#ostelbien — Public Fediverse posts
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Ich würde ja das Buch des Briten empfehlen, der über #Ostelbien geschrieben hatte, das sich als Kolonie des Preussen-Staates empfand: So geht es uns auch beim Gefühl einer Fremdherrschaft,
... und wie dann der Weg der psychischen Dekolonialisierung von der Anerkennung bis zur Erinnerung an die früheren Stärken gehen kann:
Dazu würden auch die Zeiten der idealistischen 50er Jahre der DDR gehören, der Glaube an eine sozialistische Lebensform ohne Ausbeutung,
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Sehr interessantes Interview (29.8.24) von t-online mit James Hawes:
"Der Osten Deutschlands war immer anders – und hat immer anders gewählt. Ich verwende in diesem Zusammenhang gerne den Begriff "OSTELBIEN", den einst Max Weber als Mitbegründer der Soziologie geprägt hat. Ostelbien besitzt einen ganz anderen historischen und kulturellen Hintergrund als der Westen Deutschlands. Was im Osten geschieht, überrascht nicht."
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Die #Antiquiertheit des Menschen, sein Festhalten an alten Gewohnheiten und früheren Beleidigungen, an Feindschaften wie Freundschaften, #Traum und #Trauma, kritisiert auch unsere oberflächliche Herren-Demokratie ohne tatsächliche #Dialoge:
"Der deutsche Osten ist historisch gesehen eine Siedlerkolonie. Von Deutschen zwar beherrscht, aber oft nur, wie Irland von England einst beherrscht worden ist. Wer das bezweifelt, soll bedenken: Die slawischen Sorben gibt es im Osten Deutschlands noch!
Mit dem Entschluss 1990, den Osten wieder zum "natürlichen" Bestandteil Deutschlands zu erklären, sind mit ihm die Probleme zurückgekehrt, die mit der deutschen Eroberung Ostelbiens vor nahezu 1.000 Jahren entstanden sind. In #Ostelbien gibt es eine lange Tradition, rechts zu wählen."
Eine lange spannende #Geschichte aus englisch-historischem Blick macht sehr alte Fässer auf, die gründlich mit #Propaganda übertüncht waren: