#bindungsanalyse — Public Fediverse posts
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"[…] Zu einem noch späteren Zeitpunkt habe ich angefangen, breitere Verbindungen in meınem Werk sichtbar zu machen: zwischen Geburtspraxis und sozialer Ordnung, zwischen perinatalen Erfahrungen und Krankheit/Wahnsinn/Gewalt. Die meisten Menschen haben keine Ahnung von dem, was Alice Miller gemeint haben könnte mit ,Verdrängung der Kinderzeit", geschweige denn, was die Bedeutung der perinatalen Phase sein könnte. Dies ist jedoch nicht ein weit entferntes, vergangenes, einmaliges Gegebene, sondern eine allgegenwärtige sich durchsetzende Realität. Und für das mangelnde Bewusstsein davon bezahlen wir sowohl individuell als auch sozial einen hohen Preis.
Für das Verdrängen dieser Realität habe ich das Konzept ,Natalismus' geschmiedet: als grundlegenden Boden gegen Sexismus, Rassismus, Ökozid. Der notwendige Kampf gegen diese destruktiven Formen von Urteilen und Verhaltensweisen wird immer auf einen Misserfolg - am besten auf ein rechtlich vermitteltes Gleichgewicht - hinauslaufen, solange wir über die Wurzeln dieser Gewalt hinwegsehen. Um es mit Kant zu sagen (aber radikaler als er damals erahnen konnte): es geht darum, die Möglichkeitsbedingungen von #Gewalt zu ändern - das kann keine bloße Philosophie sein, das ist transzendentale Aktion und Idee zugleich, die erfordern, dass wir uns anders verhalten zu Babys und schwangeren Frauen und ihre Bedürfnisse anders betrachten.
Dies versuche ich in meinem Werk mit wiederholten Intervallen zur Sprache zu bringen."
-- aus: Biezon: Liebe und Tod. Geburtlichkeit in der poetischen Arbeit von Biezon. in: Polyphone Strömungen. Darstellungen neuer Erfahrungen aus der #Bindungsanalyse. (2019)
https://www.mattes.de/buecher/praenatale_psychologie/978-3-86809-146-5.html
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"Im Interview werden Emotionen spürbar und zeigen einen ehrlichen Einblick in die Arbeit mit der #Bindungsanalyse und wie sie die Schwangerschaft und die Beziehung zum ungeborenen Baby positiv beeinflussen kann."
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Interview über das Erleben in der Bindungsanalyse -- wie wir die Methode fühlbar machen
"Auf unserer diesjährigen Tagung vom 19. bis 21. Juni 2026 in Würzburg haben Sabrina und Sara im Interview mit Hiltrud Meyer Fritsch von ihren Erlebnissen mit der Bindungsanalyse berichtet.
Beiden ist es eine Herzensangelegenheit, die Bindungsanalyse in die Welt zu tragen.
Im Interview werden Emotionen spürbar und zeigen einen ehrlichen Einblick in die Arbeit mit der Bindungsanalyse und wie sie die Schwangerschaft und die Beziehung zum ungeborenen Baby positiv beeinflussen kann."
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"Im Artikel »Peripartale Depressionen erkennen und behandeln" werden Publikationen zitiert, in denen sich Zahlen von durchschnittlich ca. 19% Postpartale Depression finden. […] Der Babyblues bildet eine eigene Kategorie und tritt nach knapp der Hälfte aller Entbindungen auf, er dauert weniger als zwei Wochen. […] Auffällig ist aber nach unseren Untersuchungen, dass nach der Begleitung der Schwangeren durch die Bindungsanalyse extrem selten (unter 1%) über Babyblues berichtet wird, obgleich die Gebärenden die gleichen Hormonumstellungen durchlaufen. […]
Im allgemeinen erwartet die Gesellschaft von einer Schwangeren, dass sie sich über das Baby in ihrem Bauch freut. Aber genauso wie bei einer Hochzeit nicht an den üblichen Verlauf einer Ehe und die unvermeidlichen Krisen gedacht wird, unterliegt auch das allgemein erwartete Glück einer Schwangerschaft einer romantischen Verklärung. […]
Auch bei psychotherapeutischen Behandlungen der Peripartalen Depression fallen regelhaft ausgeprägte Verleugnungstendenzen in der Vorgeschichte der Erkrankung ebenso auf wie eine Vielzahl ungelöster (Rollen-) Konflikte, die durch die Schwangerschaft reaktiviert werden können. (Gröhe 2003)
Ein sinngebendes Verständnis der aktuellen Veränderungen im Leben der Frau kann am ehesten im Rahmen einer Psychotherapie ereicht werden. Insbesondere das Verfahren der Bindungsanalyse erlaubt darüber hinaus die Integration transgenerationaler biographischer Einflüsse auf den Verlauf der Schwangerschaft, deren Gewicht bislang weit unterschätzt wurde. Traumatische Erfahrungen in den Vorgenerationen werden mindestens in der Folgegeneration überwiegend unbewußt weitergegeben, sofern sie unaufgearbeitet blieben. (Schroth 2010) In der Nachkriegsgeneration und deren Kindern lässt sich dies gehäuft beobachten. […]
Ausgehend von der bislang beschriebenen psychotherapeutischen Sicht auf die Peripartale Depression kann leicht damit gerechnet werden, dass unter der Geburt das unverarbeitete Konfliktmaterial der Schwangeren reaktiviert und in der Interaktion zwischen der Gebarenden, der Hebamme und dem hinzugezogenen Geburtshelfer in einer undurchschaubaren Weise reinszeniert wird. Es handelt sich dabei um einen tief unbewussten Prozess, der nur einem kundigen Beobachter auffallen wird. Innere Blockaden, die Schwierigkeit des Loszulassens, d.h. das Baby aus dem eigenen Körper in die Welt zu entlassen, werden auf der körperliche Ebene zu somatischen Geburtshindernissen, die dann je nach der von Hebamme oder Arzt angewandten Methode zu einer mehr oder minder gewaltsamen Erfahrung werden kann. Dies wurde bislang als schicksalhafter Begleitumstand einer Geburt hingenommen, verbleibt aber dennoch in scharfem Kontrast zur erholten sanften Geburt. Auch wenn eine reichliche Endorphinausschüttung unter der Geburt die traumatische Erfahrung bald vergessen lässt, sollten wir uns bewusst machen, dass diese Erfahrung dennoch im Unbewussten oder in der Körpererfahrung erhalten bleibt und im Fall einer neuen Schwangerschaft als Angstinhalt wieder auftauchen kann. […]
Die präventive Wirkung der Bindungsanalyse auf die seelische Gesundheit und emotionale Stabilität des Babys war bei den drei Evaluations-Untersuchungen mehr als augenscheinlich. Die Prävention bezog sich aber auch auf die seelische Stabilität der Mutter, sodass die Schwangere unter optimalen Bedingungen in die Geburt eingetreten war. Die positive Geburterfahrung, die regelhaft mit milderen und meist erträglichen Schmerzen einhergeht, hatte für sich eine heilende Wirkung und stärkte das Selbstbewusstsein der Gebärenden so ausdrücklich, dass der Umgang mit dem Neugeborenen wie auch mit der neuen Lebenssituation bezüglich Partnerschaft und Beruf leichter bewältigt werden konnte.
Wir benötigen einerseits dringend ein neues Bewusstsein im Umgang mit Schwangeren und deren psychosozialen Belastungen durch die Schwangerschaft. Andererseits müssen in den Behandlungsangeboten der Psychotherapie Möglichkeiten geschaffen werden, Schwangere und ihre Familie sehr kurzfristig versorgen zu können. Die derzeit üblichen Wartefristen auf eine Psychotherapie von 6 und mehr Monaten sind in einer solchen Situation im Sinne einer Notfallindikation zu priorisieren. Wenn wir Hausärzte, Gynäkologen, #Hebammen, Psychotherapeuten und die Schwangere selbst für diese Zusammenhänge sensibilisieren und ins Boot holen können, ließe sich viel alltägliches Unheil verhindern. Insbesonders muss eine deutlich größere Aufmerksamkeit auf die langfristigen Folgen für die Gesundheitsentwicklung der Folgegeneration gerichtet werden, die durch Peripartale Depression der Mütter entstehen können.
Aufgrund meiner nahezu 40jährigen Behandlungserfahrung als Psychiater und Psychoanalytiker wage ich heute nicht nur die Prognose, dass durch die #Bindungsanalyse eine hervorragende Prävention vor seelischen Erkrankungen zur Verfügung steht. Auch unser Verständnis und die Heilungschancen schwerer psychischer Erkrankungen könnten durch die Bindungsanalyse eine neue Dimension erfahren."
-- Gerhard Schroth in: „Gespräche im Innenraum“. Intrauterine Verständigung zwischen Mutter und Kind.
https://www.mattes.de/buecher/praenatale_psychologie/978-3-86809-060-4.html
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"Dazu beschreibt Jochen Stork (1986) ein bemerkenswertes Forschungsergebnis: Bei vielen seelischen Krankheitsbildern wie Psychosen, Psychosomatosen, Perversionen und schweren Neurosen ist folgendes Beziehungsmuster der unbewussten inneren Elternbildern zueinander beschreibbar: „Die unbewusste Vorstellungswelt erscheint wie von einer Mutter-Imago als einem übermächtigen Wesen beherrscht, das in hoch-idealisierter und/oder bedrohlicher Gestalt auftritt, und von dem eine große Anziehung ausgeht. Die Vater-Imago erweist sich demgegenüber als schwächlich, abwesend oder gar inexistent und besitzt im Vergleich zur Mutter-Imago kein Gewicht; auch wenn in manchen Fällen von einem phallisch-väterlichen Element die magische Lösung erwartet wird. Dieses phantasierte Verhältnis der Elternbildern zueinander entspricht keineswegs in einfacher Form der Wirklichkeit der Beziehungen, die Mutter und Vater verbinden." Diese unbewusste Mutter-Imago aus einem Misslingen des Zusammenspiels der Geschlechter (auf der aktuellen Ebene von Mutter und Vater, auf der transgenerationalen Ebene von Großmutter und Großvater, Urgroßmutter und Urgroßvater weckt Assoziationen zum Konzept des „in-trauterinen Mutterrepräsentanten" von Jenö Raffai (in diesem Band).
Kai von Klitzing (2002) erforscht über Interviews mit Eltern während der Schwangerschaft deren triadische Kompetenz. Mit triadischer Kompetenz im Kontext von Elternschaft beschreibt von Klitzing »die Fähigkeit von Vätern und Müttern, ihre zukünftigen familialen Beziehungen zu antizipieren und zu konzeptionalisieren - d.h. das Kind als Drittes bereits auf der Ebene der Vorstellungen in die eigene Beziehungswelt zu integrieren -, ohne sich selbst oder den Partner aus der Beziehung zum Kind auszuschließen." Diese Kompetenz bildet einen Teil der seelischen Vorstellungswelt der Eltern in Bezug auf ihr ungeborenes Kind. Diese „Kompetenzen haben ihre Wurzeln in vergangenen Beziehungserfahrung der Eltern (meistens während ihrer eigenen Kindheit), und sie werden durch aktuelle Beziehungserfahrung (meistens in der elterlichen Partnerschaft) immer wieder umgearbeitet". Das Ergebnis der pränatalen Interviews ist folgendes: Je mehr die Eltern bereits auf einer phantasmatischen Ebene das wachsende Kind in ihre innere und äußere Beziehungswelt während der Schwangerschaft integrieren können (ohne Ausschlusstendenzen gegenüber dem Beziehungspartner), desto besser ist die Qualität der Eltern-Säuglings-Interaktionen in einer Spielsituation vier Monate nach der Geburt: Die Säuglinge waren aktiv in den Dreier-Interaktionen und fähig, mit beiden Eltern in einen Beziehungskontakt zu kommen. Je höher die triadische Beziehungskompetenz der Eltern pränatal eingeschätzt worden war, desto liebevoller und konstruktiver zeigten sich die Themen der untersuchten Kinder im Alter von vier Jahren in Erzähltests; und desto weniger an aggressiven Verhaltensproblemen wiesen sie im Vorschulalter auf. […]
Durch die Arbeit in der pränatalen Bindungsförderung besteht die Chance, auf Konfliktmuster der Eltern und auf entstehende Inbilder im Kind einen förderlichen Einfluss zu nehmen, wie am Beispiel von Cora und Kevin illustriert. Der förderliche Einfluss erfolgt dadurch, dass die Einstellungen und die Zusammenarbeit der Eltern in ihrem konkreten Alltagsverhalten in der Bindungsanalyse Beachtung, affektives Miterleben und Sprache finden. Über die Beachtung elterlicher Verhaltensmuster hinaus wird angestrebt, die Potenziale in Mutter, Vater und Kind sowie zwischen ihnen zu fördern, Blockaden zu lösen und ungelöst gebliebene Konflikte der Eltern aus deren Kindheit zu identifizieren. Diese Konflikte kreisen in der Regel um aggressive, sexuelle und narzisstische Themen und um Phantasien, Wünsche, Schutz- und Verteidigungsmechanismen. Durch Arbeit mit Konflikten der Eltern, der eventuellen Empfehlung einer Therapie und durch Förderung von deren Kommunikation mit dem Ungeborenen wird Prävention geleistet gegen seelische Erkrankungen in der neuen Generation.
[…]"
-- Ursula Volz-Boers. In: „Und am Anfang riesige Räume ... und dort erschien das Baby“. Berichte aus dem intrauterinen Raum.
https://www.mattes.de/buecher/praenatale_psychologie/978-3-86809-090-1.html
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"Eine unsicher-vermeidend gebundene Mutter ist in ihrer Beziehung zum Partner eher reserviert, distanziert, unterkühlt und zurückgezogen. Unabhängigkeit ist wichtig für sie. Ihre Schwangerschaftsattitüde ist darauf gerichtet, ihre alte Identität zu behalten und in allem das Gleichgewicht zu behalten. Sie reagiert distanziert auf ihre Schwangerschaft und ihr Baby im Bauch. Ihr Baby wird nicht als eigene Person erlebt, sondern nur als Objekt. Es ist kein psychologisches, nur ein biologisches Wesen. Die Emotionen des Babys dürften in der „regulierenden" Mutter, wie Raphaël-Leff sie nennt, verdrängt und negierte Impulse in ihr selbst geweckt werden, um sie nicht in Gefahr zu bringen, ihren festen Vorsatz zu verlassen, abseits und unberührt zu bleiben (daher die fanatischen und puritanischen Maßnahmen, die sie aus Selbstverteidigung trifft). Auch die Tatsache, dass das Baby komplett von ihr abhängig ist, lässt die Angst wiederaufleben, von ihrem eigenen Anhänglichkeitsbedürfnis überschwemmt zu werden, und die einzige zu sein, die für ein solch bedürfnisvolles kleines Wesen sorgen muss. Sie wird auf Stress, der verbunden ist mit der Schwangerschaft, eher parasympathisch oder unterkühlt reagieren. Sie wird versuchen Stress oder Angst rational zu kontrollieren. Wenn der Stress so groß wird, dass er schwer zu ertragen ist, dann wird sie eher mit Lahmung reagieren. Ihr Baby im Bauch wird eher ganz ruhig, fast unaufmerksam, zurückgezogen in ihrem Bauch sein. Wenn sie überhaupt zur Bindungsanalyse kommt, dann hat sie es schwer, eine enge Beziehung zum Baby zu entwickeln. Sie wird mehr vom Kopf aus reagieren und schwierige Gefühle vermeiden. Ihr Widerstand gegen Vertiefung der pränatalen Beziehung wird groß sein. Sie wird unterkühlt reagieren auf Versuche, die Kontaktaufnahme zum Baby zu stärken. Im Geburtsprozess verlässt sie sich auf die medizinische Technik und Schmerzkontrolle. Meistens verweigert sie das Stillen, da ihr das Baby dann zu nahe kommt. Ihr postnataler Erziehungsstil ist eher invasiv, kontrollierend, erstickend, mit zu vielen und zu engen Erwartungen und distanziert. Die regulierende Mutter kann sich weder mit dem hilflosen Baby noch mit der besänftigenden, zur Hilfe eilenden Mutter identifizieren. In der Babypsychotherapie ist sie gerichtet auf die Probleme des Babys, mit denen sie selber nichts zu tun hat. Sie erwartet, dass die Babypsychotherapeuten die Probleme lösen, damit sie ihr eigenes Leben weiterführen kann. Die Verbindung zum Leid ihres Baby fehlt ihr. Das Baby ist viel mehr zurückgezogen und reagiert wenig auf Kontakt."
-- Aus: „Und am Anfang riesige Räume ... und dort erschien das Baby“ - Berichte aus dem intrauterinen Raum
https://www.mattes.de/buecher/praenatale_psychologie/978-3-86809-090-1.html
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"Die Bindungsanalyse, die von dem verstorbenen Dr. Jenö Raffai, einem bekannten ungarischen Psychoanalytiker, entwickelt wurde, ist immer noch eine neue, ja sogar revolutionäre Methode der Begleitung von Schwangeren während der neun Monate ihrer Schwangerschaft. Raffai hat klare Anweisungen ausgearbeitet, die es den schwangeren Frauen ermöglichen, mentalen und emotionalen Kontakt zu ihren ungeborenen Babys aufzunehmen. Das vordringlichste Ziel der Bindungsanalyse ist die Förderung der Bindungsfähigkeit der künftigen Mutter und folglich die Befriedigung des ureigenen, primären Bedürfnisses des ungeborenen Babys nach Annahme, Sicherheit, Schutz und vor allem nach tiefer emotionaler Zuneigung. […]
Auf dieser Grundlage entwickelte Raffai eine Präventivmethode, mit deren Hilfe zuerst die Bindungsfähigkeit analysiert wird. Anschließend wird daran gearbeitet, sie zu verbessern und zu stärken oder die Gründe bestehender Bindungsprobleme aufzudecken, damit es anschließend den werdenden Müttern ermöglicht wird, eine gesunde, stabile, schützende und unterstützende Bindungsbeziehung zu ihren ungeborenen Baby aufzubauen. Das hat zur Folge, dass sicher gebundene Babys ein eigenes Selbst und ein gesundes Selbstbewusstsein entwickein können, was sie befähigt im späteren Leben, außerhalb der schützenden Gebärmutter ihrer Mütter, sozial und emotional stabile
Beziehungen einzugehen. Inwieweit Mütter und natürlich auch Väter emotionale Geborgenheit, Schutz und Sicherheit von Anfang an ihren Kind vermitteln können, hängt natürlich weitgehend mit ihrer eigenen Biografie zusammen, die in der Anamnese zusammengestellt, analysiert und falls erforderlich bearbeitet wird.Zusammen mit seinem Kollegen György Hidas hatte Jenö Raffai in den vergangenen 30 Jahren rund 4350 schwangere Frauen mit der Bindungsanalyse begleitet. Weltweit werden es inzwischen circa 7000 sein. Im Verlaufe dieser Jahre hat Rafai die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung und pränataler Psychologie ständig in seine Methode einfließen lassen.
[…]"
Mit deiner Liebe wächst meine Seele ∣ Leben und Erleben im Mutterleib: Die Methode der vorgeburtlichen Bindungsförderung in Praxis und Theorie
Leseprobe: https://buchshop.bod.de/mit-deiner-liebe-waechst-meine-seele-9783946315087
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Bindung vor der #Geburt
"Wie können wir die Beziehung der Schwangeren zu ihrem ungeborenen Kind von Beginn an unterstützen? Was kann getan werden, um die Bedrängnis durch eine nicht erinnerte Vergangenheit sowie eines unbewussten Gefühlsstaus so zu verändern, dass sie dem Aufbau einer nachhaltigen und sicheren Beziehung zwischen Eltern und Kind nicht mehr im Wege stehen.
In diesem #Podcast spricht Thomas Harms mit der Ärztin und Bindungsanalytikerin Gisela Albrecht über ihre bindungsfördernde Arbeit mit Müttern und ungeborenen Babys vor der Geburt. Weitere Informationen zum Ansatz der Bindungsanalyse finden sich unter www.bindungsanalyse.de"
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"In diesem Kreise entstand das Bedürfnis die verschiedenen Artikel von Jenö Raffai in einem Band vereinigt zu haben. […] Man kann ihm nur eine weite Verbreitung wünschen, da durch die #Bindungsanalyse ein neues Potential menschlicher Bezogenheit erschlossen wird, sodass die hier gemachten Beobachtungen eine grundsätzliche Bedeutung für die Geburtsvorbereitung, die #Geburtshilfe, die #Psychotherapie und die Humanwissenschaften insgesamt haben. Darüber hinaus hat die Bindungsanalyse eine ebenso grundsätzliche Bedeutung für die Prävention, insofern sie zeigen kann, dass durch eine Unterstützung der vorgeburtlichen Beziehung die spätere Beziehungsfähigkeit und die Konfliktfähigkeit nachhaltig gesteigert und verbessert werden können. Das weist auf das große Potential hin, das der Verbesserung der Elternkompetenz und der gesellschaftlichen Unterstützung werdender Eltern zukommt. In diesem Sinne trägt die Bindungsanalyse zur Friedensfahigkeit in unseren Gesellschaften bei."
https://www.traum-und-verantwortung.de/zitate/bindungsanalyse/
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György Hidas, Jenö Raffai & Judit Vollner: Nabelschnur der Seele
Psychoanalytisch orientierte Förderung der vorgeburtlichen Bindung zwischen Mutter und Baby
Sehr bewegende Geschichten!
https://psychosozial-verlag.de/programm/2000/2110/3093-detail
#FediEltern #Schwangerschaft #Bindungsanalyse #Psychotherapie
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"Für unsere Zukunft müssen wir das erweiterte Bewusstsein schützen und festigen, indem wir die lebendige Interaktion zwischen Mutter und Kind als entscheidenden Faktor in der Evolution unserer Spezies berücksichtigen. Wir müssen alles tun, um das Bindungsverhalten in seiner grundlegenden Rolle in der Entwicklung der Empathie und des erweiterten Bewusstseins zu unterstützen." (Arno Gruen)
-> Spende über 100.000€ an die 'Gesellschaft für Bindungsanalyse nach Hidas & Raffai' - Vielen Dank für euren Einsatz! 🌸
Weitere Vorschläge immer willkommen!