#verlegerleben — Public Fediverse posts
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Wow. Ich arbeite an einem Spiel 2 Jahre lang. Ein Redakteur kommt dazu und macht das sauber und glatt und das Ergebnis ist 120% besser als das was ich hatte.
Und dann kommt Viktor. Was da noch an Steigerung drin ist. Ich bin sehr begeistert von meinem Kollegen.
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Die SAZ in Form ihres Sprachrohrs Herrn C.B. hat mal wieder eine Stilblüte von sich gegeben, welche meinem Kopfschütteln nur wieder Kopfschmerzen bereitet.
Wir sollen gefälligst das Symbol vor den Namen der Autor:innen weglassen.
Aaaaaaaaaaarrrrrrrrgggggggggggghhhhhhhhhh!
Genug aufgeregt und nun wandert das in die Runde Ablage.
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Was mich am meisten nervt an Behörden und Institutionen wie die Handelskammer ist deren Katalog von „Branchen“.
Man liest sich das durch und stellt fest, das nichts davon zutrifft. Als Verlag haben wir schon zweimal die Handelskammer gewechselt, weil die feststellten, das wir da falsch sind. *Surprise*
Was ist der Sinn von diesen fixen Branchen, welche nicht erweiterbar sind um sich da wiederzufinden?
Heute also mal wieder irgendwas geklickt.
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Sehr erfolgreiche 2er-Ableger von erfolgreichen Spielen: Codenames Duet, Splendor Duel, King of Tokyo Duel, 7 Wonders Duel und sogar Duel um Mittelerde was ein Ableger von einem Ableger ist.
Es kann mir keiner erzählen, dass die alle nicht bei denen im Land funktionieren.
Ich betrachte das aktuell einfach mal als billige Ausrede. Was mich aber auch traurig macht.
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Zielgruppe 2er Spiele aus dem #VerlegerLeben
Man zeigt Partnern tolle 2er-Spiele und sehr sehr oft kommt die Aussage: Das ist nichts für unseren Markt, sowas kauft keiner hier. Vielleicht haben die schlechte Erfahrungen gemacht oder sind Feige, aber gerade bei 2er-Spielen finde ich diese Aussage unhaltbar.
Sehr erfolgreiche 2er-Spiele: Sky Team, Die Undaunted Reihe, Radlands, Kelp, Riftforce, Patchwork, Lost Cities, ….
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Es gibt immer noch Content Creator die am späten Freitag Nachmittag eine Mail schreiben mit dem Wunsch für ein Treffen auf der Spiel Essen. Für uns Verlage sind alle Termine vergeben. Wir sind ab Montag vor Ort und machen die restliche Aufbauten.
Ich weiß, dass viele Content Creator das in der Freizeit machen, aber die Seite ist eher eine der Großen und weiß, dass die Messe nicht zufällig kommt. Für uns ist es immerhin der Job.
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Die größte Schere in einem Brettspielverlag sind die Wünsche der Mitarbeiter und die Bedürfnissen des Verlags.
Die inhomogene Gruppe Autor:innen, Redakteur:innen, Illustrator:innen und Grafik:innen, die das beste Produkt machen wollen auf der einen und der Verlag der seinen Cash Flow überblicken und Messetermine mit Ware treffen muss, auf der anderen Seite.
Heute hat die erstere Seite den Punkt gemacht. Es war ein Kampf.
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Wahnsinn!!!
Das Bundeszentralamt für Steuern hat es nach nur(!) 18 Monaten geschafft eine Freistellung auszustellen.Fehlen nur noch 5 andere. Der Laden ist leider hoffnungslos unterbesetzt.
Zur Info: Wenn man Verträge mit Autor:innen, Illustrator:innen oder Partnerverlagen für lizensierte Selbstproduktion macht und Geld an diese gibt, muss man bezogen auf §12 des Doppelbesteuerungsabkommen von der Zahlung Quellensteuer einbehalten, außer es gibt eine Freistellung.
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Liebe Autor:innen,
bevor ihr mir eine mail schreibt in der steht:
„Ich kenne deinen Verlag noch nicht, habe aber den Eindruck, dass die eine oder andere Idee zu euch passen könnte.“
sollte man bitte sich die 10min nehmen und sich über den Verlag schlau machen. Einmal durch die Webseite oder auf BGG browsen, was da für Spiele im Programm sind.
Viel mehr ist da imho nicht nötig. Und sich diese 10 min nicht zu nehmen empfinde ich als respektlos.
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Dabei ist die Kernaussage nachvollziehbar. Ja es gibt Verlage die merkwürdige Kosten in Abzug bringen und das ist ankreidenswert. Auf dieser Aussage hätte man weiterarbeiten können. Stattdessen hat man sich Zahlen aus den Fingern gesaugt.
Ich kenne übrigens nur einen Verlag der Extrakosten auf Autoren abwälzt, aber das passiert da auch transparent und in Absprache. Und die Autoren wollen dahin, weil sie allein von den Einnahmen leben können auf Grund der Masse.
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Die SAZ hat ein Positionspapier rausgebracht und mir sträuben sich die Haare. Abgesehen davon, dass sie Äpfel mit Birnen vergleichen (Stichwort Buchpreisbindung und Vertriebsstruktur),sind die gesamten Zahlen für mich falsch und mehr Wunsch als Realität.
Als Verlag 50% zu bekommen ist selten bis nie. Da ist immer ein Großhändler dazwischen oder, wenn man es selber macht, die Kosten des Großhandels, was aus Erfahrung auf dasselbe kommt.
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Da hat man scheinbar ein gutes Spiel. Für eine Lokalisation bemühen sich dann mehrere Verlage. Am Ende entscheidet man sich für einen. Die Beweggründe für den einen oder anderen Verlag können dabei vielseitig sein und werden nicht einfach getroffen.
Und dann von den Verlagen, die es nicht bekommen haben, zu erfahren, wie sie eingeschnappt reagieren. Sehr schade.
Zum Glück die meisten nicht. Aber das sind jetzt schon vier Verlage aus vier verschiedenen Ländern.
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Der Vermutlich größte Unterschied zwischen der #Spielwarenmesse #Nürnberg und der #Spiel in #Essen.
In Essen ist Einlass um 10 Uhr und die Leute drängeln ab 9. In Nürnberg ist Einlass ab 9 Uhr und um 10 ist es immer noch sehr leer in den Hallen.
#VerlegerLeben #BrettSpiele #BoardGames -
Messestand Spiel Essen 2024 angemeldet - Check.
Angenehm über ein Webformular. Auch hier wird die Messe moderner.Standaufbau ist auch schon designed. Ich glaube so schnell war ich noch nie, meist habe ich mich erst im Juni/Juli darum gekümmert, aber es tat gut die Erfahrungen der letzten Messe gleich zu verarbeiten.
Im Sommer werden dann dennoch die Wände noch gemacht, aber bis zum 20. August ist alles durch. Jetzt muss nur noch die Ware klappen...
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Ich verstehe es nicht.
Ich bekomme viele Anfragen von Vereinen die mir erzählen, wie viele Kinder bei ihnen aus ärmeren Verhältnissen kommen, und sie sich über Sachspenden freuen würden. Das glaube ich ihnen.
Und wenn es nur eine E-mail wäre kann ich sie ja einfach löschen. Aber sie schicken das ja mit der Gießkanne raus.
Per Post. Ein Brief mit Kosten fürs ausdrucken und Porto.Dafür das sie einem Verlag schreiben der Erwachsenenspiele macht. #kopfschüttel
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Ich hasse es, wenn ein Projekt einem so um die Ohren fliegt das man nur noch kotzen möchte. Aber so gut wie in diesem Lied kann man es nicht besser zusammenfassen.
https://www.youtube.com/watch?v=b-tAiOVMYFYDas schlimmste: Von unserer Seite haben wir wie immer alles richtig gemacht, aber wir müssen nun ausbaden was andere verzapft haben und das kostet Zeit und Geld. :(
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Weil ich von einigen Leuten immer wieder gefragt werde bezgl. der grünen Produktion von Brettspielen, hatte ich mich in Essen mal vor ein Mikro gesetzt.
https://www.youtube.com/watch?v=6JVg0iOmrHQ&t=7067s
(Ist zwar YouTube, aber Audio-Only)
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Letzte Woche eine E-Mail von einem Autor erhalten, weil ein Spiel, das wir gerade veröffentlicht haben, angeblich eine Kopie eines 13 Jahre alten Spiels von ihm ist. Die beiden Spiele haben Null Gemeinsamkeiten in den Mechaniken, nur das Karten halt versetzt aneinander gelegt werden, was aber in beiden Fällen egal ist.
Meine Antwort hatte ihm nicht zugesagt. Überlege jetzt wieder, wie ich freundlich formuliere, dass er objektiv falsch liegt.
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Kein Verlag will unfertige Spiele auf den Markt werfen, und wann ein Spiel fertig ist, ist oft nicht perfekt planbar. Unsere @deepprintgames Neuheit für Essen haben wir gerade um ein ganzes Jahr verschoben. Wir sind sehr davon überzeugt und wenn es noch nicht da ist, dann war sämtliche Entwicklungszeit verschwendet. Also machen wir es wie versprochen und setzen weiter auf Arbeit.
Und nun kommt der Job das aktuelle Jahr umzuplanen. Ich hatte schon schönere Tage.
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Diese Woche zwei Absagen von Autor:innen bekommen, wo wir uns um ein Spiel bemüht haben. Das ist eher die Ausnahme, aber es gibt auch diese Situation, dass die Autor:innen in der Luxussituation sind, und sich zwischen mehreren Verlagen entscheiden müssen.
Es macht einem deutlich, wo der eigene Verlag steht, denn andere Verlage sind renommierter, oder toller für diese Autor:innen. Das sind Erfahrungen, wo man an seiner Außenwirkung arbeiten möchte.