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#ishootjpg — Public Fediverse posts

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  1. Weltstadt ohne Besen

    Sonntagmorgen 10:45 Uhr in München/Schwabing.

    Ich habe einen freien Tag und bin unterwegs zum Amuseum (https://visit-amuseum.com) und später zu „Maybe Love“ in die Tutsek Stiftung (https://atstiftung.de/love-maybe/). 

    Und weil ich schon seit Ewigkeiten die Kamera nicht mehr in der Hand hatte, streife ich entspannt durch die noch schläfrige Vorstadt und bin latent auf Motivsuche. 

    Oh Party-Stadt München!

    Dein P1 ist legendär und die „Ärmeren“ gehen halt ins 089er. 

    Die Partymeile geht aber auch durch Schwabing.

    Ich werde alt und spießig, wenn ich mir die Überreste der letzten Nacht ansehe.

    Die Weltstadt mit Herz braucht irgendwie einen neuen Besen. 

    P.S.: Wie immer, X100Vi, SooC, JPEGonly, Superia 100. No KI-Text.

    #Bilder #Fuji #Fujifilm #IShootJPEG #IshootJPG #OoC #Superia100

  2. WSV

    Nein, damit ist nicht der Winter-Schluss-Verkauf von damalstm gemeint.
    (Alle Boomer hätte ich damit erwischt! ;-p )

    Wir hatten uns die Zeit zwischen Neujahr und Heilig-Drei-König vorgenommen, unser Wohnzimmer zu renovieren. Wir streichen, und der Experte legt neues Parkett – ein lange gehegter Wunsch. Und so kam es, dass wir am 6.1. in einem leeren Wohnzimmer saßen. So richtig leer-leer. Etwas ungemütlich, und daher haben wir uns aufgemacht, ein wenig Wintersonne zu suchen. Raus aus der trüben Suppe um München und etwas südlicher Schnee und Sonne genießen.

    Nach etwas Suchen in Komoot haben wir eine kleine Runde entlang der Mangfall gefunden. Die Mangfall ist für München sehr wichtig – aus dem Mangfalltal bezieht die Stadt den Großteil ihres Trinkwassers. Die kleine Tour sollte uns entlang des kleinen Flusses führen. Die Erwartungshaltung: gute Wege und, gemäß Komoot, eine nette Stromschnelle. Sicherlich attraktive Motive zum Mitnehmen.

    Wir trafen auf sehr malerische kleine Trampelpfade durch einen winterlichen Urwald entlang eines klaren, kleinen Flusses, der alle paar Meter von kleinen Zuflüssen aus dem Wald gespeist wurde. Eine wunderbare Wanderung, die abwechslungsreicher nicht sein konnte.

    Die Sache mit den Bildern „mitnehmen“ war aber so eine Sache – unser 10-Jähriger hüpfte quietschvergnügt durch den Wald über die kleinen Zuflüsse, und auch meine Frau legte ein Tempo an den Tag, dass an entspanntes und bewusstes Fotografieren nicht wirklich zu denken war. Und wenn ich dann mal stehen geblieben bin, musste ich auch wieder schnell aufholen. Das Tempo hatte jetzt weniger mit meiner Fitness zu tun, als eher (auch) mit dem Termindruck zu unserem Vivaldi-Konzert im HP8.

    Mal wieder war ich „nur“ mit der Fujifilm X100VI unterwegs, mal wieder nur mit JPEG-Rezept (TriX-400), mal wieder habe ich in Lightroom nur importiert und aussortiert.

    Wenn ich noch vor ein paar Wochen mit der XPro3 auf dem Tollwood ausreichend Spaß hatte, so stelle ich mir nach so einem Tag mal wieder die Frage, ob ich die XPro3 „brauche“ und ob es nicht doch besser wäre, die XPro3 gegen eine XT5 oder XT50 einzutauschen. Am Ende bin ich dann vermutlich trotzdem nur mit der X100 unterwegs? Oder gebe ich die Wechselobjektive samt Kamera vielleicht sogar komplett ab?

    Solche Gedanken sind nichts Neues und kommen in Zyklen immer wieder. Ich versuche mal, die Gedanken ziehen zu lassen. Vielleicht sollte ich mir einfach mal wieder ein Projekt suchen, bei dem ich mit 28/23/35 mm einfach nicht hinkomme und mal wieder im UWW- oder Tele-Bereich aktiv sein muss.

    Aktuell fahre ich noch immer JPEG+RAW auf der Kamera und denke immer wieder: Naja, wenn es da mal ein besonderes Motiv gibt, dann kann ich das ja noch besonders entwickeln. Mache ich aber nicht (oder nur wirklich selten), und ein prima Beispiel ist dieses Bild:

    JPEGRAW

    Selbst wenn die Entwicklung zu dem krassen und sicherlich auffälligeren SW-Bild nur wenige Momente dauerte – mich überzeugt weder der Bildlook noch der Prozess. Auch wenn das Bild mit den krass harten Kontrasten bestimmt seine Liebhaber hat, werde ich wohl für eine lange Zeit im JPEG-Sumpf gefangen bleiben und mich über den geringen Aufwand bei der Aussortierung und Nachbearbeitung freuen.

    #Bilder #Fotowanderung #Fuji #Fujifilm #IShootJPEG #IshootJPG #OoC #schwarzweiss #X100Vi

  3. Ist doch alles Mist hier!

    Zurzeit fällt es mir ziemlich schwer, hier kreativ über Fotografie zu schreiben.

    Das letzte Quartal war privat, aber vor allen Dingen geschäftlich, doch sehr anstrengend.

    Ich habe Mist gebaut und eine neue Position im Unternehmen angenommen, ohne die Nachfolge meines alten Teams zu klären. Das hat dazu geführt, dass immens viel Mist auf meinen Tisch gespült wurde, und ich durfte für zwei sehr unterschiedliche Teams und Aufgaben den Mist fürs nächste Quartal planen.

    Ganz großer Mist waren auch einige Aufgaben im/am Haus/Gemeinde, die entweder geplant oder gemacht werden mussten. Ich kann halt auch nur schwer „Nein“-Sagen wenn es um neue spannende Themen geht die man angreifen kann. Den Mist habe ich mir also eher selbst eingebrockt. 

    Dazu kam der Mist mit zwei Kindern in Abschlussklassen (4. und 10. Klasse), was ebenfalls ordentlich Zeit gefressen hat.

    Es ist schlichtweg zu viel Mist liegen geblieben, den ich jetzt aufräumen muss.

    Doch auch fotografisch stapelt sich der Mist. Zum Beispiel dieser riesige digitale Mist-Haufen in Lightroom, der immer noch bearbeitet werden will. Dazu kommen jede Menge Blogposts in meinem RSS-Reader, die – im Gegensatz zum anderen Mist – alles andere als Mist sind.

    Und dann wäre da noch der Mist mit dem Filter. Ein echter Mist-Filter, um genau zu sein. Ich habe durch Zufall einen Mist-Filter (Tiffen Pro Mist 1/4) mit einem Objektiv gekauft. Und wie es der Mist will, reden plötzlich alle bekannten Größen der Podcast-Szene darüber. Sie schreiben, diskutieren und zeigen Bilder zu diesem Filter.

    Das hat natürlich meine Neugier geweckt: Was macht dieser Mist-Filter mit meinen Bildern?

    Wird die Kamera damit zur Mist-Camera?

    Werden die Ergebnisse einfach nur Mist?

    Oder – wer weiß – verwandelt der Filter Mist-Bilder plötzlich in Fine-Art-Aufnahmen?

    Kann eine vermeintlich gute Bildgeschichte durch den Filter zur Mist-Story werden? Und wie sieht es in der Food-Fotografie aus: Macht der Filter aus einer Gabel eine Mist-Gabel?

    Oder in der Landschaftsfotografie: Wird bei Regen aus jedem Haufen ein Mist-Haufen bei Mist-Wetter?

    Und beim Porträtshooting: Kann ich mit dem Filter jeden Sunnyboy in einen Mist-Kerl verwandeln?

    Ich musste das ausprobieren. Also habe ich den Filter auf meine geliebte X100 geschraubt und bin damit durch die Berliner U-Bahn gestreift und über das Tollwood in München spaziert. Die Ergebnisse? Neu, anders – und überhaupt kein Mist Tatsächlich hat mich dieser Mist-Filter überrascht. Aus einem Filter-Pessi-Mist bin ich beinahe zu einem Filter-Opti-Mist geworden, was meine zukünftige Nutzung angeht. Vielleicht sollte ich den Mist wirklich öfter ausprobieren.

    #Berlin #Bilder #Filter #Fotowalk #Fuji #Fujifilm #IShootJPEG #IshootJPG #München #OoC #SooC #Tollwood

  4. Nein, ich habe mich jetzt nicht für Langstreckenläufe begeistert – aber ja, ich habe tatsächlich neue Laufschuhe! Und ich bin schon glücklich, wenn ich eine kleine Runde schaffe. Da muss man es ja nicht gleich mit 42 km übertreiben, oder?

    Stattdessen habe ich am 2.11. in Frankfurt beim Hörertreffen des Fotopodcasts teilgenommen, und das war wirklich eine klasse Entscheidung. Ursprünglich passte es zwar gar nicht in meine Urlaubsplanung (Vorbereitung, Location, Timing) – aber nachdem der Zielort „spontan“ auf Frankfurt umgelegt wurde und ich mit meinem Junior am Ende der Herbstferienwoche dann doch in der Nähe von Würzburg war, hat alles perfekt zusammengepasst.

    Neufi und Michael vom FPC-Team hatten einen kleinen Fotomarathon für uns organisiert und schickten uns auf eine Tour durch die Bahnhofsgegend – eine geniale Idee! Da ich von 1996 bis 2000 in Frankfurt gearbeitet habe, kenne ich Mainhatten ja ein bisschen. Trotzdem habe ich mich mit einem echten Local Guide (aka Vivien) zusammengetan, um die Stadt mal wieder neu zu entdecken und uns durch die Straßen treiben zu lassen. Dabei sind wir auch an einem meiner Highlight-Orte in Frankfurt vorbeigekommen: Der Kleinmarkthale und der Buchhandlung Walther König – zum Glück habe ich nie einen großen Rucksack dabei, wenn ich hier vorbeikomme… Die vier Aufgaben zu lösen, hat richtig Spaß gemacht und ich hatte eine tolle Möglichkeit mit Vivien zu quatschen!

    Frankfurt – Hot Frankfurt – Spiegelung Frankfurt – Überragend Frankfurt – Street in Motion

    Interessant war definitiv der Zwischenstopp am Main, wo wir das wunderschöne Panorama von Mainhatten der alten Mainbrücke einfangen wollten. Wollten – weil die Blaue Stunde hatte sich elegant hinter grauen Wolken versteckt. Auch ist eine Brücke für Langzeitbelichtungen wenig ideal (bei jedem vorbeifahrenden Auto gab es heftige Erschütterungen!), hatten alle ihren Spaß und erstaunlich viele Menschen blieben stehen und wissen wollten, was wir hier mit den ganzen Stativen auf der Brücke machen würden. Erst am Mainufer selbst wurde der Boden ruhiger für ordentliche Langzeitbelichtungen und Lightpainting. Als notorischer Stativ-Verweigerer habe ich hier dann die Chance genutzt, mich ein bisschen mit den anderen auszutauschen und die Atmosphäre zu genießen.

    Zum Abschluss sind wir dann in Sachsenhausen versumpft und haben bei einem Äppler den Abend ausklingen lassen. Es war einfach großartig, neben ein paar netten Frankfurt-Schnappschüssen auch gutes Essen, klasse Gespräche und eine Menge Spaß zu haben – auch wenn die Lautstärke im Restaurant für mich schon fast an der Grenze war. 

    Was für mich wirklich hängen bleibt, ist das Gefühl der Verbundenheit: Wie schön es ist, sich mit Menschen zu treffen, eine gemeinsame Foto-Idee zu verfolgen und die Leidenschaft zu teilen. Ich freue mich jedes Mal wieder riesig, das FPC-Team und die Hörer zu sehen. Nächster Treffpunkt: die Burg!

    Es war wirklich wunderbar, mal wieder in Frankfurt gewesen zu sein. Die Zeit in der Stadt und mit den anderen Fotonerds ging natürlich viel zu schnell vorbei – aber solche Erlebnisse machen einfach Lust auf mehr!

    Alle Bilder mal wieder #jpegonly #sooc und mit #fujirezept Kodak #tri-x-400

    https://shashindo.de/frankfurt-marathon/

    #Bilder #Fotomarathon #Fotopodcast #Fotowalk #Frankfurt #Fuji #Fujifilm #fujirezept #IShootJPEG #IshootJPG #jpegonly #KodakTriX400 #OoC #schwarzweiss #SooC #tri

  5. Der Schmugglerweg zwischen Schleching und Kössen bietet eine idyllische, leicht zugängliche Wanderung entlang der Tiroler Ache, die an der spektakulären Entenlochklamm ihren Höhepunkt erreicht. Zwei Brücken ermöglichen es mittlerweile, die Ache zu überqueren, etwa um zur Wallfahrtskirche Klobenstein zu gelangen. Diesmal erkundeten wir den Weg in umgekehrter Richtung, von Kössen nach Schleching.

    X-Pro3+27mm TTartisan vs. X-E4+27mm Fujicron

    Mein Junior und ich hatten beschlossen, uns auf dieser Wanderung einem kleinen fotografischen Shootout zu stellen. Beide ausgestattet mit einer Fudschi und einer 27mm-Brennweite, wollten wir sehen, wer die die Wanderung in eindrücklicheren Bilder einfängt. Dank meiner neuen „Lego-Variante“ des 27mm-Objektivs (wie meine Frau es liebevoll nennt), gibt es nun keinen Streit mehr um unsere gemeinsame Lieblingsbrennweite. Die unabhängige Jury, bestehend aus Ehefrau und Mutter, sollte am Ende bewerten, wer fotografisch mehr aus der Wanderung herausgeholt hatte.

    Start bei Kössen

    Das Ganze erinnerte mich an die alten Fotowalks in München, bei denen wir als Truppe von Fotonerds durch die Stadt zogen und anschließend unsere Bilder auf Flickr verglichen. Es war immer spannend zu sehen, was andere auf der identischen Route entdeckt und festgehalten hatten, während man selbst daran vorbeigelaufen war. Eine sehr gute Möglichkeit daran zu lernen und zu wachsen. 

    Zoll-Arbeitszeiten

    Am Ende hatte ich jedoch etwas mehr Lust den Weg kreativ einzufangen als mein Junior. Meine Bildauswahl war deutlich größer, was allerdings zur Folge hatte, dass ich sie am Ende für die Jury von 22 auf 10 reduzieren musste – was meiner Storyline natürlich geschadet hat. Doch als der Moment der Wahrheit kam und die Jury ihr Urteil fällte, konnte ich in den Kategorien Story, Kreativität und Komposition punkten, während mein Junior für seine Nachbearbeitung und Farben belohnt wurde. Ein salomonisches Unentschieden wurde verkündet.

    Geologenhighlight

    Offensichtlich konnte die Jury meiner tiefgründigen Entscheidung, den Look eines Sommertages mit dem Porta 400-Rezept einzufangen, wenig abgewinnen. Dieses künstlerische Missverständnis wurde in meinen Augen nicht angemessen gewürdigt. Doch ich nehme das Unentschieden – mit einem Augenzwinkern – vorerst an.

    Zen-Aussicht

    (Bilder mit Personen wurden aus der Auswahl für diesen Blogpost entfernt)

    https://shashindo.de/schmugglerbattle/

    #27mm #Bilder #Fotowalk #Fotowanderung #Fuji #Fujifilm #IShootJPEG #IshootJPG #KodakPorta400 #OoC #Wanderung #XPro3

  6. Die Toten lehren die Lebenden

    Die VHS Nord hat es einem Kurs ermöglichst den faszinierenden Sektionssaal des Instituts für Pathologie im Klinikum Schwabing, der schon oft Schauplatz für Dreharbeiten, z. B. für Szenen des “Tatort” war, fotografisch zu besuchen.

    Normalerweise ist hier für die Öffentlichkeit geschlossen. Ich hatte mit einer kleinen Gruppe von Fotobegeisterten die Möglichkeit hier das Glück einen exklusiven Einblick in eine eher unbekannte Welt zu bekommen.

    Jetzt stellt sich die Frage nach dem „Besonderen“ in dieser Umgebung.
    Ist es das Morbide? Die Tatsache, dass hier der Tod ein-&ausgeht?
    Das „Wissen“, dass vielleicht gestern noch hier ein Mensch lag dessen Todesursache einer genauen Betrachtung benötigte? Ist es die historische Stätte an der seit über hundert Jahren dem Tod auf Augenhöhe begegnet wird?
    Oder der Charme der 50er Jahre der aus den Tischen, Schränken und Armaturen strömt – als ob hier die Zeit über 50 Jahre stehen geblieben wäre. 

    Für mich war schon beim buchen des Kurses klar, dass dies eine Reportage werden sollte. Die letzten Erfahrungen haben mir da geholfen in einer Print-Strecke zu denken. Als Bilder die eine Geschichte unterlegen (oder gar selbst erzählen?). Ich über weiter an dieser Art der Fotografie. 

    Es wäre wunderbar gewesen, noch mehr Räume zu besichtigen/fotografiert, aus verständlichen Gründen gab es hier aber nur einen begrenzten Einblick.

    Trotzdem war es eine einzigartige und spannende Erfahrung. Ich habe also wieder mal viel gelernt!

    Es hat noch die Möglichkeit gegeben die sehr interessante pathologische Lehrsammlung zu besichtigen, diese ist nur zu besonderen Anlässen (zB Nacht des öffnen Museum) geöffnet. 

    Wie immer mit der Fujifilm X-Pro3 und dem XF23/1.4 SooC. Anstelle dem sonstigen Kodak Tri-X mal mit dem Rezept Dark Punch von Erik Schlicksbier

    Vielen Dank an Thorsten Naeser für die Organisation

    https://shashindo.de/mortui-vivos-docent/

    #Bilder #Fuji #Fujifilm #IShootJPEG #IshootJPG #Morbide #Museum #OoC #schwarzweiss #XPro3

  7. Gestern war ich mal wieder in Berlin.

    Meine Dienstreisen nach Berlin sind ja leider wieder etwas weniger geworden, dabei bin ich gerne in Berlin. Tolle Stadt mit vielen Angeboten die mich ansprechen – aber zu groß um dort leben zu wollen. Das hatte ich hier ja schon mal erwähnt.

    Als Kind waren wir öfters in Berlin, meine Eltern hatten hier bekannte. 

    Und für mich war Berlin immer Ku‘damm. Klar – damals ™ gab es ja noch West-&Ost-Berlin, die Mauer und kein Brandenburger Tor. Damals war der Ku‘damm der Nabel der Welt in Berlin mit exklusiven Läden und viel viel Publikum. Heute?

    Heute habe ich mal wieder einen kleinen Blick auf den Ku‘damm geworfen. Einiges ist gleich geblieben, zB die netten Werbekästen auf dem Bürgersteig. Auch gibt es noch immer ein paar Luxusläden. Aber auch vieles andere. Die Gedächtniskirche steht auch noch – auch, wenn ich mich mit der Werbung in näherer Umgebung nicht anfreunden kann.

    Das Café Kranzler gibt es nicht mehr und ich will mal behaupten, dass das Gebäude auch bald von neuen postmodernen Neubauten aufgefressen wird.

    Der Ku‘damm hat sich verändert (wäre ja auch schlimm, wenn nicht). Inzwischen muss ich zugeben, dass mit das neue Berlin aka Ost-Berlin besser gefällt. In vielen Aspekten.

    Im August bin ich wieder in Berlin, dann privat. Mal sehen wie Berlin dann wieder zu mir spricht. 

    https://shashindo.de/kudamm-revisited/

    #Berlin #Bilder #Fotowalk #Fuji #Fujifilm #IShootJPEG #IshootJPG #OoC #X100V

  8. „Bist du religiös?“, war die Frage meines Kursleiters auf der Burg Fürsteneck am letzten Workshoptag zum Thema „Roadtrip“, nachdem ich die finalen Bilder zum „Jakobsweg durch die Rhön“ vorgestellt hatte. „Spirituell“, war meine etwas zögerliche Antwort. 

    Dieser Workshop hat mich auf einen Weg geschickt – einen Weg durch die Rhön entlang des (neuen) Jakobswegs von Vacha bis Hünfeld. Ich konnte ihn nicht wirklich pilgern; dazu hätte ich meine Logistik anders aufbauen müssen. So bin ich von Ort zu Ort gefahren und habe zwischendrin versucht, hier und da anzuhalten und ein Stück des Weges zu laufen. Vom Pilgern ist das Ganze noch weit entfernt, trotzdem waren es drei fotografische (Wander-)Tage mit viel Zeit und Ruhe mit und in mir. 

    Es ist faszinierend, den Weg zu erleben. Das Gehen, die Sonne, die Zeit, die Gedanken, das Foto, die Natur um mich. 

    Das Feedback des Kursleiters, der keine persönliche Verbindung zum Pilgern hat, hat mir am Ende wirklich dabei geholfen, meine Geschichte Tag für Tag zu verfeinern. Für mich ist so eine Dokumentation entstanden, die nicht nur den Weg durch die Rhön aufzeigt, sondern auch meine Gefühle entlang meines Wegs widerspiegelt. 

    Ich nehme euch also mit auf meine Tage auf dem Camiño de Rhoen.

    Start in VachaDer Pilger auf der Suche nach seinem WegRaus aus der ZivilisationDie Ruhe des Weges suchenMit guten Worten auf dem WegFolge dem Weg *Ein Zwischenziel in Sicht *Tritt herein mein Freund *Zeichen des Weges sammeln *Vorbei an Orten und LandschaftenAlte Wege mit aktuellen GedankenDas tages Ziel in Hünfeld vor AugenHoffnung auf eine Unterkunft *Den Weg nachspürenRuhe für die Gedanken am Ende des Tages

    Die Bilder mit einem * am Text gekennzeichnet sind, waren nicht in der initialen Auswahl durch meinen Kursleiter, sondern wurden vor mir ergänzt.

    https://shashindo.de/camino-de-rhoen/

    #Bilder #BurgFürsteneck #Fotopodcast #Fuji #Fujifilm #IShootJPEG #IshootJPG #OoC #quadrat #schwarzweiss #X100V #XPro3

  9. Diesen Blogpost widme ich meiner Kollegin Andreea. Weil sie so freundlich war unseren Projekt Jour Fix um 08:45 alleine zu machen und ich damit die Gelegenheit hatte diesen wunderbaren und stillen Moment zu genießen.

    Er hatte sich am Abend vorher schon mit Nebel angekündigt, ich konnte aber nicht früher los da der Sonnenaufgang erst um 08:00 war und erst ab 08:40 Tageslicht zu erwarten war. 

    Die Runde ist eigentlich meine Jogging/Laufrunde, also 3km (die ich ehrlich gerade so beim Joggen schaffe) und ich bin sie ruhig und ohne Ablenkung (aka Podcast im Ohr) mit der X-Pro3 und dem 90/2 gegangen. 

    Und auch, wenn die Fuji mit den tollen Rädchen wunderbar zu bedienen ist, bei -10° und mit Handschuhen wird auch die X-Pro3 unhandlich.

    Die Runde geht entlang von einigen Baum-Alleen rund um zwei Acker und ich fand die Kontraste der Bäume mit ihren weißen Ästen in dem Schnee und Nebel wunderbar beruhigend. 

    Abgesehen von einigen Hundebesitzern, die schon am frühen Morgen die Runde gezogen haben war ich alleine. Und die Welt war eingepackt in einen großen Wattebausch der das Licht magisch milchig machte und alle Geräusche dämmte. 

    Ich hätte auch einen Farbfilm in die Fuji einlegen können – es wäre womöglich ähnliches rausgekommen, trotzdem bin ich beim Kodak Tri-X 400 geblieben. 

    Leicht angefrostet bin ich pünktlich zum zweiten Termin des Tages um 09:00 wieder am Schreibtisch gesessen und habe mich sehr über den kleinen Spaziergang gefreut.

    Mulțumesc mult, dragă Andreea, mi-ai permis să fac o plimbare de dimineață minunată și specială. Mulțumesc.

    https://shashindo.de/quadratisch-schneenebel/

    #Bilder #Fotowalk #Fuji #Fujifilm #IShootJPEG #IshootJPG #KodakTriX400 #Nebel #OoC #Schnee #schwarzweiss #XPro3

  10. Fragt mich bitte nicht, warum ich jetzt an Zarah Leander denken muss – aber wenn ihr den Ohrwurm jetzt schon mal im Kopf habt:

    Kann den JPG Sünde sein?
    Darf es niemand wissen
    Wenn man nicht RAW’t
    Wenn man einfach JPG macht?
    Vor Glück?
    Kann das wirklich Sünde sein
    Wenn man immerzu an JPG Rezepte denkt
    Wenn man auf einmal für Fujifilm brennt
    Vor Glück?

    Frei nach Kann denn Liebe Sünde sein aus dem Film Der Blaufuchs, 1938, Zarah Leander mit Odeon-Künstler-Orchester, Dirigent: Lothar Brühne, Odeon

    Den Rest spare ich euch mal, ich glaube ihr habt verstanden worum es mir geht. 😀 

    Die unbekümmerte JPEG Zeit:

    Mit meiner ersten „Digitalkamera“ von Kodak (1998), gab es nur JPEG. Auch später 2005 mit der Canon IXUS 30 konnte man nur JPEG verwenden. Als ich dann vor vielen vielen Jahren angefangen habe etwas ernsthafter mit meiner Pentax K10D zu fotografieren, da habe ich auch in JPEG angefangen. Das war 2008.

    Die RAW-Pubertät

    Solange, bis mir zwei Podcaster erzählt haben, dass man in RAW fotografieren muss. Muss!
    Also habe ich angefangen anstelle mit Photoshop Elements dann mit Lightroom 2 meine DNGs aus der Pentax zu entwickeln und mich da über die Jahre hinweg tief in Lightroom eingearbeitet. Ich habe sogar LR Kurse an der VHS gegeben. Also ganz tief…

    Naturschutzgebiet Truppenübungsplatz Landshut | Fujifilm X-Pro3 | Kodak Porta 400

    Der Vollformatfrust

    Irgendwann habe ich über die Zeit die Lust am fotografieren verloren. Das lag an der familiären Situation, an der (großen) Kamera und am Zeitaufwand für die Verwaltung und Nachberabeitung der Bilder. Die dicke Nikon D600 mit dem fetten 28-70/2.8 lag im Kinderwagen gaaaanz unten und ist eigentlich nicht mehr rausgekommen. Zu groß, zu schwer, insgesamt zu unpraktisch. Und das iPhone wurde von Jahr zu Jahr als Kamera auch immer besser und besser. 
    Mit der Panasonic Lumix GM5 & GX8 wurde es ein bisschen besser, die Kameras waren nett klein, die (Festbrennweiten-)Objektive schnuckelig und alles hat wieder in eine kleine Tasche gepasst. Aber noch immer viel Zeitaufwand! Zumal die JPGs der Panasonic nur so la-la waren und im Low-Light Bereich man kräftig gegen das RAW treten musste um die Nachteile des kleinen Sensors auszugleichen.

    Panzerwaschanlage – Naturschutzgebiet Truppenübungsplatz Landshut | Fujifilm X-Pro3 | Kodak Porta 400

    Der Analog-Ausflug

    Zwischendrin habe ich auch ein wenig analog fotografiert, die Nikon F-Serie hatte mich voll angefixt, das 20mm/2,8 Objektiv war wie festgerostet und ein paar Filme wurden bei einem Labor entwickelt und für mich gescannt. Aber der Gesamtprozess mit Film vollmachen, einsenden, warten und Scans erhalten war nicht das was mich zufrieden gestellt hat. Das hat alles viel zu lange gedauert – noch länger als RAWs durch Lightroom zu schubsen. 

    Panzerwaschanlage – Naturschutzgebiet Truppenübungsplatz Landshut | Fujifilm X-Pro3 | Kodak Porta 400

    Der Fudschihimmel

    Dann hatte ich ein unmoralisches Angebot für eine Fujifilm X-Pro2 Graphit erhalten. Ein Neubeginn.  
    Mit der X-Pro2 wurde es viel besser, die Kamera hatte mehr „Sex“ und ich hatte wieder richtig Lust die Kamera in die Hand zu nehmen – aber ich war noch immer im RAW-RAW-Land gefangen. 

    Panzerwaschanlage – Naturschutzgebiet Truppenübungsplatz Landshut | Fujifilm X-Pro3 | Kodak Porta 400

    Das JPEG-Revival 

    Irgendwann kam dann ein anderer Podcaster um die Ecke und meinte: Man kann in RAW arbeiten und JPEG ist gut genug! Vor allem mit den Fujifilm Kameras. „Der spinnt doch“ hab ich gedacht und mich doch auf das Experiment eingelassen! 
    So habe ich mich langsam an meine JPEG-Fotografie rangearbeitet. Habe JPEG Rezepte ausprobiert, die Vorteile kennengelernt und die Nachteile erfahren.
    Der Nachteil zB., dass ein auf „altes Polaroid“ entwickeltes Bild aus dem Urlaub nicht unbedingt den Moment wiedergibt, den meine Frau erlebt hat. Unser Urlaub 2020 war nach Meinung meiner Frau eher 1980 – und es hat ihr nicht gefallen.
    Inzwischen nutze ich weniger ausgefallene JPEG Rezepte für den Urlaub – sobald ich aber für mich selbst arbeite, dann darf es gerne etwas „anders“ werden. Kodak Tri-X 400 (im 1:1 Format) und Kodak Porta 400 (warm) sind mein Favoriten, wenn ich für mich alleine unterwegs bin.
    Die Entwicklung der JPEGs ist idR nicht notwendig, meistens verwende ich das JPEG so wie es aus der Kamera kommt. Selten passe ich hier nochmals die Belichtung an (da bin ich mit der Fuji und dem EVF nicht immer glücklich). Ich richte (meistens) nicht mal den Horizont aus oder korrigiere stürzende Linien. Treat it like film! 
    Man kann also auch „nur“ JPEG machen. 

    Naturschutzgebiet Truppenübungsplatz Landshut | Fujifilm X-Pro3 | Kodak Porta 400

    Der ZEN-Moment

    JPEG only zu arbeiten ist für mich ein bisschen wie analog zu fotografieren. Direkt, ungefiltert, sehr intuitiv und nur für mich. 
    Neben den RAW Nachteilen wir Plattenplatz, Zeitaufwand zur Entwicklung, tagesabhängige RAW Entwicklungen und Hyperperfektion überwiegen einfach die mannigfaltigen Vorteile von #iShootJPEG oder #SooC einfach. Es hat sich eine gewisse Leichtigkeit in meinen Foto-Workflow eingeschlichen. Einfach eine Filmsimulation einlegen, meine Welt fotografieren und am Ende die fertigen Bilder in Lightroom laden und im „Kontaktabzug“ aussortieren. Manche Bilder inspirieren mich dann zu einem Text. Fertig.

    Naturschutzgebiet Truppenübungsplatz Landshut | Fujifilm X-Pro3 | Kodak Porta 400

    Eigenbild und Fremdbild

    Was mich aber wirklich wirklich nervt ist das Unverständnis anderer (Profi-)Fotografen, die es nicht nachvollziehen wollen (oder können?), warum ich #jpegonly arbeite und es nicht verstehen, dass ein JPEG im Stil eines Kodak Tri-X 400 eigentlich genau das was ICH brauche. 
    Es ist das Beste aus allen Welten für mich. Es kombiniert einen persönlichen Bildlook mit einer direkten ungefilterten Arbeit. Sie zwingt mich direkt richtig(er) zu arbeiten und nicht mit dem Gedanken „I will fix it later in RAW“ abzudrücken.
    Daher sind die klassischen Kommentare zu meinen Bildern wie „Das rauscht aber arg…“ (=Korn Simulation) oder „…der Horizont ist schief!“ sowie „Die Linien stürzen!“ (= 1:1 Bild aus der Kamera ohne Nachbearbeitung) ein Hinweis auf eine unbekannte Methode der Fotografie: Ganz PUR ohne Nachbearbeitung!
    Warum kann man ein Bild nicht nach seiner Bildaussage, nach der Story, dem transportieren Gefühl und den Emotionen beurteilen anstelle nach dem perfekten Horizont? Ist Schärfe oder der perfekte Weißabgleich das wichtigste Kriterium für ein gutes Bild?
    Für meinen Geschmack sind wir aktuell wieder mal zu sehr in der Bildtechnikbewertung und zu wenig in der Bildinterpretation. Ich würde mir gerne mehr Feedback zu den Geschichten und Emotionen meiner Bilder wünschen und weniger Kommentare zu Korn und Horizont. 

    Naturschutzgebiet Truppenübungsplatz Landshut | Fujifilm X-Pro3 | Kodak Porta 400

    Auftrags-Backup

    Gibt es bei mir noch RAW? Ja! Als Backup. Und für „Aufträge“. Wobei ich das Backup zu 99,9% nicht nutze und nur bei Auftragsarbeiten (idR Portraits) einfach auf Velvia schalte und dann mit den RAWs arbeite. Lightroom ist inzwischen sehr sehr mächtig geworden und ich muss mich jedes Mal wieder ein wenig „eingrooven“ damit ich dann ein gutes Ergebnis abliefern kann. Es ist aber auch schon vorgekommen, dass ich mit dem JPEG direkt aus der Kamera zur Kundin gekommen bin und strahlende Augen gesehen habe. Auch das geht also mit JPEG only.

    P.S.: Die Bilder dieses Artikels entstanden bei einem Ausflug/Wanderung nach Landshut zum ehemaligen Standortübungsplatz Landshut mit Isarleite. Natürlich SooC/JPEG only mit Kodak Porta 400.

    https://shashindo.de/kann-den-jpg-suende-sein/

    #Bilder #Fotowalk #Fuji #Fujifilm #IShootJPEG #IshootJPG #jpegonly #KodakPorta400 #KodakTriX400 #OoC #SooC #XPro3

  11. Vor ein paar Jahren hat unser Großer mal beim FAM einen Ferienkurs gebucht und Parkour kennengelernt. Inzwischen ist er beim Bouldern gelandet. Inzwischen hat auch unser Kurzer einen Parkour Ferienkurs beim FAM gemacht und die Möglichkeit dort mal wieder einen Sonntagvormittag beim Brunch entspannt rumzutoben hat beide Kinder sofort motiviert.

    Mit einem HWS und LWS sollte man tunlichst nicht mehr so viel Quatsch auf Trampolin und Airtrack anstellen und auch sonst gab es auf Grund der unzähligen Kinder im Parkour wenig Möglichkeiten selbst aktiv zu werden. Daher habe ich vorsorglich mal die Kamera mit dem 90er eingepackt und bin mit durch den Parkour geschlendert.

    Ich wollte bewusst mit dem Tele eher ein paar Details aufnehmen. Hände die Zugreifen und Füße die balancieren. Wie so oft SooC, Kodak Tri-X 400 und Quadrat. 

    https://shashindo.de/quadratisch-griffig/

    #Bilder #Fuji #Fujifilm #IShootJPEG #IshootJPG #OoC #quadrat #schwarzweiss #XPro3

  12. Fotografisch war mein Ausflug über Wien nach Budapest mal wieder eine interessante Erfahrung.

    Fischerbastei

    Die X-Pro3 ist dann doch eine andere Kamera als die X100V. Und das liegt nicht nur an der Möglichkeit zwischen 27mm (=43mm) und 14mm (=21mm) Brennweite wechseln zu können. Auch das Auslösegeräusch der X-Pro3 ist im Gegensatz zur X100V nicht nur „lauter“ sondern vor allem sehr schön (Kalunk). Die X100V ist maximal unauffällig – und die X-Pro3 macht eben mächtig Radau. Insgesamt fühle ich mich mit der X-Pro3 wesentlich auffälliger im Vergleich zu X100V. Das klingt wirklich komisch – der Größenunterschied zwischen den beiden Kameras ist vernachlässigbar.

    Blick von der St.-Stephans-Basilika

    Die beiden Linsen die ich dabei hatte, haben sich nett ergänzt! 27mm und 14mm sind die richtige Mischung aus „mittendrin“ und „gute Übersicht“. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mit 23mm oder 35mm ähnlich gut in die Szene hätte eintauchen können. Die Wechselei zwischen den Linsen hat mich so semi-genervt, vermutlich könnte ich solche Reisen auch mit dem 10-24/4 machen und hätte dann dieses hantieren mit den Objektiven nicht, aber das Objektiv ist ein Backstein und verschandelt die X-Pro3 maximal.

    Eleven (Lebendigkeits-) Denkmal

    Der Erfahrungshorizont mit den 27mm ist schon mehr als spannend! Ich lerne dieses Objektiv immer zu schätzen, wegen der Größe, der Bildqualität und dem Look auf der Kamera. Das Auge isst eben doch mit.

    Innenraum St.-Stephans-Basilika

    Ich war nicht mutig genug die Reise im Quadrat mit Kodak Tri-X 400 zu machen, statt dessen bin ich sehr faul auf Fujifilm Velvia geblieben. Mit dem macht man nix falsch. RAWs mache ich ja noch immer sowieso (und werfe die am Ende dann in Lightroom weg) und das eine oder andere Bild hier ist tatsächlich ein nachträglich entwickeltes RAW File (Findet jemand die Bilder?). Im Nachhinein ärgere ich mich und hätte doch auf das „aged Pola“ Rezept von Thomas B. Jones setzen sollen, das hätte mehr Charme passend zur Stadt gehabt. Das nächste mal in Budapest dann.

    https://shashindo.de/zmu-xwc-xxq-teil-3/

    #Bilder #Budapest #Fotowalk #Fuji #Fujifilm #IShootJPEG #IshootJPG #OoC #Reise #Wien #XPro3

  13. Budapest Keleti

    Angekommen in Budapest-Keleti tauche ich in eine andere Welt ein. Es ist dieses echte Reisen, nicht das Hochglanz-Sauber-alles-Easy Reisen in Westeuropa. Dazu bin ich mit meinen lächerlichen Sprachkenntnissen (Muttersprache: Schwäbisch, Fremdsprachen: Hochdeutsch, Englisch, Asterix-Latein) hier in Ungarn natürlich komplett aufgeschmissen. Über die Reise musste ich feststellen, dass Deutsch hier wesentlich besser gesprochen wird, als ich es erwartet hatte. Gegebenenfalls eine Nachwirkung der KuK Zeit?

    Budapest ist klein – trotzdem gibt es eine U-Bahn. Und der 72h-Pass ist einfach zu günstig, um sich bei den wenigen Fahrten einen Kopf um ein passendes Ticket machen zu wollen. Zudem verpasst man dann die Chance, in Budapest die M1 zu fahren, eine der ältesten U-Bahnen in Europa.

    Budapest ist für mich eine Mischung aus Wien mit einem Schuss mehr „Unordentlichkeit“. Aber eine sympathische „Unordentlichkeit“. Eben nicht so spießig wie ich es von anderen Städten kenne. Das soll nicht bedeuten, dass es schmuddelig (—> Beppo) ist – einfach ein wenig entspannter, pragmatischer und weniger stressig.

    Budapest Streetview Budapest StreetviewBudapest Streetview

    Meine Tochter ist hier für ein Semester im Rahmen des Erasmus Programms und hat schon ein paar Wochen die Stadt erkunden dürfen. Somit habe ich immer nachmittags die beste private Stadtführung erhalten, die man sich vorstellen kann.

    Budapest Classic ViewUngarische Parlament – oder irgendwie HogwardsSt.-Stephans-BasilikaBurgviertel

    Am Vormittag, solange sie an der Uni war, konnte ich die Stadt selbst erkunden und genießen. Genießen war einfach – es gibt unzählig viele Cafés, in denen man sehr guten Kaffee und Snacks bekommt.

    Natürlich war ich auch in der St.-Stephans-Basilika

    St.-Stephans-Basilika

    Leider finden sich auch weniger schöne Ecken in Budapest – und damit eine ich nicht die armen Menschen die auf der Straße leben oder die eine oder andere Ecke die gefühlt die letzen 40 Jahre nicht renoviert wurden – sondern ein nicht wirklich schönes Denkmal an die ermordeten Juden in Ungarn. Direkt an einer Straße gelegen, lieblos gestaltet. Nicht würdig.

    Neben der Metro ist die Große Synagoge in Budapest sicherlich auch herausragend. Als größte Synagoge in Europa steht sie mitten in der Stadt, integriert in das normale Stadtbild und lädt Besucher ein, sich ein Bild vom jüdischen Glauben zu machen.

    Das Gebäude, im maurischen Stil gehalten und mit einem kirchenähnlichen Gebetsraum, hebt sich von anderen Synagogen deutlich ab und beeindruckt durch Architektur, Größe und für mich auch Offenheit. Es gibt Führungen, die wirklich detailliert auf die diversen Besonderheiten und viele Details eingehen (z. B. die Frage beantworten, warum in der Synagoge eine Orgel ist und wer diese am Schabbat spielt).

    Große Synagoge BudapestEingang Heroes’ TempelGroße Synagoge Budapest und Heroes’ TempelGroße Synagoge BudapestInnenansicht große Synagoge BudapestInnenansicht große Synagoge BudapestInnenansicht große Synagoge BudapestFriedhof der anonymen jüdischen Opfer des Getto in Budapestgroße Synagoge Budapest

    Natürlich waren wir auch im Burgviertel – ist ja kaum zu übersehen und muss man auch gesehen haben. Am letzten Tag waren wir noch im Haus der ungarischen Musik – das nur relativ wenig mit „ungarischer Musik“ zu tun hatte, viel mehr mit Musik im Generellen. Natürlich war Ligeti auch dabei, wäre auch schade, wenn er keinen kleinen Platz bekommen hätte. Die Ausstellung ist absolut interaktiv gestaltet, und die Exponate reagieren auf die Anwesenheit. Die Steuerung übernimmt ein Sensor am Kopfhörer – dank der Kopfhörer ist es komplett leise! Im Dome kann man sich einer 360°-Visio-Audio-Installation hingeben (und einschlafen). Neben der Musik ist auch die Architektur des Museums sehr bemerkenswert. Der japanische Architekt Fujimoto Su hat das Gebäude so in die Landschaft integriert, dass keine Bäume gefällt werden mussten. Stattdessen wachsen die Bäume durch das Vordach. Absolut sehenswert!

    Haus der MusikHaus der MusikHaus der MusikHaus der Musik

    Auch das nebenan gelegene Ethnografische Museum ist interessant – haben wir aber dann ausgelassen.

    Ethnografische MuseumEthnografische Museum

    Nach Hause ging es dann mit dem Nachtzug der ÖBB von Budapest über Wien und Salzburg nach München. Ich hatte den Luxus eines eigenen alleinigen Schlafzimmers. Das Bett war okay, die Fahrt durchaus „ruckelig“, und mein Schlaf damit nicht ganz so tief. Die freundlichen Herren vom Grenzschutz haben dann um 05:00 die Nacht jäh durch eine Kontrolle beendet. Gefrühstückt habe ich auch schon mal besser, und die Dusche gab es dann zuhause – ein Experiment, das man nochmals auf einer anderen Strecke wiederholen kann, bevor man ein abschließendes Urteil fällen sollte…

    Ach ja, es wird auch noch einen Teil 3 geben…

    https://shashindo.de/zmu-xwc-xxq-teil-2/

    #Bilder #Budapest #Fotowalk #Fuji #Fujifilm #IShootJPEG #IshootJPG #OoC #Reise #XPro3

  14. Nein, ich habe hier nicht aus Versehen mein aktuelles Mastodon-Kennwort als Titel eingegeben, und auch ist keine Katze über meine Tastatur gelaufen. Vielmehr sind dies die IATA-Codes für die Bahnhöfe in München, Wien und Budapest-Keleti. Und JA, ich bin entspannt mit dem Zug gereist!

    Es war eine kleine Reise über ein verlängertes Wochenende im Oktober, ganz alleine ohne Familie. Ich hatte zwei Hauptziele auf meiner Reise:

    1. Das Festival La Gacilly-Baden bei Wien und

    2. Meine Tochter in Budapest zu besuchen.

    Nebenbei wollte ich noch einen Ex-Kollegen und Freund aus alten Zeiten in Wien treffen und eine gute Zeit mit ihm verbringen. Wien kenne ich schon ein wenig und ist wirklich eine wunderbare Stadt, von der ich dieses Mal ehrlich gesagt nicht viel gesehen habe.

    Karlskirche in Wien bei Nacht

    Die Zeit am Freitag mit meinem Freund Christoph habe ich mit gutem Essen und vielleicht etwas zu viel Alkohol verbracht.

    Am Samstag ging es mehr oder weniger sofort nach Baden zum Foto-Festival La Gacilly – Baden. Das Festival meint man aus den diversen Podcasts ja eigentlich in-und-auswendig zu kennen. Mir war das dieses Jahr schon ein wenig zu viel Tonspur auf den diversen Kanälen, und ich hatte Sorge, mich richtig hineinfallen zu lassen zu können.

    Der Eindruck vor Ort ist dann doch nochmals deutlich anders als ihn die diversen Podcasts beschrieben haben. Die großformatigen Bilder im Park erzählen eindrückliche Geschichten. Es hilft, die Podcasts vorher gehört zu haben, um die Geschichte ein wenig zu kennen und dann die Emotionen in den Bildern besser fassen zu können. Die Text-Tafeln an den Bildern sind dazu nicht hilfreich. Toll wäre es, die Tonspuren zu den Bildern ad-hoc anhören zu können, um dann bei Bedarf zur richtigen Zeit den Impuls zum Bild zu bekommen.

    Die Zeit in Baden habe ich genutzt, um nicht nur Bilder anzusehen, sondern auch die anderen Besucher ein wenig zu beobachten.

    Ich hatte ja auch eine Kamera dabei, manche anderen Besucher auch – aber nicht jede Kameraausrüstung habe ich nachvollziehen können. Abgeschlossen habe ich Baden mit einer Führung zur Stadttour, die sehr kurzfristig und super informativ war.

    Rudolf Koppitz

    Den Sonntag habe ich dann bei WestLicht in Wien gestartet, hier fand gerade der aktuelle World Press Photo Contest statt. Auch hier wieder beeindruckende Bilder zu prägenden Geschichten. Zum Glück hatte der Leica Store nebenan sowie die vielen anderen Fotogeschäfte am Sonntag geschlossen. Es soll ja Menschen mit einer krankhaften „Kaufneigung“ geben.

    Hier um die Ecke bin ich auch zufällig in das Galerie-Kaffee gestolpert. Hier kommen die Macher des Rotlicht Festivals zusammen – spannendes Thema, leider bin ich halt so gar nicht Analog. Nach einem anregenden Gespräch durfte ich auch mal ins Labor reinsehen und mal wieder Entwicklerchemie schnuppern – irgendwie bin ich dann sofort wieder 14/15 Jahre alt und stehe im Geiste in der Dunkelkammer in der Schule.

    Weiter ging es dann mit dem Zug nach Budapest im Teil 2.

    https://shashindo.de/zmu-xwc-xxq-teil-1/

    #Bilder #Fuji #Fujifilm #IShootJPEG #IshootJPG #OoC #XPro3

  15. Wer kennt ihn nicht: Den Beppo Straßenkehrer aus dem unvergessenen Buch Momo.
    Ein aussterbender ehrbarer Beruf von Menschen die mit viel Ruhe und Geduld sich um unsere Umwelt kümmern und den achtlos weggeworfenen Müll der Anderen entsorgt.

    Einer jeder unauffälligen und doch so wichtigen Aufgaben, die unser Zusammenleben ein wenig schöner macht und in vielen Städten durch laute und lärmende Saugmaschinen oder Gebläse abgelöst wurde. Diese unauffälligen Menschen die einer wenig angesehenen Arbeit nachgehen um uns “hinterherzukehren”, wenn mal wieder etwas runterfällt.
    Schon lange habe ich sie nicht mehr gesehen, mit Eimer und Besen.

    In Budapest durfte ich sie wieder treffen und mich freuen. Auf einen “Beppo”, der Schritt für Schritt, Besenstrich um Besenstrich, ruhig und beständig seiner Arbeit nachging. 

    https://shashindo.de/beppo-strassenkehrer/

    #Bilder #Fotowalk #Fuji #Fujifilm #IShootJPEG #IshootJPG #OoC #XPro3

  16. Als Wilfried von seinen letzten UWW-Erfahrungen geschrieben hat, bin ich gedanklich durch meinen Objektivpark gegangen und habe darüber nachgedacht, welche Linse hier etwas mehr “Liebe” benötigt.

    Klar! Das Fujicron 90/2. Eine tolle Linse, aber in der Regel viel zu wenig im Einsatz. Also habe ich mir überlegt, wo und wie man diese großartige Linse einsetzen könnte, wo ich sie normalerweise eher nicht mitnehmen würde. Also mal das “Anti-Einsatz-Szenario” – oder frei nach “Roter Oktober“: den Irren Ivan im Objektivpark.

    Wie bereits mehrmals erwähnt, muss ich jeden Herbst einmal in den Weinberg. Dieses Mal dann eben mit dem 90er. Spannend.

    Ich habe einen unbekannten/neuen Weinberg ausgewählt und mich am Terroir F des fränkischen Weinlands orientiert.

    Hammelburg an der fränkischen Saale, der älteste Weinort in Franken, wollte ich dieses Mal besuchen. Anders als “meine” Weinberge entlang von Neckar, Enz und Main, liegen diese Weinberge nicht entlang eines großen Flusses, und von der Saale ist nur wenig zu sehen. Auch ist er nicht so steil. Weinberg, das bedeutet für mich einen bestimmten Geruch, Menschen, die sich mit großen Kübeln auf dem Rücken gegen den Berg stemmen, und natürlich das Rasseln und Krachen der “Wengertschütz“, die versuchen, die Vögel zu vertreiben. Überraschenderweise waren die Weinberge bereits weitgehend abgeerntet. Auch das ist ein neues Faktum, mit dem ich noch hadere – die Weinernte so früh im September. Klimawandel eben. Ich kam zu spät. Viel zu spät. Die Arbeit war erledigt, die Trauben waren geerntet.

    Insgesamt eine spannende Herausforderung: Wie kann man bei einem Teleobjektiv den Kontext zwischen Berg, Wein, Herbst und Umgebung darstellen?

    Wie bekomme ich den Fokus auf das Wesentliche, indem ich die Umgebung trotzdem so einbinde, dass man erkennt, wo man ist? Mir fällt so etwas mit einer Normalbrennweite zwischen 23 und 50 mm (Fuji) viel leichter.

    Das Blickfeld ist stark eingeschränkt, und ich musste darauf achten, das Wesentliche im Bild zu betonen, ohne ein Wimmelbild entstehen zu lassen. Das 90/2 hilft sehr bei der Freistellung, und die Blendenöffnungen f2 bis f4 kamen oft zum Einsatz; f5.6 hätte auch ausgereicht. Aber wenn man kann, dann nutzt man es eben. Und so ein Bokeh sieht ja auch toll aus – aber wie bekomme ich den Weinberg ins Bild? Kontext, Baby!

    Was bleibt also? Ein paar letzte Beeren, die ersten bunten Weinblätter und die unverkennbaren Ranken entlang der Drähte. Zusätzlich noch etwas Kunst im Weinberg.

    Das Schlimme ist: Diese Gedanken in dieser Detailtiefe sind erst nach dem Spaziergang entstanden. Ich bin eigentlich recht naiv hingefahren und habe drauflos gearbeitet. Einige Erkenntnisse sind mir bereits vor Ort aufgefallen, andere erst, als ich die Bilder in Lightroom gesehen habe.

    Bin ich enttäuscht? Nein, nicht wirklich. Es war ein wunderbarer Sonntagmorgen, und die Stimmung hat gepasst. Das Licht war anfangs mit Nebel wirklich schön, und mit zunehmender Zeit wurde es erwartungsgemäß sehr warm. Sommerwarm. Nur eben ohne Trauben.

    Ich muss mich wohl daran gewöhnen, meinen Weinbergbesuch in Zukunft für Ende August/Anfang September einzuplanen.

    #90mm #Bilder #Fotowalk #Fuji #Fujifilm #Herbst #IShootJPEG #IshootJPG #OoC #Wein #Weinberg #XPro3

    https://shashindo.de/irrer-ivan/

  17. Kurz vor meinem diesjährigen Urlaub habe ich mir das 27mm-Objektiv von Fuji gegönnt, das Neue welches mit einem Blendenring ausgestattet ist. Das entspricht etwa 40mm im Kleinbildäquivalent. Anfangs empfand ich die Brennweite als etwas eigenartig, da sie zwischen 35mm und 50mm liegt und sich irgendwie überflüssig anfühlt. Kann man das nicht genauso gut mit einem 35mm-Objektiv erreichen? Stichwort “Turnschuhzoom”.

    Sauerland-Dschungel

    Es ist jedoch interessant zu bemerken, dass es einige analoge Kompaktkameras mit einem 40mm-Objektiv gibt, wie die Canonet G III QL17, Rollei S35, Leica Minilux, aber auch digitale Kameras wie die Ricoh GRiiiX. Zudem sind für DSLR und DSLM einige Pancake-Objektive mit 40mm Brennweite erhältlich. Da muss doch etwas dran sein, dachte ich mir, und war daher neugierig, wenn auch skeptisch.

    Ruhe

    Das Fujifilm XF27/2.8 wirkt auf den ersten Blick unscheinbar, und es hat eine ausgesprochen hässliche Streulichtblende (die ich sofort gegen eine ansprechendere austauschen musste). An einer X-Pro3 oder einer X-E4 sieht das kleine schwarze Objektiv dann wirklich elegant aus – dezent, smart und gut proportioniert.

    New Kid in Town

    Mit dem 27mm-Objektiv ist die X-Pro3 (fast) so handlich wie die X100, fast. Die X-E4 wird mit dem 27mm zu einer X100 mit der Option, das Objektiv zu wechseln. Daher begleitete mich das 27mm-Objektiv fast den gesamten diesjährigen Sommerurlaub über. Nur selten habe ich das 16mm (24mm Kleinbildäquivalent) oder das 50mm (75mm Kleinbildäquivalent) auf die Kamera montiert. Die meiste Zeit blieb das 27mm praktisch “festgerostet”. 

    Seaside

    Habe ich etwas vermisst? Nein, eigentlich nicht. Das 27mm bot genau das, wonach ich im Urlaub gesucht hatte: Ein kleines, kompaktes Objektiv auf der Kamera, aber auch die Möglichkeit, in besonderen Momenten auf ein anderes Objektiv umzusteigen. Dies ist nämlich bei der X100 hin und wieder eine große Einschränkung!

    Luxemburger Natur

    Jetzt kann ich also “Kamera-Herzblatt” spielen. 

    Na, lieber Oliver, welche Kamera soll heute dein Date sein?

    • Deine X100 ohne jeglichen Schnickschnack und ohne die geringste Verpflichtung auf ein anderes Objektiv? Oder bevorzugst du vielleicht
    • die X-Pro3, groß, selbstbewusst und ein wenig temperamentvoll, mit ihrem schicken 27mm-Objektiv und der Option, sich auch mal mit anderen Linsen zu vergnügen? Oder, falls du in einer verspielten Stimmung bist,
    • die kleine X-E4, die dein Sohn so gerne verwendet, mit dem 27mm-Objektiv und all den Freiheiten, die sie bietet – aber ohne den beeindruckenden Sucher und mit einer Bedienung, die hin und wieder eine gewisse Geduld erfordert?

    Also, Oliver, welches Kamera-Herzblatt gewinnt dein heutiges Rendezvous?

    Utrecht Mobility

    Was habe ich jetzt über mich und meine Fotografie gelernt?

    Einsam

    Hauptsächlich, dass ich mit dem Werkzeug arbeiten und ordentliche Ergebnisse bekomme, das ich dabei habe. Ich habe erlebt, dass mich meine Standard-Brennweiten (14, 27, 23, 50, 90) mich sehr gut durch den Tag und die Zeit tragen. 

    Glück auf!

    Allerdings stelle ich gerade fast ein wenig die X100 auf den Prüfstand. Brauche ich sie noch?

    Inside-Out

    Das iPhone war ebenfalls im Urlaub dabei, spielte jedoch eine untergeordnete Rolle. In der Regel nutzte ich es nur für Selfies (ja ja, ich mache immer mehr davon) oder Schnappschüsse. Oder, wie in Wetzlar, wenn ich keine (Fuji-)Kamera dabei hatte.

    EntspannungspauseFalsche Richtung?Heimat!Wo ist das Vögelchen?

    #Fuji #Fujifilm #IShootJPEG #IshootJPG #OoC #XPro3

    https://shashindo.de/35mm/

  18. Nach über 20 Jahren habe ich mir endlich die Zeit – und den Mut – genommen und bin ins KZ Dachau gefahren. 

    Ich kenne das KZ Dachau „von außen“ recht gut, bin ich doch viele Jahre auf dem Weg in die Arbeit daran vorbeigefahren. Aber reingehen?

    Ich habe sehr viel über die Gräueltaten des Nazi-Regimes gelesen, gehört und gesehen. Doch in einem KZ war ich bisher noch nie.

    Mir hatte schon der Besuch im Außenlager im Mühldorf Hart die Sprache verschlagen – wie soll das denn dann in Dachau werden?

    Ich habe mir viel Zeit genommen, sehr viel. Und das war gut so. Es ist nichts für eine Stunde. Ich hätte gerne noch mehr Zeit gehabt, aber es gab Verpflichtungen und nach 5,5 Stunden musste ich los.

    Auch meine Kamera hatte ich dabei, angeregt durch die Diskussion mit Lutz auf seinem Blog. Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Ort, die Gräueltaten, den Horror auch nur im Ansatz angemessen eingefangen habe. Ich bin bewusst bei der Kodak TriX 400 Simulation im 1:1 Format geblieben. Das hat für mich zum Ort gepasst. 

    Es gibt für mich no-go Bilder, zB vom Krematorium oder von den ausgestellten Bildern von Häftlingen oder Leichenbergen. 

    Und die Must-have Bilder, zB vom Eingang.

    Auch wenn das Areal wirklich groß ist, und der Exerzierplatz zwischen den Baracken und Wirtschaftsgebäude einen winzig erscheinen lässt, so habe ich in den Räumen doch eine gewisse Beklemmung bekommen. Überall Fenster, Gitter, Stacheldraht. Die Welt wird plötzlich sehr klein um mich.

    Auch der unendliche Zellengang im Lagergefängnis (Bunker) mit den unzähligen Zellen war beklemmend, ich wollte nur schnell wieder raus.

    Das Leben von (geplanten) 54 Menschen in einem Barackenabteil will ich mir gar nicht weiter vorstellen – und die Tatsache, dass dies in den letzten Kriegsjahren mehrfach überbelegt war, macht die Trostlosigkeit nicht besser.

    Ich konnte wieder raus, ich war nicht eingesperrt. 200.000 andere Menschen nicht. Ca. 40.000 haben ihre Zeit im KZ Dachau nicht überlebt. 

    Die Ausstellung und die Führung haben mich mehr als nur informiert, sie gaben mit am Ort des Geschehens eine persönliche Beziehung zu der Situation, den Menschen und deren Leid. Das Unverständnis über die unmenschliche Behandlung und Folter durch die Nazis ist nur noch mehr gewachsen. Warum nur? Weshalb? Wozu? 

    Für mich bleibt ein nachhaltiges beklemmendes Gefühl mit der Hoffnung, dass wir als Gesellschaft hoffentlich daraus gelernt haben und soetwas nie nie nie wieder passiert. Nicht hier in Deutschland, nicht im Rest der Welt. 

    #fuji #fujifilm #ishootjpeg #ishootjpg #ooc #schwarzweiss #xpro3

    https://shashindo.de/quadratisch-eingesperrt/

  19. Gimme gimme
    Gimme gimme
    Gimme gimme

    Gimme just a little smile
    That’s all I ask of you

    Gimme gimme
    Gimme just a little smile
    We got a message for you

    Ich hab keine Ahnung, warum beim betrachten der Bilder mir genau diese Zeilen durch den Kopf gegangen sind. Es sind Bilder von Anfang Juni, also bevor der Sommer abgesoffen ist und wir wirklich jeden Tag bestes Wetter in Oberbayern hatten. 

    Mein Großer hat mich genötigt einen Sommerabend-Spaziergang zu machen, damit er die neue X-E4 ausprobieren kann. 

    Sunshine, sunshine reggae
    Don’t worry, don’t hurry
    Take it easy

    Vielleicht weil das reife Korn, Felder mit den wogenden Ähren und die von Hitze flirrende Luft für mich der Inbegriff von Sommer sind. Gefühlt war das früher immer später. Ist doch der Schäferlauf erst Ende August und damit die Zeit für Stoppelfelder auch entsprechen viel später als jetzt. Gefühlt.

    #bilder #fotowalk #fuji #fujifilm #ishootjpeg #ishootjpg #ooc #xpro3

    https://shashindo.de/sunshine-reggea/

  20. Ich bin ja gerne ein Querkopf (fragt mal meine Kollegen…) und denke sehr gerne außerhalb der bestehenden (und vorgegebenen) Prozesse und Wege. Aber manchmal ist es sehr befreiend einfach ein paar Freiheiten wegzugeben, Komplexität zu reduzieren und sich damit Freiräume zu geben sich auf was anderen zu konzentrieren.

    Gute Street Fotos sind für mich schon immer ein Faszinosum und benötigen aus meiner Sicht nicht nur Zeit und Geduld sondern auch etwas Mut. Mut es zu tun, Mut die Kamera hochzunehmen. 

    Ich will gar nicht behaupten, dass ich jetzt mit Street „anfange“ – ich wollte es mal testen. 

    Mir schien der einfachste Testlauf mal in einem Museum, wo Menschen zwar nicht im urbanen Raum sind – aber wenigstens für Sekunden vor einem Motiv/Hintergrund stehen bleiben. Jeder fängt ja mal klein an.

    Die Idee war also: Reduktion im Bildstil und Erweiterung des Sujets. 

    Ich werde damit nicht in den Olymp aufsteigen oder einen Thomas Leuthard beerben, aber Spaß hat es gemacht. Und das ist dann schon mal gut so.

    #fuji #fujifilm #ishootjpeg #ishootjpg #museum #ooc #schwarzweiss #street #xpro3

    https://shashindo.de/quadratisch-living-in-a-box/

  21. Ich hatte den Wunsch mit meinen beiden Söhnen etwas Zeit in den Bergen zu verbringen. Hüttenromantik und so. Also habe ich beim DAV mal geschaut, welche Hütten „kurzfristig“ noch freie Kapazitäten haben. Kurzfristig. Hüstel.

    Ich wollte nicht auf die Gaudeamus, weil wir sie schon kennen und der Wilde Kaiser zum reinen Bergwandern zu wenig anbietet. Trotzdem wurde es die Gaudeamus – weil nur hier noch 3 Betten frei waren. Egal.

    Die Gaudeamus hat den Vorteil, dass man recht weit oben parken kann, der Aufstieg auf die Hütte ist damit recht kurz und schnell und vor dort aus bieten sich einige wunderbare Touren zB zum Ellmauer Tor oder Goinger Halt. Das ist aber schon ein wenig Alpin und nicht für alle Kinderfüße super geeignet. (Okay – meine eigene Kondition ist gerade auch nicht so toll…)

    Wir sind daher Teile des Adlerwegs gegangen, also parallel zum Wilden Kaiser. 

    Berge zu fotografieren ist wirklich eine kleine Herausforderung – mit der ich ja zum Teil schon gehadert habe. Und auch wenn ich die 35mm der X100V hierfür für schwierig halte, so war sich auch dieses Mal wieder dabei. Ich habe versucht einige Erfahrungen besser umzusetzen. Diesmal bin ich daher etwas versöhnter mit mir, der X100V und den Bergen.

    Es ist und bleibt eine Herausforderung bei einer Familienwanderung sich die Zeit zu nehmen um den Moment richtig einzufangen. Sicherlich ist der Griff zum iPhone schneller und einfacher und sichert auch mehr spontane Momente.

    Für mich bleibt aber die Smartphonografie keine Fotografie – nicht das auseinandersetzen mit dem Moment, mit dem gefühlten Moment. Das Smartphone ist super für Erinnerungsbilder oder Einträge in meinem Tagebuch, für mich ist das aber nicht Fotografie. Es wird besser mit mir, der Fotografie und den Bergen. Ein paar mehr Ausflüge und Zeit wird es noch brauchen. Ich hoffe ich bin wieder auf einem guten Weg. 

    #berge #bilder #fuji #fujifilm #ishootjpeg #ishootjpg #ooc #wanderlust #wandern #wanderung #x100v

    https://shashindo.de/adlerweg/

  22. Aus besondern Umständen war meine Schwiegermama bei uns zu Besuch. Und da sie mich aktiv in meiner Strohwitwer-Zeit unterstützt hat, haben wir ihr einen kleinen Wunsch wahr werden lassen und sind auf die Fraueninsel gefahren.

    Diese kleine süße Insel mit den tollen Gärten, den Bootsanlegern und Fischbuden.

    Ein kleiner unvergesslicher Ausflug, raus aus dem Alltag, rein in die Sonne und ans Wasser.

    Auch hier zog mich das Wasser in seinen Bann und hat mich sofort wieder „geerdet“ und zur Ruhe kommen lassen.

    Da es „auch“ Familienbilder geben sollte, habe ich tatsächlich in Farbe fotografiert. Darf auch mal sein. 

    #bilder #chiemsee #fuji #fujifilm #ishootjpeg #ishootjpg #ooc #see #wasser #xpro3

    https://shashindo.de/seezeit/

  23. Das schwäbische Meer ist jetzt nichts unbekanntes für mich. Ich war früher schon öfters da, zB am Konstanter Seenachtsfest. Auch in Friedrichshafen war ich schon mal (kurz).

    Es ist schön am Bodensee – und ich freu’ mich jedes Mal wenn ich am Wasser sein kann.

    Um so mehr hatte ich mich gefreut, als wir (endlich) mal ein Team Meeting bei einem meiner Dienstleister in Friedrichshafen organisieren konnten. Neben Workshops am Tage waren wir am Abend zum Essen und auf einen Spaziergang am See.

    Es ist schon interessant – kaum sehe ich eine größere Wasserfläche, schon umhüllt mich eine wunderbare Ruhe. Der Blick auf das Wasser ist magisch und ich könnte unendlich lange am Wasser sitzen.

    Auch wenn Friedrichshafen nicht so wie Konstanz, Lindau oder Bregenz keine historische Stadt ist, so bietet sie doch mit dem Zeppelin und Dornier Museum interessante Ausflugsziele.

    Den Bummel entlang der Seepromenade habe ich zusammen mit meinen Team sehr genossen – auch wenn sie mich ob der traumhaften Farben des Himmels und des Wasser mit meinen SW-Bilder doch etwas komisch angeschaut haben. 

    #beraterleben #bilder #bodensee #fotowalk #fujifilm #ishootjpeg #ishootjpg #ooc #schwarzweiss #x100v

    https://shashindo.de/quadratisch-schwaebische-meer/

  24. Ein für mich wichtiges Thema ist der Minimalismus in der Fotografie.  

    Und damit meine ich nicht unbedingt der Minimalismus auf dem Bild (Obwohl das auch mal eine gute Idee wäre!) – sondern bzgl. meines Setups und Gepäcks.

    Wie immer ist dies ein Weg, mein Weg, den Weg den ich gehe.

    Üblicherweise fängt man mit einem Universalzoom an der Kamera an und fügt der Ausrüstung langsam Objektiv für Objektiv und Stativ etc. hinzu. Am Ende hat man da einen beachtlichen Haufen an Kamerabodies und Equipment rumliegen, das meiste braucht man nicht oder nur selten.

    Dazu schieb ich schon am 23. Mai 2012 auf meinem alten Blog apoghraphon.de unter dem Titel „Linsensalat“

    Der geneigte Hobbykoch mag jetzt sofort an ein Rezept denken – aber mir geht eher mein Fotorucksack gerade durch den Kopf. Vor allem, weil mein Fotorucksack langsam etwas “unhandlich” wird und ich am Ende dann doch mit nur 1-2 Objektiven losgehe.
    Angefangen hat alles mit einem Ultrazoom (18-250) an der Pentax. Mit dem Umstieg auf mein (noch immer) Lieblingsobjektiv von Tamron (28-75/2,8) habe ich dann einen erheblichen Einschnitt in der oberen Brennweite in Kauf nehmen müssen. Unten herum habe ich mit dem 10-24 von Tamron ein tolles UWW mit dem ich auch sehr zufrieden bin. Eigentlich fehlte jetzt nur noch ein 70-200/2,8 und die Welt wäre perfekt…
    Auch nach dem Umstieg auf die Nikon D7000 habe ich die gleichen Linsen wieder angeschafft. Tamron 10-24 und 28-75/2,8, dazu noch das Brot-und-Butter 35/1,8 von Nikon. Hm. Anstelle des 70-200/2,8 kam dann noch das 70-300 von Nikon dazu. Die fehlende Lichtstärke kompensiere ich einfach mit der ISO-Leistung an der D7000. Basta.
    Aber dann sind mir ein paar Festbrennweiten über den Weg gelaufen. 28/2,8, 50/1,8 und 85/1,8. Und für den Kurzurlaub habe ich mir dann noch ein Nikon 18-105 angeschafft – weil man will nicht so viel schleppen und mit 28mm ist man nach unten etwas “eingeschränkt”. Am Ende habe ich da dann doch noch das 85er mit dabei gehabt. Für die schwierigen Momente (z.B. im Museum).
    Ach es ist ein Kreuz! Entweder man hat scharfe&lichtstarke Festbrennweiten (oder nicht ganz so scharfe und lichtstarke Zooms) oder eben einen Allrounder der eben mit ISO kompensiert werden muss. Doof doof doof!
    Am Ende renne ich z.Zt. immer mit dem 85er rum und ärgere mich immer dann das UUW nicht dabei zu haben. Gleichzeit habe ich weder Lust weitere Linsen zu schleppen noch auf den dauernden Objektivwechsel. Also doch wieder zum altbewehrten 28-75/2,8 greifen? Ist halt doch meine Lieblingslinse!
    Okay – das 18-300/f1,8 ohne Vignettierung, Tonnen&Kissen und mit minimalsten CAs gibt es einfach nicht (uns selbst wenn – es wäre sicherlich 2,5kg schwer und unbezahlbar). Also muss man sich auf einen Kompromiss einlassen.
    Was dazu kommt ist wie Qual der Wahl des richtigen Transportmittels. Slingshot, Rucksack oder Crumbler? Mit iPad oder Laptop oder doch ganz pur? Vielleicht noch ein Blitzchen gefällig?
    Neidisch schaue ich auf die Besitzer einer Leica M9 oder Fuji X1/100 die mit (mehr oder weniger) eingeschränkten Möglichkeiten einfach das Maximum aus der Situation machen müssen. Und langsam verstehe ich auch, warum alle Profis einem den Rat geben: “Kauf’ dir als erstes ein 50er!”
    Aber zurück zum Thema. 10-24, 28-75, 70-300, 18-105, 28, 35, 50 und 85 liegen im Rucksack. Und nun? Doch mal den Linsensalat versuchen?
    Wenn ich dann mal dieses “Problem” gelöst habe, ja dann glaube ich bin ich auch für andere Schandtaten (Analog?) bereit. Bis dahin meditiere ich weiter vor meinem Fotorucksack… ohmmmm 35-50-85 ohmmmm 35-50-85 ohmmmm 35-50-85 ohmmmm

    Seit Mai 2012 hat sich einiges bewegt bei mir. Von der D7000 bin ich über D600 und Panasonic Lumix GX8&GM5 zur Fujifilm X-Pro und X100 gekommen und der Linsensalat hat sich übersichtlicher gestaltet. Wenn ich nun auf eine Fototour oder gar einen Workshop gehe, dann nehme ich eher zu wenig als zu viel mit. 

    Diese Tage war mal wieder die „Burg“ (aka Fototage auf der Burg Fürsteneck) und ich bin maximal minimalistisch angereist. Dabei waren das 50mm/2 und das 10-24/4 mit der X-Pro3. Am Ende hätte ich anstelle des 10-24 auch das 14er oder 16er einpacken können und hätte ähnliche Bilder hinbekommen. Ja, eine Einschränkung kann dabei unangenehm sein, aber gleichzeitig erzeugt sie auch den Druck die Motivation zur Kreativität – wenn die Brennweite das Motiv nicht hergibt, dann muss das eben kreativer lösen. Turnschuhzoom und kreative Perspektiven sind angesagt. Raus aus der Komfortzone.

    Dazu war der MacBook und das iPad dabei – beides allerdings nur da ich etwas mit Lightroom Mobile präsentieren wollte. Sonst wäre das eine oder andere Teil daheim geblieben, denn inzwischen funktioniert mein Workflow auch komplett auf dem iPad für ein paar Tage (oder Wochen). Hier zahlt sich mein SooC Ansatz mit den Fujifilm Rezepten aus, denn damit spart man sich nicht nur die große Nachbearbeitung sondern auch die RAW Files auf der SD-Karte und damit auch Platz in LR/Mobile bzw. Adobe Cloud.  

    Insgesamt war es dann nur ein Rucksack für Kleidung und IT sowie eine kleine kleine Tasche für Objektive und Kamera. Mehr nicht. Ggf. hätte ich auch alles in den Rucksack bekommen, aber dann wäre das etwas zu viel gequetscht gewesen. Trotzdem ist so ein minimalistisches Gepäck auf einer (Bahn-)Reise eine tolle Sache. Treppen und Kopfsteinpflaster verlieren jeglichen Horror und das maximale Gewicht ist auch definiert. Im Zweifel kann man auch mal einen kleinen Sprint mit dem Rucksack auf dem Rücken einlegen.

    Würde es noch minimaoistischer funktionieren? Vielleicht – aber Architekturfotos mit dem 50mm/2 benötigt noch mehr Turnschuhzoom als ggf. vor Ort möglich. ;-D 

    #burg-fuersteneck #fototage #fuji #fujifilm #ishootjpeg #ishootjpg #ooc #x100v #xpro3

    https://shashindo.de/ueberminimalismus/

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