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#iwp — Public Fediverse posts

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  1. Michael Seemann (@mspro) bringt in der von ihm angestoßenen Diskussion ein paar Dinge zusammen, die exakt in meinem Modell einer Wertkette politischer Arbeit und in meinen Arbeiten zu politischer Öffentlichkeitsarbeit Resonanz finden. (Zur Wertkette siehe plinubius.de/politik-als-arbei bzw. #IWP) 1/9

  2. Ich frag mich ja immer wieder, ob ich den #IWP Newsletter nicht abbestellen soll. Aber irgendwie fasziniert mich dieses passiv-aggressive Agenda Setting, die inneren Widersprüche der Schlagzeilen und die Eingeschränktheit der Argumentation jedes Mal aufs Neue …

  3. @kaibojens @DerEntspannende Ich bin der Meinung, man muss sich die Frage stellen, wie der Prozess aussieht, der mit diesen ganzen Tools gestützt wird. Die Diskussion der Tools gewinnt, wenn man sie unter dem Gesichtspunkt untersucht, welche Rolle das Mitglied im Prozess der politischen Arbeit hat. Siehe u.a. plinubius.de/politik-als-arbei und in diesem Zusammenhang (des #iwp) dann den Blick auf die grüne Infrastruktur wie untet plinubius.de/digitale-infrastr

  4. Im Zusammenhang mit dem Konzept de Wertkette politischer Arbeit #iwp erörtere ich auch stets das Politikzyklusmodell, da Orientierung Not tut, wo eine Diskussion steht. Ich habe in letzter Zeit etwas aus dem Blick verloren: Themen stehen nicht nur in Beziehung zur Politikzyklusphase, das Erreichen einer bestimmten Phase ist durch Modulation des Themas steuerbar. Siehe dazu ausführlich plinubius.de/methoden-und-tech

  5. Ich habe unter plinubius.de/anleitung-zum-pol mal versucht, eine möglichst knappe und um Verständlichkeit bemühte Anleitung zu schreiben, wie man als Benutzer*in mit Hilfe der Kontaktverwaltung und der Fallmanagement-Funktion von #CiviCRM gemeinsam mit anderen Benutzer*innen Themen in z.B. kommunalpolitischen Handlungsfeldern bearbeitet. Ich sehe das als zentralen Baustein zukünftiger Mitwirkung an der politischen Willensbildung und als Dreh- und Angelpunkt massenintegrativer Parteiarbeit. #iwp

  6. @Lilith Mich beschäftigt das, weil ich Parteien als Informationsbeschaffungs- und -Verarbeitungsvereine betrachte und gewählte Vertreter*innen als Scharnierstelle in dem von den politischen Vereinen organisierten Selbstberatungsprozess. Der unnötig exklusive Zugang zu Information begünstigt vor allem eines: Wichtigtuerei und den Aufbau des Nimbus der "Kompetenz" zum Zwecke der Wiederaufstellung bei wiederkehrender Personalauswahl. Vgl. plinubius.de/essay-zu-einem-mo #iwp 2/2

  7. Um die Anwendung von #CiviCRM für Stakeholder und Issue Management vor allem am Anfang leichter handhabbar zu machen, kann m.E. die Dimension der Arena weggelassen werden. In der Regel wird es genügen, einfach Organisationen, Personen und Gremien zueinander in Beziehung zu setzen und allein darauf aufbauend Issues als Fälle zu bearbeiten. Siehe ausführlich plinubius.de/umsetzung-eines-s
    #iwp

  8. Umsetzung eines Stakeholder- und Issue Managements mit CiviCRM

    In diesem Essay beschreibe ich, wie ein Mitglied eines politischen Vereins (z.B. einer politischen Partei, eines Verbands, einer Initiative, usw.), eine politisch ambitionierte Person, ein Social Entrepreneur oder Mitarbeiter*innen partikularinteressenvertretender Agenturen die „Constituent Relationship Management“ oder auch „Citizen Relationship Management“ Software CiviCRM nutzen können, um

    Organisationen und Personen als Anspruchshalter (stakeholder) in politischen Arenen zu erfassen und

    deren Ansprüche (stakes) in Arenen oder an Themen (issues), die in diesen Arenen bearbeitet werden.

    […]

    #CiviCRM #IssueManagement #IWP #politischeArbeit #StakeholderManagement Volltext/Browserlink:
    https://plinubius.de/umsetzung-eines-stakeholder-und-issue-managements-mit-civicrm/

  9. Zu #Klausa2025, S.14, Empfehlungsalgorithmen, Absatz 2. Ich denke, der Wunsch nach algorithmischer Priorisierung ist eine Mode mit blindem Fleck, nämlich der Frage, wo und wie Relevanz entsteht. Wenn ich die verfügbar werdende Information stärker in Strukturen wie Arenen und Issues und kollaborativ in interessierten Nutzerkollektiven anordne, benötige ich sehr wenig algorithmische Sehhilfen. Ist der Ruf nach Algorithmus nicht vielleicht ein Zeichen mangelnder Strukturierung i.S.d. #iwp ?

  10. Es gehört zu meiner Morgenroutine, die von mir verfolgten Hashtags auf der Instanz der #FIP durchzugehen. Das ist deshalb jeden Tag interessant, weil alle Handle auf der Instanz ihre Toots sinnhaft u.a. mit Hashtags in den Prozessen der Polities verorten, mit denen sie sich befassen. Stoße ich dabei auf ein für mich neues Thema, finde ich durch das zugehörige #Politybriefing schnell hinein. Mir gefällt auch die Gelassenheit der Anderen, weil alle den Minimalkonsens zur #iwp teilen.

  11. @_tillwe_ @atarifrosch Ich würde es als ein Versagen von Öffentlichkeit beschreiben. Die #Parteien funktionieren nicht mehr im Sinne von GG Art. 21(1), weil sie die Organisation sozialer Beziehungen in der Fläche sukzessive aufgegeben und durch mediale Kommunikation ersetzt haben. Dieser Ersatz funktioniert nicht mehr. Gleichzeitig sind sie selbst keine Struktur von Öffentlichkeit mehr. Ebenso alle anderen Vereine, die es so gemacht haben. Game Over. Nicht für immer, aber für den Moment #iwp 1/x

  12. @HeidrunMueller Sehr treffend. Genau darum frage ich mich, wie man Parteien als kollaborative Informationsbeschaffungs- und -verarbeitungsvereine organisiert, sodass Rekrutierung, Personalauswahl und Delegation als Sekundärprozesse in den Hintergrund treten, ja möglicherweise sogar durch Los entschieden werden. #iwp

  13. @energisch_ Ich denke, eine Antwort auf Deine Frage, wie man politische Arbeit leistet, trotzdem man keine Zeit für die üblichen Spiele hat (Sitzungen, Ochsentour, Bürgerräte, Losdemokratie) ist möglich. Ich sehe die Möglichkeit in einem Arbeitsprozess, an dem wir als Informationsbeschaffende und verarbeitende teilnehmen. Ich will versuchen, das in den nächsten Wochen noch klarer herauszuarbeiten. Nur so viel: Ich glaube weder an Sitzungen, noch an Politiker #iwp @PMadlener @compl4xx

  14. @pau Ich schaue mir Deine Folien an und Dein Prozessmodell. Interessant, dass Du in aufeinanderfolgenden "Treffen" denkst. Der Ausgangspunkt Deiner Bestandsaufnahme könnte das gemeinsame Studium eines oder mehrerer #Politybriefings sein. Ergänzend für mein Prozessmodell politischer Arbeit #iwp Dein Ansatz, in einer Gruppe Arbeitsteilung mit voneinander verschiedenen Rollen zu verabreden. Solche Delegation setzt ausreichende Reife der Betrauten voraus, Ausfälle abgesichert durch Redundanz 1/x

  15. #iwp Überreiche kontrollieren Medien wirtschaftlich (aufgrund der Möglichkeit, Reichweite zu kaufen oder direkt durch Besitz insbesondere sozialer Medien Reichweite zu steuern), verknappen Zugang zu relevanter Information, manipulieren dadurch strukturell Öffentlichkeit, finanzieren gezielt politische Akteure, die ihnen Vorteile verschaffen, sichern sowie mehren damit weiter ihren Reichtum und schaffen durch ihr illegitimes Handeln echte Probleme. Quelle: mastodon.social/@lukskrefeld/1

  16. @dejan Ein Teil des Problems ist, dass es keine in der Öffentlichkeit tatsächlich breit geteilte Vorstellung gibt, was "politische Arbeit" überhaupt ist, sein könnte oder sein sollte. Weil es keine Vorstellung gibt, was politische Arbeit im eigenen Wirkbereich ist, was darin eigene mögliche Rollen und korrespondierende Bedarfe sind, gibt es auch keine Vorstellung, welche Rolle Delegierte dann natürlich haben. Solange das so ist, sind "Politiker*innen" per se eher obskure Erscheinungen. #iwp

  17. Aus einer Studie zur Instrumentalisierung von "Graswurzelbewegungen" gegen #Windkraft: "Oppositionsgruppen [..] erhalten kein Geld. Stattdessen werden sie indirekt unterstützt. Dazu zählt nicht nur die Hilfe von großen Anwaltskanzleien. Die Forschungsgruppe bezeichnet einen entscheidenden Teil der Hilfe als Informationssubvention. [..] Dabei helfen Werbeagenturen, Strategien zu entwerfen und umzusetzen"
    In Deutschland undenkbar ;-) #PublicAffairs #iwp
    golem.de/news/keine-energiewen

  18. Thorsten Denkler, langjähriger Journalist, u.a. bei Table Media, übernimmt zum 1. September die Co-Leitung der Pressestelle von Bündnis 90/Die Grünen.
    Im Deutschlandfunk sagt Denkler am 27.08.25 zu seinem Wechsel, dass der aufklärische, faktenbasierte Journalismus heute nicht mehr ausreichend viele Menschen erreicht und das Treffen informierter Entscheidungen entsprechend prekär geworden ist. #iwp #parteien #grüne

    DLF 27.08.2025, 15:43 in @mediasres deutschlandfunk.de/schwindende

  19. Seit Wochen liegen diese beiden Magazine bei mir. Annähernd jedes Parteimitglied dürfte die ca. Ende Mai 2025 erhalten haben. Ich versuche zu ergründen, wie sich die Autor- und Herausgeberinnen den Prozess der Rezeption vorstellen. Dazu eine Idee: Warum nicht zu jedem Artikel Deeplinks im grünen Netz suchen? Fragen: Wo koppelt das ein im Wissensmanagement? Wo in Foren? Gibt es da Politybriefings? Welche Rollen werden mir angedient? Gibt es Instruktionen? Sind Entwicklungen vorgezeichnet? #iwp

  20. @bjoernsta Wenn wir also ein ökonomisches Konzept finden wollen, eine berufsmäßige Informationsarbeit zu finanzieren und im Zusammenhang damit das Fediverse denken, dann müssen wir m.E. neu über Wertketten und Teilmärkte nachdenken. Wo stehe ich in der Wertkette politischer Arbeit #iwp vor einer Make-or-Buy-Entscheidung, von einem Journalisten zuzukaufen? Das ist m.E. die erkenntnisleitende Frage. Die GEZ Gebühren müssen sich den gleichen Fragen stellen, wie IHK-Beiträge oder Kirchensteuern. 8/x

  21. @bjoernsta Da ich schon weiß, was sie beinhaltet, wohl bald. Die Sache korrespondiert mit der Wertkette politischer Arbeit #iwp Die Frage ist, worin die informationelle Wertschöpfung besteht und welche Erlösquellen überhaupt möglich sind. Es berührt die Annahme, Information sei aufgrund mangelnder Schützbarkeit nicht als exklusives Gut handelbar. Der Schlüssel ist m.E. nicht die Information, sondern verfügbar machen von Infrastruktur ihrer Erarbeitung und hypertextuellen Bereitstellung. @jsmainz

  22. @BlumeEvolution @schrotthaufen @tanteju5 @ebinger Der Begriff demokratische Publikative ist zentral. Er thematisiert nämlich die Eigentümerschaft und Ökonomie der Medien vierter Gewalt, vgl. de.m.wikipedia.org/wiki/Vierte. Politische Vereine sind Informationsbeschaffungs- und -verarbeitungsvereine. Infrastrukturell und hinsichtlich der möglichen Rollen im Prozess geht das über Blogposts hinaus. Es bedarf eines mentalen Modells, wie und warum die Publikative durch jede/n Einzelne/n funktioniert #iwp

  23. @carstenrossi @feb Ich seh das im lokalen Kontext. Man könnte auf diese Weise für einen politischen Verein eine Art Zeitung aggregieren. Die Einzelbereiche repräsentieren Themenfelder. Z.B. die Ressorts, in denen der Stadtrat entscheidungsbefugt ist, automatisierbar per Hashtag. Aufgegriffen würden nur Toots autorisierter Accounts, bspw. Mitglieder des politischen Vereins, die sich an die im Verein verabredete Qualitätskonvention halten. Das löste auch potentiell das Abmahnproblem. #iwp

  24. Ein Innovator ist eine Person, die die neuesten technischen Errungenschaften nutzt. Ich halte es für erwartbar, dass politische Unternehmer auf den Plan treten, die zur Verfügung stehenden Softwaresysteme wie Constituent Relationship Management, Ticketsysteme und das Fediverse mit Blick auf die Wertkette politischer Arbeit #iwp (plinubius.de/politik-als-arbei) neu zu interpretieren. 6/x

  25. Dieser Thread setzt den unter chaos.social/@plinubius/114340 begonnenen Thread fort, den Toolzoo der Grünen entlang der Wertkette politischer Arbeit #iwp einzuordnen. Nachdem ich nun die vier Abschnitte der Anwendungen unter netz.gruene.de/de/anwendungen „Beteiligung“, „digitale Dienste“, „Kampagnen und Wahlkampf“ und „Kommunikation und Kollaboration“ durchgegangen bin, will ich mir die eher verborgenen Anwendungen der Grünen ansehen. 47/x

  26. Dieser Thread setzt den unter chaos.social/@plinubius/114340 begonnenen Thread fort, den Toolzoo der Grünen entlang der Wertkette politischer Arbeit #iwp einzuordnen,
    Der vierte Abschnitt auf der Liste sind nach den Funktionsbereichen „Beteiligung“, „digitale Dienste“ und „Kampagnen und Wahlkampf“ ist „Kommunikation und Kollaboration“. 28/x

  27. Den gesamten Abschnitt ordne ich in der Wertkette politischer Arbeit #iwp dem Bereich „Operation“ zu. Für den kollaborativen Arbeitsprozess sind vor allem der Wahlatlas und die B90/Die Grünen App interessant. Der Wahlatlas bzw. die App-Funktion „Wahlkampf“ verfolgt die Idee , die Stimmanteile vorangegangener Wahlen, die Standorte von Plakaten und die Dokumentation von Haustürwahlkampfbesuchen kartografisch darzustellen und für die Planung zu erschließen. 22/x

  28. #ContextCollapse macht verständlich, warum die Struktur von #Mastodon oder auch anderer Plattformen ohne die Ergänzung weiterer kontextualisierender Strukturelemente (in Anlehnung z.B. Elemente von Policy Analysis und Public Affairs Methoden in ihrer Rohform als Infrastruktur eines kollaborativen Wertschöpfungsprozesses im Sinne des #iwp-Wertkettenmodells) nur bedingt funktionieren kann 6/x

  29. Ich denke, das #ContextCollapse insbesondere am Beispiel des Retweetens bei Twitter/X (oder auch das Boosten bei Mastodon) das in sozialen Medien virulente Phänomen des "feindseligen Dualismus" verstärkt, statt dass das soziale Medium einen dialogischen Monismus fördert, wie @BlumeEvolution es beschreibt und den ich mir in der Praxis als so etwas wie #ushahidi vorstelle oder die Umsetzung der #iwp-Wertkette innerhalb eines politischen Vereins 3/x