmung an den Hochschulen abzubauen, etwa durch Abschaffung der verfassten Studierendenschaft. Erik Wolf sagt: “Wo die AfD kann, wird sie Mitsprache und Mitbestimmung einschränken.” Einiges ließe sich in langwierigen juristischen Prozessen verhindern, “letztlich wird die AfD trotzdem ein Klima schaffen, in dem gute Forschung und Lehre nicht möglich sind”.

    Nur wenige Meter von Nasrs Studienratsbüro entfernt sitzt Hanna (26) in der Tulpe, einer kleinen Mensa auf dem Hauptcampus der MLU. Eigentlich heißt sie anders, will aber anonym bleiben. Solange sie ihren Namen nicht ausspreche, halte man sie meist für Deutsch, sagt sie. Dabei ist Hanna Ukrainerin, aufgewachsen in einer Stadt, die heute nur wenige Kilometer von der Front entfernt liegt. Mit 17 zog sie nach Brandenburg, um eine medizinische Ausbildung zu machen, 2020 kam sie nach Halle, durchlief wie Nasr das Studienkolleg und studiert seither Medizin.

    Von ihrem Leben in Halle erzählt sie mit geschliffenem Deutsch und trockenem Sarkasmus: Wie sie im Freundeskreis ihres Wohnheims die “5-Prozent-Ausländerquote” erfüllt habe, oder wie ihr ein Mitarbeiter der Ausländerbehörde riet, ihren deutschen Freund zu heiraten, nachdem sie mit ihrem Studentenvisum bei der Einbürgerung gescheitert war – “Ich bräuchte einen romantischeren Grund dafür.”

    Neben Studium und zwei Nebenjobs, geht sie zu Vorträgen, singt im Chor, macht Kampfsport. Eigentlich sei Halle die ideale Stadt zum Studieren, wäre da nicht die angespannte Stimmung überall – besonders gegenüber allen, die nicht als deutsch gelesen werden. Hanna hat viele Beispiele: rassistische Kommentare bei der Arbeit, feindliche Blicke in der Straßenbahn. Sollte die AfD an die Macht kommen, befürchtet sie, könnte diese Stimmung endgültig kippen.

    “White Power” an der Haustür

    Genau das befürchtet auch Nasr: “Stell dir vor, wenn hier Rechtsradikale regieren, dann werden auch diejenigen laut, die bisher schüchtern waren. Und Nazis ziehen her, weil es ein Paradies für sie wird.” In Trotha, einem nördlichen Randbezirk von Halle, wo er seine erste Wohnung hatte, hat er an eigener Haut erlebt, was das bedeuten kann. Als jemand mit schwarzem Edding groß “Withe Power” [sic!] auf seine Haustür schreibt, nimmt er es mit Humor und postet ein Foto davon mit einem spöttischen Spruch über die Rechtschreibschwäche seines “Nazi-Nachbarn”.

    Doch die Vorfälle reißen nicht ab: Er wird mit einem Freund auf der Straße angegriffen, seine Mutter bei einem Besuch aus Holland zweimal beschimpft. “Obwohl mir die Zeit im Studienkolleg mit jungen Menschen aus aller Welt total gefallen hat, wollte ich sofort wieder weg hier.” Doch Nasr bleibt, wird Studienkollegssprecher, engagiert sich in Strukturen studentischer Selbstverwaltung, findet einen guten Job in einem Hotel und eine schöne Wohnung in der Innenstadt. Trotha meidet er seitdem.

    Die Uni im Panikmodus

    Als Referent für Internationales begleitet er ausländische Studierende bei Behördengängen oder wirkt an einer universitären Internationalisierungsstrategie mit. Die am 10. Juni vom Akademischen Senat der MLU verabschiedete Strategie liest sich wie ein Gegenprogramm zu den Plänen der AfD: Internationale Studierende sollen langfristig an Halle und Sachsen-Anhalt gebunden werden, unter anderem durch einen mehrsprachigen Campus und verlässliche Bleibeperspektiven. In der Uni liefen die Vorbereitungen auf eine mögliche AfD-Regierung in vollem Gange, fast im Panikmodus, berichtet Nasr.

    Auch Hanna weiß nicht, was ein AfD-Wahlsieg für sie bedeuten würde. Konkret befürchtet sie Studiengebühren für ausländische Studierende – ein Vorschlag, den in Sachsen-Anhalt bislang die CDU gemacht hat, den aber auch die AfD in mehreren Bundesländern fordert. Um Studiengebühren zahlen zu können, müsste sie neben ihrem Vollzeitstudium noch mehr arbeiten als sowieso schon und das wäre undenkbar.

    Noch mehr Sorgen macht sie sich um ihre Eltern, die 2022 aus der Ukraine geflohen sind und seit vier Jahren vergeblich versuchen, in Deutschland beruflich Fuß zu fassen. Zuletzt mehrten sich Berichte, wonach der Schutzstatus ukrainischer Geflüchteter geschwächt werden könnte. Die AfD fordert derweil Abschiebungen in die Ukraine und die Streichung des Bürgergeldanspruchs für geflüchtete Ukrainer*innen. Auf Landesebene allein wäre das zwar nicht durchsetzbar, trägt aber zum Klima der Bedrohung bei.

    Vier von fünf würden gehen

    Für Hanna steht fest: Kommt die AfD an die Regierung, will sie nach dem Studium in ein anderes Bundesland. Damit ist sie nicht allein – einer internen Umfrage unter den 30.000 Mitgliedern des Landesnetzwerks der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA e.V.) zufolge wollen vier von fünf Befragten das Bundesland im Falle einer AfD-Regierung verlassen. Das könnte fatale Folgen für ein überaltertes Bundesland mit akutem Fachkräftemangel haben, sagt Oliver David von LAMSA e.V.: “Es droht ein Brain-Drain, also die Abwanderung von Akademiker*innen. Hochschulen werden an Attraktivität verlieren und Unternehmen werden zunehmend Schwierigkeiten haben, qualifizierte Fachkräfte zu halten.”

    Auch Nasr hat nicht vor, im Falle einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt zu bleiben. Er hat sich bereits auf Studienplätze in Hannover und Leipzig beworben. Der Abschied aus Halle wäre schwer: “Ich habe mir hier richtig etwas aufgebaut, woanders müsste ich neu anfangen.” Aber er will nicht nochmal gezwungen werden, sein Zuhause zu verlassen. Lieber geht er vorher von selbst.

    Dieser Beitrag ist eine Übernahme von ver.di-publik, mit freundlicher Genehmigung der Redaktion. Links wurden nachträglich eingefügt.

  5. “Lieber gehe ich, bevor ich gehen muss”

    Sachsen-Anhalt — Vor der Landtagswahl im September droht ein historischer Sieg der AfD. Zwei internationale Studierende in Halle erzählen, was der Ernstfall für sie bedeuten würde

    Mit schnellem Schritt und aufrechtem Blick läuft Nasr Shaibani (24) durch das Universitätsviertel Halles, so als ob er das schon immer so tun würde. Alle zehn Meter grüßt er freundlich Bekannte. Jede Begegnung genießt der adrett gekleidete Jura-Student sichtlich: ein Scherz mit der Kassiererin, ein Gruß an den Obdachlosen mit seinem Hund, eine herzliche Begrüßung für einen Arbeitskollegen. “Ich liebe Halle, ist wirklich so”, sagt er, und schwärmt von den Gassen, den versteckten Orten, den Partys, der Architektur. Als seine Mutter zu ihm ziehen wollte, riet er ihr dennoch ab: Sie solle lieber in Holland bleiben, da sei sie sicher. Auf die Frage, warum, bleibt er unvermittelt stehen, zeigt in die Menschenmenge und sagt: “Schau dich um, siehst du hier irgendeine Frau mit Hijab?”

    Nasr ist mit elf Jahren mit seiner Mutter aus dem Krieg im Jemen nach Malaysia geflohen. Nach Deutschkursen am Goethe-Institut bewarb er sich 2021 erfolgreich für das Studienkolleg in Halle, das ausländische Studienbewerber*innen besuchen müssen, deren Abschluss hier nicht als Hochschulzugangsberechtigung gilt. Heute ist er einer von rund 11.000 ausländischen Studierenden in Sachsen-Anhalt und, so vermutet er, der einzige Ausländer in seinem Jura-Jahrgang an der Martin-Luther-Universität (MLU). Im Studierendenrat vertritt er als gewählter Referent für Internationales seine Kommiliton*innen – doch ob das so bleibt, daran hat er inzwischen erhebliche Zweifel.

    Die Angst vor September

    Der Grund: Die AfD geht als haushoher Favorit in die im September anstehenden Landtagswahlen. In Umfragen erhält die Partei über 40 Prozent, womit erstmals eine AfD-Alleinregierung auf Landesebene in greifbare Nähe rückt. An den Universitäten des Bundeslandes löst das große Beunruhigung aus, denn Hochschulpolitik ist Ländersache. Erik Wolf, ver.di-Gewerkschaftssekretär im Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, geht im Falle einer AfD-Regierung von dramatischen Eingriffen aus: “Besonders die Hochschulfinanzierung ist geeignet, drastische Veränderungen umzusetzen.” Zwar garantiere Artikel 5 des Grundgesetzes die Freiheit von Forschung und Lehre, aber biete keinen ausreichenden Schutz.

    Tatsächlich sehen die Wahlprogramme einen radikalen Umbau der Universitäten vor: Um die Internationalisierung der Hochschulen zu stoppen, will die AfD die Bologna-Reform rückgängig machen, also Bachelor und Master abschaffen, englischsprachige Studiengänge verhindern und die Kontrolle internationaler Studierender verschärfen. 2025 erkundigte sie sich im Landtag per kleiner Anfrage bereits nach Abschiebemöglichkeiten ausländischer Studierender. Mehrere Vorschläge zielen zudem darauf, die demokratische Mitbestimmung an den Hochschulen abzubauen, etwa durch Abschaffung der verfassten Studierendenschaft. Erik Wolf sagt: “Wo die AfD kann, wird sie Mitsprache und Mitbestimmung einschränken.” Einiges ließe sich in langwierigen juristischen Prozessen verhindern, “letztlich wird die AfD trotzdem ein Klima schaffen, in dem gute Forschung und Lehre nicht möglich sind”.

    Nur wenige Meter von Nasrs Studienratsbüro entfernt sitzt Hanna (26) in der Tulpe, einer kleinen Mensa auf dem Hauptcampus der MLU. Eigentlich heißt sie anders, will aber anonym bleiben. Solange sie ihren Namen nicht ausspreche, halte man sie meist für Deutsch, sagt sie. Dabei ist Hanna Ukrainerin, aufgewachsen in einer Stadt, die heute nur wenige Kilometer von der Front entfernt liegt. Mit 17 zog sie nach Brandenburg, um eine medizinische Ausbildung zu machen, 2020 kam sie nach Halle, durchlief wie Nasr das Studienkolleg und studiert seither Medizin.

    Von ihrem Leben in Halle erzählt sie mit geschliffenem Deutsch und trockenem Sarkasmus: Wie sie im Freundeskreis ihres Wohnheims die “5-Prozent-Ausländerquote” erfüllt habe, oder wie ihr ein Mitarbeiter der Ausländerbehörde riet, ihren deutschen Freund zu heiraten, nachdem sie mit ihrem Studentenvisum bei der Einbürgerung gescheitert war – “Ich bräuchte einen romantischeren Grund dafür.”

    Neben Studium und zwei Nebenjobs, geht sie zu Vorträgen, singt im Chor, macht Kampfsport. Eigentlich sei Halle die ideale Stadt zum Studieren, wäre da nicht die angespannte Stimmung überall – besonders gegenüber allen, die nicht als deutsch gelesen werden. Hanna hat viele Beispiele: rassistische Kommentare bei der Arbeit, feindliche Blicke in der Straßenbahn. Sollte die AfD an die Macht kommen, befürchtet sie, könnte diese Stimmung endgültig kippen.

    “White Power” an der Haustür

    Genau das befürchtet auch Nasr: “Stell dir vor, wenn hier Rechtsradikale regieren, dann werden auch diejenigen laut, die bisher schüchtern waren. Und Nazis ziehen her, weil es ein Paradies für sie wird.” In Trotha, einem nördlichen Randbezirk von Halle, wo er seine erste Wohnung hatte, hat er an eigener Haut erlebt, was das bedeuten kann. Als jemand mit schwarzem Edding groß “Withe Power” [sic!] auf seine Haustür schreibt, nimmt er es mit Humor und postet ein Foto davon mit einem spöttischen Spruch über die Rechtschreibschwäche seines “Nazi-Nachbarn”.

    Doch die Vorfälle reißen nicht ab: Er wird mit einem Freund auf der Straße angegriffen, seine Mutter bei einem Besuch aus Holland zweimal beschimpft. “Obwohl mir die Zeit im Studienkolleg mit jungen Menschen aus aller Welt total gefallen hat, wollte ich sofort wieder weg hier.” Doch Nasr bleibt, wird Studienkollegssprecher, engagiert sich in Strukturen studentischer Selbstverwaltung, findet einen guten Job in einem Hotel und eine schöne Wohnung in der Innenstadt. Trotha meidet er seitdem.

    Die Uni im Panikmodus

    Als Referent für Internationales begleitet er ausländische Studierende bei Behördengängen oder wirkt an einer universitären Internationalisierungsstrategie mit. Die am 10. Juni vom Akademischen Senat der MLU verabschiedete Strategie liest sich wie ein Gegenprogramm zu den Plänen der AfD: Internationale Studierende sollen langfristig an Halle und Sachsen-Anhalt gebunden werden, unter anderem durch einen mehrsprachigen Campus und verlässliche Bleibeperspektiven. In der Uni liefen die Vorbereitungen auf eine mögliche AfD-Regierung in vollem Gange, fast im Panikmodus, berichtet Nasr.

    Auch Hanna weiß nicht, was ein AfD-Wahlsieg für sie bedeuten würde. Konkret befürchtet sie Studiengebühren für ausländische Studierende – ein Vorschlag, den in Sachsen-Anhalt bislang die CDU gemacht hat, den aber auch die AfD in mehreren Bundesländern fordert. Um Studiengebühren zahlen zu können, müsste sie neben ihrem Vollzeitstudium noch mehr arbeiten als sowieso schon und das wäre undenkbar.

    Noch mehr Sorgen macht sie sich um ihre Eltern, die 2022 aus der Ukraine geflohen sind und seit vier Jahren vergeblich versuchen, in Deutschland beruflich Fuß zu fassen. Zuletzt mehrten sich Berichte, wonach der Schutzstatus ukrainischer Geflüchteter geschwächt werden könnte. Die AfD fordert derweil Abschiebungen in die Ukraine und die Streichung des Bürgergeldanspruchs für geflüchtete Ukrainer*innen. Auf Landesebene allein wäre das zwar nicht durchsetzbar, trägt aber zum Klima der Bedrohung bei.

    Vier von fünf würden gehen

    Für Hanna steht fest: Kommt die AfD an die Regierung, will sie nach dem Studium in ein anderes Bundesland. Damit ist sie nicht allein – einer internen Umfrage unter den 30.000 Mitgliedern des Landesnetzwerks der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA e.V.) zufolge wollen vier von fünf Befragten das Bundesland im Falle einer AfD-Regierung verlassen. Das könnte fatale Folgen für ein überaltertes Bundesland mit akutem Fachkräftemangel haben, sagt Oliver David von LAMSA e.V.: “Es droht ein Brain-Drain, also die Abwanderung von Akademiker*innen. Hochschulen werden an Attraktivität verlieren und Unternehmen werden zunehmend Schwierigkeiten haben, qualifizierte Fachkräfte zu halten.”

    Auch Nasr hat nicht vor, im Falle einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt zu bleiben. Er hat sich bereits auf Studienplätze in Hannover und Leipzig beworben. Der Abschied aus Halle wäre schwer: “Ich habe mir hier richtig etwas aufgebaut, woanders müsste ich neu anfangen.” Aber er will nicht nochmal gezwungen werden, sein Zuhause zu verlassen. Lieber geht er vorher von selbst.

    Dieser Beitrag ist eine Übernahme von ver.di-publik, mit freundlicher Genehmigung der Redaktion. Links wurden nachträglich eingefügt.

    Über Paul Welch Guerra - ver.di-publik:

    Unter der Kennung "Gastautor:innen" fassen wir die unterschiedlichsten Beiträge externer Quellen zusammen, die wir dankbar im Beueler-Extradienst (wieder-)veröffentlichen dürfen. Die Autor*innen, Quellen und ggf. Lizenzen sind, soweit bekannt, jeweils im Beitrag vermerkt und/oder verlinkt.

  6. “Lieber gehe ich, bevor ich gehen muss”

    Sachsen-Anhalt — Vor der Landtagswahl im September droht ein historischer Sieg der AfD. Zwei internationale Studierende in Halle erzählen, was der Ernstfall für sie bedeuten würde

    Mit schnellem Schritt und aufrechtem Blick läuft Nasr Shaibani (24) durch das Universitätsviertel Halles, so als ob er das schon immer so tun würde. Alle zehn Meter grüßt er freundlich Bekannte. Jede Begegnung genießt der adrett gekleidete Jura-Student sichtlich: ein Scherz mit der Kassiererin, ein Gruß an den Obdachlosen mit seinem Hund, eine herzliche Begrüßung für einen Arbeitskollegen. “Ich liebe Halle, ist wirklich so”, sagt er, und schwärmt von den Gassen, den versteckten Orten, den Partys, der Architektur. Als seine Mutter zu ihm ziehen wollte, riet er ihr dennoch ab: Sie solle lieber in Holland bleiben, da sei sie sicher. Auf die Frage, warum, bleibt er unvermittelt stehen, zeigt in die Menschenmenge und sagt: “Schau dich um, siehst du hier irgendeine Frau mit Hijab?”

    Nasr ist mit elf Jahren mit seiner Mutter aus dem Krieg im Jemen nach Malaysia geflohen. Nach Deutschkursen am Goethe-Institut bewarb er sich 2021 erfolgreich für das Studienkolleg in Halle, das ausländische Studienbewerber*innen besuchen müssen, deren Abschluss hier nicht als Hochschulzugangsberechtigung gilt. Heute ist er einer von rund 11.000 ausländischen Studierenden in Sachsen-Anhalt und, so vermutet er, der einzige Ausländer in seinem Jura-Jahrgang an der Martin-Luther-Universität (MLU). Im Studierendenrat vertritt er als gewählter Referent für Internationales seine Kommiliton*innen – doch ob das so bleibt, daran hat er inzwischen erhebliche Zweifel.

    Die Angst vor September

    Der Grund: Die AfD geht als haushoher Favorit in die im September anstehenden Landtagswahlen. In Umfragen erhält die Partei über 40 Prozent, womit erstmals eine AfD-Alleinregierung auf Landesebene in greifbare Nähe rückt. An den Universitäten des Bundeslandes löst das große Beunruhigung aus, denn Hochschulpolitik ist Ländersache. Erik Wolf, ver.di-Gewerkschaftssekretär im Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, geht im Falle einer AfD-Regierung von dramatischen Eingriffen aus: “Besonders die Hochschulfinanzierung ist geeignet, drastische Veränderungen umzusetzen.” Zwar garantiere Artikel 5 des Grundgesetzes die Freiheit von Forschung und Lehre, aber biete keinen ausreichenden Schutz.

    Tatsächlich sehen die Wahlprogramme einen radikalen Umbau der Universitäten vor: Um die Internationalisierung der Hochschulen zu stoppen, will die AfD die Bologna-Reform rückgängig machen, also Bachelor und Master abschaffen, englischsprachige Studiengänge verhindern und die Kontrolle internationaler Studierender verschärfen. 2025 erkundigte sie sich im Landtag per kleiner Anfrage bereits nach Abschiebemöglichkeiten ausländischer Studierender. Mehrere Vorschläge zielen zudem darauf, die demokratische Mitbestimmung an den Hochschulen abzubauen, etwa durch Abschaffung der verfassten Studierendenschaft. Erik Wolf sagt: “Wo die AfD kann, wird sie Mitsprache und Mitbestimmung einschränken.” Einiges ließe sich in langwierigen juristischen Prozessen verhindern, “letztlich wird die AfD trotzdem ein Klima schaffen, in dem gute Forschung und Lehre nicht möglich sind”.

    Nur wenige Meter von Nasrs Studienratsbüro entfernt sitzt Hanna (26) in der Tulpe, einer kleinen Mensa auf dem Hauptcampus der MLU. Eigentlich heißt sie anders, will aber anonym bleiben. Solange sie ihren Namen nicht ausspreche, halte man sie meist für Deutsch, sagt sie. Dabei ist Hanna Ukrainerin, aufgewachsen in einer Stadt, die heute nur wenige Kilometer von der Front entfernt liegt. Mit 17 zog sie nach Brandenburg, um eine medizinische Ausbildung zu machen, 2020 kam sie nach Halle, durchlief wie Nasr das Studienkolleg und studiert seither Medizin.

    Von ihrem Leben in Halle erzählt sie mit geschliffenem Deutsch und trockenem Sarkasmus: Wie sie im Freundeskreis ihres Wohnheims die “5-Prozent-Ausländerquote” erfüllt habe, oder wie ihr ein Mitarbeiter der Ausländerbehörde riet, ihren deutschen Freund zu heiraten, nachdem sie mit ihrem Studentenvisum bei der Einbürgerung gescheitert war – “Ich bräuchte einen romantischeren Grund dafür.”

    Neben Studium und zwei Nebenjobs, geht sie zu Vorträgen, singt im Chor, macht Kampfsport. Eigentlich sei Halle die ideale Stadt zum Studieren, wäre da nicht die angespannte Stimmung überall – besonders gegenüber allen, die nicht als deutsch gelesen werden. Hanna hat viele Beispiele: rassistische Kommentare bei der Arbeit, feindliche Blicke in der Straßenbahn. Sollte die AfD an die Macht kommen, befürchtet sie, könnte diese Stimmung endgültig kippen.

    “White Power” an der Haustür

    Genau das befürchtet auch Nasr: “Stell dir vor, wenn hier Rechtsradikale regieren, dann werden auch diejenigen laut, die bisher schüchtern waren. Und Nazis ziehen her, weil es ein Paradies für sie wird.” In Trotha, einem nördlichen Randbezirk von Halle, wo er seine erste Wohnung hatte, hat er an eigener Haut erlebt, was das bedeuten kann. Als jemand mit schwarzem Edding groß “Withe Power” [sic!] auf seine Haustür schreibt, nimmt er es mit Humor und postet ein Foto davon mit einem spöttischen Spruch über die Rechtschreibschwäche seines “Nazi-Nachbarn”.

    Doch die Vorfälle reißen nicht ab: Er wird mit einem Freund auf der Straße angegriffen, seine Mutter bei einem Besuch aus Holland zweimal beschimpft. “Obwohl mir die Zeit im Studienkolleg mit jungen Menschen aus aller Welt total gefallen hat, wollte ich sofort wieder weg hier.” Doch Nasr bleibt, wird Studienkollegssprecher, engagiert sich in Strukturen studentischer Selbstverwaltung, findet einen guten Job in einem Hotel und eine schöne Wohnung in der Innenstadt. Trotha meidet er seitdem.

    Die Uni im Panikmodus

    Als Referent für Internationales begleitet er ausländische Studierende bei Behördengängen oder wirkt an einer universitären Internationalisierungsstrategie mit. Die am 10. Juni vom Akademischen Senat der MLU verabschiedete Strategie liest sich wie ein Gegenprogramm zu den Plänen der AfD: Internationale Studierende sollen langfristig an Halle und Sachsen-Anhalt gebunden werden, unter anderem durch einen mehrsprachigen Campus und verlässliche Bleibeperspektiven. In der Uni liefen die Vorbereitungen auf eine mögliche AfD-Regierung in vollem Gange, fast im Panikmodus, berichtet Nasr.

    Auch Hanna weiß nicht, was ein AfD-Wahlsieg für sie bedeuten würde. Konkret befürchtet sie Studiengebühren für ausländische Studierende – ein Vorschlag, den in Sachsen-Anhalt bislang die CDU gemacht hat, den aber auch die AfD in mehreren Bundesländern fordert. Um Studiengebühren zahlen zu können, müsste sie neben ihrem Vollzeitstudium noch mehr arbeiten als sowieso schon und das wäre undenkbar.

    Noch mehr Sorgen macht sie sich um ihre Eltern, die 2022 aus der Ukraine geflohen sind und seit vier Jahren vergeblich versuchen, in Deutschland beruflich Fuß zu fassen. Zuletzt mehrten sich Berichte, wonach der Schutzstatus ukrainischer Geflüchteter geschwächt werden könnte. Die AfD fordert derweil Abschiebungen in die Ukraine und die Streichung des Bürgergeldanspruchs für geflüchtete Ukrainer*innen. Auf Landesebene allein wäre das zwar nicht durchsetzbar, trägt aber zum Klima der Bedrohung bei.

    Vier von fünf würden gehen

    Für Hanna steht fest: Kommt die AfD an die Regierung, will sie nach dem Studium in ein anderes Bundesland. Damit ist sie nicht allein – einer internen Umfrage unter den 30.000 Mitgliedern des Landesnetzwerks der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA e.V.) zufolge wollen vier von fünf Befragten das Bundesland im Falle einer AfD-Regierung verlassen. Das könnte fatale Folgen für ein überaltertes Bundesland mit akutem Fachkräftemangel haben, sagt Oliver David von LAMSA e.V.: “Es droht ein Brain-Drain, also die Abwanderung von Akademiker*innen. Hochschulen werden an Attraktivität verlieren und Unternehmen werden zunehmend Schwierigkeiten haben, qualifizierte Fachkräfte zu halten.”

    Auch Nasr hat nicht vor, im Falle einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt zu bleiben. Er hat sich bereits auf Studienplätze in Hannover und Leipzig beworben. Der Abschied aus Halle wäre schwer: “Ich habe mir hier richtig etwas aufgebaut, woanders müsste ich neu anfangen.” Aber er will nicht nochmal gezwungen werden, sein Zuhause zu verlassen. Lieber geht er vorher von selbst.

    Dieser Beitrag ist eine Übernahme von ver.di-publik, mit freundlicher Genehmigung der Redaktion. Links wurden nachträglich eingefügt.

    Über Paul Welch Guerra - ver.di-publik:

    Unter der Kennung "Gastautor:innen" fassen wir die unterschiedlichsten Beiträge externer Quellen zusammen, die wir dankbar im Beueler-Extradienst (wieder-)veröffentlichen dürfen. Die Autor*innen, Quellen und ggf. Lizenzen sind, soweit bekannt, jeweils im Beitrag vermerkt und/oder verlinkt.

  7. “Lieber gehe ich, bevor ich gehen muss”

    Sachsen-Anhalt — Vor der Landtagswahl im September droht ein historischer Sieg der AfD. Zwei internationale Studierende in Halle erzählen, was der Ernstfall für sie bedeuten würde

    Mit schnellem Schritt und aufrechtem Blick läuft Nasr Shaibani (24) durch das Universitätsviertel Halles, so als ob er das schon immer so tun würde. Alle zehn Meter grüßt er freundlich Bekannte. Jede Begegnung genießt der adrett gekleidete Jura-Student sichtlich: ein Scherz mit der Kassiererin, ein Gruß an den Obdachlosen mit seinem Hund, eine herzliche Begrüßung für einen Arbeitskollegen. “Ich liebe Halle, ist wirklich so”, sagt er, und schwärmt von den Gassen, den versteckten Orten, den Partys, der Architektur. Als seine Mutter zu ihm ziehen wollte, riet er ihr dennoch ab: Sie solle lieber in Holland bleiben, da sei sie sicher. Auf die Frage, warum, bleibt er unvermittelt stehen, zeigt in die Menschenmenge und sagt: “Schau dich um, siehst du hier irgendeine Frau mit Hijab?”

    Nasr ist mit elf Jahren mit seiner Mutter aus dem Krieg im Jemen nach Malaysia geflohen. Nach Deutschkursen am Goethe-Institut bewarb er sich 2021 erfolgreich für das Studienkolleg in Halle, das ausländische Studienbewerber*innen besuchen müssen, deren Abschluss hier nicht als Hochschulzugangsberechtigung gilt. Heute ist er einer von rund 11.000 ausländischen Studierenden in Sachsen-Anhalt und, so vermutet er, der einzige Ausländer in seinem Jura-Jahrgang an der Martin-Luther-Universität (MLU). Im Studierendenrat vertritt er als gewählter Referent für Internationales seine Kommiliton*innen – doch ob das so bleibt, daran hat er inzwischen erhebliche Zweifel.

    Die Angst vor September

    Der Grund: Die AfD geht als haushoher Favorit in die im September anstehenden Landtagswahlen. In Umfragen erhält die Partei über 40 Prozent, womit erstmals eine AfD-Alleinregierung auf Landesebene in greifbare Nähe rückt. An den Universitäten des Bundeslandes löst das große Beunruhigung aus, denn Hochschulpolitik ist Ländersache. Erik Wolf, ver.di-Gewerkschaftssekretär im Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, geht im Falle einer AfD-Regierung von dramatischen Eingriffen aus: “Besonders die Hochschulfinanzierung ist geeignet, drastische Veränderungen umzusetzen.” Zwar garantiere Artikel 5 des Grundgesetzes die Freiheit von Forschung und Lehre, aber biete keinen ausreichenden Schutz.

    Tatsächlich sehen die Wahlprogramme einen radikalen Umbau der Universitäten vor: Um die Internationalisierung der Hochschulen zu stoppen, will die AfD die Bologna-Reform rückgängig machen, also Bachelor und Master abschaffen, englischsprachige Studiengänge verhindern und die Kontrolle internationaler Studierender verschärfen. 2025 erkundigte sie sich im Landtag per kleiner Anfrage bereits nach Abschiebemöglichkeiten ausländischer Studierender. Mehrere Vorschläge zielen zudem darauf, die demokratische Mitbestimmung an den Hochschulen abzubauen, etwa durch Abschaffung der verfassten Studierendenschaft. Erik Wolf sagt: “Wo die AfD kann, wird sie Mitsprache und Mitbestimmung einschränken.” Einiges ließe sich in langwierigen juristischen Prozessen verhindern, “letztlich wird die AfD trotzdem ein Klima schaffen, in dem gute Forschung und Lehre nicht möglich sind”.

    Nur wenige Meter von Nasrs Studienratsbüro entfernt sitzt Hanna (26) in der Tulpe, einer kleinen Mensa auf dem Hauptcampus der MLU. Eigentlich heißt sie anders, will aber anonym bleiben. Solange sie ihren Namen nicht ausspreche, halte man sie meist für Deutsch, sagt sie. Dabei ist Hanna Ukrainerin, aufgewachsen in einer Stadt, die heute nur wenige Kilometer von der Front entfernt liegt. Mit 17 zog sie nach Brandenburg, um eine medizinische Ausbildung zu machen, 2020 kam sie nach Halle, durchlief wie Nasr das Studienkolleg und studiert seither Medizin.

    Von ihrem Leben in Halle erzählt sie mit geschliffenem Deutsch und trockenem Sarkasmus: Wie sie im Freundeskreis ihres Wohnheims die “5-Prozent-Ausländerquote” erfüllt habe, oder wie ihr ein Mitarbeiter der Ausländerbehörde riet, ihren deutschen Freund zu heiraten, nachdem sie mit ihrem Studentenvisum bei der Einbürgerung gescheitert war – “Ich bräuchte einen romantischeren Grund dafür.”

    Neben Studium und zwei Nebenjobs, geht sie zu Vorträgen, singt im Chor, macht Kampfsport. Eigentlich sei Halle die ideale Stadt zum Studieren, wäre da nicht die angespannte Stimmung überall – besonders gegenüber allen, die nicht als deutsch gelesen werden. Hanna hat viele Beispiele: rassistische Kommentare bei der Arbeit, feindliche Blicke in der Straßenbahn. Sollte die AfD an die Macht kommen, befürchtet sie, könnte diese Stimmung endgültig kippen.

    “White Power” an der Haustür

    Genau das befürchtet auch Nasr: “Stell dir vor, wenn hier Rechtsradikale regieren, dann werden auch diejenigen laut, die bisher schüchtern waren. Und Nazis ziehen her, weil es ein Paradies für sie wird.” In Trotha, einem nördlichen Randbezirk von Halle, wo er seine erste Wohnung hatte, hat er an eigener Haut erlebt, was das bedeuten kann. Als jemand mit schwarzem Edding groß “Withe Power” [sic!] auf seine Haustür schreibt, nimmt er es mit Humor und postet ein Foto davon mit einem spöttischen Spruch über die Rechtschreibschwäche seines “Nazi-Nachbarn”.

    Doch die Vorfälle reißen nicht ab: Er wird mit einem Freund auf der Straße angegriffen, seine Mutter bei einem Besuch aus Holland zweimal beschimpft. “Obwohl mir die Zeit im Studienkolleg mit jungen Menschen aus aller Welt total gefallen hat, wollte ich sofort wieder weg hier.” Doch Nasr bleibt, wird Studienkollegssprecher, engagiert sich in Strukturen studentischer Selbstverwaltung, findet einen guten Job in einem Hotel und eine schöne Wohnung in der Innenstadt. Trotha meidet er seitdem.

    Die Uni im Panikmodus

    Als Referent für Internationales begleitet er ausländische Studierende bei Behördengängen oder wirkt an einer universitären Internationalisierungsstrategie mit. Die am 10. Juni vom Akademischen Senat der MLU verabschiedete Strategie liest sich wie ein Gegenprogramm zu den Plänen der AfD: Internationale Studierende sollen langfristig an Halle und Sachsen-Anhalt gebunden werden, unter anderem durch einen mehrsprachigen Campus und verlässliche Bleibeperspektiven. In der Uni liefen die Vorbereitungen auf eine mögliche AfD-Regierung in vollem Gange, fast im Panikmodus, berichtet Nasr.

    Auch Hanna weiß nicht, was ein AfD-Wahlsieg für sie bedeuten würde. Konkret befürchtet sie Studiengebühren für ausländische Studierende – ein Vorschlag, den in Sachsen-Anhalt bislang die CDU gemacht hat, den aber auch die AfD in mehreren Bundesländern fordert. Um Studiengebühren zahlen zu können, müsste sie neben ihrem Vollzeitstudium noch mehr arbeiten als sowieso schon und das wäre undenkbar.

    Noch mehr Sorgen macht sie sich um ihre Eltern, die 2022 aus der Ukraine geflohen sind und seit vier Jahren vergeblich versuchen, in Deutschland beruflich Fuß zu fassen. Zuletzt mehrten sich Berichte, wonach der Schutzstatus ukrainischer Geflüchteter geschwächt werden könnte. Die AfD fordert derweil Abschiebungen in die Ukraine und die Streichung des Bürgergeldanspruchs für geflüchtete Ukrainer*innen. Auf Landesebene allein wäre das zwar nicht durchsetzbar, trägt aber zum Klima der Bedrohung bei.

    Vier von fünf würden gehen

    Für Hanna steht fest: Kommt die AfD an die Regierung, will sie nach dem Studium in ein anderes Bundesland. Damit ist sie nicht allein – einer internen Umfrage unter den 30.000 Mitgliedern des Landesnetzwerks der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA e.V.) zufolge wollen vier von fünf Befragten das Bundesland im Falle einer AfD-Regierung verlassen. Das könnte fatale Folgen für ein überaltertes Bundesland mit akutem Fachkräftemangel haben, sagt Oliver David von LAMSA e.V.: “Es droht ein Brain-Drain, also die Abwanderung von Akademiker*innen. Hochschulen werden an Attraktivität verlieren und Unternehmen werden zunehmend Schwierigkeiten haben, qualifizierte Fachkräfte zu halten.”

    Auch Nasr hat nicht vor, im Falle einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt zu bleiben. Er hat sich bereits auf Studienplätze in Hannover und Leipzig beworben. Der Abschied aus Halle wäre schwer: “Ich habe mir hier richtig etwas aufgebaut, woanders müsste ich neu anfangen.” Aber er will nicht nochmal gezwungen werden, sein Zuhause zu verlassen. Lieber geht er vorher von selbst.

    Dieser Beitrag ist eine Übernahme von ver.di-publik, mit freundlicher Genehmigung der Redaktion. Links wurden nachträglich eingefügt.

    Über Paul Welch Guerra - ver.di-publik:

    Unter der Kennung "Gastautor:innen" fassen wir die unterschiedlichsten Beiträge externer Quellen zusammen, die wir dankbar im Beueler-Extradienst (wieder-)veröffentlichen dürfen. Die Autor*innen, Quellen und ggf. Lizenzen sind, soweit bekannt, jeweils im Beitrag vermerkt und/oder verlinkt.

  8. Rotes Meer: Wie die Huthi den Iran-Krieg verändern

    Im Jemen nimmt die Gewalt wieder zu, zudem greifen die Huthi inzwischen fast täglich Schiffe im Roten Meer vor Saudi-Arabien an. Wird aus dem jemenitischen Bürgerkrieg und dem Iran-Krieg nun ein zusammenhängender Konflikt? Von Anna Osius.

    ➡️ tagesschau.de/ausland/asien/je

    #Jemen #Huthi #SaudiArabien #RotesMeer #BabalMandab

  9. Rotes Meer: Wie die Huthi den Iran-Krieg verändern

    Im Jemen nimmt die Gewalt wieder zu, zudem greifen die Huthi inzwischen fast täglich Schiffe im Roten Meer vor Saudi-Arabien an. Wird aus dem jemenitischen Bürgerkrieg und dem Iran-Krieg nun ein zusammenhängender Konflikt? Von Anna Osius.

    ➡️ tagesschau.de/ausland/asien/je

    #Jemen #Huthi #SaudiArabien #RotesMeer #BabalMandab

  10. Rotes Meer: Wie die Huthi den Iran-Krieg verändern

    Im Jemen nimmt die Gewalt wieder zu, zudem greifen die Huthi inzwischen fast täglich Schiffe im Roten Meer vor Saudi-Arabien an. Wird aus dem jemenitischen Bürgerkrieg und dem Iran-Krieg nun ein zusammenhängender Konflikt? Von Anna Osius.

    ➡️ tagesschau.de/ausland/asien/je

    #Jemen #Huthi #SaudiArabien #RotesMeer #BabalMandab

  11. Rotes Meer: Wie die Huthi den Iran-Krieg verändern

    Im Jemen nimmt die Gewalt wieder zu, zudem greifen die Huthi inzwischen fast täglich Schiffe im Roten Meer vor Saudi-Arabien an. Wird aus dem jemenitischen Bürgerkrieg und dem Iran-Krieg nun ein zusammenhängender Konflikt? Von Anna Osius.

    ➡️ tagesschau.de/ausland/asien/je

    #Jemen #Huthi #SaudiArabien #RotesMeer #BabalMandab

  12. Rotes Meer: Wie die Huthi den Iran-Krieg verändern

    Im Jemen nimmt die Gewalt wieder zu, zudem greifen die Huthi inzwischen fast täglich Schiffe im Roten Meer vor Saudi-Arabien an. Wird aus dem jemenitischen Bürgerkrieg und dem Iran-Krieg nun ein zusammenhängender Konflikt? Von Anna Osius.

    ➡️ tagesschau.de/ausland/asien/je

    #Jemen #Huthi #SaudiArabien #RotesMeer #BabalMandab

  13. Jetzt blockiert also der #Jemen die Meerenge #BabAlMandab und damit die Ausfahrt aus dem Roten Meer?

    Wir hätten uns ja unabhängiger machen können von Öl. Wollten und wollen wir aber nicht. Also lebt damit.

    #Hodeidah #RotesMeer #Houthi #Benzinpreis

  14. Jetzt blockiert also der #Jemen die Meerenge #BabAlMandab und damit die Ausfahrt aus dem Roten Meer?

    Wir hätten uns ja unabhängiger machen können von Öl. Wollten und wollen wir aber nicht. Also lebt damit.

    #Hodeidah #RotesMeer #Houthi #Benzinpreis

  15. Jetzt blockiert also der #Jemen die Meerenge #BabAlMandab und damit die Ausfahrt aus dem Roten Meer?

    Wir hätten uns ja unabhängiger machen können von Öl. Wollten und wollen wir aber nicht. Also lebt damit.

    #Hodeidah #RotesMeer #Houthi #Benzinpreis

  16. Jetzt blockiert also der #Jemen die Meerenge #BabAlMandab und damit die Ausfahrt aus dem Roten Meer?

    Wir hätten uns ja unabhängiger machen können von Öl. Wollten und wollen wir aber nicht. Also lebt damit.

    #Hodeidah #RotesMeer #Houthi #Benzinpreis

  17. Jetzt blockiert also der #Jemen die Meerenge #BabAlMandab und damit die Ausfahrt aus dem Roten Meer?

    Wir hätten uns ja unabhängiger machen können von Öl. Wollten und wollen wir aber nicht. Also lebt damit.

    #Hodeidah #RotesMeer #Houthi #Benzinpreis

  18. Huthi-Miliz beschießt saudischen Tanker im Roten Meer

    Am Montag hatte die Huthi-Miliz eine Seeblockade ausgerufen - nun hat sie offenbar einen saudi-arabischen Tanker im Roten Meer attackiert. Die Miliz selbst spricht von noch einem zweiten angegriffenen Schiff.

    ➡️ tagesschau.de/ausland/huthi-ro

    #RotesMeer #HuthiMiliz #Jemen

  19. Huthi-Miliz beschießt saudischen Tanker im Roten Meer

    Am Montag hatte die Huthi-Miliz eine Seeblockade ausgerufen - nun hat sie offenbar einen saudi-arabischen Tanker im Roten Meer attackiert. Die Miliz selbst spricht von noch einem zweiten angegriffenen Schiff.

    ➡️ tagesschau.de/ausland/huthi-ro

    #RotesMeer #HuthiMiliz #Jemen

  20. Huthi-Miliz beschießt saudischen Tanker im Roten Meer

    Am Montag hatte die Huthi-Miliz eine Seeblockade ausgerufen - nun hat sie offenbar einen saudi-arabischen Tanker im Roten Meer attackiert. Die Miliz selbst spricht von noch einem zweiten angegriffenen Schiff.

    ➡️ tagesschau.de/ausland/huthi-ro

    #RotesMeer #HuthiMiliz #Jemen

  21. Huthi-Miliz beschießt saudischen Tanker im Roten Meer

    Am Montag hatte die Huthi-Miliz eine Seeblockade ausgerufen - nun hat sie offenbar einen saudi-arabischen Tanker im Roten Meer attackiert. Die Miliz selbst spricht von noch einem zweiten angegriffenen Schiff.

    ➡️ tagesschau.de/ausland/huthi-ro

    #RotesMeer #HuthiMiliz #Jemen

  22. Huthi-Miliz beschießt saudischen Tanker im Roten Meer

    Am Montag hatte die Huthi-Miliz eine Seeblockade ausgerufen - nun hat sie offenbar einen saudi-arabischen Tanker im Roten Meer attackiert. Die Miliz selbst spricht von noch einem zweiten angegriffenen Schiff.

    ➡️ tagesschau.de/ausland/huthi-ro

    #RotesMeer #HuthiMiliz #Jemen

  23. Seeblockade: Huthi-Miliz zwingt offenbar Schiffe zur Umkehr

    Die Huthi-Miliz lässt ihrer Ankündigung einer Seeblockade gegen das verfeindete Saudi-Arabien offenbar Taten folgen. Die Gruppe aus dem Jemen hat nach eigenen Angaben mehrere Schiffe zur Umkehr gezwungen.

    ➡️ tagesschau.de/ausland/asien/hu

    #HuthiMiliz #SaudiArabien #Jemen #RotesMeer #BabalMandab #Suezkanal

  24. Seeblockade: Huthi-Miliz zwingt offenbar Schiffe zur Umkehr

    Die Huthi-Miliz lässt ihrer Ankündigung einer Seeblockade gegen das verfeindete Saudi-Arabien offenbar Taten folgen. Die Gruppe aus dem Jemen hat nach eigenen Angaben mehrere Schiffe zur Umkehr gezwungen.

    ➡️ tagesschau.de/ausland/asien/hu

    #HuthiMiliz #SaudiArabien #Jemen #RotesMeer #BabalMandab #Suezkanal

  25. Seeblockade: Huthi-Miliz zwingt offenbar Schiffe zur Umkehr

    Die Huthi-Miliz lässt ihrer Ankündigung einer Seeblockade gegen das verfeindete Saudi-Arabien offenbar Taten folgen. Die Gruppe aus dem Jemen hat nach eigenen Angaben mehrere Schiffe zur Umkehr gezwungen.

    ➡️ tagesschau.de/ausland/asien/hu

    #HuthiMiliz #SaudiArabien #Jemen #RotesMeer #BabalMandab #Suezkanal

  26. Seeblockade: Huthi-Miliz zwingt offenbar Schiffe zur Umkehr

    Die Huthi-Miliz lässt ihrer Ankündigung einer Seeblockade gegen das verfeindete Saudi-Arabien offenbar Taten folgen. Die Gruppe aus dem Jemen hat nach eigenen Angaben mehrere Schiffe zur Umkehr gezwungen.

    ➡️ tagesschau.de/ausland/asien/hu

    #HuthiMiliz #SaudiArabien #Jemen #RotesMeer #BabalMandab #Suezkanal

  27. Seeblockade: Huthi-Miliz zwingt offenbar Schiffe zur Umkehr

    Die Huthi-Miliz lässt ihrer Ankündigung einer Seeblockade gegen das verfeindete Saudi-Arabien offenbar Taten folgen. Die Gruppe aus dem Jemen hat nach eigenen Angaben mehrere Schiffe zur Umkehr gezwungen.

    ➡️ tagesschau.de/ausland/asien/hu

    #HuthiMiliz #SaudiArabien #Jemen #RotesMeer #BabalMandab #Suezkanal

  28. 📰 Houthi's dreigen met sluiten zeestraat Bab-el-Mandeb, mogelijk grote gevolgen voor olietransport naar Azië

    nieuwsjunkies.nl/artikel/1Lzh

    🕖 07:14 | NPO Radio 1
    🔸 #Rebellen #Houthis #Arabisch #Iran #Jemen

  29. Kriegstreiber unerwünscht!

    Aufruf des Aktionsbündnisses gegen die NATO-Sicherheitskonferenz 2024
    Demonstration und Protestkette am 17. Februar 2024 in München

    Warum wir gegen die Münchner „Sicherheitskonferenz“ (Siko) protestieren

    Wie schon seit 60 Jahren treffen sich im Februar 2024 #Staatsvertreter,# Militärs und #Rüstungskonzerne zur Münchner „Sicherheitskonferenz“ (Siko) im Bayerischen Hof. Bei dieser #Privatveranstaltung, die u.a. mit #Steuergeldern finanziert wird, ging es nie um #Sicherheit, sondern immer um die #Machtinteressen der NATO und ihrer Mitgliedstaaten – besonders die der deutschen #Bundesregierung, die eine militaristische „#Zeitenwende“ losgetreten hat und nun das ganze Land „kriegstüchtig“ machen will.

    Heute organisiert die Bundesregierung die größte #Aufrüstung seit dem Zweiten Weltkrieg und schickt #Waffen in #Kriegsgebiete. Das bedeutet: #Wettrüsten, #Konfrontation, #Krieg – bis hin zum #Atomkrieg. Auf der Siko wird diese #Gewaltspirale als „Sicherheit“ verkauft.

    Die Siko soll nicht ungestört stattfinden. Mit einer #Protestkette durch die Fußgängerzone und einer Demo, die das Luxushotel symbolisch umzingelt (Stachus – Odeonsplatz – Marienplatz), organisieren wir unsere Proteste.

    Für #Bildung und #Soziales statt #Panzer und Kriege!
    Wenn es nach NATO und Bundesregierung geht, sollen mindestens zwei Prozent des BIP ab 2024 für Rüstung und Krieg ausgegeben werden. Das wären derzeit rund 85 Milliarden EUR. Zusammen mit den im #Haushaltsentwurf 2024 vorgesehenen Ausgaben für #Verteidigung (52 Mrd. EUR) und den "#Militärhilfen" für die #Ukraine (11 Mrd. EUR) und den geplanten Ausgaben aus dem "#Sondervermögen #Bundeswehr" (20 Mrd. EUR), wird – gemessen am #Gesamthaushalt – fast jeder fünfte Euro ins #Militär gesteckt.

    Zum Vergleich: In Deutschland wächst jedes fünfte Kind in #Armut auf. Für die #Kindergrundsicherung sind im #Bundeshaushalt 2024 nur zwei Milliarden Euro vorgesehen, während die #Sozialverbände das Zehnfache an Bedarf veranschlagen.

    Der einzige Posten, der erhöht wird, ist der #Militärhaushalt. Das Geld, das die Bundesregierung in die Vorbereitung und Durchführung von Kriegen steckt, fehlt bei der Absicherung selbst der grundlegendsten Bedürfnisse von Kindern.

    Den Organisatoren der Siko gehen die „immer noch unzureichende[n] neue[n] Verteidigungsausgaben“ nicht weit genug. Wir protestieren gegen diese beispiellose #Geldverschwendung angesichts der sozialen Missstände in Deutschland und auf der ganzen Welt!

    Für #Völkerrecht statt Faustrecht!
    Statt den globalen Herausforderungen mit friedlichen Mitteln zu begegnen, setzen die Macher der Siko auf Gewalt. Doch um globale Herausforderungen zu bewältigen, benötigt die Menschheit den Willen zur Kooperation sowie eine Stärkung der Vereinten Nationen (UN) und anderer Foren, die einen Dialog ermöglichen. Diese Foren werden jedoch von #Propagandaveranstaltungen wie der Siko untergraben. Nicht erst seit der Ausladung #Russlands und des #Irans ist das Motto der Siko „Frieden durch Dialog” eine Farce. Ohne Kontrolle und ohne völkerrechtliche Legitimation werden Absprachen getroffen, die internationale Abkommen und Institutionen aushebeln. Stattdessen werden auf der Siko unter Ausschluss der Weltöffentlichkeit internationale Beschlüsse, wie z.B. das Pariser #Klimaabkommen oder die Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN, zunichtegemacht. Denn die Waffen, die hier verkauft werden, und die Militärübungen, -kooperationen und -einsätze, die hier geplant werden, zerstören #Klima, #Umwelt und Menschenleben.

    #Fluchtursachen bekämpfen, nicht Geflüchtete!
    In Europa stehen heute mehr Mauern als je zuvor. Mit militärischer Gewalt wird an EU-#Außengrenzen gegen Geflüchtete vorgegangen, die vor dem Entzug ihrer Lebensgrundlagen fliehen. Das Mittelmeer wurde von der EU zu einem Massengrab gemacht.

    Diejenigen, die es allen tödlichen Widrigkeiten zum Trotz schaffen, in Deutschland einen #Asylantrag zu stellen, kommen mit großer Mehrheit aus den Regionen, wo NATO-Staaten Krieg führen: #Syrien und #Afghanistan. Der Wertewesten entzieht sich seiner Verantwortung für die von ihm verursachten Krisen, die Folgen postkolonialer Ausbeutung, den Klimawandel und eine imperialistische Weltwirtschaftsordnung.

    Auch deshalb gehen wir gegen die Siko auf die Straße – denn für die Siko sind Flüchtlinge nur ein „Faustpfand in der Politik der (Groß-)Mächte“. Entgegen den aktuellen rassistischen Debatten um schnellere Abschiebungen und Haftlagern an EU-Außengrenzen fordern wir die Beseitigung von Fluchtursachen. Denn Krieg ist die Fluchtursache Nummer eins!

    Für Kooperation statt Konfrontation!
    Die #Machtverhältnisse auf der Welt verändern sich, weg von der Dominanz des „Westens“, hin zu einem Erstarken unterdrückter Länder, die sich um den „systemischen Rivalen“ #China gruppieren (vgl. China-Strategie der Bundesregierung).

    Doch die Ewiggestrigen wollen ihren überholten #Weltherrschaftsanspruch nicht aufgeben. #Wirtschaftssanktionen sollen die Konkurrenten brechen und schwören das alte Lager auf den Konflikt mit den aufstrebenden Mächten ein. Denn im Sinne des militärischen und politischen Zusammenhalts und Machterhalts der NATO darf es keinen Frieden geben.

    Deshalb werden Konflikte und Kriege, wie in der Ukraine oder #Taiwan, in Kauf genommen und sogar angeheizt – bis es knallt!

    Statt die Länder des globalen Südens weiter ausbeuten, statt Stellvertreter- und Bürgerkriege, statt neuer Lagerbildung und Konfrontation fordern wir eine weltweite friedliche und solidarische Kooperation auf Augenhöhe.

    Für eine zukunftsorientierte und menschenfreundliche Politik!
    Wir stehen für all das, was auf der Siko verschwiegen oder ignoriert wird! Die Aufgaben, denen die Menschheit gegenübersteht, sind Klimawandel, Artensterben, Umweltzerstörung und Hungersnöte. Kriege sind keine Lösung. Und die Münchner #Sicherheitskonferenz ist kein Ort, an dem ernsthaft um Lösungen für diese Probleme gerungen wird, ganz im Gegenteil.

    Wir fordern eine lebenswerte Zukunft, nicht ihre Zerstörung. Wir fordern die Beendigung der #Kriege, #Bürgerkriege und gewaltsamen #Konflikte – auch derer, die nicht im medialen Fokus stehen, wie beispielsweise im #Sudan, #Äthiopien, #Jemen, #Kurdistan.

    Wir stehen auf der Seite der Menschen, die weltweit gegen #Unterdrückung, #Ausbeutung, #Ungleichheit und die Errichtung neuer Grenzen kämpfen.

    Unsere Forderungen:

    - Abrüsten statt Aufrüsten!
    - Steuergelder für Sozialsysteme, Gesundheits- und Bildungswesen, Klima-, Arten- und Umweltschutz, ÖPNV, Flüchtlings- und Welthungerhilfe statt für Panzer und Bomben
    - Verhandeln statt schießen!
    - Keine Beteiligung an Kriegen und Beendigung aller Auslandseinsätze der Bundeswehr!
    - Schließung von US- und NATO-Stützpunkten in Deutschland zur (Drohnen-)kriegsführung!
    - Bleiberecht für alle Menschen!
    - EU-Asylreform aufhalten! Abschaffung der EU-„Grenzschutz“-Behörde Frontex!
    - Aufnahme von Geflüchteten und Gewährung des Menschenrechts auf Asyl bei Gleichbehandlung unabhängig vom Herkunftsland, auch für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure!
    - Stopp aller Waffenlieferungen und Rüstungsexporte!
    - Schluss aller Exporte der deutschen Rüstungsindustrie!
    - Keine militärische Verlängerung des Ukraine-Kriegs!
    - Ausstieg aus der „nuklearen Teilhabe“!
    - Beitritt zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag!
    - US-Atomwaffen raus aus Deutschland!
    - Stärkung der Vereinten Nationen (UN) und des Völkerrechts!

    Umzingelung der Kriegstreiber

    Wir brauchen Ihre Unterstützung: Bringen Sie sich bei unseren Protesten ein und/oder unterstützen Sie uns mit einer Spende.

    Bitte beachten Sie unseren Bündniskonsens

    Die Organisationen des Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz arbeiten auf antifaschistischer Grundlage und wenden sich entschieden gegen nationalistische, militaristische, völkische, rassistische, homophobe, antisemitische oder rechtspopulistisch-islamophobe Inhalte. Gruppen, die mit Organisationen, die oben genannte Inhalte vertreten, regelmäßig und organisiert zusammenarbeiten, können nicht Mitglied im Bündnis sein. Der Kampf um Frieden und gegen Krieg und Aufrüstung ist seinem Wesen nach international. Darum weisen wir Tendenzen und Äußerungen im Sinne der hier genannten ideologischen Richtungen schärfstens zurück und schließen Menschen und Organisationen, die oben genannte Inhalte in Wort, Schrift und/oder Bild verbreiten, von unserer Versammlung aus. Außerdem bitten wir, bei unseren Versammlungen das Mitführen von Nationalstaatsflaggen zu unterlassen. Unsere Proteste werden von Menschen verschiedenster ethnischer Herkunft, Hautfarbe, weltanschaulicher, politischer, kultureller und sexueller Orientierung getragen. Niemand von ihnen darf diskriminiert werden.

    Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz

    Via:
    trueten.de/archives/13095-Krie
    #Sicherheitskonferenz 2024

    #Kriegstreiber #München #AntiSiko
    #NATO #OTAN #Frieden

  30. Aufruf zur Kundgebung: Nein zu Krieg und Aufrüstung – Konsequent für Frieden und Abrüstung

    Wir wollen ihre Kriege nicht!

    Ein Jahr wütet der #Krieg in der #Ukraine bereits. #Russlands menschenverachtender Einmarsch in die Ukraine hat uns überrascht. Von uns hielten doch viele einen Krieg in #Europa für unmöglich.

    Die Regierung #Scholz rief darauf eine „Zeitenwende“ aus. Das Ziel: Deutschland durch ein massives #Aufrüstungsprogramm global kriegsfähig zu machen, uns zur größten #Militärmacht Europas zu machen. Ständig wird uns nun von allen Seiten #Kriegspropaganda um die Ohren gehauen. Wir sollen mitmachen beim größten #Aufrüsten Deutschlands seit dem letzten Weltkrieg.

    #Panzer sind keine Hilfsgüter und #Handgranaten keine #Aufbauhilfe! Konsequent für #Frieden und #Abrüstung!

    Anstatt den größten #Reallohnverlust für die dt. Bevölkerung seit über 50 Jahren abzuwenden und die #Inflation zu drücken, werden die #Kriegskassen aufgebläht: 100 Milliarden #Sondervermögen und das #NATO 2% Ziel – Hier profitiert außer der #Rüstungsindustrie niemand.

    Unsere Stimmen gegen die kriegerische #Politik der #Bundesregierung müssen lauter werden.

    Wer #Kampfjets und Panzer liefert und einen #Wirtschaftskrieg führt, ist an #Frieden nicht interessiert. 300.000 #Verletze oder #Tote, 7,5 Millionen Menschen auf der #Flucht: das ist das Ergebnis von einem Jahr Krieg. Wie viele Panzer, Waffen und Artillerie mehr brauchen Scholz und #Barbock für ihren „Friedensplan“? Wer logisch nachdenkt, kann darin keine Perspektive sehen.

    Wir wollen nicht noch weiter in diesen Krieg reingezogen werden und wir können die Lasten von dieser Kriegspolitik und der kapitalistischen #Krise nicht länger tragen! Eine konsequente Bewegung für Frieden und gegen Krieg gehört auf die Straße. Wenn der Staat aufrüstet, müssen wir uns wehren!

    Die #Nato hat in #Afghanistan, im #Jemen und im #Kosovo gezeigt, dass sie kein F#riedensbündnis ist. Dem Westen ging es immer nur um die eigenen #Profite und #Ressourcen. Wir müssen uns erinnern, dass wir von diesem Krieg – wie von jedem anderen imperialistischen Krieg zuvor – nichts zu gewinnen haben.

    Wir rufen dazu auf, auf die Straßen zu gehen: Gegen #Waffenlieferungen gegen Aufrüstung. Für eine solidarische Welt ohne Kriege!
    Kundgebung:

    Freitag, 24.03.23 // 18 Uhr // #Stuttgart // Schlossplatz

    #Nazis, #Rechte und #Querdenker nicht wilkommen!

    trueten.de/archives/12713-Aufr

  31. Darunter sind Medien der iranischen Revolutionsgarden, irakischer Hisbollah-Milizen wie auch der Huthi-Rebellen im Jemen. Teheran bleibt nur die Warnung vor negativen Folgen für die Atomverhandlungen. USA blockieren viele iranische und Teheran-nahe Websites | DW | 23.06.2021 #Iran #Websites #USA #Al-Alam #PressTV #Irak #Jemen #Bahrain