#sindschar — Public Fediverse posts
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https://taz.de/Abschiebungen-von-Jesiden/!5983290/ Auch das Auswärtige Amt räumt ein, die Sicherheitslage in der Region #Sindschar sei weiterhin instabil. Dennoch wurden allein im Jahr 2023 knapp 1.400 #Asyl|erstanträge von Jesid*innen abgelehnt. Die Schutzquote liegt bei unter 50 Prozent, etwa jede*r zweite #Jesid*in wird abgelehnt. #Jesiden #Genozid #Irak #Abschiebung
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Auslöser des jesidische Protests in #Sindschar war laut Berichten die chaotische Heimbringung von Kriegsflüchtlingen.
Im konkreten Fall sind arabische Familien während dem Krieg aus der Stadt geflohen und haben die letzten Jahre anderswo im #Irak verbracht.Dort wurden sie nun überstürzt aufgefordert, nach Hause zurückzukehren - begleitet von der Armee. Mit den Bewohner*innen von Sindschar wurde das nicht akkordiert.
Diese Familien sind jetzt also wieder in Sindschar - ihre leerstehenden Häuser wurden in den letzten Jahren aber von anderen bezogen, da man nichts über ihren Verbleib wusste. Organisatorisches Chaos.
Zudem soll eine Jesidin unter den Heimkehrern einen #Daesch-Kriegsverbrecher erkannt haben.
Quellen:
https://ekurd.net/iraqi-forces-dismiss-reports-2023-04-29
https://www.pukmedia.com/EN/Details/75704
https://www.rudaw.net/english/middleeast/iraq/28042023
#sinjar #shingal -
Ganz böse Schatten, die da gerade wieder im #Irak erwachen:
In #Sindschar - einer multiethnischen & multireligiösen Stadt - sollen #Jesiden eine Moschee angezündet haben. Das behaupten Menschen in den sozialen Medien und posten Fotos der angeblich zerstörten Moschee.
Die sunnitische Gemeinde widerspricht rasch, dass die Rahman-Moschee nicht beschädigt wurde und die jesidische Demonstration friedlich verlief.
Trotzdem hetzen hunderte Irakis auf Social Media gegen Jesiden, nennen sie "Ungläubige" und "Teufelsanbeter".
Es sind genau diese Worte, mit denen #Daesch (#ISIS) ab 2014 den Völkermord an den Jesiden betrieb und rechtfertigte.