#islamistischestrukturen — Public Fediverse posts
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und verbreitet.
Auffällig ist, dass es sich dabei nicht um randständige Stimmen handelt, sondern um regelmäßig zitierte Experten aus dem deutschsprachigen Raum ebenso wie aus dem angelsächsischen und, bemerkenswerterweise, auch aus dem französischen. Seit Jahren investieren diese Institutionen in ein ethno-pluralistisches Narrativ des Nahen Ostens. Die Region sei im Grunde stabil, man müsse sich lediglich zurückziehen, dann würden die Gesellschaften schon zu einem Ausgleich finden.
Damit knüpft man an eine Form linker Drittweltromantik an, wie man sie aus den späten 1960er-Jahren kennt. Exemplarisch lässt sich dies an Michel Foucault festmachen, dem der antiimperiale Kampf per se bedeutsamer erschien als Fragen von individueller Freiheit, etwa der Emanzipation von Frauen. Diese Denkfigur wurde in postmodernen Kontexten weitergeführt und in Teilen bis zur Absurdität radikalisiert. Die Grundannahme lautet häufig: Die Verhältnisse sind, wie sie sind, die betroffenen Gesellschaften sollen sich damit arrangieren, und westliches Eingreifen verschärft die Lage grundsätzlich. Verbunden ist dies mit der Bereitschaft, regionale Hegemonialmächte als notwendiges Übel zu akzeptieren und ihre Gewaltpolitik zu relativieren.
JA: Ist die kurdische Selbstverwaltung gescheitert?
DJ: Gescheitert ist der Versuch, durch Kooperation und Zugeständnisse politische Anerkennung zu erlangen. Nicht gescheitert ist der Wille zur Selbstverteidigung. Für die Menschen vor Ort ist klar, dass es unter islamistischer Herrschaft kein Leben gibt. Entsprechend erleben wir derzeit eine breite Mobilisierung aus allen Teilen Kurdistans. Die Strategie ist defensiv ausgerichtet, es werden Gebiete gesichert, man versucht Grenzen zu halten und Stabilität zu bewahren. Es geht ums nackte Überleben.
JA: Welche Auswirkungen hat die aktuelle Situation und auch der Verlust der Selbstverwaltung auf die europäische Sicherheit?
DJ: Freigelassene #ISKämpfer werden sich erneut in #islamistischeStrukturen integrieren. Es droht eine Entwicklung wie im #Irak der 2000er-Jahre, mit Anschlägen, Guerillakrieg, chronischer Instabilität. Zugleich sind neue, massive #Fluchtbewegungen zu erwarten. Die #Kurden stehen erneut vor derselben #Alternative wie seit hundert Jahren: #Autonomie oder Vernichtung. Diese Realität wird sich auch in #Europa nicht dauerhaft ausblenden lassen. "
3/3 Ende
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Auffällig ist, dass es sich dabei nicht um randständige Stimmen handelt, sondern um regelmäßig zitierte Experten aus dem deutschsprachigen Raum ebenso wie aus dem angelsächsischen und, bemerkenswerterweise, auch aus dem französischen. Seit Jahren investieren diese Institutionen in ein ethno-pluralistisches Narrativ des Nahen Ostens. Die Region sei im Grunde stabil, man müsse sich lediglich zurückziehen, dann würden die Gesellschaften schon zu einem Ausgleich finden.
Damit knüpft man an eine Form linker Drittweltromantik an, wie man sie aus den späten 1960er-Jahren kennt. Exemplarisch lässt sich dies an Michel Foucault festmachen, dem der antiimperiale Kampf per se bedeutsamer erschien als Fragen von individueller Freiheit, etwa der Emanzipation von Frauen. Diese Denkfigur wurde in postmodernen Kontexten weitergeführt und in Teilen bis zur Absurdität radikalisiert. Die Grundannahme lautet häufig: Die Verhältnisse sind, wie sie sind, die betroffenen Gesellschaften sollen sich damit arrangieren, und westliches Eingreifen verschärft die Lage grundsätzlich. Verbunden ist dies mit der Bereitschaft, regionale Hegemonialmächte als notwendiges Übel zu akzeptieren und ihre Gewaltpolitik zu relativieren.
JA: Ist die kurdische Selbstverwaltung gescheitert?
DJ: Gescheitert ist der Versuch, durch Kooperation und Zugeständnisse politische Anerkennung zu erlangen. Nicht gescheitert ist der Wille zur Selbstverteidigung. Für die Menschen vor Ort ist klar, dass es unter islamistischer Herrschaft kein Leben gibt. Entsprechend erleben wir derzeit eine breite Mobilisierung aus allen Teilen Kurdistans. Die Strategie ist defensiv ausgerichtet, es werden Gebiete gesichert, man versucht Grenzen zu halten und Stabilität zu bewahren. Es geht ums nackte Überleben.
JA: Welche Auswirkungen hat die aktuelle Situation und auch der Verlust der Selbstverwaltung auf die europäische Sicherheit?
DJ: Freigelassene #ISKämpfer werden sich erneut in #islamistischeStrukturen integrieren. Es droht eine Entwicklung wie im #Irak der 2000er-Jahre, mit Anschlägen, Guerillakrieg, chronischer Instabilität. Zugleich sind neue, massive #Fluchtbewegungen zu erwarten. Die #Kurden stehen erneut vor derselben #Alternative wie seit hundert Jahren: #Autonomie oder Vernichtung. Diese Realität wird sich auch in #Europa nicht dauerhaft ausblenden lassen. "
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und verbreitet.
Auffällig ist, dass es sich dabei nicht um randständige Stimmen handelt, sondern um regelmäßig zitierte Experten aus dem deutschsprachigen Raum ebenso wie aus dem angelsächsischen und, bemerkenswerterweise, auch aus dem französischen. Seit Jahren investieren diese Institutionen in ein ethno-pluralistisches Narrativ des Nahen Ostens. Die Region sei im Grunde stabil, man müsse sich lediglich zurückziehen, dann würden die Gesellschaften schon zu einem Ausgleich finden.
Damit knüpft man an eine Form linker Drittweltromantik an, wie man sie aus den späten 1960er-Jahren kennt. Exemplarisch lässt sich dies an Michel Foucault festmachen, dem der antiimperiale Kampf per se bedeutsamer erschien als Fragen von individueller Freiheit, etwa der Emanzipation von Frauen. Diese Denkfigur wurde in postmodernen Kontexten weitergeführt und in Teilen bis zur Absurdität radikalisiert. Die Grundannahme lautet häufig: Die Verhältnisse sind, wie sie sind, die betroffenen Gesellschaften sollen sich damit arrangieren, und westliches Eingreifen verschärft die Lage grundsätzlich. Verbunden ist dies mit der Bereitschaft, regionale Hegemonialmächte als notwendiges Übel zu akzeptieren und ihre Gewaltpolitik zu relativieren.
JA: Ist die kurdische Selbstverwaltung gescheitert?
DJ: Gescheitert ist der Versuch, durch Kooperation und Zugeständnisse politische Anerkennung zu erlangen. Nicht gescheitert ist der Wille zur Selbstverteidigung. Für die Menschen vor Ort ist klar, dass es unter islamistischer Herrschaft kein Leben gibt. Entsprechend erleben wir derzeit eine breite Mobilisierung aus allen Teilen Kurdistans. Die Strategie ist defensiv ausgerichtet, es werden Gebiete gesichert, man versucht Grenzen zu halten und Stabilität zu bewahren. Es geht ums nackte Überleben.
JA: Welche Auswirkungen hat die aktuelle Situation und auch der Verlust der Selbstverwaltung auf die europäische Sicherheit?
DJ: Freigelassene #ISKämpfer werden sich erneut in #islamistischeStrukturen integrieren. Es droht eine Entwicklung wie im #Irak der 2000er-Jahre, mit Anschlägen, Guerillakrieg, chronischer Instabilität. Zugleich sind neue, massive #Fluchtbewegungen zu erwarten. Die #Kurden stehen erneut vor derselben #Alternative wie seit hundert Jahren: #Autonomie oder Vernichtung. Diese Realität wird sich auch in #Europa nicht dauerhaft ausblenden lassen. "
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Auffällig ist, dass es sich dabei nicht um randständige Stimmen handelt, sondern um regelmäßig zitierte Experten aus dem deutschsprachigen Raum ebenso wie aus dem angelsächsischen und, bemerkenswerterweise, auch aus dem französischen. Seit Jahren investieren diese Institutionen in ein ethno-pluralistisches Narrativ des Nahen Ostens. Die Region sei im Grunde stabil, man müsse sich lediglich zurückziehen, dann würden die Gesellschaften schon zu einem Ausgleich finden.
Damit knüpft man an eine Form linker Drittweltromantik an, wie man sie aus den späten 1960er-Jahren kennt. Exemplarisch lässt sich dies an Michel Foucault festmachen, dem der antiimperiale Kampf per se bedeutsamer erschien als Fragen von individueller Freiheit, etwa der Emanzipation von Frauen. Diese Denkfigur wurde in postmodernen Kontexten weitergeführt und in Teilen bis zur Absurdität radikalisiert. Die Grundannahme lautet häufig: Die Verhältnisse sind, wie sie sind, die betroffenen Gesellschaften sollen sich damit arrangieren, und westliches Eingreifen verschärft die Lage grundsätzlich. Verbunden ist dies mit der Bereitschaft, regionale Hegemonialmächte als notwendiges Übel zu akzeptieren und ihre Gewaltpolitik zu relativieren.
JA: Ist die kurdische Selbstverwaltung gescheitert?
DJ: Gescheitert ist der Versuch, durch Kooperation und Zugeständnisse politische Anerkennung zu erlangen. Nicht gescheitert ist der Wille zur Selbstverteidigung. Für die Menschen vor Ort ist klar, dass es unter islamistischer Herrschaft kein Leben gibt. Entsprechend erleben wir derzeit eine breite Mobilisierung aus allen Teilen Kurdistans. Die Strategie ist defensiv ausgerichtet, es werden Gebiete gesichert, man versucht Grenzen zu halten und Stabilität zu bewahren. Es geht ums nackte Überleben.
JA: Welche Auswirkungen hat die aktuelle Situation und auch der Verlust der Selbstverwaltung auf die europäische Sicherheit?
DJ: Freigelassene #ISKämpfer werden sich erneut in #islamistischeStrukturen integrieren. Es droht eine Entwicklung wie im #Irak der 2000er-Jahre, mit Anschlägen, Guerillakrieg, chronischer Instabilität. Zugleich sind neue, massive #Fluchtbewegungen zu erwarten. Die #Kurden stehen erneut vor derselben #Alternative wie seit hundert Jahren: #Autonomie oder Vernichtung. Diese Realität wird sich auch in #Europa nicht dauerhaft ausblenden lassen. "
3/3 Ende
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und verbreitet.
Auffällig ist, dass es sich dabei nicht um randständige Stimmen handelt, sondern um regelmäßig zitierte Experten aus dem deutschsprachigen Raum ebenso wie aus dem angelsächsischen und, bemerkenswerterweise, auch aus dem französischen. Seit Jahren investieren diese Institutionen in ein ethno-pluralistisches Narrativ des Nahen Ostens. Die Region sei im Grunde stabil, man müsse sich lediglich zurückziehen, dann würden die Gesellschaften schon zu einem Ausgleich finden.
Damit knüpft man an eine Form linker Drittweltromantik an, wie man sie aus den späten 1960er-Jahren kennt. Exemplarisch lässt sich dies an Michel Foucault festmachen, dem der antiimperiale Kampf per se bedeutsamer erschien als Fragen von individueller Freiheit, etwa der Emanzipation von Frauen. Diese Denkfigur wurde in postmodernen Kontexten weitergeführt und in Teilen bis zur Absurdität radikalisiert. Die Grundannahme lautet häufig: Die Verhältnisse sind, wie sie sind, die betroffenen Gesellschaften sollen sich damit arrangieren, und westliches Eingreifen verschärft die Lage grundsätzlich. Verbunden ist dies mit der Bereitschaft, regionale Hegemonialmächte als notwendiges Übel zu akzeptieren und ihre Gewaltpolitik zu relativieren.
JA: Ist die kurdische Selbstverwaltung gescheitert?
DJ: Gescheitert ist der Versuch, durch Kooperation und Zugeständnisse politische Anerkennung zu erlangen. Nicht gescheitert ist der Wille zur Selbstverteidigung. Für die Menschen vor Ort ist klar, dass es unter islamistischer Herrschaft kein Leben gibt. Entsprechend erleben wir derzeit eine breite Mobilisierung aus allen Teilen Kurdistans. Die Strategie ist defensiv ausgerichtet, es werden Gebiete gesichert, man versucht Grenzen zu halten und Stabilität zu bewahren. Es geht ums nackte Überleben.
JA: Welche Auswirkungen hat die aktuelle Situation und auch der Verlust der Selbstverwaltung auf die europäische Sicherheit?
DJ: Freigelassene #ISKämpfer werden sich erneut in #islamistischeStrukturen integrieren. Es droht eine Entwicklung wie im #Irak der 2000er-Jahre, mit Anschlägen, Guerillakrieg, chronischer Instabilität. Zugleich sind neue, massive #Fluchtbewegungen zu erwarten. Die #Kurden stehen erneut vor derselben #Alternative wie seit hundert Jahren: #Autonomie oder Vernichtung. Diese Realität wird sich auch in #Europa nicht dauerhaft ausblenden lassen. "
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