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#umkampftezone — Public Fediverse posts

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  1. @GNUmatic Ja, sie behauptet einfach, dass #Buchenwald ein Mythos gewesen sei und dass der Holocaust dort nicht vorgekommen sei.

    Buchenwald ist ne schwierige Geschichte, weil einige der Kommunisten mit den Nazis kollaboriert haben. Die waren in den Führungspositionen auf der Häftlingsseite. In anderen KZs waren das Kriminelle, in Buchenwald hatten das irgendwann die Kommunisten übernommen. Das ist auch eins von Geipels Themen. Zum Beispiel in #UmkämpfteZone.

    Aber im Film #OhBuchenwald kommt der Holocaust vor. Das Gute für Geschichtsverdreherinnen wie Geipel ist, dass sich niemand mehr so genau an die Details erinnern kann, aber wenn man systematisch Sachen zusammenträgt, dann ist die Evidenz überwältigend. Und zu Oh Buchenwald gibt es inzwischen auch einen Wikipedia-Eintrag, in dem erklärt ist, was es im Film zu sehen gab. Der wurde in der Gedenkstätte gezeigt.

    de.wikipedia.org/wiki/O_Buchen

  2. Mir scheint, als würde #InesGeipel in #UmkämpfteZone mit unlauteren Mitteln kämpfen. Auf S. 33 (ebook) schreibt sie „Anfangs waren 80 Prozent der Lehrer im #Osten ehemalige Mitglieder der #NSDAP.“

    Dieser Satz ist vielleicht sogar wahr, wenn man die Zeit direkt nach dem Krieg anguckt. Nur wurden die Leherer*innen in Ost und West systematisch durch #Neulehrer ersetzt. Das lief unter dem Stichwort #Reeducation. Maxim Biller hat jüngst behauptet, dass es das im Osten nicht gegeben habe, was natürlich auch Quatsch ist. Wir wurden Tag und Nacht umerzogen.

    Also: Man muss schon irgendwie konsistent bleiben in der Argumentation gegen die #DDR. Man kann nicht behaupten, dass alle Lehrer Nazis gewesen sein und dass wir total von der SED indoktriniert worden wären.

    Es ist wohl eher letzteres der Fall.

    de.wikipedia.org/wiki/Neulehre