#cosmoradio — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #cosmoradio, aggregated by home.social.
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Weil die Initiative savecosmoradio nicht im Fediverse zu sein scheint, gebe ich mal weiter, was sie gerade an die Unterzeichnenden der Petition geschrieben hat:
Am 10. Juli gehen wir in Köln für COSMO auf die Straße. Kundgebung, Live-Musik und viele Stimmen, die COSMO nicht kampflos aufgeben – am Roncalliplatz, von 18 bis 21 Uhr. Auf der Bühne stehen unter anderem Patrice, Omar Jatta, Soufian von Bukahara, Fatih Çevikkollu, Tice und viele weitere. Komm vorbei, bring Menschen mit – je mehr wir sind, desto schwerer sind wir zu überhören.
Und wenn du am 10. Juli nicht selbst kommen kannst: Teile diesen Aufruf. Schick ihn an Menschen, für die COSMO etwas bedeutet, und fordere sie auf, hinzugehen. Jede geteilte Nachricht bringt neue Stimmen – und jede Stimme zählt.
Petition und weitere Infos: https://innn.it/savecosmoradio#updates
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Radio Cosmo in Dauerschleife hören, so lange es noch geht. 😭 #CosmoRadio #SaveCosmoRadio
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RE: https://chaos.social/@netzpolitik_feed/116691491186035897
Einfach nur traurig, was für eine Fehlentscheidung! #cosmoradio #abschaffung
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Die ARD macht schon jetzt die Medienpolitik der AfD
Die Abschaffung des mehrsprachigen Cosmo Radio ist eine demokratische Bankrotterklärung. Wir erleben hier eine öffentlich-rechtliche Medienpolitik, die schon heute vor den Rechtsradikalen kuscht und die braune politische Agenda in vorauseilendem Gehorsam umsetzt. Ein Kommentar.
Cosmo Radio ist ein einzigartiger interkulturelle Radiosender des Öffentlichen Rundfunks mit mehrsprachigen Inhalten. Er ist erfrischend anders als die austauschbaren Klangteppiche, die wir sonst zu hören bekommen. Cosmo bringt globale Sounds und unbekannte Künstler:innen. Es gibt DJ-Sets mit Reggaeton und queere Podcasts. Cosmo klingt anders. Und das Wichtigste: Cosmo gibt einer migrantischen Perspektive mehr Raum als jeder andere Sender in diesem Land.
Dieses Radioprogramm ist Ausdruck einer demokratischen Gesellschaft, die offen und selbstbewusst sagt: kurdisch, türkisch, russisch, italienisch, polnisch und arabisch gehören zu uns – genauso wie die deutsche Sprache. Cosmo zeigt, wie unsere Gesellschaft ist und nicht wie die völkischen Gleich- und Angstmacher sie haben wollen.
Ausgerechnet diesen Sender, der in NRW, Bremen und Berlin linear ausgestrahlt wird, hat der WDR im Rahmen der ARD-Sparorgie nun mit knapper Mehrheit abgeschafft. Ausgerechnet jetzt, wo die AfD in Umfragen die stärkste Partei ist. Ausgerechnet jetzt, wo die Bundesregierung schon AfD-Politik macht. Ausgerechnet jetzt, wo Demokratie und plurale Gesellschaft unter Druck stehen wie nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik.
Aktuell sind wir an einem Punkt, wo es gilt, Zeichen zu setzen für eine offene, vielfältige Gesellschaft.
Politisch fatal
Die ARD hat genau das Gegenteil getan und verkauft die Abschaffung des Senders obendrauf noch als seine „Weiterentwicklung“. Sie macht damit Medienpolitik, die schon heute vor den Rechtsradikalen kuscht und deren politische Agenda in vorauseilendem Gehorsam umsetzt. Eine Bankrotterklärung. Es ist politisch fatal, den Rechtsradikalen ein schlüsselfertiges Haus hinzustellen – statt ihnen Steine in den Weg zu legen, wo es nur geht. Jede Hürde, welche die Braunen nicht später nehmen müssen, erleichtert ihren Durchmarsch, wenn sie an die Regierung kommen sollten.
Seit letztem Jahr läuft eine Petition gegen die Abwicklung von Cosmo Radio. Mittlerweile haben fast 100.000 Menschen sie unterschrieben, unter ihnen zahlreiche Prominente von Herbert Grönemeyer bis Fatih Akin. Wir sollten den willfährigen Entscheidern im WDR-Rundfunkrat jetzt richtig Druck machen!
Markus Reuter recherchiert und schreibt zu Digitalpolitik, Desinformation, Zensur und Moderation sowie Überwachungstechnologien. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit der Polizei, Grund- und Bürgerrechten sowie Protesten und sozialen Bewegungen. Für eine Recherchereihe zur Polizei auf Twitter erhielt er 2018 den Preis des Bayerischen Journalistenverbandes, für eine TikTok-Recherche 2020 den Journalismuspreis Informatik. Bei netzpolitik.org seit März 2016 als Redakteur dabei. Er ist erreichbar unter markus.reuter | ett | netzpolitik.org, sowie auf Mastodon und Bluesky. Kontakt: E-Mail (OpenPGP). Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger -
Zum geplanten Ende von #CosmoRadio sollte man auch diesen Substack von MC Rene lesen. "Hip Hop als Tarnfarbe": https://officialmcrene.substack.com/p/hip-hop-als-tarnfarbe
Quintessenz: "HipHop braucht euch dafür nicht"
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Save #CosmoRadio #CosmoARD!
https://taz.de/ARD-will-Radiosender-Cosmo-abschaffen/!6088625/
„Cosmo ist ARD-weit das einzige Radioprojekt, das Menschen erreicht, die sich im ÖRR oft nicht repräsentiert sehen“, schreibt der Verband Neue Deutsche Medienmacher...
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#Cosmo Radio ist neben #DLF das einzige Linearradio, das ich regelmäßig höre.
Jetzt ist der vielfältigste migrantische Radiosender in Gefahr
Zeichnet und teilt bitte die Petition zum Erhalt dieses tollen öffentlich-rechtlichen Radiosenders! #radio #migrantisch #vielfalt #cosmoradio