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Der nächste Schritt bestand darin, das GEO600-Vakuumsystem für das „Ausheizen“ vorzubereiten. Um schnell einen niedrigen Vakuumdruck zu erreichen, mussten die Strahlrohre auf etwa 250 °C erhitzt werden, um das an der Metalloberfläche haftende Wasser zu verdunsten, während gleichzeitig die Vakuumpumpen liefen.
Auch mit den Vakuumpumpen allein ließe sich das Wasser entfernen – das hätte allerdings sehr lange gedauert.
Das Aufheizen der Strahlrohre war für Anfang 1998 geplant. Dazu sollte eine große Menge elektrischer Energie durch das Metall der Rohre geleitet werden. Um die Wärme am Rohr zu halten, mussten die Strahlrohre mit einer isolierenden, 20 cm dicken Schicht aus Steinwolle umhüllt werden.
Bilder dieser Arbeiten findet ihr unter https://www.geo600.org/89139/1997.
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Bei GEO600 begann das Jahr 1997 mit dem Schweißen von Teilstücken aus Edelstahlrohr zum zweiten Strahlrohr. Bis Ende Mai waren diese Arbeiten abgeschlossen.
Die Arbeiten im Inneren der Gebäude wurden fortgesetzt: In den Rohren wurden Auskleidungen angebracht, um Streulicht zu reduzieren. So wenig Streulicht wie nur möglich zu haben ist eine entscheidende Voraussetzung für einen funktionierenden Gravitationswellen-Detektor.
Die ersten Vakuumtanks wurden getestet und in den Gebäuden installiert, und die Strahlrohre wurden zur Dichtheitsprüfung ausgepumpt. Dabei wurden einige Vakuumlecks entdeckt und dann geschlossen.
Weitere Bilder vom im Aufbau befindlichen Gravitationswellen-Detektors GEO600 aus dem Jahr 1997 ➡️ https://www.geo600.org/89139/1997
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