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#energieeffizienzgesetz — Public Fediverse posts

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  1. KI vor der Haustür

    Interaktive Karte: An diesen Orten sollen bundesweit neue Rechenzentren entstehen

    Die Bundesregierung legt nicht offen, wo bundesweit neue Rechenzentren gebaut werden sollen, obwohl diese schwerwiegende Folgen für Umwelt und Gesellschaft haben. Das Projekt Heiße Luft hat nun eine Übersichtskarte der Standorte veröffentlicht. Sie zeigt auch, wo sich Protest regt.

    Das Ziel der Bundesregierung ist klar: mehr Rechenpower, mehr KI. Doch im Gegensatz zu anderen Ländern legt die Regierung nicht offen, wie viele Rechenzentren wo gebaut werden. Das Projekt Heiße Luft will das ändern. Es stellt erstmals Standorte von Rechenzentrumsprojekten auf einer interaktiven Übersichtskarte dar. Die dafür erforderlichen Daten hat ein Team aus öffentlichen Quellen und mithilfe von Bürger:innen zusammengetragen. Hinter dem Projekt steht eine Kooperation von AlgorithmWatch, FragDenStaat, Leitmotiv und dem Heiße-Luft-Kollektiv.

    Die in Teilen ehrenamtlich arbeitenden Personen wollen Transparenz in die KI-Strategie der Bundesregierung bringen. Der Nationalen Rechenzentrumsstrategie zufolge möchte die Bundesregierung die Rechenkapazitäten bis 2030 verdoppeln und die Kapazitäten für KI-Anwendungen vervierfachen. Sie veröffentlicht jedoch weder eine vollständige Übersicht über geplante Rechenzentren noch weiß sie, wie viel Wasser deren Ausbau verbrauchen wird.

    Wie der KI-Boom die Klimakatastrophe befeuert

    Die Physikerin Tiziana von Witzleben ist Mitgründerin des Heiße-Luft-Kollektivs. Sie hofft, dass die Übersicht den Bürger*innen vor Ort zugutekommt. Auch in diesem Sommer haben mehrere Landkreise wegen Wasserknappheit die Nutzung von Frischwasser rationiert. „Durch ihren enormen Strom- und Wasserverbrauch beeinflusst der massive Ausbau von Rechenzentren viele Menschen in Deutschland direkt,“ sagt von Witzleben. „Indirekt trifft er uns alle: Die rasant steigende Zahl von Rechenzentren treibt den Einsatz fossiler Energie nach oben und befeuert damit die Klimakatastrophe.“

    Das Projektteam durchforstete öffentlich einsehbare Quellen nach Daten – in Pressemitteilungen der Betreiber und Entwickler, in amtlichen Veröffentlichungen und Publikationen börsennotierter Unternehmen. Auch die Preisentwicklungen auf dem Immobilienmarkt bezogen die Aktivist:innen ein. Darüber hinaus richtete das Team ein Kontaktformular ein, mit dem Menschen gesammelte Daten anonym korrigieren und ergänzen konnten.

    Wo drohen Konflikte ums knappe Gut Wasser?

    Auf dieser Grundlage haben sie eine interaktive Übersichtskarte erstellt, die zeigt, wo Rechenzentren entstehen, wie weit der Bau vorangeschritten ist und wer sie betreibt und finanziert. Nutzer:innen können sich außerdem anzeigen lassen, wie viel Strom die Zentren vermutlich benötigen, welche Gesamtfläche sie beanspruchen werden und wie ihr Betrieb den Grundwasserstress erhöhen könnte.

    In der Gemeinde Baruth in Brandenburg etwa hat sich der RedBull-Konzern einen großen Teil des Grundwassers gesichert. Zusätzlich möchte Amazon dort ein großes Rechenzentrum bauen. Dabei liegt Baruth in einem Landkreis mit akutem und strukturellem Grundwasserstress. Mögliche Konflikte liegen auf der Hand. Wie viel erhalten die Rechenzentren vom knappen Gut Wasser, wie viel die Landwirte?

    Regierung will noch mehr Intransparenz

    Die Bundesregierung möchte derweil das Energieeffizienzgesetz novellieren und dadurch Vorgaben für den Ausbau von Rechenzentren lockern. Der von der Regierung als „pragmatisch“ und „bürokratiearm“ gefeierte Vorstoß käme jedoch vor allem den Fossilkonzernen entgegen. Laut Gesetzentwurf müssten Rechenzentren erst ab dem Jahr 2030 bilanziell vollständig auf erneuerbare Energien setzen – statt wie bisher ab 2027. Vor diesem Hintergrund erfasste das Team hinter dem Projekt Heiße Luft auch neu entstehende Gaskraftwerke, die es braucht, um den enormen Strombedarf der vielen neuen Rechenzentren zu decken.

    Dank des Schlüsselworts „bilanziell“ konnten Betreiber ohnehin schon ein Schlupfloch nutzen. Gesetzlich müssen sie die Hälfte ihres Stroms aus erneuerbaren Energien beziehen. Etwa in Maintal und Birstein sollen Rechenzentren jedoch abgekoppelt vom öffentlichen Stromnetz in Betrieb gehen. Ihren Strom erhalten sie ausschließlich von neuen Gaskraftwerken. Indem sie ihre Bilanz mit zugekauften Ökostrom-Zertifikaten aufpolieren, können sie die gesetzlichen Vorgaben erfüllen, während sie die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen aufrechterhalten.

    Der Entwurf des Energieeffizienzgesetzes sieht außerdem vor, dass künftig noch weniger Daten zum Verbrauch von Rechenzentren veröffentlicht werden. Bislang müssen die Betreiber ihre Verbrauchsdaten den Behörden melden und zudem selbst publizieren. Der Gesetzentwurf würde es ihnen künftig erlauben, diese Informationen mit Verweis auf Geschäftsgeheimnisse zurückzuhalten.

    „Das sollte uns Sorgen um unsere Datensicherheit machen“

    Dass die Bundesregierung den Ausbau von Rechenzentren mit Verweis auf „digitale Souveränität“ begründet, sieht die Kooperation hinter dem Heiße-Luft-Projekt ebenfalls kritisch. Denn ein Großteil der geplanten Rechenzentren werde von US-Konzernen betrieben, die dem US Cloud Act unterliegen. Das bedeutet: Selbst wenn die Server amerikanischer Unternehmen in Europa stehen, wären diese rechtlich dazu verpflichtet, die Daten europäischer Nutzer:innen an US-Behörden herauszugeben.

    „Unseren Informationen nach soll etwa die Hälfte der IT-Kapazitäten der neuen Rechenzentren von US-amerikanischen Big-Tech-Unternehmen genutzt werden,“ sagt Joschi Wolf vom Climate Helpdesk von FragDenStaat. „Das sollte uns Sorgen um unsere Datensicherheit machen – seien es persönliche, unternehmensbezogene oder staatliche Daten.“

    Auch Versprechen, das der Ausbau von Rechenzentren neue Arbeitsplätze schaffe, wurden bisher meist nicht eingelöst. So seien etwa im rumänischen Mischii nur 10 der zugesagten 21 Stellen geschaffen worden; in der niederländischen Gemeinde Hollands Kroon waren es nur rund 530 statt der angekündigten 2.000 Stellen, wie eine Recherche von AlgorithmWatch zeigt.

    Eine Karte des Protests

    Ein weiteres Feature der Karte zeigt, wo sich Protest gegen den Ausbau von Rechenzentren formiert. Vielerorts wehren sich Anwohner:innen gegen Pläne, die Ressourcen ihrer Gemeinden für den KI-Boom zu nutzen. In den Niederlanden und in Irland haben Proteste schon dazu geführt, dass der Ausbau von Rechenzentren gestoppt wurde.

    Trotz der zusammengetragenen Fülle an Daten sind viele Informationen noch immer nicht öffentlich. Die Betreiber des Heiße-Luft-Projekts rufen dazu auf, weitere Informationsfreiheitsanfragen an Kommunen und Behörden zu richten und so zu zeigen, dass „die Klimaversprechen der Tech-Konzerne heiße Luft sind“.

    Von Juli bis September 2026 ist Rika Baack  Praktikantin bei netzpolitik.org. Sie schließt gerade ihr Studium der Publizistik und Politik in Berlin ab und interessiert sich besonders für Plattformregulierung, digitale Bildung und zivilgesellschaftliches Engagement für ein besseres Internet. Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

    Ergänzende Empfehlung Extradienst: Harald Staun/FAS: “Kampf gegen KI-Datacenter : Das Comeback der Maschinenstürmer – Viele Amerikaner wollen keine KI-Rechenzentren in ihrer Nachbarschaft. Der Protest wächst rasant – und könnte zum zentralen Wahlkampfthema werden. Was treibt die Rebellen an? Und was können sie erreichen?” (11.07.2026) Wenn Sie es nicht lesen können – ich weiss, wie es geht. Martin Böttger

  2. Es ist zum Haare raufen, und vom Timing her mit gewisser Tragik: Mitten in der zweiten Energiekrise in 5 Jahren will die deutsche #BReg, allen voran #BMWE, das #FirstFuel #Energieeffizienz weiter schwächen und erhöht so die #Energieabhängigkeit! Die Pressemeldung der @DENEFF zum morgigen Kabinetts-Entwurf der #EnEfG-Novelle bringt es auf den Punkt: „Deutschland kann es sich nach zwei Energiekrisen in fünf Jahren nicht leisten, seine größten Produktivitätsreserven weiter liegenzulassen“, sagt Christian Noll, geschäftsführender Vorstand der DENEFF. „Energieeffizienz ist der kostengünstigste Hebel für mehr Energiesicherheit, geringere Energieimport- und -systemkosten und damit für höhere Wettbewerbsfähigkeit. Das ist nicht nur für die bis 2030 verbleibenden vier Jahre kritisch: Es braucht jetzt langfristige Planungssicherheit und wirkungsvolle Instrumente für die kommenden Jahre bis 2045.“
    #Eff1st #Effizienzwende #Energiesparen #EnergieverbrauchRunter #Effizienzrepublik #Energieeffizienzgesetz

  3. Wir stecken mitten in einer #Energiekrise #Ölkrise #Fossilkrise, und die #Effizienzwende mit mehr #Energieeffizienz und #Energiesparen wäre die beste und schnellste Antwort darauf, um uns kurzfristig unabhängig von teuren #FossilFuels zu machen und mittelfristig die #Wirtschaft zukunftsfähig zu transformieren. Aber was macht die #Bundesregierung? Nachdem zunächst #BMWE und #BMUKN ewig gebraucht haben, um sich zur der überfälligen Novelle des #Energieeffizienzgesetz #EnEfG zu einigen, und dieses dabei schon unsäglich verwässern, blockiert nun das #BMDS! Es ist so tragisch!

    "Effizienzgesetz: Nach Einigung von BMWE und BMUKN blockiert jetzt das BMDS"
    Danke an @mkreutzfeldt fürs stets kundige Berichten!

    🔗 table.media/berlin/news/effizi

  4. 117.520 Unterschriften?

    Wie wär's, innerhalb kurzer Zeit auf 250.000 zu kommen?

    #Klimaschutz statt KI-Wahn

    Die #Rechenzentren von #Google, #Amazon und Co. zerstören unser #Klima. Doch anstatt davor zu schützen, schlagen sich #Merz und #Reiche auf die Seite der Tech-Riesen. #Gaskraftwerke für die KI-Fabriken der Tech-Riesen, Unmengen an #Wasser werden aus unseren Böden gesaugt und die #Natur plattgemacht.
    Das müssen wir verhindern!

    weact.campact.de/petitions/kli

    #petition #Energieeffizienzgesetz

  5. 10.834 unterschriften?

    Wie wär's, innerhalb kurzer Zeit auf 100.000 zu kommen?

    #Klimaschutz statt KI-Wahn

    Die #Rechenzentren von #Google, #Amazon und Co. zerstören unser #Klima. Doch anstatt davor zu schützen, schlagen sich #Merz und #Reiche auf die Seite der Tech-Riesen. #Gaskraftwerke für die KI-Fabriken der Tech-Riesen, Unmengen an #Wasser werden aus unseren Böden gesaugt und die #Natur plattgemacht.
    Das müssen wir verhindern!

    weact.campact.de/petitions/kli

    #petition #Energieeffizienzgesetz

  6. Petition von @algorithmwatch an Merz und Reiche

    "Und nun will die Bundesregierung es Google und Co. noch leichter machen, mit ihren verschwenderischen Rechenzentren das Klima weiter zu zerstören. Das #Energieeffizienzgesetz verpflichtet deren Betreiber bislang, den Verbrauch von Strom und Wasser zu veröffentlichen und nicht allzu viel Energie zu verschwenden. Jetzt soll das Gesetz auf Druck der Tech-Lobby allerdings wesentlich abgeschwächt werden."

    weact.campact.de/petitions/kli

  7. #KI wird immer massiver zum Klima-Killer! Und #Merz und #Reiche machen sich zu Handlangern der Tech-Giganten mit einem verwässerten #Energieeffizienzgesetz😠

    Unterstütze jetzt diese Petition von @algorithmwatch , damit Google, Microsoft, Amazon, OpenAI & Co. den Planeten nicht noch stärker zerstören.

    weact.campact.de/petitions/kli

    #WichtigePetitionen

  8. RE: mastodon.social/@chrisstoecker

    Neue #Gaskraftwerke für den ungebremsten #KI-Hype und #Rechenzentren-Wahn sind völlig unterschätztes Problem. Man braucht dabei aber gar nicht nur auf den #EU-Rahmen verweisen, wie es @chrisstoecker eindrücklich macht. Auch hierzulande könnte das soeben in Überarbeitung befindliche #Energieeffizienzgesetz #EnEfG neuen #FossilFuel-Kraftwerken via fortschrittlichen #Mindeststandards und #ErneuerbareEnergie-Vorgaben Grenzen setzen. Etliche Verbände haben die EnEfG-Novelle kommentiert, z.B. @algorithmwatch (🔗 algorithmwatch.org/de/stellung). #lessismore #Effizienzwende #EnergieverbrauchRunter

  9. KI auf Kollisionskurs

    Fachleute fordern: Bundesregierung muss KI auf Klima-Kurs bringen

    Der KI-Boom wird mehr und mehr zum Problem für Umwelt und Klima. Expert:innen haben jetzt für das Umweltministerium skizziert, wie eine nachhaltigere Alternative aussehen könnte. Ihr Gutachten vermeidet Kritik am aktuellen Kurs, die Empfehlungen laufen jedoch auf eine drastische Politikwende hinaus.

    Wie kann Künstliche Intelligenz ökologisch nachhaltiger und gleichzeitig zum Wettbewerbsvorteil für Deutschland und Europa werden? Das Bundesumweltministerium hat zu dieser Frage in der vergangenen Woche ein Gutachten von fünf Expert:innenveröffentlicht. Ihre klare Botschaft: Beides ist möglich, aber nur mit einem deutlichen Umsteuern in der KI-Politik.

    Während die Bundesregierung gerade die Regeln zu Umweltschutz und Energieeffizienz von Rechenzentren lockern will, weil sie sich als Konkurrentin in einem KI-Wettrennen mit den USA und China wähnt, warnt das Gutachten unter anderem: „Regulatorische Änderungen mit eng gefasstem Fokus und kurzfristiger Perspektive können zu langfristigen Problemen führen und dazu, dass die Ziele der Energiewende verfehlt werden.“

    Der Energiehunger der Künstlichen Intelligenz

    Die Ausgangslage für nachhaltige KI ist aktuell gleich im doppelten Sinne düster: Zum einen ist klar, dass der Energieverbrauch durch Rechenzentren, die für die Entwicklung und den Betrieb sogenannter Künstlicher Intelligenz gebaucht werden, rasant steigt. Nach Schätzungen der Internationalen Energieagentur betrug er in 2024 bereits 415 Terawattstunden, was nur knapp unter dem Stromverbrauch von Frankreich liegt, also der siebtgrößten Volkswirtschaft der Welt (449 Terawattstunden in 2024). Um den Energiehunger der KI zu stillen, setzen die großen KI-Firmen neben erneuerbaren auch massiv auf fossile, umweltschädliche Formen der Energiegewinnung, insbesondere Gas.

    Zum anderen ist aufgrund der großen Intransparenz der Branche weitgehend unbekannt, wie viel Strom und Wasser einzelne KI-Modelle oder Rechenzentren genau verbrauchen oder wie viele Treibhausgas-Emissionen sie verursachen. Auch die großen Versprechen, dass KI für nachhaltige Zwecke wie etwa intelligentes Energie-Management genutzt werden könne, warten überwiegend noch auf ihre Einlösung.

    Die ausgewiesenen Expert:innen Udit Gupta, Philipp Hacker, Lynn Kaack, Emma Strubell und Aimee van Wynsberghe haben im Auftrag des Umweltministeriums deshalb zahlreiche Vorschläge gemacht, wie die Situation verbessert werden könnte. Sie sagen: KI und Nachhaltigkeit müssten nicht im Widerspruch stehen. Deutschland habe eine gute Ausgangslage, um bei nachhaltiger KI eine globale Führungsrolle einzunehmen.

    Spezialisierte KI-Ansätze statt riesiger Modelle

    Eine zentrale Empfehlung der interdisziplinären Expert:innen-Gruppe ist ein realistischerer Blick auf die Vor- und Nachteile unterschiedlicher KI-Ansätze.

    Derzeit sei die Aufmerksamkeit auf die großen sogenannten General-Purpose-AI-Modelle (GPAI) konzentriert. Der englische Begriff lässt sich am besten als KI-Modelle mit allgemeinem Verwendungszweck übersetzen. Gemeint sind in der Regel generative Modelle wie GPT von OpenAI oder Claude von Anthropic. Diese Modelle sind gerade wegen ihres allgemeinen Problemlösungsanspruchs und der dahinterstehenden Technik des Reasonings, das logisches Schlussfolgern imitiert, besonders energieintensiv.

    Daneben gebe es jedoch auch andere vielversprechende Ansätze wie etwa kleinere KI-Modelle, die speziell zur Erfüllung konkreter Aufgaben trainiert werden. Diese seien oft besser zur Erfüllung von Aufgaben in der Industrie geeignet, etwa für Predictive Maintenance oder Bilderkennung für Krebsforschung. Viele Aufgaben erforderten gar nicht die Fähigkeiten von Allzweckmodellen oder profitieren nicht einmal davon.

    Je genauer man die Zielaufgabe für ein KI-Modell definieren könne, desto effizienter lasse es sich in der Regel gestalten. Die klare Empfehlung des Gutachtens: „Um den wirtschaftlichen Nutzen von KI zu maximieren und gleichzeitig ihren Ressourcenbedarf zu minimieren, ist es daher von entscheidender Bedeutung, Modelle entsprechend zu spezialisieren oder sie gezielt für bestimmte Aufgaben einzusetzen.“

    Der Fokus auf kleinere und spezifische Modelle passe zum deutschen und europäischen KI-Ökosystem, das stärker von kleineren und mittleren Unternehmen als von Tech-Giganten geprägt sei. Solche Modelle müssten durch gezielte Investitionen, Förderungen und Public-Private-Partnerships vorangetrieben werden. Dann könnten sich Nachhaltigkeit und ökonomische Wettbewerbsfähigkeit gegenseitig verstärken.

    „Die Zukunft ist offener, als wir denken“, so fasste Jurist Philipp Hacker von der Europa-Universität Viadrina die Hoffnung der Sachverständigen bei einer Vorstellung der Studie in Berlin zusammen. „Es ist nicht alternativlos, dass die GPAI-Modelle gewinnen.“ Die Anbieter der großen Modelle hätten bis heute kein tragfähiges Geschäftsmodell und ihre Modelle würden teilweise immer schlechter, Stichwort „Entshittification“, so Hacker.

    Intransparenz als Kernproblem

    Ein großes Problem bei einer nachhaltigeren Gestaltung der KI-Ökonomie ist dem Gutachten zufolge die massive Intransparenz der Branche. Weil entsprechende Informationen fehlen, könnten Nutzer:innen heute gar nicht das „am wenigsten problematische Modell“ auswählen, so Computerlinguistin Emma Strubell von der Carnegie Mellon University.

    Die Intransparenz sei nicht nur ein Problem für private, sondern auch für betriebliche Anwender:innen, die sich ein Bild von der Effizienz machen müssten. Auflagen für die Umweltberichterstattung müssten deshalb dringend um verpflichtende, standardisierte, unabhängig überprüfte und öffentlich zugängliche Informationen zu den Folgen von KI über den gesamten Lebenszyklus ergänzt werden.

    Die KI-Verordnung der EU enthalte hierzu beispielsweise nur rudimentäre Anforderungen, die erweitert werden müssten. Dabei sollten nicht nur Daten zum Energieverbrauch beim Training, sondern auch beim Gebrauch von KI-Modellen einfließen. Ebenso CO₂-Emissionen, die bei der Produktion spezialisierter Hardware wie etwa hochleistungsfähigen Grafikprozessoren entstehen.

    Bislang halten KI-Firmen solche Daten unter Verweis auf Geschäftsgeheimnisse unter Verschluss. Das öffentliche Informationsinteresse überwiege hier jedoch, so das Gutachten: „Der dringende Bedarf an Daten für ein wirksames Ressourcenmanagement und den Umweltschutz überwiegt die potenziellen Wettbewerbsnachteile, die mit der Offenlegung von Kennzahlen verbunden sind, die indirekt mit der Modellgröße zusammenhängen.“

    Darüber hinaus könnten Anbieter verpflichtet werden, ein „grünes Modell“ ihrer KI-Anwendungen anzubieten, das beispielsweise ohne rechenintensives Reasoning daherkomme, um Energieverschwendung durch unnötige Rechenoperationen zu vermeiden. Auch das staatliche Beschaffungswesen sollte als Hebel genutzt werden, um KI- und Cloud-Anbieter zu fördern, die auf Energieeffizienz, nachhaltige Energiequellen und öffentliche Transparenz setzen.

    Regeln für Rechenzentren müssen verschärft werden

    Auch Rechenzentren als wichtige KI-Infrastruktur stehen im Fokus des Gutachtens. Bei keiner Industrie steige der Energiebedarf derzeit so rasant an wie bei Rechenzentren, so Udit Gupta von der New Yorker Universität Cornell Tech bei der Vorstellung des Papiers. In bestimmten Regionen führe der Bau-Boom bereits heute zu Problemen mit der Energieversorgung. In Frankfurt am Main etwa gingen bereits 2022 knapp 30 Prozent des Stromverbrauchs auf das Konto von Rechenzentren.

    Auch hier gehen dem Gutachten zufolge die aktuellen Berichts- und Transparenzpflichten für Betreiber nicht weit genug. Statt tatsächlicher Verbrauchsmessungen würden sie häufig lediglich Schätzungen basierend auf dem Design ihrer Anlagen übermitteln. Ohne solche Angaben könne der tatsächliche Bedarf an Rechenkapazität nicht realistisch eingeschätzt und der Bau neuer Anlagen volkswirtschaftlich sinnvoll geplant werden. Zahlen aus den Niederlanden hätten erst kürzlich gezeigt, dass Rechenzentren dort vermutlich nur zu einem Drittel ausgelastet seien.

    Problematisch seien auch die zentralen Maßeinheiten für die Effizienz von Rechenzentren, der PUE-Wert, kurz für Power Usage Effectiveness, und der WUE-Wert, kurz für Water Usage Effectiveness. Beide Werte, die auch in den Nachhaltigkeitsberichten großer Rechenzentrumsbetreiber wie Amazon, Google oder Microsoft angegeben werden, geben keine Auskunft über den absoluten Verbrauch. Stattdessen sind es relative Effizienzwerte, was dazu führe, dass PUE und WUE sich zwar verbessern würden, der absolute Verbrauch jedoch drastisch steige, weil Einsparungen in immer noch größere Modelle investiert würden. Der PUE-Wert messe zudem nur den Energieverbrauch der Gebäude-Infrastruktur, etwa Kühlsystem und Beleuchtung, nicht den Verbrauch der tatsächlichen Energieinfrastruktur.

    Um hier für Verbesserungen zu sorgen, müssten den Expert:innen zufolge die Transparenz- und Berichtspflichten für Rechenzentren deutlich verschärft werden. Hierzu müsste der DIN-Standard für Rechenzentren ebenso angepasst werden wie die Europäische Energieeffizienz-Richtlinie und das deutsche Energieeffizienzgesetz. Wichtig seien unabhängig auditierte Verbrauchsmessungen, die zudem mindestens in aggregierter Form öffentlich zugänglich sein sollten. Auch bei Rechenzentren müsse der ganze Lebenszyklus ins Reporting einbezogen werden: von den Emissionen, die bei der Herstellung von Servern entstehen, bis zum Elektroschrott, nachdem Hardware aussortiert wird.

    Darüber hinaus könnten auch beim Design von Rechenzentren und der Energieversorgung große Fortschritte erzielt werden. So sollten etwa KI-Unternehmen verpflichtet werden, selbst für den Ausbau Erneuerbarer Energien in dem Maße zu sorgen, wie sie Strom verbrauchen. Rechenzentren sollten zudem Teil des Systems der CO₂-Bepreisung sein, damit Betreiber Folgekosten für die Umwelt nicht externalisieren können.

    Außerdem sollte der Staat die Entwicklung energieeffizienter Rechenzentren fördern, die auf die Bedürfnisse der deutschen Wirtschaft spezialisiert sind. Auch die Abwärme von Rechenzentren sollte weiterhin verpflichtend genutzt werden müssen, Ausnahmen davon reduziert werden.

    Auf Kollisionskurs

    Die Liste der Vorschläge der Expert:innen ist noch deutlich länger und zeigt, wie groß die Möglichkeiten wären, KI und Rechenzentren nachhaltiger zu gestalten. Zum aktuellen Kurs der Bundesregierung passen sie jedoch gar nicht. Diese sieht Deutschland und Europa in einem KI-Wettrennen mit den USA und China und setzt deshalb auf den Ausbau von KI-Kapazitäten um jeden Preis.

    Getrieben von Wirtschaftsverbänden wie BDI, Bitkom oder Eco hat Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) eine neue Rechenzentrumsstrategie erarbeiten lassen, die im März vom Bundeskabinett beschlossen wurde. Sie sieht vor, die Rechenzentrumskapazitäten in Deutschland bis 2030 mindestens zu verdoppeln und die KI-Kapazitäten bis dahin sogar zu vervierfachen. Hierfür sollen Umweltstandards gesenkt, Berichtspflichten gelockert und Planungsverfahren beschleunigt werden.

    Wirtschaftministerin Katharina Reiche (CDU) will zudem das deutsche Energieeffizienzgesetz so weit zurückfahren, dass es nur noch den Mindeststandards der entsprechenden EU-Richtlinie entspricht. Dabei haben Journalist:innen von Investigate Europe gerade erst aufgedeckt, wie erfolgreich große Tech-Konzerne gegen weitergehende Transparenzvorgaben in dieser Richtlinie lobbyiert hatten: Die EU-Kommission hat demzufolge bestimmte Abschnitte fast wortgleich von Microsoft kopiert, so dass die ohnehin schon schwammigen Kennzahlen zu Rechenzentren, die an Aufsichtsbehörden übermittelt werden müssen, nicht öffentlich gemacht werden dürfen.

    Es ist nun also an Umweltminister Carsten Schneider (SPD), die Vorschläge der von ihm beauftragten Expert:innen in die Debatte mit seinen Kolleg:innen zu bringen. Ob er die KI-Politik auf Klima-Kurs bringen kann, wenn er argumentiert, dass Deutschland und Europa von nachhaltiger KI auch wirtschaftlich profitieren könnten?

    Ingo Dachwitz ist Journalist und Kommunikationswissenschaftler. Seit 2016 ist er Redakteur bei netzpolitik.org und u.a. Ko-Host des Podcasts Off/On. Seine Themen sind Daten, Macht und die digitale Öffentlichkeit. Ingos Veröffentlichungen wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem European Press Prize, dem Alternativen Medienpreis, dem Datenschutz-Medienpreis und zwei Grimme-Online-Awards. Sein Buch “Digitaler Kolonialismus: Wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen” war für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert und wurde als eines der Wissensbücher des Jahres 2025 geehrt. Ingo ist Mitglied des Vereins Digitale Gesellschaft, der Evangelischen Kirche und des Netzwerk Recherche. Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Mastodon, Bluesky, FragDenStaat. Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemäss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

  10. Digitalisierungsexperte & Senior Researcher Jens Gröger ist heute bei der Anhörung zum neuen #Energieeffizienzgesetz #Enefg dabei. Seine Stellungnahme weist auf die wichtigsten Schwachstellen im Entwurf hin: oeko.de/publikation/gesetz-zur

  11. Das #Energieministerium unter Frau #Reiche agiert nicht nur gegen die Interessen von Bevölkerung und Wirtschaft, sondern kommt nun auch mit gesetzeswidrigen Referentenentwürfen daher.

    Das morgen in der Verbändeanhörung diskutierte #Energieeffizienzgesetz ist ohne weitere Nachbesserungen unionsrechtswidrig, das hat eine Kurzstellungnahme der Kanzlei Günther für uns (Umweltinstitut München) ergeben. Wie kann man so einen Murks produzieren?

    umweltinstitut.org/pressemitte

  12. Frage: Wie kann man als Journo (hier: Jean-Marie Magro) einen Artikel über #Energieunabhängigkeit schreiben, und (jenseits der vom geschätzten MdEP Bloss übernommene Forderung nach dem #Tempolimit) den Begriff #Energiesparen und #Energieeffizienz nicht einmal in den Mund nehmen? Das ist doch schon Realsatire! Aber der immer dünner werdende #Qualitätsjournalismus der #ARD: Jo, machen wir!

    Frage 2 für Fortgeschrittene: Wie kann man einen Artikel über #Energiesicherheit schreiben, und dabei NICHT erwähnen, dass die amtierende Gasministerin, äh: Wirtschaftsministerin #Gaskathi jegliche Bemühungen für Energiesicherheit sabotiert, und dazu just GESTERN die Novelle des #Energieeffizienzgesetz #EnEfG zur Umsetzung der entsprechenden EU Richtlinie #EED in die #Verbändeanhörung gegeben hat, mit der sie die Rahmenbedingungen fürs Energiesparen verschlechtern und so den Verbrauch von #Energie weiter ankurbeln will?

    #Medienverantwortung, so wichtig!!! #Effizienzrepublik #Effizienzwende #Energieverbrauchrunter #Energiesicherheit hoch 1/

    🔗 tagesschau.de/ausland/europa/e

  13. Die aktuelle Blackrock- @Bundesregierung ist an allen Ecken und Enden #Lobby-getrieben 🙄. Jüngste Enthüllung: Der #Referentenentwurf der Novelle des #Energieeffizienzgesetz #EnEfG enthält an vielen Stellen Passagen und Forderungen, die u.a. von großen #Rechenzentren-Betreibern wie #google, #Microsoft oder dem Lobbyverband #bitkom stammen. Damit macht das #BMWE @BMWK unter #Fossilkathi erneut den Bock zum Gärtner, agiert als Sprachrohr von Konzernlobby, und verschärft die gefährliche Abhängigkeit von US-Techkonzernen! Das alles enthüllt eine jüngste #Investigativ-Recherche im Auftrag von @lobbycontrol und @campact, wie #tablemedia berichtet:

    🔗 table.media/ceo/news/rechenzen

    #Lobbyismus #Effizienzwende #Energieeffizienz:hoch #Energieverbrauchrunter #lessismore #Rechenzentrum

  14. Es ist tragisch und erschreckend, wie sich eine gesamte Partei (nicht nur bezahlte Lobbyist:innen wie #Gaskathi) mit dem #CDUParteitag vollständig von Fakten abwendet und sich auf einen kruden Kurs begeben hat. Erinnert stark an #Trump und seine Kämpfer in ihrer völlig eigenen Realität, und ist medial noch nicht wirklich verarbeitet.

    Der Bundesverband Nachhaltiges Wirtschaften #BNW hat offene Widersprüche einmal gesammelt aufgeschrieben: bnw-bundesverband.de/cdu-parte

    Hier beleuchte ich es näher am Bsp. des Leitantrags gegen das #Energieeffizienzgesetz #EnEfG und die europäische Energieeffizienzrichtlinie #EED: Die #CDUinkompetent sieht in völliger Verkennung der Fakten mal wieder eine vermeintliche #Wachstumsbremse, und zeigt dass sie das entsprechende Gesetz noch nicht mal durchdrungen hat! Aber:
    ❌ Eine unmittelbar deckelnde Wirkung auf einzelne Wirtschafts-Akteure oder die Gesamtwirtschaft entfaltet das übergreifende #Effizienzziel (aus #Klimaschutz-Sicht könnte man jetzt sagen: leider!) nicht!
    ❌ Das #Energieefffizienzziel ist übrigens auch nicht näher sektoral unterteilt, d.h. auch hier lässt sich keine konkrete Belastung für die #Industrie ableiten!
    ✅ Die #indikative Zielvorgabe des Art 4. adressiert lediglich die Bundesregierung, Maßnahmen und Instrumente zu erlassen, um als Land insgesamt die Ziele zu erreichen.
    ⚡Was die #CDU erzält ist also: Völliger Quatsch!

    Das hat derweil übrigens auch das @BMWK höchstselbst klargestellt: In einer Antwort auf eine #ParlamentarischeAnfrage von Dr. Alhamwi und der Fraktion der @GrueneBundestag macht #BMWE ausdrücklich klar, dass das Gesetz keine starre Deckelung des Endenergieverbrauchs vorsehe. Das nationale Ziel für 2030 hält es sogar für nicht verbindlich, so #Energiestaatssekretär #FrankWetzel in der Antwort. Es handele sich nicht um eine Obergrenze, "aus der eine unmittelbare Steuerungs- oder gar Sanktionswirkung gegenüber einzelnen Marktakteuren entstehe". (Mehr Details aktuell nur hinter der paywall vom background.tagesspiegel.de/ene).

    Das Bittere an der Geschichte: Mit ihrem faktenfreien und rückwärtsgewandten #Framing verkennt die #CDUCSUinkompetent, dass die #Effizienzwende im Gegenteil ein #Wachstumsturbo ist! Denn wenn Deutschland eine echte Energieressource besitzt, dann sind es Lösungen zur produktiveren Energienutzung in Industrie und #Gebäuden, #madeinGermany, umgesetzt durch Handwerk, Ingenieur:innen sowie innovative Unternehmen!

    Und abschließend: Man muss das vermeintliche Problem auch nicht auf 🇪🇺 EU-Recht zurückführen. Deutschland muss erstmal EU-Recht umsetzen und ausreichende Maßnahmen auf den Weg bringen. Mit zunehmenden Aufweichungen bei #CO2-Preise, #Energiemanagment oder beim #GMG wird das nicht gelingen.

    #Energieeffizienz #Wettbewerbsfähigkeit #StandortDeutschland
    #Medienverantwortung #CDUCSUkorrupt #CDUinkompetent

    Danke auch an den kundigen @nollenergie für Hints und Inspirration auf #linkedin!

  15. RE: social.bund.de/@Umweltbundesam

    Hier kommt die Rechnung dafür, dass schon unter der #Ampel, erst recht aber jetzt seitens der #Bundesregierung @BMWK @BMWSB_Bund nicht genügend Impetus auf die #Effizienzwende gelegt wird: Der #Energieverbrauch steigt erstmals wieder in der #Industrie und im #GHD-Sektor, und das trotz leicht sinkender #Wertschöpfung. Hier wird Potenzial verschenkt!!!

    Wichtig sind jetzt umso mehr verlässliche und klare Rahmenbedingungen und stetige Signale und Planungssicherheit über den Kurs (nämlich in Richtung #Transformation und #Energieeffizienz!)!!!

    Danke ans @Umweltbundesamt fürs Aufbereiten der Daten! Denn ohne transparentes Wissen um #Energieverbrauch können keine sinnvollen #Politikinstrumente abgeleitet werden. Klar wird hier: Das #EnEfG #Energieeffizienzgesetz sollte gerade für die Industrie nicht weiter abgeschwächt werden. #EnergieverbrauchRunter #lessismore #ZukunftsfähigkeitHoch

  16. Wenn die Stromversorgung "zunehmend zum Problem" wird, sollten #Rechenzentren vielleicht besonders #energieeffizient d.h. stromparend ausgeführt werden. Nur so eine Idee. Schade, dass davon im Entwurf der Deutschen #Rechenzentrumsstrategie des @BMDS so gar nichts enthalten ist, und dass die geplante Novelle des #Energieeffizienzgesetz #EnEfG des @BMWK die bisher ohnehin eher bescheidenen Vorgaben weiter stutzen möchte. Nicht so zukunftsweisend. Auch nicht seitens des Lobbyverbands #Bitkom, der so tut als würde die Welt untergehen, während viele mittlere deutsche Rechenzentren die Vorgaben bereits erfüllen. Und schade auch, dass der Artikel das Thema #Stromsparen nichtmal beleuchtet, während er ausgiebig Verbandspositionen zitiert...#Qualitätsjournalismus #effizienzwende

    tagesschau.de/wirtschaft/digit

  17. Mit dem neuen #Energieeffizienzgesetz sollen #Rechenzentren klimafreundlicher werden, indem sie ihre #Abwärme nutzen. Ein Vorzeigebeispiel ist der Green IT Cube des GSI Helmholtzzentrums, der mit #Wasserkühlung arbeitet und seine #Abwärme zur Beheizung von Gebäuden nutzt. Trotz Herausforderungen wie #Sicherheitsstandards und fehlender #Wärmenetzinfrastruktur zeigt dies das Potenzial zur #Effizienzsteigerung und #Emissionsreduzierung.

    #Energieeffizienz #GreenIT

    helmholtz-klima.de/aktuelles/h

  18. Mit dem #Energieeffizienzgesetz zeigen wir: #Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit gehen gut zusammen. Denn durch reduzierte Energiekosten für Unternehmen setzt es Mittel frei für #Investitionen und stärkt die #Wettbewerbsfähigkeit. So machen wir Deutschland bis 2045 #klimaneutral.

  19. Das #Energieeffizienzgesetz ist beschlossen. Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz nennt es einen „wichtigen und lange überfälligen Schritt.“
    rnd.de/politik/bundestag-besch

  20. Das gerade vom Bundestag verabschiedete #Energieeffizienzgesetz taugt nicht, um #Energiesparen in 🇩🇪 zur Regel zu machen: Ohne verbindliche Maßnahmen werden wir der Energieverschwendung keinen Riegel vorschieben können und kommen auch beim #Klimaschutz nicht voran. #EnEfG CC @DENEFF @nollenergie @parents4future @Naturschutzring @raphaelweyland @klimagerecht @mesarosch @ralphlenkert

  21. Und das #Energieeffizienzgesetz ist final beschlossen vom Bundestag. Gut so! Endlich gibt es eine gesetzliche Grundlage zum #Energiesparen in Deutschland!! 🥳 Leider ist das Gesetz allerdings extrem ausgehöhlt worden in den Beratungen und durch die Industrie- und IT-Lobby, sodass kaum echte Verpflichtungen enthalten sind. Die Ziele (u.a. -26,5% Endenergiebedarf bis 2030 vs. 2008) werden so jedenfalls nicht erreicht werden.

  22. Finale Abstimmung zum #Energieeffizienzgesetz im Bundestag. Gute Reden von Katrin Uhlig @GrueneBundestag (#Grüne) und @mesarosch @spdbt (#SPD). #CDU versteht Energieeffizienz nicht, die #AfD schwurbelt vor sich hin. #FDP (Michael Kruse) betreibt EU-Bashing und verwendet die Sprache der AfD. Die #LINKE @linksfraktion @ralphlenkert weist auf die Probleme des EnEfG hin (keine Maßnahmen, nur Freiwilligkeit). CC @klimagerecht @nollenergie @DENEFF

  23. Gemeinsame PM: Halbzeit für #Ampelregierung – Nur allergrößte Rechenzentren sind durch das #Energieeffizienzgesetz betroffen und die Auflagen zur Abwärmenutzung sind zu wenig ambitioniert. Auch die ressourcenschonende Gestaltung von Rechenzentren und #Digitalisierung muss endlich vorangetrieben werden. bits-und-baeume.org/pressemitt #bitsundbaeume

  24. Die Experten im #Energie​ausschuss haben in einer Anhörung am Montag ihre Ablehnung gegenüber dem geplanten #Energieeffizienzgesetz deutlich gemacht. Zuspruch bekam das Gesetz für mehr #Energiesparmaßnahmen von #Umwelt-Verbänden und Wissenschaft.#Bundestag bundestag.de/presse/hib/kurzme

  25. Mit dem #Energieeffizienzgesetz zeigen wir: Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit gehen gut zusammen. Denn durch reduzierte Energiekosten für Unternehmen setzt es Mittel frei für Investitionen und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit. So machen wir Deutschland bis 2045 #klimaneutral.

  26. Der österreichische Nationalrat verfügt über ein elektronisches Abstimmungssystem, das jederzeit einsatzbereit ist. Die Klubs weigern sich aber, dieses zu benutzen.

    Bei Abstimmungen im #oenr, die nicht klar nach Fraktionslinien verlaufen, führt das mitunter zu Chaos wie heute:

    Der schriftführende Abgeordnete versucht, die Stimmen für und gegen das #Energieeffizienzgesetz händisch zu zählen -> Video:
    twitter.com/JurgenKlatzer/stat

  27. #Söder so: „Wir brauchen jedes #Fitzelchen Energie.“ Unterstützung für das #Energieeffizienzgesetz habe ich aus Aus Bayern noch keine vernommen. Die 6% Strom lassen sich mit etwas #Effizienz - made in Germany - locker einsparen. Und viele Fitzelchen mehr!

  28. Außerdem: „Wir werden intensiv an der kommunalen #Wärmeplanung arbeiten, da die Umstellung des Heizens natürlich nicht nur das Individuum betrifft“, so BM Klara #Geywitz. Parallel brauche es Fortschritt beim #Energieeffizienzgesetz. „Es bleibt noch viel #Wärmeenergie ungenutzt.“ (3/3)

  29. Fünf Monate nachdem der Bundeskanzler es per Richtlinienkompetenz eingefordert hatte, soll das #Energieeffizienzgesetz Mitte März möglicherweise tatsächlich ins Kabinett kommen:

  30. Heute im #Background: Wer übernimmt die Mission #Zukunftsstrategie? | Warum sich das #Energieeffizienzgesetz verzögert | #AIAct: Deutsche Postition zu biometrischer Überwachung | Rudi Kramer zum mangelnden Datenschutz für Kinder |

    Jetzt hier lesen 👉 background.tagesspiegel.de/dig

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