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#frauensnooker — Public Fediverse posts

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  1. @snookerpro.de zumindest T1 hat heute morgen einen flüssigen stream. Btw: wo siehst du denn T3, auf YT habsch nur 1 + 2 #FrauenSnooker #snooker

  2. @snookerpro.de zumindest T1 hat heute morgen einen flüssigen stream. Btw: wo siehst du denn T3, auf YT habsch nur 1 + 2 #FrauenSnooker #snooker

  3. Da sitze ich nun, schalte gegen 8 Uhr deutscher Zeit das Endgerät ein und denke ich kann neben der Arbeit ein klein wenig auf die Weltmeisterschaft der TOP-Frauen im Snooker schauen.

    Immerhin spielt heute auch meine persönliche Favoritin Mink Nutcharut auf dem TV-Table. Tja und dann …

    Ich weiß nicht, welche Qualität das chinesische Publikum sehen kann. Aber der Youtube-Stream ist durchweg problematisch. Tisch 1 ist generell etwas besser herausgeputzt als Tisch 2, beide Streams leiden aber darunter, dass sie nicht flüssig sind und immer wieder ruckeln. Das Signal aus China wird wohl zu Fuß nach Europa getragen.

    Vor 15 Jahren, zugegeben, wäre ich froh gewesen, wenigstens so schauen zu können als gar nicht. Anno 2026 und verwöhnt von der Main Tour, die selbst in den Qualifikationsrunden besseres Bild zeigt als heute beim ersten Tag der Frauen-WM, ist das sehr schade.

    Das Bild wackelt wie in einem alten Stummfilm, der Stream setzt teilweise längere Zeit aus.

    Unmut allüberall ob der schlechten Qualität.

    Thailand gegen Mongolei

    Wie dem auch sei, bei der Partie Mink Nutcharut (Thailand) gegen Adiyadolgor Chimedvaam (Mongolei) kann ich ein wenig genauer hinschauen. Müßig zu erwähnen, dass Mink klare Favoritin ist. Dazu kommt, dass die 46-jährige Mongolin ihr Auftaktmatch bereits mit 0–3 gegen Yingfeng Qin verloren hatte.

    Warum? Das ist in der Partie deutlich zu sehen. Es ist keineswegs so, dass Mink fehlerfrei spielt. Aber die Kontrahentin, die nach diesem Turnier noch in der Seniorinnen-WM ab 17. Mai antreten wird, nutzt faktisch keine ihrer Gelegenheiten für brauchbare Breaks.

    Kampfgeist hat sie allerdings. Im dritten Frame liegt Mink bereits Frameball vorne, hatte auch eine gute 61 gespielt, aber Adiyadolgor gibt – zu meiner Freude und zum Unmut des kommentierenden Publikums im Livestream – nicht auf. Am Ende trägt die Thailänderin trotz Foul auf Grün den verdienten Sieg davon.

    (Randbemerkung: Ähnliches passiert im Match der Thailänderin Jel Narucha gegen die Mongolin Otgontuya Batnasan. Beim Stand von 65–2 bzw. 70–6 zu. Auch hier am Ende erfolglos, auch hier wollte das streamschauende Publikum nicht einsehen, warum die hinten liegende Spielerin nochmal an den Tisch kommt.)

    Morgen wird Adiyadolgor ihre zwei weiteren Gruppenspiele absolvieren. Mit dem weiteren Turnierverlauf dürfte sie wohl eher nichts zu tun haben. Das Mink-Fan-Herz freut sich unterdessen auf drei weitere Partien in den nächsten drei Tagen

    Zwischenzeitlich sind die Bildaussetzer weniger geworden. Und der Ton ist besser als auf Tisch 1. Ich sehe jetzt etwas beiläufig wie bereits erwähnt die zweite Partie einer Thailänderin gegen eine Mongolin. Und auch hier ist die Spielerin aus dem tradionsreichen Land nördlich von China deutlich unterlegen, gibt aber nicht kampflos auf.

    Generell, wenn ich mir die Scores so anschaue, die Mongolinnen haben keinen guten Stand an diesem Spieltag. Aber mein Interesse für dieses Land ist geweckt.

    Bei der Partie Rebecca Kenna gegen Lin Zhenmiao ist in der Pause wohl eine Person gegen die Kamera gelaufen. Es ist nur ein Viertel des Tisches zu sehen. Aber eine kurze Nachricht an Mr. Multitasking Matt Huart von WWS und die kleine Panne ist wieder behoben.

    Unentbehrlich: Der Livescore bei snookerscores.net

    Ein netter Chat an Tisch 1

    Also schalte ich rüber auf Tisch 1, wo Tessa Davidson gegen Jia Xiaoxiao antritt. Und hier treffe ich im Chat auf Zuschauer*innen aus Oslo, Nordengland, und hui, sogar aus dem schönen Schwabenlande, aus dem ein aktiver Amateurspieler zuschaut. Wie schön. Wir wechseln ein paar Worte auf Deutsch. Der Zuschauer aus Oslo ist zufällig reingestoplert, er hatte zuletzt die Senioren-WM gesehen und sieht das erste Mal Frauensnooker. Seine Fragen kann ich dank der Infos, die ich bei SnookerPro finde, beantworten. Werbung für Frauensnooker, geht doch.

    „Nebenher“ muss ich auch Lohnerwerb betreiben, sodass ich bei weitem nicht alles aus dieser Partie sehe. Aber eine schöne lange Rote, die „anderswo“ viel Applaus gegeben hätte.

    Schön aber der Chat. Wir fachsimpeln darüber, wer wann was schon mal gesehen hat und wer welche Spieler*innen kennt. Natürlich kommt die Frage auf, wie es um den Frauensnooker im Allgemeinen steht. Das nicht repräsentative Ergebnis unseres Chats: Allgemein bekannt sind Reanne Evans, Mink Nutcharut und Ng On Yee.

    Und völlig unerwartet: Diana Schuler

    Als Tessa ihr Match schließlich 3–0 gewonnen hat, wird zu Diana Schuler auf Tisch 3 rübergeschaltet. Sie liegt 1–0 gegen die Chinesin Li Bihan vorn und es wird bei 53–48 um Pink gekämpft. Die Chinesin schafft es schließlich, die sechs Punkte zu holen. Weil Diana kurz danach den Spielball locht (und sich verständlicherweise an die Stirn fasst), steht es 1–1.

    Dritter Frame: ein schönes flüssiges Break von 80 zum 1–2 für die Chinesin, die damit das bislang höchste Break des noch jungen Turniers spielt.

    Im Match ist der Wendepunkt aus meiner Sicht so aus der Ferne eine verschossene lange Rote, die Diana ins Schleudern bringt. Bis dahin hatte sie minimale Vorteile im Frame, lag auch knapp vorne. Nach einigem Hin und Her spielt Li einen sehr guten Snooker, aus dem die Saarländerin trotz verschiedener Varianten, die sie anwendet, nicht mehr rauskommt. Nach acht Foul und Miss und schlussendlich Free Ball gibt der Referee kein Miss mehr. Zuvor hatte Diana darauf hingewiesen, dass hier nicht die Maßstäbe der Main Tour angewandt werden sollten (sie hatte sich anders ausgedrückt, wie laut und deutlich zu hören war). Frame und Match sind schließlich verloren. Leider.

    Li Bihan wird übrigens nach dem Turnier noch in der U21-Ausgabe der Weltmeisterschaft antreten.

    Schlussgedanken

    Mich haben die Spiele zum Auftakt der WM begeistert und ich freue mich auf den Rest des Turniers. Allerdings hoffe ich, dass die Internetprobleme vor Ort vom World Women’s Snooker Team gelöst werden können, damit die Streamqualität dem Event angemessen wird. Wir Fans des Frauensnooker sind ja vieles gewohnt. WMs in dusteren Snookerclubs, gar keine Live-Bilder …

    Und wir wissen, dass das Team im Hintergrund unermüdlich arbeitet und mit einem sehr viel kleineren Budget als die Profis auskommen muss. Aber es wäre auch wünschenswert, wenn neue Fans sehen könnten, dass die Frauen eine genauso professionelle Präsentation bekommen wie die Aktiven auf der Main Tour.

    https://snookerpro.de/artikel/matchqualitaet-hoch-internetqualitaet-niedrig-frauen-weltmeisterschaft-snooker/

    #Frauensnooker #Snooker

  4. Da sitze ich nun, schalte gegen 8 Uhr deutscher Zeit das Endgerät ein und denke ich kann neben der Arbeit ein klein wenig auf die Weltmeisterschaft der TOP-Frauen im Snooker schauen.

    Immerhin spielt heute auch meine persönliche Favoritin Mink Nutcharut auf dem TV-Table. Tja und dann …

    Ich weiß nicht, welche Qualität das chinesische Publikum sehen kann. Aber der Youtube-Stream ist durchweg problematisch. Tisch 1 ist generell etwas besser herausgeputzt als Tisch 2, beide Streams leiden aber darunter, dass sie nicht flüssig sind und immer wieder ruckeln. Das Signal aus China wird wohl zu Fuß nach Europa getragen.

    Vor 15 Jahren, zugegeben, wäre ich froh gewesen, wenigstens so schauen zu können als gar nicht. Anno 2026 und verwöhnt von der Main Tour, die selbst in den Qualifikationsrunden besseres Bild zeigt als heute beim ersten Tag der Frauen-WM, ist das sehr schade.

    Das Bild wackelt wie in einem alten Stummfilm, der Stream setzt teilweise längere Zeit aus.

    Unmut allüberall ob der schlechten Qualität.

    Thailand gegen Mongolei

    Wie dem auch sei, bei der Partie Mink Nutcharut (Thailand) gegen Adiyadolgor Chimedvaam (Mongolei) kann ich ein wenig genauer hinschauen. Müßig zu erwähnen, dass Mink klare Favoritin ist. Dazu kommt, dass die 46-jährige Mongolin ihr Auftaktmatch bereits mit 0–3 gegen Yingfeng Qin verloren hatte.

    Warum? Das ist in der Partie deutlich zu sehen. Es ist keineswegs so, dass Mink fehlerfrei spielt. Aber die Kontrahentin, die nach diesem Turnier noch in der Seniorinnen-WM ab 17. Mai antreten wird, nutzt faktisch keine ihrer Gelegenheiten für brauchbare Breaks.

    Kampfgeist hat sie allerdings. Im dritten Frame liegt Mink bereits Frameball vorne, hatte auch eine gute 61 gespielt, aber Adiyadolgor gibt – zu meiner Freude und zum Unmut des kommentierenden Publikums im Livestream – nicht auf. Am Ende trägt die Thailänderin trotz Foul auf Grün den verdienten Sieg davon.

    (Randbemerkung: Ähnliches passiert im Match der Thailänderin Jel Narucha gegen die Mongolin Otgontuya Batnasan. Beim Stand von 65–2 bzw. 70–6. Auch hier am Ende erfolglos, auch hier wollte das streamschauende Publikum nicht einsehen, warum die hinten liegende Spielerin nochmal an den Tisch kommt.)

    Morgen wird Adiyadolgor ihre zwei weiteren Gruppenspiele absolvieren. Mit dem weiteren Turnierverlauf dürfte sie wohl eher nichts zu tun haben. Das Mink-Fan-Herz freut sich unterdessen auf drei weitere Partien in den nächsten drei Tagen

    Zwischenzeitlich sind die Bildaussetzer weniger geworden. Und der Ton ist besser als auf Tisch 1. Ich sehe jetzt etwas beiläufig wie bereits erwähnt die zweite Partie einer Thailänderin gegen eine Mongolin. Und auch hier ist die Spielerin aus dem tradionsreichen Land nördlich von China deutlich unterlegen, gibt aber nicht kampflos auf.

    Generell, wenn ich mir die Scores so anschaue, die Mongolinnen haben keinen guten Stand an diesem Spieltag. Aber mein Interesse für dieses Land ist geweckt.

    Bei der Partie Rebecca Kenna gegen Lin Zhenmiao ist in der Pause wohl eine Person gegen die Kamera gelaufen. Es ist nur ein Viertel des Tisches zu sehen. Aber eine kurze Nachricht an Mr. Multitasking Matt Huart von WWS und die kleine Panne ist wieder behoben.

    Unentbehrlich: Der Livescore bei snookerscores.net

    Ein netter Chat an Tisch 1

    Also schalte ich rüber auf Tisch 1, wo Tessa Davidson gegen Jia Xiaoxiao antritt. Und hier treffe ich im Chat auf Zuschauer*innen aus Oslo, Nordengland, und hui, sogar aus dem schönen Schwabenlande, aus dem ein aktiver Amateurspieler zuschaut. Wie schön. Wir wechseln ein paar Worte auf Deutsch. Der Zuschauer aus Oslo ist zufällig reingestoplert, er hatte zuletzt die Senioren-WM gesehen und sieht das erste Mal Frauensnooker. Seine Fragen kann ich dank der Infos, die ich bei SnookerPro finde, beantworten. Werbung für Frauensnooker, geht doch.

    „Nebenher“ muss ich auch Lohnerwerb betreiben, sodass ich bei weitem nicht alles aus dieser Partie sehe. Aber eine schöne lange Rote, die „anderswo“ viel Applaus gegeben hätte.

    Schön aber der Chat. Wir fachsimpeln darüber, wer wann was schon mal gesehen hat und wer welche Spieler*innen kennt. Natürlich kommt die Frage auf, wie es um den Frauensnooker im Allgemeinen steht. Das nicht repräsentative Ergebnis unseres Chats: Allgemein bekannt sind Reanne Evans, Mink Nutcharut und Ng On Yee.

    Und völlig unerwartet: Diana Schuler

    Als Tessa ihr Match schließlich 3–0 gewonnen hat, wird zu Diana Schuler auf Tisch 3 rübergeschaltet. Sie liegt 1–0 gegen die Chinesin Li Bihan vorn und es wird bei 53–48 um Pink gekämpft. Die Chinesin schafft es schließlich, die sechs Punkte zu holen. Weil Diana kurz danach den Spielball locht (und sich verständlicherweise an die Stirn fasst), steht es 1–1.

    Dritter Frame: ein schönes flüssiges Break von 80 zum 1–2 für die Chinesin, die damit das bislang höchste Break des noch jungen Turniers spielt.

    Im Match ist der Wendepunkt aus meiner Sicht so aus der Ferne eine verschossene lange Rote, die Diana ins Schleudern bringt. Bis dahin hatte sie minimale Vorteile im Frame, lag auch knapp vorne. Nach einigem Hin und Her spielt Li einen sehr guten Snooker, aus dem die Saarländerin trotz verschiedener Varianten, die sie anwendet, nicht mehr rauskommt. Nach acht Foul und Miss und schlussendlich Free Ball gibt der Referee kein Miss mehr. Zuvor hatte Diana darauf hingewiesen, dass hier nicht die Maßstäbe der Main Tour angewandt werden sollten (sie hatte sich anders ausgedrückt, wie laut und deutlich zu hören war). Frame und Match sind schließlich verloren. Leider.

    Li Bihan wird übrigens nach dem Turnier noch in der U21-Ausgabe der Weltmeisterschaft antreten.

    Schlussgedanken

    Mich haben die Spiele zum Auftakt der WM begeistert und ich freue mich auf den Rest des Turniers. Allerdings hoffe ich, dass die Internetprobleme vor Ort vom World Women’s Snooker Team gelöst werden können, damit die Streamqualität dem Event angemessen wird. Wir Fans des Frauensnooker sind ja vieles gewohnt. WMs in dusteren Snookerclubs, gar keine Live-Bilder …

    Und wir wissen, dass das Team im Hintergrund unermüdlich arbeitet und mit einem sehr viel kleineren Budget als die Profis auskommen muss. Aber es wäre auch wünschenswert, wenn neue Fans sehen könnten, dass die Frauen eine genauso professionelle Präsentation bekommen wie die Aktiven auf der Main Tour.

    https://snookerpro.de/artikel/matchqualitaet-hoch-internetqualitaet-niedrig-frauen-weltmeisterschaft-snooker/

    #Frauensnooker #Snooker

  5. Durch den Gewinn der WSF Junior Championship in Albanien schreibt Révész Bulcsú Geschichte, als erster ungarischer Spieler qualifiziert sich der 17-Jährige für die Snooker Main Tour. Ng On Yee gewinnt die WWS Albanian Women’s Open.

    Derzeit spielen die Top-Amateure der Welt in Albanien in zwei Turnieren um den Einzug auf die Snooker Main Tour. Die Junior*innen-Version der WSF Championship für bis zu 18-Jährige ging heute zu Ende. In einem Feld um Mitfavoriten Iulian Boiko, Liam Davies und Oliver Sykes setzte sich Révész Bulcsú im Finale mit 5–3 gegen den ebenfalls zum Favoritenkreis zählenden Chinesen Gong Chenzhi durch. Neben dem Titel WSF Junior Champion gewinnt Révész Bulcsú, der U18-Europameister von 2023, auch eine Tourkarte für die kommenden zwei Jahre auf der Main Tour. Damit ist er der erste Snookerprofi aus Ungarn. Üdvözöljük, Bulscú!

    Parallel zu den WSF Championships wurden im Grand Blue Fafa Resort in Golem, Albanien, auch die Albanian Women’s Open der WWS-Tour ausgetragen. Wie schon bei den Belgian Women’s Open vor zwei Wochen trafen die beiden Führenden der Weltrangliste im Finale aufeinander. Dabei glückte Ng On Yee die Revanche gegen Mink Nutcharut. Nach 3–0-Führung musste Ng On Yee zwar noch mal zittern, da Mink einen Decider erzwingen konnte, aber am Ende gewann sie mit 4–3.

    Our champion! @Onyee159 😍#WSF2024 pic.twitter.com/R4IAIKFrfw

    — World Women’s Snooker (@WomensSnooker) February 2, 2024

    Im Anschluss an die WSF Junior Championship wird ab morgen die WSF Championship ohne Altersbeschränkung ausgetragen. Auch dort gibt es für einen Sieg ein Tourticket zu gewinnen. Dabei 209 Spieler*innen werden an den Start gehen. Die Ergebnisse könnt ihr hier verfolgen, außerdem gibt es einen Livestream von dem Haupttisch auf dem Youtube-Kanal der WPBSA.

    https://snookerpro.de/meldungen/revesz-bulcsu-wird-erster-ungarischer-snookerprofi/

    #Amateure #Frauensnooker