Search
1000 results for “aminal”
-
@queerde So wünsche ich mir Politiker*innen! Schnelle und gute Reaktion auf aus der Bevölkerung geäußerten Kritik!
Da ist auch mal ein ausdrückliches Lob für die Schlewig-holsteinische Sozial- und Integrationsministerin Aminata Touré angebracht!
#AminataTouré -
Ein Tropfen auf den heißen Stein, aber immerhin.
"In Schleswig-Holstein werden keine Menschen mehr abgeschoben, wenn sie stationär in einer Klinik unterbracht worden sind. Das hat Sozialministerin #AminataTouré entschieden."
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Schleswig-Holstein-stoppt-Abschiebungen-aus-Kliniken,rueckfuehrungserlass100.html -
Ein Tropfen auf den heißen Stein, aber immerhin.
"In Schleswig-Holstein werden keine Menschen mehr abgeschoben, wenn sie stationär in einer Klinik unterbracht worden sind. Das hat Sozialministerin #AminataTouré entschieden."
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Schleswig-Holstein-stoppt-Abschiebungen-aus-Kliniken,rueckfuehrungserlass100.html -
Ein Tropfen auf den heißen Stein, aber immerhin.
"In Schleswig-Holstein werden keine Menschen mehr abgeschoben, wenn sie stationär in einer Klinik unterbracht worden sind. Das hat Sozialministerin #AminataTouré entschieden."
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Schleswig-Holstein-stoppt-Abschiebungen-aus-Kliniken,rueckfuehrungserlass100.html -
Ein Tropfen auf den heißen Stein, aber immerhin.
"In Schleswig-Holstein werden keine Menschen mehr abgeschoben, wenn sie stationär in einer Klinik unterbracht worden sind. Das hat Sozialministerin #AminataTouré entschieden."
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Schleswig-Holstein-stoppt-Abschiebungen-aus-Kliniken,rueckfuehrungserlass100.html -
Ein Tropfen auf den heißen Stein, aber immerhin.
"In Schleswig-Holstein werden keine Menschen mehr abgeschoben, wenn sie stationär in einer Klinik unterbracht worden sind. Das hat Sozialministerin #AminataTouré entschieden."
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Schleswig-Holstein-stoppt-Abschiebungen-aus-Kliniken,rueckfuehrungserlass100.html -
Aminas Lächeln | Björn Bicker | Verlag Antje Kunstmann | Belletristik, Romane, Erzählungen & Geschichten, Fiction
#fedibooks #mastrobuch
#fedibuch #kurzgeschichten
#diversity #onleihe
#StadtbibliothekKöln
Lese ich gerade ...
https://www.kunstmann.de/buch/bjoern_bicker-aminas_laecheln-9783956145339/t-0/ -
Aminas Lächeln | Björn Bicker | Verlag Antje Kunstmann | Belletristik, Romane, Erzählungen & Geschichten, Fiction
#fedibooks #mastrobuch
#fedibuch #kurzgeschichten
#diversity #onleihe
#StadtbibliothekKöln
Lese ich gerade ...
https://www.kunstmann.de/buch/bjoern_bicker-aminas_laecheln-9783956145339/t-0/ -
Aminas Lächeln | Björn Bicker | Verlag Antje Kunstmann | Belletristik, Romane, Erzählungen & Geschichten, Fiction
#fedibooks #mastrobuch
#fedibuch #kurzgeschichten
#diversity #onleihe
#StadtbibliothekKöln
Lese ich gerade ...
https://www.kunstmann.de/buch/bjoern_bicker-aminas_laecheln-9783956145339/t-0/ -
@autonomysolidarity Wie soll ich da bei der nächsten Wahl die @GrueneKiel
@GrueneBundestag wählen?
#gruenesh
#AminataToure -
@autonomysolidarity Wie soll ich da bei der nächsten Wahl die @GrueneKiel
@GrueneBundestag wählen?
#gruenesh
#AminataToure -
Die Grünen-Politikerin Aminata Touré fordert die Anerkennung weiblicher Genitalverstümmelungen als Asylgrund. Aber das ist der falsche Schritt.
Aminata Touré schlägt Asylgrund vor: Verstümmelung als Vorbedingung? -
Die Grünen-Politikerin Aminata Touré fordert die Anerkennung weiblicher Genitalverstümmelungen als Asylgrund. Aber das ist der falsche Schritt.
Aminata Touré schlägt Asylgrund vor: Verstümmelung als Vorbedingung? -
@amina, @miguela, @fdominicus, @ditje, @Salamisaft
Dem Herrlichsten, was auch der Geist empfangen,
Drängt immer fremd und fremder Stoff sich an;
Wenn wir zum Guten dieser Welt gelangen,
Dann heißt das Bessre Trug und Wahn.
Die uns das Leben gaben, herrliche Gefühle
Erstarren in dem irdischen Gewühle.
#FaustByGoethe, Vers 634 - 639Une matière de plus en plus étrangère à nous s’oppose
à tout ce que l’esprit conçoit de sublime ;
quand nous atteignons aux biens de ce monde,
nous traitons de mensonge et de chimère tout ce qui vaut mieux qu’eux.
Les nobles sentiments qui nous donnent la vie
languissent étouffés sous les sensations de la terre.
Traduit par #GérardDeNervalHowever glorious the mind's conception,
alien matter will in time intrude.
Whenever we achieve some good on our earth,
the better things are labeled frauds and fantasies.
The ecstasies that launched us on this life
congeal in the muddled business of living.
Translated by #PeterSalm -
#AminaKalache journalist from #Nanterre who knew #NahelMerzouk and his family.
Riots Continue In #France And Spread To #Belgium | #GoodMorningBritain (not my favourite show, vut.. whatever ...)
https://www.youtube.com/watch?v=CwwEhQfsgLA -
Als ich vor ein paar Wochen erfahren habe, dass ich als baden-württembergischer Ersatzdelegierter für den Länderrat im hessischen Bad Vilbel einspringen soll, bin ich noch davon ausgegangen, dass das eine eher mäßig spannende Sache werden würde.
Der Länderrat – also der kleine Parteitag von Bündnis 90/Die Grünen mit rund 100 Delegierten, viele davon „Funktionär*innen“ – ist üblicherweise viel weniger dynamisch als unsere großen Parteitage mit rund 800 Delegierten. Und diesmal ging es auch mit der Themensetzung – Klimaschutz in Verbindung mit Sicherheit und Wirtschaft – und dem Tagungsort in der Nähe von Frankfurt ganz offensichtlich darum, Tarek Al-Wazir und den hessischen Grünen Rückenwind für die Landtagswahl im Herbst zu geben.
Der Länderrat, zu dem ich heute morgen durchaus mit Sorge aufgebrochen bin, stand dann unter ganz anderen Vorzeichen. Zum einen, weil die Debatten der letzten Tage um Heizungsgesetz und Klimaschutz schwierig waren, zum anderen aber, weil das eigentlich wichtige Thema unter dem Punkt Verschiedenes noch auf die Tagesordnung gesetzt worden war: die Frage, wie wir uns als Partei zum europäischen Asylkompromiss des Rats verhalten wollen – und wie das diesbezügliche Handeln der grünen Regierungsmitglieder bewertet werden soll.
Seit Donnerstag letzter Woche hatte diese Debatte zu einer massiven Polarisierung geführt – manche sahen alte Flügelkämpfe wieder aufleben, es gab sich jeweils widersprechende Statements der entsprechenden Personen aus dem Bundesvorstand und der Fraktionsspitze, auf Sondersitzungen und in Videokonferenzen und Webinaren wurde hitzig diskutiert. Der entsprechende Antrag war letztlich mit über 50 Änderungsanträgen bestückt.
Der Länderrat heute hatte insofern zwei sehr distinkte Hälften. Im ersten Teil wurde versucht, einen Bogen von Klimaschutz (als Schutz der Enkel und der Rentner*innen) zu sozialer Sicherheit und Wirtschaftskraft zu ziehen. Zu dieser Beschlussvorlage gab es keine Änderungen, und die Debatte wirkte etwas kraftlos und unzusammenhängend (auch wenn ein paar gute Reden gehalten wurden). Immerhin: Schulterklopfen für Tarek Al-Wazir und von Herzen kommende Standing Ovations für Robert Habeck.
Teil zwei, die Debatte um Flucht und Migration, war dann deutlich angespannter und spannender, mit sehr vielen Wortmeldungen, und parallel bis kurz vor Abstimmung laufenden Verhandlungen darüber, welche der Änderungsanträge übernommen werden, und wo es am Ende zu Abstimmungen kommt. Omid Nouripour setzte als Bundesvorsitzender zu Beginn die Tonlage – mit Blick auf die eigene Fluchterfahrung, mit einer Debatte auf Augenhöhe und mit Respekt für die jeweils andere Position sowie mit einem sehr klaren Bekenntnis dazu, dass Grüne sich nach wie vor als Partei sehen, der es um den Schutz flüchtender Menschen geht, und die sich nach wie vor als Partner von Pro Asyl und anderen Hilfsorganisationen sieht.
Erik Marquardt aus dem Europarlament äußerte scharfe inhaltliche Kritik, betonte aber ebenfalls, dass die Gegner*innen eines humanitären Kurses in der Flucht- und Migrationspolitik nicht Grüne sind, sondern andere Parteien in Deutschland und andere Staaten in Europa. Dass es Einigkeit in den Zielen gibt, wurde nicht zuletzt körpersprachlich deutlich – Bundesvorstand, Regierungsmitglieder, Fraktionsvorstand und Erik Marquardt saßen in der ersten Reihe, umarmten sich nach den Reden, sprachen immer wieder miteinander und machten auch so deutlich, dass es eben nicht um Basis gegen Regierung geht, sondern um das gemeinsame Ringen um eine Abwägung.
Das wurde auch in der Rede von Annalena Baerbock deutlich, die sehe tiefen Einblick in ihren Abwägungsprozess, in ihre eigene Zerrissenheit gab – „meine Waage stand bei 51 zu 49“. Auch hier wurde Respekt für die jeweils andere Position deutlich, und das war eben keine weichzeichnende Sprache, sondern ein klares Aussprechen des Dilemmas und der Tatsache, dass es keine gute Lösung gibt, jedenfalls nicht in einer EU, in der Deutschland und Luxemburg asylpolitisch weitgehend alleine stehen.
Die schleswig-holsteinische Gesellschafts- und Integrationsministerin Aminata Touré hielt eine der emotionalsten Reden des Parteitags und machte deutlich, dass sie, dass ihre Familie sehr wahrscheinlich zu denen gehört hätte, die nach der Position des Rates wegen geringer Erfolgsaussichten an der EU-Grenze inhaftiert worden wäre. Nicht nur hier zeigte sich, dass die Vielfalt von Erfahrungshintergründen inzwischen etwas ist, dass Grüne auszeichnet und Tiefe in eine Debatte bringt.
Im Ergebnis rückte die Partei auf diesem Parteitag zusammen. Es gab eine einzige kontroverse Abstimmung dazu, in welcher Weise Erwartungen an den jetzt laufenden Trilog-Prozess formuliert werden sollen, und ob den grünen Regierungsmitglieder hier Vorgaben gemacht werden sollen. Eine große Mehrheit votierte hier für einen zwischen Bundesvorstand, Europafraktion und Außenministerin ausgehandelten Kompromiss, der Fehler benennt und klare Erwartungen formulier. Und deutlich macht, dass alle Ebenen grüner Politik sich für Verbesserungen im weiteren Prozess einsetzen sollen.
Der Antrag der Grünen Jugend, hier rote Linien einzuziehen, fand keine Mehrheit – ich kann mir auch schlecht vorstellen, wie eine Außenministerin verhandeln soll, wenn die Bewertung des möglichen Ergebnisses schon vorweg genommen wurde.
Aus meiner Sicht ein sehr gutes Ergebnis für einen Parteitag, der als Zerreißprobe vorberichtet wurde. Das war keine Zerreißprobe, kein Kurswechsel, kein Aufgeben grüner Positionen, sondern ein Abgleich der grünen Vision, deren Richtigkeit klar bestätigt wurde, mit dem, was aktuell realpolitisch machbar ist. Das zu können, zeigt für mich, dass wir eine lernende Partei sind, und dass wir kontrovers und konstruktiv können, ohne auf Krawall zu setzen.
Ich bin mit Sorgen losgefahren und fahre mit dem positiven Gefühl zurück, in einer Partei zu sein, die inzwischen eine hervorragende Debattenkultur entwickelt hat und auch in Regierungszeiten nicht verlernt hat, mit Vernunft, Empathie und Emotionen schwierige Themen auszuhandeln. Gerne mehr davon; gerne auch in Formaten, die Regierungsentscheidungen vorgelagert sind. Wir als Partei sind bereit dazu.
Dazu passte dann auch das Biermann-Zitat, das Robert Habeck als Rahmen seiner Rede verwendete: Du, lass dich nicht verhärten / in dieser harten Zeit. Das trifft die Herausforderung gut, vor der wir stehen.
P.S.: Die beiden Beschlüsse sind – dank papierlosem Parteitag und Antragsgrün – schon im Parteitagssystem abrufbar. Das geht inzwischen ebenso wie die Anzeige der Änderungsanträge und der Verfahrens schnell und komfortabel.
#aminata-toure #annalena-baerbock #asylpolitik #bundnis-90die-grunen #erik-marquardt #flucht #geas #grune #innerparteiliche-meinungsbildung #landerrat #lr23 #migration #parteitag #robert-habeck #tarek-al-wazir
https://blog.till-westermayer.de/index.php/2023/06/17/10896/
-
Als ich vor ein paar Wochen erfahren habe, dass ich als baden-württembergischer Ersatzdelegierter für den Länderrat im hessischen Bad Vilbel einspringen soll, bin ich noch davon ausgegangen, dass das eine eher mäßig spannende Sache werden würde. Der Länderrat – also der kleine Parteitag von Bündnis 90/Die Grünen mit rund 100 Delegierten, viele davon „Funktionär*innen“ ist üblicherweise viel weniger dynamisch als unsere großen Parteitage mit rund 800 Delegierten. Und diesmal ging es auch mit der Themensetzung – Klimaschutz in Verbindung mit Sicherheit und Wirtschaft – und dem Tagungsort in der Nähe von Frankfurt ganz offensichtlich darum, Tarek Al-Wazir und den hessischen Grünen Rückenwind für die Landtagswahl im Herbst zu geben.
Der Länderrat, zu dem ich heute morgen durchaus mit Sorge aufgebrochen bin, stand dann unter ganz anderen Vorzeichen. Zum einen, weil die Debatten der letzten Tage um Heizungsgesetz und Klimaschutz schwierig waren, zum anderen aber, weil das eigentlich wichtige Thema unter dem Punkt Verschiedenes noch auf die Tagesordnung gesetzt worden war: die Frage, wie wir uns als Partei zum europäischen Asylkompromiss des Rats verhalten wollen – und wie das diesbezügliche Handeln der grünen Regierungsmitglieder bewertet werden soll. Seit Donnerstag letzter Woche hatte diese Debatte zu einer massiven Polarisierung geführt – manche sahen alte Flügelkämpfe wieder aufleben, es gab sich jeweils widersprechende Statements der entsprechenden Personen aus dem Bundesvorstand und der Fraktionsspitze, auf Sondersitzungen und in Videokonferenzen und Webinaren wurde hitzig diskutiert. Der entsprechende Antrag war letztlich mit über 50 Änderungsanträgen bestückt.
Der Länderrat heute hatte insofern zwei sehr distinkte Hälften. Im ersten Teil wurde versucht, einen Bogen von Klimaschutz (als Schutz der Enkel und der Rentner*innen) zu sozialer Sicherheit und Wirtschaftskraft zu ziehen. Zu dieser Beschlussvorlage gab es keine Änderungen, und die Debatte wirkte etwas kraftlos und unzusammenhängend (auch wenn ein paar gute Reden gehalten wurden). Immerhin: Schulterklopfen für Tarek Al-Wazir und von Herzen kommende Standing Ovations für Robert Habeck.
Teil zwei, die Debatte um Flucht und Migration, war dann deutlich angespannter und spannender, mit sehr vielen Wortmeldungen, und parallel bis kurz vor Abstimmung laufenden Verhandlungen darüber, welche der Änderungsanträge übernommen werden, und wo es am Ende zu Abstimmungen kommt. Omid Nouripour setzte als Bundesvorsitzender zu Beginn die Tonlage – mit Blick auf die eigene Fluchterfahrung, mit einer Debatte auf Augenhöhe und mit Respekt für die jeweils andere Position sowie mit einem sehr klaren Bekenntnis dazu, dass Grüne sich nach wie vor als Partei sehen, der es um den Schutz flüchtender Menschen geht, und die sich nach wie vor als Partner von Pro Asyl und anderen Hilfsorganisationen sieht.
Erik Marquardt aus dem Europarlament äußerte scharfe inhaltliche Kritik, betonte aber ebenfalls, dass die Gegner*innen eines humanitären Kurses in der Flucht- und Migrationspolitik nicht Grüne sind, sondern andere Parteien in Deutschland und andere Staaten in Europa. Dass es Einigkeit in den Zielen gibt, wurde nicht zuletzt körpersprachlich deutlich – Bundesvorstand, Regierungsmitglieder, Fraktionsvorstand und Erik Marquardt saßen in der ersten Reihe, umarmten sich nach den Reden, sprachen immer wieder miteinander und machten auch so deutlich, dass es eben nicht um Basis gegen Regierung geht, sondern um das gemeinsame Ringen um eine Abwägung.
Das wurde auch in der Rede von Annalena Baerbock deutlich, die sehe tiefen Einblick in ihren Abwägungsprozess, in ihre eigene Zerrissenheit gab – „meine Waage stand bei 51 zu 49“. Auch hier wurde Respekt für die jeweils andere Position deutlich, und das war eben keine weichzeichnende Sprache, sondern ein klares Aussprechen des Dilemmas und der Tatsache, dass es keine gute Lösung gibt, jedenfalls nicht in einer EU, in der Deutschland und Luxemburg asylpolitisch weitgehend alleine stehen.
Die schleswig-holsteinische Gesellschafts- und Integrationsministerin Aminata Touré hielt eine der emotionalsten Reden des Parteitags und machte deutlich, dass sie, dass ihre Familie sehr wahrscheinlich zu denen gehört hätte, die nach der Position des Rates wegen geringer Erfolgsaussichten an der EU-Grenze inhaftiert worden wäre. Nicht nur hier zeigte sich, dass die Vielfalt von Erfahrungshintergründen inzwischen etwas ist, dass Grüne auszeichnet und Tiefe in eine Debatte bringt.
Im Ergebnis rückte die Partei auf diesem Parteitag zusammen. Es gab eine einzige kontroverse Abstimmung dazu, in welcher Weise Erwartungen an den jetzt laufenden Trilog-Prozess formuliert werden sollen, und ob den grünen Regierungsmitglieder hier Vorgaben gemacht werden sollen. Eine große Mehrheit votierte hier für einen zwischen Bundesvorstand, Europafraktion und Außenministerin ausgehandelten Kompromiss, der Fehler benennt und klare Erwartungen formulier. Und deutlich macht, dass alle Ebenen grüner Politik sich für Verbesserungen im weiteren Prozess einsetzen sollen. Der Antrag der Grünen Jugend, hier rote Linien einzuziehen, fand keine Mehrheit – ich kann mir auch schlecht vorstellen, wie eine Außenministerin verhandeln soll, wenn die Bewertung des möglichen Ergebnisses schon vorweg genommen wurde.
Aus meiner Sicht ein sehr gutes Ergebnis für einen Parteitag, der als Zerreißprobe vorberichtet wurde. Das war keine Zerreißprobe, kein Kurswechsel, kein Aufgeben grüner Positionen, sondern ein Abgleich der grünen Vision, deren Richtigkeit klar bestätigt wurde, mit dem, was aktuell realpolitisch machbar ist. Das zu können, zeigt für mich, dass wir eine lernende Partei sind, und dass wir kontrovers und konstruktiv können, ohne auf Krawall zu setzen.
Ich bin mit Sorgen losgefahren und fahre mit dem positiven Gefühl zurück, in einer Partei zu sein, die inzwischen eine hervorragende Debattenkultur entwickelt hat und auch in Regierungszeiten nicht verlernt hat, mit Vernunft, Empathie und Emotionen schwierige Themen auszuhandeln. Gerne mehr davon; gerne auch in Formaten, die Regierungsentscheidungen vorgelagert sind. Wir als Partei sind bereit dazu.
P.S.: Die beiden Beschlüsse sind – dank papierlosem Parteitag und Antragsgrün – schon im Parteitagssystem abrufbar. Das geht inzwischen ebenso wie die Anzeige der Änderungsanträge und der Verfahrens schnell und komfortabel.
#aminata-toure #annalena-baerbock #asylpolitik #bundnis-90die-grunen #erik-marquardt #flucht #geas #grune #innerparteiliche-meinungsbildung #landerrat #lr23 #migration #parteitag #robert-habeck #tarek-al-wazir
https://blog.till-westermayer.de/index.php/2023/06/17/10896/
-
Als ich vor ein paar Wochen erfahren habe, dass ich als baden-württembergischer Ersatzdelegierter für den Länderrat im hessischen Bad Vilbel einspringen soll, bin ich noch davon ausgegangen, dass das eine eher mäßig spannende Sache werden würde.
Der Länderrat – also der kleine Parteitag von Bündnis 90/Die Grünen mit rund 100 Delegierten, viele davon „Funktionär*innen“ – ist üblicherweise viel weniger dynamisch als unsere großen Parteitage mit rund 800 Delegierten. Und diesmal ging es auch mit der Themensetzung – Klimaschutz in Verbindung mit Sicherheit und Wirtschaft – und dem Tagungsort in der Nähe von Frankfurt ganz offensichtlich darum, Tarek Al-Wazir und den hessischen Grünen Rückenwind für die Landtagswahl im Herbst zu geben.
Der Länderrat, zu dem ich heute morgen durchaus mit Sorge aufgebrochen bin, stand dann unter ganz anderen Vorzeichen. Zum einen, weil die Debatten der letzten Tage um Heizungsgesetz und Klimaschutz schwierig waren, zum anderen aber, weil das eigentlich wichtige Thema unter dem Punkt Verschiedenes noch auf die Tagesordnung gesetzt worden war: die Frage, wie wir uns als Partei zum europäischen Asylkompromiss des Rats verhalten wollen – und wie das diesbezügliche Handeln der grünen Regierungsmitglieder bewertet werden soll.
Seit Donnerstag letzter Woche hatte diese Debatte zu einer massiven Polarisierung geführt – manche sahen alte Flügelkämpfe wieder aufleben, es gab sich jeweils widersprechende Statements der entsprechenden Personen aus dem Bundesvorstand und der Fraktionsspitze, auf Sondersitzungen und in Videokonferenzen und Webinaren wurde hitzig diskutiert. Der entsprechende Antrag war letztlich mit über 50 Änderungsanträgen bestückt.
Der Länderrat heute hatte insofern zwei sehr distinkte Hälften. Im ersten Teil wurde versucht, einen Bogen von Klimaschutz (als Schutz der Enkel und der Rentner*innen) zu sozialer Sicherheit und Wirtschaftskraft zu ziehen. Zu dieser Beschlussvorlage gab es keine Änderungen, und die Debatte wirkte etwas kraftlos und unzusammenhängend (auch wenn ein paar gute Reden gehalten wurden). Immerhin: Schulterklopfen für Tarek Al-Wazir und von Herzen kommende Standing Ovations für Robert Habeck.
Teil zwei, die Debatte um Flucht und Migration, war dann deutlich angespannter und spannender, mit sehr vielen Wortmeldungen, und parallel bis kurz vor Abstimmung laufenden Verhandlungen darüber, welche der Änderungsanträge übernommen werden, und wo es am Ende zu Abstimmungen kommt. Omid Nouripour setzte als Bundesvorsitzender zu Beginn die Tonlage – mit Blick auf die eigene Fluchterfahrung, mit einer Debatte auf Augenhöhe und mit Respekt für die jeweils andere Position sowie mit einem sehr klaren Bekenntnis dazu, dass Grüne sich nach wie vor als Partei sehen, der es um den Schutz flüchtender Menschen geht, und die sich nach wie vor als Partner von Pro Asyl und anderen Hilfsorganisationen sieht.
Erik Marquardt aus dem Europarlament äußerte scharfe inhaltliche Kritik, betonte aber ebenfalls, dass die Gegner*innen eines humanitären Kurses in der Flucht- und Migrationspolitik nicht Grüne sind, sondern andere Parteien in Deutschland und andere Staaten in Europa. Dass es Einigkeit in den Zielen gibt, wurde nicht zuletzt körpersprachlich deutlich – Bundesvorstand, Regierungsmitglieder, Fraktionsvorstand und Erik Marquardt saßen in der ersten Reihe, umarmten sich nach den Reden, sprachen immer wieder miteinander und machten auch so deutlich, dass es eben nicht um Basis gegen Regierung geht, sondern um das gemeinsame Ringen um eine Abwägung.
Das wurde auch in der Rede von Annalena Baerbock deutlich, die sehe tiefen Einblick in ihren Abwägungsprozess, in ihre eigene Zerrissenheit gab – „meine Waage stand bei 51 zu 49“. Auch hier wurde Respekt für die jeweils andere Position deutlich, und das war eben keine weichzeichnende Sprache, sondern ein klares Aussprechen des Dilemmas und der Tatsache, dass es keine gute Lösung gibt, jedenfalls nicht in einer EU, in der Deutschland und Luxemburg asylpolitisch weitgehend alleine stehen.
Die schleswig-holsteinische Gesellschafts- und Integrationsministerin Aminata Touré hielt eine der emotionalsten Reden des Parteitags und machte deutlich, dass sie, dass ihre Familie sehr wahrscheinlich zu denen gehört hätte, die nach der Position des Rates wegen geringer Erfolgsaussichten an der EU-Grenze inhaftiert worden wäre. Nicht nur hier zeigte sich, dass die Vielfalt von Erfahrungshintergründen inzwischen etwas ist, dass Grüne auszeichnet und Tiefe in eine Debatte bringt.
Im Ergebnis rückte die Partei auf diesem Parteitag zusammen. Es gab eine einzige kontroverse Abstimmung dazu, in welcher Weise Erwartungen an den jetzt laufenden Trilog-Prozess formuliert werden sollen, und ob den grünen Regierungsmitglieder hier Vorgaben gemacht werden sollen. Eine große Mehrheit votierte hier für einen zwischen Bundesvorstand, Europafraktion und Außenministerin ausgehandelten Kompromiss, der Fehler benennt und klare Erwartungen formulier. Und deutlich macht, dass alle Ebenen grüner Politik sich für Verbesserungen im weiteren Prozess einsetzen sollen.
Der Antrag der Grünen Jugend, hier rote Linien einzuziehen, fand keine Mehrheit – ich kann mir auch schlecht vorstellen, wie eine Außenministerin verhandeln soll, wenn die Bewertung des möglichen Ergebnisses schon vorweg genommen wurde.
Aus meiner Sicht ein sehr gutes Ergebnis für einen Parteitag, der als Zerreißprobe vorberichtet wurde. Das war keine Zerreißprobe, kein Kurswechsel, kein Aufgeben grüner Positionen, sondern ein Abgleich der grünen Vision, deren Richtigkeit klar bestätigt wurde, mit dem, was aktuell realpolitisch machbar ist. Das zu können, zeigt für mich, dass wir eine lernende Partei sind, und dass wir kontrovers und konstruktiv können, ohne auf Krawall zu setzen.
Ich bin mit Sorgen losgefahren und fahre mit dem positiven Gefühl zurück, in einer Partei zu sein, die inzwischen eine hervorragende Debattenkultur entwickelt hat und auch in Regierungszeiten nicht verlernt hat, mit Vernunft, Empathie und Emotionen schwierige Themen auszuhandeln. Gerne mehr davon; gerne auch in Formaten, die Regierungsentscheidungen vorgelagert sind. Wir als Partei sind bereit dazu.
Dazu passte dann auch das Biermann-Zitat, das Robert Habeck als Rahmen seiner Rede verwendete: Du, lass dich nicht verhärten / in dieser harten Zeit. Das trifft die Herausforderung gut, vor der wir stehen.
P.S.: Die beiden Beschlüsse sind – dank papierlosem Parteitag und Antragsgrün – schon im Parteitagssystem abrufbar. Das geht inzwischen ebenso wie die Anzeige der Änderungsanträge und der Verfahrens schnell und komfortabel.
#aminata-toure #annalena-baerbock #asylpolitik #bundnis-90die-grunen #erik-marquardt #flucht #geas #grune #innerparteiliche-meinungsbildung #landerrat #lr23 #migration #parteitag #robert-habeck #tarek-al-wazir
https://blog.till-westermayer.de/index.php/2023/06/17/10896/
-
@walkero
Even weighting in all my #amigalove (*) I'd rather put efforts into #aros …
But "love knowns no reason" so I find all those efforts admirable 🤗😍
*: like many people I've grown with #commodore64 and #amiga -
@AlinaLeonova The most common are punctuation and grammar-related, but that's a specific skill and easily fixed by a copyeditor! Some #QuickTips coming soon on specifics of punctuation...
-
Es soll auf neue Server umgezogen werden, aktualisiert werden, Konfigs geändert werden usw. Aber bitte alles ohne Downtime am Tag. Auch am Wochendende ist schlecht. Am besten wäre 2 Uhr nachts (wurde tatsächlich "vorgeschlagen"). Aber tagsüber soll man auch verfügbar sein.
Ihr kennt das #AdminAlltag
-
Amical Wikimedia, al front comú del Govern de la Generalitat de Catalunya i entitats per la llengua per tal de recuperar el posicionament del #català als cercadors d'Internet.
Entrada al blog: https://wikimedia.cat/2023/02/09/amical-wikimedia-al-front-comu-contra-el-retroces-del-catala-als-cercadors/
@gencat @puntcat @[email protected] @llenguacat @softcatala @AlexHinojo @robertgarrigos @ginatost #ÒmniumCultural #IEC #InstitutRamonLlull #GoogleEnCatala -
-
Arriba l'agenda de febrer! Podeu consultar-la tota aquí i participar-hi:
📆 https://w.wiki/6HUy
Afanyeu-vos, que hi ha projectes que ja s'acaben!
#Viquipèdia #AmicalWikimedia #SantAndreudePalomar #Cornellà #1Lib1Ref -
@amigalove @LaF0rge but what if we wanted to make a better "#Floppy" instead?
OFC not with magnetic film, but taking the paradigm of the media and it's mechanical dimensions to the next level:
#JustAnIdea #NeoFloppy #StiffyDisk
https://github.com/KBtechnologies/NeoFloppy -
@amigalove @LaF0rge but what if we wanted to make a better "#Floppy" instead?
OFC not with magnetic film, but taking the paradigm of the media and it's mechanical dimensions to the next level:
#JustAnIdea #NeoFloppy #StiffyDisk
https://github.com/KBtechnologies/NeoFloppy -
@amigalove @LaF0rge but what if we wanted to make a better "#Floppy" instead?
OFC not with magnetic film, but taking the paradigm of the media and it's mechanical dimensions to the next level:
#JustAnIdea #NeoFloppy #StiffyDisk
https://github.com/KBtechnologies/NeoFloppy -
#AFinalStand - A #StarWars #FanFilm
"After the #BattleOfExegol, there is one remaining #Xyston #PlanetKiller."
https://www.youtube.com/watch?v=d3LAgbP-xKw&ab_channel=ReturnedNerd
#StarWarsFanFilm #FanProduction #StarWarsFanProduction #Rebels #RebelAlliance #FighterPilot #RebelFighter #RebelFighterPilot #TieFighter #TieFighters #Short #StarWarsShort #Exegol #ShortFilm
-
#AFinalStand - A #StarWars #FanFilm
"After the #BattleOfExegol, there is one remaining #Xyston #PlanetKiller."
https://www.youtube.com/watch?v=d3LAgbP-xKw&ab_channel=ReturnedNerd
#StarWarsFanFilm #FanProduction #StarWarsFanProduction #Rebels #RebelAlliance #FighterPilot #RebelFighter #RebelFighterPilot #TieFighter #TieFighters #Short #StarWarsShort #Exegol #ShortFilm
-
#AFinalStand - A #StarWars #FanFilm
"After the #BattleOfExegol, there is one remaining #Xyston #PlanetKiller."
https://www.youtube.com/watch?v=d3LAgbP-xKw&ab_channel=ReturnedNerd
#StarWarsFanFilm #FanProduction #StarWarsFanProduction #Rebels #RebelAlliance #FighterPilot #RebelFighter #RebelFighterPilot #TieFighter #TieFighters #Short #StarWarsShort #Exegol #ShortFilm