#jugendmode — Public Fediverse posts
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Ha, genau das war die Größe: 32-36. Mein erstes Paar Hosen waren ein Fehlkauf einer Kollegin meiner Mutter im Intershop, die ich dann haben konnte. Schwarze Kordhosen. Hatte ich von 14–16. Dann die braunen Kordhosen aus Dänemark. Die hatte ich von 16–21. Von 16–18 hatte ich sie praktisch jeden Tag an, danach war ich bei der Armee und hatte meistens grüne Sachen an, nur wenn ich raus durfte, die Hose. Sie war dann praktisch durchsichtig und wurde noch mal großflächig geflickt. Hab das gute Stück noch immer. Im Museum.
Zu hause trug ich immer einen Trainingsanzug, um die guten Hosen zu schonen. (Ja, ja, wenn #Lagerfeld wüsste. Aber dessen Welt war nie meine Welt und das ist auch gut so!)
Die Suche nach dem #Jugendweihe-Anzug war eine Qual. Bernau, Mitte. Überall. Die Geschäfte nannten sich #Jugendmode. Was es dort gab, war gruselig. Ein Freund hatte einen tollen blauen Cordanzug, aber entweder waren die gerade schon wieder alle in meiner Größe oder es gab sie erst nicht.
Schuhgröße. Das fiel nicht weiter auf, denn die Schuhe, die wir wollten, gab es für niemanden: Tramper und Römerlatschen. Habe aber welche gekriegt. Mit Glück.
Im Westen gab es das Problem mit der 47 dann in anderer Form: Bei Walmart gab es meine Schuhe bis Größe 45 sehr viel billiger als in anderen Läden. Im Westen geht es halt irgendwie, ist eben nur teurer, wenn man nicht der Norm entspricht.
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#Jugendmode 1774ff. – Das war der Kleidungsstil, den Goethe im Werther beschreibt und der viele Nachahmer bei den gebildeten jungen Männern der Zeit fand.
Entdeckten Schüler:innen so etwas heute wieder für sich neu…
#fedilz #backtoschool #Goethe #Werther #KarlWilhelmJerusalem