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#seawatch5 — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #seawatch5, aggregated by home.social.

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  1. Die Hilfsorganisation @seawatchcrew sowie weitere Organisationen dokumentieren seit 2016 zahlreiche Gewaltvorfälle durch Einheiten der libyschen #Küstenwache. Im Mai 2026 wurde erneut ein Schiff der Organisation, die #SeaWatch5, nach eigenen Angaben von libyschen Patrouillenbooten beschossen. Der Vorfall ereignete sich kurz nachdem das @bmi alle unter deutscher Flagge fahrenden Schiffe vor Angriffen in der libyschen Such- und Rettungszone gewarnt und die Sicherheitsstufe erhöht hatte.
    @EUCommission und @Bundesregierung forderten Aufklärung über den als „bedauerlich“ bezeichneten Vorfall und ersuchten die libyschen Behörden um nähere Informationen.

    Mehr bei #Marineforum:
    marineforum.online/sea-watch-5

  2. »Nach libyschem Beschuss der #SeaWatch5 ermittelt nun Italien – aber gegen die Opfer des Angriffs. Brüssel will den Tätern 25 Millionen Euro geben.«

    Exzellente Berichterstattung zur zivilen #Seenotrettung mal wieder von @matthimon im @ndaktuell: nd-aktuell.de/artikel/1199782.

  3. Grenzüberschreitende Repression gegen #SeaWatch5:
    Nachdem libysche Milizen das Rettungsschiff entführen wollten und beschossen haben, ermittelt nun Italien gegen den Kapitän und zwingt die Crew zur Vernehmung. Eine neue Gangart.
    sea-watch.org/italien-leitet-e

  4. 🛟 #SeaWatch5 in Italien festgesetzt.⚓

    Das Schiff darf den Hafen für 15 Tage nicht verlassen und 🇮🇹 fordert eine finanzielle Strafe von 7.500 €.

    Italien fordert, dass #SeaWatch mit libyschen Milizen kooperieren, die auf Rettungsschiffe schießen und Flüchtende töten.

    #Italien orchestriert das #Sterben im #Mittelmeer#Deutschland wendet die Augen ab.

    Sea-Watch e.V. – Zivile Seenotrettung von flüchtenden Menschen

    sea-watch.org/news/
    justice-fleet.org/de/vorf%C3%A

    Foto: Alessio Cassaro @seawatch

  5. Nach über drei - von den italienischen Behörden aufgezwungenen - Tagen Fahrt ist die #SeaWatch5 gestern Abend in #MarinaDiCarrara angekommen. Die Erleichterung, an Land gehen zu können, war groß. Wir wünschen mit @seawatchcrew allen 190 Menschen viel Kraft und Glück für ihre Zukunft!

  6. Die #SeaWatch5 ist auf dem Weg nach #MarinaDiCarrara. 240km weiter entfernt als der uns ursprünglich zugewiesene Hafen #Civitavecchia. Politische Schikane.

    Doch die Crew weiß die Zeit zu nutzen und gibt ihr bestes, für ihre 190 Gäste einen Ort zum durchatmen zu schaffen.

    @seawatchcrew @seawatch

  7. Nach 2 unnötigen zusätzlichen - von den ital. Behörden aufgezwungenen - Tagen auf See, konnten die 109 von der #SeaWatch5 geretteten Menschen gestern in #Livorno endlich an Land gehen.
    @seawatchcrew @seawatch

  8. Bezüglich des Bootes, das #SeaWatch5 ursprünglich suchte, sagte #Frontex, sie wären „gerettet“ worden.

    Wir wissen nicht, ob sie von der Guardia Costiera gerettet oder von der sog. 'Libyan Coast Guard' abgefangen und illegal nach #Libyen zurück verschleppt wurden.

    Die italienischen Behörden haben #Livorno als sicheren Hafen zugewiesen. Das zwingt 109 Menschen weitere 2 Tage auf dem Meer zu verbringen und hindert @seawatchcrew daran, weitere Menschen zu retten.

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    📷 @seawatchcrew @seawatch

  9. 🛟 Die Crew der #SeaWatch5 rettete gestern 109 Menschen aus Seenot.

    Zunächst rettete sie 104 Menschen aus einem blauen Holzboot, darunter 41 Minderjährige.

    Danach wurden sie über einen weiteren Fall alarmiert. Bei der Suche nach dem Boot sichteten sie die sog. 'Libyan Coast Guard' in ~3½ km Entfernung und beobachteten, wie Menschen von dem Patrouillenboot ins Wasser sprangen, um nicht nach #Libyen verschleppt zu werden. Die RHIB-Crew konnte noch 5 weitere Menschen retten.

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    📷 @seawatchcrew

  10. Ein Boot. 47 Menschen. Und wir, zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

    Eine Stunde früher oder später, ein paar Meilen mehr oder weniger; wir hätten uns verpasst. Die #SeaWatch5 wäre unwissend weiter patrouilliert, das kleine graue Boot im offenen Meer verschwunden. Die aufziehenden Sturmwinde hätten ihm keine Chance gelassen.

    Wer von der drohenden Barbarei sprechen will, darf vom #Mittelmeer nicht schweigen: Ginge es nach Europas Regierenden, nach GEAS & Frontex, wären 47 Menschen heute tot.

  11. Inmitten von Berichten über niedergebrannte Zelte und Polizeigewalt, zieht die tunesische Küstenwache vor der Hafenstadt #Sfax 22 Leichen aus dem Wasser. Dieselbe Küstenwache, die uns auf der #SeaWatch5 einige Stunden zuvor vorsorglich mitgeteilt hatte, wir seien in ihren Hoheitsgewässern nicht erwünscht.

    Ein weiterer stiller #Schiffbruch. Eine weitere Zahl X, die zur Dunkelziffer der im #Mittelmeer Ertrunkenen addiert werden muss.

    »These are not just numbers; they are stories, lives lost.«

  12. Nach drei Jahren Sicherheitsabstand zurück auf dem zentralen Mittelmeer. Erster Einsatz mit der #SeaWatch5. Erster Einsatz als »Head of Mission«.

    Am mörderischen Ausnahmezustand der Grenze hat sich nicht viel verändert. Ebensowenig an der Notwendigkeit, ihn zu überwinden.

    Wenigstens das Kombüsenkonzept weist positive Neuerungen auf:
    * Gekocht wird an Bord endlich 100% vegan
    * Der Kaffee kommt aus zapatistischen Kooperativen
    * Verbesserte KüFa-Kapazitäten; gleiches Essen für Crew und Gäste 💙

  13. #SOSHumanity wurde per Gerichtsbeschluss freigegeben, aber #SeaEye4 & #SeaWatch5 und jetzt #GeoBarents bleiben von ital. Behörden blockiert.

    #SeaEye #Ffm rufen für HEUTE 16:00 zu einer #FreeTheFleet Mahnwache auf dem Römerberg auf.

    Weil Menschenrechte nicht am Mittelmeer enden!