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#ursfischer — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #ursfischer, aggregated by home.social.

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  1. Tiffany & Co. Unveils a Dazzling South Coast Plaza Store

    On Tuesday, Tiffany & Co. opened the doors to its newly redesigned South Coast Plaza store, welcoming guests…
    #France #FR #Europe #EU #Tiffany&Co. #DamienHirst #JeanSchlumberger #jewelry #lvmh #PeterMarino #SouthCoastPlaza #ursfischer #VikMuniz
    europesays.com/france/44225/

  2. 1. FC Union Berlin: Lustrinelli soll Eta-Nachfolger werden

    Gespräche laufen Union Berlin will wohl Meistertrainer als neuen Coach 17.05.2026 – 08:21 UhrLesedauer: 1 Min. Mauro Lustrinelli…
    #Berlin #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #1.FCUnionBerlin #CDU/CSU #FCThun #Germany #Marie-LouiseEta #MauroLustrinelli #Trainerposition #UrsFischer
    europesays.com/de/1025251/

  3. Mainz 05 – die neuen „Unabsteigbaren“ – Fußball

    In den neunziger Jahren wurde für den unverwüstlichen VfL Bochum das Wort „unabsteigbar“ erfunden. Wie es …
    #Bochum #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #1.FCHeidenheim #1.FSVMainz05 #BoHenriksen #BoSvensson #ChristianHeidel #FCSt.Pauli #Fußball #Germany #JanSiewert #Mainz #MartinSchmidt #Nordrhein-Westfalen #PaulNebel #Sport #St.Pauli #UrsFischer #VfLBochum
    europesays.com/de/984028/

  4. Bundesliga’s first female coach, Marie-Louise Eta, looks ahead after Union Berlin loses on her debut

    BERLIN – Marie-Louise Eta was in little mood for celebrating after making her debut as the first female…
    #Germany #DE #Europe #EU #Europa #Berlin #ChristopherTrimmel #KamilGrabara #MarieLouiseEta #PatrickWimmer #sports #UrsFischer
    europesays.com/germany/5713/

  5. Mainz zementiert einfach seinen Platz 5 in der Urs-Fischer-Tabelle. 😄 #Fußball #Bundesliga #UrsFischer #M05

  6. Fußball | Bundesliga: RB Leipzig kassiert gegen Mainz dritte Heimpleite

    Stand: 31.01.2026 18:03 Uhr Rückschlag für RB Leipzigs Champions-League-Ambitionen. Die Leipziger unterlagen am Samstag Mainz 05. Dabei stand…
    #Leipzig #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #1.FSVMainz05 #BenjaminHenrichs #Bundesliga #Fußball #Germany #leipzig #MDR #OleWerner #RBLeipzig #RBL #Sachsen #UrsFischer
    europesays.com/de/761569/

  7. Mainz hofft in Köln auf Push – Silas dabei – Südwest

    Nach dem kleinen Befreiungsschlag will der 1. FSV Mainz im Spiel beim 1. FC Köln punkten. Mainz (dpa/lrs)…
    #Koeln #Koln #Cologne #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Köln #1.FCKöln #1.FSVMainz05 #Bundesliga #FSVMainz05 #Fußball #Germany #Heidenheim #Mainz #Nordrhein-Westfalen #Sport #Südwest #UrsFischer #Vorausmeldung
    europesays.com/de/724411/

  8. Union Berlin: Abseits des Fischer-Hypes: Doekhi als Tor-Gönner

    Mit Ex-Coach Urs Fischer hatte Danilho Doekhi noch nicht gesprochen, da gab es noch eine wichtige Frage zu…
    #Berlin #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #1.FCUnionBerlin #1.FSVMainz05 #Germany #Mainz #MarinLjubicic #SteffenBaumgart #UnionBerlin #UrsFischer
    europesays.com/de/710224/

  9. Fußball-Bundesliga: Wiedersehen mit Urs Fischer: Union Berlin empfängt Mainz

    10. Januar 2026, 3:30 Uhr Quelle: dpa Berlin/Brandenburg Hinweis DIE ZEIT hat diese Meldung redaktionell nicht bearbeitet. Sie…
    #Berlin #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #1.FCUnionBerlin #Bundesliga #Fußball-Bundesliga #Germany #Mainz #UrsFischer
    europesays.com/de/706846/

  10. Mainz schreibt Europapokal-Geschichte.

    Bei Mainz läuft’s! Nach dem viel beachteten 2:2 beim FC Bayern legt der Tabellenletzte der Bundesliga in der Conference League nach. Gegen den türkischen Klub Samsunspor feiert Mainz 05 einen verdienten 2:0-Erfolg – und steht damit erstmals in der Vereinsgeschichte im Achtelfinale eines internationalen Wettbewerbs.

    buff.ly/7y5ImRc

    #Mainz05 #ConferenceLeague #Historisch #Achtelfinale #EuroParty #Bundesliga #UrsFischer #SilvanWidmer #Amiri

  11. Urs Fischer wird neuer Trainer von Mainz 05.

    Es ist bestätigt: Urs Fischer übernimmt als neuer Cheftrainer beim Tabellenletzten FSV Mainz 05. Der 59-jährige Schweizer folgt auf Bo Henriksen, der den Verein kürzlich verlassen musste. Für Fischer ist es nach seiner erfolgreichen Zeit bei Union Berlin die zweite Bundesliga-Station.

    buff.ly/B6KbW8Z

    #Mainz05 #UrsFischer #Bundesliga #Trainerwechsel #FSVMainz #ChristianHeidel #BoHenriksen #MEWAArena

  12. #Grote stellt eine klassische #UrsFischer-Elf auf und es... Nein! Nein! Ruhig bleiben... nicht jinxen... nicht jinxen... #FCUnion #Fussball

  13. #Grote stellt eine klassische #UrsFischer-Elf auf und es... Nein! Nein! Ruhig bleiben... nicht jinxen... nicht jinxen... #FCUnion #Fussball

  14. #Grote stellt eine klassische #UrsFischer-Elf auf und es... Nein! Nein! Ruhig bleiben... nicht jinxen... nicht jinxen... #FCUnion #Fussball

  15. Nach ein paar Tagen sieht's für mich in der Gesamtschau so aus, als hätte Urs nach vielen stressigen Jahren schlicht die Kraft gefehlt, um die nötige Energie für weitere Bockumstoßungsversuche aufzubringen und auch authentisch nach außen sowie innen vorzuleben.

    Je mehr das in mein Bewusstsein einsinkt, desto mehr überwiegt am Ende nur die Traurigkeit darüber, dass unsere gemeinsame Zeit nicht mit einem (wie auch immer gearteten) Erfolgserlebnis enden konnte.

    #FCUnion #UrsFischer #Fußball

  16. Sagt eigentlich alles, wenn Urs Abschied unendlich viel mehr schmerzt, als der Tabellenplatz.

    #FCUnion #Fussball #UrsFischer

  17. Sagt eigentlich alles, wenn Urs Abschied unendlich viel mehr schmerzt, als der Tabellenplatz.

    #FCUnion #Fussball #UrsFischer

  18. Sagt eigentlich alles, wenn Urs Abschied unendlich viel mehr schmerzt, als der Tabellenplatz.

    #FCUnion #Fussball #UrsFischer

  19. Wo riecht’s nach verbranntem Rasen?

    Eisern Union, Eisern Union!

    Ok, es gibt vielleicht schönere Vereinshymnen. Aber wer bin ich, das zu beurteilen? Wo doch meine eigene „Seele brennt“… also ungefähr jedes zweite Wochenende, wenn die wahre Borussia zuhause spielen darf oder – je nach Heim- oder Auswärtsschwäche – auch „muss“.

    Wer, wie ich, nur noch aus vorwiegend romantischen Gründen am Fußball hängt, denen muss es heute eigentlich ebenfalls in der Seele brennen. Denn wenn der erfolgreichste Underdog des deutschen Fußballbusiness der letzten Jahre seinen Trainer auf die Straße setzt, dann schmerzt sie. Die Seele der Romantiker:innen.

    Wieder einer weg. Wieder ein Verein, der im Zweifel für den kurzfristigen Erfolg seine Identität kompromittiert. Wieder ein Verein, der dem Mammon höhere Bedeutung zumisst, als der Pflege des eigenen Mythos. Und den Mythos, der im Begriff war, zu entstehen, das kann niemand bestreiten, hat der Verein aus Köpenick sich redlich erarbeitet – mit Urs Fischer, dem schweizer Fußballlehrer, der den Ostberliner Vorortklub aus der zweiten Liga bis in die Championsleague geführt hat.

    Undankbarkeit oder Realismus?

    Ich kann mir nicht helfen. Doch Urs Fischers Erfolgsgeschichte und die des anderen Fußballlehrers aus der Schweiz, Lucien Favre, weisen so viele Paralelen auf, als Fußballfan (& Gladbacher) bin ich von der heutigen „Eilmeldung“ eigentlich nicht überrascht, aber doch betroffen… und das nur aus „seelischer“ Verletzung.

    Wenn ich zurück denke, wie Favre vor zeimlich genau 10 Jahren die „Borussia Barcelona“ erfunden hat – und die, vor dem eigentlich unausweichlichen Abstieg gerade noch gerettete, und danach so überraschend erfolgreiche Mannschaft nach erster Qualifikation für die CL plötzlich das Gewinnen verlernt hat… (Er wurde nicht gefeuert, sondern hat nach nur 6 verloren Spielen selbst gekündigt.) Wenn ich, aus der jüngeren Vergangenheit, an Eintracht Frankfurt denke, die hat sogar einen Europapokal gewonnen… und der Trainer musste/wollte/durfte trotzdem gehen.

    Mit tun die Berliner Kinder leid…

    In Berlin gibt es junge Fußballfans, die kennen nur einen Trainer. Denen wünsche ich heute viel seelische Fürsorge. Denn das muss ja auch ein erwachsenener Mensch erstmal verarbeiten. Und das „selbstverständliche“ an der Reaktion des Business, die Regeln des Geschäfts… davon wissen die Kids noch nichts. Aber sie lernen es. Und leider verlieren dabei alle.

    Ich bin seit 50 Jahren Fußballfan

    Genauer: Fan von Borussia Mönchengladbach. Dem Verein von Hennes Weisweiler, Günter Netzer, Rainer Bonhof und Jupp Heynckes. Und den nächsten Generationen… Frank Mill, Arie van Lent, Juan Arango… Begonnen hat das, als „wir“ in den siebziger Jahren noch die Rolle gespielt haben, die Borussia Dortmund zwar gerne hätte, aber die sie auf alle Zukunft niemals mehr erreichen werden können. Wir haben in einem Jahrzehnt mehr Deutsche Meisterschaften gewonnen, als die Bayern! Classico? Hä!

    Die romantische Leidenschaft für einen Fußballclub, das Zusammengehörigkeitsgefühl, unabhängig vom sportlichen Erfolg, die Identifikation mit dem Verein… wo soll die denn sonst herkommen? Bei mir entstand die Begeisterung zwar auch im überragenden Erfolg. Aber die Bindung, die begann erst später, nach dem Ende der Ära Heynckes, und dem unwürdigen Leid am Verein in den furchtbaren 80er und 90er Jahren. Die Treue wurde hart auf die Probe gestellt. Aber immer gab es einen Grund, mir keinen anderen Club zu suchen. Selbst nicht in den noch viel furchtbareren Jahren in der zweiten Liga. Hans Meyer war so einer, der ist noch immer da. Und Rainer Bonhof natürlich. Der war ja eigentlich nie richtig weg. Und, vor allem, nie in Köln!

    Nicht der FC Köln!

    Für viele Gladbach Fans ist allein die Tatsache, dass der Club eben nicht der „Verein aus der Stadt mit der großen Bahnhofskirche“ ist, schon Grund stolz die Fahne mit der Raute zu schwenken. Für die Fans im Osten Berlins spielt sicher auch die Tatsache eine Rolle, dass Union die Anti-These zur Hertha ist. Die DDR Geschichte ist längst genau so ein Mythos, wie die 70er Jahre für einen Gladbacher. Aber ist sie noch Grund genug, den Club zu einem Bestandteil der eigenen Biographie zu machen? Und wenn nicht, warum dann?

    Freiburg… natürlich.

    Wäre ich heute acht Jahre alt, und wüsste ich, was ich heute weiß, dann habe ich eigentlich keine Wahl. Dann bliebe mir nur noch Freiburg. Ein Verein, immer zwischen Europa und Abstieg. Und – gefühlt – immer mit dem selben Coach. Gefühlt, ja! Ich kann mich nur an zwei erinnern, Finke und Streich. – Denn Erinnerung ist selektiv und berücksichtigt nur, was Synapsen im Gehirn verknüpfen. Was nicht erinnert wird, war also nicht wichtig und ist also eigentlich nie geschehen.

    Ja, wenn ich heute ein 8jähriger Junge wäre, dann würde ich hoffen, dass mir irgendwer in der Familie oder dem Umfeld den SC nahebringt. Weil es der letzte „Fußballverein“ ist. Und keine Niederlassung der internationalen Sportentertainmentindustrie. Ich würde darauf hoffen, dass mein junges Gehirn noch erlebt und erlernt, wie schön und wichtig Fußball sein kann. Und dass es eben nicht darauf ankommt, in welcher Liga er gespielt wird. Identifikation ist etwas erlerntes. Das kann mensch nicht kaufen – und erst Recht nicht verkaufen!

    Meine unheilige Dreifaltigkeit

    Die Dreifaltigkeit der Clubs die in meiner Seele wohnen, Rot-Weiß-Essen (aus Herkunfts- und Familiengründen), der FC St. Pauli (weil Hamburg die schönste Stadt der Welt und Holger Stanislawski der schönste Supermarktfilialleiter ist, die und den ich kenne), und eben Gladbach (aus Gründen)… sie schlagen sich redlich. Bei den beiden unterklassigen überraschend und – im Moment – redlich gut, bei der Borussia erwartbar durchschnittlich… und doch war ich die letzten Jahre etwas neidisch auf Union.

    Wären sie denn abgestiegen, um dann mit dem selben Trainer wieder aufzusteigen, hätte eine Fußballlegende des Jahrhunderts begründet werden können. Eine ganze Generation wäre vom Verlauf so einer Geschichte für den Rest ihres Lebens geprägt worden. Die Chance haben sie in Berlin vergeben.

    Statt dessen hoffen sie, den Abstieg zu noch verhindern, nur um weiter von den DFL Millionen, die es eben nur in der 1.Liga gibt, profitieren zu können. Als wenn Identifikation durch Geld zu (ver)kaufen wäre.

    Aber wenn das ist schon lange nicht mehr mein Fußball ist, warum bin ich dann heute so sentimental?

  20. Wo riecht’s nach verbranntem Rasen?

    „Eisern Union, Eisern Union!“

    Ok, es gibt vielleicht schönere Vereinshymnen. Aber wer bin ich, das zu beurteilen? Wo doch meine eigene „Seele brennt“… also ungefähr jedes zweite Wochenende, wenn die wahre Borussia zuhause spielen darf oder – je nach Heim- oder Auswärtsschwäche – auch „muss“. Ihr kennt das…

    Wer, wie ich, nur noch aus vorwiegend romantischen Gründen am Fußball hängt, denen muss es heute eigentlich ebenfalls in der Seele brennen. Denn wenn der erfolgreichste Underdog des deutschen Fußballbusiness der letzten Jahre seinen Trainer auf die Straße setzt, dann schmerzt sie. Die Seele der Romantiker:innen.

    Wieder einer weg. Wieder ein Verein, der im Zweifel für den kurzfristigen Erfolg seine Identität kompromittiert. Wieder ein Verein, der dem Mammon höhere Bedeutung zumisst, als der Pflege des eigenen Mythos. Und den Mythos, der im Begriff war, zu entstehen, das kann niemand bestreiten, hat der Verein aus Köpenick sich redlich erarbeitet – mit Urs Fischer, dem schweizer Fußballlehrer, der den Ostberliner Vorortklub aus der zweiten Liga bis in die Championsleague geführt hat.

    Undankbarkeit oder Realismus?

    Ich kann mir nicht helfen. Doch Urs Fischers Erfolgsgeschichte und die des anderen Fußballlehrers aus der Schweiz, Lucien Favre, weisen so viele Paralelen auf, als Fußballfan (& Gladbacher) bin ich von der heutigen „Eilmeldung“ eigentlich nicht überrascht, aber doch betroffen… und das nur aus „seelischer“ Verletzung.

    Wenn ich zurück denke, wie Favre vor zeimlich genau 10 Jahren die „Borussia Barcelona“ erfunden hat – und die, vor dem eigentlich unausweichlichen Abstieg gerade noch gerettete, und danach so überraschend erfolgreiche Mannschaft nach erster Qualifikation für die CL plötzlich das Gewinnen verlernt hat… (Er wurde nicht gefeuert, sondern hat nach nur 6 verloren Spielen selbst gekündigt.) Wenn ich, aus der jüngeren Vergangenheit, an Eintracht Frankfurt denke, die hat sogar einen Europapokal gewonnen… und der Trainer musste/wollte/durfte trotzdem gehen.

    Mit tun die Berliner Kinder leid…

    In Berlin gibt es junge Fußballfans, die kennen nur einen Trainer. Denen wünsche ich heute viel seelische Fürsorge. Denn das muss ja auch ein erwachsenener Mensch erstmal verarbeiten. Und das „selbstverständliche“ an der Reaktion des Business, die Regeln des Geschäfts… davon wissen die Kids noch nichts. Aber sie lernen es. Und leider verlieren dabei alle.

    Ich bin seit 50 Jahren Fußballfan

    Genauer: Fan von Borussia Mönchengladbach. Dem Verein von Hennes Weisweiler, Günter Netzer, Rainer Bonhof und Jupp Heynckes. Und den nächsten Generationen… Frank Mill, Arie van Lent, Juan Arango… Begonnen hat das, als „wir“ in den siebziger Jahren noch die Rolle gespielt haben, die Borussia Dortmund zwar gerne hätte, aber die sie auf alle Zukunft niemals mehr erreichen werden können. Wir haben in einem Jahrzehnt mehr Deutsche Meisterschaften gewonnen, als die Bayern! Classico? Hä!

    Die romantische Leidenschaft für einen Fußballclub, das Zusammengehörigkeitsgefühl, unabhängig vom sportlichen Erfolg, die Identifikation mit dem Verein… wo soll die denn sonst herkommen? Bei mir entstand die Begeisterung zwar auch im überragenden Erfolg. Aber die Bindung, die begann erst später, nach dem Ende der Ära Heynckes, und dem unwürdigen Leid am Verein in den furchtbaren 80er und 90er Jahren. Die Treue wurde hart auf die Probe gestellt. Aber immer gab es einen Grund, mir keinen anderen Club zu suchen. Selbst nicht in den noch viel furchtbareren Jahren in der zweiten Liga. Hans Meyer war so einer, der ist noch immer da. Und Rainer Bonhof natürlich. Der war ja eigentlich nie richtig weg. Und, vor allem, nie in Köln!

    Nicht der FC Köln!

    Für viele Gladbach Fans ist allein die Tatsache, dass der Club eben nicht der „Verein aus der Stadt mit der großen Bahnhofskirche“ ist, schon Grund stolz die Fahne mit der Raute zu schwenken. Für die Fans im Osten Berlins spielt sicher auch die Tatsache eine Rolle, dass Union die Anti-These zur Hertha ist. Die DDR Geschichte ist längst genau so ein Mythos, wie die 70er Jahre für einen Gladbacher. Aber ist sie noch Grund genug, den Club zu einem Bestandteil der eigenen Biographie zu machen? Und wenn nicht, warum dann?

    Freiburg… natürlich.

    Wäre ich heute acht Jahre alt, und wüsste ich, was ich heute weiß, dann habe ich eigentlich keine Wahl. Dann bliebe mir nur noch Freiburg. Ein Verein, immer zwischen Europa und Abstieg. Und – gefühlt – immer mit dem selben Coach. Gefühlt, ja! Ich kann mich nur an zwei erinnern, Finke und Streich. – Denn Erinnerung ist selektiv und berücksichtigt nur, was Synapsen im Gehirn verknüpfen. Was nicht erinnert wird, war also nicht wichtig und ist also eigentlich nie geschehen.

    Ja, wenn ich heute ein 8jähriger Junge wäre, dann würde ich hoffen, dass mir irgendwer in der Familie oder dem Umfeld den SC nahebringt. Weil es der letzte „Fußballverein“ ist. Und keine Niederlassung der internationalen Sportentertainmentindustrie. Ich würde darauf hoffen, dass mein junges Gehirn noch erlebt und erlernt, wie schön und wichtig Fußball sein kann. Und dass es eben nicht darauf ankommt, in welcher Liga er gespielt wird. Identifikation ist etwas erlerntes. Das kann mensch nicht kaufen – und erst Recht nicht verkaufen!

    Meine unheilige Dreifaltigkeit

    Die Dreifaltigkeit der Clubs die in meiner Seele wohnen, Rot-Weiß-Essen (aus Herkunfts- und Familiengründen), der FC St. Pauli (weil Hamburg die schönste Stadt der Welt und Holger Stanislawski der schönste Supermarktfilialleiter ist, die und den ich kenne), und eben Gladbach (aus Gründen)… sie schlagen sich redlich. Bei den beiden unterklassigen überraschend und – im Moment – redlich gut, bei der Borussia erwartbar durchschnittlich… und doch war ich die letzten Jahre etwas neidisch auf Union.

    Wären sie denn abgestiegen, um dann mit dem selben Trainer wieder aufzusteigen, hätte eine Fußballlegende des Jahrhunderts begründet werden können. Eine ganze Generation wäre vom Verlauf so einer Geschichte für den Rest ihres Lebens geprägt worden. Die Chance haben sie in Berlin vergeben.

    Statt dessen hoffen sie, den Abstieg zu noch verhindern, nur um weiter von den DFL Millionen, die es eben nur in der 1.Liga gibt, profitieren zu können. Als wenn Identifikation durch Geld zu (ver)kaufen wäre.

    Aber wenn das ist schon lange nicht mehr mein Fußball ist, warum bin ich dann heute so sentimental…?

  21. Wo riecht’s nach verbranntem Rasen?

    Eisern Union, Eisern Union!

    Ok, es gibt vielleicht schönere Vereinshymnen. Aber wer bin ich, das zu beurteilen? Wo doch meine eigene „Seele brennt“… also ungefähr jedes zweite Wochenende, wenn die wahre Borussia zuhause spielen darf oder – je nach Heim- oder Auswärtsschwäche – auch „muss“.

    Wer, wie ich, nur noch aus vorwiegend romantischen Gründen am Fußball hängt, denen muss es heute eigentlich ebenfalls in der Seele brennen. Denn wenn der erfolgreichste Underdog des deutschen Fußballbusiness der letzten Jahre seinen Trainer auf die Straße setzt, dann schmerzt sie. Die Seele der Romantiker:innen.

    Wieder einer weg. Wieder ein Verein, der im Zweifel für den kurzfristigen Erfolg seine Identität kompromittiert. Wieder ein Verein, der dem Mammon höhere Bedeutung zumisst, als der Pflege des eigenen Mythos. Und den Mythos, der im Begriff war, zu entstehen, das kann niemand bestreiten, hat der Verein aus Köpenick sich redlich erarbeitet – mit Urs Fischer, dem Trainer, der den Ostberliner Vorortklub aus der zweiten Liga bis in die Championsleague geführt hat.

    Undankbarkeit oder Realismus?

    Ich kann mir nicht helfen. Doch Urs Fischers Erfolgsgeschichte und die des Fußballlehrers Lucien Favre weisen so viele Paralelen auf, als Fußballfan (& Gladbacher) bin ich von der heutigen „Eilmeldung“ eigentlich nicht überrascht, aber doch betroffen… und das nur aus „seelischer“ Verletzung.

    Wenn ich zurück denke, wie Favre vor zeimlich genau 10 Jahren die „Borussia Barcelona“ erfunden hat – und die, vor dem eigentlich unausweichlichen Abstieg gerade noch gerettete, und danach so überraschend erfolgreiche Mannschaft nach erster Qualifikation für die CL plötzlich das Gewinnen verlernt hat… (Er wurde nicht gefeuert, sondern hat nach nur 6 verloren Spielen selbst gekündigt.) Wenn ich, aus der jüngeren Vergangenheit, an Eintracht Frankfurt denke, die hat sogar einen Europapokal gewonnen… und der Trainer musste/wollte/durfte trotzdem gehen.

    Mit tun die Berliner Kinder leid…

    In Berlin gibt es junge Fußballfans, die kennen nur einen Trainer. Denen wünsche ich heute viel seelische Fürsorge. Denn das muss ja auch ein erwachsenener ein Mensch auch erstmal verarbeiten. Und das „selbstverständliche“ an der Reaktion des Business, die Regeln des Geschäfts… davon wissen die Kids noch nichts. Aber sie lernen es. Und leider verlieren dabei alle.

    Ich bin seit 50 Jahren Fußballfan

    Genauer: Fan von Borussia Mönchengladbach. Dem Verein von Hennes Weisweiler, Günter Netzer, Rainer Bonhof und Jupp Heynckes. Und den nächsten Generationen… Frank Mill, Arie van Lent, Juan Arango… Begonnen hat das, als „wir“ in den siebziger Jahren noch die Rolle gespielt haben, die Borussia Dortmund zwar gerne hätte, aber die sie auf alle Zukunft niemals mehr erreichen werden können. Wir haben in einem Jahrzehnt mehr Deutsche Meisterschaften gewonnen, als die Bayern! Classico? Hä!

    Die romantische Leidenschaft für einen Fußballclub, das Zusammengehörigkeitsgefühl, unabhängig vom sportlichen Erfolg, die Identifikation mit dem Verein… wo soll die denn sonst herkommen? Bei mir entstand die Begeisterung zwar auch im überragenden Erfolg. Aber die Bindung, die begann erst später, nach dem Ende der Ära Heynckes, und dem unwürdigen Leid am Verein in den furchtbaren 80er und 90er Jahren. Die Treue wurde hart auf die Probe gestellt. Aber immer gab es einen Grund, mir keinen anderen Club zu suchen. Selbst nicht in den noch viel furchtbareren Jahren in der zweiten Liga. Hans Meyer war so einer, der ist noch immer da. Und Rainer Bonhof natürlich. Der war ja eigentlich nie richtig weg. Und, vor allem, nie in Köln!

    Nicht der FC Köln!

    Für viele Gladbach Fans ist allein die Tatsache, dass der Club eben nicht der „Verein aus der Stadt mit der großen Bahnhofskirche“ ist, schon Grund stolz die Fahne mit der Raute zu schwenken. Für die Fans im Osten Berlins spielt sicher auch die Tatsache eine Rolle, dass Union die Anti-These zur Hertha ist. Die DDR Geschichte ist längst genau so ein Mythos, wie die 70er Jahre für einen Gladbacher. Aber ist sie noch Grund genug, den Club zu einem Bestandteil der eigenen Biographie zu machen? Und wenn nicht, warum dann?

    Freiburg… natürlich.

    Wäre ich heute acht Jahre alt, und wüsste ich, was ich heute weiß, dann habe ich eigentlich keine Wahl. Dann bliebe mir nur noch Freiburg. Ein Verein, immer zwischen Europa und Abstieg. Und – gefühlt – immer mit dem selben Coach. Gefühlt, ja! Ich kann mich nur an zwei erinnern, Finke und Streich. – Denn Erinnerung ist selektiv und berücksichtigt nur, was Synapsen im Gehirn verknüpfen. Was nicht erinnert wird, war also nicht wichtig und ist also eigentlich nie geschehen.

    Ja, wenn ich heute ein 8jähriger Junge wäre, dann würde ich hoffen, dass mir irgendwer in der Familie oder dem Umfeld den SC nahebringt. Weil es der letzte „Fußballverein“ ist. Und keine Niederlassung der internationalen Sportentertainmentindustrie. Ich würde darauf hoffen, dass mein junges Gehirn noch erlebt und erlernt, wie schön und wichtig Fußball sein kann. Und dass es eben nicht darauf ankommt, in welcher Liga er gespielt wird. Identifikation ist etwas erlerntes. Das kann mensch nicht kaufen – und erst Recht nicht verkaufen!

    Meine unheilige Dreifaltigkeit

    Die Dreifaltigkeit der Clubs die in meiner Seele wohnen, Rot-Weiß-Essen (aus Herkunfts- und Familiengründen), der FC St. Pauli (weil Hamburg die schönste Stadt der Welt und Holger Stanislawski der schönste Supermarktfilialleiter ist, die und den ich kenne), und eben Gladbach (aus Gründen)… sie schlagen sich redlich. Bei den beiden unterklassigen überraschend und – im Moment – redlich gut, bei der Borussia erwartbar durchschnittlich… und doch war ich die letzten Jahre etwas neidisch auf Union.

    Wären sie denn abgestiegen, um dann mit dem selben Trainer wieder aufzusteigen, hätte eine Fußballlegende des Jahrhunderts begründet werden können. Eine ganze Generation wäre vom Verlauf so einer Geschichte für den Rest ihres Lebens geprägt worden. Die Chance haben sie in Berlin vergeben.

    Statt dessen hoffen sie, den Abstieg zu noch verhindern, nur um weiter von den DFL Millionen, die es eben nur in der 1.Liga gibt, profitieren zu können. Als wenn Identifikation durch Geld zu (ver)kaufen wäre.

    Aber wenn das ist schon lange nicht mehr mein Fußball ist, warum bin ich dann heute so sentimental?

  22. Etwas wirre Beschreibung von DZ in der PK, aber anscheinend war es beiden Seiten wichtig, das tatsächlich als gemeinsame Entscheidung zu treffen und auch so zu bezeichnen. Kann ich respektieren.

    Ohne Urs' Wunsch wär das wohl nicht geschehen. Kann ich ebenfalls respektieren, auch wenn's schmerzt. Sehr, sehr schade.

    #FCUnion #Fußball #UrsFischer

  23. Etwas wirre Beschreibung von DZ in der PK, aber anscheinend war es beiden Seiten wichtig, das tatsächlich als gemeinsame Entscheidung zu treffen und auch so zu bezeichnen. Kann ich respektieren.

    Ohne Urs' Wunsch wär das wohl nicht geschehen. Kann ich ebenfalls respektieren, auch wenn's schmerzt. Sehr, sehr schade.

    #FCUnion #Fußball #UrsFischer

  24. Verdammt! War aber absehbar.

    Der 1. FC Union Berlin und die schon heutige Trainerlegende Urs Fischer trennen sich.

    Der komplette Umbau der Mannschaft nach der letzten Saison ist nicht geglückt.

    Der neue Trainer wird vor einer Herkules-Aufgabe stehen.

    Danke Urs Fischer für 5 tolle Jahre! Danke!

    #ursfischer #union #fussball #hauptstadtclub

  25. Ich bin vielleicht eine Fußballromantikerin, aber die Trainerentlassungen beim #VfL1899 Osnabrück und #UnionBerlin verstehe ich nicht und finde ich sehr, sehr traurig für den Fußball. #Schweinsteiger #UrsFischer #Fußballromantik

  26. Nächstes Jahr dann halt Europa League mit Saarbrücken

    Der Urs geht nach Saarbrücken
    Gewinnt dort den Pokal
    Sein Schicksal mag bedrücken
    Erlebt den Scheiß nochmal

    #UrsFischer