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#tanzverzicht — Public Fediverse posts

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  1. @AnonNewsDE
    erstmal vorne weg: von mir aus kann wer auch immer wann und wie viel tanzen wie person will, auch Film gucken egal an welchem Tag des Jahres
    Es gibt aber imho durchaus gute Gründe für einen #Tanzverzicht an #Karfreitag:
    Karfreitag erinnert an den gewaltsamen Tod eines unschuldigen Mannes. Er hat die Liebe zu Gott, zu den Mitmenschen, sogar zu den Feinden gelebt und den Menschen nahegelegt, sich auch so zu verhalten. In einem politisch und religiös totalitären Regime ist er den Machthabern unterlegen und wurde in einem Schauprozess zum Tod verurteilt.
    Als ChristInnen glauben wir, dass Gott diesen von den Toten auferweckt hat, um zu zeigen, dass Liebe stärker ist als alles, was tötet, auch wenn es manchmal nicht so zu sein scheint.
    Dem Tod dieses Jesus von Nazaret Respekt zu erweisen, indem an seinem Gedenktag u.a. nicht getanzt wird, finde ich in Ordnung. Das in Gesetze zu packen ist allerdings nicht hilfreich, weil anders Glaubenden religiöse Handlungen aufzuzwingen grundsätzlich eine schlechte Idee ist. #Rücksichtnahme auf religiöse Gefühle anderer wiederum halte ich einer pluralen Gesellschaft durchaus für angemessen.
    Gegen das #Tanzverbot zu verstoßen ist übrigens keine Strafttat, sondern eine Ordnungswidrigkeit. Bei einem Verstoß dagegen erscheint auch keine Sittenpolizei, die Übeltäter ins Gefängnis wirft.
    Konsequent wäre, wenn alle, die an #Karfreitag gerne tanzen möchten, sich freiwillig unter Verzicht auf #Feiertagszuschläge zum Arbeiten melden. Auch die Arbeitsfreiheit dieses Tages hat religiöse Gründe. Anders Glaubenden aus religiösen Gründen
    das Recht auf Arbeit zu nehmen ist sicher auch nicht grundgesetzkonform.
    Viel Spaß bei #dasLebenDesBrian und #froheOstern