#merdingen — Public Fediverse posts
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+++ SCHON MAL VORMERKEN! +++
Sie brauchen etwas für Ihre Kinder, Ihre Enkel, Patenkinder…? Kein Problem.
Am 1. März 2026 findet wieder der große Merdinger #Kindersachenmarkt der SPD - Offenen Liste Merdingen in der Turn - und Festhalle statt.
Ab 14:00 Uhr sind die Stände geöffnet.
Zum Verkauf an rund 60 Verkaufständen stehen Kinderklamotten mit Erfahrung in allen möglichen Größen und viele weitere praktische Dinge für Kinder. Spielzeug ist natürlich auch dabei.
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Nach #Vogtsburg und #Merdingen hat nun auch #Ihringen den Haushalt für 2026 beschlossen.
Es sieht nicht gut aus in unseren Gemeinden und die prekäre Situation ist unverschuldet. Mehr dazu auf unserer Webseite:
https://www.spd-kaiserstuhl-tuniberg.de/meldungen/prekaere-finanzsituation-in-unseren-gemeinden/
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Das neue Jahr ist nun schon ein paar Tage alt und jetzt stehen auch schon die ersten Gemeinderatssitzungen an. Das sind die Termine:
#Ihringen: 19. Januar
#Merdingen: 27. Januar
#Vogtsburg: 27. Januar und 3. Februar -
In unseren drei Gemeinderatsgremien in #Vogtsburg, #Ihringen und #Merdingen ist die #noAfD glücklicherweise nicht vertreten. Im Kreistag #BreisgauHochschwarzwald leider schon.
Deshalb ist diese klare Ansage unseres Fraktionsvorsitzenden dort sehr wichtig. Die Aussage war Teil seiner Haushaltsrede.
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Die Ladeinfrastruktur in der Region wächst. Insgesamt 50 Ladepunkte an 24 Standorten sollen in den kommenden Monaten am #Kaiserstuhl in Betrieb genommen werden. Davon allein sieben in #Vogtsburg und seinen Stadtteilen, fünf in #March, vier in #Ihringen und je drei in #Bötzingen und #Merdingen. Dazu kommt noch eine Ladesäule in #Gottenheim am Sportplatz. Die Ladepunkte werden eine Ladeleistung zwischen elf und 50 Kilowatt besitzen.
https://www.badische-zeitung.de/vogtsburg-ihringen-boetzingen-gottenheim-march-und-merdingen-bauen-e-ladeinfrastruktur-aus -
Die Ladeinfrastruktur in der Region wächst. Insgesamt 50 Ladepunkte an 24 Standorten sollen in den kommenden Monaten am #Kaiserstuhl in Betrieb genommen werden. Davon allein sieben in #Vogtsburg und seinen Stadtteilen, fünf in #March, vier in #Ihringen und je drei in #Bötzingen und #Merdingen. Dazu kommt noch eine Ladesäule in #Gottenheim am Sportplatz. Die Ladepunkte werden eine Ladeleistung zwischen elf und 50 Kilowatt besitzen.
https://www.badische-zeitung.de/vogtsburg-ihringen-boetzingen-gottenheim-march-und-merdingen-bauen-e-ladeinfrastruktur-aus -
Die Ladeinfrastruktur in der Region wächst. Insgesamt 50 Ladepunkte an 24 Standorten sollen in den kommenden Monaten am #Kaiserstuhl in Betrieb genommen werden. Davon allein sieben in #Vogtsburg und seinen Stadtteilen, fünf in #March, vier in #Ihringen und je drei in #Bötzingen und #Merdingen. Dazu kommt noch eine Ladesäule in #Gottenheim am Sportplatz. Die Ladepunkte werden eine Ladeleistung zwischen elf und 50 Kilowatt besitzen.
https://www.badische-zeitung.de/vogtsburg-ihringen-boetzingen-gottenheim-march-und-merdingen-bauen-e-ladeinfrastruktur-aus -
Fahr-/Stehzeugstatistiken in Deutschland und vor Ort
Heute kam die neue PKW-Statistik für Deutschland raus und nach dieser Statistik ist die Zahl der PKW in Deutschland wieder leicht gestiegen. Wir liegen jetzt bei 590 PKW pro 1.000 Einwohnern nach 588 im Vorjahr. Das Statistische Bundesamt schreibt in seiner PM, dass diese Zahl seit 2008 stetig steigt, zuletzt aber nur noch langsam. Es gibt aber noch mehr Zahlen und auf denen will ich nun ein bisschen herum kauen. Ich schreibe bewusst „kauen“, denn eine saubere statistische Analyse kann ich natürlich nicht bieten.
Zwar steigt die Zahl der Blechkisten, der CO2-Ausstoß aber sinkt. Seit 2019 sogar um fast 14%. An der zunehmenden Elektromobilität liegt das bestimmt ein bisschen, alleine kann es das aber nicht sein. Der Anteil der reinen Stromer liegt immer noch bei gerade mal etwas mehr als 3% und wie oft Hybridfahrzeuge per Elektromotor angetrieben werden ist zumindest mir unklar.
Einfluss hat bestimmt, dass die Karren immer weniger gefahren werden. Die Gesamtkilometerleistung der PKW nahm seit 2019 um etwas mehr als 5% ab, wie ich aus den Zahlen des Kraftfahrbundesamtes errechnet habe (siehe Excel-Datei auf der verlinkten Seite).
Das klingt nach wenig, man muss aber bedenken, dass ein PKW eigentlich ein Stehzeug ist, denn es steht über 23 Stunden am Tag einfach nur rum. 40% aller Stehzeuge werden an einem durchschnittlichen Tag überhaupt nicht bewegt. So war das zumindest in 2017 (pdf, Seite 4) und das wird sich bis heute nicht wesentlich verändert haben.
Einen großen Teil des CO2-Rückgangs macht bestimmt aus, dass neuere Wagen weniger verbrauchen und neuere Wagen machen überproportional mehr Kilometer pro Jahr. Autos bis drei Jahre machen aktuell laut KBA (Link siehe oben) rund ein Viertel der Laufleistung aus.
Insgesamt ist in der PKW-Statistik aber sehr wenig Bewegung drin, was ich schade finde. Die bundesdeutsche Verkehrspolitik ist nun aber nach wie vor sehr autolastig.
Nun bin ich ja bekennender Kommunalpolitiker und Dorfmensch und möchte mich deshalb noch ein bisschen mit den Zahlen vor Ort beschäftigen und die Situation in meiner Heimat Merdingen mit der des Nachbardorfes Gottenheim vergleichen. Dazu habe ich die folgende Grafik erstellt, die die PKW-Dichte in beiden Orten der letzten zehn Jahre darstellt. Die Zahlen sind vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg (Zahlen für Merdingen bzw. Gottenheim).
Was auf den ersten Blick sofort ins Auge springt: In Merdingen gibt es viel mehr Autos, als in Gottenheim. Das nenne ich den S-Bahn-Effekt und den habe ich vor gut viereinhalb Jahren schon mal aufgeschrieben.
Gottenheim hat einen Bahnhof, Merdingen nicht. Von Gottenheim aus ist man mit der Bahn in ca. einer Viertelstunde am Freiburger Hauptbahnhof, von Merdingen aus ist man da mit dem Bus noch nicht einmal an der Endhaltestelle Paduaallee im Freiburger Westen, wo man dann in die Straßenbahn umsteigen darf. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass Gottenheim nahe am Bundesdurchschnitt liegt und Merdingen im Vergleich zum Nachbardorf rund 18% mehr Karren hat.
Was einem aber noch auffällt: In beiden Orten ist der stetige Zuwachs eher nicht mehr gegeben. So gesehen kann man beide Dörfer in etwas mutiger Weise mit den Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin im eingangs erwähnten Bericht von Destatis vergleichen. In allen Bundesstaaten steigt die PKW-Dichte und nur in den Stadtstaaten sinkt sie. Genau wie in Gottenheim und Merdingen. Vielleicht ist dieser Vergleich aber gar nicht so abwegig, denn letztlich sind beide Dörfer Teil des inneren Freiburger Speckgürtels. Von beiden Orten aus ist die große Stadt recht gut auch auf zwei Rädern erreichbar und wir haben ja eben erst gelernt, dass E-Bikes eher und vermehrt Autofahrten und vielleicht auch Autos ersetzen. So viel Spekulation sei mir erlaubt.
https://oswald-prucker.de/2025/08/fahr-stehzeugstatistiken-in-deutschland-und-vor-ort/
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Fahr-/Stehzeugstatistiken in Deutschland und vor Ort
Heute kam die neue PKW-Statistik für Deutschland raus und nach dieser Statistik ist die Zahl der PKW in Deutschland wieder leicht gestiegen. Wir liegen jetzt bei 590 PKW pro 1.000 Einwohnern nach 588 im Vorjahr. Das Statistische Bundesamt schreibt in seiner PM, dass diese Zahl seit 2008 stetig steigt, zuletzt aber nur noch langsam. Es gibt aber noch mehr Zahlen und auf denen will ich nun ein bisschen herum kauen. Ich schreibe bewusst „kauen“, denn eine saubere statistische Analyse kann ich natürlich nicht bieten.
Zwar steigt die Zahl der Blechkisten, der CO2-Ausstoß aber sinkt. Seit 2019 sogar um fast 14%. An der zunehmenden Elektromobilität liegt das bestimmt ein bisschen, alleine kann es das aber nicht sein. Der Anteil der reinen Stromer liegt immer noch bei gerade mal etwas mehr als 3% und wie oft Hybridfahrzeuge per Elektromotor angetrieben werden ist zumindest mir unklar.
Einfluss hat bestimmt, dass die Karren immer weniger gefahren werden. Die Gesamtkilometerleistung der PKW nahm seit 2019 um etwas mehr als 5% ab, wie ich aus den Zahlen des Kraftfahrbundesamtes errechnet habe (siehe Excel-Datei auf der verlinkten Seite).
Das klingt nach wenig, man muss aber bedenken, dass ein PKW eigentlich ein Stehzeug ist, denn es steht über 23 Stunden am Tag einfach nur rum. 40% aller Stehzeuge werden an einem durchschnittlichen Tag überhaupt nicht bewegt. So war das zumindest in 2017 (pdf, Seite 4) und das wird sich bis heute nicht wesentlich verändert haben.
Einen großen Teil des CO2-Rückgangs macht bestimmt aus, dass neuere Wagen weniger verbrauchen und neuere Wagen machen überproportional mehr Kilometer pro Jahr. Autos bis drei Jahre machen aktuell laut KBA (Link siehe oben) rund ein Viertel der Laufleistung aus.
Insgesamt ist in der PKW-Statistik aber sehr wenig Bewegung drin, was ich schade finde. Die bundesdeutsche Verkehrspolitik ist nun aber nach wie vor sehr autolastig.
Nun bin ich ja bekennender Kommunalpolitiker und Dorfmensch und möchte mich deshalb noch ein bisschen mit den Zahlen vor Ort beschäftigen und die Situation in meiner Heimat Merdingen mit der des Nachbardorfes Gottenheim vergleichen. Dazu habe ich die folgende Grafik erstellt, die die PKW-Dichte in beiden Orten der letzten zehn Jahre darstellt. Die Zahlen sind vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg (Zahlen für Merdingen bzw. Gottenheim).
Was auf den ersten Blick sofort ins Auge springt: In Merdingen gibt es viel mehr Autos, als in Gottenheim. Das nenne ich den S-Bahn-Effekt und den habe ich vor gut viereinhalb Jahren schon mal aufgeschrieben.
Gottenheim hat einen Bahnhof, Merdingen nicht. Von Gottenheim aus ist man mit der Bahn in ca. einer Viertelstunde am Freiburger Hauptbahnhof, von Merdingen aus ist man da mit dem Bus noch nicht einmal an der Endhaltestelle Paduaallee im Freiburger Westen, wo man dann in die Straßenbahn umsteigen darf. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass Gottenheim nahe am Bundesdurchschnitt liegt und Merdingen im Vergleich zum Nachbardorf rund 18% mehr Karren hat.
Was einem aber noch auffällt: In beiden Orten ist der stetige Zuwachs eher nicht mehr gegeben. So gesehen kann man beide Dörfer in etwas mutiger Weise mit den Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin im eingangs erwähnten Bericht von Destatis vergleichen. In allen Bundesstaaten steigt die PKW-Dichte und nur in den Stadtstaaten sinkt sie. Genau wie in Gottenheim und Merdingen. Vielleicht ist dieser Vergleich aber gar nicht so abwegig, denn letztlich sind beide Dörfer Teil des inneren Freiburger Speckgürtels. Von beiden Orten aus ist die große Stadt recht gut auch auf zwei Rädern erreichbar und wir haben ja eben erst gelernt, dass E-Bikes eher und vermehrt Autofahrten und vielleicht auch Autos ersetzen. So viel Spekulation sei mir erlaubt.
https://oswald-prucker.de/2025/08/fahr-stehzeugstatistiken-in-deutschland-und-vor-ort/
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Fahr-/Stehzeugstatistiken in Deutschland und vor Ort
Heute kam die neue PKW-Statistik für Deutschland raus und nach dieser Statistik ist die Zahl der PKW in Deutschland wieder leicht gestiegen. Wir liegen jetzt bei 590 PKW pro 1.000 Einwohnern nach 588 im Vorjahr. Das Statistische Bundesamt schreibt in seiner PM, dass diese Zahl seit 2008 stetig steigt, zuletzt aber nur noch langsam. Es gibt aber noch mehr Zahlen und auf denen will ich nun ein bisschen herum kauen. Ich schreibe bewusst „kauen“, denn eine saubere statistische Analyse kann ich natürlich nicht bieten.
Zwar steigt die Zahl der Blechkisten, der CO2-Ausstoß aber sinkt. Seit 2019 sogar um fast 14%. An der zunehmenden Elektromobilität liegt das bestimmt ein bisschen, alleine kann es das aber nicht sein. Der Anteil der reinen Stromer liegt immer noch bei gerade mal etwas mehr als 3% und wie oft Hybridfahrzeuge per Elektromotor angetrieben werden ist zumindest mir unklar.
Einfluss hat bestimmt, dass die Karren immer weniger gefahren werden. Die Gesamtkilometerleistung der PKW nahm seit 2019 um etwas mehr als 5% ab, wie ich aus den Zahlen des Kraftfahrbundesamtes errechnet habe (siehe Excel-Datei auf der verlinkten Seite).
Das klingt nach wenig, man muss aber bedenken, dass ein PKW eigentlich ein Stehzeug ist, denn es steht über 23 Stunden am Tag einfach nur rum. 40% aller Stehzeuge werden an einem durchschnittlichen Tag überhaupt nicht bewegt. So war das zumindest in 2017 (pdf, Seite 4) und das wird sich bis heute nicht wesentlich verändert haben.
Einen großen Teil des CO2-Rückgangs macht bestimmt aus, dass neuere Wagen weniger verbrauchen und neuere Wagen machen überproportional mehr Kilometer pro Jahr. Autos bis drei Jahre machen aktuell laut KBA (Link siehe oben) rund ein Viertel der Laufleistung aus.
Insgesamt ist in der PKW-Statistik aber sehr wenig Bewegung drin, was ich schade finde. Die bundesdeutsche Verkehrspolitik ist nun aber nach wie vor sehr autolastig.
Nun bin ich ja bekennender Kommunalpolitiker und Dorfmensch und möchte mich deshalb noch ein bisschen mit den Zahlen vor Ort beschäftigen und die Situation in meiner Heimat Merdingen mit der des Nachbardorfes Gottenheim vergleichen. Dazu habe ich die folgende Grafik erstellt, die die PKW-Dichte in beiden Orten der letzten zehn Jahre darstellt. Die Zahlen sind vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg (Zahlen für Merdingen bzw. Gottenheim).
Was auf den ersten Blick sofort ins Auge springt: In Merdingen gibt es viel mehr Autos, als in Gottenheim. Das nenne ich den S-Bahn-Effekt und den habe ich vor gut viereinhalb Jahren schon mal aufgeschrieben.
Gottenheim hat einen Bahnhof, Merdingen nicht. Von Gottenheim aus ist man mit der Bahn in ca. einer Viertelstunde am Freiburger Hauptbahnhof, von Merdingen aus ist man da mit dem Bus noch nicht einmal an der Endhaltestelle Paduaallee im Freiburger Westen, wo man dann in die Straßenbahn umsteigen darf. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass Gottenheim nahe am Bundesdurchschnitt liegt und Merdingen im Vergleich zum Nachbardorf rund 18% mehr Karren hat.
Was einem aber noch auffällt: In beiden Orten ist der stetige Zuwachs eher nicht mehr gegeben. So gesehen kann man beide Dörfer in etwas mutiger Weise mit den Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin im eingangs erwähnten Bericht von Destatis vergleichen. In allen Bundesstaaten steigt die PKW-Dichte und nur in den Stadtstaaten sinkt sie. Genau wie in Gottenheim und Merdingen. Vielleicht ist dieser Vergleich aber gar nicht so abwegig, denn letztlich sind beide Dörfer Teil des inneren Freiburger Speckgürtels. Von beiden Orten aus ist die große Stadt recht gut auch auf zwei Rädern erreichbar und wir haben ja eben erst gelernt, dass E-Bikes eher und vermehrt Autofahrten und vielleicht auch Autos ersetzen. So viel Spekulation sei mir erlaubt.
https://oswald-prucker.de/2025/08/fahr-stehzeugstatistiken-in-deutschland-und-vor-ort/
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Fahr-/Stehzeugstatistiken in Deutschland und vor Ort
Heute kam die neue PKW-Statistik für Deutschland raus und nach dieser Statistik ist die Zahl der PKW in Deutschland wieder leicht gestiegen. Wir liegen jetzt bei 590 PKW pro 1.000 Einwohnern nach 588 im Vorjahr. Das Statistische Bundesamt schreibt in seiner PM, dass diese Zahl seit 2008 stetig steigt, zuletzt aber nur noch langsam. Es gibt aber noch mehr Zahlen und auf denen will ich nun ein bisschen herum kauen. Ich schreibe bewusst „kauen“, denn eine saubere statistische Analyse kann ich natürlich nicht bieten.
Zwar steigt die Zahl der Blechkisten, der CO2-Ausstoß aber sinkt. Seit 2019 sogar um fast 14%. An der zunehmenden Elektromobilität liegt das bestimmt ein bisschen, alleine kann es das aber nicht sein. Der Anteil der reinen Stromer liegt immer noch bei gerade mal etwas mehr als 3% und wie oft Hybridfahrzeuge per Elektromotor angetrieben werden ist zumindest mir unklar.
Einfluss hat bestimmt, dass die Karren immer weniger gefahren werden. Die Gesamtkilometerleistung der PKW nahm seit 2019 um etwas mehr als 5% ab, wie ich aus den Zahlen des Kraftfahrbundesamtes errechnet habe (siehe Excel-Datei auf der verlinkten Seite).
Das klingt nach wenig, man muss aber bedenken, dass ein PKW eigentlich ein Stehzeug ist, denn es steht über 23 Stunden am Tag einfach nur rum. 40% aller Stehzeuge werden an einem durchschnittlichen Tag überhaupt nicht bewegt. So war das zumindest in 2017 (pdf, Seite 4) und das wird sich bis heute nicht wesentlich verändert haben.
Einen großen Teil des CO2-Rückgangs macht bestimmt aus, dass neuere Wagen weniger verbrauchen und neuere Wagen machen überproportional mehr Kilometer pro Jahr. Autos bis drei Jahre machen aktuell laut KBA (Link siehe oben) rund ein Viertel der Laufleistung aus.
Insgesamt ist in der PKW-Statistik aber sehr wenig Bewegung drin, was ich schade finde. Die bundesdeutsche Verkehrspolitik ist nun aber nach wie vor sehr autolastig.
Nun bin ich ja bekennender Kommunalpolitiker und Dorfmensch und möchte mich deshalb noch ein bisschen mit den Zahlen vor Ort beschäftigen und die Situation in meiner Heimat Merdingen mit der des Nachbardorfes Gottenheim vergleichen. Dazu habe ich die folgende Grafik erstellt, die die PKW-Dichte in beiden Orten der letzten zehn Jahre darstellt. Die Zahlen sind vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg (Zahlen für Merdingen bzw. Gottenheim).
Was auf den ersten Blick sofort ins Auge springt: In Merdingen gibt es viel mehr Autos, als in Gottenheim. Das nenne ich den S-Bahn-Effekt und den habe ich vor gut viereinhalb Jahren schon mal aufgeschrieben.
Gottenheim hat einen Bahnhof, Merdingen nicht. Von Gottenheim aus ist man mit der Bahn in ca. einer Viertelstunde am Freiburger Hauptbahnhof, von Merdingen aus ist man da mit dem Bus noch nicht einmal an der Endhaltestelle Paduaallee im Freiburger Westen, wo man dann in die Straßenbahn umsteigen darf. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass Gottenheim nahe am Bundesdurchschnitt liegt und Merdingen im Vergleich zum Nachbardorf rund 18% mehr Karren hat.
Was einem aber noch auffällt: In beiden Orten ist der stetige Zuwachs eher nicht mehr gegeben. So gesehen kann man beide Dörfer in etwas mutiger Weise mit den Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin im eingangs erwähnten Bericht von Destatis vergleichen. In allen Bundesstaaten steigt die PKW-Dichte und nur in den Stadtstaaten sinkt sie. Genau wie in Gottenheim und Merdingen. Vielleicht ist dieser Vergleich aber gar nicht so abwegig, denn letztlich sind beide Dörfer Teil des inneren Freiburger Speckgürtels. Von beiden Orten aus ist die große Stadt recht gut auch auf zwei Rädern erreichbar und wir haben ja eben erst gelernt, dass E-Bikes eher und vermehrt Autofahrten und vielleicht auch Autos ersetzen. So viel Spekulation sei mir erlaubt.
https://oswald-prucker.de/2025/08/fahr-stehzeugstatistiken-in-deutschland-und-vor-ort/
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Fahr-/Stehzeugstatistiken in Deutschland und vor Ort
Heute kam die neue PKW-Statistik für Deutschland raus und nach dieser Statistik ist die Zahl der PKW in Deutschland wieder leicht gestiegen. Wir liegen jetzt bei 590 PKW pro 1.000 Einwohnern nach 588 im Vorjahr. Das Statistische Bundesamt schreibt in seiner PM, dass diese Zahl seit 2008 stetig steigt, zuletzt aber nur noch langsam. Es gibt aber noch mehr Zahlen und auf denen will ich nun ein bisschen herum kauen. Ich schreibe bewusst „kauen“, denn eine saubere statistische Analyse kann ich natürlich nicht bieten.
Zwar steigt die Zahl der Blechkisten, der CO2-Ausstoß aber sinkt. Seit 2019 sogar um fast 14%. An der zunehmenden Elektromobilität liegt das bestimmt ein bisschen, alleine kann es das aber nicht sein. Der Anteil der reinen Stromer liegt immer noch bei gerade mal etwas mehr als 3% und wie oft Hybridfahrzeuge per Elektromotor angetrieben werden ist zumindest mir unklar.
Einfluss hat bestimmt, dass die Karren immer weniger gefahren werden. Die Gesamtkilometerleistung der PKW nahm seit 2019 um etwas mehr als 5% ab, wie ich aus den Zahlen des Kraftfahrbundesamtes errechnet habe (siehe Excel-Datei auf der verlinkten Seite).
Das klingt nach wenig, man muss aber bedenken, dass ein PKW eigentlich ein Stehzeug ist, denn es steht über 23 Stunden am Tag einfach nur rum. 40% aller Stehzeuge werden an einem durchschnittlichen Tag überhaupt nicht bewegt. So war das zumindest in 2017 (pdf, Seite 4) und das wird sich bis heute nicht wesentlich verändert haben.
Einen großen Teil des CO2-Rückgangs macht bestimmt aus, dass neuere Wagen weniger verbrauchen und neuere Wagen machen überproportional mehr Kilometer pro Jahr. Autos bis drei Jahre machen aktuell laut KBA (Link siehe oben) rund ein Viertel der Laufleistung aus.
Insgesamt ist in der PKW-Statistik aber sehr wenig Bewegung drin, was ich schade finde. Die bundesdeutsche Verkehrspolitik ist nun aber nach wie vor sehr autolastig.
Nun bin ich ja bekennender Kommunalpolitiker und Dorfmensch und möchte mich deshalb noch ein bisschen mit den Zahlen vor Ort beschäftigen und die Situation in meiner Heimat Merdingen mit der des Nachbardorfes Gottenheim vergleichen. Dazu habe ich die folgende Grafik erstellt, die die PKW-Dichte in beiden Orten der letzten zehn Jahre darstellt. Die Zahlen sind vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg (Zahlen für Merdingen bzw. Gottenheim).
Was auf den ersten Blick sofort ins Auge springt: In Merdingen gibt es viel mehr Autos, als in Gottenheim. Das nenne ich den S-Bahn-Effekt und den habe ich vor gut viereinhalb Jahren schon mal aufgeschrieben.
Gottenheim hat einen Bahnhof, Merdingen nicht. Von Gottenheim aus ist man mit der Bahn in ca. einer Viertelstunde am Freiburger Hauptbahnhof, von Merdingen aus ist man da mit dem Bus noch nicht einmal an der Endhaltestelle Paduaallee im Freiburger Westen, wo man dann in die Straßenbahn umsteigen darf. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass Gottenheim nahe am Bundesdurchschnitt liegt und Merdingen im Vergleich zum Nachbardorf rund 18% mehr Karren hat.
Was einem aber noch auffällt: In beiden Orten ist der stetige Zuwachs eher nicht mehr gegeben. So gesehen kann man beide Dörfer in etwas mutiger Weise mit den Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin im eingangs erwähnten Bericht von Destatis vergleichen. In allen Bundesstaaten steigt die PKW-Dichte und nur in den Stadtstaaten sinkt sie. Genau wie in Gottenheim und Merdingen. Vielleicht ist dieser Vergleich aber gar nicht so abwegig, denn letztlich sind beide Dörfer Teil des inneren Freiburger Speckgürtels. Von beiden Orten aus ist die große Stadt recht gut auch auf zwei Rädern erreichbar und wir haben ja eben erst gelernt, dass E-Bikes eher und vermehrt Autofahrten und vielleicht auch Autos ersetzen. So viel Spekulation sei mir erlaubt.
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Der #Kreistag #BreisgauHochschwarzwald hat den #Radwegeplan fortgeschrieben und es gibt unter der höchsten Priorität zwei Projekte auf dem Gebiet unseres Ortsvereins.
Eines in #Wasenweiler und eines in #Merdingen.
https://www.spd-kaiserstuhl-tuniberg.de/meldungen/so-geht-es-weiter-mit-den-radwegen/
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So, nun bin auch ich #neuhier und spiegle ab sofort die Website-Bereiche "Aktuelle Nachrichten", "Öffentliche Bekanntmachungen" und "Amtsblatt" der Gemeinde #Merdingen im Landkreis #BreisgauHochschwarzwald.
Vielleicht wollt ihr mir ja folgen oder gar über die Glocke keinen meiner Tröts verpassen. Vielleicht interessiert euch auch mein Onkel @lkbh_news?
Bitte meldet euch, wenn euch dieser Service gefällt oder ihr auch gerne ein solches Konto für eure Gemeinde haben möchtet.
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Ein kurzer Bericht von der Gemeinderatssitzung vom letzten Dienstag in #Merdingen.
Zwei Themen dieses Mal: Die kommunale Wärmeplanung und - schon wieder - die Grundsteuer C.
#kommunalewärmeplanung #Wärmenetz #regenerativeEnergie #GrundsteuerC
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Striet auf allen Straßen. Naja, das nicht. Aber nun haben wir in unseren drei Ortsverbänden #Ihringen, #Vogtsburg und #Merdingen plakatiert.
Scannt gerne den QR-Code auf den Plakaten oder geht einfach gleich auf https://mehr.spd.de und findet heraus, was wir uns für die nächsten vier Jahre vorgenommen haben.
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Wir freuen uns auf unseren Bundestagskandidaten Ludwig Striet, der Ende Januar zu uns nach Merdingen kommt.
Beim Schreiner Bärmann gibt es bestimmt einen Tisch zum dran setzen und quatschen.
Wer in der Gegend ist, ist herzlich eingeladen.
Mehr zu Ludwig gibt es hier: https://ludwig-striet.de
#spd #merdingen #tuniberg #sozialepolitikfürdich #mehrfürdich
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Schwer verletzter #Rennradfahrer am Tuniberg. Shit.
Der Artikel liest such mal wieder, als hätte der Rennradfahrer das selbst verschuldet. Mag sogar sein. Ähm und: Mich wundert, wie oft #Autofahris einfach NULL Platz machen und man nur froh ist, nicht im Gemüse gelandet zu sein UND nicht den Rückspiegel gestreift zu haben.
#unfall #BadischeZeitung #fahrrad #tuniberg #merdingen
https://www.badische-zeitung.de/rennradfahrer-kollidiert-auf-tuniberg-hoehenweg-mit-pkw-und-wird-schwer-verletzt