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#georgfriedrich — Public Fediverse posts

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  1. Frauke Finsterwalder – „Sisi & ich“ (2023)

    Ein Film, der es endlich geschafft hat, den furchtbaren Mythos abzuschütteln. Frauke Finsterwalders „Sisi“ lässt die 1950er Jahre hinter sich. Und damit auch das betäubende Erbe, das Ernst Marischkas Trilogie mit Romy Schneider und Karlheinz Böhm aus der Kaiserin gemacht hat. Finsterwalder geht den umgekehrten Weg – sie zieht den Vorhang zur Seite und zeigt mit großartigen Frauen wie Sandra Hüller und Susanne Wolff, was womöglich dahinter verborgen war. Das ist nicht nur verdienstvoll, sondern auch ein Genuss. (ARD, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  2. Elena Tikhonova – „Kaviar“ (2019)

    Eine dekadente Vorspeise: Schnell, smart, mit Goldstaub-Glitzer und ein wenig Baustellenstaub. Die Wiener Geld-Society als Bühne für absurd schöne Gemeinheiten. Kapitalismus prallt auf weibliche Solidarität. Drei Frauen gegen den Moloch und ein monströses Donau-Projekt. Ein Film, wie er wohl wirklich nur in Österreich entstehen konnte. Herrlich überdreht. Wie eine vollkommen überteuerte Boutique, die einzig falsche Versprechen verkauft – und alle fallen auf alle herein. Alle – außer den Frauen. (3Sat, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/

  3. Bastian Pastewka – Morgen hör ich auf (Miniserie, 2018)

    Das Debüt eines Charakterdarstellers, der mit dem gleichnamigen Komödianten nur den Namen, das Gesicht und einige Manierismen teilt. Großartige Transformierung eines Handlungsfadens von Albuquerque, Arizona (Breaking Bad) nach Bad Nauheim, Hessen. Allerdings mit weitaus weniger Naturwissenschaften (Chemie hab ich nur geschafft, weil ich abschreiben konnte). Und auch nur 5 Folgen! Fünf! Ich mein‘, was soll das denn, ZDF???