#doppeltevielfalt — Public Fediverse posts
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Lasst uns über Zahlen und konkrete Studien sprechen. Und zwar wie im heutigen Beispiel: zu Bi+ und Neurodivergenz.
Bi+ und neurodivergent zu sein trifft öfter zusammen, als der Zufall es erwarten ließe. In einer großen schwedischen Studie mit 218.352 Menschen hatten fast alle seggsuellen Minderheiten, auch Biplus - häufiger eine ADHS-Diagnose (Ausnahme: schwule Männer).
Eine deutsche Studie aus Mainz und Hamburg findet dasselbe Muster: Menschen mit ADHS identifizieren sich häufiger als Bi+ und berichten häufiger gleichgeschlechtliche Erfahrungen.
Wichtig: Das ist ein Zusammenhang, keine Ursache. Niemand ist Bi+, „weil" neurodivergent – oder umgekehrt. Und trotzdem verschwinden Bi+ Erfahrungen meist in LSBTIQA - Sammelkategorien, wodurch doppelte Vielfalt, Belastung und Bedarf unsichtbar bleiben.
Was das konkret heißt? Wer Bi+ ist und z. B. ADHS hat, braucht Beratung und Diagnostik, die beide Lebensrealitäten kennen – ohne das eine durch das andere zu erklären. Sichtbarkeit beginnt mit Wissen.
Da wir nicht gerade selten gefragt werden, worauf sich unsere Zahlen und Bedarfsforderungen berufen und begründen, anbei einige Zahlen und Studien aus den letzten Jahren
– alles wissenschaftliche Studien und Befragungen aus Europa (u. a. Karolinska Institutet / European J. of Public Health 2025, Frontiers in Psychiatry 2022, Cambridge 2021 und Dewinter 2017).#BiPlus #Neurodivergenz #ADHS #Bisichtbarkeit #DoppelteVielfalt
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Lasst uns über Zahlen und konkrete Studien sprechen. Und zwar wie im heutigen Beispiel: zu Bi+ und Neurodivergenz.
Bi+ und neurodivergent zu sein trifft öfter zusammen, als der Zufall es erwarten ließe. In einer großen schwedischen Studie mit 218.352 Menschen hatten fast alle seggsuellen Minderheiten, auch Biplus - häufiger eine ADHS-Diagnose (Ausnahme: schwule Männer).
Eine deutsche Studie aus Mainz und Hamburg findet dasselbe Muster: Menschen mit ADHS identifizieren sich häufiger als Bi+ und berichten häufiger gleichgeschlechtliche Erfahrungen.
Wichtig: Das ist ein Zusammenhang, keine Ursache. Niemand ist Bi+, „weil" neurodivergent – oder umgekehrt. Und trotzdem verschwinden Bi+ Erfahrungen meist in LSBTIQA - Sammelkategorien, wodurch doppelte Vielfalt, Belastung und Bedarf unsichtbar bleiben.
Was das konkret heißt? Wer Bi+ ist und z. B. ADHS hat, braucht Beratung und Diagnostik, die beide Lebensrealitäten kennen – ohne das eine durch das andere zu erklären. Sichtbarkeit beginnt mit Wissen.
Da wir nicht gerade selten gefragt werden, worauf sich unsere Zahlen und Bedarfsforderungen berufen und begründen, anbei einige Zahlen und Studien aus den letzten Jahren
– alles wissenschaftliche Studien und Befragungen aus Europa (u. a. Karolinska Institutet / European J. of Public Health 2025, Frontiers in Psychiatry 2022, Cambridge 2021 und Dewinter 2017).#BiPlus #Neurodivergenz #ADHS #Bisichtbarkeit #DoppelteVielfalt