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#the_early_hours — Public Fediverse posts

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  1. Und wieder weniger Film auf der Rolle, als die Nacht hätte vertragen können. Löcher in Handlung und Logik, nicht einmal die Nebenfiguren überzeugen, aber zumindest an Ausleuchtung der Szenen gibt es wenig zu bemängeln. An einem neuen Morgen hängt die innere Wertung in denselben abwegigen Metaphern fest, für einen Augenblick versucht man von diesem Umstand auf andere Gegebenheiten zu schließen - und gibt schließlich, erneut und ziellos auf. Kaffee, Brot. Plan. Mitten in der Woche und irgendwie doch auch nicht. Habt es mild heute.  #outerworld #concrete_city #waking_to_the_day #the_early_hours

  2. Wieder zu spät nochmal eingeschlafen, aber zumindest einige der wilden Gedanken im Zaum gehalten. Wieder in der richtigen Minute, der falschen Stimmung aufgeschreckt, den Puls spürt, den Atem gehört, bis die Dinge langsamer, die Bilder klarer, die Wirklichkeiten stiller wurden. Nacht beginnt und endet mit dem Schließen von Bustüren, Pendler brechen auf, im Treppenhaus klappern Schlüssel, eine Stimme gähnt, die eigenen Hände tasten über das Gesicht, kratzen über die Stoppel und Konturen, als gälte es, durch Abgrenzung das Selbst wieder einzufangen. Wahrnehmungstraining vor dem ersten Kaffee. Habt es mild heute. #outerworld #concrete_city #the_early_hours #waking_to_the_day

  3. Der Morgen, immer wieder das Ende merkwürdiger Filme, kein Abspann, viele Pausen, Dissonanz auf der Tonspur. Ein bewegtes Puzzle, das die Formen verändert, sobald ein Teil passt. Also Nacht aus den Augen waschen, Kaffee kochen, seltsame Ideen für elektronische Ablenkung durchspielen und verwerfen. Und dann Kaffee. Tag wird von ganz alleine. Habt es mild heute.  #outerworld #concrete_city #waking_to_the_day #the_early_hours

  4. Gewohnte Abläufe, in gewissen Verfassungen: Zu früh wach, immer wieder. Nochmal tief einschlafen, viel zu spät; irgendwann dann Aufschrecken mit dem Wecker und aus Decken und Kissen fliehen und in die Dunkelheit der Zimmer stolpern und Katzenschatten ausweichen und gewisse Schwierigkeiten erleben bezüglich Orientierung in Raum und Zeit. Und dann kommt man zu sich, zum Spiegelselbst, zu den Gegebenheiten des Morgens und dem Plan und den dornigen Gräben links und rechts und hat schon Kaffeewasser angesetzt, ohne recht zu wissen, an welchem Schritt dieser Stunde. Auch das gewohnte Abläufe, an jedem Ende der Woche. Habt es mild heute. #outerworld #concrete_city #the_early_hours #waking_to_the_day

  5. Diese Nacht begann in dichtem Regen, wandelte sich zu einem Rauschen auf Dächern, in Büschen und durch alte Fallrohre, blieb Rauschen ununterbrochen bis zu den ersten Tonfetzen des Weckers, die fünfte Stunde zu beschließen. Wasserleitung rumpelt, kühl weht der Morgen durch den Flur, die Sinne finden sich stückweise wieder ein. Knapp vor dem ersten Kaffee, ungewaschen und noch ungewandet. Wichtigkeit von Anfängen. Habt es mild heute.  #outerworld #concrete_city #waking_to_the_day #the_early_hours

  6. Neuer Morgen endet alte Nacht, der müde Geist als tanzender Affe, Stückwerk von angerissenen Träumen und nur halb verbrauchten Schlafphasen zwischen dunklen Wänden und den Fenstern, hinter denen der neue Tag sein Licht zu wecken versucht. Füße auf dem Boden. Augen geschlossen. Atemzüge zählen, bis zur Zweistelligkeit, sich dabei kurz in Überlegungen zu Zahlendarstellungen digitaler Systemen verfangen, schließlich die Hände in kühles Wasser tauchen, Puls spüren, Schläfen und Wangen benetzen, Kleidung richten, Kaffee kochen, Pläne umformatieren. Und dann Prioritäten in die Gedanken bringen. Schwierigste Routine von allen. Immer wieder. Habt es mild heute. #outerworld #concrete_city #waking_to_the_day #the_early_hours

  7. Traumwelt, Traumspuk, zu warme Räume, zu spät gelandet, um in Ruhezustand zu verharren. Kaltes Wasser glättet erste Knitter, Kaffee hoffentlich den Rest und etwas faltig wird auch dieser Montag bleiben. Unten beginnt die Alarmanlage eines Fahrzeugs zu quieken, das eigene Pfeifen schwingt sich ein, alle Gegenwart braucht einige Minuten, wieder leiser zu werden. Man will gern hoffen. Habt es mild heute.  #outerworld #concrete_city #waking_to_the_day #the_early_hours

  8. Immer wieder Morgen. Immer wieder Nacht als Wunsch als Traum als Labyrinth. Immer wieder ein Gähnen in Richtung des Spiegels, der Welt. Unten ertönen Kinderlieder und dazwischen verhaltenes Husten, nebenan atmet die Kaffeemaschine rauh gegen den neuen Tag an. Kontaktpunkte in Jahresabstand, verbindungslose Kommunikation, viel Kontext ist verlorengegangen, die eigenen Unzulänglichkeiten stapeln sich in staubigen Ecken und hoffen darauf, übersehen zu werden. Rituale, Frühstück, auf dem Fußweg die Krähen. Mindestens einige Minuten vor dem Sonntag als nicht gänzlich leerer Plan. Habt es mild heute. #outerworld #concrete_city #waking_to_the_day #the_early_hours

  9. Verknitterte Traumbilder, einige Umwälzungen unter sternenhellem Nachthimmel weiter: Keine Geschichten, die der Tag unbedingt hören muss. Dafür ein vorsichtiger Blick über den Rand des Spiegels, etwas zu früh für alles und etwas zu unentschlossen, um sich selbst Kraft und Schwung zu geben. Schlüsselbund, zufallende Tür, Schuhe auf dem Treppenabsatz und das Wasser grummelt missmutig den Abfluss hinunter. Dann Kaffee. Brot. Käse. Und Sinnieren über die Varianz der Tageslichtfarben so knapp über dem Horizont. Der Morgen erwacht. Habt es mild heute. #outerworld #concrete_city #the_early_hours #waking_to_the_day

  10. Frühmorgendurcheinander: Blacklisting, Whitelisting und die letzten Stunden der Nacht haben sich in Details verheddert, denen der Zeitpunkt eigentlich gar keine Relevanz geben wollte, aber Gedanken des Halbschlafs leben ihre eigene Dynamik. Schnelles Gekritzel, in eine leere Ecke auf der obersten Seite des Notizblocks auf dem Schreibtisch, der Dienstag soweit ein Pendeln im Dreieck zwischen Heimbüro, Küche und Bad. Und dazu Kaffee, um innezuhalten und den Themen ihre Ordnung zu geben. Habt es mild heute. #outerworld #concrete_city #waking_to_the_day #the_early_hours

  11. Den Träumen blieb die weiche Dämmerung des Abendhimmels, der Glanz eines einsamen Sternes, das Rascheln der Blätter in den Straßenbäumen und die Fledermäuse, über den Dächern Haken schlagend, und plötzlich zeigt sich das Licht schon wieder auf dem anderen Weg, am anderen Horizont, noch genau so verschlafen und unsicher wie die Seele, die die Nacht noch nicht komplett von sich bekommt. Atem mit dem Takt der eigenen Schritte, des eigenen Pulses. Das Spiegelbild müht sich erfolglos zu einem Lächeln, die Stunde eine formale Sprache nur aus einem Alphabet aus Leerzeichen, Fragezeichen, Gedankenstrichen und plötzlich ist da weit mehr Abstraktion, als in den Moment passt, und man hält inne, reibt sich über Arme und Gesicht, presst die Augen ganz fest zu und lässt die Welt erst dann wieder ganz langsam zu sich, wenn Alle Dinge etwas greifbarer wirken. Wunderlichkeiten und Routinen, immer vor dem Kaffee. Habt es mild heute. #outerworld #concrete_city #waking_to_the_day #the_early_hours #where_we_do_not_sleep

  12. Immer wieder frühes Erwachen. Die Stadt wälzt sich unruhig im weichenden Schlaf, atmet Träume und Gespenster aus und lässt die Katzen, die Marder in den Höfen fauchen, die ersten Vögel singen, die Wecker kratzen. Silhouetten vor Fenstern, Küchenschweigen, Kaffee und die Tasse, die tages-, routinenabhängig ist. Einer jeden Stunde ihre eigene verpeilte Schrulligkeit, einem jeden Morgen eigene Umwege und Begrenzungslinien. Schon wieder halb im Schwung, nur noch nicht komplett klar, wohin. Habt es mild heute.  #outerworld #concrete_city #waking_to_the_day #the_early_hours

  13. Eine Nacht heller Himmel eine Nacht heller Fenster. Gegenüber fand man spät Ruhe, blieben die Bildschirme lang wach. Der Augenblick ist bewusst genug zu erkennen, wie man sich daran erinnern kann. Sparsame Morgenwäsche: Mäßig kaltes Wasser in mäßig weit geöffneten Augen, Träume abspülen, den Bart zurechtstreichen, das Zerzauste auch, ohne den Schlaf wirklich aus den Haaren zu bekommen. Frische Luft zwischen den Zimmern, ein Hauch kurz über dem Fußboden des Flures, Gänsehaut an den Füßen, irgendwo raschelt Papier. Wege finden, Wege begehen, ohne Karte und merklich vor dem ersten Kaffee. Habt es mild heute. #outerworld #concrete_city #the_early_hours #waking_to_the_day

  14. Abend, Nacht, Morgen, ein paar Melodien im Kopf und manchmal sind Träume wie Filme, denen es an Drehbuch oder Geschichte oder fähigen Darstellern fehlt. Wieder beginnt das Wasser im Kessel zu sprudeln, die frühe Luft fühlt sich nass und kalt an, ein startendes Flugzeug kreist südwestwärts und zwischen den Häusern tauschen frühe Pendler die Stellplätze. Erfühlen der Gegenwart, im unbewussten Grenzbereich aller Dinge, den man noch mehr als andere Zeit nur in Erinnerungen wahrnehmen kann. Habt es mild heute.  #outerworld #concrete_city #the_early_hours #waking_to_the_day

  15. Morgen als ein Moment, die Nacht zusamnenzurollen, vorsichtig, um die Flicken nicht zu zerreißen - stets wissend, dass der Abend sie sicher wieder braucht. Gähnen im Antlitz des Badezimmerspiegels. Träume in der Seele, Unruhe in den Gliedern. Wochenende, kurz vor dem Kaffee und nur ansatzweise wach. Habt es mild heute.  #outerworld #waking_to_the_day #the_early_hours

  16. Immer mal wieder einschlafen. Aufwachen. Weiterschalten. Knapp hinter der Monatsmitte. Verschiedene Arten von Spuk: Katzenschatten, eine Lichterkette außerhalb der Synchronation, Bus in der Haltestelle und ein Türgong, eine Abfahrt, Motorenlärm stadtwärts. Dann Kaffee, Brot, ein paar Töne hinnehmbarer Musik. Bevor man an den eigenen kognitiven Grenzen der frühen Stunde kapitulieren. Und an einfachen Gedanken. Habt es mild heute.  #outerworld #concrete_city #waking_to_the_day #the_early_hours

  17. Rückstolpern ins Helle, aus den Seitengassen von Stückwerknächten. Der Tee des Abends eiskalt, die Tasse blieb im Flur zurück und gewisse innere Mechanismen beginnen nervös mit mentalen Füßen zu scharren. Ein Gefühl der Macht von Ordnungsritualen, insbesondere von vergessenen, vernachlässigten. (Fussel zurechtstreichen. Ausatmen auf kurze Distanz, bis die Empfindung der Wirklichkeit und das beschlagene Spiegelbild einigermaßen deckungsgleich sind. Termine einfangen, Kaffee kochen, einen dünneren Pullover suchen. Was man eben so tut, in der Zwischenstunde vor nach den Dingen. Habt es mild heute.) #outerworld #concrete_city #waking_to_the_day #the_early_hours

  18. Und wieder dieses Zwielicht, Irrlicht. Der Wecker, der die Nacht, die Sequenz von Unruhe und Träumen abschneidet und Bewusstwerdung einfordert. Das lauwarme Wasser, das sich hören, aber kaum spüren lässt. Das Rauschen des Kessels, die Vorahnung von Kaffee und Frühstück in der frühen Stille der Küche. Bevor sich Muster in Plänen ergeben, der Takt fordernder wird, der Montag zurück in vertraute Bahnen findet. Habt es mild heute. #outerworld #concrete_city #the_early_hours #waking_to_the_day

  19. Tag, Nacht, Ruhelosigkeiten in verschiedenen Geschmacksrichtungen und Dämmerungen als Übergänge, als Umschwingen in einem Zeitintervall, in dem man nicht recht weiß, ob das Licht noch schwach ist oder die Dunkelheit schon müde oder irgendwie beides und dann gibt es viele Kontinuitäten und wenige klar definierte Zustände und der Wasserkessel geht seinem morgendlichen Tun nach, ohne dass man sich an entsprechende Handgriffe erinnern kann, und der Kalender zeigt schon wieder Freitag und merklich im April und man findet sich und die kleine begrenzte Welt und atmet gegen eine Welle der Anspannung ... und nimmt sich Zeit, mehr, besser zu erwachen, bevor wieder Form vonnöten ist, und Stimme. Habt es mild heute. #outerworld #concrete_city #waking_to_the_day #the_early_hours #stories_of_that_deep_silent_void_just_before_dawn

  20. Verknittert, verpeilt, verschlafen und zu spät, für was auch immer. Die letzte Stunde vor dem Tagesanbruch reibt sich immer sehr spürbar über Geist und Seele, und irgendwann kapituliert man vor der Unruhe, lässt Decken und Kissen zurück und verknüpft sich wieder mit der erwachenden kleineren und größeren Umwelt. Vogelbeobachtungen, akustisch. Ein Schlüsselbund fällt im Hof, eine müde Stimme drückt Schreck und Ärger aus, hinter anderen Wänden spielen Kinder. Frühstücksplan, Routinen, Kaffee und noch nicht sehr viel mehr, um diese Zeit. Habt es mild heute. #outerworld #concrete_city #the_early_hours #saturdays #waking_to_the_day