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#ursfischer — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #ursfischer, aggregated by home.social.

  1. 1. FC Union Berlin: Lustrinelli soll Eta-Nachfolger werden

    Gespräche laufen Union Berlin will wohl Meistertrainer als neuen Coach 17.05.2026 – 08:21 UhrLesedauer: 1 Min. Mauro Lustrinelli…
    #Berlin #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #1.FCUnionBerlin #CDU/CSU #FCThun #Germany #Marie-LouiseEta #MauroLustrinelli #Trainerposition #UrsFischer
    europesays.com/de/1025251/

  2. Mainz 05 – die neuen „Unabsteigbaren“ – Fußball

    In den neunziger Jahren wurde für den unverwüstlichen VfL Bochum das Wort „unabsteigbar“ erfunden. Wie es …
    #Bochum #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #1.FCHeidenheim #1.FSVMainz05 #BoHenriksen #BoSvensson #ChristianHeidel #FCSt.Pauli #Fußball #Germany #JanSiewert #Mainz #MartinSchmidt #Nordrhein-Westfalen #PaulNebel #Sport #St.Pauli #UrsFischer #VfLBochum
    europesays.com/de/984028/

  3. Bundesliga’s first female coach, Marie-Louise Eta, looks ahead after Union Berlin loses on her debut

    BERLIN – Marie-Louise Eta was in little mood for celebrating after making her debut as the first female…
    #Germany #DE #Europe #EU #Europa #Berlin #ChristopherTrimmel #KamilGrabara #MarieLouiseEta #PatrickWimmer #sports #UrsFischer
    europesays.com/germany/5713/

  4. Union Berlin: Abseits des Fischer-Hypes: Doekhi als Tor-Gönner

    Mit Ex-Coach Urs Fischer hatte Danilho Doekhi noch nicht gesprochen, da gab es noch eine wichtige Frage zu…
    #Berlin #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #1.FCUnionBerlin #1.FSVMainz05 #Germany #Mainz #MarinLjubicic #SteffenBaumgart #UnionBerlin #UrsFischer
    europesays.com/de/710224/

  5. Urs Fischer wird neuer Trainer von Mainz 05.

    Es ist bestätigt: Urs Fischer übernimmt als neuer Cheftrainer beim Tabellenletzten FSV Mainz 05. Der 59-jährige Schweizer folgt auf Bo Henriksen, der den Verein kürzlich verlassen musste. Für Fischer ist es nach seiner erfolgreichen Zeit bei Union Berlin die zweite Bundesliga-Station.

    buff.ly/B6KbW8Z

    #Mainz05 #UrsFischer #Bundesliga #Trainerwechsel #FSVMainz #ChristianHeidel #BoHenriksen #MEWAArena

  6. #Grote stellt eine klassische #UrsFischer-Elf auf und es... Nein! Nein! Ruhig bleiben... nicht jinxen... nicht jinxen... #FCUnion #Fussball

  7. Sagt eigentlich alles, wenn Urs Abschied unendlich viel mehr schmerzt, als der Tabellenplatz.

    #FCUnion #Fussball #UrsFischer

  8. Wo riecht’s nach verbranntem Rasen?

    Eisern Union, Eisern Union!

    Ok, es gibt vielleicht schönere Vereinshymnen. Aber wer bin ich, das zu beurteilen? Wo doch meine eigene „Seele brennt“… also ungefähr jedes zweite Wochenende, wenn die wahre Borussia zuhause spielen darf oder – je nach Heim- oder Auswärtsschwäche – auch „muss“.

    Wer, wie ich, nur noch aus vorwiegend romantischen Gründen am Fußball hängt, denen muss es heute eigentlich ebenfalls in der Seele brennen. Denn wenn der erfolgreichste Underdog des deutschen Fußballbusiness der letzten Jahre seinen Trainer auf die Straße setzt, dann schmerzt sie. Die Seele der Romantiker:innen.

    Wieder einer weg. Wieder ein Verein, der im Zweifel für den kurzfristigen Erfolg seine Identität kompromittiert. Wieder ein Verein, der dem Mammon höhere Bedeutung zumisst, als der Pflege des eigenen Mythos. Und den Mythos, der im Begriff war, zu entstehen, das kann niemand bestreiten, hat der Verein aus Köpenick sich redlich erarbeitet – mit Urs Fischer, dem schweizer Fußballlehrer, der den Ostberliner Vorortklub aus der zweiten Liga bis in die Championsleague geführt hat.

    Undankbarkeit oder Realismus?

    Ich kann mir nicht helfen. Doch Urs Fischers Erfolgsgeschichte und die des anderen Fußballlehrers aus der Schweiz, Lucien Favre, weisen so viele Paralelen auf, als Fußballfan (& Gladbacher) bin ich von der heutigen „Eilmeldung“ eigentlich nicht überrascht, aber doch betroffen… und das nur aus „seelischer“ Verletzung.

    Wenn ich zurück denke, wie Favre vor zeimlich genau 10 Jahren die „Borussia Barcelona“ erfunden hat – und die, vor dem eigentlich unausweichlichen Abstieg gerade noch gerettete, und danach so überraschend erfolgreiche Mannschaft nach erster Qualifikation für die CL plötzlich das Gewinnen verlernt hat… (Er wurde nicht gefeuert, sondern hat nach nur 6 verloren Spielen selbst gekündigt.) Wenn ich, aus der jüngeren Vergangenheit, an Eintracht Frankfurt denke, die hat sogar einen Europapokal gewonnen… und der Trainer musste/wollte/durfte trotzdem gehen.

    Mit tun die Berliner Kinder leid…

    In Berlin gibt es junge Fußballfans, die kennen nur einen Trainer. Denen wünsche ich heute viel seelische Fürsorge. Denn das muss ja auch ein erwachsenener Mensch erstmal verarbeiten. Und das „selbstverständliche“ an der Reaktion des Business, die Regeln des Geschäfts… davon wissen die Kids noch nichts. Aber sie lernen es. Und leider verlieren dabei alle.

    Ich bin seit 50 Jahren Fußballfan

    Genauer: Fan von Borussia Mönchengladbach. Dem Verein von Hennes Weisweiler, Günter Netzer, Rainer Bonhof und Jupp Heynckes. Und den nächsten Generationen… Frank Mill, Arie van Lent, Juan Arango… Begonnen hat das, als „wir“ in den siebziger Jahren noch die Rolle gespielt haben, die Borussia Dortmund zwar gerne hätte, aber die sie auf alle Zukunft niemals mehr erreichen werden können. Wir haben in einem Jahrzehnt mehr Deutsche Meisterschaften gewonnen, als die Bayern! Classico? Hä!

    Die romantische Leidenschaft für einen Fußballclub, das Zusammengehörigkeitsgefühl, unabhängig vom sportlichen Erfolg, die Identifikation mit dem Verein… wo soll die denn sonst herkommen? Bei mir entstand die Begeisterung zwar auch im überragenden Erfolg. Aber die Bindung, die begann erst später, nach dem Ende der Ära Heynckes, und dem unwürdigen Leid am Verein in den furchtbaren 80er und 90er Jahren. Die Treue wurde hart auf die Probe gestellt. Aber immer gab es einen Grund, mir keinen anderen Club zu suchen. Selbst nicht in den noch viel furchtbareren Jahren in der zweiten Liga. Hans Meyer war so einer, der ist noch immer da. Und Rainer Bonhof natürlich. Der war ja eigentlich nie richtig weg. Und, vor allem, nie in Köln!

    Nicht der FC Köln!

    Für viele Gladbach Fans ist allein die Tatsache, dass der Club eben nicht der „Verein aus der Stadt mit der großen Bahnhofskirche“ ist, schon Grund stolz die Fahne mit der Raute zu schwenken. Für die Fans im Osten Berlins spielt sicher auch die Tatsache eine Rolle, dass Union die Anti-These zur Hertha ist. Die DDR Geschichte ist längst genau so ein Mythos, wie die 70er Jahre für einen Gladbacher. Aber ist sie noch Grund genug, den Club zu einem Bestandteil der eigenen Biographie zu machen? Und wenn nicht, warum dann?

    Freiburg… natürlich.

    Wäre ich heute acht Jahre alt, und wüsste ich, was ich heute weiß, dann habe ich eigentlich keine Wahl. Dann bliebe mir nur noch Freiburg. Ein Verein, immer zwischen Europa und Abstieg. Und – gefühlt – immer mit dem selben Coach. Gefühlt, ja! Ich kann mich nur an zwei erinnern, Finke und Streich. – Denn Erinnerung ist selektiv und berücksichtigt nur, was Synapsen im Gehirn verknüpfen. Was nicht erinnert wird, war also nicht wichtig und ist also eigentlich nie geschehen.

    Ja, wenn ich heute ein 8jähriger Junge wäre, dann würde ich hoffen, dass mir irgendwer in der Familie oder dem Umfeld den SC nahebringt. Weil es der letzte „Fußballverein“ ist. Und keine Niederlassung der internationalen Sportentertainmentindustrie. Ich würde darauf hoffen, dass mein junges Gehirn noch erlebt und erlernt, wie schön und wichtig Fußball sein kann. Und dass es eben nicht darauf ankommt, in welcher Liga er gespielt wird. Identifikation ist etwas erlerntes. Das kann mensch nicht kaufen – und erst Recht nicht verkaufen!

    Meine unheilige Dreifaltigkeit

    Die Dreifaltigkeit der Clubs die in meiner Seele wohnen, Rot-Weiß-Essen (aus Herkunfts- und Familiengründen), der FC St. Pauli (weil Hamburg die schönste Stadt der Welt und Holger Stanislawski der schönste Supermarktfilialleiter ist, die und den ich kenne), und eben Gladbach (aus Gründen)… sie schlagen sich redlich. Bei den beiden unterklassigen überraschend und – im Moment – redlich gut, bei der Borussia erwartbar durchschnittlich… und doch war ich die letzten Jahre etwas neidisch auf Union.

    Wären sie denn abgestiegen, um dann mit dem selben Trainer wieder aufzusteigen, hätte eine Fußballlegende des Jahrhunderts begründet werden können. Eine ganze Generation wäre vom Verlauf so einer Geschichte für den Rest ihres Lebens geprägt worden. Die Chance haben sie in Berlin vergeben.

    Statt dessen hoffen sie, den Abstieg zu noch verhindern, nur um weiter von den DFL Millionen, die es eben nur in der 1.Liga gibt, profitieren zu können. Als wenn Identifikation durch Geld zu (ver)kaufen wäre.

    Aber wenn das ist schon lange nicht mehr mein Fußball ist, warum bin ich dann heute so sentimental?

  9. Wo riecht’s nach verbranntem Rasen?

    „Eisern Union, Eisern Union!“

    Ok, es gibt vielleicht schönere Vereinshymnen. Aber wer bin ich, das zu beurteilen? Wo doch meine eigene „Seele brennt“… also ungefähr jedes zweite Wochenende, wenn die wahre Borussia zuhause spielen darf oder – je nach Heim- oder Auswärtsschwäche – auch „muss“. Ihr kennt das…

    Wer, wie ich, nur noch aus vorwiegend romantischen Gründen am Fußball hängt, denen muss es heute eigentlich ebenfalls in der Seele brennen. Denn wenn der erfolgreichste Underdog des deutschen Fußballbusiness der letzten Jahre seinen Trainer auf die Straße setzt, dann schmerzt sie. Die Seele der Romantiker:innen.

    Wieder einer weg. Wieder ein Verein, der im Zweifel für den kurzfristigen Erfolg seine Identität kompromittiert. Wieder ein Verein, der dem Mammon höhere Bedeutung zumisst, als der Pflege des eigenen Mythos. Und den Mythos, der im Begriff war, zu entstehen, das kann niemand bestreiten, hat der Verein aus Köpenick sich redlich erarbeitet – mit Urs Fischer, dem schweizer Fußballlehrer, der den Ostberliner Vorortklub aus der zweiten Liga bis in die Championsleague geführt hat.

    Undankbarkeit oder Realismus?

    Ich kann mir nicht helfen. Doch Urs Fischers Erfolgsgeschichte und die des anderen Fußballlehrers aus der Schweiz, Lucien Favre, weisen so viele Paralelen auf, als Fußballfan (& Gladbacher) bin ich von der heutigen „Eilmeldung“ eigentlich nicht überrascht, aber doch betroffen… und das nur aus „seelischer“ Verletzung.

    Wenn ich zurück denke, wie Favre vor zeimlich genau 10 Jahren die „Borussia Barcelona“ erfunden hat – und die, vor dem eigentlich unausweichlichen Abstieg gerade noch gerettete, und danach so überraschend erfolgreiche Mannschaft nach erster Qualifikation für die CL plötzlich das Gewinnen verlernt hat… (Er wurde nicht gefeuert, sondern hat nach nur 6 verloren Spielen selbst gekündigt.) Wenn ich, aus der jüngeren Vergangenheit, an Eintracht Frankfurt denke, die hat sogar einen Europapokal gewonnen… und der Trainer musste/wollte/durfte trotzdem gehen.

    Mit tun die Berliner Kinder leid…

    In Berlin gibt es junge Fußballfans, die kennen nur einen Trainer. Denen wünsche ich heute viel seelische Fürsorge. Denn das muss ja auch ein erwachsenener Mensch erstmal verarbeiten. Und das „selbstverständliche“ an der Reaktion des Business, die Regeln des Geschäfts… davon wissen die Kids noch nichts. Aber sie lernen es. Und leider verlieren dabei alle.

    Ich bin seit 50 Jahren Fußballfan

    Genauer: Fan von Borussia Mönchengladbach. Dem Verein von Hennes Weisweiler, Günter Netzer, Rainer Bonhof und Jupp Heynckes. Und den nächsten Generationen… Frank Mill, Arie van Lent, Juan Arango… Begonnen hat das, als „wir“ in den siebziger Jahren noch die Rolle gespielt haben, die Borussia Dortmund zwar gerne hätte, aber die sie auf alle Zukunft niemals mehr erreichen werden können. Wir haben in einem Jahrzehnt mehr Deutsche Meisterschaften gewonnen, als die Bayern! Classico? Hä!

    Die romantische Leidenschaft für einen Fußballclub, das Zusammengehörigkeitsgefühl, unabhängig vom sportlichen Erfolg, die Identifikation mit dem Verein… wo soll die denn sonst herkommen? Bei mir entstand die Begeisterung zwar auch im überragenden Erfolg. Aber die Bindung, die begann erst später, nach dem Ende der Ära Heynckes, und dem unwürdigen Leid am Verein in den furchtbaren 80er und 90er Jahren. Die Treue wurde hart auf die Probe gestellt. Aber immer gab es einen Grund, mir keinen anderen Club zu suchen. Selbst nicht in den noch viel furchtbareren Jahren in der zweiten Liga. Hans Meyer war so einer, der ist noch immer da. Und Rainer Bonhof natürlich. Der war ja eigentlich nie richtig weg. Und, vor allem, nie in Köln!

    Nicht der FC Köln!

    Für viele Gladbach Fans ist allein die Tatsache, dass der Club eben nicht der „Verein aus der Stadt mit der großen Bahnhofskirche“ ist, schon Grund stolz die Fahne mit der Raute zu schwenken. Für die Fans im Osten Berlins spielt sicher auch die Tatsache eine Rolle, dass Union die Anti-These zur Hertha ist. Die DDR Geschichte ist längst genau so ein Mythos, wie die 70er Jahre für einen Gladbacher. Aber ist sie noch Grund genug, den Club zu einem Bestandteil der eigenen Biographie zu machen? Und wenn nicht, warum dann?

    Freiburg… natürlich.

    Wäre ich heute acht Jahre alt, und wüsste ich, was ich heute weiß, dann habe ich eigentlich keine Wahl. Dann bliebe mir nur noch Freiburg. Ein Verein, immer zwischen Europa und Abstieg. Und – gefühlt – immer mit dem selben Coach. Gefühlt, ja! Ich kann mich nur an zwei erinnern, Finke und Streich. – Denn Erinnerung ist selektiv und berücksichtigt nur, was Synapsen im Gehirn verknüpfen. Was nicht erinnert wird, war also nicht wichtig und ist also eigentlich nie geschehen.

    Ja, wenn ich heute ein 8jähriger Junge wäre, dann würde ich hoffen, dass mir irgendwer in der Familie oder dem Umfeld den SC nahebringt. Weil es der letzte „Fußballverein“ ist. Und keine Niederlassung der internationalen Sportentertainmentindustrie. Ich würde darauf hoffen, dass mein junges Gehirn noch erlebt und erlernt, wie schön und wichtig Fußball sein kann. Und dass es eben nicht darauf ankommt, in welcher Liga er gespielt wird. Identifikation ist etwas erlerntes. Das kann mensch nicht kaufen – und erst Recht nicht verkaufen!

    Meine unheilige Dreifaltigkeit

    Die Dreifaltigkeit der Clubs die in meiner Seele wohnen, Rot-Weiß-Essen (aus Herkunfts- und Familiengründen), der FC St. Pauli (weil Hamburg die schönste Stadt der Welt und Holger Stanislawski der schönste Supermarktfilialleiter ist, die und den ich kenne), und eben Gladbach (aus Gründen)… sie schlagen sich redlich. Bei den beiden unterklassigen überraschend und – im Moment – redlich gut, bei der Borussia erwartbar durchschnittlich… und doch war ich die letzten Jahre etwas neidisch auf Union.

    Wären sie denn abgestiegen, um dann mit dem selben Trainer wieder aufzusteigen, hätte eine Fußballlegende des Jahrhunderts begründet werden können. Eine ganze Generation wäre vom Verlauf so einer Geschichte für den Rest ihres Lebens geprägt worden. Die Chance haben sie in Berlin vergeben.

    Statt dessen hoffen sie, den Abstieg zu noch verhindern, nur um weiter von den DFL Millionen, die es eben nur in der 1.Liga gibt, profitieren zu können. Als wenn Identifikation durch Geld zu (ver)kaufen wäre.

    Aber wenn das ist schon lange nicht mehr mein Fußball ist, warum bin ich dann heute so sentimental…?

  10. Wo riecht’s nach verbranntem Rasen?

    Eisern Union, Eisern Union!

    Ok, es gibt vielleicht schönere Vereinshymnen. Aber wer bin ich, das zu beurteilen? Wo doch meine eigene „Seele brennt“… also ungefähr jedes zweite Wochenende, wenn die wahre Borussia zuhause spielen darf oder – je nach Heim- oder Auswärtsschwäche – auch „muss“.

    Wer, wie ich, nur noch aus vorwiegend romantischen Gründen am Fußball hängt, denen muss es heute eigentlich ebenfalls in der Seele brennen. Denn wenn der erfolgreichste Underdog des deutschen Fußballbusiness der letzten Jahre seinen Trainer auf die Straße setzt, dann schmerzt sie. Die Seele der Romantiker:innen.

    Wieder einer weg. Wieder ein Verein, der im Zweifel für den kurzfristigen Erfolg seine Identität kompromittiert. Wieder ein Verein, der dem Mammon höhere Bedeutung zumisst, als der Pflege des eigenen Mythos. Und den Mythos, der im Begriff war, zu entstehen, das kann niemand bestreiten, hat der Verein aus Köpenick sich redlich erarbeitet – mit Urs Fischer, dem Trainer, der den Ostberliner Vorortklub aus der zweiten Liga bis in die Championsleague geführt hat.

    Undankbarkeit oder Realismus?

    Ich kann mir nicht helfen. Doch Urs Fischers Erfolgsgeschichte und die des Fußballlehrers Lucien Favre weisen so viele Paralelen auf, als Fußballfan (& Gladbacher) bin ich von der heutigen „Eilmeldung“ eigentlich nicht überrascht, aber doch betroffen… und das nur aus „seelischer“ Verletzung.

    Wenn ich zurück denke, wie Favre vor zeimlich genau 10 Jahren die „Borussia Barcelona“ erfunden hat – und die, vor dem eigentlich unausweichlichen Abstieg gerade noch gerettete, und danach so überraschend erfolgreiche Mannschaft nach erster Qualifikation für die CL plötzlich das Gewinnen verlernt hat… (Er wurde nicht gefeuert, sondern hat nach nur 6 verloren Spielen selbst gekündigt.) Wenn ich, aus der jüngeren Vergangenheit, an Eintracht Frankfurt denke, die hat sogar einen Europapokal gewonnen… und der Trainer musste/wollte/durfte trotzdem gehen.

    Mit tun die Berliner Kinder leid…

    In Berlin gibt es junge Fußballfans, die kennen nur einen Trainer. Denen wünsche ich heute viel seelische Fürsorge. Denn das muss ja auch ein erwachsenener ein Mensch auch erstmal verarbeiten. Und das „selbstverständliche“ an der Reaktion des Business, die Regeln des Geschäfts… davon wissen die Kids noch nichts. Aber sie lernen es. Und leider verlieren dabei alle.

    Ich bin seit 50 Jahren Fußballfan

    Genauer: Fan von Borussia Mönchengladbach. Dem Verein von Hennes Weisweiler, Günter Netzer, Rainer Bonhof und Jupp Heynckes. Und den nächsten Generationen… Frank Mill, Arie van Lent, Juan Arango… Begonnen hat das, als „wir“ in den siebziger Jahren noch die Rolle gespielt haben, die Borussia Dortmund zwar gerne hätte, aber die sie auf alle Zukunft niemals mehr erreichen werden können. Wir haben in einem Jahrzehnt mehr Deutsche Meisterschaften gewonnen, als die Bayern! Classico? Hä!

    Die romantische Leidenschaft für einen Fußballclub, das Zusammengehörigkeitsgefühl, unabhängig vom sportlichen Erfolg, die Identifikation mit dem Verein… wo soll die denn sonst herkommen? Bei mir entstand die Begeisterung zwar auch im überragenden Erfolg. Aber die Bindung, die begann erst später, nach dem Ende der Ära Heynckes, und dem unwürdigen Leid am Verein in den furchtbaren 80er und 90er Jahren. Die Treue wurde hart auf die Probe gestellt. Aber immer gab es einen Grund, mir keinen anderen Club zu suchen. Selbst nicht in den noch viel furchtbareren Jahren in der zweiten Liga. Hans Meyer war so einer, der ist noch immer da. Und Rainer Bonhof natürlich. Der war ja eigentlich nie richtig weg. Und, vor allem, nie in Köln!

    Nicht der FC Köln!

    Für viele Gladbach Fans ist allein die Tatsache, dass der Club eben nicht der „Verein aus der Stadt mit der großen Bahnhofskirche“ ist, schon Grund stolz die Fahne mit der Raute zu schwenken. Für die Fans im Osten Berlins spielt sicher auch die Tatsache eine Rolle, dass Union die Anti-These zur Hertha ist. Die DDR Geschichte ist längst genau so ein Mythos, wie die 70er Jahre für einen Gladbacher. Aber ist sie noch Grund genug, den Club zu einem Bestandteil der eigenen Biographie zu machen? Und wenn nicht, warum dann?

    Freiburg… natürlich.

    Wäre ich heute acht Jahre alt, und wüsste ich, was ich heute weiß, dann habe ich eigentlich keine Wahl. Dann bliebe mir nur noch Freiburg. Ein Verein, immer zwischen Europa und Abstieg. Und – gefühlt – immer mit dem selben Coach. Gefühlt, ja! Ich kann mich nur an zwei erinnern, Finke und Streich. – Denn Erinnerung ist selektiv und berücksichtigt nur, was Synapsen im Gehirn verknüpfen. Was nicht erinnert wird, war also nicht wichtig und ist also eigentlich nie geschehen.

    Ja, wenn ich heute ein 8jähriger Junge wäre, dann würde ich hoffen, dass mir irgendwer in der Familie oder dem Umfeld den SC nahebringt. Weil es der letzte „Fußballverein“ ist. Und keine Niederlassung der internationalen Sportentertainmentindustrie. Ich würde darauf hoffen, dass mein junges Gehirn noch erlebt und erlernt, wie schön und wichtig Fußball sein kann. Und dass es eben nicht darauf ankommt, in welcher Liga er gespielt wird. Identifikation ist etwas erlerntes. Das kann mensch nicht kaufen – und erst Recht nicht verkaufen!

    Meine unheilige Dreifaltigkeit

    Die Dreifaltigkeit der Clubs die in meiner Seele wohnen, Rot-Weiß-Essen (aus Herkunfts- und Familiengründen), der FC St. Pauli (weil Hamburg die schönste Stadt der Welt und Holger Stanislawski der schönste Supermarktfilialleiter ist, die und den ich kenne), und eben Gladbach (aus Gründen)… sie schlagen sich redlich. Bei den beiden unterklassigen überraschend und – im Moment – redlich gut, bei der Borussia erwartbar durchschnittlich… und doch war ich die letzten Jahre etwas neidisch auf Union.

    Wären sie denn abgestiegen, um dann mit dem selben Trainer wieder aufzusteigen, hätte eine Fußballlegende des Jahrhunderts begründet werden können. Eine ganze Generation wäre vom Verlauf so einer Geschichte für den Rest ihres Lebens geprägt worden. Die Chance haben sie in Berlin vergeben.

    Statt dessen hoffen sie, den Abstieg zu noch verhindern, nur um weiter von den DFL Millionen, die es eben nur in der 1.Liga gibt, profitieren zu können. Als wenn Identifikation durch Geld zu (ver)kaufen wäre.

    Aber wenn das ist schon lange nicht mehr mein Fußball ist, warum bin ich dann heute so sentimental?

  11. „Wo riecht’s nach verbranntem Rasen?“

    „Eisern Union, Eisern Union!“

    Ok, es gibt vielleicht schönere Vereinshymnen. Aber wer bin ich, das zu beurteilen? Wo doch meine eigene „Seele brennt“… also ungefähr jedes zweite Wochenende, wenn die wahre Borussia zuhause spielen darf oder – je nach Heim- oder Auswärtsschwäche – auch „muss“.

    Wer, wie ich, nur noch aus vorwiegend romantischen Gründen am Fußball hängt, denen muss es heute eigentlich ebenfalls in der Seele brennen. Denn wenn der erfolgreichste Underdog des deutschen Fußballbusiness der letzten Jahre seinen Trainer auf die Straße setzt, dann schmerzt sie. Die Seele der Romantiker:innen.

    Wieder einer weg. Wieder ein Verein, der im Zweifel für den kurzfristigen Erfolg seine Identität kompromittiert. Wieder ein Verein, der dem Mammon höhere Bedeutung zumisst, als der Pflege des eigenen Mythos. Und den Mythos, der im Begriff war, zu entstehen, das kann niemand bestreiten, hat der Verein aus Köpenick sich redlich erarbeitet – mit Urs Fischer, dem schweizer Fußballlehrer, der den Ostberliner Vorortklub aus der zweiten Liga bis in die Championsleague geführt hat.

    Undankbarkeit oder Realismus?

    Ich kann mir nicht helfen. Doch Urs Fischers Erfolgsgeschichte und die des anderen Fußballlehrers aus der Schweiz, Lucien Favre, weisen so viele Paralelen auf, als Fußballfan (& Gladbacher) bin ich von der heutigen „Eilmeldung“ eigentlich nicht überrascht, aber doch betroffen… und das nur aus „seelischer“ Verletzung.

    Wenn ich zurück denke, wie Favre vor zeimlich genau 10 Jahren die „Borussia Barcelona“ erfunden hat – und die, vor dem eigentlich unausweichlichen Abstieg gerade noch gerettete, und danach so überraschend erfolgreiche Mannschaft nach erster Qualifikation für die CL plötzlich das Gewinnen verlernt hat… (Er wurde nicht gefeuert, sondern hat nach nur 6 verloren Spielen selbst gekündigt.) Wenn ich, aus der jüngeren Vergangenheit, an Eintracht Frankfurt denke, die hat sogar einen Europapokal gewonnen… und der Trainer musste/wollte/durfte trotzdem gehen.

    Mit tun die Berliner Kinder leid…

    In Berlin gibt es junge Fußballfans, die kennen nur einen Trainer. Denen wünsche ich heute viel seelische Fürsorge. Denn das muss ja auch ein erwachsenener Mensch erstmal verarbeiten. Und das „selbstverständliche“ an der Reaktion des Business, die Regeln des Geschäfts… davon wissen die Kids noch nichts. Aber sie lernen es. Und leider verlieren dabei alle.

    Ich bin seit 50 Jahren Fußballfan

    Genauer: Fan von Borussia Mönchengladbach. Dem Verein von Hennes Weisweiler, Günter Netzer, Rainer Bonhof und Jupp Heynckes. Und den nächsten Generationen… Frank Mill, Arie van Lent, Juan Arango… Begonnen hat das, als „wir“ in den siebziger Jahren noch die Rolle gespielt haben, die Borussia Dortmund zwar gerne hätte, aber die sie auf alle Zukunft niemals mehr erreichen werden können. Wir haben in einem Jahrzehnt mehr Deutsche Meisterschaften gewonnen, als die Bayern! Classico? Hä!

    Die romantische Leidenschaft für einen Fußballclub, das Zusammengehörigkeitsgefühl, unabhängig vom sportlichen Erfolg, die Identifikation mit dem Verein… wo soll die denn sonst herkommen? Bei mir entstand die Begeisterung zwar auch im überragenden Erfolg. Aber die Bindung, die begann erst später, nach dem Ende der Ära Heynckes, und dem unwürdigen Leid am Verein in den furchtbaren 80er und 90er Jahren. Die Treue wurde hart auf die Probe gestellt. Aber immer gab es einen Grund, mir keinen anderen Club zu suchen. Selbst nicht in den noch viel furchtbareren Jahren in der zweiten Liga. Hans Meyer war so einer, der ist noch immer da. Und Rainer Bonhof natürlich. Der war ja eigentlich nie richtig weg. Und, vor allem, nie in Köln!

    Nicht der FC Köln!

    Für viele Gladbach Fans ist allein die Tatsache, dass der Club eben nicht der „Verein aus der Stadt mit der großen Bahnhofskirche“ ist, schon Grund stolz die Fahne mit der Raute zu schwenken. Für die Fans im Osten Berlins spielt sicher auch die Tatsache eine Rolle, dass Union die Anti-These zur Hertha ist. Die DDR Geschichte ist längst genau so ein Mythos, wie die 70er Jahre für einen Gladbacher. Aber ist sie noch Grund genug, den Club zu einem Bestandteil der eigenen Biographie zu machen? Und wenn nicht, warum dann?

    Freiburg… natürlich.

    Wäre ich heute acht Jahre alt, und wüsste ich, was ich heute weiß, dann habe ich eigentlich keine Wahl. Dann bliebe mir nur noch Freiburg. Ein Verein, immer zwischen Europa und Abstieg. Und – gefühlt – immer mit dem selben Coach. Gefühlt, ja! Ich kann mich nur an zwei erinnern, Finke und Streich. – Denn Erinnerung ist selektiv und berücksichtigt nur, was Synapsen im Gehirn verknüpfen. Was nicht erinnert wird, war also nicht wichtig und ist also eigentlich nie geschehen.

    Ja, wenn ich heute ein 8jähriger Junge wäre, dann würde ich hoffen, dass mir irgendwer in der Familie oder dem Umfeld den SC nahebringt. Weil es der letzte „Fußballverein“ ist. Und keine Niederlassung der internationalen Sportentertainmentindustrie. Ich würde darauf hoffen, dass mein junges Gehirn noch erlebt und erlernt, wie schön und wichtig Fußball sein kann. Und dass es eben nicht darauf ankommt, in welcher Liga er gespielt wird. Identifikation ist etwas erlerntes. Das kann mensch nicht kaufen – und erst Recht nicht verkaufen!

    Meine unheilige Dreifaltigkeit

    Die Dreifaltigkeit der Clubs die in meiner Seele wohnen, Rot-Weiß-Essen (aus Herkunfts- und Familiengründen), der FC St. Pauli (weil Hamburg die schönste Stadt der Welt und Holger Stanislawski der schönste Supermarktfilialleiter ist, die und den ich kenne), und eben Gladbach (aus Gründen)… sie schlagen sich redlich. Bei den beiden unterklassigen überraschend und – im Moment – redlich gut, bei der Borussia erwartbar durchschnittlich… und doch war ich die letzten Jahre etwas neidisch auf Union.

    Wären sie denn abgestiegen, um dann mit dem selben Trainer wieder aufzusteigen, hätte eine Fußballlegende des Jahrhunderts begründet werden können. Eine ganze Generation wäre vom Verlauf so einer Geschichte für den Rest ihres Lebens geprägt worden. Die Chance haben sie in Berlin vergeben.

    Statt dessen hoffen sie, den Abstieg zu noch verhindern, nur um weiter von den DFL Millionen, die es eben nur in der 1.Liga gibt, profitieren zu können. Als wenn Identifikation durch Geld zu (ver)kaufen wäre.

    Aber wenn das ist schon lange nicht mehr mein Fußball ist, warum bin ich dann heute so sentimental?

  12. Union Berlin erreicht mit einem Sieg gegen Werder Bremen am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga die Champions League. Damit schreibt der Klub seine scheinbar niemals enden wollende Erfolgsstory fort.#Fußball #Bundesliga #1FCUnionBerlin #UnionBerlin #UrsFischer #34Spieltag #ChampionsLeague
    Union Berlin schafft nächsten Superlativ | DW | 27.05.2023
  13. Union Berlin erreicht mit einem Sieg gegen Werder Bremen am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga die Champions League. Damit hätte schreibt der Klub seine scheinbar niemals enden wollende Erfolgsstory fort.#Fußball #Bundesliga #1FCUnionBerlin #UnionBerlin #UrsFischer #34Spieltag #ChampionsLeague
    Union Berlin schafft nächstes Superlativ | DW | 27.05.2023
  14. Union Berlin kann mit einem Sieg gegen Werder Bremen am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga die Champions League erreichen. Damit hätte der Klub seine scheinbar niemals enden wollende Erfolgsstory fortgeschrieben.#Fußball #Bundesliga #34Spieltag #WerderBremen #ChampionsLeague #UrsFischer
    Union Berlin kämpft um nächstes Superlativ | DW | 26.05.2023
  15. SPIEGEL: Kommen Ihre Spieler mit privaten Problemen zu Ihnen?

    Fischer: Natürlich, die Jungs wissen, dass Privates bei uns an erster
    Stelle steht. Es gibt nichts Wichtigeres.

    😍

    ES GIBT NICHTS WICHTIGERES!!!

    Deshalb #UrsFischer-Fan-Club.
    Deshalb #FCUnion.

    spiegel.de/sport/fussball/urs-

  16. Union Berlins Entwicklung in den vergangenen vier Spielzeiten ist geradezu atemberaubend. Maßgeblich daran beteiligt ist Trainer Urs Fischer. Dem 56-Jährigen gelingt es Jahr für Jahr, ein neues Team zu entwickeln.
    Union Berlin: Urs Fischer, der Spieler-Flüsterer | DW | 18.09.2022
    #Fußball #Bundesliga #UnionBerlin #VfLWolfsburg #Trainer #UrsFischer #7Spieltag
  17. Union Berlins Entwicklung in den vergangenen vier Spielzeiten ist geradezu atemberaubend. Maßgeblich daran beteiligt ist Trainer Urs Fischer. Dem 56-Jährigen gelingt es Jahr für Jahr, ein neues Team zu entwickeln.
    Union Berlin: Urs Fischer, der Spieler-Flüsterer | DW | 18.09.2022
    #Fußball #Bundesliga #UnionBerlin #VfLWolfsburg #Trainer #UrsFischer #7Spieltag
  18. Union Berlins Entwicklung in den vergangenen vier Spielzeiten ist geradezu atemberaubend. Maßgeblich daran beteiligt ist Trainer Urs Fischer. Dem 56-Jährigen gelingt es Jahr für Jahr, ein neues Team zu entwickeln.
    Union Berlin: Urs Fischer, der Spieler-Flüsterer | DW | 18.09.2022
    #Fußball #Bundesliga #UnionBerlin #VfLWolfsburg #Trainer #UrsFischer #7Spieltag