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#maxschreiber — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #maxschreiber, aggregated by home.social.

  1. CW: DEgeneration, Höckejugend

    Weiß ja nicht wie es Euch geht, aber nach der Schwarzen Messe der #DEgeneration gestern halte ich Provokateure und Straßenschläger wie "unseren" Möchtegern-SA-Zwerggermanen #MaxSchreiber von den #FreieSachsen hier in #Dresden für ein untergeordnetes Problem.

    Untergeordnet deshalb, weil a) solche Trümmertruppler ob ihrer Gewalttätigkeit zwar ein taktisches Problem darstellen, wegen ihres überschaubaren Intellekts aber eben kein Strategisches, wogegen sich b) die rechte Intelligenzia in der #DEgen als straffe Kaderschmiede organisiert, und gemäß des immanenten Führerprinzips unter Faschisten klar sein dürfte gegen wen wir(tm) ab sofort und zukünftig "Schach spielen".

    Und ja, es ist lustig, wenn sich da -wie gestern - der ein oder andere selbst überschätzt und für linke Lacher im Netz sorgt.

    Aber wichtiger wäre es sich die Figuren genau anzuschauen, bei deren Reden einem weniger zum Lachen zu Mute ist.

  2. BERUFUNGSPROZESS #LANDGERICHT #DRESDEN -Rechtsextremist #MaxSchreiber rechtskräftig wegen #Körperverletzung und #Volksverhetzung verurteilt – #LockHimUp
    Der Neonazi Max Schreiber ist rechtskräftig wegen gefährlicher Körperverletzung, Nötigung und Volksverhetzung verurteilt. Die Gesamtfreiheitsstrafe für den Stadtrat der rechtsextremen “Freien Sachsen” in Heidenau beträgt ein Jahr und zwei Monate. Sie ist für zwei Jahre auf Bewährung ausgesetzt.
    dokmz.com/2025/11/09/berufungs

  3. Rechtsextremist Max Schreiber wegen Körperverletzung und Volksverhetzung verurteilt

    Das Landgericht Dresden hat den Neonazi Max Schreiber am Mittwoch rechtskräftig wegen gefährlicher Körperverletzung, Nötigung und Volksverhetzung verurteilt.…
    #Dresden #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #freie-sachsen #Germany #MaxSchreiber #MDR #Neonazi #Rechtsextremist #Sachsen
    europesays.com/de/553641/

  4. betweenthelines.info/pressemit

    Meanwhile in #Dresden

    @betweenthelines warnt vor drohender Einstellung des Laubegastverfahrens durch Landgericht, bez. Naziangriff gg Journalist:innen in Zusammenhang mit 13. Feb 22.

    Letzter Verhandlungstag 5.11.25 Landgericht Dresden.

    Between the Lines bietet ehrenamtlich Begleitschutz für Journalist:innen z.B. bei Berichterstattung zu rechten Demos und tritt im Laubegastverfahren als Nebenkläger:in auf.

    #MaxSchreiber #FreieSachsen #Querdenken

  5. CW: Bereitschaft auf Gewalt zu reagieren (Gewaltbereitschaft)

    Menno.. wäre #Marcant nicht nur drei Meter groß, sondern öfter mal im Gym als im Twitch-Stream, räumte ich ihm gute Chancen gegen den Zwergchef der #FreieSachsen.

    "Wir können ja mal Armdrücken machen." - #MaxSchreiber

    Bursche, du bedrohst und gefährdest Glück, Leib und Leben u.a. meines Transkindes.

    Mit dir matche ich jederzeit ein 1v1 im Tiefgaragen-Thunderdome.

    Zwei Mann gehen rein, nur Einer kommt raus.

    Send location, du Schmutz.


  6. Der #Marcant leistet übrigens echt gute Arbeit dabei die Doppelmoral und Heuchelei von Nazi-Dudes wie #MaxSchreiber und die #FreieSachsen bloß zu stellen.

    https://www.youtube.com/watch?v=X91UAJBLGrI

  7. Der kurze Sommer der Elblandrevolte? Medialer Hype und Wirklichkeit

    Zuerst veröffentlicht im Antifa Infoblatt (AIB 146)

    Seit Mai 2024 machte die Nazigruppe „Elblandrevolte“ Schlagzeilen. Mutmaßliche Mitglieder dieser Gruppe hatten den SPD-Politiker Matthias Ecke in Dresden angegriffen und verletzt. Darüber hinaus zeigte sich die Gruppe verantwortlich für unterschiedliche neonazistische Mobilisierungen in Dresden und Umland, denen sehr junge Rechte folgten. Bundesweit berichteten Medien über die Umtriebe des Dresdner Ablegers der „Jungen Nationalisten“ (JN), der Jugendorganisation der NPD/Die Heimat. Die Berichte konnten dabei nicht immer überzeugen und trugen ihren Teil zur Selbstinszenierung und Popularität der Gruppe bei. Nach einem Jahr ist es Zeit für einen Rück- und Ausblick.

    3. Februar 2024 – Gründung im „Haus Montag“ in Pirna

    Am 21. Januar 2024 war auf einer Dresdner Demonstration der „Freien Sachsen“ seit langer Zeit wieder ein Banner der JN zu sehen. Ein paar Tage später, am 3. Februar 2024, fand die Gründung der „Elblandrevolte“ im „Haus Montag“ in Pirna statt. Die JN hatte zu einer Vernetzungs- und Schulungsveranstaltung eingeladen, an der auch die führenden Köpfe der späteren Gruppe teilnahmen. Das „Haus Montag“ ist eine der zentralen neonazistischen Locations in der Region und lokale Basis von NPD, Freien Sachsen und Compact-Magazin. Auf der Schulung im Februar wurde die JN und deren „weltanschauliche“ Bezugspunkte vorgestellt. Auf einer Vortragsfolie war zu lesen: „Konkurrenz kam und verschwand wieder“ – ein Seitenhieb gegen die wenig wirksamen Organisierungsversuche des „Dritten Weg“ im Jahr zuvor. An der Schulung nahmen u.a. der zukünftige Stützpunktleiter Finley Pügner und Kurt Altrichter teil.

    Kurt Altrichter (rechts) und Finley Pügner (links) posieren mit dem Neonazi-Liedermacher Frank Rennicke (mitte) bei der Eröffnung der „Heimat“-Europazentrale in Berlin am 27. April 2024. (Screenshot Instagram)

    1. August 2024 – Mobilisierung gegen den CSD in Bautzen

    Am Hauptbahnhof in Dresden sammelten sich 200 Nazis aus Dresden und dem Umland. Pügner gab mit Megafon den Ton an. Ziel der Gruppe war der CSD im 60 Kilometer entfernten Bautzen. Die Stadt gilt als rechte Hochburg und besonders mobilisierungsstark. Dem Aufruf der Elblandrevolte folgten auffällig viele Jugendliche – vor allem angetrieben durch eine weitreichende Social-Media-Mobilisierung. Die Anreise lief jedoch nicht wie geplant. Antifaschistische und queere Aktivist*innen besetzten das Zuggleis: keine Abfahrt für Neonazis. Deren Reaktion war hilflos. Bisher waren sie weder auf polizeiliche noch größere antifaschistische Gegenwehr gestoßen. Letztlich sind Finley Pügner und sein Anhang gezwungen zum nächstgelegenen Bahnhof zu laufen und erreichen Bautzen mit über einer Stunde Verspätung. In Bautzen selbst schließen sich rund 700 Neonazis den Protesten gegen den CSD an und treten aggressiv auf. Doch Dank antifaschistischem und queerem Selbstschutz verläuft der Tag ohne größere Zwischenfälle.

    16. Juni 2024 – JN-Sommersonnenwende in Eschede

    In einem großen Kreis standen mehrere dutzend Personen mit Fackeln um ein Feuer. Die Männer trugen weiße Hemden und Zunfthosen, die Frauen lange Röcke und weiße Blusen. Ein Teil der Gruppe war mit Sturmhauben in Deutschlandfarben vermummt. Bei der Veranstaltung handelte es sich um die offizielle Sonnenwendfeier der JN im niedersächsischen Eschede. Die rund 40 Teilnehmer*innen waren ausschließlich Kader der Jugendorganisation der NPD/Die Heimat, darunter beispielsweise Michael Brück. Auch dabei: Finley Pügner, Alexander Weigelt, Kurt Altrichter und Emely Knobloch – das Führungsquartett der Elblandrevolte.

    Alexander Weigelt, Emely Knobloch, Finley Pügner und Kurt Altrichter (vlnr., markiert) bei der Sommerwendfeier der JN in Eschede. (Screenshot Spiegel TV)

    Die Vier sind seit 2024 regelmäßig bei bundesweiten JN-Veranstaltungen anzutreffen. Diese gibt es seit 2023 wieder häufiger: Angeleitet und vorangetrieben von einigen erfahreneren Neonazis versucht sich die JN bundesweit neu aufzustellen. So auch in Dresden, der angeblichen „Hauptstadt der Bewegung“, wo die JN-Strukturen nach der Zerschlagung der „Freien Kameradschaft Dresden“ 2016 weitgehend am Boden lagen. Beim Aufbau der jungen Struktur mischen altbekannte Neonazis mit: Thomas Sattelberg und Max Schreiber aus Pirna oder Benjamin Moses aus Bautzen. Die Erwartungen an „die Neuen“ sind dabei recht hoch. So führte die Elblandrevolte etwa den letztjährigen Aufmarsch anlässlich des 13. Februars in Dresden an.

    14. September 2024 – Wanderung in der Sächsische Schweiz

    Fünf Personen posierten mit White-Power Zeichen vor einer Deutschlandflagge in der Sächsischen Schweiz. Im dazugehörigen Instagrampost hieß es großspurig: „Die Elblandrevolte hat die Sächsische Schweiz besetzt“. Angekündigt war eine „anspruchsvolle Spätsommerwanderung“ für 30 Teilnehmer. Tatsächlich aufraffen konnten sich gerade einmal sechs Personen. Die Gruppe scheiterte an ihrer eigenen Klientel: Veranstaltungen mit politischen Inhalten oder solchen Wanderungen in heimatlicher Naturverbundenheit sind wenig spannend. Entsprechend schwer fällt neue Personen einzugliedern, politisch zu schulen und langfristig zu binden.

    Teilnehmer der „anspruchsvollen Spätsommerwanderung“ für 30 Teilnehmer am 14. September 2024. (Screenshot Instagram)

    24. Oktober 2024 – TikTok live

    Pügner ging auf TikTok live. Seit einem Spiegel TV-Beitrag im Sommer 2024 versucht Pügner die mediale Aufmerksamkeit zu nutzen. Im Livestream thematisierte Pügner die Hausdurchsuchungen gegen Mitglieder der Gruppe „Deutsche Jugend voran“ in Berlin. Er fände die Razzien gut, da „die ganzen Leute dann vielleicht mal begreifen, das diese ganzen komischen Gruppen Müll sind“. Pügner mimt den Politkader mit Durchblick.

    31. Dezember 2024 – „Da fliegen die Türen auf“

    Das Gesicht der Elblandrevolte sitzt in U-Haft. Gut zwei Monate nach seinen unbedarften Aussagen über die „komischen Gruppen“ in Berlin „fliegen“ bei Pügner selbst „die Türen auf“. Der Vorwurf: gefährliche Körperverletzung und Bedrohung. Eine Gruppe um den JN-Kader soll in Görlitz eine Kommunalpolitikerin der Partei „Die Linke“ angegriffen haben. Pügner wurde dabei die Sturmhaube vom Kopf gezogen. Bereits ein paar Wochen zuvor drohte er eben jener Politikerin ihr eine „reinzuschießen“ – alles auf Video am Rande einer Demo festgehalten. Mit der Festnahme wurde es schlagartig ruhig um die Elblandrevolte. Die „Kameradschaft“, die sie sich auf die Fahnen schrieb, erwies sich als brüchig. Ein paar wenige Instagram-Postings mit halbherzigen Solidaritätsaufrufen täuschen darüber nicht hinweg.

    24. Februar 2025 – Comeback-Versuche

    „Nach einer längeren Schaffenspause“ melde sich die Elblandrevolte wieder zurück, hieß es Anfang Februar auf dem Instagram-Account der Gruppe. Rund 50 Jugendliche fanden sich vor der Altmarktgalerie ein, um den „Dresdner Montagsprotest“ zu unterstützen. Teile der Gruppe waren extra aus Chemnitz vom dortigen JN-Ableger angereist. Das Momentum vom Sommer ist allerdings weg. Die Rolle vom inhaftierten Pügner versuchen neue Personen einzunehmen. Max Wasner spielte den Anheizer und lief mit einem Megafon vor den Jugendlichen her. Ob das Substanz hat, bleibt abzuwarten1. Zum 13. Februar, dem letzten verbliebenen Event der klassischen Neonaziszene, brachte die Gruppe nichts zustande: Es blieb beim Kleben einiger JN-Plakate. Von den noch im Vorjahr angekündigten Aktionen war nichts zu sehen. Auch der gemeinsam ausgerufene Zubringertreffpunkt zum großen Trauermarsch am 15. Februar 2025 entpuppte sich als Misserfolg. Nur wenige Personen kamen zum Treffpunkt, Alexander Weigelt und Co. liessen sich schnell von der Polizei ans S-Bahn-Gleis schicken: Anstatt eines Vorabmarsches dann doch nur zwei Haltestellen mit dem ÖPNV zum Demoauftakt. Im Vergleich zum Vorjahr stellte die Elblandrevolte hier nicht einmal einen eigenen Block, sondern schloss sich, dem bundesweiten JN-Block an.

    Ausblick

    Die Elblandrevolte wird ihren eigenen Ansprüchen nicht gerecht. Wegbrechende Kader, kann sie nicht ersetzen. Trotz einiger Mobilisierungserfolge gehörten selten mehr als ein Dutzend Leute zur Gruppe – die Fluktuation war und ist hoch. Die „Weltanschauung“ der JN der mobilisierten, jungen Klientel zu vermitteln, gelingt kaum. Zudem werden die organisatorischen Defizite sofort deutlich, wenn es für sie nicht nach Plan läuft. Das eröffnet Möglichkeiten für antifaschistische Praxis, wie die behinderte Anreise der Neonazis nach Bautzen zeigt.

    Dass die Gruppe in der Außenwahrnehmung (auch unter Antifaschist*innen) größer und professioneller wirkt, liegt nicht zuletzt an einer effekthascherischen Berichterstattung, die der Elblandrevolte nicht nur zu größerer Reichweite verhalf, sondern gleichzeitig Hochglanzbilder für die eigene mediale Inszenierung auf Instagram und TikTok lieferte. Auch deshalb sollten sich Antifaschist*innen die Frage stellen, inwieweit eine solche Thematisierung der Gruppe die richtige Intervention ist oder nicht viel mehr der Fokus auf die Zerschlagung ihres mobilisierbaren Umfelds gelegt werden sollte.

    1. Eine Woche später gab Max Wasner auf Instagram bekannt nicht mehr Teil der JN zu sein ↩︎

    #AlexanderWeigelt #BenjaminMoses #Elblandrevolte #EmelyKnobloch #FinleyPügner #HausMontag #JN #KurtAltrichter #MaxSchreiber