#floradetenerife — Public Fediverse posts
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Und zum Abschluss nochmal eine Detailaufnahme der Kanarischen Kiefer (Pinus canariensis). An ihren langen Nadeln sind superfeine Widerhaken, und an fangen sich Nebeltropfen und diese werden als Stammabfluss und Tropfwasser in den Boden abgeleitet. Man spricht hier auch vom "Auskämmen" des Nebels.
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Aber alle sie wurden in den Schatten gestellt, denn wir fanden sie: Pericallis cruenta! Violette Blüten und violette Blattunterseiten. Spektakulär, oder?
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Weich, zerbrechlich, zart. Aichryson laxum gehört zu den Dickblattgewächsen und wird in den nächsten Wochen hier gelb blühen. Aber auch das vegetative Stadium ist wahnsinnig schön.
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Wun.Der.Schön. ist der Kanarische Erdbeerbaum (Arbutus canariensis). Er gehört auch zu den Heidekrautgewächsen, sowie die Baumheide, die hier auf Teneriffa auch mal eben 10 m groß wird. Der Erdbeerbaum hat eine glatte, hellbraune Rinde, sehr auffällig. An den Blütenständen seht Ihr auch die Verwandtschaft zum Heidekraut. Seine Früchte kann man essen, aber leider sind sie jetzt noch nicht soweit!
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Aufgepasst, den müsst Ihr Euch merken. Der Gagelbaum (Morella faya, je nach Taxonomie auch Myrica faya) ist auf den Kanaren heimisch, aber gehört ausserhalb dieses Raumes zu den 100 gefährlichsten invasiven Pflanzen der Welt!
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Etwas traurig, weil im Dauerregen nass geplatscht seht ihr hier die typischste Pflanze, die im Kanarischen Kiefernwald den Unterwuchs bildet: Die Beinwellblättrige Zistrose (Cistus symphytifolius). Ausser auf Teneriffa findet man diese Art nur noch auf La Palma. Von hier aus ist sie aufgrund ihrer großen, auffälligen Blüte seit vielen Jahren in Kultur gekommen und heute in vielen Gärten zu finden.
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Mission #FloradeTenerife hatte heute einen neuen Quest! Dieser war: Finde Pericallis cruenta, die Blutrote Cinerarie!
Wenn Ihr wissen wollt, ob wir erfolgreich waren und was wir alles abseits des Quests gefunden haben, dann folgen nun ein paar Einblicke. Wie immer, Hashtag muten, wenn es Euch nicht interessiert. Los geht's!
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Und als Abschluss unser heutigen Tour mit Euch habe ich ein kleines Rätsel! Wer erkennt den Zusammenhang und outet sich als Nerd? ;) (Willkommen im Club dann)
Black
then
white are
all I see
in my infancy
Red and yellow then came to be, reaching out to me
Lets me see -
An sonnigeren Stellen ist der Waldboden dicht von Lotus campylocladus bewachsen, ein gelbblühender Hornklee.
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Orchideen gab es auch! Nicht viele, aber doch regelmäßig fanden wir die Gefleckte Waldwurz, Neotinea maculata. Sie fing gerade an zu blühen, und irgendwer fand ihre Blätter lecker. Viele waren abgenagt.
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Ein Endemit auf Teneriffa und Gran Canaria ist Sonchus acaulis, die Stängellose Gänsedistel. Sie wird übermannsgroß und ihre großen, gelben Blütenstände sind wunderschöne Tupfer an sehr vielen Berghängen.
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Was gibt es in einem solchen Kiefernwald an Begleitvegetation? Typisch ist die Baum-Heide (Erica arborea). Ja, sie gehört zu den Heidekräutern, wird aber bis zu 6 Meter groß. Wir fanden sie allerdings "nur" knapp über 2 Meter groß an, dafür in voller Blüte. Hier übrigens der Blick des Botanikers vs. der Blick der Geologin auf die Art. ;)
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Voe 2 Jahren war dieser Wald eine verbrannte Ödnis. Aber überall sprießt neues Leben hervor. Aus dem Boden, den Zweigen, wo man auch hinsieht. Die dicke Streuschicht am Boden der Kiefernwälder wirkt im Falle eines Feuers wie ein Brandbeschleuniger. Eingeschleppte Eukalyptusbäume mit ihrem hohen Anteil an ätherischen Ölen tun ihr Übriges.
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Hier auf Teneriffa wächst die Kanarische Kiefer (Pinus canariensis). Das Besondere an ihr ist, dass sie Waldbränden widerstehen kann! Diese treten hier recht oft auf, und die Bäume haben eine Borke entwickelt, die im Falle eines Feuers nicht verkohlt, sondern verkrustet. Ihre Stammesknopspen liegen unter dieser Borke geschützt, sodass sie schon kurz nach einem Feuer wieder aus Baumstumpf, Stamm und Ästen wieder austreiben kann.
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Hallo!
Kommt Ihr mit uns in einen Kiefernwald? Wobei, ein "ganz normaler" Kiefernwald ist das nicht... -
Und dann haben wir (endlich) auch die berühmte Kanaren-Glockenblume (Canaria canariensis) gefunden! Zuvor haben wir von der Kletterpflanze zwar immer mal wieder einen Trieb gesehen, aber nie Blüten. Nach einer Stunde Wandern dann endlich :) und nur diese drei. Musste ich für Euch natürlich gleich dokumentieren. Es ist schon toll, diese mal nicht "nur" in einem Botanischen Garten zu sehen!
Edit: Hashtags vergessen, sorry
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Ein weiteres Highlight! Die Strauchmagerite Argyranthemum broussonetii kommt endemisch nur auf Teneriffa vor. Die Pflanze war etwa 1,50m groß!
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Pericallis! Lieben wir sehr. Auch wieder eine Pflanze, die aus kaum einem Baumarkt wegzudenken ist - dort allerdings in -zig Zuchtformen, die (wie wir finden) nicht im Ansatz an die Schönheit der Wildform heranreicht. Wir wollen noch viele andere Pericallis-Arten finden! (Hier: Pericallis tussilaginis)
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Hier wächst natürlich, was wir schon hundertfach in der Stadt als Parkbepflanzung oder im Garten gesehen haben: Der Kanaren-Schneeball (Viburnum rigidum). Sehr viel größer und imposanter als "gewohnt"! Toll auch, wenn sich der Nebel aus den Passat-Wolken hindurchdrückt.
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Etwas weiter dem Pfad entlang wuchs dann nahezu überall Aeonium canariense, ein Dickbattgewächs. Weiter oben am Hang stand es in Blüte, aber nach kurzer Debatte wurde die Klettertour dann doch nicht gewagt. Auch nicht für Euch! Wir haben ja noch einige Tage vor uns und vielleicht kommt es nochmal besser erreichbar blühend vor die Linse.
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Zu Beginn stolperten wir gleich über etwas cooles: Klettermäusedorn (Semele androgyna). Ein kletternder Strauch. Was aussieht wie Blätter, die Früchte tragen, sind tatsächlich keine Blätter, sondern sogenannte Phyllokladien - eine Metamorphose der Sprossachse zum Zweck der Photosynthese!
#FloraDeTenerife #FloraIncognita #Botanik #Pflanzenbestimmen
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Huhu,
Grüße aus Teneriffa! Ich habe ein paar Highlights aus den Lorbeer- und Nebelwäldern des Anaga-Gebirges für Euch vorbereitet. Wer das nicht sehen möchte, bitte #FloraDeTenerife stummschalten!