#gendern20 — Public Fediverse posts
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Interessante Beobachtung das #Gendern betreffend: Erkläre ich das Konzept von Gendern 2.0 gibt es immer wieder Leute, die zunächst ruhig und interessiert lauschen. Auch die weibliche (-in) und dann die männliche (-ich) Sexusmarkierung werden noch in aller Ruhe gehört; bei der dritten, dem -ix für Diverse wird es leicht unruhig. Spätestens bei dem Hinweis, dass dieses Konzept auf noch wesentlich mehr Geschlechter erweiterbar wäre, ist der Ofen dann aus. Es geht also beim Gendern oft gar nicht um die Sprache an sich, sondern darum, dass man sich mit Konzepten jenseits der heterosexuellen Norm nicht beschäftigen möchte. Für die Debatte um's Gendern wäre es aber hilfreich, diese beiden Themen getrennt zu diskutieren.
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@stephan Eigentlich wäre das ja korrekt: »Autor:in« meint ja angeblich eine Person, deren Geschlecht nicht bekannt oder irrelevant ist. Sollte es in dem Text also nicht um das Geschlecht der Person gegangen sein, träfe »Autor:in« es besser als »Autorin«. Kurios ist es dennoch … weshalb ich dafür eintrete, die Stammform (Autor) verstärkt als die neutrale zu verwenden und nur dann, wenn es auf das Geschlecht wirklich ankommt, die passende Endung anzuhängen. https://www.gendern20.de
#Sprache #Deutsch #gendern #geschlechtergerechtigkeit #gendern20
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@TheAuthorVivian Gesetzt den Fall du bist eine Frau, dann bist du auch eine »Lehrerin« (was in einigen wenigen Kontexten auch Sinn ergibt). Um aber nicht ein durch ein Anhängsel von einem Mann gebildetes Wesen zu bleiben, müssen wir die Männer sinngemäß gleich vom Oberbegriff »Lehrer« ableiten, was uns zum »Lehrerich« bringt. Dass wir mit diesem symmetrischen System auch diverse Geschlechter abbilden können, macht das ganze rund. https://www.gendern20.de