#jehova — Public Fediverse posts
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Alle Schrift ist von Gott eingegeben und (O. Alle von Gott eingegebene Schrift ist auch) nütze zur Lehre, (O. Alle Schrift ist von Gott eingegeben und (O. Alle von Gott eingegebene Schrift ist auch) nütze zur Lehre, (O. #Bibel
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auf welchen auch ihr gehofft, nachdem ihr gehört habt das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils, in welchem ihr auch, nachdem ihr geglaubt habt, versiegelt worden seidmit dem Heiligen Geiste der Verheißung,
Elberfelder Bibel 1905 - Eph 1,13Das gilt jetzt auch für euch, die ihr diese Wahrheit gehört habt, dass Gott euch aus dem Dreck #Bibel
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Er sprach aber zu allen: Wenn jemand mir nachkommen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf täglich und folge mir nach.
Elberfelder 1871, - Lukas 9,23Er sagte aber zu allen: „Wenn jemand hinter mir herkommen will, dann soll er sich selbst verleugnen und sein Kreuz tragen und mir folgen. #Bibel
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#Glaubenhttps://blog.thomas-pape.de/2020/09/07/sollte-er-sich-selbst-nicht-mehr-so-wichtig-nehmen/
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Ohne Vertrauen ist es aber unmöglich, Wohlgefallen zu erlangen. Denn es ist erforderlich, dass der sich Gott Zuwendende Vertrauen aufbringt, dass Er existiert und sich für die Ihn Aufsuchenden als Lohngeber erweist. #Bibel
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Und ihr sollt mir heilig sein, denn ich bin heilig, ich, Jehova; und ich habe euch von den Völkern abgesondert, um mein zu sein.
Elberfelder 1871 - Levitikus 20,26Werdet mir heilig, denn heilig bin ICH,
ich schied euch ab von den Völkern,
mein zu sein. #Bibel
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HErr, du bist würdig, zu nehmen Preis und Ehre und Kraft; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen haben sie das Wesen und sind geschaffen.
Luther 1545 - Offenbarung 4,11„Du bist es wert, dass man dir Respekt gibt, dass man dich lobt und zu dir betet. Denn du hast das Sagen über alles, was es gibt! #Bibel
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Du hast zu mir gesagt:
»Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst.
Ich will dich beraten und immer meinen Blick auf dich richten.«
Neue Genfer Übersetzung_2013 - Psalm 32,8Ich will dich unterweisen und dich lehren den Weg, den du wandeln sollst; mein Auge auf dich richtend, will ich dir raten. #Bibel
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Und siehe, der Stern, den sie im Morgenlande gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er kam und oben über dem Orte stand, wo das Kindlein war. Als sie aber den Stern sahen, freuten sie sich mit sehr großer Freude. #Bibel
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Er gibt dem Müden Kraft, und dem Unvermögenden reicht er Stärke dar in Fülle. Und Jünglinge ermüden und ermatten, und junge Männer fallen hin; aber die auf Jehova harren, gewinnen neue Kraft: sie heben die Schwingen empor wie die Adler; sie laufen und ermatten nicht, sie gehen und ermüden nicht. #Bibel
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Fern sei es von dir, so etwas zu tun, den Gerechten mit dem Gesetzlosen zu töten, so daß der Gerechte sei wie der Gesetzlose; fern sei es von dir! #Bibel
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Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott, und haßt seinen Bruder, so ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, wie kann der Gott lieben, den er nicht gesehen hat?
Elberfelder 1871 - 1 Joh 4,19–20Leute, lasst uns lieben! #Bibel
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Nur empöret euch nicht wider Jehova; und fürchtet ja nicht das Volk des Landes, denn unser Brot werden sie sein. Ihr Schirm (W. Schatten) ist von ihnen gewichen, und Jehova ist mit uns; fürchtet sie nicht!
Elberfelder 1871 – Numeri 14,9Nur empört euch nicht gegen Gott! Und ihr, ihr solltet die Bevölkerung dieses Landes nicht fürchten, denn unser Brot sind sie! Gewichen ist ihr Schatten von ihnen, da Gott mit uns ist, fürchtet sie nicht.
Samson Raphael Hirsch . Der Pentateuch – Numeri 14:9Nur wider den Ewigen steht nicht auf, so habt ihr das Volk des Landes nicht zu fürchten, denn eine Speise ist es uns: Es wich ihr Schirm von ihnen, mit uns aber ist der Ewige, fürchtet sie nicht!
Die Philippson-Bibel – 4.Mose 14:9Mein Wunsch wäre ja, dass alle Menschen wirklich wieder nur und ausschließlich Jehovah vertrauen würden – und eben nicht einer Kirche, einer Organisation und erst Recht nicht politischen Führern. Aber leider sind auch viele jüdische Menschen von „Irrlehrern“ auf die politische Ebene verschoben worden – anstatt auf Jehovah zu vertrauen. Es ist also so ähnlich wie in der Bibelstelle von 4.Mose: die Mehrheit vertraute nur auf das, was sie sehen konnten, nur auf die eigene Kraft und die eigenen Waffen. Wie schade!
Während die andern von Riesen, Anaksöhnen und dem Schwert sprachen, sprechen sie zentral von Gott: »Wenn Jahwe an uns Wohlgefallen hat, dann wird er uns in dieses Land bringen und es uns geben« (V. 8). »Wenn«: Aber dieses Wohlgefallen seid ihr im Begriff zu verspielen! Deshalb der dringende Ruf: »Empört euch bloß nicht gegen Jahwe!« (V. 9). Zugleich sprechen Josua und Kaleb dem Volk Mut zu: »Fürchtet euch nicht vor dem Volk des Landes!« Nach 5Mo 1,29ff hat Mose mit ähnlichen Worten ermutigt. Josua und Kaleb gebrauchen den drastischen Ausdruck: »wir werden sie verschlingen (wörtlich: sie sind unser Brot)«. Vgl. Dan 7,5. »Ihr Schatten ist von ihnen gewichen«: Im sonnenheißen Orient ist »Schatten« ein Wort für Schutz (vgl. Ps 17,8; 36,8; 57,2; 63,8; 91,1; 121,5; Jer 48,45). Warum sind Kanaans Einwohner schutzlos? Weil Gott sie preisgegeben hat. Dieser Gott, »Jahwe, ist mit uns«. Damit aber ist der Kampf längst entschieden. Für Furcht ist da kein Platz mehr. Der Mißbrauch des »Gott mit uns« in vielen Kriegen darf uns nicht die Augen vor der Wahrheit verschließen, daß Josua und Kaleb damals recht hatten.
Maier – Wuppertaler StudienbibelDas war der einzig richtige Standpunkt des Glaubens. Auch Josua und Kaleb nahmen nicht an, dass es selbstverständlich sei, dass das Volk das Land besitzen werde. Alles hing ihnen davon ab, ob der Herr es seiner Verheißung entsprechend [233] den Söhnen Israels schenken könne. Auch jede Gabe und Tat Gottes setzten immer eine ihnen entsprechende Herzensdisposition der Empfänger voraus. Diese fehlte aber Israel. Gott konnte unmöglich jenen Zustand rechtfertigen, den es augenblicklich einnahm. Daher baten sie es, sich nicht wider den Herrn aufzulehnen und sich nicht vor dem Volk des Landes zu fürchten. Denn sie hatten entdeckt, dass der Schatten, der Schirm, der die Bewohner so lange in ihrer Existenz gedeckt hatte, bereits von denselben gewichen sei. Die eigentliche Kraft sei gebrochen, wenn der Schein der Macht nach außen hin auch noch geblieben war. Aber mit Israel sei der Herr. Mit Gott wird aber auch das den Menschen Unmögliche möglich, und gewinnt ein Johannes selbst von der Insel seiner Verbannung aus die Glaubenszuversicht, dass der Herr alles neu zu machen vermag.
Jakob Kroeker – Das lebendige WortEmpöret euch nicht, dann braucht ihr nicht zu fürchten. Denn sie sind unsere Speise, wir essen sie wie eine Speise. Ihr Schatten ist gewichen, ihr Schild und ihre Stärke; die Gerechten unter ihnen sind gestorben, Ijob, der sie schützte (Sota 35a), andere Erklärung: der Schutz des Ewigen ist von ihnen gewichen.
Raschi – Kommentar zur ToraAn diesem Punkt „erschien die Herrlichkeit des HERRN in der Hütte des Stifts vor allen Kindern Israels“ (V. 10), um ein Todesurteil über sie zu fällen. Zuvor hatten Kaleb und Josua versucht, mit dem Volk zu argumentieren. Ihr Argument war erstens, dass Kanaan ein äußerst reiches und fruchtbares Land war, ein Land, in dem Milch und Honig fließen (V. 8). Wir haben es sorgfältig erkundet und wissen, wie gut es ist, berichteten sie. Zweitens, was die kanaanitischen Völker und Stadtstaaten betrifft, so beeindruckend sie auch erscheinen mögen, „sie sind Brot für uns; denn ihre Verteidigung ist von ihnen gewichen“ (V. 9). Ihre Verteidigung ist gewichen, das heißt wörtlich, ihr Schatten, ihr Schutz, ist verschwunden. Diese Völker waren unter ägyptischer Herrschaft gewesen. Ohne diesen militärischen Schutz waren sie nun unvorbereitet auf einen Angriff. „Sie sind Brot für uns“, d.h. wir werden sie auffressen. Deshalb „fürchtet sie nicht“ (V. 9). Das war eine kluge und genaue Analyse. Drittens, die entscheidende Tatsache für uns ist Gottes Segen: Er ist die bestimmende Kraft. Wenn Sie sich gegen Ihn auflehnen, wird Er Ihr wahrer Feind sein.
Rousas John Rushdony – Kommentare zum PentateuchRASHBAM
Michael Carasik . – Die Kommentatorenbibel
Ihr Schutz ist von ihnen gewichen. Sie haben kein Vertrauen mehr, um Zuflucht zu suchen, denn „alle Bewohner Kanaans waren entsetzt“ (Ex 15,15), seit das Meer für sie ausgetrocknet ist . Wie die Hure Rahab zu Josuas Spionen sagte: „Alle Bewohner des Landes zittern vor euch. Denn wir haben gehört, wie der Herr das Wasser des Schilfmeeres für euch ausgetrocknet hat, als ihr Ägypten verlassen habt“ (Josua 2:9).
IBN EZRA
Sie sind unsere Beute. Wir werden sie zum Mittagessen verspeisen. „Sind sie denn so töricht, all diese Übeltäter, die mein Volk verschlingen, wie sie Nahrung verschlingen?“ (Ps. 14,4). Ihr Schutz ist von ihnen gewichen. Selbst ein tapferer Mann beginnt zu fürchten, wenn er keinen Schild hat, der ihn schützt und ihm Schutz bietet.
NAHMANIDES
Nur dürft ihr nicht gegen den Herrn rebellieren. Eure Angst vor der Stärke der Einwohner ist Rebellion gegen den Herrn. Ihr habt Ägypten nicht aus eigener Kraft verlassen; es war „der Herr, euer Gott, der so Wunderbares für euch getan hat“ (Joel 2,26). Er hat euch versprochen, dass ihr die Kanaaniter vertreiben werdet, also glaubt daran und setzt es um. Habt keine Angst … denn sie sind unsere Beute. Selbst unter ganz natürlichen Bedingungen werden sie vor uns fallen. Denn die Furcht vor uns ist über sie gekommen, und sie werden sich von uns verzehren lassen wie Brot. Ihr Schutz ist von ihnen gewichen. Siehe den Kommentar von Raschi. Ibn Esra meint, dies bedeute: „Sie haben solche Angst vor uns, dass sie nicht einmal ihre Waffen und Rüstungen aufnehmen werden, um gegen uns zu kämpfen“ – was es wunderbar erklärt. Aber es könnte sein, dass sich der Text auf etwas bezieht, das wir kennen: „Die Nacht der Versiegelung“. Das Wort, das mit „Schutz“ übersetzt wird, bedeutet eigentlich Schatten, und in dieser Nacht wirft der Kopf eines Mannes, der im kommenden Jahr sterben wird, keinen Schatten. „Der Schatten hat sie bereits verlassen“; sie sind zum Tode verurteilt. Der Herr ist mit uns. Er ist es, der unter uns wohnt und wundersame Zeichen tut, die alle sehen können. Habt also keine Angst vor ihnen! Oder vielleicht bezieht sich „ihr Schutz“ auf ihren Schutz in der Höhe. Denn kein Volk fällt, ohne dass zuerst sein Engel gefallen ist. „An jenem Tag wird der Herr die Heerscharen des Himmels im Himmel und die Könige der Erde auf der Erde bestrafen“ (Jes 24,21). Siehe auch Daniel 10. „Ihr Schutz“ würde dann den Engel bedeuten, durch dessen Kraft die kanaanitischen Völker leben. „Aber der Herr wird sie stürzen, und er ist mit uns, also fürchtet euch nicht vor ihnen.“ So interpretiert der Midrasch „Wenn der Tag sanft weht und die Schatten fliehen“ (Hohelied 2,7; 4,6). Ich habe dies an anderer Stelle diskutiert.
ZUSÄTZLICHE KOMMENTARE
Ihr Schutz ist von ihnen gewichen. Der Heilige, der alle seine Geschöpfe beschützt, hat sie uns überlassen (Bekhor Shor). Das macht sie zu „unserem Brot“, dem Manna – denn als der Schatten (wie unser Vers wörtlich sagt) sich vom Manna entfernte, „wurde die Sonne heiß“ (wie Ex 16,21 uns sagt) „und es schmolz“ (Kimhi).
https://blog.thomas-pape.de/2026/09/02/nur-wider-den-ewigen-steht-nicht-auf/ #Bibel #Glaube #Glauben #Gott #JehovaAls Mose die Kundschafter aussandte, wies er sie an: „Seid guten Mutes“ (13:20). Dieser Satz wird in den Büchern Deuteronomium und Josua zum Motto der Eroberung werden. Wir alle wissen, dass Mut nicht die Abwesenheit von Angst ist, sondern die Fähigkeit, das zu tun, was getan werden muss, trotz der Ängste, die oft durchaus realistisch sind. Josua und Kaleb erkennen die Hindernisse auf dem Weg zum Gelobten Land, aber sie entscheiden sich, an ihnen vorbei zu schauen. Als sie das tun, sehen sie etwas, das die anderen Kundschafter übersehen: „Fürchtet euch nicht vor den Bewohnern des Landes, denn sie sind unser Brot; ihr Schatten ist von ihnen gewichen, und der Herr ist mit uns. Fürchtet euch nicht vor ihnen“ (14:9).
Russell Resnik – Tore zur Tora
„Ihr Schatten“ bezieht sich auf die schützende Hülle der heidnischen Götter, die die Kanaaniter anbeteten und die eigentlich dämonische Mächte waren. Wenn der Gott Israels naht, müssen diese Mächte fliehen. Die Kanaaniter werden sich schwach und verwundbar fühlen, wenn die Zeit des Kampfes kommt, aber nur das Auge des Glaubens kann dies im Voraus sehen. Das ist das Auge, das auf Gott und seine Verheißungen schaut und nicht auf äußere Umstände. Dann sieht es einen Weg durch die schwierigsten Umstände. -
Führe meinen Rechtsstreit und erlöse mich! belebe mich nach deiner Zusage! Fern von den Gesetzlosen ist Rettung, denn nach deinen Satzungen trachten sie nicht. Deiner Erbarmungen sind viele, Jehova; belebe mich nach deinen Rechten! Viele sind meiner Verfolger und meiner Bedränger; von deinen Zeugnissen bin ich nicht abgewichen. #Bibel
#Jehova
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Gesang Davids. Jehova ist mein Hirt, ich leide nicht Mangel. (2) Auf grünen Angern lagert er mich, zu stillem Wasser führt er mich.
de Wette Bibl - Psalm 23,1–2Psalm von Dawid. Der Ewige ist meint Hirt, ich darbe nicht.
Auf grasigen Auen lässt Er mich ruhen, an stille Wasser leitet Er mich. #Bibel
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#Glaubenhttps://blog.thomas-pape.de/2023/08/16/jehovah-ist-ein-hirte-ii/
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Er hat zu mir gesagt: „Ich finde es zu wenig, dass du als mein Mitarbeiter nur den Job hast, Israel wieder hochzubringen und alle zurück nach Hause zu führen, die von den Israeliten noch übrig geblieben sind. Darum werde ich dich zu einem Leuchtturm für alle Menschen machen. #Bibel
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#Glaubenhttps://blog.thomas-pape.de/2020/08/31/jesu-wirklicher-auftrag/
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Mein Umherirren zählst du. Lege in deinen Schlauch meine Tränen; sind sie nicht in deinem Buche?
Elberfelder Bibel 1905 - Psalm 56,8Du hast die Tage meiner Not gezählt, du hast meine Tränen gleichsam gesammelt und in deinem Buch verzeichnet. #Bibel
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#Glaubenhttps://blog.thomas-pape.de/2021/07/05/steht-es-nicht-in-deinem-buch/
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Der Herr ist denen nahe, (- Nun scheint er von ihnen gewichen. – Um sie zu erproben und ihre Verdienste zu mehren. – Sprichwörtlich für die besondere Fürsorge der göttlichen Vorsehung, die über die Gerechten waltet. Vergl. . – Weil dem ersten Tode der zweite der Verdammnis folgt. #Bibel
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#Glaubenhttps://blog.thomas-pape.de/2023/10/30/jehova-ist-nahe-denen-die-gebrochenen-herzens-sind-ii/
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Seitdem ich von eurem radikalen Vertrauen gehört habe und davon, wie sehr ihr alle andern Christen liebt, bin ich ständig dabei, mich bei Gott dafür zu bedanken! Ich bete auch ganz oft für euch!
Ich bitte dann Gott, er soll euch helfen, den Überblick zu behalten, damit ihr ihn immer besser kennenlernt und er euch zeigen kann, was er von euch will. #Bibel
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#Glaubhttps://blog.thomas-pape.de/2020/08/31/von-der-liebe-die-ihr-zu-allen-heiligen-habt/
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damit ihr prüfen möget, was das Vorzüglichere sei, auf daß ihr lauter und unanstößig seid auf den Tag Christi,
Elberfelder 1871 - Philipper 1,10Und darum bete ich, daß eureLiebe je mehr und mehr reich werde in Erkenntnis und aller Erfahrung, daß ihr das Unterschiedene prüfen möget, und daß ihr seid lauter und unanstößig auf den Tag #Bibel
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#Bibe -
Gott ist aber noch derber drauf als das. Er beweist seine Liebe für uns dadurch, dass Jesus für uns gestorben ist, obwohl wir sogar noch total dreckig und schlecht waren.
VolxBibel - Römer 5,8Gott aber empfiehlt seine eigene Liebe zu uns dadurch, daß Christus für uns starb, während wir noch Sünder waren. #Bibel
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Du tust deine Hand auf und sättigst alles Lebendige nach Begehr. (O. mit Huld; wie 5Mose 33,23)
Elberfelder 1871 - Psalm 145,16der du deine Hand öffnest
und alles Lebende sättigst mit Gefallen.
Buber & Rosenzweig - Psalm 145:16Du öffnest deine Hand und sättigst alles Leben mit Wohlgefallen. Du tust deine Hand auf und sättigst alles Lebendige nach Begehr. (O. #Bibel
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Demütiget euch vor dem Herrn, und er wird euch erhöhen.
Elberfelder 1871 - Jakobus 4,10Macht euch vor dem Herrn* niedrig und klein,
dann wird er euch groß machen.
BasisBibel - Jakobus 4,10Unterwerft euch Gott, macht euch klar, wie winzig ihr für ihn seid. Dann wird er euch aufheben und euch ganz groß machen! #Bibel
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#Glaubenhttps://blog.thomas-pape.de/2020/08/27/mich-niedrig-und-klein-machen/
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Denn nicht ein Gott (El) bist du, der an Gesetzlosigkeit Gefallen hat; bei dir wird das Böse (O. der Böse) nicht weilen. Denn nicht ein Gott (El) bist du, der an Gesetzlosigkeit Gefallen hat; bei dir wird das Böse (O. #Bibel
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Siehe da, euer Gott! Siehe, der Herr, Jehova, kommt mit Kraft, (Eig als ein Starker) und sein Arm übt Herrschaft für ihn; siehe, sein Lohn ist bei ihm, und seine Vergeltung geht vor ihm her. Er wird seine Herde weiden wie ein Hirt, die Lämmer wird er in seinen Arm nehmen und in seinem Busen tragen, die Säugenden wird er sanft leiten. #Bibel
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#Glaubenhttps://blog.thomas-pape.de/2020/08/26/er-traegt-die-babyschafe-auf-dem-arm/
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Befiehl (W. Wälze auf) Jehova deinen Weg und vertraue auf ihn! und er wird handeln; und er wird deine Gerechtigkeit hervorkommen lassen wie das Licht, und dein Recht wie den Mittag. #Bibel
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Behüte dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist; denn von ihm aus sind die Ausgänge des Lebens.
Elberfelder 1871 - Spr 4,23Mehr als auf alles andere achte auf deine Gedanken, denn sie entscheiden über dein Leben. #Bibel
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#Glaubenhttps://blog.thomas-pape.de/2021/12/22/achte-auf-deine-gedanken/
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Stärkt die schwachen Hände, und festigt die Knie, die wanken. Sagt zu denen, die ängstlichen Herzens sind: „Seid stark. Fürchtet euch nicht. Seht, euer eigener Gott, mit Rache wird er kommen, ja Gott mit Vergeltung. #Bibel
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#Glaubenhttps://blog.thomas-pape.de/2020/08/25/seid-stark-fuerchtet-euch-nicht/
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Und er führte sie heraus und sprach: Ihr Herren, was muß ich tun, auf daß ich errettet werde? Sie aber sprachen: Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden, du und dein Haus.
Elberfelder Bibel 1905 - Apg 16,30–31Dann führte er sie hinaus und fragte: »Ihr Herren, Götter oder Boten der Götter!a #Bibel
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#Glaubenhttps://blog.thomas-pape.de/2020/08/23/wer-ist-der-leiter-der-gemeinde/
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Alle, die meinen, sie hätten es drauf, sollen aufpassen, dass ihnen nicht die gleichen Sachen passieren.
VolxBibel - 1 Korinther 10,12Deshalb seid vorsichtig! #Bibel
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#Glaubenhttps://blog.thomas-pape.de/2020/08/22/ich-bin-in-der-wahrheit/
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Alle, die meinen, sie hätten es drauf, sollen aufpassen, dass ihnen nicht die gleichen Sachen passieren.
VolxBibel - 1 Korinther 10,12Deshalb seid vorsichtig! #Bibel
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Glaubt ihr echt, ich steh auf solche Aktionen? Meint ihr, das beeindruckt mich, wenn ihr auf Essen und Trinken verzichtet und dabei depressiv in der Ecke rumhängt und euch gammelige Klamotten anzieht? Bezeichnet ihr das als eine radikale Art zu beten, die ich geil finde? #Bibel
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#Glaubenhttps://blog.thomas-pape.de/2020/08/21/wie-sieht-unser-persoenlicher-gottesdienst-aus/
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Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht Jehova. Denn wie der Himmel höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. #Bibel
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How Jehovah’s Witnesses became the modern Knights Templar order
https://buymeacoffee.com/newscafe/how-jehovah-witnesses-became-modern-knights-templar-order
#religion #faith #corruption #jehova -
How Jehovah’s Witnesses became the modern Knights Templar order
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How Jehovah’s Witnesses became the modern Knights Templar order
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To Jehovah’s Witnesses: those 144,000 places in heaven are all already taken, given that millions upon millions of gullible people have already gone there.
So I’d say, just go and enjoy life!
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To Jehovah’s Witnesses: those 144,000 places in heaven are all already taken, given that millions upon millions of gullible people have already gone there.
So I’d say, just go and enjoy life!
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Und das Leben Saras war hundertsiebenundzwanzig Jahre; das waren die Lebensjahre Saras.
Elberfeld 1905 – 1.Mose 23,1Und es war die Lebensdauer Saras hundertsiebenundzwanzig Jahre, das sind die Lebensjahre Saras.
Neftali-Herz-Tur-Sinai – 1.Mose 23:1Als wir vor einigen Jahren im Aktivgottesdienst durch diese Kapitel gingen, hatte ich mir als Notiz abgespeichert:
Shavuah Tov, Chaverim. Der Thora-Teil dieser Woche heißt Chayei Sarah (ẖyy şrh), das ′′ Leben der Sarah,“ obwohl es (paradoxerweise) mit dem Bericht ihres Todes beginnt, und erzählt, wie die erste große Matriarchin des jüdischen Volkes in den Cave of Machpelah in Hebron, eine Beerdigungsstätte, die Abraham von Ephron, dem Hethitischen, gekauft hatte (Gen. 23:1-20). Da der Bericht über Sarahs Tod unmittelbar nach dem Bericht über das Beinaheopfer von Isaak (d.h. die Akeda) gegeben wird, verknüpfen einige der Weisen die Ereignisse zusammen, was darauf hindeutet, dass der Schock der Der Verlust ihres geliebten Sohnes durch die Hand ihres Mannes war einfach zu viel für sie, um es zu ertragen…
Gestern im Gespräch nach dem Aktivgottesdienst, kam es im Gespräch wieder zu dieser Frage.
Die Frage lautet also eigentlich: gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Kapiteln – und wie alt war Isaak – als er „gebunden werden sollte“? Also sind mehrere Jahre vergangen oder ist es zeitnah passiert?Zuerst einige Kommentare:
In Vers 1 werden das Alter und der Tod von Sarah angegeben: Sarah war hundertundsiebenundzwanzig [127] Jahre alt, als sie starb. Es ist bezeichnend, dass sie die einzige Frau in der ganzen Bibel ist, deren Sterbealter aufgezeichnet ist, was deutlich auf ihre besondere Stellung in der biblischen Geschichte hinweist. Ihre besondere Stellung wird auch durch die Art und Weise deutlich, wie sie später erwähnt wird; in Jesaja 51,1-2 wird Sarah erwähnt, ebenso wie Petrus in I. Petrus 3,5-6. Das bedeutet, dass Abraham zu diesem Zeitpunkt einhundertsiebenunddreißig [137] Jahre alt war. Das bedeutet auch, dass Isaak siebenunddreißig [37] Jahre alt war, als seine Mutter starb.
Arnold Fruchtenbaum – Genesis-KommentarEs betrug das Leben Saras hundert Jahre und zwanzig Jahre und sieben Jahre, darum steht das Wort Jahr bei jeder einzelnen Zahl, um dir zu sagen, dass jedes für sich gedeutet werden soll; mit 100 Jahren war sie wie mit 20 Jahren rein von Sünden; wie sie mit 20 Jahren nicht gesündigt hatte, da sie bis dahin noch nicht verantwortlich gewesen, so war sie auch mit 100 Jahren ohne Sünde; und mit 20 Jahren war sie wie mit 7 Jahren an Schönheit (Ber. rab.). Die Lebensjahre Saras, alle gleich an Güte.
Raschi – Kommentar zur Tora
In Kirjat Arba, nach den vier Riesen; dir dort waren (Ber. rab.). Achiman, Scheschai, Talmai und ihrem Vater; andere Erklärung, nach den vier Paaren, die dort begraben wurden, Mann und Frau, Adam und Chawa, Abraham und Sara, Jizchak und Ribka, Jakob und Lea (Ber. rab.). Abraham kam von Berscheba. Sara zu betrauern und sie zu beweinen; es schliesst sich der Tod Saras an die Bindung Isaaks an, weil durch die Nachricht von der Bindung, dass ihr Sohn zur Opferung bereit gewesen war und nur wenig daran gefehlt hatte, dass er geopfert wurde, ihr die Seele entfloh und sie starb (P. d. R. Elies. 32).Als Isaak geboren ist, kommt es nun endgültig zum Bruch mit Hagar und Ismael, die Abraham auf Veranlassung Saras (Gen 21,9f) und mit göttlicher Legitimation (Gen 21,11-13) wegschickt. In der Erzählung von der Bindung Isaaks (Gen 22,1-19) wird Sara nicht erwähnt (vgl. aber Bereschit Rabba 23,2; Midrasch Tanchuma, wo Saras Tod mit dem Erschrecken über die beinahe vollzogene Opferung ihres Sohnes begründet wird). Nach Saras Tod im Alter von 127 Jahren erfolgt ihre Bestattung in der bei → Hebron lokalisierten Höhle Machpela (Gen 23). Nach der Darstellung der Genesis handelt es sich dabei um ein Erbbegräbnis in einer von Abraham gekauften Höhle, die von da an (mit Ausnahme → Rahels, Gen 35,19) als Grablege für die → Erzeltern dient; vgl. Abraham (Gen 25,8-10), Isaak und → Rebekka (Gen 49,31), → Jakob (vgl. Gen 49,29ff; Gen 50,13) und → Lea (Gen 49,31).
WiBiLex: Das wissenschaftliche BibellexikonRabbinische Auslegungen
Hammer – Entering the High Holy Days: a guide to the origins, themes, and prayers
Während die Tora die Geschichte von Abrahams Prüfung erzählt, haben die Weisen sie als die Bindung Isaaks wiedergegeben. Verschiedenen midraschischen Auslegungen zufolge war Isaak siebenunddreißig Jahre alt, als Abraham ihm mitteilte, dass er geopfert werden solle, und er willigte unter Tränen und voller Trauer ein. Er ging wissentlich in den Tod, da dies Gottes Wille war. Hier ist der Text eines solchen Midrasch:
„Und er sah den Ort von weitem“ (Gen 22,4). Abraham sagte zu Isaak: „Siehst du, was ich sehe?“ Er antwortete ihm: „Ich sehe einen herrlichen und wunderschönen Berg, auf dem eine Wolke ruht.“ Er fragte die Diener: „Seht ihr etwas?“ Sie antworteten: „Wir sehen nichts.“ Da sagte er zu ihnen: „Bleibt hier bei dem Esel (Gen 22,5), denn der Esel sieht nichts und ihr seht nichts. Ihr seid nicht besser als er … Der Junge und ich werden dort hinaufgehen.“ … Was bedeutet „dort“? Wir werden sehen, was das Ergebnis des „dort“ ist, von dem Gott zu mir sagte: „Dort wird deine Nachkommenschaft sein“ (Gen 15,5).
„Wir werden anbeten und zu dir zurückkehren“ (Gen 22,5). Sein Mund sagte voraus, dass die beiden in Frieden zurückkehren würden. „Er nahm sogleich den Feuerstein und das Messer“ (Gen 22,6). „Sogleich sprach Isaak zu Abraham, seinem Vater: ‚Vater!‘, und er antwortete: ‚Ja, mein Sohn.‘ Und er sagte: ‚Hier ist der Feuerstein und das Holz; aber wo ist das Schaf für das Brandopfer?‘“ (Gen 22,7). In diesem Moment fürchtete sich Isaak sehr, denn er sah nichts, was geopfert werden könnte, und er ahnte, was geschehen würde. Er sagte: „Wo ist das Schaf für das Brandopfer?“ Abraham sagte: „Da du gefragt hast, hat der Heilige dich erwählt.“ Isaak sagte: „Wenn Er mich erwählt hat, ist mein Leben Ihm dargebracht, doch es betrübt mich sehr, dass mein Blut vergossen wird.“ Dennoch: „Und die beiden gingen gemeinsam weiter“ (Gen 22,8), der eine, um zu schlachten, und der andere, um geschlachtet zu werden.
Isaak war zum Zeitpunkt der „Bindung“ siebenunddreißig Jahre alt. „Sie kamen an den Ort, den Gott ihm genannt hatte. Abraham baute dort einen Altar; er schichtete das Holz auf; er fesselte seinen Sohn Isaak“ (Gen 22,9). Als er ihn gerade schlachten wollte, sagte Isaak zu ihm: „Aba [Vater], binde mir Hände und Füße fest, denn die Seele ist sehr eigensinnig. Wenn ich das Messer sehe, könnte ich mich wehren, und dann wäre das Opfer ungültig. Bitte füge mir keine Wunde zu [die es untauglich machen würde].“ Sofort „hob Abraham das Messer, um seinen Sohn zu schlachten“ (Gen 22,10). Isaak sagte zu ihm: „Aba, ich bitte dich, sag es meiner Mutter nicht, wenn sie am Rand einer Grube oder auf dem Dach steht, damit sie sich nicht hinunterstürzt und stirbt.“
Die beiden bauten den Altar, und er band ihn auf dem Altar fest und nahm das Messer, um ihn zu schlachten, und ein Viertel eines Baumstamms seines Blutes floss aus ihm heraus… Als er dies tat, „rief ihm ein Engel des Herrn vom Himmel zu: ‚Abraham! Abraham!‘“ (Gen 22,11). Warum rief er seinen Namen zweimal? Weil Abraham sich beeilte, die Schlachtung zu vollenden. „Und er sprach: ‚Erhebe deine Hand nicht gegen den Knaben‘“ (Gen 22,12). Er fragte ihn: „Wer bist du?“ Er antwortete: „Ein Engel.“ Er sagte zu ihm: „Als mir gesagt wurde: Nimm deinen Sohn … war es der Heilige selbst, der es mir sagte. Wenn Er mich aufhalten will, soll Er es mir selbst sagen!“ Sofort „rief der Engel des Herrn Abraham ein zweites Mal“ (Gen 22,15), weil er beim ersten Mal nicht hören wollte.
Da sprach Abraham zum Heiligen: „Herr des Universums, ein Mensch prüft einen anderen, wenn er dessen wahren Charakter nicht kennt, aber Du kennst die Natur eines jeden. Warum musst Du das tun?“ Er sprach zu ihm: „Nun weiß ich, dass du Gott fürchtest“ … (Gen 15,5). Sofort öffnete der Heilige den Himmel und sprach: „Bei mir selbst schwöre ich“ … (Gen 22,16). Abraham sprach: „Du hast geschworen, nun will ich schwören, dass ich diesen Altar nicht verlasse, bis ich dir alles gesagt habe, was ich sagen möchte.“ Er sprach zu ihm: „Sprich.“ „Hast du nicht zu mir gesagt: ‚Schau zum Himmel und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst … So soll deine Nachkommenschaft sein‘.“ … (Gen 15,5). Er sprach zu ihm: „Ja.“ Er sprach: „Von wem?“ Er sprach zu ihm: „Von Isaak.“ Er sprach zu ihm: „Ich hätte zu Dir sagen können: Gestern hast Du mir gesagt: ‚Denn durch Isaak soll dir Nachkommenschaft fortbestehen‘ (Gen 21,12), und jetzt sagst Du mir: ‚Opfere ihn dort als Brandopfer‘ (Gen 22,2). Aber ich habe meine Neigung unterdrückt und das nicht gesagt. Wenn nun Isaaks Nachkommen sündigen und in Not geraten, gedenke ihrer der Bindung Isaaks. Betrachte es so, als ob seine Asche vor Dir auf dem Altar verstreut wäre, und vergib ihnen und erlöse sie aus ihren Nöten.“
Da sprach der Heilige: „Du hast gesprochen. Nun bin ich an der Reihe. In Zukunft werden Isaaks Nachkommen gewiss vor Mir sündigen, und an Rosch Haschana werde Ich sie richten. Wenn sie wollen, dass Ich etwas Gutes an ihnen finde und an die Bindung Isaaks denke, sollen sie dieses Schofar vor Mir blasen.“ Abraham sagte zu Ihm: „Was ist ein Schofar?“ Er sagte zu ihm: „Schau dich um.“ Sofort „fiel sein Blick auf einen Widder, der sich mit den Hörnern im Gestrüpp verfangen hatte“ (Gen 22,13). Der Heilige sagte zu ihm: „Lass sie das Horn des Widders vor mir blasen, und ich werde sie retten und von ihren Verfehlungen erlösen.“
Manche Midraschim gehen sogar noch weiter und deuten an, dass Isaaks Blut tatsächlich vergossen wurde und dass er als Opfer verbrannt wurde und erst später wieder zum Leben erweckt wurde. Die Ähnlichkeiten zur christlichen Geschichte der Kreuzigung sind offensichtlich. War dies eine jüdische Reaktion auf die Behauptungen des Christentums oder gab es sie schon früher?13 Wie auch immer die Antwort lautet, der Zweck, dem die von den Weisen neu zusammengestellte Geschichte dient, unterscheidet sich deutlich von dem der ursprünglichen biblischen Geschichte. Sie stellt diese Tat nun als freiwilliges Martyrium dar und fungiert als Prototyp für spätere Erzählungen über jüdisches Martyrium (die sich erstmals in der Zeit der Makkabäer entwickelten und in der rabbinischen Periode weit verbreitet waren), für das Israel von Gott belohnt wird, der ihnen und ihren Sünden vergibt.
Die midraschischen Interpretationen der Akeidah-Geschichte fügen Rosch Haschana zudem einen wichtigen Aspekt hinzu: Als Abraham (als Gegenleistung für seinen Beweis absoluten Glaubens) verlangt, dass Gott den Kindern Isaaks Gnade erweise, willigt Gott ein und gibt Abraham das Widderhorn als Symbol seiner Vergebung. Wenn Rosch Haschana kommt, ist es Aufgabe der Kinder Isaaks, dieses Horn zu blasen und Gott so an ihre Verdienste zu „erinnern“. Die rabbinische Auslegung der Akeida-Geschichte verstärkt daher den Gedanken des „Erinnerns“ und verleiht dem Blasen des Schofars eine neue Bedeutung: „Rabbi Abbahu sagte: ‚Warum verwenden wir ein Widderhorn? Damit ich mich um deinetwillen an die Bindung Isaaks erinnere und es dir anrechne, als hättest du dich selbst vor mir auf dem Altar gebunden.‘ “
Der abschließende Abschnitt der Tora-Lesung für den zweiten Tag, der Maftir, ist derselbe wie für den ersten Tag: 4. Mose 29,1–6.Abraham bindet Isaak (עקדה – Aqedah) nach Targum Pseudo-Jonathan
Schröter & Zangenberg – Texte zur Umwelt des Neuen Testaments
Und es geschah nach diesen Ereignissen, dass Isaak und Ismael miteinander stritten. Ismael sagte: »Es ist billig, dass ich meinen Vater beerbe; denn ich bin sein erstgeborener Sohn.« Und Isaak sagte: »Es ist billig, dass ich meinen Vater beerbe; denn ich bin der Sohn Sarahs, seiner Frau, und du bist der Sohn Hagars, der Dienerin meiner Mutter.« Ismael erwiderte und sprach: »Ich bin gerechter als du. Denn ich wurde beschnitten mit 13 Jahren, und wäre es mein Wille gewesen, mich zu weigern, hätte ich mich nicht zur Beschneidung bereitgestellt; du aber bist beschnitten worden mit acht Tagen. Wenn du (schon) Verstand besessen hättest, vielleicht hättest du dich nicht zur Beschneidung bereitgestellt.« Isaak antwortete und sprach: »Bin ich nicht am heutigen Tage 37 Jahre alt geworden? Wenn der Heilige, gepriesen sei er, alle meine Gliedmaßen forderte, würde ich mich nicht weigern.«
Augenblicklich wurde diese Rede gehört vor dem Herrn der Welt, und augenblicklich versuchte das Wort JHWHs Abraham und sprach zu ihm: »Abraham!« Und der sprach: »Hier bin ich.« Und Gott sprach: »Nimm jetzt deinen Sohn, deinen einzigen, den du liebst, den Isaak, und begib dich ins Land des Gottesdienstes und opfere ihn dort als ein Brandopfer auf einem der Berge, den ich dir sagen werde.« Und Abraham machte sich am frühen Morgen auf und sattelte seinen Esel und nahm seine zwei jungen Diener, Eliezer und Ismael, mit sich, und den Isaak, seinen Sohn. Und er spaltete das Holz des Olivenbaums und des Feigenbaums und der Palme, die geeignet sind für das Brandopfer; und er erhob sich und begab sich an den Ort, den JHWH ihm genannt hatte. Am dritten Tag erhob Abraham seine Augen und sah eine Wolke der Herrlichkeit rauchen auf dem Berg, und er erkannte sie von ferne. Und Abraham sprach zu seinen Burschen: »Bleibt ihr hier mit dem Esel, und ich und der Junge wollen dorthin gehen, um herauszufinden, ob erfüllt wird, was mir versprochen wurde – so zahlreich soll deine Nachkommenschaft sein – und wir wollen uns niederwerfen zur Anbetung vor dem Herrn der Welt und wieder zu euch kommen.Isaak, der im fünfundzwanzigsten Lebensjahr war. Dies ist eine wesentliche Ergänzung zum biblischen Bericht über die Akeda. Die Bibel (Gen 22,5) bezeichnet Isaak als Jungen; Philo (Abraham 176) bezeichnet ihn als Kind. Laut Jub. 17,15 war Isaak 23 Jahre alt. Sein Alter zum Zeitpunkt der Akeda wird in der rabbinischen Literatur unterschiedlich angegeben (37, 36, 27, 26). Nach dem Adler-Manuskript von Gen. Rab. 56,8 war er 26 Jahre alt. Der Tg. Ps.-J. zu Gen. 22,1 gibt an, dass er 37 Jahre alt war. Josephus erwähnt sein Alter vermutlich, weil er es für wichtig hielt, deutlich zu machen, dass Isaak kein bloßer Junge war, sondern ein erwachsener Mann, der in der Lage war, eine bewusste Entscheidung zu treffen. Dies ist für Josephus besonders wichtig angesichts der Tatsache, dass Iphigenie – mit der Isaak von seinen griechischen Lesern wahrscheinlich verglichen würde – als junges Mädchen dargestellt wird, das kaum im heiratsfähigen Alter ist, offenbar deutlich jünger als 25, vielleicht nicht älter als 12 bis 14 Jahre. Josephus möchte betonen, dass Isaaks Handlung, sich bereitwillig dem Opfer zu unterwerfen, die fromme Entscheidung eines reifen Mannes ist. Dass Isaak ein erwachsener Mann ist, der bewusst handelt, mindert den Schrecken, den eine solche Geschichte bei Josephus’ Lesern hervorrufen würde, wenn man nach Lukrez’ Kommentaren (1.101) in seiner Nacherzählung der parallelen Geschichte von Iphigenie urteilt
Feldman – The Akedah – Outside the Bible: Ancient Jewish Writings Related to Scripture: Commentary
den Altar aufbaute. Die Dramatik wird hier dadurch verstärkt, dass Isaak in Josephus’ Version den Altar für sein eigenes Opfer errichtet, während in der Bibel Abraham den Altar für das Opfer baut (Gen 22,9).IBN EZRA
Carasik – The Commentators’ Bible – Genesis: Introduction and Commentary
Er fesselte seinen Sohn Isaak. Unsere Weisen sagen, Isaak sei 37 Jahre alt gewesen, als er gefesselt wurde, und wenn dies unsere Überlieferung ist, akzeptieren wir sie. Aber die Logik sagt, dass dies nicht stimmen kann. Wenn es so wäre, müsste hier auch Isaaks Rechtschaffenheit hervorgehoben werden. Sein Lohn hätte doppelt so hoch sein müssen wie der seines Vaters, da er sich bereitwillig zur Schlachtung angeboten hat. Aber im Text steht nicht das Geringste über Isaak. Andere sagen, er sei 5 Jahre alt gewesen, was ebenfalls unmöglich ist – er trug „das Holz für das Brandopfer“ (V. 6). Das plausibelste Szenario ist, dass er fast 13 Jahre alt war und dass sein Vater ihn gegen seinen Willen zwang, sich fesseln zu lassen. Die Tatsache, dass sein Vater ihm verheimlichte, was geschah, beweist dies: „Gott wird schon für das Schaf für sein Brandopfer sorgen, mein Sohn“ (V. 8). Hätte er gesagt: „Du bist das Brandopfer“, wäre er vielleicht weggelaufen.
…
RASHI
Sarahs Lebenszeit – die Dauer von Sarahs Leben – betrug einhundertsiebenundzwanzig Jahre. Im Hebräischen heißt es wörtlich: „hundert Jahre und zwanzig Jahre und sieben Jahre“. Das wurde so geschrieben, damit jeder der drei Teile der Zahl separat interpretiert werden kann: Mit 100 war Sarah so frei von Sünde wie eine 20-Jährige (denn eine 20-Jährige unterliegt keiner Strafe für Sünde); und mit 20 war sie so schön wie eine 7-Jährige. So waren „die Lebensjahre Sarahs“ (dieser Satz beendet den Vers; siehe OJPS) – alle gleichermaßen gut.
RASHBAM
Saras Lebenszeit. Obwohl die Lebensdauer anderer Frauen nicht angegeben wird, musste die von Sara angegeben werden, da es notwendig war, ihren Tod im Zusammenhang mit dem Erwerb der Höhle zu erwähnen. Daher wird auch ihr Alter bei ihrem Tod erwähnt, da uns bereits mitgeteilt wurde, dass sie 90 war, als sie ein Kind zur Welt brachte.
IBN EZRA
Saras Leben. Beachte, dass „Leben“ im Hebräischen ein Wort im Plural ist; es kommt nie im Singular vor. Einhundertsiebenundzwanzig Jahre. Es ist üblich, die größten Einheiten der Zahl an den Anfang zu stellen, obwohl wir in manchen Fällen das Gegenteil finden: „Die Lebensspanne Jakobs betrug sieben Jahre und vierzig und einhundert Jahre“ (47:28).
KIMHI
Saras Lebenszeit – die Spanne von Saras Leben – betrug einhundertsiebenundzwanzig Jahre. Wie bei Abraham und Ismael wiederholt sich im Hebräischen das Wort „Jahre“ dreimal. Dies gilt als stilistisches Merkmal der heiligen Sprache. In allen drei Fällen gibt es einen weiteren Ausdruck, der diese Jahre als die Lebensjahre der Person identifiziert – hier: „Das waren die Lebensjahre Saras“ (OJPS) –, vielleicht um uns wissen zu lassen, dass sie genau diese Anzahl von Jahren lebten, auf den Tag genau, etwas, das (nach unseren Weisen) Gott den Gerechten gewährt.
NAHMANIDES
Saras Lebenszeit – die Spanne von Saras Leben – betrug einhundertsiebenundzwanzig Jahre. Raschis midraschische Erklärung ist nicht korrekt. Abrahams Alter bei seinem Tod wird genau auf dieselbe Weise angegeben, ebenso wie das von Ismael. Waren alle Jahre von Ismael gleichermaßen gut? Er war anfangs böse und tat schließlich Buße. Außerdem kann der Sinn der Auflistung jeder Zahl als separate Jahreszahl nicht darin bestehen, zu sagen, dass sie alle gleich waren, sondern darin, sie voneinander zu unterscheiden. Die Erklärung – einschließlich der Erklärung dafür, warum im Hebräischen von „hundert Jahren“ und „zwanzig Jahren“ (beides im Singular) und dann von „sieben Jahren“ (im Plural) die Rede ist – muss eine sprachliche sein. Auf jeden Fall ist dies nicht die Quelle des Midrasch in Genesis Rabbah; dieser basierte auf dem überflüssigen Zusatz am Ende des Verses (siehe OJPS) mit den Worten „die Lebensspanne Saras“. Wie du siehst, gibt es keinen solchen Midrasch zu 25:7, da dieser Vers keine solche Wiederholung enthält.
WEITERE ANMERKUNGEN
Saras Lebenszeit. Wörtlicher übersetzt: „Die Jahre Saras waren“ (vergleiche OJPS). Aber für diejenigen, die Gematria mögen: Der Zahlenwert von „waren“ (ויהיו) ergibt die Anzahl von Saras Jahren: 37, Isaaks Alter zum Zeitpunkt der Bindung, als sie starb. Wer keine Kinder hat, wie es bei Sarah bis zum Alter von 90 Jahren der Fall war, gilt als tot (Hizkuni). Die Lebensspanne von Sarah. Manche sagen, dies bedeute, dass sie ihre volle Lebensspanne gelebt habe, was laut den Weisen bei Abraham nicht der Fall war. Er hätte 180 Jahre leben sollen, so wie Isaak, starb aber mit 175, damit er nicht mitansehen musste, wie Esau auf die schiefe Bahn geriet (Abarbanel). Einhundertsiebenundzwanzig Jahre. Mit 20 war sie so schön wie eine 7-Jährige, denn wie eine 7-Jährige war sie schön, ohne Make-up zu tragen, was die meisten 20-Jährigen tun. Beachte aber, dass Raschis Kommentar eigentlich das Gegenteil des Midrasch ist, der besagt, dass sie mit 100 genauso schön war wie mit 20 und mit 20 genauso sündenfrei wie mit 7 (Hizkuni). Mir scheint, dass ihr Leben in drei Abschnitte unterteilt ist, weil sie körperlich jugendlich blieb bis zum Alter von 100 Jahren, als sie ein Kind zur Welt brachte; die nächsten 20 Jahre verbrachte sie zwar älter, aber aktiv; und dann verbrachte sie 7 Jahre im hohen Alter. Dies sind die Lebensphasen, die Avicenna beschreibt. Aber alle drei Phasen waren gut und könnten daher als ihr „Leben“ bezeichnet werden – denn Jahre der Trauer und des Schmerzes können nicht als Leben bezeichnet werden (Abarbanel).Frage: Wie alt war Isaak, als Abraham ihn beinahe opferte?
Got Questions Ministries – Got Questions? Bible Questions Answered
Antwort: Um Abrahams Glauben auf die Probe zu stellen, befahl Gott ihm einst, seinen verheißenen Sohn Isaak zu opfern. Die Bibel gibt nicht genau an, wie alt Isaak war, als er und sein Vater sich auf den Weg nach Moriah machten, um das Opfer zu bringen. Da die Schrift zu diesem Thema schweigt, müssen wir zu dem Schluss kommen, dass die Kenntnis von Isaaks Alter keinen Einfluss auf unser Verständnis der Passage oder auf unsere Auffassung der Lektion hat, die Gott uns lehren will. Aber um die Neugier zu stillen, können wir aus dem Text einige Hinweise auf Isaaks Alter gewinnen.
Ein Hinweis findet sich in Genesis 22,7, wo Isaak Holz und Feuer bemerkt, aber, da er kein Tier sieht, Abraham danach fragt. Das deutet darauf hin, dass Isaak zumindest alt genug ist, um zu wissen, wie der richtige Opferablauf aussieht, und aufmerksam genug, um seinen Vater danach zu fragen. Das sagt uns allerdings nicht allzu viel über sein Alter, da es möglich ist, dass selbst ein kleines Kind dies bemerkt hätte.
Einige Grenzen lassen sich aus der Chronologie von Saras Leben ableiten. Sara brachte Isaak zur Welt, als sie 90 Jahre alt war (Genesis 17,17). Sara schickte Ismael fort (irgendwann vor dem Vorfall am Moriah), nachdem Isaak „entwöhnt“ war (Genesis 21,8–10). Im Allgemeinen fand das Entwöhnen irgendwo zwischen dem 2. und 5. Lebensjahr statt. Sarah starb (irgendwann nach dem Vorfall am Moriah) im Alter von 127 Jahren. Das bedeutet, dass Isaak älter als 4 oder 5 und jünger als 36 oder 37 war, als er als Opfer dargebracht wurde. Die Formulierungen „eine lange Zeit“ in Genesis 21,34 und „einige Zeit später“ in Genesis 22,1 deuten darauf hin, dass zwischen Isaaks Geburt und der Reise nach Moriah eine beträchtliche Zeitspanne verging. Isaak war also sicherlich kein älterer Mann, als er als Opfer dargebracht werden sollte, aber er war auch kein Kleinkind.
Ein weiterer Hinweis darauf, wie alt Isaak war, findet sich in Genesis 22,2, wo Abraham angewiesen wird, nach Moriah zu reisen – eine drei- oder viertägige Reise. Die zurückzulegende Entfernung lässt sicherlich darauf schließen, dass Isaak alt genug war, um für sich selbst zu sorgen und seinem über 100-jährigen Vater auf einer solchen Reise zu helfen.
Der Begriff „Junge“ oder „Knabe“, der für Isaak verwendet wird (Genesis 21,5.12), ist die Übersetzung eines flexiblen hebräischen Begriffs, der sich nicht unbedingt auf einen kleinen Jungen bezieht. Vielmehr umfasst der Begriff ein breites Spektrum an Bedeutungen – vom Säugling (z. B. Exodus 2,6; 2. Samuel 12,16) bis hin zu einem jungen Mann (z. B. Absalom in 2. Samuel 14,21; 18,5). Er kann sich sogar auf einen „Verwalter“ oder „Diener“ (z. B. 2. Samuel 16,1) sowie auf einen „unteren Offizier“ (1. Könige 20,14, 15, 17, 19). In Genesis 22,5 werden die Diener, die Abraham und Isaak begleiteten, als „junge Männer“ bezeichnet (Genesis 22,3, 5, 19, ESV). Das Wort, das mit „junge Männer“ übersetzt wird, ist dasselbe Wort, das in den Versen 5 und 12 für Isaak verwendet wird.
Der wohl nützlichste Hinweis darauf, wie alt Isaak war, findet sich in Genesis 22,6. Als sie den Berg hinaufsteigen, ist Isaak derjenige, der den großen Holzstapel trägt. Holz, das für ein Brandopfer ausreichte, muss ziemlich schwer gewesen sein. Diese Tatsache sagt uns, dass Isaak kein kleines Kind war, als er geopfert werden sollte; er war mindestens ein kräftiger Teenager. Isaaks Alter verleiht der Geschichte zudem eine interessante Dimension. Wenn er stark genug war, das Holz den Berg hinaufzutragen, dann war er wahrscheinlich auch stark genug, sich der Opferung zu widersetzen und Abraham abzuwehren, wenn er das gewollt hätte. Die Tatsache, dass Isaak sich fesseln und auf den Altar legen ließ (Vers 9), zeigt, dass Isaak seinem Vater weiterhin vertraute.
Mehrere Kommentatoren haben sich zu der Frage geäußert, wie alt Isaak war, als er geopfert werden sollte: 18 bis 20 Jahre alt (Leupold, 1:625); 25 Jahre alt (Josephus, 1.13.2); etwa 33 Jahre alt (Adam Clarke, 1:140); und über 20 Jahre alt (Jamieson, Fausset und Brown, S. 29).
Betrachtet man alle Hinweise, kann man mit Sicherheit sagen, dass Isaak ein junger Mann – und kein kleiner Junge – war, als Abraham versuchte, ihn auf dem Berg Moriah zu opfern.Genesis 23 dreht sich ganz um den Tod von Sarah. Dass sie alt ist, ist dem Leser des Buches wohlbekannt, doch ist man dennoch von ihrem Tod überrascht. Nachdem Abraham früh aufgestanden ist und Isaak sowie seine Knechte mit zum Berg Moriah genommen hat, gibt es keinen Hinweis darauf, dass Sarah und Isaak sich wieder gesehen haben. Isaak, wie du dich erinnern wirst, ist auf dem Rückweg nicht dabei. Man ist versucht, diese riesige Lücke in der Erzählung zu füllen. Wie hat Sara ihre Abwesenheit bemerkt? Man kann sich kaum vorstellen, dass sie, die so schrecklich lange auf die Freude und das Lachen gewartet hatte, die ihr ein Sohn bringen würde, und die so eifersüchtig auf das Wohlergehen ihres Sohnes gegenüber Ismael war, Abrahams Entscheidung, ihn zu opfern, einfach so hingenommen hätte. Sicherlich, so denkt man, schlich sich Abraham ohne das Wissen seiner Frau davon. Wartete sie mit wachsender Angst, als sie nicht nur feststellte, dass sie fort waren, sondern auch, dass sie die Opfergeräte mitgenommen hatten, ohne dass ein Tier zum Opfern dabei war? War sie wütend? Von Trauer überwältigt? Einfach nur verwirrt? Starb sie an Kummer und dem Trauma, das Abrahams Gehorsam bei ihr auslöste? War sie vielleicht das eigentliche Opfer der Akeda?
Cotter – Berit Olam Studies in Hebrew Narrative and Poetry
Niemand, der sich mit der Geschichte von Saras Tod auseinandersetzt, sollte Raschis Kommentar zu Genesis 23,3 ignorieren: „Und der Tod Saras wurde neben die Bindung Isaaks gestellt, denn durch die Ankündigung der Bindung, dass ihr Sohn zur Schlachtung vorbereitet und beinahe geschlachtet worden war, verließ ihre Seele sie und sie starb.“
Dieser kurze Kommentar des großen Kommentators aus dem 13. Jahrhundert hat selbst eine lange Geschichte und spiegelt eine Reihe früherer Midraschim wider, von denen jeder ein anderes Licht auf diesen tragischen Text wirft. Betrachte diese Version aus Pirkei de Rabbi Eliezer:
Als Abraham vom Berg Moriah kam, war Samael (Satan) wütend, dass es ihm nicht gelungen war, sein Verlangen zu verwirklichen, Abrahams Opfer zu vereiteln. Was tat er? Er ging hin und sagte zu Sarah: „Ach, Sarah, hast du nicht gehört, was in der Welt geschehen ist?“ Sie antwortete: „Nein.“ Er sagte: „Dein alter Mann hat den Jungen Isaak genommen und ihn als Brandopfer geopfert, während der Junge in seiner Hilflosigkeit weinte und jammerte [wörtlich: denn er konnte nicht gerettet werden].“ Sofort begann sie zu weinen und zu jammern. Sie weinte drei Schluchzer, entsprechend den drei Tekʾiah-Tönen des Schofars, und sie jammerte (Yelalot) dreimal, entsprechend den Yevava, den Stakkato-Tönen des Schofars. Dann gab sie den Geist auf und starb. Abraham kam und fand sie tot, wie es heißt: „Und Abraham kam [wörtliche Übersetzung], um um Sarah zu trauern und sie zu beklagen.“
Zornberg kommentiert diese Passage dahingehend, dass der Schrei des Schofars, der Widderhorn-Trompete, die in der jüdischen Liturgie verwendet wird, die Möglichkeit der Erlösung, der symbolischen Stellvertretung, verkündet. Der Widder hat den Platz Isaaks eingenommen, und das stellvertretende Opfer wurde von Gott angenommen. Doch gleichzeitig verkündet es, dass Isaak in Saras Augen nicht gerettet wurde, sodass die Schreie der Verzweiflung über ihren Verlust für immer mit der Verkündigung der Erlösung vermischt sind. Erlösung und Verlust sind irgendwie untrennbar miteinander verflochten. Ein anderer Midrasch zielt auf einen anderen, aber nicht davon losgelösten Punkt ab. Abrahams Freude über die Rettung seines Sohnes wird durch den Verlust seiner Frau getrübt. Wahre, uneingeschränkte Freude ist nicht für diese Welt bestimmt, sondern für die Zukunft reserviert. Hier erkennt man den Schwindel, „der aus der Möglichkeit entsteht, dass es anders hätte kommen können, dass es gar nicht hätte sein können.“
Wenn Sara an dem Schwindel stirbt, der durch den Schmerz der Erkenntnis verursacht wird, dass die Welt, die sie für so fest hielt, überhaupt keine Festigkeit in sich hat, führt dies auch zur Möglichkeit, dass der Segen Wirklichkeit wird. Durch ihren Tod hat Abraham die Gelegenheit, zumindest ein wenig von dem Land zu besitzen, das ihm so lange versprochen wurde, in dem er so lange gelebt hat, aber immer nur geduldet, da er bis jetzt trotz seines sonstigen Reichtums nichts davon besaß.
Natürlich ist all dies eher eine Spekulation, die weniger durch den biblischen Text, der heute vor uns liegt, als durch die Lücken in diesem Text hervorgerufen wird. Während wir diese Kapitel am Ende von Abrahams Leben weiterlesen, werden wir weiterhin sehen, dass es Lücken im Überfluss gibt.
Die NRSV glättet den Bericht über Saras Tod, mit dem das Kapitel beginnt. Diese Wiederholung, die sich auch in den Todesanzeigen von Abraham und Ismael wiederfindet, dient dazu, Saras Bedeutung zu unterstreichen und hervorzuheben. Außerdem ist sie die einzige Frau in der Bibel, deren Lebensdauer aufgezeichnet ist, was ihre einzigartige Bedeutung in der Geschichte dieses auserwählten Volkes weiter unterstreicht. Eine wörtliche Übersetzung des Hebräischen würde lauten:
Und Sarahs Leben betrug hundert Jahre und zwanzig Jahre und sieben Jahre: die Lebensjahre Sarahs (23:1, AT; wayyihyû ḥayyê śārâ mēʾâ šānâ wéʿeśrîm šānâ wĕšebaʿ šānîm šĕnê ḥayyê śārâ).
Der Hintergrund des Kapitels ist Abrahams Status als Fremder. Dieses Thema wird gleich zu Beginn eingeführt, als uns erzählt wird, dass Sara in Kirjat-Arba (ein anderer Name für Hebron) im Land Kanaan starb. So bleibt Abraham nach all dieser Zeit und trotz der wiederholten Verheißungen Gottes ein Außenseiter in einem Land, in dem er nichts besitzt. Der Tod Saras ist provokativ, da angemerkt wird, dass Abraham „kam“, um um sie zu trauern.122 Warum war er in Beerscheba und sie in Hebron? Wie könnte diese Lücke geschlossen werden? Man kann es nicht sagen, da die Bibel zu dieser überraschenden Trennung schweigt.
Die folgenden Dialoge sind reich an altorientalischer Rechtsterminologie und -praxis. Das beginnt gleich zu Beginn, als Abraham sich in 23,4 als gēr-wĕtôšāb ʾānōkî ʿimmākem („Ich bin ein Fremder und Gast bei euch“) vorstellt. Er lebt in ihrer Mitte, gehört aber nicht zu den Hethitern, und da er keinen Besitz hat, hat er keine gesetzlichen Rechte (siehe auch 12,10; 19,9). Aus Höflichkeit und dank seiner Geschicklichkeit in der indirekten Rhetorik, bei der man nicht zu unmittelbar oder direkt sagt, was man will, bittet er nicht darum, Grundbesitz zu kaufen, sondern bittet stattdessen um eine „Zuweisung von Grundbesitz für ein Grab“ (ʾăḥuzzat-qeber), was einen dauerhaften rechtlichen Besitz impliziert.Hier eine zusätzliche Abfrage Logos-KI
Hier nun meine persönliche Zusammenfassung:
Wenn man die unterschiedlichen Meinungen der Midrasch liest, dann versteht man vielleicht besser, warum Jesus die „mündliche Tora“ und die „Überlieferungen“ so streng anleht!
https://blog.thomas-pape.de/2026/05/25/wie-alt-war-isaak/ #Bibel #Glaube #Glauben #Jehova
Wenn wir uns ganz ruhig mit dem Gedanken auseinander setzen, dann kommt man zu folgendem logischen Schluß: wenn Sara gestorben wäre, weil sie von der Bindung ihres Sohnes gehört hat, dann wäre ja Jehova, der den Auftrag dazu gab, für den Tod Saras verantwortlich! Und Abraham wäre an Saras Tod schuldig, denn wenn er der Stimme Gottes Ungehorsam gewesen wäre, dann hätte sein Sohn „den Schock der Bindung“ nicht erleben müssen, und Sara wäre dann nicht an dem Bericht gestorben!
In dem Tatsachenbericht der „Bindung Isaaks“ wird Isaaks Leben durch den Tod eines Widders ausgelöst. Hätte der Allmächtige dann nicht auch Sara „ausgelöst“? Oder war ER dazu nicht in der Lage?
Oder?
Ja, eben ODER: zwischen den Bericht der Bindung und dem Tod sind viele Jahre! und der Tod Saras hat NICHTS mit der „Bindung Isaaks“ zu tun, Der einzige, der daran interessiert ist, den Tod Saras an den Gehorsam von Abraham zu verknüpfen ist „der Samael“ -
Ich bin gesucht worden von denen, die nicht nach mir fragten; ich bin gefunden worden von denen, die mich nicht suchten. (O. Ich war zu erfragen für die, welche nicht fragten; ich war zu finden für die, welche mich nicht suchten) Ich sprach: Hier bin, ich, hier bin ich! zu einer Nation, die nicht mit meinem Namen genannt war. (And l.: die meinen Namen nicht anrief)
Ich habe den ganzen Tag meine Hände ausgebreitet zu einem widerspenstigen Volke, welches seinen eigenen Gedanken nach auf dem Wege wandelt, der nicht gut ist.
Elberfelder 1871 – Jesaja 65,1–2Ich ließ mich erfragen von denen, die nicht nach mir fragten, ich war zu finden für die, die mich nicht suchten; ich sprach: Hier bin ich, hier bin ich! zu einem Volk, das nicht meinen Namen anrief. Meine Hände streckt’ ich aus alle Tage nach einem widerspenstigen Volk, das wandelt den Weg, der nicht gut, seinen eigenen Gedanken nach,
Die Philippson-Bibel – Jesaja 65:1–2Ich war zu beforschen
für sie, die nicht fragten,
ich war zu finden
für sie, die mich nicht suchten,
ich sprach: Hier bin ich! hier bin ich!
zu einem Stamm, der meinen Namen nicht anrief,
ich breitete all den Tag meine Hände
zu einem abwendigen Volk,
die gehn den nichtguten Weg,
ihren eignen Planungen nach!
Buber & Rosenzweig – Jes 65,1–2ICH war zugänglich für die, die nicht nach mir fragten; ich liess mich finden von denen, die mich nicht suchten. Zu einem Volke, das meinen Namen nicht anrief, sprach ich: Da bin ich! Da bin ich!
Ich streckte meine Hände allezeit aus nach einem störrischen, widerspenstigen Volke, das auf schlimmem Wege geht, seinem eignen Sinne folgend,
Zürcher 1931 – Jes 65:1–2suchten (…) fragten: Die LXX dreht die Reihenfolge der Verben um (vgl. 60,3).
Septuaginta Deutsch: Erläuterungen und Kommentare zum griechischen Alten Testament
Völkerschaft: In V.1b ist nach dem MT (»ein Volk, das nicht nach meinem Namen gerufen wurde [ קֹרָא])« ein Fremdvolk gemeint (vgl. Röm 10,20). Nach der LXX ist jedoch Israel im Blick, das Volk, das den Namen Gottes nicht anrief. Das hier vorausgesetzte קָרָא dürfte ursprünglich sein.
Volk, das ungehorsam war und widersprach: Die LXX gibt סוֹרֵר (»widerspenstig«) vielleicht unter dem Einfluss von 50,5 durch ein Hendiadyoin wieder.65,1 Hier beginnt die Antwort des HERRN auf das vorangegangene Gebet (63,15–64,12). In diesem Zusammenhang spricht der erste Vers über Israels Fehler, Gott nicht zu suchen, und über seine Weigerung, Gottes Ruf zu folgen. Aber Paulus wendet ihn in Römer 10,20 auf den Ruf an die Heiden an: »Ich bin von denen gefunden worden, die mich nicht suchten; ich bin denen offenbar geworden, die nicht nach mir fragten.«
MacDonald – Kommentar zum Alten Testament
65,2–7 Diese Verse beziehen sich unmissverständlich auf Israel. Gott verwendet sich unermüdlich für ein widerspenstiges Volk, das sich selbst mit Götzendienst und Heidentum abgibt. Weil sie sich in geheime Riten einführen ließen, hielten sich die Israeliten für heiliger als ihre Genossen. Weil sie den Allerhöchsten beständig reizten, wird er ihnen all ihren Götzendienst und ihre Sünden heimzahlen.Immer wieder hat Gott sich nach Israel ausgestreckt. Er hat sich selbst denen offenbart, die nicht einmal nach dieser Offenbarung gefragt haben. Nur aufgrund seiner Gnade hat er dies getan und hat nach ihm gerufen: Hier bin ich . Aber es hat nicht geantwortet. Er wollte ihm gerne helfen (er streckte seine Hände nach ihm aus ; Paulus zitiert die Verse 1 – 2 in Röm 10,20-21 ), aber es blieb weiter verstockt, losgelöst von ihm und böse. Es forderte Gott heraus durch (a) seinen Götzendienst in heidnischen Gärten (vgl. Jes 1,29; 66,17 ), (b) seinen Totenkult (indem es versuchte, die Toten zu befragen, während es zwischen den Gräbern saß; Jes 65,4 ; vgl. Jes 8,19 ), (c) seine Mißachtung seiner Speisevorschriften ( Jes 65,4 b; vgl. Jes 66,3.17; 3Mo 11,7 ) und (d) seiner religiösen Arroganz, bis es für ihn so abstoßend und reizend geworden war wie Rauch in der Nase eines Menschen. Wegen seiner Sünden wird der Herr es richten. Die assyrische Bedrohung ( Jes 1-37 ) und das babylonische Exil ( Jes 38-66 ) sind Wege, auf denen der Herr sein Volk züchtigt. Es muß sich den Konsequenzen seiner Sünde stellen. Gott wird es ihm im Gericht für seinen Götzendienst auf den Höhen heimzahlen (vgl. Jes 57,7 ).
Die Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord BibelkommentarGott antwortet auf die flehentlichen Bitten seines Volkes durch das Wort seines Propheten. Jesaja spricht der kommenden Generation, die sich vor Gott beugt, das Heil zu. So hat er ab Kap. 40 seines Buches gesprochen, so spricht er jetzt ebenfalls. Gott schenkt sein Heil durch das Wort, noch nicht durch die endgültige Offenbarung seiner Herrlichkeit. Aber indem Gott sich seinem Volk zuwendet, muß dieses zugleich erkennen, in welcher inneren Verfassung es sich nach wie vor befindet. Ich lasse mich suchen von denen, die nicht (nach mir) fragten zeigt in aller Deutlichkeit, daß die Bereitschaft auf seiten Gottes, sich suchen und finden zu lassen, auf seiten des Volkes nicht die angemessene Entsprechung findet. Obwohl es in der Bibel genug Belege dafür gibt, daß der Mensch Gott zu suchen hat, worauf dieser zugesagt hat, sich finden zu lassen, geht hier das Sich-finden-Lassen Gottes nicht auf ein vorheriges Suchen des Menschen zurück! Gottes Wille war zu »erfragen« (wie man auch übersetzen kann) gewesen, aber die Botschaft Jesajas hat in der Exils- und Nachexilsgeneration nicht die Antwort erhalten, die ihr zustand. Die Zuwendung Gottes im Heilswort seiner Boten ist seine höchst persönliche Zuwendung gewesen: Hier bin ich! Eigentlich steht es Menschen zu, in dieser Art auf Gott zu reagieren, aber Gott selbst ist hier in großartiger Weise in menschliche Haut geschlüpft. Er selbst stellt sich zur Verfügung. Gott bietet sich regelrecht seinem Volke an: Ich breitete meine Hände aus den ganzen Tag zu einem widerspenstigen Volkc, »wie der es tut, der den anderen heranziehen und umfangen will« (Delitzsch). Die Eigensucht des Volkes ist nach wie vor ungebrochen. Trotz aller äußeren Bedrängnis und materiellen Armut wird der Mensch durch das prophetische Wort bei seiner Ur-Sünde behaftet, dem Widerstand gegen Gott, das ist der Widerstand gegen sein Angebot der Rettung. Denn alle in Israel gehen ihren Gedanken nach.
Schneider – Wuppertaler Studienbibel1a MT bietet שָׁאָלוּ »sie fragten«, ohne das Objektsuffix der 1. Pers. Sg.; 1QJes fügt es ein שאלוני »sie fragten mich« (vgl. LXX τοῖς ἐμὲ μὴ ζητοῦσιν), anders jedoch 4QJes, wo ebenfalls nur שאלו steht (vgl. Vg: qui ante non interrogabant »die vorher nicht [nach mir] fragten«).
Herders Theologischer Kommentar zum Alten Testament
V 1b Die masoretische Vokalisation קֹרָא als Pual von קרא »rufen« ist hier befremdlich, denn in den übrigen Belegen Jes 48, 8; 58, 12; 61, 3; 62, 2; Ez 10, 13 handelt es sich zusammen mit der Präposition »Lamed« immer um ein »genannt werden«. Aber auch die an dieser Stelle nachfolgende Präposition »Beth« passt besser zum Qal von קרא »[den Namen Gottes] anrufen« (vgl. 1QJes: לוא קרא). So haben es auch die antiken Versionen verstanden (s. LXX: οἳ οὐκ ἐκάλεσαν τὸ ὄνομά μου »die meinen Namen nicht anrufen«; Vg: quae non vocabat nomen meum). Möglicherweise ist MT Pual durch das Bezugsnomen גּוֹי »Nation« angeregt worden, da dieser Begriff für Israel als עָם »Volk« Gottes (vgl. V 2f.) eher ungewöhnlich ist und deshalb auf Proselyten gedeutet wurde, über die der Name Gottes nicht ausgerufen ist (CTAT 2, 452).
https://blog.thomas-pape.de/2026/05/24/ich-sprach-hier-bin-ich-hier-bin-ich-zu-einem-volk-das-nicht-meinen-namen-anrief/ #Bibel #Glaube #Glauben #Gott #JehovaIn den nächsten beiden Kapiteln wird zwischen dem gläubigen Überrest innerhalb der Nation und der Nation Israel als Ganzes unterschieden. In Jesaja 63,16 erklärt der Überrest: Denn du bist unser Vater, obwohl Abraham uns nicht kennt und Israel uns nicht anerkennt: Du, Jehova, bist unser Vater; unser Erlöser von Ewigkeit her ist dein Name. Wie bereits erwähnt, befindet sich der gläubige Überrest in einer einzigartigen Kategorie. Abraham kennt diesen Überrest nicht, weil er weit über seine Zeit hinaus ist, und auch Israel als Ganzes erkennt den Überrest nicht als Teil der Nation an. Doch durch die Gebete des Überrestes in Jesaja 63,7-64,12 wird sich das Blatt wenden, und im weiteren Verlauf des Buches wird der Überrest als wahres Israel erkannt.
Arnold Fruchtenbaum – Bibelkomentar Jesaja
Jesaja 65 ist ein Abriss über Israel im Plan Gottes während dreier Perioden: die Gnadenzeit (V. 1-7), die Trübsal (V. 8-16) und das messianische Reich (V. 17-25). Das Kapitel gibt Gottes Antwort auf das Gebet des vorherigen Abschnitts und verspricht einen neuen Himmel und eine neue Erde.
In Vers 1 prophezeite Jesaja, dass die Heiden den Namen des Herrn anrufen werden. Der Sprecher in diesem Vers ist Gott: Ich bin von denen erfragt worden, die nicht nach mir gefragt haben; ich bin von denen gefunden worden, die mich nicht gesucht haben: Ich habe gesagt: Seht mich an, seht mich an, zu einem Volk, das nicht nach meinem Namen gerufen wurde. Anders als das Volk Israel waren die heidnischen Völker nicht bei Gottes Namen gerufen worden. Doch es würde eine Zeit kommen, in der nicht mehr die Juden, sondern die Heiden Gott suchen würden. Folglich würde Gottes Hand eher nach den Heiden als nach Israel ausgestreckt werden. In Römer 10:19-20 zitiert Paulus diesen Vers und eine Prophezeiung aus Deuteronomium 32:21:
19 Aber ich sage: Hat Israel das nicht gewusst? Zuerst sagt Mose: „Ich will dich zur Eifersucht reizen mit dem, was kein Volk ist, mit einem Volk, das nichts versteht, will ich dich erzürnen. 20 Und Jesaja ist sehr kühn und sagt: „Ich wurde von denen gefunden, die mich nicht suchten; ich wurde denen offenbart, die nicht nach mir fragten.
Beide Verse nehmen eine Erlösung vorweg, die zu allen Völkern gesandt wird und die von den Heiden unter diesen Völkern angenommen wird. Die Botschaft, die das jüdische Volk ablehnte, wurde von den Heiden angenommen. Diejenigen, die gläubig wurden, bildeten eine neue Gruppe, die die Juden zur Eifersucht reizte, wie Paulus in Römer 11:11-14 darlegt. Diese neue Gruppe ist jedoch keine Nation, sondern eine „Nicht-Nation“, denn sie setzt sich aus Gläubigen aus allen Nationen zusammen. Sie ist die neutestamentliche kehillah (hebräisch), ekklesia (griechisch), oder Kirche. Das Kirchenzeitalter befindet sich im Zeitalter der Gnade [ 870 ] Dieses Zeitalter ist in der hebräischen Bibel nicht besonders häufig erwähnt, aber es war auch nicht völlig unbekannt, denn es gibt mindestens zwei Stellen, in denen Gott eine Zeit vorhersagt, in der er Israel beiseite lässt und sich mit einer Gruppe befasst, die eine „Nicht-Nation“ ist. Jesaja 65,1 passt in diese Kategorie. -
«Tomó, pues, Jehová Dios al hombre, y lo puso en el huerto de Edén, para que lo labrara y lo guardase. »
Génesis 2:15«Primero soy católico, después soy político»
José Antonio Kast - Presidente de Chile -
«Tomó, pues, Jehová Dios al hombre, y lo puso en el huerto de Edén, para que lo labrara y lo guardase. »
Génesis 2:15«Primero soy católico, después soy político»
José Antonio Kast - Presidente de Chile -
Dieses Jahr verschiebt sich der jüdische Kalender mit dem christlichen Kalender. Nächsten Montagabend ist der 14.Nisan 5774 - und damit das Pessachfest, in christlichen Kirchen wird das Abendmahl des Herrn,dass Jesus Christus direkt nach dem "letzten Passah" einführte erst am Donnerstag den 17.April 2014 begangen. #Bibel
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