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#swissprivacyspace — Public Fediverse posts

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  1. Schweiz. Die gesetzliche Definition des Fernmeldedienstes soll ausgeweitet werden, was künftig auch Dienste wie Proton oder Threema betreffen könnte. Erste Infrastruktur wird aus der Schweiz abgezogen.

    Es ist ein Dilemma, dass nun auch die Privatsphäre-Oase Schweiz wankt und damit eines ihrer zentralen Dienstversprechen einbüßen könnte. Auch wenn ich einige der digitalen Schweizer Dienste persönlich sehr schätze, sollte man sich klar machen, dass bereits vor der geplanten Anpassung der VÜPF (Verordnung über die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs), Kunden nur dann auf die vollständige Jurisdiktion und erweiterte Privacy-Bedürfnisse vertrauen konnten, wenn sie – am Beispiel des Proton VPN-Dienstes – nur Schweizer Server benutzten, die physisch auf dem Hoheitsgebiet der Schweiz betrieben werden. Besser als die Nutzung intransparenter Dienste ist es sicherlich auch künftig noch, aber gerade der Umstand des Schweizer Standortes für die technische Infrastruktur könnte nun Dellen bekommen. Hoffen wir mal, dass sich die Schweizer Dienste nicht in die allgemeine Anbietermasse auflösen.

    Das BÜPF (Bundesgesetz über die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs) setzt den rechtlichen Rahmen für eine geplante Anpassung der entsprechenden Verordnung, was Anbieter bereits veranlasste ihre Infrastruktur auszulagern.

    Quelle (Aktuell): digitaljournal.ch/2026/06/das-
    Quelle (Archiv): 20min.ch/story/proton-ueberwac

    #Proton #Threema #VÜPF #BÜPF #SwissPrivacyspace