#hydrogeologie — Public Fediverse posts
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🌍 Die 30. FH-DGGV-Tagung steht an!
Während der FH-DGGV-Tagung treffen sich Fachleute aus Hydrogeologie, Geowissenschaften und Wasserforschung, um aktuelle Entwicklungen und Forschungsergebnisse auszutauschen.
Solche Veranstaltungen fördern den Dialog zwischen Wissenschaft, Behörden und Praxis und helfen enorm dabei, neue Erkenntnisse für den Schutz unserer Wasserressourcen nutzbar zu machen.
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Berlin
In meiner Jugend im Ruhrgebiet war diese Überschrift eine frauenfeindliche Beleidigung. Ich habe sie nie benutzt, aber oft gehört. Aber was bitte soll mann zu Berlin besseres sagen? Wiekommichdrauf? Zunächst war in meiner Kindheit der seinerzeit amtierende Bundeskanzler das repräsentative Abbild dieser Beleidigung – nur als Mann. Von ihm ist mir hängengeblieben, dass Deutz für ihn schon in “Sibirien” lag. Berlin war für ihn also Wladiwostok. Und wer will sich dort um diese Jahreszeit freiwillig aufhalten?
Derzeit sind offenbar Adenauer-Festtage und -Feierlichkeiten. Also überschwemmen uns die was-mit-Medien-Betriebe mit vorbereiteten Produkten. Norbert Frei hat noch ein Adenauer-Buch geschrieben. Und gibt in den Blättern einen kompakten Eindruck davon:
“Unbedingt für die Freiheit – Zum 150. Geburtstag von Konrad Adenauer”.
Ich kann Sie beruhigen: der Text ist nicht so aufgeblasen und pathetisch, wie diese Schlagzeile (ist die von Lucke? kann das nicht jemand anders in der Redaktion übernehmen?). Der Buchtitel ist weit treffender: “Konrad Adenauer. Kanzler nach der Katastrophe“. Und Freis Schlusssatz seines Blätter-Beitrags ist zweifellos zutreffend, beachten Sie den Konjunktiv: “Die Führungsstärke, die hier anklingt, wäre heute genau so bitter nötig wie zu Adenauers Zeit.” Stattdessen haben wir das. Die Wahl war frei. Wer war das?
Das vertrocknende Berlin
Ein guter Freund, aus dem vertrocknete Iran geflohen, als der noch Verteidigungs-Krieg gegen den Aggressor Saddam Hussein führte, Letzterer mit Waffen und Giftgas aus Deutschland ausgerüstet, hat Hydrogeologie (erfolgreich) studiert, in Baku, als Aserbaidschan noch eine Sowjetrepublik war. Er weiss davon. Das ist kein Hexenwerk, sondern Wissenschaft. Aber was, wenn mann in Berlin gelernt hat? Dann kommt am Ende das unten raus:
Uwe Rada/taz: “Kohleausstieg in der Lausitz: Wasser könnte knapp werden – Liegt Berlin nach dem Kohleausstieg auf dem Trockenen? Die Frage steht seit einem Gutachten im Raum, doch die Politik lässt sich mit Antworten Zeit.”
Besonders amüsiert hat mich die Aussicht auf eine “Umleitung” der Elbe in die vertrocknende Spree. Das wäre so, als wenn Markus Söder uns das Rheinwasser klaut, um es in seine Donau umzuleiten, und dort seine geliebten Atomkraftwerke zu kühlen. Wie amüsiert wird wohl Hamburg reagieren?
Immerhin verstehe ich jetzt (noch) besser, warum Adenauer Berlin nie haben wollte.
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger