#nahrungskonkurrenz — Public Fediverse posts
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(PDF) Zum Konflikt zwischen #Honigbienen und #Wildbienen – vor allem in der Stadt.
Zum Konflikt zwischen Honigbienen und Wildbienen. Die #Nahrungskonkurrenz: Die Populationsdichten von #Honigbienen und #Wildbienen an einem Standort stehen ineinem krassen Missverhältnis. Ein einziger Bienenstock besteht aus 20.000–60.000 Individuen. Am gleichen Standort kommen Wildbienen auf Dichte von 100–1.000 Individuen (#Westrich 2018). Schon hier wird das Konkurrenzverhältnis rein zahlenmäßigdeutlich. Und meist stehen ja auch mehrere Bienenstöcke an einem Standort, sodass das Verhältnis schnell auf mehrere 10.000 Honigbienen gegenüber 1.000 Wildbienen anwachsen kann. Das wirkt sich natürlich auch auf die Nahrungsressourcen aus. Ein Honigbienenvolk erntet jährlich 120–180kg #Nektar und 20–50kg #Pollen. Dafür benötigt es 80–200 Millionen #Blüten (Westrich 2018) Man hat ausgerechnet,dass davon mehrals 100.000 Wildbienen-Nachkommen ernährt werden könnten (Vereeckim Jahr 2019)
#Bienen #Honig #Imker
https://www.researchgate.net/publication/377969271_Zum_Konflikt_zwischen_Honigbienen_und_Wildbienen_-_vor_allem_in_der_Stadt -
#Nahrungskonkurrenz zwischen #Wildbienen und #Honigbienen
Pro Jahr sammelt ein #Honigbienenvolk durchschnittlich 120 – 180 kg #Nektar und bis zu 30 kg Pollen. Bei guten Verhältnissen können dies sogar bis zu 60 kg #Pollen pro Jahr sein. CANE et. al. (2017) kommen zu dem Ergebnis, dass der gesammelte #Pollen eines einzigen starken Honigbienenvolks für die Nachkommen von 100.000 (durchschnittlichen) #Wildbienen reichen würde.
Honigbienen sind #Generalisten, die unterschiedliche Pflanzenarten und -familien als Pollenquelle nutzen. Die geringe Spezialisierung führt dazu, dass Honigbienen zu einem großen Anteil die gleichen Nahrungspflanzen nutzen wie viele #Wildbienenarten.
#Honig #Biodiversitätsverluste #Bio #massentierhaltung #Bienen