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#michaelseemann — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #michaelseemann, aggregated by home.social.

  1. Die unsichtbaren Fäden der Macht

    Eine Gebrauchsanweisung für die moderne Welt entwickelt der Kulturwissenschaftler Michael Seemann (@mspro) gerade in seinem Blog. Ich finde das spannend, denn wer die Mechaniken versteht, die unsere Handlungsmöglichkeiten prägen, kann sie nutzen. Oder umbauen. Oder sogar sprengen.

    kaffeeringe.de/2026/04/07/die-

  2. "Das demonstriert Arthur am Beispiel der QWERTY-Tastatur. Im
    19. Jahrhundert gab es bei Schreibmaschinen eine reiche Auswahl an unterschiedlichen Tastaturdesigns. Bei der meistverbreiteten Variante waren die Buchstaben schlicht in alphabetischer Reihenfolge angebracht. 1873 allerdings hat ein gewisser Christopher Latham Sholes Probleme mit seiner Schreibmaschine, weil sich bei schnellem Tippen häufig die Tastenarme miteinander verhaken. Er tüftelt so lange an dem Gerät herum, bis er die Tasten so angeordnet hatte, dass sie sich weniger häufig in die Quere kommen konnten. Dieses Design wies die heute immer noch gängige QWERTY-Anordnungs auf und wurde schließlich von der New Yorker Firma Remington als Standarddesign für ihre günstige, massenproduzierte Schreibmaschine übernommen. Die weite Verbreitung der Remington-Schreibmaschinen führt wiederum dazu, dass Sekretär*innen auf der QWERTY-Tastatur ausgebildet werden. Inzwischen hat sich das Problem der einander blockierenden Tastenarme zwar längst anderweitig gelöst, doch das Design ist geblieben. Die ineinandergreifenden Abhängigkeiten informieren sich gegenseitig und bilden so die Etappen auf dem Pfad der weiteren Entwicklung bis hin zu den Computertastaturen auf unseren Schreibtischen."

    Dieses Beispiel mit den Tastaturbelegungen finde ich nach wie vor jedes mal wenn ich daran denke komplett absurd. (Gesendet von einer QWERTZ-Tastatur)

    Es liegt allerdings eine gewisse Ironie darin, dass dieses Grund-Problem zweier sich in die Quere Kommender Tastenarme mit der Erfindung des Smartphones wieder aufgekommen ist - nur eben jetzt mit zwei Daumen, die einander beim tippen nicht in die Quere kommen sollen.

    #Buchempfehlung #DieMachtDerPlatformen #MichaelSeemann #QWERTY #QWERTZ #Tastatur

  3. Die Margen der Kunst. Michael Seemann ( @mspro ) kulturBdigital-Konferenz 2025

    youtube.com/watch?v=f3od5GReMpg

    Der Begriff "Ghost Artists" kommt in diesem Vortrag zwar vor, wird aber nicht so richtig erklärt. Die Suchmaschiene meines Vertrauens spuckt dazu diesen Wikipedia-Artikel aus:

    en.wikipedia.org/wiki/Controve

    Wenn ich das richtig verstehe sind "Ghost Artists" also Künstler, die nicht als tatsächliche Person wirklich existieren, sondern von Platformbetreibern kreiert werden um kosten zu reduzieren. Die Musik wird zwar von echten Menschen Produziert, diese werden jedoch nur für die einzelnen Aufnahmen bezahlt, die Rechte für das Werk hat aber die Platfrorm selbst. Die tatsächlich Kunstschaffenden müssen dann nicht an den Gewinnen aus dem Vertrieb beteiligt werden und so entsteht für die Platformbetreiber eine größere Marge.

    Ein weiterführender Gedanke dazu: Angenommen die Thesse von David Greaber, das ein großteil aller Arbeitnehmenden faktisch "Bullshit Jobs" ausüben stimmt.

    en.wikipedia.org/wiki/Bullshit

    Wenn es bei diesen Bullshit-Jobs im wesentlichen darum geht Texte zu produzieren die auf sich selbst referenzieren ohne dabei irgendeinen mehrwert zu schaffen dann bedeutet das, dass LLM's - die mit noch viel geringeren Kosten genau so effektiv selbst-referenzielle Bullshit-Texte produzieren können - die Austauschbarkeit der Menschen in Bullshit-Jobs massiv erhöhen. Das wiederum bedeutet nicht unbedingt, dass diese Menschen ihre Jobs verlieren, aber durchaus, dass ihre Verhandlungsmacht gegenüber ihren Arbeitgebern in diesen Jobs massiv abnimmt.

    #BullshitJobs #Austauschbarkeit #Verhandlungsmacht #Spotify #Music #LLM #DavidGreaber #MichaelSeemann #ghostArtists #interdependenz

  4. Die Margen der Kunst. Michael Seemann ( @mspro ) kulturBdigital-Konferenz 2025

    youtube.com/watch?v=f3od5GReMpg

    Der Begriff "Ghost Artists" kommt in diesem Vortrag zwar vor, wird aber nicht so richtig erklärt. Die Suchmaschiene meines Vertrauens spuckt dazu diesen Wikipedia-Artikel aus:

    en.wikipedia.org/wiki/Controve

    Wenn ich das richtig verstehe sind "Ghost Artists" also Künstler, die nicht als tatsächliche Person wirklich existieren, sondern von Platformbetreibern kreiert werden um kosten zu reduzieren. Die Musik wird zwar von echten Menschen Produziert, diese werden jedoch nur für die einzelnen Aufnahmen bezahlt, die Rechte für das Werk hat aber die Platfrorm selbst. Die tatsächlich Kunstschaffenden müssen dann nicht an den Gewinnen aus dem Vertrieb beteiligt werden und so entsteht für die Platformbetreiber eine größere Marge.

    Ein weiterführender Gedanke dazu: Angenommen die Thesse von David Greaber, das ein großteil aller Arbeitnehmenden faktisch "Bullshit Jobs" ausüben stimmt.

    en.wikipedia.org/wiki/Bullshit

    Wenn es bei diesen Bullshit-Jobs im wesentlichen darum geht Texte zu produzieren die auf sich selbst referenzieren ohne dabei irgendeinen mehrwert zu schaffen dann bedeutet das, dass LLM's - die mit noch viel geringeren Kosten genau so effektiv selbst-referenzielle Bullshit-Texte produzieren können - die Austauschbarkeit der Menschen in Bullshit-Jobs massiv erhöhen. Das wiederum bedeutet nicht unbedingt, dass diese Menschen ihre Jobs verlieren, aber durchaus, dass ihre Verhandlungsmacht gegenüber ihren Arbeitgebern in diesen Jobs massiv abnimmt.

    #BullshitJobs #Austauschbarkeit #Verhandlungsmacht #Spotify #Music #LLM #DavidGreaber #MichaelSeemann #ghostArtists #interdependenz

  5. Die Margen der Kunst. Michael Seemann ( @mspro ) kulturBdigital-Konferenz 2025

    youtube.com/watch?v=f3od5GReMpg

    Der Begriff "Ghost Artists" kommt in diesem Vortrag zwar vor, wird aber nicht so richtig erklärt. Die Suchmaschiene meines Vertrauens spuckt dazu diesen Wikipedia-Artikel aus:

    en.wikipedia.org/wiki/Controve

    Wenn ich das richtig verstehe sind "Ghost Artists" also Künstler, die nicht als tatsächliche Person wirklich existieren, sondern von Platformbetreibern kreiert werden um kosten zu reduzieren. Die Musik wird zwar von echten Menschen Produziert, diese werden jedoch nur für die einzelnen Aufnahmen bezahlt, die Rechte für das Werk hat aber die Platfrorm selbst. Die tatsächlich Kunstschaffenden müssen dann nicht an den Gewinnen aus dem Vertrieb beteiligt werden und so entsteht für die Platformbetreiber eine größere Marge.

    Ein weiterführender Gedanke dazu: Angenommen die Thesse von David Greaber, das ein großteil aller Arbeitnehmenden faktisch "Bullshit Jobs" ausüben stimmt.

    en.wikipedia.org/wiki/Bullshit

    Wenn es bei diesen Bullshit-Jobs im wesentlichen darum geht Texte zu produzieren die auf sich selbst referenzieren ohne dabei irgendeinen mehrwert zu schaffen dann bedeutet das, dass LLM's - die mit noch viel geringeren Kosten genau so effektiv selbst-referenzielle Bullshit-Texte produzieren können - die Austauschbarkeit der Menschen in Bullshit-Jobs massiv erhöhen. Das wiederum bedeutet nicht unbedingt, dass diese Menschen ihre Jobs verlieren, aber durchaus, dass ihre Verhandlungsmacht gegenüber ihren Arbeitgebern in diesen Jobs massiv abnimmt.

    #BullshitJobs #Austauschbarkeit #Verhandlungsmacht #Spotify #Music #LLM #DavidGreaber #MichaelSeemann #ghostArtists #interdependenz

  6. Die Margen der Kunst. Michael Seemann ( @mspro ) kulturBdigital-Konferenz 2025

    youtube.com/watch?v=f3od5GReMpg

    Der Begriff "Ghost Artists" kommt in diesem Vortrag zwar vor, wird aber nicht so richtig erklärt. Die Suchmaschiene meines Vertrauens spuckt dazu diesen Wikipedia-Artikel aus:

    en.wikipedia.org/wiki/Controve

    Wenn ich das richtig verstehe sind "Ghost Artists" also Künstler, die nicht als tatsächliche Person wirklich existieren, sondern von Platformbetreibern kreiert werden um kosten zu reduzieren. Die Musik wird zwar von echten Menschen Produziert, diese werden jedoch nur für die einzelnen Aufnahmen bezahlt, die Rechte für das Werk hat aber die Platfrorm selbst. Die tatsächlich Kunstschaffenden müssen dann nicht an den Gewinnen aus dem Vertrieb beteiligt werden und so entsteht für die Platformbetreiber eine größere Marge.

    Ein weiterführender Gedanke dazu: Angenommen die Thesse von David Greaber, das ein großteil aller Arbeitnehmenden faktisch "Bullshit Jobs" ausüben stimmt.

    en.wikipedia.org/wiki/Bullshit

    Wenn es bei diesen Bullshit-Jobs im wesentlichen darum geht Texte zu produzieren die auf sich selbst referenzieren ohne dabei irgendeinen mehrwert zu schaffen dann bedeutet das, dass LLM's - die mit noch viel geringeren Kosten genau so effektiv selbst-referenzielle Bullshit-Texte produzieren können - die Austauschbarkeit der Menschen in Bullshit-Jobs massiv erhöhen. Das wiederum bedeutet nicht unbedingt, dass diese Menschen ihre Jobs verlieren, aber durchaus, dass ihre Verhandlungsmacht gegenüber ihren Arbeitgebern in diesen Jobs massiv abnimmt.

    #BullshitJobs #Austauschbarkeit #Verhandlungsmacht #Spotify #Music #LLM #DavidGreaber #MichaelSeemann #ghostArtists #interdependenz

  7. Die Margen der Kunst. Michael Seemann ( @mspro ) kulturBdigital-Konferenz 2025

    youtube.com/watch?v=f3od5GReMpg

    Der Begriff "Ghost Artists" kommt in diesem Vortrag zwar vor, wird aber nicht so richtig erklärt. Die Suchmaschiene meines Vertrauens spuckt dazu diesen Wikipedia-Artikel aus:

    en.wikipedia.org/wiki/Controve

    Wenn ich das richtig verstehe sind "Ghost Artists" also Künstler, die nicht als tatsächliche Person wirklich existieren, sondern von Platformbetreibern kreiert werden um kosten zu reduzieren. Die Musik wird zwar von echten Menschen Produziert, diese werden jedoch nur für die einzelnen Aufnahmen bezahlt, die Rechte für das Werk hat aber die Platfrorm selbst. Die tatsächlich Kunstschaffenden müssen dann nicht an den Gewinnen aus dem Vertrieb beteiligt werden und so entsteht für die Platformbetreiber eine größere Marge.

    Ein weiterführender Gedanke dazu: Angenommen die Thesse von David Greaber, das ein großteil aller Arbeitnehmenden faktisch "Bullshit Jobs" ausüben stimmt.

    en.wikipedia.org/wiki/Bullshit

    Wenn es bei diesen Bullshit-Jobs im wesentlichen darum geht Texte zu produzieren die auf sich selbst referenzieren ohne dabei irgendeinen mehrwert zu schaffen dann bedeutet das, dass LLM's - die mit noch viel geringeren Kosten genau so effektiv selbst-referenzielle Bullshit-Texte produzieren können - die Austauschbarkeit der Menschen in Bullshit-Jobs massiv erhöhen. Das wiederum bedeutet nicht unbedingt, dass diese Menschen ihre Jobs verlieren, aber durchaus, dass ihre Verhandlungsmacht gegenüber ihren Arbeitgebern in diesen Jobs massiv abnimmt.

    #BullshitJobs #Austauschbarkeit #Verhandlungsmacht #Spotify #Music #LLM #DavidGreaber #MichaelSeemann #ghostArtists #interdependenz