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#welthungerhilfe — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #welthungerhilfe, aggregated by home.social.

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  1. #israel #palästina : #gaza / #blockade / #traumata / #lebensbedingungen / #augenzeuge / #interview / #audio

    (Hörenswert!)

    „Seit einem Jahr gilt in Gaza eine Waffenruhe. Auch wenn der Hunger nicht mehr so gross ist, ist die Versorgungslage weiterhin schlecht. Mathias Mogge von der Deutschen #Welthungerhilfe, war jüngst in Gaza und schildert seine Eindrücke.“

    srf.ch/audio/echo-der-zeit/gaz

  2. #news ⚡ Welthungerhilfe: Lebensmittel in Gaza bis zu zehnmal teurer: Die Welthungerhilfe hat die massive Verteuerung von Lebensmittel in Gaza beklagt und auf weitere schnelle Hilfslieferungen gedrängt. "... hubu.de/?p=346048 | #gaza #lebensmittel #welthungerhilfe #hubu

  3. Guten Tag! Am 24.09.2026 war ich beim "virtuellen" #ZeroHungerRun der #Welthungerhilfe dabei! 10 km in Köln (Weißer Bogen) in 1:06:02. Für eine Welt ohne Hunger.

  4. Bundesregierung reformiert Entwicklungspolitik – bei Neuausrichtung und Finanzierung bleibt weiterer Handlungsbedarf„Kompass 2026“ von Terre des Hommes und Welthungerhilfe

    Die in Osnabrück beheimatete Kinderrechtsorganisation Terre des Hommes zeigt sich weiter besorgt über drohende Einschnitte bei der weltweit nötigen wirtschaftlichen Zusammenarbeit.#Entwicklungshilfe #tdh #terredeshommes #Welthungerhilfe #WirtschaftlicheZusammenarbeit

    os-rundschau.de/?p=114111

  5. #news ⚡ Welthungerhilfe fordert mehr Hilfe für den Libanon: Angesichts der Eskalation der Kämpfe im Libanon hat die Welthungerhilfe die Bundesregierung dazu aufgerufen, die Hilfen für das Land a... hubu.de/?p=328639 | #hilfe #libanon #welthungerhilfe #hubu

  6. + Weltweit haben die Waffentransfers zwischen Staaten zugenommen. Daten des Sipri-Instituts zeigen: Vor allem Europa rüstet auf. Die #Welthungerhilfe äußert sich besorgt.

    Sipri-Bericht - Mehr Waffen st...

  7. Weltweit haben die Waffentransfers zwischen Staaten zugenommen. Daten des Sipri-Instituts zeigen: Vor allem Europa rüstet auf. Die #Welthungerhilfe äußert sich besorgt.

    Sipri-Bericht - Mehr Waffen st...

  8. „UNICEF-Jahresbericht:
    Nie lebten mehr Kinder in Kriegs- und Krisengebieten“
    #kinderhilfe #Krieg #Welthungerhilfe #schwarwel

  9. #news ⚡ Welthungerhilfe fordert mehr Geld für Klimaanpassung: Vor dem Treffen der Staats- und Regierungschefs bei der Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém (COP30) hat der Generalsekretär de... hubu.de/?p=302047 | #geld #klimaanpassung #welthungerhilfe #hubu

  10. Welthungertag

    Seit 1979 wird an jedem 16. Oktober der internationale Welternährungstag begangen. Im UN-Sozialpakt von 1966 heißt es, dass jeder Mensch das Recht auf Zugang zu angemessener Nahrung hat, die ausreichend, gesund und kulturell akzeptabel sein muss. Gleichzeitig verhungerten Menschen im Gaza-Streifen – nicht aus Armut oder Nahrungsmangel, sondern weil die israelische Regierung es so wollte. Besser kann man kaum verdeutlichen, wie rücksichtslos sich Staaten über Völkerrecht und Menschenrechte hinwegsetzen, wenn es um ihre Interessen geht.

    Der Welternährungstag soll darauf aufmerksam machen, dass weltweit Millionen Menschen an Hunger leiden. Am gleichen Tag findet auch der ‘Welttag des Brotes’ statt, weil Brot früher als Synonym für Nahrung, Speise und Verpflegung galt. Zivilgesellschaftliche Verbände sprechen auch vom ‘Welthungertag‘. Das Datum wurde gewählt, weil am 16. Oktober 1945 die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) mit dem Schwerpunkt ‘Sicherstellung der weltweiten Ernährung’ gegründet wurde.

    Der Welternährungstag findet jedes Jahr unter einem neuen Motto statt. 2025 lautet es “Hand in Hand für bessere Lebensmittel und eine bessere Zukunft”; 2024 ging es um „Das Recht auf Nahrung für ein besseres Leben“ und 2023 um „Wasser ist Leben – Wasser ist Nahrung.“ Neben offiziellen Tagungen, die sich an diesem Tag mit den Themen Welthunger und Ernährungssicherheit befassen, nutzen auch Nichtregierungsorganisationen den Tag, um auf das weltweite Hungerproblem aufmerksam zu machen. 

    2023 waren mehr als 700 Millionen Menschen auf der Welt von Hunger betroffen, das ist ungefähr jeder elfte Mensch. Etwa 29% der Weltbevölkerung hatten keinen regelmäßigen Zugang zu ausreichenden Nahrungsmitteln, waren also von Ernährungsunsicherheit betroffen. Nachdem die Zahlen jahrelang gesunken waren, gab es von 2019 auf 2020 wegen der Corona-Pandemie wieder einen starken Anstieg. Seitdem stagnieren die Zahlen oder steigen weiter. Gründe hierfür sind laut FAO Krisen, Konflikte und die anhaltende Inflation der Lebensmittelpreise. Demnach werden die Vereinten Nationen ihr für 2030 geplantes Ziel „Kein Hunger“ weit verfehlen.

    Acht Prozent der Menschen, die unter Hunger leiden, sind von akutem Hunger betroffen. Dieser Begriff bezeichnet Unterernährung in extremster Form über einen abgrenzbaren Zeitraum, zum Beispiele im Zusammenhang mit Krisen wie Dürren, Kriegen und Katastrophen. Chronischer Hunger bedeutet dauerhafte Unterernährung. Er ist global am weitesten verbreitet und tritt zumeist im Zusammenhang mit Armut auf. Verborgener Hunger ist eine Form des chronischen Hungers, gekennzeichnet durch eine einseitige Ernährung, bei der dauerhaft wichtige Nährstoffe fehlen. Dies führt zu schweren Erkrankungen und hemmt die geistige und körperliche Entwicklung der Kinder.

    Selbstverständlich gibt es seit Jahrzehnten Maßnahmen gegen Hunger und Unterernährung. Eine Vielzahl internationaler und gemeinnütziger Organisationen ist hier tätig, z.B. die Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen mit ihrem World Food Program oder die Welthungerhilfe und ‘Brot für die Welt’. Sie bemühen sich um eine Steigerung der Nahrungsmittelproduktion, um Bewässerung, Düngung, Saatgut und neue Technologien sowie um den Austausch zwischen Defizit- und Überschussregionen. Allein in Deutschland werden jährlich rund 11 Mio. Tonnen Lebensmittel entsorgt, die zum Teil noch genießbar wären.

    Nationale und internationale Organisationen ermitteln jährlich den Welthungerindex (WHI). Dieses Instrument erfasst die Hungersituation global, regional und national, beschreibt die Verbreitung von Hunger und Unterernährung in einzelnen Ländern und misst die Fortschritte und Misserfolge im globalen Kampf gegen den Hunger. Anhand der ermittelten Daten lässt sich eine Rangfolge der Staaten erstellen, und aktuelle Ergebnisse können mit vergangenen verglichen werden. Der Index wurde ursprünglich vom internationalen Forschungsinstitut für Ernährungs- und Entwicklungspolitik (IFPRI) in Zusammenarbeit mit der deutschen Welthungerhilfe erarbeitet. Später trat das Institut Concern Worldwide an die Stelle des IFPRI.

    Der WHI-Wert jedes Landes wird durch eine Formel mit vier Indikatoren berechnet:

    # Unterernährung: Anteil der Bevölkerung, deren Bedarf an Lebensmitteln nicht gedeckt ist;

    # Wachstumsverzögerung bei Kindern: Anteil der betroffenen Kinder unter fünf Jahren;

    # Auszehrung bei Kindern unter fünf Jahren (Verhältnis von Gewicht und Größe);

    # Kindersterblichkeit: Anteil der Kinder, die vor ihrem fünften Geburtstag sterben.

    Aus den ermittelten Werten wird die jeweilige Hungerlage errechnet und auf einer Skala von 0 Punkten (kein Hunger) bis 100 Punkten (größter Hunger) abgebildet. Die verwendeten Daten stammen von verschiedenen Organisationen der Vereinten Nationen. 

    Den aktuellen Zahlen des WHI-Index für 2024 zufolge ist der Brennpunkt der Hungerprobleme immer noch Afrika südlich der Sahara. Auf den ersten vierzehn Plätzen liegen folgende Staaten: Burundi (49,9 Punkte), Südsudan (49,9), Somalia (44,1), Jemen (41,2), Tschad (36,4), Madagaskar (36,3), Lesotho (34,9), D.R. Kongo (34,9), Haiti (34,3), Niger (34,1), Liberia (31,9), Zentralafrik. Rep. (31,5,), Nordkorea (31,4), Sierra Leone (31,2). In weiteren 28 Ländern wird der Hunger als ernst eingestuft. Ruanda, Biafra, dir Sahelzone, Äthiopien, Somalia und der Sudan stehen als Beispiele für frühere Hungersnöte.

    In jedem Jahr wählt der WHI – neben seiner statistischen Tätigkeit – ein Schwerpunktthema. Beispielsweise ging es 2011 um die Frage, wie steigende und sinkende Lebensmittelpreise den Hunger verschärfen, und 2012 darum, wie die Ernährung gesichert werden kann, wenn Land, Wasser und Energie knapp werden. 2015 und 2018 folgten die aktuellen Themen „Hunger und bewaffnete Konflikte“ und „Flucht, Vertreibung und Hunger“. 2019 befasste sich der WHI mit dem Aspekt, „wie der Klimawandel den Hunger verschärft“, und 2024 mit der Frage, wie man „mit Gendergerechtigkeit zu mehr Klimaresilienz und Zero Hunger“ gelangen kann.

    Obwohl rechnerisch genügend Nahrungsmittel für die gesamte Weltbevölkerung verfügbar wären, gibt es auch im 21. Jahrhundert noch Hungersnöte, allerdings nur noch in außereuropäischen Regionen. Hunger und Armut sind ein Teufelskreis. Unterernährung ist eine Folge, aber auch eine Ursache der Armut. Die Ursachen für Hunger sind vielfältiger als man es sich zunächst vorstellt. 

    Zunächst sind es naturgegebene Ereignisse wie Unwetter- und Naturkatastrophen, Klimawandel und Missernten. Sie haben seit jeher Hungerkrisen verursachet. Dürren oder Schädlinge zerstören die Ernten. Mit dem Klimanwandel nehmen extreme Wetterereignisse zu. Sie schwächen die Widerstandskraft der Bevölkerung, die ihr Saatgut aufbraucht und ihr Vieh schlachtet und sich damit selbst die Lebensgrundlage nimmt. Sodann gibt es die von Menschen vorsätzlich oder unabsichtlich verursachten oder in Kauf genommene Hungerkrisen oder Hungersnöte:

    Kriege und Konflikte: Flucht und Vertreibung, die wirtschaftliche und die landwirtschaftliche Infrastruktur – z.B. Bewässerung – werden zerstört.. Nahrungsmittel werden rar und teuer. 

    Ungleichheit zwischen Reich und Arm, vor allem bei der Einkommens- und Vermögensverteilung (1 % der Weltbevölkerung besitzt fast die Hälfte des Weltvermögens).

    Verzerrter Welthandel: Die reichen Staaten bestimmen die Regeln der internationalen Politik, schaffen sich Marktvorteile, nutzen die Rohstoffe der Entwicklungsländer.

    Schlechte Regierungsführung: Die Politik richtet sich nicht an den Bedürfnissen der armen Menschen aus. Es herrscht Korruption. Die Förderung der Landwirtschaft ist unzureichend.

    Ressourcenverschwendung und Klimawandel. Die Klimaänderungen wirken sich vor allem dort aus, wo ohnehin schon Mangel herrscht  (Wasserknappheit, Bodenerosion, Ausbreitung von Wüsten).

    Hungersnot liegt vor, wenn ein großer Teil der Bevölkerung unterernährt ist und der Tod durch Verhungern oder hungerbedingte Krankheiten zunimmt. Die Vereinten Nationen definieren Hungersnot wie folgt: mindestens 20% der Bevölkerung verfügen über weniger als 2100 Kilokalorien pro Tag; mindestens 30% der Kinder sind akut unterernährt; mindestens zwei von 10.000 Menschen oder vier von 10.000 Kindern sterben täglich an Nahrungsmangel.

    Hunger war im Mittelalter weit verbreitet, neben Krieg, Pest und Tod galt er als einer der vier „apokalyptischen Reiter“ (Boten des Weltuntergangs). Die größten Hungersnöte in Europa fanden 1315 bis 1317 und 1437 bis 1439 statt. Im 14. Jahrhundert starb schätzungsweise ein Drittel der europäischen Bevölkerung an der Pest („Schwarzer Tod“). Der Ausbruch des Vulkans Tambora in Indonesien führte zu einem Jahr ohne Sommer und entsprechenden Ernteausfällen. Auch 1601/1603 und 1783/1784 sorgten Vulkanausbrüche für Hungerkatastrophen durch Überschwemmungen und Ernteausfälle.

    Eine ausführliche Statistik in Wikipedia erwähnt für 1930 v.Chr. und für 1200 v.Chr. zwei nachweisbare Hungersnöte in Ägypten und in Kleinasien. Für die Zeit ab 362 werden weltweit  70 Hungersnöte aufgelistet, davon 20 mit einer Million Toten oder mehr. Zumeist waren extrem kalte Winter und Missernten der Anlass. Die Auflistung endet mit 2023 bis 2025 für Palästina. Wiederholt betroffen waren Indien/Bengalen mit fünf Katastrophen und 40 Mio. Opfern sowie China mit sechs großen Hungersnöten und bis zu 75 Mio. Toten, wobei die Angaben für die Katastrophe von 1959/61 zwischen 15 und 43 Mio. schwanken. Im 17. Jahrhundert führte eine Hungersnot in Indien sogar zum offenen Kannibalismus. 

    Auch Russland war mehrfach betroffen: 1921/24 mit 5 Mio. Opfern, 1946/47 mit 1-2 Mio. Toten und Anfang der 30er Jahre mit 8 bis 9 Mio. Opfern. In Frankreich starben 1708 1-2 Mio. Menschen an Hunger. In Nordkorea herrschte 1994-97 eine Hungersnot mit 1-2 Mio. Opfern. In Deutschland führte der dreißigjährige Krieg (1618-48) in vielen Regionen zu Hunger und Elend. Auch der „Steckrübenwinter“ 1916/17 mit knapp einer Mio. Toten und der Hungerwinter 1946/47 haben Deutschland vor riesige Probleme gestellt. 1844-1849 sorgte die Katoffelfäule in Westeuropa für eine Million Tote.

    Seit rund fünfzig Jahren wird neben den natürlichen und ökonomischen Ursachen von Hungersnöten den sozialen und politischen Gründen stärkere Aufmerksamkeit gewidmet. „Künstliche Hungersnöte“ entstehen durch Krieg, politische Misswirtschaft oder den Missbrauch von Hunger als Waffe. Sie werden oft absichtlich ausgelöst, können aber auch Resultat einer verfehlten Regierungspolitik sein.

    Historisch ist das Aushungern fast so alt wie der Krieg selbst. Schon bei der Belagerung Karthagos setzten die Römer die Hungerwaffe ein. – Der Hunger der Jahre 1916-1918 im Libanon war ein Ergebnis von kriegsbedingter Blockade und Requirierung. – Die russische Regierung verursachte durch eine rücksichtslose Zwangskollektivierung der Landwirtschaft in den 30er Jahren in der Ukraine eine Hungersnot mit 3 bis 7 Mio. Toten. Diese Katastrophe ist immer noch als „Holodomor“ in Erinnerung. – 1941 bis 1944 belagerten und blockierten deutsche, finnische und spanische Truppen die russische Stadt Leningrad, letztlich erfolglos. Dieses Kriegsverbrechen kostete etwa 1,1 Mio. Zivilisten das Leben, die meisten verhungerten. – Im syrischen Bürgerkrieg wurde Aleppo vier Jahre lang eingekesselt, die Nahrungsmittelversorgung brach zusammen. – Seit Jahren belagern Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate den Jemen und bewirken dort bittere Armut und Hungersnot.

    Israel war also keineswegs der erste bzw. der einzige Staat, der Hunger als Waffe einsetzte. Allerdings zieht der Gaza-Krieg aus verschiedenen Gründen Aufmerksamkeit und Protest auf sich: Israel und Palästina sind seit fast 80 Jahren in Konflikte und Auseinandersetzungen verwickelt – Israel missachtet sämtliche UN-Resolutionen zur Palästinafrage – Monatelang hat Israel Transporte mit Nahrungsmitteln an der Fahrt nach Gaza gehindert – Auch die Mittelmeerküste von Gaza wurde von Israel für Nahrungsmittellieferungen gesperrt – Die Vereinten Nationen haben offiziell festgestellt, dass im Gazastreifen Hungersnot herrschte – Mehr als 100 zivilgesellschaftliche und kirchliche Organisationen haben angeprangert, dass Israel Aushungern als Waffe einsetzt – Israels Finanzminister hat erklärt, es wäre moralisch und richtig, die zwei Millionen Palästinenser im Gazastreifen zu Tode hungern zu lassen, bis die von der Hamas verschleppten Geiseln frei sind.

    Der Einsatz von Hunger als Kriegswaffe gegen Zivilist/innen ist völkerrechtlichswidrig. Artikel 14 des Zusatzprotokolls zur Genfer Konvention von 1977 verbietet „die Zerstörung, Entfernung oder Unbrauchbarmachung von für die Zivilbevölkerung lebensnotwendigen Objekten, wozu auch Lebensmittel, Wasser und medizinische Versorgung gehören.“  Ein Verstoß gilt als Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, in schwerwiegenden Fällen als Völkermord. 

    Im Mai 2018 hat eine Resolution des UN-Sicherheitsrats ausdrücklich das Aushungern von Zivilisten als Kriegswaffe verurteilt und den Einsatz von Hunger als Mittel der Kriegsführung als mögliches Kriegsverbrechen bezeichnet. Alle Konfliktparteien sollen das humanitäre Völkerrecht einhalten und einen ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe gewährleisten. 

    Der Beschluss wurde einstimmig gefasst, er stellt einen wichtigen Schritt zur internationalen Ächtung von Hunger als Kriegswaffe dar. Der UN-Generalsekretär ist aufgefordert, regelmäßig über die humanitäre Lage und die Gefahr von Hungersnöten in Konfliktgebieten zu berichten. Allerdings bleibt die Umsetzung der Resolution lückenhaft. In vielen Konfliktregionen wird Hunger weiterhin als Kriegswaffe eingesetzt.

    Über Heiner Jüttner:

    Der Autor war von 1972 bis 1982 FDP-Mitglied, 1980 Bundestagskandidat, 1981-1982 Vorsitzender in Aachen, 1982-1983 Landesvorsitzender der Liberalen Demokraten NRW, 1984 bis 1991 Ratsmitglied der Grünen in Aachen, 1991-98 Beigeordneter der Stadt Aachen. 1999–2007 kaufmännischer Geschäftsführer der Wassergewinnungs- und -aufbereitungsgesellschaft Nordeifel, die die Stadt Aachen und den Kreis Aachen mit Trinkwasser beliefert.

  11. Welthungerhilfe zählte 20 akute Hungerkrisen in einem Jahr

    Die UN wollen den Welthunger bis 2030 beseitigen. Zahlen der Welthungerhilfe machen aber wenig Hoffnung: Die Zahl stark hungernder Menschen nahm vergangenes Jahr deutlich zu, 140 Millionen Menschen litten unter akuten Hungerkrisen.

    ➡️ tagesschau.de/ausland/welthung

    #Welthungerhilfe #Hunger #Gaza #Sudan #Ernährung

  12. Bericht von Hilfsorganisationen: Millionen Menschen hungern weltweit

    Kriege und Katastrophen führen weltweit zu Hungersnot. Nach Schätzungen von Hilfsorganisationen hungern derzeit mehr als 700 Millionen Menschen. Besonders im Gazastreifen sei die Lage katastrophal.

    ➡️ tagesschau.de/ausland/welthung

    #Welthungerhilfe #Hilfsorganisation #Gaza

  13. #news ⚡ Welthungerhilfe warnt vor dramatischer Zunahme des Hungers: Weltweit leiden 733 Millionen Menschen an chronischem Hunger. Aufgrund der Klimakrise, Kriege und zunehmender globaler Ungleichheit is... hubu.de/?p=288436 | #hungers #welthungerhilfe #zunahme #hubu

  14. Ransomware trifft Hilfsorganisation! Am 23. Mai 2025 wurde die Welthungerhilfe Opfer eines gezielten Ransomware‑Angriffs durch die Cyber‑Gruppierung Rhysida, mit anschließender Datenexfiltration und Veröffentlichung einer Dark‑Web‑Leak‑Seite. Forderung: 20 Bitcoin (ca.1,8 Mio. €), offenbar ohne Verschlüsselung, dafür mit Verkaufsdrohung von Personendaten.

    #CyberSecurity #Ransomware #Datensicherheit #ITSecurity #Welthungerhilfe #CyberDefense #Cybercrime #Hackerangriff

    csoonline.com/article/4015421/

  15. Erdbeben in Myanmar: "Sie brauchen Soforthilfe, jetzt und nicht morgen"

    Helfern im Erdbebengebiet in Südostasien bieten sich entsetzliche Bilder, sagt Henry Braun von der Welthungerhilfe im tagesschau24-Interview. Mitarbeiter berichten aus Myanmar von Leichengeruch in den Straßen und verängstigten Bewohnern.

    ➡️ tagesschau.de/ausland/asien/my

    #Erdbeben #Myanmar #Welthungerhilfe

  16. Konzerte für Klimagerechtigkeit

    Benefizkonzerte für Oxfam und die Welthungerhilfe

    Pianist und Komponist Roland Vossebrecker spielt eigene Werke und Kompositionen von J. S. Bach

    Alle Spenden gehen ohne Abzug an die Hilfsorganisationen.

    Es gibt Konzerte u. a. in Bergisch Gladbach, Berlin, Bochum, Bonn, Essen, Kassel, Köln, Langenfeld, Oldenburg und Reutlingen. Alle Termine hier: klimagerecht-leben.de/konzerte

    #konzert #ClimateJustice #oxfam #welthungerhilfe

  17. Das #Assad-Regime hat in #Syrien nicht nur Fassbomben auf die eigene Bevölkerung geworfen, sondern es auch Hilfsorganisationen bewusst erschwert, den hungernden und geflüchteten Menschen im Land Hilfen zukommen zu lassen. Organisationen wie die #Welthungerhilfe oder die #Caritas hoffen nun, ihre humanitäre Hilfe ausweiten zu können. 15 Millionen (!) Syrer (80% d. Bevökerung) sind aktuell darauf angewiesen.

    caritas-international.de/hilfe

  18. Welthungerhilfe - Die Globale Allianz ist kein Alheilmittel gegen Hunger und Armut

    Matthias Mogge von der Welthungerhilfe vermisst in der Abschlusserklärung der G20-Staaten die Hauptgründe für Hungersnöte weltweit.#G20 #GlobaleAllianzgegenHungerundArmut #Hunger #ERDERWÄRMUNG #Welthungerhilfe
    Ein Ende von Hunger und Armut bis 2030? Eher unwahrscheinlich

  19. Weltweit hungern 733 Millionen Menschen
    Berlin. Weltweit sind 733 Millionen Menschen von #Hunger betroffen. Das teilte die #Welthungerhilfe bei der Vorstellung ihres neuen Welthunger-Index am Donnerstag in Berlin mit. Am stärksten betroffen seien demnach #Subsahara-#Afrika sowie #Südasien. Marlehn Thieme, Präsidentin der Welthungerhilfe, bezeichnete es als »inakzeptabel, dass die Weltgemeinschaft ihrer Verpflichtung, den Hunger zu beenden, nicht ausreichend nachkommt«. Globale Krisen hätten »unmittelbare Auswirkungen mit schwerwiegenden Folgen für die #Ernährungslage der Familien«. Die Werte des Index werden auf der Grundlage einer Formel aus vier Indikatoren berechnet: #Unterernährung, #Wachstumsverzögerung bei Kindern, #Auszehrung bei Kindern und #Kindersterblichkeit. (dpa/jW)
    #CapitalismIsADeathCult

    Via

  20. Index der #Welthungerhilfe für 2024: Kampf gegen #Hunger stockt. Immer noch hätten 733 Millionen Menschen zu wenig zu essen, berichtet die Welthungerhilfe. Sie fordert zum Beispiel mehr Einfluss für Frauen. taz.de/Index-der-Welthungerhil

  21. Welthungerhilfe meldet kaum Fortschritte im Kampf gegen den Hunger

    Weltweit hungern 733 Millionen Menschen - und es werden kaum weniger. Die Welthungerhilfe hat ihren neuesten Index vorgestellt. Besonders Frauen und Mädchen sind betroffen. Doch es gibt auch einige wenige Lichtblicke.

    ➡️ tagesschau.de/ausland/welthung

    #Hunger #Welthungerhilfe

  22. 38/

    Das sind die #Polykrisen, die auch von der #Welthungerhilfe erwähnt wurden. Heute auch in der taz.

    „Drittens ist frühkindliche Entwicklung wichtig, einer der Bereiche, in die am wenigsten humanitäre Gelder investiert werden, obwohl die Hälfte der weltweit Vertriebenen Kinder sind.“

    „Ihre Organisation hat eine Liste der schlimmsten Konflikte der Welt veröffentlicht. Auf Platz eins und zwei stehen Sudan und Gaza …

    … gefolgt von Südsudan, Burkina Faso und Myanmar.

    Anders als der Gazakrieg generieren all diese Konflikte kaum Schlagzeilen. Ist das für Hilfsorganisationen ein Problem?“

    Sie sterben leise vor sich hin. Wir merken nicht, was wir anrichten. Nein, sie sterben nicht leise. Sie sterben nach Schüssen aus automatischen Waffen. Aus Waffen, die wir herstellen und an sie verkaufen. Mit Munition aus Fabriken, die Scholz feierlich eröffnet.

    taz.de/!6018324/

  23. 35/ Ich habe dann mal bei der #Welthungerhilfe nachgelesen. Und ja, in der Tat gibt es Pläne, den Hunger bis 2030 zu besiegen.

    „Bis zum Jahr 2030 bleibt fast einer dreiviertel Milliarde Menschen das Recht auf Nahrung verwehrt. Obwohl es viele Jahre lang positive Entwicklungen gegeben hat, sind die Fortschritte bei der Verringerung des Hungers weltweit praktisch zum Erliegen gekommen. Hunger ist nicht neu, und seine Ursachen sind es auch nicht - warum also bleibt die Welt weit hinter dem Notwendigen zurück, um Null Hunger zu erreichen?“

    „In den vergangenen Jahren ist die Zahl der unterernährten Menschen weltweit gestiegen, von etwa 572 Millionen im Jahr 2017 auf etwa 735 Millionen. Diese Trends zeigen deutlich, dass außerordentliche Anstrengungen erforderlich sind, um wieder stärker gegen den Hunger vorzugehen und das Recht auf Nahrung für alle Menschen zu erfüllen, auch für jene Millionen, die heute jeden Abend hungrig schlafen gehen.“

    „In 43 Ländern bleibt die Lage ernst, in neun alarmierend (Burundi, DR Kongo, Jemen, Lesotho, Madagaskar, Niger, Somali, Südsudan und Zentralafrikanische Republik). Südasien und Afrika südlich der Sahara sind die Weltregionen mit den höchsten und besorgniserregenden Hungerraten. Setzt sich die derzeitige Entwicklung fort, werden 58 Länder bis 2030 das Ziel eines niedrigen Hungerniveaus verfehlen – von Null-Hunger ganz zu schweigen. Die Verbreitung von Unterernährung ist seit 2017 gestiegen, und die Zahl der unterernährten Menschen hat sich von 572 Millionen auf etwa 735 Millionen erhöht.

    Ein Blick auf die Faktoren, die zu diesen Rückschritten geführt haben, verweist auf sogenannte Polykrisen, die sich überall auf der Welt entfalten. Die sich gegenseitig verstärkenden Folgen des Klimawandels, von Konflikten, wirtschaftlichen Schocks, der globalen Pandemie und des Ukrainekriegs haben die sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten verschärft und frühere Errungenschaften bei der Reduzierung des Hungers in vielen Ländern gebremst oder umgekehrt.“

    Das sind die Polykrisen, die sich jetzt weiter entfalten werden. Die Klimakrise wird zu Verteilungskämpfen und Kriegen führen. Diese führen zu mehr Hunger. Es ist nicht einfach, das zu trennen und aufzuschlüsseln. Irgendwie will ich das Grauen sichtbar machen, das wir selbst verursachen. Vorstellbar. Wenn jemand da bessere Aufsätze, andere Abschätzungen kennt, bitte sagen.

    „Diese Entwicklungen legen offen, dass die heutigen Ernährungssysteme nicht nachhaltig, ungerecht, nicht inklusiv und anfällig für Umweltschäden und die gefährlichen Folgen des Klimawandels sind. Auf der elementarsten Ebene sind diese Ernährungssysteme nicht in der Lage, alle Menschen mit ausreichend nahrhaften Lebensmitteln zu versorgen.“

    welthungerhilfe.de/welternaehr

    #FliegenTötet #Flugscham #tazscham
    #hunniesForFuture
    #tazReisen #fliegenTötet #stayGrounded #amBodenBleiben
    #Heuchelei
    #Presse #Medien #taz #Klimakatastrophe #stayGrounded

  24. Konzert für #Klimagerechtigkeit - bald auch in Köln. #koln

    Samstag, 11. Mai, 19:30 Uhr in der Basilika St. Aposteln, Neumarkt, Köln

    Alle Spenden gehen ohne Abzug an die #Welthungerhilfe

  25. Ursula Langkamp unterstützt mit der #Welthungerhilfe Menschen im östlichen #Kongo. Sie berichtet von einem #Konflikt, der in der Welt nicht viel beachtet wird. nd-aktuell.de/artikel/1181139.

  26. Der #Männermangel in #Tadschikistan reißt Familien auseinander, treibt Frauen in Depressionen und macht sie zu Zweitfrauen. Die Deutsche #Welthungerhilfe will den Menschen in ihrer Heimat eine Perspektive bieten. nd-aktuell.de/artikel/1180479.

  27. India slips four places in global hunger index rankings; govt criticises report

    India with a score of 28.7 ranked 111th of 125 countries in the Global Hunger Index (GHI) 2023, according to a report released on Thursday. The country's Ministry of Women and Child Development has said that the rankings are "flawed" and did not depict India's true position.

    #GlobalHungerIndex #hunger #poverty #malnourishment #GHI #UnionGovt #ConcernWorldwide #WeltHungerHilfe #india

    livemint.com/news/india/india-

  28. Welthunger-Index: Kaum Fortschritte im Kampf gegen Hunger

    Der Kampf gegen den Hunger stagniert. Das ist das Ergebnis des aktuellen Welthunger-Index. Demnach waren 2022 rund 735 Millionen Menschen unterernährt. Der Krieg gegen die Ukraine und der Klimawandel verschärften die Situation.

    ➡️ tagesschau.de/ausland/welthung

    #Hunger #Ernährung #Welthungerhilfe #UN

  29. Afghanistan - Welthungerhilfe beklagt dramatische Lage nach Erdbeben

    Nach den Erdbeben im Herat brauchen die Menschen schnelle Hilfe. Doch die Taliban-Regierung macht die Arbeit schwierig, erzählt die Welthungerhilfe-Leiterin.#Afghanistan #Taliban #Welthungerhilfe #Frauenrechte #Erdbeben #Herat
    Welthungerhilfe beklagt dramatische Lage in Afghanistan

  30. „Auswirkungen auch auf Preise in Deutschland:
    Russlands Ende des Getreideabkommens mit Folgen für Verbraucher und Welthunger“
    #Getreideabkommen #Russland #welthungerhilfe #schwarwel

  31. UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat den Einsatz internationaler Kräfte gefordert, um die Eskalation der Gewalt im ärmsten Land der westlichen Hemisphäre zu beenden. Über einen Staat im Ausnahmezustand.
    Hungerkrise, Bandengewalt, Lynchmorde - Haiti im Chaos | DW | 26.04.2023
    #Haiti #Bandenkrieg #Bandenkriminalität #Port-au-Prince #ArielHenry #JovenelMoïse #Armut #VereinteNationen #Welthungerhilfe
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