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#thingstocome — Public Fediverse posts

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  1. honestly the reason i'm posting this other than "it's funny" is that this is one of ... no maybe the _only_ film I've actually kind of ... liked the colour version better? At least the idea of it.

    This film is so abstract on its own that it doesn't need the extra abstraction of black and white and colour makes it easier to treat the characters as actual people, I think.

    #ThingsToCome #TheShapeOfThingsToCome

  2. »Ich bin das Kämpfen um Silben=Worte=Sätze satt. Auch wissen Sie, daß mir ästhetische Urteile von Lesern, Kritikern, Verlegern, (auch meinem eigenen!) völlig irrelevant sind: wenn ich mich, 5 Jahre lang, … mit Themen trage; sorgfältig Wort an Wort montiere; und Satz an Satz kettele: dann ist es für mich schlechthin lächerlich, wenn Jemand, der sich Tage oder Wochen mit dem gleichen Stoff beschäftigt, mich belehren will.« (Arno Schmid an Ernst Krawehl, 7.4.1960) #thingstocome

  3. Sonst wenig Neues (und dies Wenige nichts Gutes [...]) (Arno Schmidt an Gerhard Heller, 24.1.1958) #thingstocome

  4. »Ich begreife Sie nicht; Sie wissen, wie ich über Rezensionen denke, und bombardieren mich doch unermüdlich mit solchen Stinktöpfen – nur immer weiter so: demnächst werd’ ick sauer!« (Arno Schmidt an Ernst Krawehl, 15.4.1959) #thingstocome

  5. »Freitag Nachmittag kommt der ›Spiegel‹=Reporter – ich empfange ihn ungern; aber leider bin ich finanziell noch nicht so weit, um mir Charakter leisten zu können.« (AS an EK, 10.2.1959) #thingstocome

  6. »… bitte, schärfen Sie dem Setzer ein, daß ihn der Teufel holt, falls er dort wo ich ›1‹ habe, sein ›ein‹ substituiert! Ebenso ›&‹ und ›und‹: ich habe Gründe für jeden Einzelfall! Und das letzte, was er annimmt, sei immer: daß ich einen Fehler gemacht hätte« (Arno Schmidt an Ernst Krawehl, 12.6.1958) #thingstocome

  7. »Dies fiel mir noch ein: seit 10 Jahren warte ich immer, wenn es einmal dem ersten Rezensenten einfallen wird, eine der einzig richtigen großen Parallelen zu mir zu ziehen –: Aristophanes! (Einer meiner Lieblinge und Meister!).« (Arno Schmidt an Ernst Krawehl, 8.9.1956) #thingstocome

  8. »Die Aufbewahrung und Zugänglichmachung durch den Druck ist das Primäre: soll ich deswegen eine meiner ganz großen Lebensarbeiten etwa noch 10 Jahre im MS liegen lassen, weil sich Ästheten am Schnitt der Buchstaben stoßen könnten?« (Arno Schmidt an Ernst Krawehl, 9.3.1958) #thingstocome

  9. Im Briefwechsel Arno Schmidt / Ernst Krawehl (seinem Verleger) geht es naturgemäß sehr oft um gedruckte Bücher. Dabei ist EK sehr skrupulös, sorgt sich um das Druckbild, die Textgestaltung, Typo-Details, die Papierqualität, den Umschlag, die Farbe des Leineneinbands (die zum Umschlag passen muss), Prägedruck ja/nein und sehr vieles mehr. Wenn man das liest, merkt man (aka ich) erst, wieviel Sorgfalt & Wissen mit E-Books verloren geht. #thingstocome

  10. »hämmern Sie nur dem Setzer ein, daß er jedes ›Selbstdenken‹ unterläßt!! Sagen Sie ihm meinetwegen hinter der Hohlhand, daß er es mit einem Verrückten zu tun hätte[,] einem Semikolonhätschler, Silbenstecher, Klammernfex – was Sie wollen: er könne seine Hände in jeder möglichen Unschuld waschen, ich müßte ja den Namen zum Buche hergeben und nicht er!«
    (Arno Schmidt an Ernst Krawehl, 10.8.1957) #thingstocome

  11. »O, ich verstehe Sie ganz gut, – ich tue bloß manchmal so, also ob nicht.« (Ernst Krawehl an Arno Schmidt, 17. Juni 1957) #thingstocome

  12. Auch der dickste Briefwechsel beginnt mit dem ersten Brief … #thingstocome

  13. »ich habe immer noch einen Ruf zu verlieren, und wenn’s ein schlechter ist!« (Arno Schmidt an Ernst Krawehl, 16.6.1957 - #thingstocome …)