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#philtag — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #philtag, aggregated by home.social.

  1. @ZPD Im Kern bleiben digitale Editionen in ihrer Funktion dennoch wichtig! Aber was daran ist entscheidend, worauf kann man verzichten? Besinne man sich auf das, warum man digitale Editionen tatsächlich liebt #philtag ❤️

  2. @ZPD Was kann man also besseres anbieten? Welche Erwartungen gilt es evtl. aufzugeben? Wichtig erscheint dabei, dass die Möglichkeiten von Preservation- und Digitization prinzipiell begrenzt sind (man kennt das aus analogen Archiven). Zudem wohnt digitalen Editionen derzeit eine niedrige Halbwertszeit inne ... #philtag

  3. @ZPD Wissenschaftsbetrieb ist derzeit einem Effizienzmodell unterworfen. Edieren ist dem Anschein nach eine ineffiziente Arbeit, da sich der „Mehrwert“ selten direkt bemessen lässt. Also liegt die maschinelle Durchführung von Editionsaufgaben nahe ... aber schmälert das nicht den Wert des editionswissenschaftlichen Arbeitens? #philtag

  4. @ZPD Was ist nun der Mehrwert der KI? Argumente, wie gesehen in den Vorträgen: Zeit sparen, Material sparen. Mit den freigewordenen Ressourcen werden Kapazitäten frei, Mitarbeitende können sich also um andere Sachen kümmern. Aber geht die Rechnung auf? Ist der Bedarf an KI mehr eine Suggestion, der - global! - sozial und ökologisch nach hinten losgeht? #philtag

  5. @ZPD Den Donnerstag beschließen wir mit der Keynote von Anne Baillot (@anne_baillot): „Zurück in die Zukunft: Was KI heute und morgen mit digitalen Editionen anstellt, und ob wir uns das leisten können“. Wir starten mit einem Brainstorming zur Frage: Warum lieben wir digitale Editionen? #philtag

  6. @ZPD Genutzt wird das beispielsweise auch für die Analyse von Heftromanen. KI kommt mit Liebesromanen grundsätzlich gut klar, streikt aber bei der Analyse von Sexszenen #philtag

  7. @ZPD Die Einarbeitung in stochastische Modelle erfordert nicht nur viel Zeit, sondern auch eine ganz andere Herangehensweise als regelbasierte Modelle. Beispiel: Gedichtvergleich auf verschiedenen Ebenen. Interessanterweise kann gerade die Einbindung von eigenen Kontextinformationen sogar kontraproduktiv sein #philtag

  8. @ZPD Leonard Konle (Würzburg) schließt nun mit seinem Vortrag „KI und Computational Literary Studies – Was ändert sich im Forschungsdesign?“ an Editionsdaten an (add: wichtig, zumal die Analytik immer häufiger wieder nicht nur in Korpusaufbauprojekte, sondern auch in Editionsprojekte einfließt) #philtag

  9. @ZPD Bei aller Kritik liegen einige starke Vorteile von KI-Anwendung dennoch auf der Hand und fordern eine eingehendere Evaluierung für die Praxis in Editionsprojekten #philtag

  10. @ZPD LLMs können wissenschaftlich problematisch sein, nicht nur z.B. wegen des bekannten Bias, sondern auch wegen Anti-Bias-Mechanismen, die zu einer Verzerrung des Blicks auf historische Informationen führen können #philtag

  11. @ZPD Das Material ist für seine Zeit relativ „dankbar“ bzw. gleichförmig, so dass der Einsatz von automatisierten Erschließungsverfahren naheliegt. Wie verhält sich das aber zu den oft sehr feingliedrigen editorisch Workflows, in denen sich mechanische und textkritische Aufgaben Hand in Hand gehen? #humanintheloop #philtag

  12. @ZPD Nach einer kleinen Pause geht es weiter mit Michael Schonhardt (Kassel): „KI in der editorischen Praxis – Chancen und Herausforderungen von Machine Learning im Editionsprojekt Burchards Dekret Digital“, auch hier wie schon zuvor ein Anwendungsbeispiel für KI in Editions-Workflows, aber an ganz anderem Material #philtag

  13. @ZPD So könnte ein Modell für die Briefedition aussehen. Es mangelt derzeit jedoch noch an hinreichenden Valisierungsmechanismen #philtag

  14. @ZPD Ergebnis eines Briefeditions-Promptings: Sieht erstmal gut aus, aber es gibt entdeckt man bald eine Menge grundsätzlicher Schwierigkeiten bzw. Aspekte, die man beim Prompting präziser adressieren muss, darunter die Einhaltung der Textreihenfolge ... #philtag

  15. @ZPD Ein Ausgangspunkt waren eine Reihe von Experimenten im Rahmen eines Workshops auf der #DHd2024 zenodo.org/records/10893761 #philtag

  16. @ZPD Ein Ausgangspunkt waren eine Reihe von Experimenten im Rahmen eines Workshops auf der #DHd2024 zenodo.org/records/10893761 #philtag

  17. @ZPD Ein Ausgangspunkt waren eine Reihe von Experimenten im Rahmen eines Workshops auf der #DHd2024 zenodo.org/records/10893761 #philtag

  18. @ZPD Ein Ausgangspunkt waren eine Reihe von Experimenten im Rahmen eines Workshops auf der #DHd2024 zenodo.org/records/10893761 #philtag

  19. @ZPD Ein Ausgangspunkt waren eine Reihe von Experimenten im Rahmen eines Workshops auf der #DHd2024 zenodo.org/records/10893761 #philtag

  20. @ZPD Nach einer heißen Diskussion um 🦜 hören wir nun Martina Scholger (Graz): »„Teuerste KI“ – Potenzial generativer KI für die digitale Briefedition«. Es geht nun um die konkrete Anwendung in Editionsprojekten #philtag

  21. @ZPD Nutzung von LLMs verlangt zudem eine Abwägung zwischen mehreren Faktoren #philtag

  22. @ZPD Es muss es nicht immer ein LLM sein: Für viele gefragte Aufgaben genügen schon kleinere Modelle, und manche müssen ohnehin eigens trainiert werden #philtag

  23. @ZPD Als Auftrakt spricht Jonatan Steller (Mainz): »Ignore previous instructions? Zur Auswirkung „generativer KI“ auf DH-Projekte der Digitalen Akademie«. Grundlage ist ein aktuelles Positionspapier, das in der Digitalen Akademie Mainz entstanden ist: zenodo.org/records/14824040 #philtag

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    Do 6.2.2025 14-19h:
    KI und digitale Edition - mit Jonatan Steller, Martina Scholger, Michael Schonhardt und @anne_baillot (Keynote)
    Fr 7.2.2025, 10:30-13h:
    Computational Analysis of Multimodal Data - mit Stephanie Döpper, Vincent Christlein, Christof Weiß und Uwe Kühhirt
    Online vor Ort am @ZPD:
    uni-wuerzburg.de/zpd/veranstal
    #philtag #digitaleedition #digitalhumanities #computationalhumanities