Der ukrainische Präsident #WolodomyrSelenskyi schreibt auf F*ckbook dass die #USA sein Land um Hilfe gebeten hätten, wie die iranischen Shahed-Drohnen wirkungsvoll zu bekämpfen seien. An der Echtheit des in ukrainisch und englisch verfassten Beitrages besteht kein Zweifel. Aber die Orange redet nicht gern darüber.
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Mit Spannung wurde die Rede des US-Trump-Clanmitglieds, derzeit Außenminister ohne Geschäftsbereich, – die Verhandlungen führen andere – Mario Rubio erwartet. Nun sind viele erleichtert – ohne jeden Grund. Der sanfter redende Vollstrecker von Trumps Faschismus schmeichelte den Europäern, bemühte gemeinsame Wurzeln und angeblich 250 Jahre gemeinsame Geschichte – als die USA schon freie Wahlen hatten, schlugen hier die Fürsten und Könige 1848 die demokratische Revolution nieder und das würde Trump heute auch gefallen – und ein großer Teil der MSC-Teilnehmenden fiel schon wieder darauf rein. Und sagte in aller Klarheit, dass USA die Freundschaft Europas wolle – zu Trumps Bedngungen.
Er sagte ganz klar, dass sie, die USA eine Welt ohne Rücksicht auf das Klima, ohne Migration, ohne Meinungsfreiheit, wenn sie nicht die Meinung der christlichen Rechten der USA, von Oligarchen und Autokraten und ihre Weltsicht und Weltbilder verbreiten wolle. Er sprach gar von einem “neuen Westen” unter der alleinigen Führung der USA und MAGA. Er hat ein paar schwiemelige Formulierungen eingestreut, alles etwas gefälliger verpackt, als J.D. Vance im vergangenen Jahr, aber im Kern waren es die gleichen antidemokratischen Unverschämtheiten in zweiter Auflage. Um danach abzureisen und für die zwei übelsten EU-Spalter und rechtsextremistischen Jünger Trumps in Europa, Vitzo und Viktor Orban, zu besuchen, um für Orban, der in Umfragen schwächelt, ganz offen Wahlkampf zu machen. Laut “Handelsblatt” haben sich die Expert:innen Claudia Major (German Marshall Fund) und Carlo Masala (Bundeswehr-Uni) über die positiven Reaktionen vieler MSC-Teilnehmer irritiert gezeigt: Major: “der Ton war bemüht konstruktiver..aber an den inhaltlichen Unterschieden hat sich ja nichts verändert.”
Kann niemand mehr offensichtliches zwischen den Zeilen erkennen?
Angesichts dieser Formulierungen fragt man sich, welche bewußtseinsverändernden Drogen Bundesaußenminister “Joe” Wadephul konsumiert haben mag, bevor er am Samstagnachmittag schwelgte: “Wir wissen, dass er ein echter Partner ist…und natürlich haben wir eine gemeinsame Basis.” Und Rhein-Sieg-Kreispolitiker Norbert Röttgen machte deutlich, dass sein Erkenntnishorizont wirklich nicht über die Region hinausreicht, er erklärte:“Positiv war, dass er die Untrennbarkeit des Schicksals der USA und Europas hervorgehoben hat.” Die besteht offensichtlich darin, dass Trump Putin bei der Zerstörung der Ukraine weiter freie Hand lässt und anstatt dem Kreml in den Arm zu fallen, weiter Druck auf Selenskij ausübt, klein beizugeben, ohne ihm die für seine Verteidigung notwendigen Waffen zu liefern – obwohl die EU erklärt hat, das alles zu bezahlen. Spätestens bei der Rede Selenskijs, die ein einziger Drahtseilakt eines Landes in höchster, dramatischer Bedrängnis war, für die nicht zuletzt Trump verantwortlich ist, hätten verständige Zuhörende erkennen können, dass dieser sich, indem er sich bei allen für die – nicht ausreichende – Unterstützung bedankte die europäischen Freunde für ihre “Langsamkeit” kritisierte, dass er in Wirklichkeit Trumps Kurs meinte, der die Ukraine am langen Arm verhungern und zerstören lässt.
Trump wird die Ukraine für seine Midterms-Wahlen opfern
Man muss Ischinger wirklich dankbar sein dafür, welch – vielleicht ungewollt – aufklärerische Wirkung die Münchner Veranstaltung in diesem Jahr haben könnte. Um zu erkennen, dass sich die USA von der freiheitlichen Demokratie unter Trump weiter entfernen. Dass Die US-Regierung Gefolgschaft und Vasallentum erwartet und “Freundschaft” verballhornt, und dass die EU gut beraten ist, sich ihrer ökonomischen Macht bewusst zu werden und sie auf der Weltbühne der Börsen und Finanzmärkte wirklich auszuspielen. Die EU wäre gut beraten, nicht weiter darüber rumzujammern, dass sie bei den Scheinverhandlungen um ein Ende des Krieges in der Ukraine nicht mit am Tisch sitzt, sondern sich eine ökonomische Strategie zu überlegen, sowohl Putin wie auch Trump ihr gemeinsames Spiel zulasten der Ukraine zu verderben. Die EU muss sich ernsthaft überlegen, welche ökonomischen Daumenschrauben sie Trump anzulegen bereit ist, um sein Ziel, einen Verzichtfrieden der Ukraine noch vor den Midterm-Wahlen zu verkünden, zu verfehlen. Denn mindestens die Hälfte des Schlüssels zur Beendigung des Ukraine-Krieges liegt nicht in Moskau, sondern beim korrupten Clanchef und Verräter der demokratischen Werte, Donald Trump in Washington.
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#Trump hat sie nicht mehr alle:
Er macht allen Ernstes den Vorschlag, die Front so einzufrieren, wie sie gerade verläuft. Verbunden mit großen Verlusten für die #Ukraine. (Verhandeln könne man später 🤣)Diesen Vorschlag gab es schon früher und #WolodomyrSelenskyi hatte ihn natürlich abgelehnt. Das wird er wieder tun.
Das wahre Gesicht von #TrumpIsALiar kommt klar zum Vorschein: er unterstützt Aggressoren und Alleinherrscher wie #Putin, weil er selbst so ist.
#FuckTrump 🤮🤮🤮
#SlavaUkrayini 🇺🇦🇺🇦🇺🇦 -
Briefe aus zwei Weltkriegen und die geheimen Goebbels-Protokolle – Eine Geschichte darüber, dass untergeht, wer Hass sät und Krieg in die Welt bringt
Auf dem Dachboden eines Hauses im Brandenburgischen fand der Journalist Frank Schumann 1986 ca.1500 Briefe, verfasst während des Ersten und des Zweiten Weltkriegs. Eine Auswahl davon gab Schumann 1989 kommentiert heraus: „Zieh dich warm an! Soldatenpost und Heimatbriefe aus zwei Weltkriegen“, Verlag Neues Leben, Berlin.
Es sind Briefe einfacher, vom ländlichen Leben geprägter Menschen. Das vielleicht Eindrücklichste ist, dass selbst der Verlust eines Sohnes (Erich Donath) im Ersten Weltkrieg zwar zu tiefer Ablehnung dieses Kriegs bei der Mutter (Minna Falkenhain) führte, aber auch das nicht in grundsätzlicher Kriegsgegnerschaft mündete. Die ihr verbliebene Tochter, ebenfalls Minna genannt, heiratete einen Maurer, Otto Gasse. Dieser wurde im Zweiten Weltkrieg eingezogen. Gasse empfand das Soldatensein anfänglich als Erleichterung von der schweren körperlichen Arbeit. Er war im Hinterland als Pferdekutscher eingesetzt. Er glaubte, einer guten Sache zu dienen. Die Engländer werden sie abschießen, der Russe „seine Dresche kriegen”, so Gasse. Später hoffte er, dass die Angriffe der Engländer richtig „vergolten“ werden würden. Aber auch an Gasse gingen die Spuren des Kriegs nicht völlig vorbei. Sie solle bloß aufpassen, wem sie was sagt, warnte er seine Frau schon in einem der ersten Briefe. Später wünschte er sich vor allem, am Leben zu bleiben, „Soldatenglück“ zu haben.
Gasse sollte den Krieg überleben, „diesen bösen Krieg“, wie seine Frau die Katastrophe nannte, die sie zwang, sich um alles kümmern und schließlich das Vieh zu verkaufen. Im März 1945 schrieb sie ihrem Mann: „Der Krieg ist doch gar kein Krieg mehr, es fehlen einem die Worte, um auszudrücken, was das ist: solche Grausamkeiten, die unsere Gegner verüben.“ Man kann darüber rätseln, was in diesen Zeilen alles mitschwang, ein Gefühl von Schuld gewiss nicht.
Ob sie je eine Antwort ihres Mannes erhielt, bleibt im Buch offen. Gasse geriet in amerikanische Kriegsgefangenschaft und verstarb im September 1945. Die einzige Tochter, Margot, die der Vater sehr geliebt hatte, blieb im Haus der Familie, bis sie 1986 starb. Über ihr Leben schwieg das Buch. Das Haus wurde abgerissen. Zwei Weltkriege hatten diesen Familienzweig abgebrochen.
Denken als Dienstleistung
Das Buch lebt ebenfalls von der Kommentierung von Schumann. Im Vorwort fordert er die Leser auf, sich eigene Gedanken zum Hin- und Her der Briefe zwischen Front und „Heimatfront“ zu machen. Er wolle nicht das Denken abnehmen, schrieb er und begründete das wie folgt: „Mag sein, dass man damit nicht im ‘Trend’ liegt, weil es ja allenthalben Brauch geworden ist, auch das Denken als Dienstleistung anzubieten und uns weitgehend davon zu befreien.“ Mit „uns“ war damals die DDR gemeint.
Schumann fügte allerdings einen Rat hinzu: man solle das alles nicht aus der „Warte moralischer und intellektueller Überheblichkeit“ tun, sondern „mit der Nachsicht eines dialektischen Verstandes, der die Zeit aus sich selbst zu erklären vermag.“ Um diese Zeit besser zu erklären, fügte Schumann Kommentare bei. Er begriff die Briefeschreiber nicht notwendigerweise als Faschisten. Auf ihn wirkten sie wie paralysiert in ihren menschlichen Empfindungen, teilweise auch wie mit „mittelalterlicher Borniertheit“ geschlagen. Er glaubte, das wäre das Resultat von Kriegspropaganda, faschistischer Ideologie und fehlender gesellschaftlicher Kommunikation über Zusammenhänge.
Das Kapitel zur Familienpost während des Ersten Weltkriegs schloss Schumann mit einer ernüchternden Statistik ab, die in den Grundaussagen auch heute noch zutreffend erscheint: Mehr als 65 Millionen Menschen wurden mobilisiert, davon etwa 10 Millionen getötet, 20 Millionen verwundet, einschließlich rund 5 Millionen Verkrüppelter. Vermisst blieben weitere 5 Millionen. Es wurden insgesamt zweimal soviel Menschen getötet, wie in vorhergegangenen Kriegen zwischen 1790 und 1913.
Ein vergleichbarer Kommentar zum menschlichen Preis des Zweiten Weltkriegs fehlt im Buch. Bis heute wird um die exakten Zahlen gerungen, aber eines scheint unbestritten: Trotz der ungeheuren Verluste an Soldaten (22 bis 30 Millionen) wurde die Zivilbevölkerung zum Hauptopfer (40 bis 50 Millionen). Darin sind die Opfer des Holocaust eingeschlossen.
Die Sowjetunion und China hatten die höchste Zahl an zivilen Opfern.
Im Buch stellte Schumann einen Brief in den Kontext einer Erklärung von Hitler vom 9. Januar 1941 zu den deutschen Kriegszielen gegenüber der Sowjetunion, die er dem Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht entnahm: „Der russische Riesenraum berge unermessliche Reichtümer. Deutschland müsse ihn wirtschaftlich und politisch beherrschen, jedoch nicht angliedern. Damit verfüge es über alle Möglichkeiten, in Zukunft auch den Kampf gegen die Kontinente zu führen, es könne dann von niemandem mehr geschlagen werden.“
Da war der Krieg, der am 1.9.1939 mit dem Überfall auf Polen begann, nicht einmal zwei Jahre alt, hatte sich die Führung des faschistischen Deutschlands längst in den Wahn gesteigert, von Blitzsieg zu Blitzsieg zu eilen, einer triumphalen Weltherrschaft entgegen.
Schumanns Kommentare erfassten auch die zunehmende Verschlechterung der sozialen Lage in Deutschland. Alles wurde rationiert, alles dem Krieg unterworfen. Im November 1943 notierte der SD (Sicherheitsdienst des Reichsführers SS) beunruhigt, es gebe Friedenssehnsucht in Deutschland. Eine kleine Anzahl, die für Frieden um jeden Preis sei, eine größere, die einen „Kompromissfrieden“ wolle. Da war die Kampagne gegen „Defätisten und Miesmacher“ schon längst auf vollen Touren. Im Jahr 1944 vermerkte der SD eine „Stalingradstimmung“ im Land. Man habe den Krieg „bis obenhin satt“. Der Krieg solle schnell enden, aber am Ende „für uns günstig“ sein. Ebenfalls festgehalten wurde, dass gerade in Städten Bevölkerungsteile in eine „fatalistische Ergebenheit in das Schicksal“ abrutschten. Große Teile hätten aufgegeben, sich ein festes Bild zu machen und ließen sich treiben.
Schumanns Kommentare führten dazu, dass ich noch einmal das Buch „Wollt Ihr den totalen Krieg“ über die geheimen Goebbels-Konferenzen (1939-43) zur Hand nahm. Willi A. Boelcke gab es erstmals 1967 bei der Deutschen Verlagsanstalt Stuttgart heraus. Zunächst schlug Boelke vor, diese Protokolle, die im damaligen Deutschen Zentralarchiv Potsdam verwahrt wurden, in der DDR herauszugeben. Das stieß auf entschiedene Ablehnung. Boelcke interpretierte diese Ablehnung so, dass die Protokolle „allzusehr die Spielregeln auf(decken), derer sich totalitäre Staaten bedienen, die die freie Meinungsäußerung ausschalten und mit Hilfe von Sprachregelungen bestimmen und manipulieren, was gedacht, gesagt und gedruckt werden darf.“ Ostberlin habe offenbar den „naheliegenden Vergleich zwischen den Praktiken von Goebbels und den Methoden ihrer eigenen Agitation und Propaganda“ (gescheut).
Tatsächlich bieten diese Goebbels-Protokolle einen sehr genauen Einblick, wie Goebbels dachte und welcher Praktiken und Methoden sich das faschistische Deutschland unter seiner Leitung im Verhältnis nach innen und außen bediente. Es war ein diabolisches Mikromanagement. Es reichte von genau vorgegebenen Sprachregelungen für fast alles (darunter: Deutschland wolle einen gerechten, fairen Frieden), geheimer Auslandspropaganda, über Zeitungsgestaltung und Filmproduktion bis hin zu Eingriffen in Modetrends. Längere Kleider? Das kriegsführende Deutschland konnte keinen großen Stoffverbrauch brauchen. Alles wurde auf die Bedürfnisse des Krieges zugeschnitten, einschließlich der Rocklänge.
Trotz aller grassierenden Vergleiche mit der damaligen Zeit, Hitlerdeutschland war ein Unikat, was Barbarei und Teufelei anging. Es war exzeptionell aggressiv und verbrecherisch, äußerst repressiv nach innen und außen. Der anscheinend bis aufs kleinste geölte Propagandapparat, den Goebbels geschaffen hatte, wurde, das darf man nicht vergessen, von einer gnadenlosen Unterdrückung und Ausmerzung kleinster politischer „Abweichungen“ begleitet. Ziviler Widerstand wurde aufs härteste bestraft, häufig mit dem Tod. Hinzu kam der Einbruch der Kriegsfolgen ins Alltägliche. An der „Heimatfront“ wurde das Leben immer schwerer, sie wurde zum Teil des „totalen Kriegs“.
Der “totale Krieg” – “eine Sache für sich”
Die letzte Protokolleintragung im Buch von Boelcke stammt vom 13. März 1943. Goebbels glaubte damals fälschlicherweise, an der „Ostfront“ stabilisiere sich die Lage wieder zugunsten Deutschlands, so als wäre alles nur eine „Krise“. Das sah er als Gefahr für die Strategie des „totalen Kriegs“ (Anmerkung: der den „Endsieg“ bringen sollte) an. Dem Volk müsse daher klargemacht werden, so das Protokoll, dass der totale Krieg „eine Sache für sich ist“. Der totale Krieg solle kommende Krisen vermeiden. „Das Schlagwort sei: Nie wieder Krise!“
Es steht gewiss außer Zweifel, dass die Nazi-Propagandamaschinerie an vielen Orten zur Inspiration für öffentliche Verdummung und schamlose Propaganda wurde. Was einmal in der Welt war, kann man nicht mehr ausradieren.
Die Times portraitierte kürzlich den einflussreichen ukrainischen Meinungsmacher Sternenko. In einer schönfärberischen Art und Weise. Sternenko war einst Chef des Rechten Sektors auf dem Maidan und auch beim Odessa-Massaker ganz vorn mit dabei. Gegenüber der Times gab er sich als Menschenfreund. Heute gilt Sternenko als „Aktivist“, der sein Land liebe, in diesem Sinn nationalistisch sei. Er hat einen sehr viel beachteten Youtube Kanal.
Bei der Times sprach Sternenko auch über die Aussichten des Kriegs oder einer möglichen Lösung mit Russland: „Falls (Präsident) Selenskyj auch nur ein Stück unbesiegten Landes abgeben würde, wäre er politisch und dann auch real eine Leiche. Das wäre eine Bombe unter unserer Souveränität. Die Menschen würden das niemals akzeptieren.“
Da war sie wieder, eine direkte Todesdrohung gegen Selenskyj. Mit dieser Drohung machen ukrainische Nationalisten seit 2019 erfolgreich Politik. Nur bei den gescheiterten Istanbul-Verhandlungen gab es keine Berichte über derartige Drohungen. Vielleicht waren sie damals auch nicht notwendig. Der Westen redete schließlich Selenskiy „gut“ zu.
Im September 2022 verbot Selenskyj per Dekret, mit einem Russland unter Putin zu verhandeln. Das Dekret wurde nie zurückgenommen.
Die ukrainische Rechtslage ist eindeutig
Deshalb kann man sich hierzulande jedes Räsonieren darüber ersparen, ob nun Putin verhandeln will oder nicht. Die ukrainische Rechtslage ist eindeutig: Selenskyj darf sich zwar mit Putin treffen, verhandeln darf er nicht. Sonst muss sich Selenskyj vor den eigenen Leuten in Acht nehmen. Die sind gefährlich.
Hier ist der Link zu einem ukrainischen Kanal, der Sternenko`s Aussage in der Ukraine verbreitete (in englischer Sprache).
„Technische“ Fragen, wie Gefangenenaustausch, die Rückführung von gefallenen Soldaten oder die Rückführung von ukrainischen Kindern fallen offenbar nicht unter das Dekret. Sie sind auch im ukrainischen Interesse. Deshalb machten die Gesprächsrunden in Istanbul 2025 bei diesen Punkten auch Fortschritte. Dort, wo es grundsätzlicher wird, ist es anders.
Sternenko erklärte gegenüber Times: „Am Ende wird es nur einen Sieger geben, Russland oder die Ukraine. Wenn das russische Imperium in seiner gegenwärtigen Form weiterbesteht, wird es immer expandieren wollen. Ein Kompromiss ist unmöglich. Der Kampf wird ewig dauern, bis Russland das ukrainische Land verlässt.“ Sternenko Sicht auf die Lage und die aktuelle Politik der EU bzw. der Mehrheit ihrer Mitgliedstaaten, liegen nicht sehr weit auseinander. Ein ewiger Kampf mit dem Feind, bis zur russischen Niederlage…Da ist kein Opfer zu gering, auch wenn es die Welt kostet.
Dieser Beitrag ist eine Übernahme aus dem Blog der Autorin, mit ihrer freundlichen Genehmigung. Einige Links zu den erwähnten Buchtiteln sowie Zwischenüberschriften wurden nachträglich eingefügt.
Über Petra Erler / Gastautorin:
Petra Erler: "Ostdeutsche, nationale, europäische und internationale Politikerfahrungen, publizistisch tätig, mehrsprachig, faktenorientiert, unvoreingenommen." Ihren Blog "Nachrichten einer Leuchtturmwärterin" finden sie bei Substack. Ihre Beiträge im Extradienst sind Übernahmen mit ihrer freundlichen Genehmigung.
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