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  1. #Burkini -Verbot in #Österreich – Frau wird aus Wienerwaldbad verwiesen

    Eine Frau mit Burkini wurde aus dem Wienerwaldbad in Purkersdorf verwiesen. Burkinis seien laut Bäderchef verboten.


    https://www.islamiq.de/2023/07/19/burkini-verbot-frau-wird-aus-wienerwaldbad-verwiesen/

  2. Bei hohen UV-Werten ist eine Sonnenbrille mit UV-Schutz unverzichtbar.

    Das gilt insbesondere am und im Wasser. Es gibt Schwimmbrillen mit UV-Schutz, die ich allen empfehle, die im Sommer im Freien baden gehen.

    Augen verzeihen keine UV-Belastung. Sie kann zu Entzündungen der Bindehaut und Hornhaut führen, zu Verletzungen der Netzhaut, zu Grauem Star und sogar zu Krebs.

    Ein Sonnenhut mit breiter Krempe ersetzt dabei keine Sonnenbrille mit UV-Schutz, schon gar nicht am Meer oder in den Bergen. Der Schatten der Krempe macht nur die Wärme durch Sonnenschein erträglicher.

    #Sonnenbrand #Schwimmen

  3. Wer #Sonnencreme, )Sonnenmilch usw. aufträgt, darf dies nicht zu dünn machen.

    Erwachsene benötigen für den ganzen Körper eine Menge, die 3-4 Esslöffeln entspricht.

    Das Auftragen muss regelmäßig wiederholt werden (alle 2-3 Stunden), öfter nach Baden, Duschen, Schweiß abwischen usw.

    Entgegen früheren Mitteln schützen aktuelle Mittel sofort, nicht erst nach 30 Minuten.

    Für das Gesicht gibt es spezielle Tagescremes mit LSF, ebenso Lippenstifte.

    Schatten schützt nur begrenzt vor UV-Strahlung. Die breite Krempe eines Sonnenhutes etwa ersetzt nicht das Eincremen des Gesichts (oder eine Sonnenbrille).

    Wolken lassen übrigens bis zu 90 % der UV-Strahlung durch. Bei bestimmten Witterungsverhältnissen, die zu Streueffekten führen, kann die UV-Strahlung trotz Bewölkung und Regen sogar zunehmen.

    Zuletzt: bestimmte Medikamente (z.B. für den Blutdruck) und Erkrankungen erhöhen die Sonnenempfindlichkeit der Haut. Hier ist immer LSF 50+ geboten.

    #Sonnenbrand #UVIndex

  4. #Salafisten sind, natürlich in unterschiedlichem Ausmaß, gefährlich.

    Gefährlich vor allem für ihresgleichen, aber oft auch für andere, etwa queere Personen.

    In etwa vergleichbar mit fundamentalistischen, rechtskonservativen Christ*innen.

    Nicht alle Frauen, die
    #Niqab tragen, sind Salafistinnen - aber viele (und bei weitem nicht alle Salafistinnen tragen Niqab).

  5. Es ist wohl wieder einmal eine Runde Informationen zum #Burkini erforderlich.

    Erster Punkt: ein handelsüblicher Burkini besteht aus gewöhnlichem Badeanzugstoff.

    Zweiter Punkt: die Stoffmenge und damit das Gewicht entspricht in etwa dem eines Meerjungfrauenkostüms aus Stoff (ohne Monoflosse).

    Dritter Punkt: Burkini bzw. im Englischen Burqini ist ein Kofferwort aus arab. burqu' (zu deutsch Bedeckung, Verhüllung, Verschleierung) und Bikini (im Sinne von Zweiteiler). Mit dem oft "Burka" genannten afghanischen Tschaderi hat der Burkini nichts zu tun.

    Vierter Punkt: die in Australien lebende Erfinderin des Burkini verkauft diesen bewusst nicht nur an muslimische Frauen, sondern an alle Frauen, die beim Schwimmen nicht zu viel Haut zeigen wollen (die Kapuze ist übrigens meist abnehmbar).

    Fünfter Punkt: nach meiner Erfahrung erschwert der Burkini weder das Schwimmen noch das Tauchen. Er hat mich - so mein Eindruck beim Tauchen mit Burkini - unter Wasser nur ein wenig langsamer gemacht.

  6. Trägt frau #Niqab, sagt man ihr gerne, sie solle doch mit "offenem Visier" antreten.

    Fun Fact: bei den Turnierkämpfen der Ritter bedeutete "offenes Visier" nicht, dass das ganze Gesicht zu sehen war (auch wenn das in Bildern und Filmen manchmal so gezeigt wird).

    Der Helm bedeckte das ganze Gesicht mit Ausnahme der Augen. Das Visier
    bedeckte zusätzlich die Augen, die damit geschützt werden sollten. Der Turnierkämpfer konnte lediglich durch schmale Schlitze in diesem Visier sehen.

    Im Grunde zeigten Turnierkämpfer mit offenem Visier also genauso viel vom Gesicht wie die meisten Niqabis - die Augen.

  7. CW: Öffentliche Räume und Demokratie, ein paar Gedanken

    @[email protected]
    Und Belgien, Frankreich, Österreich, Dänemark, demnächst die Schweiz (mehrere Kantone jetzt schon) und einige andere europäische Länder verbieten Frauen, mit
    #Niqab den öffentlichen Raum zu betreten – mit Rückendeckung durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte: für das Zusammenleben sei der Blick in das Gesicht unerlässlich. Frauen, die sich dennoch mit Niqab (oder auch nur #hijab im öffentlichen Raum bewegen, erleben diesen Raum als zunehmend gefährlicher.

    Das erste Gesichtsverhüllungsverbot in Europa entstand übrigens in den 1930er-Jahren im faschistischen Spanien unter Franco.

  8. Beratungsstelle ADAS verzeichnet mehr anti-muslimische Diskriminierung an Schulen

    "Wir haben aber auch festgestellt, was uns erstaunt hat, dass das Kopftuch dabei eine große Rolle spielt. Dabei gehen negative Äußerungen vor allem von Lehrkräften aus. Wir haben auch festgestellt, dass in vielen Berliner Schulen auch negative Äußerungen zum Islam zum Schulalltag gehören."

    #Rassismus #TagGegenAntimuslimischenRassismus #Islamfeindlichkeit #Hijab #Kopftuch #Diskriminierung

    https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2023/07/interview-aliyeh-yegane-arani-adas-diskriminierung-muslimfeindlichkeit.html

  9. Wartete heute in der Bank, um Geld abzuheben. Neben mir ein junges Mädchen, etwa zehn Jahre alt, die mich immer wieder anschaut. Ich lächle sie an, sie lächelt zurück.

    Soviel zu "der
    #Niqab verdeckt jede Mimik".

    Die wichtigste Mimik, das Lächeln, verdeckt er nicht. Es sei denn, es ist ein falsches Lächeln, das die Augen nicht erreicht.

    Falsches Lächeln ist häufig. Es fällt auch dadurch auf, dass es abrupt beginnt und ebenso abrupt endet. Echtes Lächeln hört nicht abrupt, sondern allmählich auf.

  10. Die #Religionsfreiheit beginnt übrigens mit dem Grundrecht, sich die eigene Religion selbst zu gestalten.

    Kein Mensch muss eine Religion "von der Stange" nehmen oder sich dem fügen, was den "Normalen" richtig erscheint, sondern darf selbst bestimmen und gestalten, was sie*er glaubt, wovon sie*er überzeugt ist.

    Und jeder Mensch darf ihr*sein Leben nach eben diesen Überzeugungen frei gestalten und allein oder in Gemeinschaft mit anderen führen - auch im öffentlichen Raum.

    Die einzige Grenze wäre (da die Religionsfreiheit ein Grundrecht ohne Gesetzesvorbehalt ist) eine Grundrechtskollision mit einem Grundrecht einer anderen Person - diese erfordert dann eine sorgsame Abwägung konkurrierender Rechtsgüter.

    #TagGegenAntimuslimischenRassismus

  11. Heute ist Tag gegen anti-muslimischen Rassismus. Wenn Du dabei Niqabis exkludierst, aus welchem Grund auch immer, bist Du Teil des Problems.

    #Religionsfreiheit umfasst auch das Recht einer Frau, #Niqab zu tragen - ohne dass sie sich dafür rechtfertigen muss, ohne dass sie dafür rassifiziert wird.

    Es ist auch eine Frage der
    #Selbstbestimmung der Frauen - und des Kampfes gegen Paternalismus, Bevormundung, Entmündigung.

    #Rassismus #TagGegenAntimuslimischenRassismus #Islamfeindlichkeit

  12. Tag gegen antimuslimischen Rassismus – Steinmeier ruft zur Verteidigung der Religionsfreiheit auf

    Bundesweit gibt es heute in mehreren Städten und Gemeinden Veranstaltungen zum Tag gegen antimuslimischen Rassismus.

    #Rassismus #TagGegenAntimuslimischenRassismus #Islamfeindlichkeit #Religionsfreiheit

    https://www.deutschlandfunk.de/tag-gegen-antimuslimischen-rassismus-steinmeier-ruft-zur-verteidigung-der-religionsfreiheit-auf-100.html

  13. Zivilgesellschaftliche Initiativen wollen für Folgen von Islamfeindlichkeit sensibilisieren und an Tod von Marwa El-Sherbini erinnern

    Bundesweit gibt es heute in mehreren Städten und Gemeinden Veranstaltungen zum Tag gegen antimuslimischen Rassismus.

    #Rassismus #TagGegenAntimuslimischenRassismus #Islamfeindlichkeit

    https://www.deutschlandfunk.de/zivilgesellschaftliche-initiativen-wollen-fuer-folgen-von-islamfeindlichkeit-sensibilisieren-und-an--100.html

  14. #Niqab ist keine kulturelle Eigenart. Die vier maßgeblichen Rechtsschulen des sunnitischen Islam betrachten den Niqab seit jeher als Sunna (empfehlenswert) bzw. Mustahabb (verdienstvoll), unter bestimmten Bedingungen als Fard (Pflicht).

    Der Niqab findet also auch außerhalb von Wahhabi-, Deobandi- oder Salafi-Kreisen Verbreitung.

  15. Es gibt keine exakten Zahlen, aber grob geschätzt soll jede dritte Niqabi hierzulande eine zum Islam konvertierte Deutsche sein.

    Daneben gibt es viele Niqabis, die zwar nicht zum Islam konvertiert sind, sondern aus hier lebenden muslimischen Familien stammen, allerdings die ersten Familienmitglieder sind, die Niqab tragen.

    Der
    #Niqab sagt genau gar nichts darüber aus, welchem "Kulturkreis" die betreffende Frau zuzuordnen ist.

    Wer Niqab trägt, hat sich in der Regel bewusst dafür entschieden - meist aus religiösen Gründen, selten aus kulturellen oder anderen Gründen.

  16. Wenn eine Lehrerin bezweifelt, ob eine junge Frau, weil sie #Niqab trägt, tatsächlich im "Kulturkreis in Deutschland" angekommen sei, dann kann ich darin nichts anderes als eine problematische rassistische Fehlhaltung erkennen, die nicht zu einer offenen Gesellschaft passt.

    Es gibt keinen vernünftigen Grund, einer Niqabi allein wegen ihrer Kleidung Toleranz und Akzeptanz zu verweigern.

  17. Dank Paywall konnte ich nur die Überschrift lesen, aber offenbar plädiert der Justizminister von Baden-Württemberg (Marion Gentges, CDU) für ein weitreichendes "Burkaverbot". Auslöser ist eine muslimische Schülerin, die Niqab trägt.

    Offenbar besteht dort Nachholbedarf in Sachen Religionsfreiheit. Abgesehen davon ist es eine typische rechtspopulistisch-dualistische Forderung, wie sie immer wieder mal aus den Reihen der sog. CDU kommt, um extrem rechte Ansichten populär zu machen.

    #Burkaverbot #Niqab #Religionsfreiheit #CDU #Rechtspopulismus

  18. Wenn Ihr im Sommer im Freien schwimmen geht, besorgt Euch eine Schwimmbrille mit UV-Schutz (und, wenn wir schon darüber sprechen: das Glas sollte unzerbrechlich sein).

    Eure Augen werden es Euch danken.

    #Sonnenbrand #UVIndex

  19. Ein paar Stichwörter zum Thema #Burkini:

    1. Ein Burkini besteht aus gewöhnlichem Badeanzugstoff
    2. Ich habe ihn weder beim Schwimmen noch beim Tauchen als hinderlich empfunden
    3. Er wiegt etwa das Doppelte eines gewöhnlichen Badeanzugs
    4. Er "saugt" sich nicht mit Wasser voll (und selbst wenn: das Wasser im Stoff wäre im Wasser auftriebsneutral)
    5. Der Burkini behindert etwaige Rettungsmaßnahmen im Wasser nicht
    6. "Burqini" ist ein Kofferwort aus arab. Burqu' (Verhüllung, Bedeckung, Verschleierung) und Bikini (im Sinne von zweiteiliger Badeanzug)
    7. Der oft "Burka" genannte meist blaue Tschaderi aus Afghanistan hat nur eine Namensähnlichkeit mit dem Burkini, ansonsten gibt es keine Beziehung zwischen beiden
    8. Der Burkini wurde in Australien erfunden (Vorgänger in der Türkei und in Ägypten)
    9. Für viele Muslimas ist der Burkini gerade im nassen Zustand zu wenig verhüllend
    10. Männer, die ihre Frauen/Töchter zur Verschleierung zwingen würden, lehnen den Burkini in der Regel als "unislamisch" ab (ebenso den Besuch eines Schwimmbades mit gemischtem Baden)
    11. Ca. 40 % der Burkinis weltweit werden von Frauen gekauft, die keine Muslimas sind

  20. Für praktisch ganz Baden-Württemberg (sowie das Saarland und Teile von Rheinland-Pfalz und Bayern) gilt morgen ein UV-Gefahrenindex von 9 - sehr hohe Gefährdung.

    #Sonnenbrand #UVIndex

    https://www.dwd.de/DE/leistungen/gefahrenindizesuvi/gefahrenindexuvi.html

  21. Bei hoher UV-Belastung wird geraten, sich mit Kleidung zu schützen.

    Den besten Schutz bietet zertifizierte UV-Schutzkleidung.

    Ansonsten gilt als Faustregel: Schwarzer Stoff schützt besser als weißer Stoff, Kunstfaser schützt besser als Naturfaser.

    Weiße Baumwolle etwa bietet so gut wie keinen Schutz.

    Wegen der Hitze empfiehlt sich weite Kleidung - sodass Luft zwischen Stoff und Haut zirkulieren kann. Das kühlt auf der Haut.

    #Sonnenbrand #UVSchutz #Sonnenschein

  22. Es gibt im Allgemeinen keine andere Begründung als #Rassismus, wenn #Hijab oder #Niqab oder #Burkini verboten werden, egal welche Ausrede man sich als angebliche Begründung einfallen lässt.

  23. Die Tage sind heiß - und damit hören Hijabis und Niqabis wieder ständig die Frage, ob uns denn nicht zu heiß ist mit all der Kleidung...

    Mein Problem ist immer eher der Winter, wenn der Jilbab zu kalt ist. Aber dann fragt niemand...

    #Sommer #Hitze #Schleier #Hijab #Niqab #Wärme

  24. Bei einem Jilbab bzw bei Abaya und Khimar sind übrigens meiner Erfahrung nach drei Faktoren entscheidend, wie warm es darunter für die Frau wird:

    1. Wie weit der Stoff geschnitten ist.
    2. Um was für einen Stoff es sich handelt.
    3. Welche Farbe der Stoff hat.

    Erstens sollte der Stoff möglichst weit geschnitten sein und nicht eng am Körper anliegen. Zwischen Stoff und Haut muss sich Luft bewegen können. Dadurch kühlt die Haut besser ab. Warm wird mir vor allem da, wo Kleidungsstücke eng anliegen.

    Zweitens empfiehlt sich ein luftiger, leichter Stoff, etwa Nidha, Egyptian Peach Wool oder ein ähnlicher Stoff - das sind meine bevorzugten Stoffe, wobei Nidha etwas dicker und fester ist (und gut vor der Sonne schützt).

    Drittens ziehe ich schwarzen Stoff vor, was viele Menschen überrascht. Schwarz absorbiert Wärme, gibt sie aber auch schnell wieder ab, vor allem, wenn es nicht windstill ist. Außerdem schützt schwarzer Stoff am besten vor UV-Strahlung und damit vor Sonnenbrand.

    #Sommer #Hitze #Schleier #Jilbab #Abaya #Khimar #Wärme

  25. #Burkaverbot auf Fahrrad, Pedelec, S-Pedelec, E-Bike oder E-Scooter gemäß StVO:

    Fahrrad: nein
    Pedelec (bis 25 km/h): nein
    S-Pedelec (bis 45 km/h): ja, allerdings greift auch die durch die Helmpflicht begründete Ausnahme vom Gesichtsverhüllungsverbot
    E-Bike (bis 25 km/h): wie S-Pedelec
    E-Bike (bis 45 km/h): wie S-Pedelec
    E-Scooter: ja

    Ausschlaggebend ist, ob das Fahrzeug rechtlich als "Kraftfahrzeug" einzuordnen ist. Dies ist bei S-Pedelecs, E-Bikes und E-Scootern der Fall. Lediglich Fahrräder und Pedelecs gelten nicht sls Kraftfahrzeuge.

    Da es bei E-Scootern keine Helmpflicht gibt, gibt es hier keine Ausnahme vom Burkaverbot.

    (Hinweis: dies ist keine Rechtsberatung.)

  26. Fred Brooks in The Design of Design asks which design constraints are real and which are misperceived, intentional constructs, or obsolete.

    RIP Fred Brooks