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#pflegereform — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #pflegereform, aggregated by home.social.

  1. Das Bundeskabinett beschließt die #Pflegereform. Die #SPD spricht von einer Zwischenlösung. Das ist durchaus als #Drohung zu verstehen. unsere-zeit.de/das-gegenteil-v

    Foto: magnific. com

  2. Das Bundeskabinett beschließt die #Pflegereform. Die #SPD spricht von einer Zwischenlösung. Das ist durchaus als #Drohung zu verstehen. unsere-zeit.de/das-gegenteil-v

    Foto: magnific. com

  3. So, heute hat mir eine Info etwas den Boden weggezogen.

    Angeblich sind wir zu viele Fachkräfte auf der Station. Deshalb muss nun Geld aka Einnahmen wie bescheuert gescheffelt werden.
    Das bedeutet auch, dass weiter Klienten aufgenommen werden, und das, obwohl die KollegInnen aus dem Frühdienst schon jetzt körperlich an ihre Grenzen gehen.
    Die weiteren Klienten werden deshalb aufgenommen, weil ein Ambulanter Pflegedienst in der Gemeinde seine Tätigkeit eingestellt hatte (oder musste).

    Chäffin redet wieder von einer zweiten Spätdiensttour, aber wenn sie weiter Klienten aufnimmt, frage ich mich, woher sie die zusätzliche Kraft her nehmen will.

    Sie begründete dies mit der beschlossenen #Pflegereform.

  4. PNOG: Wenn aus einer Neuordnung plötzlich Stellenabbau wird

    Wie viele Arbeitsplätze und gewachsene Versorgungsstrukturen verschwinden unter dem Radar, bevor die eigentliche Pflegereform überhaupt begonnen hat? #pflegepolitik #pflegereform #PNOG #pflegeneuordnungsgesetz

    ruhrgebietskonferenz-pflege.de

  5. #Pflegereform #Angehoerige #Pflege
    Eine Pflegereform muss daran gemessen werden, ob sie das Leben der Menschen leichter macht, die tatsächlich pflegen. -
    Waltraud Klein, Wir pflegen in Rheinland-Pfalz
    swr.de/swraktuell/rheinland-pf

  6. #Pflegereform bedeutet harte Einsparungen

    Im Zuge der Einführung eines „Pflegeneuordnungsgesetzes“ (PNOG) hat die Bundesregierung mit einem Entwurf Ende September 2026 schmerzhafte Kürzungen beschlossen, die nun von einer Kommission weiter ausgearbeitet und nächstes Jahr vom Bundesrat in geltendes Recht umgesetzt werden sollen.

    Zwar wurde die heftig kritisierte Streichung von Rentenansprüchen für privat Pflegende nicht aufgenommen, aber (ebenso wie bei der #Gesundheitsreform) sollen die Beiträge und Zuschläge erhöht werden. Für #Minijobber*innen soll es ab 2028 auch Pflichtbeiträge zur #Pflegeversicherung geben.

    Der bisherige #Entlastungsbetrag beim #Pflegegrad 1 soll wegfallen und ab Pflegegrad 2 wird ein „Sozialraumbudget“ eingeführt. Außerdem soll bei der Vergabe von Pflegegraden strengere Regeln gelten, um die Bewilligung von Unterstützungsleistungen zu erschweren.

    Wegen des Wegbrechen dieser Finanzierung droht daher in der ambulanten und teilstationären Versorgung von Pflegebedürftigen ein #Stellenabbau. Denn viele dieser Angebote werden künftig nicht mehr auf Kosten der Pflegeversicherung als Leistungen nach dem Elften Sozialgesetzbuch (SGB XI) übernommen. Entweder muss man mit Pflegegrad 1 nun selbst dafür bezahlen oder diese Aufgaben werden von – meist weiblichen* – Zu- und Angehörigen unentgeltich übernommen.

    Anstelle von Kürzungen bei Unterstützungsangeboten sollte jedoch dringend die Versorgung verbessert und mehr qualifizierte Kolleg*innen eingestellt werden: ambulante Dienste, Pflegeberatung und Tagespflege müssen in Stadt und Land ausreichend angeboten werden. Und die beruflich Pflegenden müssen neben zuverlässigen Löhnen auch gesundheitsförderliche #Arbeitsbedingungen vorfinden. Dazu würde auch eine finanziell abgesicherte Vereinbarkeit von privater Pflege und Berufstätigkeit gehören, welche über die derzeit unbezahlte Freistellung von der Arbeit für die Dauer von 6 Monaten bei „Pflegezeit“ (PflegeZG) bzw. 24 Monaten bei „Familienpflegezeit“ (FPfZG) hinausgeht.

    Die Situation von hunderttausenden Frauen*, die als „Live-in-Betreuer*innen“ meist eine 24-Stunden-Pflege leisten ohne eine entsprechende Bezahlung oder ausreichend Pausen zu bekommen, verbessert sich durch die Neuregelung der Pflegegesetze leider nicht. Sie sind ohnehin oft als Scheinselbständige mit Werkverträgen an Vermittlungsagenturen im Ausland gebunden und überwiegend nicht gewerkschaftlich organisiert.

    Daher gilt nicht nur die Solidarität mit den privat und beruflich Pflegenden, sondern auch eine Verbindung der sozialen Kämpfe gegen die als „Reformen“ nur schlecht getarnten Angriffe auf die Grundversorgung. Der Widerstand gegen Kürzungen bei #Gesundheit, #Pflege, #Rente und #Bildung, sowie #Inklusion darf jedoch nicht nur auf der Straße stattfinden, sondern muss auch in die Betriebe getragen werden.

    Lassen wir uns nicht spalten nach nationalen oder rassistischen Grenzen und setzen wir uns ein für eine gerechte und solidarische Gesellschaft ohne #Ausbeutung und #Unterdrückung weltweit!

    Fachbereich Gesundheit
    im ASN-IAA Köln
    :as:
    asnkoeln.wordpress.com/2026/10

    #Sozialabbau #CareRevolution #Anarchosyndikalismus

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