#digitalindependenceday — Public Fediverse posts
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CW: Die Bausteine digitaler Unabhängigkeit kommen in den Massenmedien nicht vor
Schon gemerkt? Autistici/Inventati findet in den Massenmedien nicht statt. Und das ist exemplarisch.
Ich schätze mal, das Thema an sich ist für die breite Masse – und somit auch die breite Masse der Journalisten – komplett unverständlich. Zum einen kann die Presse damit nichts anfangen, weil sie gar nicht peilt, was A/I eigentlich gemacht haben. Zum anderen ist das auch egal, weil bis auf ein paar ultra-nischige Hardcore-Tech-Nerds das sonst auch niemand versteht. Die breite Masse schafft es ja maximal, mit der von weit überwiegend amerikanischen Gigakonzernen beherrschten Tech-Welt mitzuhalten – und mitunter nicht einmal das.
Seien wir mal ehrlich: Auf alle digitalen Alternativen trifft doch dasselbe zu. Alle reden von „digitaler Souveränität“. Aber fast alle und wirklich absolut alle, die in diesem Punkt wirklich etwas reißen könnten, reden von „digitaler Souveränität“ als etwas, womit wir noch gar nicht angefangen haben. Etwas, was noch nicht einmal am Anfang steht, weil noch kein Stück davon aufgebaut wurde. Was schon existiert, ist völlig unbekannt – auch deshalb, weil es in den Massenmedien nicht stattfindet.
Schon GNU/Linux als Desktopsystem kommt in Mainstream-Techmedien doch immer nur dann vor, wenn Windows mal wieder noch weiter enshittifiziert und noch mehr zur Wanze wird, und auch dann nur kurz und punktuell. Eine Woche später ist PC wieder gleich Windows, und „da kanns’ nix machen“, weil es ja keine Alternativen gibt.
Im Bereich der sozialen Netzwerke und sozialen Medien ist es noch schlimmer. X, Facebook, Instagram, TikTok – alle ganz schlimm. Aber Alternativen dazu werden entweder nur grob angeschnitten, ohne Namen zu nennen, oder gleich ganz verschwiegen. Das könnte die breite Masse überfordern. Im Grunde überfordert es die Journalisten ja schon. Oder die Existenz irgendwelcher wie auch immer gearteter Alternativen wird negiert, weil sie gänzlich unbekannt ist. Okay, ja, X ist scheiße. Aber „kanns’ ja nix machen“, weil „gibt ja sonst nix“.
Selbst Mastodon kommt allem vergangenen Hype zum Trotze in Techmedien nur selten und in Massenmedien überhaupt nicht mehr vor – nicht einmal bei den Massenmedien, die selbst auf Mastodon sind. Die Journalisten, die über soziale Medien schreiben, stehen in keinerlei Kontakt zu den IT-Leuten, die den Mastodon-Account betreiben.
Ich glaube, wenn man Journalisten direkt auf Mastodon als mögliche Alternative zu X ansprechen würde, wäre die weit häufigste Antwort: „Kenn’ ich nicht. Was ist das?“ Alternativ: „Ach ja, da war ja was. Wann war das noch? 2022? Da gab’s doch diesen Hype, als Musk Twitter gekauft hat. Gibt’s das wirklich noch? Aber da ist doch keiner mehr, oder?“
Übrigens erklärt das auch, warum es W Social gibt. Europa brauchte dringend eine eigene Alternative zu Elon Musks X. „Gab ja keine.“ Hallo? Mastodon kommt aus Deutschland. Pleroma kommt aus Deutschland. Akkoma kommt aus Deutschland. „Gab ja keine“, mein Arsch. Fünf Sekunden Google hätten Monate und Millionen an Steuergeldern für die Entwicklung von etwas von der Usability her derart Grauenvolles und Halbgares eingespart. Ja, Google – oder glaubt irgendjemand allen Ernstes, solche Leute nutzen SearX oder 4get oder auch nur Qwant?
Okay, mit Alternativen zu Facebook ist es schwierig. Facebook ist ein soziales Netzwerk. Da greift der Netzwerkeffekt. Soziale Netzwerke wählt man danach, wo Leute sind, die man schon anderweitig kennt. Facebook selbst hatte ja in Deutschland einen schweren Start, weil: „Was soll ich da? Da kenn’ ich doch keinen. Alle meine Freunde sind bei StudiVZ/MeinVZ/Wer-kennt-wen.“ Und heute sind besagte Freunde eben alle auf Facebook. Oder irgendwoanders wie Instagram, was gar kein soziales Netzwerk ist, aber wie eins genutzt wird, weil man nicht nach Facebook will, weil das „nur was für Boomer“ ist.
Friendica, die bekannteste – aber weder einzige noch neueste – Facebook-Alternative im Fediverse, hat einen besonders schweren Stand. Zum einen könnten nur ganze Familien oder Freundeskreise zusammen beschließen, es auszuprobieren, damit da schon „jemand“ ist. Zum anderen und und vor allem war Friendica in den 16 Jahren, die es existiert, vielleicht ein- oder zweimal in irgendwelchen Techmedien und noch nie in Massenmedien. Deswegen glaubt in Deutschland fast jeder, Facebook hätte auch rein technisch das absolute Monopol auf soziale Netzwerke.
Alternativen zu Facebook existieren. Friendica existiert. Und auch Friendica wird in Deutschland entwickelt. Aber nichts davon ist bekannt. Also wird über nichts davon geschrieben oder gesprochen. Also wird auch nichts davon bekannt. Selbst wenn ein Journalist mal darüber stolpern sollte, würde es ihm wahrscheinlich ähnlich nischig, nerdig und für Otto Normalverbraucher – und ihn selbst – unverständlich vorkommen wie die aktuell gerade heißeste Linux-Distribution.
Instagram ist das soziale Netzwerk der Millennials. Aber technisch gesprochen ist es ein soziales Medium. So gesehen wäre es einfach, da rauszukommen und Alternativen zu nutzen. Aber auch hier wird so getan, als gäbe es absolut nichts, das auch nur technisch in der Lage wäre, als Alternative zu Instagram zu dienen.
Ja, es gibt Pixelfed – das übrigens in Kanada entwickelt wird. Ja, es ist eine ziemlich gute Instagram-Alternative. Man kann sogar den Inhalt ganzer Instagram-Konten nach Pixelfed importieren. Man verliert also bei einem Umstieg keinerlei Content. Und auch Pixelfed ist nicht die einzige mögliche Alternative zu Instagram im Fediverse, nur eben die bekannteste.
Aber Pixelfeds gesamte Bekanntheit reduziert sich aufs Fediverse. Außerhalb ist es ebenso unbekannt wie alles andere im Fediverse, was nicht Mastodon ist.
Und so gibt’s auch beim Thema „Alternativen zu Instagram“ sogar in Tech-Kreisen überwiegend das große Schulterzucken: „Gibt ja nix.“ Gründe: siehe Alternativen zu X und Facebook. Dieselben Gründe, wie warum überhaupt gar nicht über konkret existierende Alternativen zu irgendwelchen US-Giganten gesprochen oder geschrieben wird.
Der DI.DAY hat noch einen verdammt weiten Weg vor sich. Zunächst, um überhaupt außerhalb der eigenen Blase bekannt zu werden, wo er eigentlich fast nur noch dazu dient, noch ein paar Leute von Google Mail wegzubekommen oder den letzten paar Windows-Usern Linux Mint schmackhaft zu machen. Und dann, um außerhalb der eigenen Aktivistenkreise anerkannt zu werden als etwas, was nicht einfach nur eine Veranstaltung von Übernerds für Übernerds ist. Etwas, was genau das promotet, von dem der ganze Rest der Prediger der digitalen Souveränität der felsenfesten Ansicht ist, es könne unmöglich schon existieren und müsse erst noch erschaffen werden.
#Autistici/Inventati #A/I #Digitale Souveränität #Digitale Unabhängigkeit #Linux #GNU/Linux #Twitter #X #Facebook #Instagram #Fediverse #Mastodon #Pleroma #Akkoma #Friendica #Pixelfed #Digital Independence Day #DI.DAY -
CW: Die Bausteine digitaler Unabhängigkeit kommen in den Massenmedien nicht vor
Schon gemerkt? Autistici/Inventati findet in den Massenmedien nicht statt. Und das ist exemplarisch.
Ich schätze mal, das Thema an sich ist für die breite Masse – und somit auch die breite Masse der Journalisten – komplett unverständlich. Zum einen kann die Presse damit nichts anfangen, weil sie gar nicht peilt, was A/I eigentlich gemacht haben. Zum anderen ist das auch egal, weil bis auf ein paar ultra-nischige Hardcore-Tech-Nerds das sonst auch niemand versteht. Die breite Masse schafft es ja maximal, mit der von weit überwiegend amerikanischen Gigakonzernen beherrschten Tech-Welt mitzuhalten – und mitunter nicht einmal das.
Seien wir mal ehrlich: Auf alle digitalen Alternativen trifft doch dasselbe zu. Alle reden von „digitaler Souveränität“. Aber fast alle und wirklich absolut alle, die in diesem Punkt wirklich etwas reißen könnten, reden von „digitaler Souveränität“ als etwas, womit wir noch gar nicht angefangen haben. Etwas, was noch nicht einmal am Anfang steht, weil noch kein Stück davon aufgebaut wurde. Was schon existiert, ist völlig unbekannt – auch deshalb, weil es in den Massenmedien nicht stattfindet.
Schon GNU/Linux als Desktopsystem kommt in Mainstream-Techmedien doch immer nur dann vor, wenn Windows mal wieder noch weiter enshittifiziert und noch mehr zur Wanze wird, und auch dann nur kurz und punktuell. Eine Woche später ist PC wieder gleich Windows, und „da kanns’ nix machen“, weil es ja keine Alternativen gibt.
Im Bereich der sozialen Netzwerke und sozialen Medien ist es noch schlimmer. X, Facebook, Instagram, TikTok – alle ganz schlimm. Aber Alternativen dazu werden entweder nur grob angeschnitten, ohne Namen zu nennen, oder gleich ganz verschwiegen. Das könnte die breite Masse überfordern. Im Grunde überfordert es die Journalisten ja schon. Oder die Existenz irgendwelcher wie auch immer gearteter Alternativen wird negiert, weil sie gänzlich unbekannt ist. Okay, ja, X ist scheiße. Aber „kanns’ ja nix machen“, weil „gibt ja sonst nix“.
Selbst Mastodon kommt allem vergangenen Hype zum Trotze in Techmedien nur selten und in Massenmedien überhaupt nicht mehr vor – nicht einmal bei den Massenmedien, die selbst auf Mastodon sind. Die Journalisten, die über soziale Medien schreiben, stehen in keinerlei Kontakt zu den IT-Leuten, die den Mastodon-Account betreiben.
Ich glaube, wenn man Journalisten direkt auf Mastodon als mögliche Alternative zu X ansprechen würde, wäre die weit häufigste Antwort: „Kenn’ ich nicht. Was ist das?“ Alternativ: „Ach ja, da war ja was. Wann war das noch? 2022? Da gab’s doch diesen Hype, als Musk Twitter gekauft hat. Gibt’s das wirklich noch? Aber da ist doch keiner mehr, oder?“
Übrigens erklärt das auch, warum es W Social gibt. Europa brauchte dringend eine eigene Alternative zu Elon Musks X. „Gab ja keine.“ Hallo? Mastodon kommt aus Deutschland. Pleroma kommt aus Deutschland. Akkoma kommt aus Deutschland. „Gab ja keine“, mein Arsch. Fünf Sekunden Google hätten Monate und Millionen an Steuergeldern für die Entwicklung von etwas von der Usability her derart Grauenvolles und Halbgares eingespart. Ja, Google – oder glaubt irgendjemand allen Ernstes, solche Leute nutzen SearX oder 4get oder auch nur Qwant?
Okay, mit Alternativen zu Facebook ist es schwierig. Facebook ist ein soziales Netzwerk. Da greift der Netzwerkeffekt. Soziale Netzwerke wählt man danach, wo Leute sind, die man schon anderweitig kennt. Facebook selbst hatte ja in Deutschland einen schweren Start, weil: „Was soll ich da? Da kenn’ ich doch keinen. Alle meine Freunde sind bei StudiVZ/MeinVZ/Wer-kennt-wen.“ Und heute sind besagte Freunde eben alle auf Facebook. Oder irgendwoanders wie Instagram, was gar kein soziales Netzwerk ist, aber wie eins genutzt wird, weil man nicht nach Facebook will, weil das „nur was für Boomer“ ist.
Friendica, die bekannteste – aber weder einzige noch neueste – Facebook-Alternative im Fediverse, hat einen besonders schweren Stand. Zum einen könnten nur ganze Familien oder Freundeskreise zusammen beschließen, es auszuprobieren, damit da schon „jemand“ ist. Zum anderen und und vor allem war Friendica in den 16 Jahren, die es existiert, vielleicht ein- oder zweimal in irgendwelchen Techmedien und noch nie in Massenmedien. Deswegen glaubt in Deutschland fast jeder, Facebook hätte auch rein technisch das absolute Monopol auf soziale Netzwerke.
Alternativen zu Facebook existieren. Friendica existiert. Und auch Friendica wird in Deutschland entwickelt. Aber nichts davon ist bekannt. Also wird über nichts davon geschrieben oder gesprochen. Also wird auch nichts davon bekannt. Selbst wenn ein Journalist mal darüber stolpern sollte, würde es ihm wahrscheinlich ähnlich nischig, nerdig und für Otto Normalverbraucher – und ihn selbst – unverständlich vorkommen wie die aktuell gerade heißeste Linux-Distribution.
Instagram ist das soziale Netzwerk der Millennials. Aber technisch gesprochen ist es ein soziales Medium. So gesehen wäre es einfach, da rauszukommen und Alternativen zu nutzen. Aber auch hier wird so getan, als gäbe es absolut nichts, das auch nur technisch in der Lage wäre, als Alternative zu Instagram zu dienen.
Ja, es gibt Pixelfed – das übrigens in Kanada entwickelt wird. Ja, es ist eine ziemlich gute Instagram-Alternative. Man kann sogar den Inhalt ganzer Instagram-Konten nach Pixelfed importieren. Man verliert also bei einem Umstieg keinerlei Content. Und auch Pixelfed ist nicht die einzige mögliche Alternative zu Instagram im Fediverse, nur eben die bekannteste.
Aber Pixelfeds gesamte Bekanntheit reduziert sich aufs Fediverse. Außerhalb ist es ebenso unbekannt wie alles andere im Fediverse, was nicht Mastodon ist.
Und so gibt’s auch beim Thema „Alternativen zu Instagram“ sogar in Tech-Kreisen überwiegend das große Schulterzucken: „Gibt ja nix.“ Gründe: siehe Alternativen zu X und Facebook. Dieselben Gründe, wie warum überhaupt gar nicht über konkret existierende Alternativen zu irgendwelchen US-Giganten gesprochen oder geschrieben wird.
Der DI.DAY hat noch einen verdammt weiten Weg vor sich. Zunächst, um überhaupt außerhalb der eigenen Blase bekannt zu werden, wo er eigentlich fast nur noch dazu dient, noch ein paar Leute von Google Mail wegzubekommen oder den letzten paar Windows-Usern Linux Mint schmackhaft zu machen. Und dann, um außerhalb der eigenen Aktivistenkreise anerkannt zu werden als etwas, was nicht einfach nur eine Veranstaltung von Übernerds für Übernerds ist. Etwas, was genau das promotet, von dem der ganze Rest der Prediger der digitalen Souveränität der felsenfesten Ansicht ist, es könne unmöglich schon existieren und müsse erst noch erschaffen werden.
#Autistici/Inventati #A/I #Digitale Souveränität #Digitale Unabhängigkeit #Linux #GNU/Linux #Twitter #X #Facebook #Instagram #Fediverse #Mastodon #Pleroma #Akkoma #Friendica #Pixelfed #Digital Independence Day #DI.DAY -
CW: Die Bausteine digitaler Unabhängigkeit kommen in den Massenmedien nicht vor
Schon gemerkt? Autistici/Inventati findet in den Massenmedien nicht statt. Und das ist exemplarisch.
Ich schätze mal, das Thema an sich ist für die breite Masse – und somit auch die breite Masse der Journalisten – komplett unverständlich. Zum einen kann die Presse damit nichts anfangen, weil sie gar nicht peilt, was A/I eigentlich gemacht haben. Zum anderen ist das auch egal, weil bis auf ein paar ultra-nischige Hardcore-Tech-Nerds das sonst auch niemand versteht. Die breite Masse schafft es ja maximal, mit der von weit überwiegend amerikanischen Gigakonzernen beherrschten Tech-Welt mitzuhalten – und mitunter nicht einmal das.
Seien wir mal ehrlich: Auf alle digitalen Alternativen trifft doch dasselbe zu. Alle reden von „digitaler Souveränität“. Aber fast alle und wirklich absolut alle, die in diesem Punkt wirklich etwas reißen könnten, reden von „digitaler Souveränität“ als etwas, womit wir noch gar nicht angefangen haben. Etwas, was noch nicht einmal am Anfang steht, weil noch kein Stück davon aufgebaut wurde. Was schon existiert, ist völlig unbekannt – auch deshalb, weil es in den Massenmedien nicht stattfindet.
Schon GNU/Linux als Desktopsystem kommt in Mainstream-Techmedien doch immer nur dann vor, wenn Windows mal wieder noch weiter enshittifiziert und noch mehr zur Wanze wird, und auch dann nur kurz und punktuell. Eine Woche später ist PC wieder gleich Windows, und „da kanns’ nix machen“, weil es ja keine Alternativen gibt.
Im Bereich der sozialen Netzwerke und sozialen Medien ist es noch schlimmer. X, Facebook, Instagram, TikTok – alle ganz schlimm. Aber Alternativen dazu werden entweder nur grob angeschnitten, ohne Namen zu nennen, oder gleich ganz verschwiegen. Das könnte die breite Masse überfordern. Im Grunde überfordert es die Journalisten ja schon. Oder die Existenz irgendwelcher wie auch immer gearteter Alternativen wird negiert, weil sie gänzlich unbekannt ist. Okay, ja, X ist scheiße. Aber „kanns’ ja nix machen“, weil „gibt ja sonst nix“.
Selbst Mastodon kommt allem vergangenen Hype zum Trotze in Techmedien nur selten und in Massenmedien überhaupt nicht mehr vor – nicht einmal bei den Massenmedien, die selbst auf Mastodon sind. Die Journalisten, die über soziale Medien schreiben, stehen in keinerlei Kontakt zu den IT-Leuten, die den Mastodon-Account betreiben.
Ich glaube, wenn man Journalisten direkt auf Mastodon als mögliche Alternative zu X ansprechen würde, wäre die weit häufigste Antwort: „Kenn’ ich nicht. Was ist das?“ Alternativ: „Ach ja, da war ja was. Wann war das noch? 2022? Da gab’s doch diesen Hype, als Musk Twitter gekauft hat. Gibt’s das wirklich noch? Aber da ist doch keiner mehr, oder?“
Übrigens erklärt das auch, warum es W Social gibt. Europa brauchte dringend eine eigene Alternative zu Elon Musks X. „Gab ja keine.“ Hallo? Mastodon kommt aus Deutschland. Pleroma kommt aus Deutschland. Akkoma kommt aus Deutschland. „Gab ja keine“, mein Arsch. Fünf Sekunden Google hätten Monate und Millionen an Steuergeldern für die Entwicklung von etwas von der Usability her derart Grauenvolles und Halbgares eingespart. Ja, Google – oder glaubt irgendjemand allen Ernstes, solche Leute nutzen SearX oder 4get oder auch nur Qwant?
Okay, mit Alternativen zu Facebook ist es schwierig. Facebook ist ein soziales Netzwerk. Da greift der Netzwerkeffekt. Soziale Netzwerke wählt man danach, wo Leute sind, die man schon anderweitig kennt. Facebook selbst hatte ja in Deutschland einen schweren Start, weil: „Was soll ich da? Da kenn’ ich doch keinen. Alle meine Freunde sind bei StudiVZ/MeinVZ/Wer-kennt-wen.“ Und heute sind besagte Freunde eben alle auf Facebook. Oder irgendwoanders wie Instagram, was gar kein soziales Netzwerk ist, aber wie eins genutzt wird, weil man nicht nach Facebook will, weil das „nur was für Boomer“ ist.
Friendica, die bekannteste – aber weder einzige noch neueste – Facebook-Alternative im Fediverse, hat einen besonders schweren Stand. Zum einen könnten nur ganze Familien oder Freundeskreise zusammen beschließen, es auszuprobieren, damit da schon „jemand“ ist. Zum anderen und und vor allem war Friendica in den 16 Jahren, die es existiert, vielleicht ein- oder zweimal in irgendwelchen Techmedien und noch nie in Massenmedien. Deswegen glaubt in Deutschland fast jeder, Facebook hätte auch rein technisch das absolute Monopol auf soziale Netzwerke.
Alternativen zu Facebook existieren. Friendica existiert. Und auch Friendica wird in Deutschland entwickelt. Aber nichts davon ist bekannt. Also wird über nichts davon geschrieben oder gesprochen. Also wird auch nichts davon bekannt. Selbst wenn ein Journalist mal darüber stolpern sollte, würde es ihm wahrscheinlich ähnlich nischig, nerdig und für Otto Normalverbraucher – und ihn selbst – unverständlich vorkommen wie die aktuell gerade heißeste Linux-Distribution.
Instagram ist das soziale Netzwerk der Millennials. Aber technisch gesprochen ist es ein soziales Medium. So gesehen wäre es einfach, da rauszukommen und Alternativen zu nutzen. Aber auch hier wird so getan, als gäbe es absolut nichts, das auch nur technisch in der Lage wäre, als Alternative zu Instagram zu dienen.
Ja, es gibt Pixelfed – das übrigens in Kanada entwickelt wird. Ja, es ist eine ziemlich gute Instagram-Alternative. Man kann sogar den Inhalt ganzer Instagram-Konten nach Pixelfed importieren. Man verliert also bei einem Umstieg keinerlei Content. Und auch Pixelfed ist nicht die einzige mögliche Alternative zu Instagram im Fediverse, nur eben die bekannteste.
Aber Pixelfeds gesamte Bekanntheit reduziert sich aufs Fediverse. Außerhalb ist es ebenso unbekannt wie alles andere im Fediverse, was nicht Mastodon ist.
Und so gibt’s auch beim Thema „Alternativen zu Instagram“ sogar in Tech-Kreisen überwiegend das große Schulterzucken: „Gibt ja nix.“ Gründe: siehe Alternativen zu X und Facebook. Dieselben Gründe, wie warum überhaupt gar nicht über konkret existierende Alternativen zu irgendwelchen US-Giganten gesprochen oder geschrieben wird.
Der DI.DAY hat noch einen verdammt weiten Weg vor sich. Zunächst, um überhaupt außerhalb der eigenen Blase bekannt zu werden, wo er eigentlich fast nur noch dazu dient, noch ein paar Leute von Google Mail wegzubekommen oder den letzten paar Windows-Usern Linux Mint schmackhaft zu machen. Und dann, um außerhalb der eigenen Aktivistenkreise anerkannt zu werden als etwas, was nicht einfach nur eine Veranstaltung von Übernerds für Übernerds ist. Etwas, was genau das promotet, von dem der ganze Rest der Prediger der digitalen Souveränität der felsenfesten Ansicht ist, es könne unmöglich schon existieren und müsse erst noch erschaffen werden.
#Autistici/Inventati #A/I #Digitale Souveränität #Digitale Unabhängigkeit #Linux #GNU/Linux #Twitter #X #Facebook #Instagram #Fediverse #Mastodon #Pleroma #Akkoma #Friendica #Pixelfed #Digital Independence Day #DI.DAY -
CW: Die Bausteine digitaler Unabhängigkeit kommen in den Massenmedien nicht vor
Schon gemerkt? Autistici/Inventati findet in den Massenmedien nicht statt. Und das ist exemplarisch.
Ich schätze mal, das Thema an sich ist für die breite Masse – und somit auch die breite Masse der Journalisten – komplett unverständlich. Zum einen kann die Presse damit nichts anfangen, weil sie gar nicht peilt, was A/I eigentlich gemacht haben. Zum anderen ist das auch egal, weil bis auf ein paar ultra-nischige Hardcore-Tech-Nerds das sonst auch niemand versteht. Die breite Masse schafft es ja maximal, mit der von weit überwiegend amerikanischen Gigakonzernen beherrschten Tech-Welt mitzuhalten – und mitunter nicht einmal das.
Seien wir mal ehrlich: Auf alle digitalen Alternativen trifft doch dasselbe zu. Alle reden von „digitaler Souveränität“. Aber fast alle und wirklich absolut alle, die in diesem Punkt wirklich etwas reißen könnten, reden von „digitaler Souveränität“ als etwas, womit wir noch gar nicht angefangen haben. Etwas, was noch nicht einmal am Anfang steht, weil noch kein Stück davon aufgebaut wurde. Was schon existiert, ist völlig unbekannt – auch deshalb, weil es in den Massenmedien nicht stattfindet.
Schon GNU/Linux als Desktopsystem kommt in Mainstream-Techmedien doch immer nur dann vor, wenn Windows mal wieder noch weiter enshittifiziert und noch mehr zur Wanze wird, und auch dann nur kurz und punktuell. Eine Woche später ist PC wieder gleich Windows, und „da kanns’ nix machen“, weil es ja keine Alternativen gibt.
Im Bereich der sozialen Netzwerke und sozialen Medien ist es noch schlimmer. X, Facebook, Instagram, TikTok – alle ganz schlimm. Aber Alternativen dazu werden entweder nur grob angeschnitten, ohne Namen zu nennen, oder gleich ganz verschwiegen. Das könnte die breite Masse überfordern. Im Grunde überfordert es die Journalisten ja schon. Oder die Existenz irgendwelcher wie auch immer gearteter Alternativen wird negiert, weil sie gänzlich unbekannt ist. Okay, ja, X ist scheiße. Aber „kanns’ ja nix machen“, weil „gibt ja sonst nix“.
Selbst Mastodon kommt allem vergangenen Hype zum Trotze in Techmedien nur selten und in Massenmedien überhaupt nicht mehr vor – nicht einmal bei den Massenmedien, die selbst auf Mastodon sind. Die Journalisten, die über soziale Medien schreiben, stehen in keinerlei Kontakt zu den IT-Leuten, die den Mastodon-Account betreiben.
Ich glaube, wenn man Journalisten direkt auf Mastodon als mögliche Alternative zu X ansprechen würde, wäre die weit häufigste Antwort: „Kenn’ ich nicht. Was ist das?“ Alternativ: „Ach ja, da war ja was. Wann war das noch? 2022? Da gab’s doch diesen Hype, als Musk Twitter gekauft hat. Gibt’s das wirklich noch? Aber da ist doch keiner mehr, oder?“
Übrigens erklärt das auch, warum es W Social gibt. Europa brauchte dringend eine eigene Alternative zu Elon Musks X. „Gab ja keine.“ Hallo? Mastodon kommt aus Deutschland. Pleroma kommt aus Deutschland. Akkoma kommt aus Deutschland. „Gab ja keine“, mein Arsch. Fünf Sekunden Google hätten Monate und Millionen an Steuergeldern für die Entwicklung von etwas von der Usability her derart Grauenvolles und Halbgares eingespart. Ja, Google – oder glaubt irgendjemand allen Ernstes, solche Leute nutzen SearX oder 4get oder auch nur Qwant?
Okay, mit Alternativen zu Facebook ist es schwierig. Facebook ist ein soziales Netzwerk. Da greift der Netzwerkeffekt. Soziale Netzwerke wählt man danach, wo Leute sind, die man schon anderweitig kennt. Facebook selbst hatte ja in Deutschland einen schweren Start, weil: „Was soll ich da? Da kenn’ ich doch keinen. Alle meine Freunde sind bei StudiVZ/MeinVZ/Wer-kennt-wen.“ Und heute sind besagte Freunde eben alle auf Facebook. Oder irgendwoanders wie Instagram, was gar kein soziales Netzwerk ist, aber wie eins genutzt wird, weil man nicht nach Facebook will, weil das „nur was für Boomer“ ist.
Friendica, die bekannteste – aber weder einzige noch neueste – Facebook-Alternative im Fediverse, hat einen besonders schweren Stand. Zum einen könnten nur ganze Familien oder Freundeskreise zusammen beschließen, es auszuprobieren, damit da schon „jemand“ ist. Zum anderen und und vor allem war Friendica in den 16 Jahren, die es existiert, vielleicht ein- oder zweimal in irgendwelchen Techmedien und noch nie in Massenmedien. Deswegen glaubt in Deutschland fast jeder, Facebook hätte auch rein technisch das absolute Monopol auf soziale Netzwerke.
Alternativen zu Facebook existieren. Friendica existiert. Und auch Friendica wird in Deutschland entwickelt. Aber nichts davon ist bekannt. Also wird über nichts davon geschrieben oder gesprochen. Also wird auch nichts davon bekannt. Selbst wenn ein Journalist mal darüber stolpern sollte, würde es ihm wahrscheinlich ähnlich nischig, nerdig und für Otto Normalverbraucher – und ihn selbst – unverständlich vorkommen wie die aktuell gerade heißeste Linux-Distribution.
Instagram ist das soziale Netzwerk der Millennials. Aber technisch gesprochen ist es ein soziales Medium. So gesehen wäre es einfach, da rauszukommen und Alternativen zu nutzen. Aber auch hier wird so getan, als gäbe es absolut nichts, das auch nur technisch in der Lage wäre, als Alternative zu Instagram zu dienen.
Ja, es gibt Pixelfed – das übrigens in Kanada entwickelt wird. Ja, es ist eine ziemlich gute Instagram-Alternative. Man kann sogar den Inhalt ganzer Instagram-Konten nach Pixelfed importieren. Man verliert also bei einem Umstieg keinerlei Content. Und auch Pixelfed ist nicht die einzige mögliche Alternative zu Instagram im Fediverse, nur eben die bekannteste.
Aber Pixelfeds gesamte Bekanntheit reduziert sich aufs Fediverse. Außerhalb ist es ebenso unbekannt wie alles andere im Fediverse, was nicht Mastodon ist.
Und so gibt’s auch beim Thema „Alternativen zu Instagram“ sogar in Tech-Kreisen überwiegend das große Schulterzucken: „Gibt ja nix.“ Gründe: siehe Alternativen zu X und Facebook. Dieselben Gründe, wie warum überhaupt gar nicht über konkret existierende Alternativen zu irgendwelchen US-Giganten gesprochen oder geschrieben wird.
Der DI.DAY hat noch einen verdammt weiten Weg vor sich. Zunächst, um überhaupt außerhalb der eigenen Blase bekannt zu werden, wo er eigentlich fast nur noch dazu dient, noch ein paar Leute von Google Mail wegzubekommen oder den letzten paar Windows-Usern Linux Mint schmackhaft zu machen. Und dann, um außerhalb der eigenen Aktivistenkreise anerkannt zu werden als etwas, was nicht einfach nur eine Veranstaltung von Übernerds für Übernerds ist. Etwas, was genau das promotet, von dem der ganze Rest der Prediger der digitalen Souveränität der felsenfesten Ansicht ist, es könne unmöglich schon existieren und müsse erst noch erschaffen werden.
#Autistici/Inventati #A/I #Digitale Souveränität #Digitale Unabhängigkeit #Linux #GNU/Linux #Twitter #X #Facebook #Instagram #Fediverse #Mastodon #Pleroma #Akkoma #Friendica #Pixelfed #Digital Independence Day #DI.DAY -
CW: Die Bausteine digitaler Unabhängigkeit kommen in den Massenmedien nicht vor
Schon gemerkt? Autistici/Inventati findet in den Massenmedien nicht statt. Und das ist exemplarisch.
Ich schätze mal, das Thema an sich ist für die breite Masse – und somit auch die breite Masse der Journalisten – komplett unverständlich. Zum einen kann die Presse damit nichts anfangen, weil sie gar nicht peilt, was A/I eigentlich gemacht haben. Zum anderen ist das auch egal, weil bis auf ein paar ultra-nischige Hardcore-Tech-Nerds das sonst auch niemand versteht. Die breite Masse schafft es ja maximal, mit der von weit überwiegend amerikanischen Gigakonzernen beherrschten Tech-Welt mitzuhalten – und mitunter nicht einmal das.
Seien wir mal ehrlich: Auf alle digitalen Alternativen trifft doch dasselbe zu. Alle reden von „digitaler Souveränität“. Aber fast alle und wirklich absolut alle, die in diesem Punkt wirklich etwas reißen könnten, reden von „digitaler Souveränität“ als etwas, womit wir noch gar nicht angefangen haben. Etwas, was noch nicht einmal am Anfang steht, weil noch kein Stück davon aufgebaut wurde. Was schon existiert, ist völlig unbekannt – auch deshalb, weil es in den Massenmedien nicht stattfindet.
Schon GNU/Linux als Desktopsystem kommt in Mainstream-Techmedien doch immer nur dann vor, wenn Windows mal wieder noch weiter enshittifiziert und noch mehr zur Wanze wird, und auch dann nur kurz und punktuell. Eine Woche später ist PC wieder gleich Windows, und „da kanns’ nix machen“, weil es ja keine Alternativen gibt.
Im Bereich der sozialen Netzwerke und sozialen Medien ist es noch schlimmer. X, Facebook, Instagram, TikTok – alle ganz schlimm. Aber Alternativen dazu werden entweder nur grob angeschnitten, ohne Namen zu nennen, oder gleich ganz verschwiegen. Das könnte die breite Masse überfordern. Im Grunde überfordert es die Journalisten ja schon. Oder die Existenz irgendwelcher wie auch immer gearteter Alternativen wird negiert, weil sie gänzlich unbekannt ist. Okay, ja, X ist scheiße. Aber „kanns’ ja nix machen“, weil „gibt ja sonst nix“.
Selbst Mastodon kommt allem vergangenen Hype zum Trotze in Techmedien nur selten und in Massenmedien überhaupt nicht mehr vor – nicht einmal bei den Massenmedien, die selbst auf Mastodon sind. Die Journalisten, die über soziale Medien schreiben, stehen in keinerlei Kontakt zu den IT-Leuten, die den Mastodon-Account betreiben.
Ich glaube, wenn man Journalisten direkt auf Mastodon als mögliche Alternative zu X ansprechen würde, wäre die weit häufigste Antwort: „Kenn’ ich nicht. Was ist das?“ Alternativ: „Ach ja, da war ja was. Wann war das noch? 2022? Da gab’s doch diesen Hype, als Musk Twitter gekauft hat. Gibt’s das wirklich noch? Aber da ist doch keiner mehr, oder?“
Übrigens erklärt das auch, warum es W Social gibt. Europa brauchte dringend eine eigene Alternative zu Elon Musks X. „Gab ja keine.“ Hallo? Mastodon kommt aus Deutschland. Pleroma kommt aus Deutschland. Akkoma kommt aus Deutschland. „Gab ja keine“, mein Arsch. Fünf Sekunden Google hätten Monate und Millionen an Steuergeldern für die Entwicklung von etwas von der Usability her derart Grauenvolles und Halbgares eingespart. Ja, Google – oder glaubt irgendjemand allen Ernstes, solche Leute nutzen SearX oder 4get oder auch nur Qwant?
Okay, mit Alternativen zu Facebook ist es schwierig. Facebook ist ein soziales Netzwerk. Da greift der Netzwerkeffekt. Soziale Netzwerke wählt man danach, wo Leute sind, die man schon anderweitig kennt. Facebook selbst hatte ja in Deutschland einen schweren Start, weil: „Was soll ich da? Da kenn’ ich doch keinen. Alle meine Freunde sind bei StudiVZ/MeinVZ/Wer-kennt-wen.“ Und heute sind besagte Freunde eben alle auf Facebook. Oder irgendwoanders wie Instagram, was gar kein soziales Netzwerk ist, aber wie eins genutzt wird, weil man nicht nach Facebook will, weil das „nur was für Boomer“ ist.
Friendica, die bekannteste – aber weder einzige noch neueste – Facebook-Alternative im Fediverse, hat einen besonders schweren Stand. Zum einen könnten nur ganze Familien oder Freundeskreise zusammen beschließen, es auszuprobieren, damit da schon „jemand“ ist. Zum anderen und und vor allem war Friendica in den 16 Jahren, die es existiert, vielleicht ein- oder zweimal in irgendwelchen Techmedien und noch nie in Massenmedien. Deswegen glaubt in Deutschland fast jeder, Facebook hätte auch rein technisch das absolute Monopol auf soziale Netzwerke.
Alternativen zu Facebook existieren. Friendica existiert. Und auch Friendica wird in Deutschland entwickelt. Aber nichts davon ist bekannt. Also wird über nichts davon geschrieben oder gesprochen. Also wird auch nichts davon bekannt. Selbst wenn ein Journalist mal darüber stolpern sollte, würde es ihm wahrscheinlich ähnlich nischig, nerdig und für Otto Normalverbraucher – und ihn selbst – unverständlich vorkommen wie die aktuell gerade heißeste Linux-Distribution.
Instagram ist das soziale Netzwerk der Millennials. Aber technisch gesprochen ist es ein soziales Medium. So gesehen wäre es einfach, da rauszukommen und Alternativen zu nutzen. Aber auch hier wird so getan, als gäbe es absolut nichts, das auch nur technisch in der Lage wäre, als Alternative zu Instagram zu dienen.
Ja, es gibt Pixelfed – das übrigens in Kanada entwickelt wird. Ja, es ist eine ziemlich gute Instagram-Alternative. Man kann sogar den Inhalt ganzer Instagram-Konten nach Pixelfed importieren. Man verliert also bei einem Umstieg keinerlei Content. Und auch Pixelfed ist nicht die einzige mögliche Alternative zu Instagram im Fediverse, nur eben die bekannteste.
Aber Pixelfeds gesamte Bekanntheit reduziert sich aufs Fediverse. Außerhalb ist es ebenso unbekannt wie alles andere im Fediverse, was nicht Mastodon ist.
Und so gibt’s auch beim Thema „Alternativen zu Instagram“ sogar in Tech-Kreisen überwiegend das große Schulterzucken: „Gibt ja nix.“ Gründe: siehe Alternativen zu X und Facebook. Dieselben Gründe, wie warum überhaupt gar nicht über konkret existierende Alternativen zu irgendwelchen US-Giganten gesprochen oder geschrieben wird.
Der DI.DAY hat noch einen verdammt weiten Weg vor sich. Zunächst, um überhaupt außerhalb der eigenen Blase bekannt zu werden, wo er eigentlich fast nur noch dazu dient, noch ein paar Leute von Google Mail wegzubekommen oder den letzten paar Windows-Usern Linux Mint schmackhaft zu machen. Und dann, um außerhalb der eigenen Aktivistenkreise anerkannt zu werden als etwas, was nicht einfach nur eine Veranstaltung von Übernerds für Übernerds ist. Etwas, was genau das promotet, von dem der ganze Rest der Prediger der digitalen Souveränität der felsenfesten Ansicht ist, es könne unmöglich schon existieren und müsse erst noch erschaffen werden.
#Autistici/Inventati #A/I #Digitale Souveränität #Digitale Unabhängigkeit #Linux #GNU/Linux #Twitter #X #Facebook #Instagram #Fediverse #Mastodon #Pleroma #Akkoma #Friendica #Pixelfed #Digital Independence Day #DI.DAY -
Mein Beitrag zum #digitalindependenceday: die #PlusEins Strategie fürs #Fediverse voranbringen.
Seit dieser Woche ist das @nawik wieder hier auf #Mastodon aktiv. Ratet, wem ihr das (unter anderem) zu verdanken habt ☺️und ratet, wer den Account dort (mit)pflegt 🙃
Wer sich also für #Wissenschaftskommunikation interessiert, darf dort gern ein Follow da lassen. #wisskomm
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Heute ist der DI.DAY!
Wir holen uns unser freies digitales Leben zurück, zerstören die Demokratie nicht weiter und wechseln zu demokratiefreundlichen digitalen Alternativen. Und wir sichern uns nach und nach unsere digitale Unabhängigkeit!
Nutze heute die Zeit und schau dir die verschiedenen Wechselrezepte an, um digital unabhängig zu werden!
Mehr Infos auf unserer Website und auf www.di.day
Illustration: Florian Biege
#savesocial #digitalIndependenceday #DIDit #bigtech #digital
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Zum Aufwärmen erst einmal eine Chatadresse angelegt.
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Liebe Kurzentschlossene,
kommt gern heute Nachmittag ab 15 Uhr mal bei @schaffenburg vorbei und wechselt mit uns gemeinsam "auf die gute Seite" 😀#DID
#DigitalIndependenceDay
#DUT
#DigitalerUnabhängigkeitstag
#DIDit
#DUTgemacht -
Happy #DigitalIndependenceDay ans gesamte #Fediverse
Seit Jahren gibt es wieder einmal einen richtig knackigen Rant von mir & zwar zur Geisterstadt #Wsocial
Fake-Zahlen, rassistische Postings, LGBTQ+ Blocklisten & eine Fuehrungsriege, die all dies auch noch unterstuetzt.
Hier mein Podcast 👉 https://share.transistor.fm/s/5ee092c1 vorab.
Teilt den gerne weiter.
Danke fuer euren Support 🙏
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Digital Independence Day Nummer 9 in diesem Jahr 👾 – und die vhs Berlin hat wieder passende Kurse dazu.
🏠 Ich baue meinen eigenen Homeserver
🤖 EU AI Act verstehen – KI sicher & verantwortungsvoll nutzen
🐍 Python I – Einführung in die Programmiersprache
🐧 Einstiegskurs Linux – Werkstatt
💻 Linux von Grund auf: Installation & Bedienung
🗺️ QGIS – Karten und Geodaten selbst gestalten👉Digitale Unabhängigkeit ist keine Ausnahme, sondern eine Entscheidung, die Schritt für Schritt lernbar ist.
Die Kurse findest du wie immer in unserem Linktree: https://wonderl.ink/@vhs.berlin
#VHS #Berlin #Bildung #DIDit #DUTgemacht #DigitalIndependenceDay #Linux #OpenSource #Datenschutz #Volkshochschule #Bildung #Weiterbildung #UnPlugTrump #UnplugBigTech @volkshochschule @digitalcourage @marcuwekling @kaschmir @neuSoM @kingconsult @kattascha @bjoernsta @berlinfediday
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@haraldschirmer Ich hatte letztes Jahr bei @cogneon ein Killswitch-365-Projekt gemacht und wir sind jetzt trotz nutzung von Microsoft 365 komplett digital unabhängig und könnten über Nacht umstellen. Second Source ist #Nextcloud, #Hetzner (Email), #Thunderbird und #Libreoffice - digitale Unabhängigkeit heißt ja nicht, bestimmte Tools Services zu nutzen, sondern Wahlfreiheit zu haben. #DigitalIndependenceDay
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@haraldschirmer Ich hatte letztes Jahr bei @cogneon ein Killswitch-365-Projekt gemacht und wir sind jetzt trotz nutzung von Microsoft 365 komplett digital unabhängig und könnten über Nacht umstellen. Second Source ist #Nextcloud, #Hetzner (Email), #Thunderbird und #Libreoffice - digitale Unabhängigkeit heißt ja nicht, bestimmte Tools Services zu nutzen, sondern Wahlfreiheit zu haben. #DigitalIndependenceDay
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@haraldschirmer Ich hatte letztes Jahr bei @cogneon ein Killswitch-365-Projekt gemacht und wir sind jetzt trotz nutzung von Microsoft 365 komplett digital unabhängig und könnten über Nacht umstellen. Second Source ist #Nextcloud, #Hetzner (Email), #Thunderbird und #Libreoffice - digitale Unabhängigkeit heißt ja nicht, bestimmte Tools Services zu nutzen, sondern Wahlfreiheit zu haben. #DigitalIndependenceDay
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@haraldschirmer Ich hatte letztes Jahr bei @cogneon ein Killswitch-365-Projekt gemacht und wir sind jetzt trotz nutzung von Microsoft 365 komplett digital unabhängig und könnten über Nacht umstellen. Second Source ist #Nextcloud, #Hetzner (Email), #Thunderbird und #Libreoffice - digitale Unabhängigkeit heißt ja nicht, bestimmte Tools Services zu nutzen, sondern Wahlfreiheit zu haben. #DigitalIndependenceDay
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@haraldschirmer Ich hatte letztes Jahr bei @cogneon ein Killswitch-365-Projekt gemacht und wir sind jetzt trotz nutzung von Microsoft 365 komplett digital unabhängig und könnten über Nacht umstellen. Second Source ist #Nextcloud, #Hetzner (Email), #Thunderbird und #Libreoffice - digitale Unabhängigkeit heißt ja nicht, bestimmte Tools Services zu nutzen, sondern Wahlfreiheit zu haben. #DigitalIndependenceDay
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A Digital Independence Day invitation to those of you in or near Linz, Austria.
Together with @servus, my friend Lisa (with her background in security) and I (with my background in privacy) will be doing the next Digital Independence Day with a focus on everyday security and privacy basics.
When: September 6, 2 p.m.
Where: @WillyFredHaus, Graben 3, 4020 Linz.
Details: https://events.diday.org/events/a9b1422b-752d-4152-a648-77f67c5e1de5
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#DigitalIndependenceDay #DiD #Linz #Austria #Österreich #UpperAustria #Oberösterreich -
Are you in or near Linz on Sunday and interested in how to get rid of Big Tech? Great, please save the date: August 2, 2 p.m.
Together with @servus, my friend Lisa (with her background in security) and I (with my background in privacy) will be doing the upcoming Digital Independence Day with a focus on everyday security and privacy basics at @WillyFredHaus.
More on the event: https://events.diday.org/events/c9f9216c-e4bc-4218-8c79-26c2f467c59b
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#DigitalIndependenceDay #DiD #Linz #Austria #Österreich #UpperAustria #Oberösterreich -
Suchst du konstruktiven statt destruktiven Journalismus?
Grund gute Internetzeitung. Wir waren damals Supporter in der heißen Startup-Phase und sind seit dem Erfolg Mitglied.
Kann PD nur empfehlen.
Würde mich freuen, wenn Ihr euch PD mal anseht und eine Mitgliedschaft überlegt.
PD benötigt dringend mehr Mitglieder.
Bitte retrötet diesen Post.
Danke Euch.#perspectivedaily #unplugtrump #fckafd #konstruktiverjournalismus #fcktechbros #fcktechnzs #digitalindependenceday #did #Demokratie
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Die #SpendeDesMonats geht diesmal an #KeePassXC
Seit Jahren mein treuer Begleiter in Sachen Passwörter & Zugangsdaten. 👍
Unterstützt auch eure lieb gewonnenen Software-Projekte! Nur weil der Download nichts
kostet, heißt es nicht, dass kein Aufwand hinter den Projekten steckt. 👍#DonationOfTheMonth
#Linux #FOSS #EuropeanAlternatives #DigitalIndependenceDay -
Nächstes Linux Repaircafe in Herbolzheim am 9.6. um 18:30
#linuxrepaircafe #nachbarschaftshilfe #LandkreisEmmendingen #diday #digitalindependenceday -
Die #SpendeDesMonats geht diesmal an #KeepassXC
Mein seit Jahren liebgewonnener Passwort-Safe ist diesmal an der Reihe.
Keine Lust eure wertvollen Passwörter irgendwo bei TechBros in Übersee zu speichern?
Dann ist KeepassXC einen Blick wert! 😊Unterstützt auch eure lieb gewonnenen Software-Projekte! Nur weil der Download nichts
kostet, heißt es nicht, dass kein Aufwand hinter den Projekten steckt. 👍#DonationOfTheMonth
#FOSS #Opensource #EuropeanAlternatives #DigitalIndependenceDay -
#diday / #digitalindependenceday & #FotoVorschlag #naturnah
Am #Ostersonntag ist mein #PeerTube-Edutainment-Kanal #MaltastikFed bei @MakerTube #Online gegangen - #neuhier & #introduction 🤩
Anlässlich dieses Ereignisses und für euch zu #Ostern habe ich direkt ein Demo-Video hochgeladen:
"Drachen und die Grenzen der Evolution" 🐉🧬🦎
https://makertube.net/w/tWBwkVZTd51fcrb1wx775tNoch mit mäßig gutem Ton und ungeschliffenem Intro, aber es gibt einen Eindruck, was euch zukünftig erwartet 😊
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DE: Threema Osterrätsel-Verlosung (nur für Threema-Nutzende)
EN: Threema egg-hunt raffle (for Threema users only)DE: https://threema.com/de/blog/netzjargon 🔍
EN: https://threema.com/en/blog/internet-slang-explained 🔍DE: Vermutlich gibt es wie in den Vorjahren (3) Threema-Lizenzen für Android als Trostpreis. Die bitte ggf. an mich senden, ich verteile diese weiter.
EN: As in previous years, there will likely be (3) Threema licences for Android as a consolation prize. Please feel free to send them to me, and I’ll pass them on.
#threema #threemaapp #verlosung #egghunt #android #dut #did #digitalindependenceday #digitalerunabhangigkeitstag #gewinnspiel
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Unser erstes Linux Repaircafe findet am 14.4. um 19:00 im Quartierstreff
in der Alten Post (Eisenbahnstraße 13) statt.Bei Interesse bitte voranmelden:
[email protected]#nachbarschaftsinitiative #nachbarschaftshilfe #Herbolzheim #LandkreisEmmendingen #Linuxrepaircafe #digitalindependenceday #digitalindependence #diday #did #dezentralisierung #endof10
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Die #SpendeDesMonats geht diesmal an #Mastodon
Nach einigem Grübeln, welches Lieblingsprojekt ich diesen Monat
unterstützen könnte, fiel es mir plötzlich beim alltäglichen
Blättern in der Timeline wie Blätter von den Augen... Mastodon! 😊 👍Unterstützt auch eure lieb gewonnenen Software-Projekte! Nur weil der Download nichts
kostet, heißt es nicht, dass kein Aufwand hinter den Projekten steckt. 👍
#DonationOfTheMonth
#Linux #EuropeanAlternatives #DigitalIndependenceDay -
Es gibt jetzt auf #WhatsApp #Drittanbieter #Chats. Das ist ja wegen einem super #EU #Gesetz. Bisher gibt es aber nur #BirdChat, weis jemand ob weitere, wie Signal, folgen werden? Das wäre ein rießen Schritt das mehr Leute #Alternativanbieter nutzen, weil dann kann man halt #Signal Nutzen und trotzdem mit #WhatsApp nutzern chatten. #Did #DigitalIndependenceDay #Dut #Diday