#socialnet — Public Fediverse posts
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Die Trinkwasserampel in Bad Oeynhausen steht (mal wieder) auf rot. Die Gründe dafür sind in einer Wassermängellage und den aufgrund der aktuellen Hitze stark gestiegenen Wasserverbräuche zu suchen. Damit steht unsere Kurstadt auch nicht allein da. Den dem Wasserverband am Wiehen angeschlossen Kommunen geht es natürlich ähnlich, aber auch bundesweit kommt es zu immer mehr Engpässen und Städte weisen auf die Knappheit hin. Bei uns gibt es dazu nun auch eine ordnungsbehördliche Verordnung:
Trinken, Kochen und Hygiene sind selbstverständlich weiterhin uneingeschränkt möglich. Jedoch ist es von nun an verboten, Trinkwasser zu verschwenden. Dies betrifft insbesondere:
* die Garten- bzw. Rasenbewässerung mit Trinkwasser
* das Befüllen von Pools, Zisternen oder sonstigen Wasserspeichern mit Trinkwasser
* die Verwendung von Trinkwasser zum Waschen von Fahrzeugen und AnhägernIn den sozialen Medien sind die Meinung recht eindeutig: „Da hat wohl jemand gepennt!“, „Die wollen uns kontrollieren!“, „Die verarschen uns doch!“, „Aber es hat doch geregnet.“. Erläuterungen, warum es so ist wie es ist und dass das nicht nur Bad Oeynhausen betrifft, werden ignoriert und teilweise Vergleiche zu Corona gezogen (Häh, was hat das miteinander zu tun?). So gut wie niemand ist dort allerdings bereit, sich in irgendeiner Form einzuschränken. Weil „niemand verbraucht doch 190 Liter Wasser am Tag!“ – ich vermute aber auch, dass niemand dort überhaupt einen Überblick hat, wie die eigenen tatsächlichen Verbräuche aussehen.
Eine Person in Deutschland verbraucht ca. 122 bis 126 Liter Trinkwasser am Tag. Das sind dann bei einem vierköpfigen Haushalt ca. 170 bis 180 m³ im Jahr. Und da ich Zahlen ganz gerne mag, erfasse ich all unsere Verbräuche seit wir hier vor 24 Jahren ins Haus eingezogen sind mehr oder weniger regelmäßig in einem Tool, dem Energiesparkonto. Ganz einfach, damit ich überhaupt ansatzweise abschätzen kann, ob wir was ändern können oder müssen und ob die Abrechnungen plausibel sind bzw. in welchen Bereichen was umgestellt werden muss. Unter anderem hat dies dazu geführt, dass ich von einem Fileserver auf ein (bzw. zwei) NAS umgestiegen bin. Das hat jetzt nicht ganz die damals ausgerechneten kWh eingespart, aber doch rund 600 kWh im Jahr.
Beim Wasser ist es so, dass ich mich schon seit Jahren wundere, warum wir einen deutlich niedrigeren Verbrauch als der Durchschnittshaushalt haben. Sogar unseren kleinen Gartenteich müssen wir ab und an mit Wasser auffüllen. Das ist dann ja auch im Gesamtverbrauch mit drinnen. Nun, haben wir noch nie unseren Garten gewässert oder das Auto auf dem Hof eingeseift und abgewaschen (alle zwei Jahre mit dem Hochdruckreiniger das Moos entfernen schon) und wir baden auch praktisch nicht. Ich habe unsere Badewanne in den letzten zwei Jahrzehnten so oft genutzt, dass ich es an einer Hand abzählen kann. Wir haben keinen Pool und betreiben keine Gartendusche. Und selbst als die Kinder noch sehr klein waren, hat das gelegentliche „mit dem Schlauch im Garten abspritzen“ zu keinen im Gesamtjahresverbrauch erkennbaren Ausreissern geführt. Wir duschen alle fast täglich – ich auf jeden Fall.
Wir haben seit der Hitzewelle auch nichts am Wasserverbrauch erhöht. Ganz ehrlich, ich weiß nicht, wie andere auf so hohe Verbräuche kommen. Gleichzeitig fühle ich mich deshalb von den Sparappellen auch nicht angesprochen. Wir verbrauchen Wasser seit jeher so, als sei es ein kostbares und seltenes Gut. Was es offensichtlich auch ist!
Ich wünschte mir, dass viele Menschen einfach mal selbst anfangen zu denken, wenn sie eine öffentlich Aufforderung oder Erklärung lesen, die zu Einschränkungen im eigenen Verhalten führt. Selbst denken, selbst suchen. Nicht bei Telegram, Youtube oder Facebook, nicht am Stammtisch. Seit nahezu 50 Jahren wissen wir, dass wir uns ändern müssen, dass wir anders mit der Umwelt und den Ressourcen umgehen müssen. Sehr wenige taten es, viele waren nicht bereit ihre Individualität und ihre Bequemlichkeit aufzugeben. Und nun haben wir den Salat. Immer wenn man Dinge vor sich herschiebt, wird der geschobene Hügel zu einem Berg. Und irgendwann ist der so hoch, dass die zu ergreifenden Maßnahmen um ihn wieder abzutragen nahezu unmöglich umzusetzen scheinen. Allerdings sind die Alternativen meist noch schlimmer. Wenn der Berg einen dann unter sich begräbt, ist es zu spät.
Also füllt weiter eure Pools, bewässert den Rasen oder lasst das Wasser beim Zähneputzen laufen. Wenn keins mehr da ist, sind sowieso die anderen Schuld.
https://www.andreas-edler.de/blog/2026/06/fuellt-ruhig-eure-pools/ #Blogger #EnergieSparen #erneuerbareEnergie #Klimakrise #Klimawandel #Mecker #regenerativeEnergie #SocialNet #Stadtrat #Umwelt #Umweltschutz -
Die Trinkwasserampel in Bad Oeynhausen steht (mal wieder) auf rot. Die Gründe dafür sind in einer Wassermängellage und den aufgrund der aktuellen Hitze stark gestiegenen Wasserverbräuche zu suchen. Damit steht unsere Kurstadt auch nicht allein da. Den dem Wasserverband am Wiehen angeschlossen Kommunen geht es natürlich ähnlich, aber auch bundesweit kommt es zu immer mehr Engpässen und Städte weisen auf die Knappheit hin. Bei uns gibt es dazu nun auch eine ordnungsbehördliche Verordnung:
Trinken, Kochen und Hygiene sind selbstverständlich weiterhin uneingeschränkt möglich. Jedoch ist es von nun an verboten, Trinkwasser zu verschwenden. Dies betrifft insbesondere:
* die Garten- bzw. Rasenbewässerung mit Trinkwasser
* das Befüllen von Pools, Zisternen oder sonstigen Wasserspeichern mit Trinkwasser
* die Verwendung von Trinkwasser zum Waschen von Fahrzeugen und AnhägernIn den sozialen Medien sind die Meinung recht eindeutig: „Da hat wohl jemand gepennt!“, „Die wollen uns kontrollieren!“, „Die verarschen uns doch!“, „Aber es hat doch geregnet.“. Erläuterungen, warum es so ist wie es ist und dass das nicht nur Bad Oeynhausen betrifft, werden ignoriert und teilweise Vergleiche zu Corona gezogen (Häh, was hat das miteinander zu tun?). So gut wie niemand ist dort allerdings bereit, sich in irgendeiner Form einzuschränken. Weil „niemand verbraucht doch 190 Liter Wasser am Tag!“ – ich vermute aber auch, dass niemand dort überhaupt einen Überblick hat, wie die eigenen tatsächlichen Verbräuche aussehen.
Eine Person in Deutschland verbraucht ca. 122 bis 126 Liter Trinkwasser am Tag. Das sind dann bei einem vierköpfigen Haushalt ca. 170 bis 180 m³ im Jahr. Und da ich Zahlen ganz gerne mag, erfasse ich all unsere Verbräuche seit wir hier vor 24 Jahren ins Haus eingezogen sind mehr oder weniger regelmäßig in einem Tool, dem Energiesparkonto. Ganz einfach, damit ich überhaupt ansatzweise abschätzen kann, ob wir was ändern können oder müssen und ob die Abrechnungen plausibel sind bzw. in welchen Bereichen was umgestellt werden muss. Unter anderem hat dies dazu geführt, dass ich von einem Fileserver auf ein (bzw. zwei) NAS umgestiegen bin. Das hat jetzt nicht ganz die damals ausgerechneten kWh eingespart, aber doch rund 600 kWh im Jahr.
Beim Wasser ist es so, dass ich mich schon seit Jahren wundere, warum wir einen deutlich niedrigeren Verbrauch als der Durchschnittshaushalt haben. Sogar unseren kleinen Gartenteich müssen wir ab und an mit Wasser auffüllen. Das ist dann ja auch im Gesamtverbrauch mit drinnen. Nun, haben wir noch nie unseren Garten gewässert oder das Auto auf dem Hof eingeseift und abgewaschen (alle zwei Jahre mit dem Hochdruckreiniger das Moos entfernen schon) und wir baden auch praktisch nicht. Ich habe unsere Badewanne in den letzten zwei Jahrzehnten so oft genutzt, dass ich es an einer Hand abzählen kann. Wir haben keinen Pool und betreiben keine Gartendusche. Und selbst als die Kinder noch sehr klein waren, hat das gelegentliche „mit dem Schlauch im Garten abspritzen“ zu keinen im Gesamtjahresverbrauch erkennbaren Ausreissern geführt. Wir duschen alle fast täglich – ich auf jeden Fall.
Wir haben seit der Hitzewelle auch nichts am Wasserverbrauch erhöht. Ganz ehrlich, ich weiß nicht, wie andere auf so hohe Verbräuche kommen. Gleichzeitig fühle ich mich deshalb von den Sparappellen auch nicht angesprochen. Wir verbrauchen Wasser seit jeher so, als sei es ein kostbares und seltenes Gut. Was es offensichtlich auch ist!
Ich wünschte mir, dass viele Menschen einfach mal selbst anfangen zu denken, wenn sie eine öffentlich Aufforderung oder Erklärung lesen, die zu Einschränkungen im eigenen Verhalten führt. Selbst denken, selbst suchen. Nicht bei Telegram, Youtube oder Facebook, nicht am Stammtisch. Seit nahezu 50 Jahren wissen wir, dass wir uns ändern müssen, dass wir anders mit der Umwelt und den Ressourcen umgehen müssen. Sehr wenige taten es, viele waren nicht bereit ihre Individualität und ihre Bequemlichkeit aufzugeben. Und nun haben wir den Salat. Immer wenn man Dinge vor sich herschiebt, wird der geschobene Hügel zu einem Berg. Und irgendwann ist der so hoch, dass die zu ergreifenden Maßnahmen um ihn wieder abzutragen nahezu unmöglich umzusetzen scheinen. Allerdings sind die Alternativen meist noch schlimmer. Wenn der Berg einen dann unter sich begräbt, ist es zu spät.
Also füllt weiter eure Pools, bewässert den Rasen oder lasst das Wasser beim Zähneputzen laufen. Wenn keins mehr da ist, sind sowieso die anderen Schuld.
https://www.andreas-edler.de/blog/2026/06/fuellt-ruhig-eure-pools/ #Blogger #EnergieSparen #erneuerbareEnergie #Klimakrise #Klimawandel #Mecker #regenerativeEnergie #SocialNet #Stadtrat #Umwelt #Umweltschutz -
Vorgestern scrollte irgendwo ein Hinweis auf eYou durch einen meiner Social-Media-Streams. Und ich bin ja immer schnell dabei alles auszuprobieren. eYou kann man nur per App unter iOS oder Android nutzen. Deutlich steht in der App zu lesen, dass man sich noch in der Beta-Phase befindet. Das Impressum weist einen Sitz in Kroatien aus. Und auf der Seite heißt es
Europäische Datensouveränität
Deine Daten bleiben in Europa, geschützt durch die DSGVO und im Einklang mit europäischen demokratischen Werten verwaltet.und
Integriertes Fact-Checking
Beiträge können nach der Veröffentlichung überprüft werden. Nutzer können Quellen hinzufügen, um die Ergebnisse zu korrigieren oder zu bestätigen.Das liest sich gut. Ich hätte es aber auch so ausprobiert. Also fix installiert, einen Namen ausgesucht und los geht der wilde Ritt. Man kann (zur Zeit) nur nach Namen und Handles suchen. Nicht nach Themen oder Beiträgen. Hashtags gibt es nicht. Einen wie auch immer zusammengestellten Feed für „Entdecken“, „Abonniert“ und unter „Pulse“ laufen angeblich vertrauenswürdige Nachrichten durch.
Gestern war ich vom Entdecken-Feed vollständig genervt, weil augenscheinlich ausschließlich postpubertierende mit mangelhaften Sprachkenntnissen gesegnete Kasperköpfe Blödsinn posteten. Ich bin aus dem Blocken gar nicht raus gekommen. Allerdings gibt es auch völlig normale Postings. Einige wenige von Threads bekannte Accounts habe ich gefunden. Allen scheint bisher gemein zu sein, dass rechte politische Ansichten ziemlich unwillkommen sind.
Da habe ich wohl nicht gelogen. Ich habe natürlich auch mehr oder weniger belanglos gepostet und meine neuen Blogposts geteasert.Nach dem Posten beginnt unaufgefordert und sofort eine KI mit dem Faktencheck. Bei dem Post zu meinen Anfragen im Ausschuss für Stadtentwicklung ging das gar nicht mal so schnell und ich bin auch ein bisschen überrascht, dass das Netzwerk sagt, ich sei ein Kommunalpolitiker. Das habe ich im Text ja so explizit nicht geschrieben. Jedenfalls habe ich den Verifiziert-Haken für zwei Behauptungen bekommen.
Die KI hat wohl auch meine Seite gescannt. In der Zusammenfassung wird dann auch auf den Inhalt des Textes auf meiner Seite eingegangen und deren Inhalte zusammengefasst. Das finde ich ein wenig beeindruckend und gleichzeitig frage ich mich, was dabei wohl für ein Traffic im Netz erzeugt und wieviel Energie verbraucht wird.Allerdings kann dieser Faktencheck auch eine Chance sein, um gegen Hass, Hetze und Falschinformationen zu arbeiten. Bisher sind sehr wenige Postings von offensichtlich rechten Accounts dort aufgetaucht. Die überwältigende Mehrheit scheint dort anders unterwegs zu sein und konsequent zu blocken. Ob das mit Fernbleiben mit dem Faktencheck zu tun, vermag ich nicht zu sagen.
Eine Alternative zu den amerikanisches Netzwerken von Meta und dem verrückten Ketamin-Junkie zu haben, erscheint mir allerdings gut. Obwohl man dann auch einfach gleich ins Fediverse hätte gehen können. Das ist etabliert, funktioniert und ist dezentral – da gibt es eben auch Instanzen aus Europa. Außerdem weiß ich nicht, wie die Betreiber hinter eYou ticken und wie sie sich langfristig finanzieren möchten.
Für eine Beta macht es jedenfalls schon halbwegs Spaß, die Benutzeroberfläche finde ich ziemlich gelungen und bei den wenigen Nutzer/innen ist es bisher auch ziemlich flüssig!
https://www.andreas-edler.de/blog/2026/05/eyou-neues-soziales-netzwerk/ #Benehmen #Blog #Blogger #Internet #Service #SocialNet #Test #Web -
Vorgestern scrollte irgendwo ein Hinweis auf eYou durch einen meiner Social-Media-Streams. Und ich bin ja immer schnell dabei alles auszuprobieren. eYou kann man nur per App unter iOS oder Android nutzen. Deutlich steht in der App zu lesen, dass man sich noch in der Beta-Phase befindet. Das Impressum weist einen Sitz in Kroatien aus. Und auf der Seite heißt es
Europäische Datensouveränität
Deine Daten bleiben in Europa, geschützt durch die DSGVO und im Einklang mit europäischen demokratischen Werten verwaltet.und
Integriertes Fact-Checking
Beiträge können nach der Veröffentlichung überprüft werden. Nutzer können Quellen hinzufügen, um die Ergebnisse zu korrigieren oder zu bestätigen.Das liest sich gut. Ich hätte es aber auch so ausprobiert. Also fix installiert, einen Namen ausgesucht und los geht der wilde Ritt. Man kann (zur Zeit) nur nach Namen und Handles suchen. Nicht nach Themen oder Beiträgen. Hashtags gibt es nicht. Einen wie auch immer zusammengestellten Feed für „Entdecken“, „Abonniert“ und unter „Pulse“ laufen angeblich vertrauenswürdige Nachrichten durch.
Gestern war ich vom Entdecken-Feed vollständig genervt, weil augenscheinlich ausschließlich postpubertierende mit mangelhaften Sprachkenntnissen gesegnete Kasperköpfe Blödsinn posteten. Ich bin aus dem Blocken gar nicht raus gekommen. Allerdings gibt es auch völlig normale Postings. Einige wenige von Threads bekannte Accounts habe ich gefunden. Allen scheint bisher gemein zu sein, dass rechte politische Ansichten ziemlich unwillkommen sind.
Da habe ich wohl nicht gelogen. Ich habe natürlich auch mehr oder weniger belanglos gepostet und meine neuen Blogposts geteasert.Nach dem Posten beginnt unaufgefordert und sofort eine KI mit dem Faktencheck. Bei dem Post zu meinen Anfragen im Ausschuss für Stadtentwicklung ging das gar nicht mal so schnell und ich bin auch ein bisschen überrascht, dass das Netzwerk sagt, ich sei ein Kommunalpolitiker. Das habe ich im Text ja so explizit nicht geschrieben. Jedenfalls habe ich den Verifiziert-Haken für zwei Behauptungen bekommen.
Die KI hat wohl auch meine Seite gescannt. In der Zusammenfassung wird dann auch auf den Inhalt des Textes auf meiner Seite eingegangen und deren Inhalte zusammengefasst. Das finde ich ein wenig beeindruckend und gleichzeitig frage ich mich, was dabei wohl für ein Traffic im Netz erzeugt und wieviel Energie verbraucht wird.Allerdings kann dieser Faktencheck auch eine Chance sein, um gegen Hass, Hetze und Falschinformationen zu arbeiten. Bisher sind sehr wenige Postings von offensichtlich rechten Accounts dort aufgetaucht. Die überwältigende Mehrheit scheint dort anders unterwegs zu sein und konsequent zu blocken. Ob das mit Fernbleiben mit dem Faktencheck zu tun, vermag ich nicht zu sagen.
Eine Alternative zu den amerikanisches Netzwerken von Meta und dem verrückten Ketamin-Junkie zu haben, erscheint mir allerdings gut. Obwohl man dann auch einfach gleich ins Fediverse hätte gehen können. Das ist etabliert, funktioniert und ist dezentral – da gibt es eben auch Instanzen aus Europa. Außerdem weiß ich nicht, wie die Betreiber hinter eYou ticken und wie sie sich langfristig finanzieren möchten.
Für eine Beta macht es jedenfalls schon halbwegs Spaß, die Benutzeroberfläche finde ich ziemlich gelungen und bei den wenigen Nutzer/innen ist es bisher auch ziemlich flüssig!
https://www.andreas-edler.de/blog/2026/05/eyou-neues-soziales-netzwerk/ #Benehmen #Blog #Blogger #Internet #Service #SocialNet #Test #Web -
Vorgestern scrollte irgendwo ein Hinweis auf eYou durch einen meiner Social-Media-Streams. Und ich bin ja immer schnell dabei alles auszuprobieren. eYou kann man nur per App unter iOS oder Android nutzen. Deutlich steht in der App zu lesen, dass man sich noch in der Beta-Phase befindet. Das Impressum weist einen Sitz in Kroatien aus. Und auf der Seite heißt es
Europäische Datensouveränität
Deine Daten bleiben in Europa, geschützt durch die DSGVO und im Einklang mit europäischen demokratischen Werten verwaltet.und
Integriertes Fact-Checking
Beiträge können nach der Veröffentlichung überprüft werden. Nutzer können Quellen hinzufügen, um die Ergebnisse zu korrigieren oder zu bestätigen.Das liest sich gut. Ich hätte es aber auch so ausprobiert. Also fix installiert, einen Namen ausgesucht und los geht der wilde Ritt. Man kann (zur Zeit) nur nach Namen und Handles suchen. Nicht nach Themen oder Beiträgen. Hashtags gibt es nicht. Einen wie auch immer zusammengestellten Feed für „Entdecken“, „Abonniert“ und unter „Pulse“ laufen angeblich vertrauenswürdige Nachrichten durch.
Gestern war ich vom Entdecken-Feed vollständig genervt, weil augenscheinlich ausschließlich postpubertierende mit mangelhaften Sprachkenntnissen gesegnete Kasperköpfe Blödsinn posteten. Ich bin aus dem Blocken gar nicht raus gekommen. Allerdings gibt es auch völlig normale Postings. Einige wenige von Threads bekannte Accounts habe ich gefunden. Allen scheint bisher gemein zu sein, dass rechte politische Ansichten ziemlich unwillkommen sind.
Da habe ich wohl nicht gelogen. Ich habe natürlich auch mehr oder weniger belanglos gepostet und meine neuen Blogposts geteasert.Nach dem Posten beginnt unaufgefordert und sofort eine KI mit dem Faktencheck. Bei dem Post zu meinen Anfragen im Ausschuss für Stadtentwicklung ging das gar nicht mal so schnell und ich bin auch ein bisschen überrascht, dass das Netzwerk sagt, ich sei ein Kommunalpolitiker. Das habe ich im Text ja so explizit nicht geschrieben. Jedenfalls habe ich den Verifiziert-Haken für zwei Behauptungen bekommen.
Die KI hat wohl auch meine Seite gescannt. In der Zusammenfassung wird dann auch auf den Inhalt des Textes auf meiner Seite eingegangen und deren Inhalte zusammengefasst. Das finde ich ein wenig beeindruckend und gleichzeitig frage ich mich, was dabei wohl für ein Traffic im Netz erzeugt und wieviel Energie verbraucht wird.Allerdings kann dieser Faktencheck auch eine Chance sein, um gegen Hass, Hetze und Falschinformationen zu arbeiten. Bisher sind sehr wenige Postings von offensichtlich rechten Accounts dort aufgetaucht. Die überwältigende Mehrheit scheint dort anders unterwegs zu sein und konsequent zu blocken. Ob das mit Fernbleiben mit dem Faktencheck zu tun, vermag ich nicht zu sagen.
Eine Alternative zu den amerikanisches Netzwerken von Meta und dem verrückten Ketamin-Junkie zu haben, erscheint mir allerdings gut. Obwohl man dann auch einfach gleich ins Fediverse hätte gehen können. Das ist etabliert, funktioniert und ist dezentral – da gibt es eben auch Instanzen aus Europa. Außerdem weiß ich nicht, wie die Betreiber hinter eYou ticken und wie sie sich langfristig finanzieren möchten.
Für eine Beta macht es jedenfalls schon halbwegs Spaß, die Benutzeroberfläche finde ich ziemlich gelungen und bei den wenigen Nutzer/innen ist es bisher auch ziemlich flüssig!
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"The Great #Demographic Shift: For developed countries, closing the door to migrants lowers economic growth"
#Ukraine #News #Politics #Nato #War #G7 #G20 #Migration #SocialNet #SocialSecurity #Russia #USA #Growth #Economics
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"The Great #Demographic Shift: For developed countries, closing the door to migrants lowers economic growth"
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"The Great #Demographic Shift: For developed countries, closing the door to migrants lowers economic growth"
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Ende des vergangenen bis Anfang des neuen Jahrtausends gab es sogenannte „Webringe“. Ein Zusammenschluss thematisch ähnlicher Seiten, die alle ein Webring-Element auf der eigenen Seite platziert hatten, welches nach einem Klick auf das Element zur nächsten Seite im Ring weiterleitete. So konnte man elegant eine Reihe themenähnlicher Seiten absurfen und lesen. Ich selbst habe mit dem Filmring sowas für Film- und Kinoseiten betrieben. Offensichtlich auch in 2006 noch. Jedenfalls finde ich dazu einen Link in einem alten Blogbeitrag. Ich habe das Projekt aber dran gegeben, weil es viel Aufwand war und an zwei Dingen krankte.
Zum einen haben sich Seiten angemeldet und dann das Element nicht (mehr) eingebaut. An der Stelle ist dann der Ring unterbrochen und es geht nicht weiter. Unschön! Dann muss man händisch zurück und eine neue Seite suchen. Die man u.U. nicht findet, weil damals die Weiterleitungen statisch waren. Nach Seite A kam immer Seite B. Und das ist das zweite Problem. Der Nachteil ist, dass nach einer reichweitenstarken Seite die Folgeseite immer profitierte. Eine Seite nach einer nicht so häufig besuchten Seite dafür weniger Traffic abbekam. Letzteres habe ich damals mit einer Modifikation des benuzten Perlscriptes halbwegs lösen können, indem ich einfach einen Aufrufzähler integriert habe, der dann die Seite mit den wenigsten erhaltenden Links aus dem Ring aufrief. So haben alle immer gleich viele Aufrufe bekommen. Es sei denn, der Ring wurde unterbrochen.
Naja, es wurde mir dann halt zuviel, es wurden immer weniger die mitgemacht haben, also Feierabend. Bis ich vor ziemlich genau 5 Jahren eine Mail bekam, dass ich mich bei einer Betaphase für plankton.social anmelden könne.
[…] Und wie funktioniert’s?
Thematisch passende Blogposts werden auf Deinem und anderen Blogs aus dem Netzwerk in einem Teaser, also einer Vorschau eines Blogposts, angezeigt. Damit teilst Du Deine eigenen Leser im Teaser und bekommst gleichzeitig neue Leser über den Teaser in anderen Blogs. […]Ja, das ist akkurat das Gleiche wie damals die Webringe! Und daher habe ich damals bereits formuliert:
Das liest sich so, wie die Webringe vor zwei Jahrzehnten. Auch damals war das Problem, dass Betreiber reichweitenstarker Seiten sich darüber „beschwerten“, dass sie vergleichsweise wenig aus dem Ring zurück bekamen und „schwache“ Seiten deutlich mehr profitieren. Hier habe ich im Filmring mit rudimentären Mitteln versucht ein „Load-Balancing“ zu basteln, dass damals auch mehr oder weniger funktionierte.
Wer entscheidet bei Plankton, welche Teaser wo eingeblendet werden. Man kann über ein und dasselbe Thema durchaus unterschiedlich schreiben und möglicherweise möchte ich bestimmte Denkansätze bei mir gar nicht teilen. Wwr kontrolliert das?
Die Antwort hatte mich damals nicht zufriedengestellt. Zweieinhalb Jahre später bekam ich eine weitere Einladung, stellte die Gleichen Fragen, war aber immer noch nicht von den Antworten überzeugt. Wieder ein Jahr später noch eine Anfrage, aufgrund derer ich mich aber nicht angemeldet habe. Das Problem mit den Unterbrechungen war immer noch gegeben. Und es waren viele „Blogs“ dabei, denen es m.M.n. weniger um Bloggen, denn um Geldverdienen ging. Legitim, aber ich monetarisiere nicht und finde es auch irgendwie doof, das mit meinem kleinen, kaum aufgerufenen und werbefreien Blog zu unterstützen.
Vor ein paar Wochen wurde ich dann erneut angeschrieben (Kudos für die Hartnäckigkeit!) und es ist offensichtlich wirklich gelungen, Blogs zu filtern, welche das Element nicht eingebunden haben! Und ich habe die Möglichkeit, bestimmte Blogs zu „blocken“, falls mir die Inhalte nicht gefallen. Damit sind alle meine Kritikpunkte/Anregungen erledigt und ich habe mich angemeldet.
Tja, was soll ich sagen? Funktioniert einfach :-) So können sich Blogger/innen ohne eine große Plattform untereinander vernetzen und gleichzeitig die eigene Basis und Domain nutzen.
https://www.andreas-edler.de/blog/2025/10/plankton-social/
#Blogger #Kommunikation #SocialNet #Software #Technik #Test #Web
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Ende des vergangenen bis Anfang des neuen Jahrtausends gab es sogenannte „Webringe“. Ein Zusammenschluss thematisch ähnlicher Seiten, die alle ein Webring-Element auf der eigenen Seite platziert hatten, welches nach einem Klick auf das Element zur nächsten Seite im Ring weiterleitete. So konnte man elegant eine Reihe themenähnlicher Seiten absurfen und lesen. Ich selbst habe mit dem Filmring sowas für Film- und Kinoseiten betrieben. Offensichtlich auch in 2006 noch. Jedenfalls finde ich dazu einen Link in einem alten Blogbeitrag. Ich habe das Projekt aber dran gegeben, weil es viel Aufwand war und an zwei Dingen krankte.
Zum einen haben sich Seiten angemeldet und dann das Element nicht (mehr) eingebaut. An der Stelle ist dann der Ring unterbrochen und es geht nicht weiter. Unschön! Dann muss man händisch zurück und eine neue Seite suchen. Die man u.U. nicht findet, weil damals die Weiterleitungen statisch waren. Nach Seite A kam immer Seite B. Und das ist das zweite Problem. Der Nachteil ist, dass nach einer reichweitenstarken Seite die Folgeseite immer profitierte. Eine Seite nach einer nicht so häufig besuchten Seite dafür weniger Traffic abbekam. Letzteres habe ich damals mit einer Modifikation des benuzten Perlscriptes halbwegs lösen können, indem ich einfach einen Aufrufzähler integriert habe, der dann die Seite mit den wenigsten erhaltenden Links aus dem Ring aufrief. So haben alle immer gleich viele Aufrufe bekommen. Es sei denn, der Ring wurde unterbrochen.
Naja, es wurde mir dann halt zuviel, es wurden immer weniger die mitgemacht haben, also Feierabend. Bis ich vor ziemlich genau 5 Jahren eine Mail bekam, dass ich mich bei einer Betaphase für plankton.social anmelden könne.
[…] Und wie funktioniert’s?
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Das liest sich so, wie die Webringe vor zwei Jahrzehnten. Auch damals war das Problem, dass Betreiber reichweitenstarker Seiten sich darüber „beschwerten“, dass sie vergleichsweise wenig aus dem Ring zurück bekamen und „schwache“ Seiten deutlich mehr profitieren. Hier habe ich im Filmring mit rudimentären Mitteln versucht ein „Load-Balancing“ zu basteln, dass damals auch mehr oder weniger funktionierte.
Wer entscheidet bei Plankton, welche Teaser wo eingeblendet werden. Man kann über ein und dasselbe Thema durchaus unterschiedlich schreiben und möglicherweise möchte ich bestimmte Denkansätze bei mir gar nicht teilen. Wwr kontrolliert das?
Die Antwort hatte mich damals nicht zufriedengestellt. Zweieinhalb Jahre später bekam ich eine weitere Einladung, stellte die Gleichen Fragen, war aber immer noch nicht von den Antworten überzeugt. Wieder ein Jahr später noch eine Anfrage, aufgrund derer ich mich aber nicht angemeldet habe. Das Problem mit den Unterbrechungen war immer noch gegeben. Und es waren viele „Blogs“ dabei, denen es m.M.n. weniger um Bloggen, denn um Geldverdienen ging. Legitim, aber ich monetarisiere nicht und finde es auch irgendwie doof, das mit meinem kleinen, kaum aufgerufenen und werbefreien Blog zu unterstützen.
Vor ein paar Wochen wurde ich dann erneut angeschrieben (Kudos für die Hartnäckigkeit!) und es ist offensichtlich wirklich gelungen, Blogs zu filtern, welche das Element nicht eingebunden haben! Und ich habe die Möglichkeit, bestimmte Blogs zu „blocken“, falls mir die Inhalte nicht gefallen. Damit sind alle meine Kritikpunkte/Anregungen erledigt und ich habe mich angemeldet.
Tja, was soll ich sagen? Funktioniert einfach :-) So können sich Blogger/innen ohne eine große Plattform untereinander vernetzen und gleichzeitig die eigene Basis und Domain nutzen.
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Ende des vergangenen bis Anfang des neuen Jahrtausends gab es sogenannte „Webringe“. Ein Zusammenschluss thematisch ähnlicher Seiten, die alle ein Webring-Element auf der eigenen Seite platziert hatten, welches nach einem Klick auf das Element zur nächsten Seite im Ring weiterleitete. So konnte man elegant eine Reihe themenähnlicher Seiten absurfen und lesen. Ich selbst habe mit dem Filmring sowas für Film- und Kinoseiten betrieben. Offensichtlich auch in 2006 noch. Jedenfalls finde ich dazu einen Link in einem alten Blogbeitrag. Ich habe das Projekt aber dran gegeben, weil es viel Aufwand war und an zwei Dingen krankte.
Zum einen haben sich Seiten angemeldet und dann das Element nicht (mehr) eingebaut. An der Stelle ist dann der Ring unterbrochen und es geht nicht weiter. Unschön! Dann muss man händisch zurück und eine neue Seite suchen. Die man u.U. nicht findet, weil damals die Weiterleitungen statisch waren. Nach Seite A kam immer Seite B. Und das ist das zweite Problem. Der Nachteil ist, dass nach einer reichweitenstarken Seite die Folgeseite immer profitierte. Eine Seite nach einer nicht so häufig besuchten Seite dafür weniger Traffic abbekam. Letzteres habe ich damals mit einer Modifikation des benuzten Perlscriptes halbwegs lösen können, indem ich einfach einen Aufrufzähler integriert habe, der dann die Seite mit den wenigsten erhaltenden Links aus dem Ring aufrief. So haben alle immer gleich viele Aufrufe bekommen. Es sei denn, der Ring wurde unterbrochen.
Naja, es wurde mir dann halt zuviel, es wurden immer weniger die mitgemacht haben, also Feierabend. Bis ich vor ziemlich genau 5 Jahren eine Mail bekam, dass ich mich bei einer Betaphase für plankton.social anmelden könne.
[…] Und wie funktioniert’s?
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Das liest sich so, wie die Webringe vor zwei Jahrzehnten. Auch damals war das Problem, dass Betreiber reichweitenstarker Seiten sich darüber „beschwerten“, dass sie vergleichsweise wenig aus dem Ring zurück bekamen und „schwache“ Seiten deutlich mehr profitieren. Hier habe ich im Filmring mit rudimentären Mitteln versucht ein „Load-Balancing“ zu basteln, dass damals auch mehr oder weniger funktionierte.
Wer entscheidet bei Plankton, welche Teaser wo eingeblendet werden. Man kann über ein und dasselbe Thema durchaus unterschiedlich schreiben und möglicherweise möchte ich bestimmte Denkansätze bei mir gar nicht teilen. Wwr kontrolliert das?
Die Antwort hatte mich damals nicht zufriedengestellt. Zweieinhalb Jahre später bekam ich eine weitere Einladung, stellte die Gleichen Fragen, war aber immer noch nicht von den Antworten überzeugt. Wieder ein Jahr später noch eine Anfrage, aufgrund derer ich mich aber nicht angemeldet habe. Das Problem mit den Unterbrechungen war immer noch gegeben. Und es waren viele „Blogs“ dabei, denen es m.M.n. weniger um Bloggen, denn um Geldverdienen ging. Legitim, aber ich monetarisiere nicht und finde es auch irgendwie doof, das mit meinem kleinen, kaum aufgerufenen und werbefreien Blog zu unterstützen.
Vor ein paar Wochen wurde ich dann erneut angeschrieben (Kudos für die Hartnäckigkeit!) und es ist offensichtlich wirklich gelungen, Blogs zu filtern, welche das Element nicht eingebunden haben! Und ich habe die Möglichkeit, bestimmte Blogs zu „blocken“, falls mir die Inhalte nicht gefallen. Damit sind alle meine Kritikpunkte/Anregungen erledigt und ich habe mich angemeldet.
Tja, was soll ich sagen? Funktioniert einfach :-) So können sich Blogger/innen ohne eine große Plattform untereinander vernetzen und gleichzeitig die eigene Basis und Domain nutzen.
https://www.andreas-edler.de/blog/2025/10/plankton-social/
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Ende des vergangenen bis Anfang des neuen Jahrtausends gab es sogenannte „Webringe“. Ein Zusammenschluss thematisch ähnlicher Seiten, die alle ein Webring-Element auf der eigenen Seite platziert hatten, welches nach einem Klick auf das Element zur nächsten Seite im Ring weiterleitete. So konnte man elegant eine Reihe themenähnlicher Seiten absurfen und lesen. Ich selbst habe mit dem Filmring sowas für Film- und Kinoseiten betrieben. Offensichtlich auch in 2006 noch. Jedenfalls finde ich dazu einen Link in einem alten Blogbeitrag. Ich habe das Projekt aber dran gegeben, weil es viel Aufwand war und an zwei Dingen krankte.
Zum einen haben sich Seiten angemeldet und dann das Element nicht (mehr) eingebaut. An der Stelle ist dann der Ring unterbrochen und es geht nicht weiter. Unschön! Dann muss man händisch zurück und eine neue Seite suchen. Die man u.U. nicht findet, weil damals die Weiterleitungen statisch waren. Nach Seite A kam immer Seite B. Und das ist das zweite Problem. Der Nachteil ist, dass nach einer reichweitenstarken Seite die Folgeseite immer profitierte. Eine Seite nach einer nicht so häufig besuchten Seite dafür weniger Traffic abbekam. Letzteres habe ich damals mit einer Modifikation des benuzten Perlscriptes halbwegs lösen können, indem ich einfach einen Aufrufzähler integriert habe, der dann die Seite mit den wenigsten erhaltenden Links aus dem Ring aufrief. So haben alle immer gleich viele Aufrufe bekommen. Es sei denn, der Ring wurde unterbrochen.
Naja, es wurde mir dann halt zuviel, es wurden immer weniger die mitgemacht haben, also Feierabend. Bis ich vor ziemlich genau 5 Jahren eine Mail bekam, dass ich mich bei einer Betaphase für plankton.social anmelden könne.
[…] Und wie funktioniert’s?
Thematisch passende Blogposts werden auf Deinem und anderen Blogs aus dem Netzwerk in einem Teaser, also einer Vorschau eines Blogposts, angezeigt. Damit teilst Du Deine eigenen Leser im Teaser und bekommst gleichzeitig neue Leser über den Teaser in anderen Blogs. […]Ja, das ist akkurat das Gleiche wie damals die Webringe! Und daher habe ich damals bereits formuliert:
Das liest sich so, wie die Webringe vor zwei Jahrzehnten. Auch damals war das Problem, dass Betreiber reichweitenstarker Seiten sich darüber „beschwerten“, dass sie vergleichsweise wenig aus dem Ring zurück bekamen und „schwache“ Seiten deutlich mehr profitieren. Hier habe ich im Filmring mit rudimentären Mitteln versucht ein „Load-Balancing“ zu basteln, dass damals auch mehr oder weniger funktionierte.
Wer entscheidet bei Plankton, welche Teaser wo eingeblendet werden. Man kann über ein und dasselbe Thema durchaus unterschiedlich schreiben und möglicherweise möchte ich bestimmte Denkansätze bei mir gar nicht teilen. Wwr kontrolliert das?
Die Antwort hatte mich damals nicht zufriedengestellt. Zweieinhalb Jahre später bekam ich eine weitere Einladung, stellte die Gleichen Fragen, war aber immer noch nicht von den Antworten überzeugt. Wieder ein Jahr später noch eine Anfrage, aufgrund derer ich mich aber nicht angemeldet habe. Das Problem mit den Unterbrechungen war immer noch gegeben. Und es waren viele „Blogs“ dabei, denen es m.M.n. weniger um Bloggen, denn um Geldverdienen ging. Legitim, aber ich monetarisiere nicht und finde es auch irgendwie doof, das mit meinem kleinen, kaum aufgerufenen und werbefreien Blog zu unterstützen.
Vor ein paar Wochen wurde ich dann erneut angeschrieben (Kudos für die Hartnäckigkeit!) und es ist offensichtlich wirklich gelungen, Blogs zu filtern, welche das Element nicht eingebunden haben! Und ich habe die Möglichkeit, bestimmte Blogs zu „blocken“, falls mir die Inhalte nicht gefallen. Damit sind alle meine Kritikpunkte/Anregungen erledigt und ich habe mich angemeldet.
Tja, was soll ich sagen? Funktioniert einfach :-) So können sich Blogger/innen ohne eine große Plattform untereinander vernetzen und gleichzeitig die eigene Basis und Domain nutzen.
https://www.andreas-edler.de/blog/2025/10/plankton-social/
#Blogger #Kommunikation #SocialNet #Software #Technik #Test #Web
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@Jerry The way I read this is not that those companies or websites are "feeding information to the government" but that #ShadowDragon simply systematically scrapes it from the public internet.
I have no love for Bluesky but don't think the company needs to "support" this in any way for #SocialNet to work. Not sure how much open social network software like #Bluesky or #Mastodon can actually do about that.
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@Jerry The way I read this is not that those companies or websites are "feeding information to the government" but that #ShadowDragon simply systematically scrapes it from the public internet.
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@Jerry The way I read this is not that those companies or websites are "feeding information to the government" but that #ShadowDragon simply systematically scrapes it from the public internet.
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@Jerry The way I read this is not that those companies or websites are "feeding information to the government" but that #ShadowDragon simply systematically scrapes it from the public internet.
I have no love for Bluesky but don't think the company needs to "support" this in any way for #SocialNet to work. Not sure how much open social network software like #Bluesky or #Mastodon can actually do about that.
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@Jerry The way I read this is not that those companies or websites are "feeding information to the government" but that #ShadowDragon simply systematically scrapes it from the public internet.
I have no love for Bluesky but don't think the company needs to "support" this in any way for #SocialNet to work. Not sure how much open social network software like #Bluesky or #Mastodon can actually do about that.
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https://cyberinsider.com/mozilla-calls-for-action-to-stop-surveillance-firms-data-scraping/
#ShadowDragon #SocialNet…aggregates publicly available data…to map individuals' movements, #behaviors, and social connections.…to federal agencies incl. #ICE, the #DEA, and the #USArmy — enabling analysts to link seemingly benign data points into detailed profiles of individuals, often without oversight or user knowledge.
…works by…federated searches…#LinkedIn, #Strava, #GoFundMe, #Substack, and #Discord…correlating #language…#jobhistories…routes…reviews…#protestspeech…
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The 200+ Sites an ICE Surveillance Contractor is Monitoring - https://www.404media.co/the-200-sites-an-ice-surveillance-contractor-is-monitoring/
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« Pour le pluralisme algorithmique ! » Tribune Collective @lemonde
Au lendemain de la restitution des États généraux de l’information et à l’occasion de l’événement Numérique en commun(s), une soixantaine de personnalités, d’associations, d’entreprises, françaises et internationales, appellent, dans une tribune au « Monde », à ouvrir les réseaux sociaux et à redonner le choix aux utilisateurs.
https://www.lemonde.fr/idees/article/2024/09/25/pour-le-pluralisme-algorithmique_6332830_3232.html
#algorithmes #recommendations #gafam #RéseauSociaux #socialnet #egi2024
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Moin zusammen!
Freu mich, dass das #Fachcamp #SozialeArbeit aka #FCSoA jetzt auch bei #Socialnet im Kalender zu finden ist...
👇
Im Kalender finden sich übrigens noch viel mehr spannende Themen - nur der 25.10.2024 ist halt schon belegt ;-)
Also schnell anmelden...
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Die Medien erzählen uns seit gestern von einem desaströsen Absturz in den Wahlergebnissen der Grünen. Und natürlich stellt mich das Ergebnis mit 11,9% bei der gestrigen Europawahl 2024 nicht zufrieden. In 2019 waren es noch 20,5%. Allerdings hatten wir bei der Bundestagswahl 2020 – trotz besserer Umfragewerte und nicht unbedingt übermäßig freundlicher Medienberichterstattung auch “nur” noch 14,7% erreicht. Aktuell liegen wir seit Monaten in Umfragen recht stabil zwischen 11% und 13% in den Umfragen zur Bundestagswahl. Ja, das ist auch weniger als wir beim letzten Mal geschafft haben. Natürlich würden mich mehr Stimmanteile freuen.
Aber diese Ergebnisse werden erreicht trotz einer unglaublichen Hetzkampagne seitens der CDU/CSU, der Freien Wähler, der AfD und einer ziemlich unreflektierten Übernahme derer Narrative durch die Medienlandschaft. Erfolge, die durchaus vorhanden sind, werden nicht erwähnt. Die Situation ist weltweit klimatisch und politisch bedrohlich und wir haben es geschafft unsere Energieversorgung deutlich unabhängiger von Dritten zu machen und erneuerbare Energien gewaltig auszubauen. Dies alles in einem extrem kurzen Zeitraum gegen sehr viel Gegenwind von denjenigen, welche das in den Jahrzehnten vorher komplett verbockt haben. Das alles findet medial kaum statt und genau so laufen auch die Gespräche an den Wahlständen ab.
Es wird sich auf Tik-Tok und Instagram informiert, weil das so schön einfach und laut ist. Da sind wir nicht. Und ganz ehrlich, da möchte ich eigentlich auch nicht sein. Ich hatte an einem Wahlstandsamstag eine Diskussion mit einem Nichtgrünwenähler mit dem ich über die Ursachen von Fehlinformationen sprach und der genau auf diese Plattformen schimpfte. Als ich dann zustimmte und erwähnte, dass er aber die dortigen Desinformationen hier gerade ebenfalls wiederholte, wurde er sichtlich böse und warf mir vor, ich würde ihn dumm nennen. Genau das ist das Problem. Viele Menschen wissen genau, dass die konsumierten Kanäle kritisch sind, dass die Informationen dort womöglich nicht stimmern. Aber nur solange, wie die Inhalte nicht ins eigene Weltbild passen. Es ist nicht Dummheit oder das reine Vorliegen von Desinformation und Hetze, es ist der Wunsch, dass diese vermeintlich einfachen Lösungen und Parolen die Realität abbilden. Wunsch und passender Inhalt potentieren sich dann. Ab da ist es völlig unnötig weiter zu verifizieren, ob das denn überhaupt alles stimmt.
Informieren ist nicht einfach. Informieren ist nicht Tik-Tok-Videos schauen. Informieren ist sehr oft unangenehm, langwierig, schwierig und unbefriedigend. Damit fängt man keine Wähler. Ich denke nicht erst seit gestern, dass wir dieses Problem in den Griff bekommen müssen, um wieder bessere Umfrage- und Wahlergebnisse zu bekommen. Wie das gelingen kann, weiß ich leider auch nicht.
https://www.andreas-edler.de/blog/2024/06/wahlergebnis-absturz/
#Benehmen #Blogger #Grüne #Internet #Kommunikation #SocialNet #Wahlen #Wahlkampf
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"Brown accused the government of creating a wall of silence around “obscene” levels of destitution in the UK and criticised ministers for “systematically shredding” a social security system that had once provided a safety net for the poorest.
He said it was a “moral outrage” that the government was unwilling to tackle a social emergency that had created millions of forgotten and voiceless victims..." -
"Brown accused the government of creating a wall of silence around “obscene” levels of destitution in the UK and criticised ministers for “systematically shredding” a social security system that had once provided a safety net for the poorest.
He said it was a “moral outrage” that the government was unwilling to tackle a social emergency that had created millions of forgotten and voiceless victims..." -
"Brown accused the government of creating a wall of silence around “obscene” levels of destitution in the UK and criticised ministers for “systematically shredding” a social security system that had once provided a safety net for the poorest.
He said it was a “moral outrage” that the government was unwilling to tackle a social emergency that had created millions of forgotten and voiceless victims..." -
"Brown accused the government of creating a wall of silence around “obscene” levels of destitution in the UK and criticised ministers for “systematically shredding” a social security system that had once provided a safety net for the poorest.
He said it was a “moral outrage” that the government was unwilling to tackle a social emergency that had created millions of forgotten and voiceless victims..." -
Ich habe zwei Tage lang die Kommentare unter dem Text “laufen lassen”. Ein paar wirklich blöde habe ich gar nicht erst zugelassen. Aber der Kölnradler hat Recht, ich wollte hier meiner Betroffenheit Ausdruck verleihen und nicht ein Diskussionsforum für Menschen eröffnen, die meinen ihren Unmut über Radfahrende auskübeln zu müssen. Daher habe ich ungefähr ein halbes Dutzend unter dem Beitrag unpassende Kommentare entfernt, was dann natürlich auch die Antworten darauf obsolet machte.
Ein ganz besonders schlauer Mensch hat daraufhin bereits von “Zensur” geschrieben. Den Kommentar habe ich selbstverständlich auch nicht veröffentlicht. Ich empfehle dazu den Wikipedia-Eintrag. Das hier ist meine private Seite. Ich kann gar keine Zensur ausüben. Ich kann aber entscheiden, wen ich in mein Wohnzimmer lasse und wen nicht. Fertig. Es steht jedem frei seine Meinung zur Nutzung von Waldwegen oder dem Fahren auf Fahrbahnen zu äußern. Es besteht aber keine Pflicht, dass ich diese Diskussion auf meiner Seite führen lassen muss. Noch dazu unter so einem Beitrag.
[Erst wollte ich dies unter dem ursprünglichen Text veröffentlichen. Aber da gehört es einfach nicht hin!]
https://www.andreas-edler.de/blog/2024/02/erlaeuterung-zum-text-ueber-natenom/
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Using #Maltego in #OSINT and #SOCMINT investigations is a safe way to collect information. You can leverage data integrations like:
· People Data Labs
· PeopleMon
· Pipl
· ShadowDragon #SocialNet
· Spycloud
· Google Social Network Transforms
In addition, the use of sock puppet accounts helps ensure operational security (#OPSEC). Our SME, Daphnée Aguilar, lists out 14 points on how to properly set up your sock puppet accounts.
Download the checklist NOW: https://www.maltego.com/blog/how-to-use-sock-puppet-accounts-to-gather-social-media-intelligence/?utm_source=mastodon&utm_medium=social&utm_campaign=GOV&utm_content=maltego.com -
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Auf Threads jammerte eine Userin darüber, dass Influencer/innen auf der Plattform kritisch gesehen und teilweise sogar böswillig geblockt wurden und werden. Dieser Beitrag landete irgendwie in meiner Timeline und ich habe die Kommentare angeklickt. In einem wurde dann behauptet “Eine Story ist keine Leistung“, worauf die Rückfrage kam “Jetzt wird es spannend. Warum nicht? Es ist Werbung. Werbung ist Marketing.” Und ja, das stimmt. Aber es zeigt auch, wie die Influencer sich selbst sehen. Sie denken anscheinend, dass die Empfänger ihrer Werbung für irgendwas dankbar sein müssten. Das ist aber gar nicht so – Überraschung! Ich konnte dann auch nicht stillhalten und habe kommentiert:
Und die wird von denen bezahlt, für die geworben wird. Für diese wird auch die Leistung erbracht. Diejenigen bei denen geworben wird, bzw. um die geworben wird, sind aber in keiner Verpflichtung diese Werbung auch gut zu finden. Und sie jedes Recht dieser Welt, dies kund zu tun.
Wenn mein Nachbar sich was kauft und mir davon vorschwärmt, *dann* ist das gute Werbung für das Produkt. Aber doch nicht, wenn so ein Duckface dafür Geld bekommt, es mir in die Timeline zu spülen!
Danach war ich natürlich ein Hater “par Excellence” und Werbung in Social-Media wurde mit Werbung im Kino, Radio oder Fernsehen verglichen. Da hat mich schon gewundert, auf welcher Ebene das “Influencen” gesehen wird.
Mit “Duckface” meinte ich nicht Dich. Ich habe mir das Profilbild gar nicht in groß angeschaut. Aber gestern rauschten hier Dutzende dieser Selfie-Influencer durch. Und Du fragtest, was einige gegen Influencer haben.
Ehrlich gesagt wunderte mich die implizierte Aussage, dass man als Beworbener die Werbung bzw. den Werbenden “gut” finden sollte, weil es doch aufwändig ist, einen Clip zu erstellen. Ja, das ist Arbeit. Dafür bekommt man Geld. Vom Auftraggeber. Fertig.Und das Kino oder der Radiosender schicken mir keine Post, in der sie sich wundern, dass ich die Radio- oder Kinowerbung albern finde (was ich zum größten Teil tue). Ich weiß dass die Geld bekommen und sich damit finanzieren. Die kommen aber nicht zu mir nach Hause und versuchen mir den Clip auf dem Sofa zu zeigen.
Und natürlich lebe ich damit. Genau wie ein/e Influencer/in damit leben muss, wenn Menschen sagen, dass sie die Werbung doof, albern, blöd finden. Das ist so bei einem neuen Weg. Foren und Social-Media sind keine Einbahnstraßenkommunikation. Da gibt es Reaktionen. Das hat nichts mit “haten” zu tun.
Wer das nicht verknusen kann, sollten den neuen Werbeweg nicht beschreiten.Diese Einstellung bei einigen Leuten im Hinterkopf ist aber auch zu verstehen, wie sog. “Reality-Stars” sich im Fernsehen verhalten. Die denken wirklich es sei irgendwie relevant, was sie da tun.
https://www.andreas-edler.de/blog/2023/12/influencer-arbeiten-doch-auch/
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Auf Threads jammerte eine Userin darüber, dass Influencer/innen auf der Plattform kritisch gesehen und teilweise sogar böswillig geblockt wurden und werden. Dieser Beitrag landete irgendwie in meiner Timeline und ich habe die Kommentare angeklickt. In einem wurde dann behauptet “Eine Story ist keine Leistung“, worauf die Rückfrage kam “Jetzt wird es spannend. Warum nicht? Es ist Werbung. Werbung ist Marketing.” Und ja, das stimmt. Aber es zeigt auch, wie die Influencer sich selbst sehen. Sie denken anscheinend, dass die Empfänger ihrer Werbung für irgendwas dankbar sein müssten. Das ist aber gar nicht so – Überraschung! Ich konnte dann auch nicht stillhalten und habe kommentiert:
Und die wird von denen bezahlt, für die geworben wird. Für diese wird auch die Leistung erbracht. Diejenigen bei denen geworben wird, bzw. um die geworben wird, sind aber in keiner Verpflichtung diese Werbung auch gut zu finden. Und sie jedes Recht dieser Welt, dies kund zu tun.
Wenn mein Nachbar sich was kauft und mir davon vorschwärmt, *dann* ist das gute Werbung für das Produkt. Aber doch nicht, wenn so ein Duckface dafür Geld bekommt, es mir in die Timeline zu spülen!
Danach war ich natürlich ein Hater “par Excellence” und Werbung in Social-Media wurde mit Werbung im Kino, Radio oder Fernsehen verglichen. Da hat mich schon gewundert, auf welcher Ebene das “Influencen” gesehen wird.
Mit “Duckface” meinte ich nicht Dich. Ich habe mir das Profilbild gar nicht in groß angeschaut. Aber gestern rauschten hier Dutzende dieser Selfie-Influencer durch. Und Du fragtest, was einige gegen Influencer haben.
Ehrlich gesagt wunderte mich die implizierte Aussage, dass man als Beworbener die Werbung bzw. den Werbenden “gut” finden sollte, weil es doch aufwändig ist, einen Clip zu erstellen. Ja, das ist Arbeit. Dafür bekommt man Geld. Vom Auftraggeber. Fertig.Und das Kino oder der Radiosender schicken mir keine Post, in der sie sich wundern, dass ich die Radio- oder Kinowerbung albern finde (was ich zum größten Teil tue). Ich weiß dass die Geld bekommen und sich damit finanzieren. Die kommen aber nicht zu mir nach Hause und versuchen mir den Clip auf dem Sofa zu zeigen.
Und natürlich lebe ich damit. Genau wie ein/e Influencer/in damit leben muss, wenn Menschen sagen, dass sie die Werbung doof, albern, blöd finden. Das ist so bei einem neuen Weg. Foren und Social-Media sind keine Einbahnstraßenkommunikation. Da gibt es Reaktionen. Das hat nichts mit “haten” zu tun.
Wer das nicht verknusen kann, sollten den neuen Werbeweg nicht beschreiten.Diese Einstellung bei einigen Leuten im Hinterkopf ist aber auch zu verstehen, wie sog. “Reality-Stars” sich im Fernsehen verhalten. Die denken wirklich es sei irgendwie relevant, was sie da tun.
https://www.andreas-edler.de/blog/2023/12/influencer-arbeiten-doch-auch/
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Auf Threads jammerte eine Userin darüber, dass Influencer/innen auf der Plattform kritisch gesehen und teilweise sogar böswillig geblockt wurden und werden. Dieser Beitrag landete irgendwie in meiner Timeline und ich habe die Kommentare angeklickt. In einem wurde dann behauptet “Eine Story ist keine Leistung“, worauf die Rückfrage kam “Jetzt wird es spannend. Warum nicht? Es ist Werbung. Werbung ist Marketing.” Und ja, das stimmt. Aber es zeigt auch, wie die Influencer sich selbst sehen. Sie denken anscheinend, dass die Empfänger ihrer Werbung für irgendwas dankbar sein müssten. Das ist aber gar nicht so – Überraschung! Ich konnte dann auch nicht stillhalten und habe kommentiert:
Und die wird von denen bezahlt, für die geworben wird. Für diese wird auch die Leistung erbracht. Diejenigen bei denen geworben wird, bzw. um die geworben wird, sind aber in keiner Verpflichtung diese Werbung auch gut zu finden. Und sie jedes Recht dieser Welt, dies kund zu tun.
Wenn mein Nachbar sich was kauft und mir davon vorschwärmt, *dann* ist das gute Werbung für das Produkt. Aber doch nicht, wenn so ein Duckface dafür Geld bekommt, es mir in die Timeline zu spülen!
Danach war ich natürlich ein Hater “par Excellence” und Werbung in Social-Media wurde mit Werbung im Kino, Radio oder Fernsehen verglichen. Da hat mich schon gewundert, auf welcher Ebene das “Influencen” gesehen wird.
Mit “Duckface” meinte ich nicht Dich. Ich habe mir das Profilbild gar nicht in groß angeschaut. Aber gestern rauschten hier Dutzende dieser Selfie-Influencer durch. Und Du fragtest, was einige gegen Influencer haben.
Ehrlich gesagt wunderte mich die implizierte Aussage, dass man als Beworbener die Werbung bzw. den Werbenden “gut” finden sollte, weil es doch aufwändig ist, einen Clip zu erstellen. Ja, das ist Arbeit. Dafür bekommt man Geld. Vom Auftraggeber. Fertig.Und das Kino oder der Radiosender schicken mir keine Post, in der sie sich wundern, dass ich die Radio- oder Kinowerbung albern finde (was ich zum größten Teil tue). Ich weiß dass die Geld bekommen und sich damit finanzieren. Die kommen aber nicht zu mir nach Hause und versuchen mir den Clip auf dem Sofa zu zeigen.
Und natürlich lebe ich damit. Genau wie ein/e Influencer/in damit leben muss, wenn Menschen sagen, dass sie die Werbung doof, albern, blöd finden. Das ist so bei einem neuen Weg. Foren und Social-Media sind keine Einbahnstraßenkommunikation. Da gibt es Reaktionen. Das hat nichts mit “haten” zu tun.
Wer das nicht verknusen kann, sollten den neuen Werbeweg nicht beschreiten.Diese Einstellung bei einigen Leuten im Hinterkopf ist aber auch zu verstehen, wie sog. “Reality-Stars” sich im Fernsehen verhalten. Die denken wirklich es sei irgendwie relevant, was sie da tun.
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Und die wird von denen bezahlt, für die geworben wird. Für diese wird auch die Leistung erbracht. Diejenigen bei denen geworben wird, bzw. um die geworben wird, sind aber in keiner Verpflichtung diese Werbung auch gut zu finden. Und sie jedes Recht dieser Welt, dies kund zu tun.
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Danach war ich natürlich ein Hater “par Excellence” und Werbung in Social-Media wurde mit Werbung im Kino, Radio oder Fernsehen verglichen. Da hat mich schon gewundert, auf welcher Ebene das “Influencen” gesehen wird.
Mit “Duckface” meinte ich nicht Dich. Ich habe mir das Profilbild gar nicht in groß angeschaut. Aber gestern rauschten hier Dutzende dieser Selfie-Influencer durch. Und Du fragtest, was einige gegen Influencer haben.
Ehrlich gesagt wunderte mich die implizierte Aussage, dass man als Beworbener die Werbung bzw. den Werbenden “gut” finden sollte, weil es doch aufwändig ist, einen Clip zu erstellen. Ja, das ist Arbeit. Dafür bekommt man Geld. Vom Auftraggeber. Fertig.Und das Kino oder der Radiosender schicken mir keine Post, in der sie sich wundern, dass ich die Radio- oder Kinowerbung albern finde (was ich zum größten Teil tue). Ich weiß dass die Geld bekommen und sich damit finanzieren. Die kommen aber nicht zu mir nach Hause und versuchen mir den Clip auf dem Sofa zu zeigen.
Und natürlich lebe ich damit. Genau wie ein/e Influencer/in damit leben muss, wenn Menschen sagen, dass sie die Werbung doof, albern, blöd finden. Das ist so bei einem neuen Weg. Foren und Social-Media sind keine Einbahnstraßenkommunikation. Da gibt es Reaktionen. Das hat nichts mit “haten” zu tun.
Wer das nicht verknusen kann, sollten den neuen Werbeweg nicht beschreiten.Diese Einstellung bei einigen Leuten im Hinterkopf ist aber auch zu verstehen, wie sog. “Reality-Stars” sich im Fernsehen verhalten. Die denken wirklich es sei irgendwie relevant, was sie da tun.
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Vor knapp 23 Wochen habe ich mich auf Threads angemeldet. Also gerade, als es verfügbar war. APK runter geladen, angemeldet, lief. Ein paar Tage später wurde der Zugriff für User aus Europa gesperrt. Nunja, es war kein Verlust. Aber seit heute Mittag bimmelt das Smartphone, weil Threads nun auch bei uns verfügbar ist und alle Menschen, denen ich auf Instagram folge und die sich bei Threads anmelden dann auch automatisch von mir auf Threads gefolgt werden. Zumindest das funktioniert ganz fluffig.
Zack, Threads als ProgrammverknüpfungThreads kann man per Smartphone oder per Browser unter https://www.threads.net nutzen. Eine native Windowsanwendung gibt es nicht. Ich habe die Smartphone-App mit dem Windows-Android-Subsystem auch auf dem ThinkPad zum Laufen bekommen, fand das aber doof.
Also hier wieder mein uralter Tipp, wie man Browseranwendungen wie ein Programm aussehen lassen und nutzen kann: einfach eine App-Verknüpfung mit Chrome anlegen! Die Screenshots aus dem alten Beitrag passen noch.
Unter Windows 11 musste ich bei Rechtsklick auf den Desktop und [neu] -> [neue Verknüpfung] tatsächlich den Pfad zur chrome.exe durchklickern und dann ergänzen. Es steht dann dort unter [Ziel]:
“C:\Program Files\Google\Chrome\Application\chrome.exe” –profile-directory=Default –app=https://www.threads.net/
Wenn man das speichert und dann die “Anwendung” per Doppelklick startet, hat man die Threads-Webseite in einem eigenen Fenster, ohne alle Browsersteuerelemente. Mache ich mit Bluesky (Deck.blue) oder Mastodon genauso. Ganz angenehm, ein eigenes “Programm” zu nutzen und keinen Tab im Browser.
https://www.andreas-edler.de/blog/2023/12/threads-fuer-windows/