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#museumhalle — Public Fediverse posts

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  1. Aus einer Grube bei Eilsleben stammt dieses Geweih eines etwa 2 bis 3 Jahre alten Rehs, das Spuren von Bearbeitung erkennen lässt. Es dürfte sich um einen Kopfschmuck beziehungsweise eine Maske gehandelt haben. Eine Radiokarbondatierung ergab ein kalibriertes C14-Alter von 5291 bis 5034 v. Chr. Das Objekt ist aktuell in der Sonderausstellung „Die Schamanin“ im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (Saale) zu sehen. © LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták #archäologie #geschichte #museumhalle

  2. Veranstaltungshinweis für den 15. September 2026 im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle. #archäologie #vortrag #museum #MuseumHalle

  3. Das Schwert Rudolf II. ist eines der wenigen erhaltenen Exemplare de Spätmittelaters, dessen Eigentümer bekannt ist. Herzog Rudolf II. von Sachsen-Wittenberg war Kurfürst und Erzmarschall des Heiligen Römischen Reiches (1307 – 1370). Das Schwert datiert in das zweite Drittel des 14. Jh. © LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták #archäologie #geschichte #museum #museumhalle

  4. Bei Ausgrabungen in der Hermannhöhle (Lkr. Harz) 1962 entdeckte man eine Vielzahl von Knochenmaterial. Hierbei handelt es sich um Überreste mehrerer jungpaläolithischer Höhlenbären. Die Tiere haben sich in einer längeren Entwicklung während des Pleistozäns zu Vegetariern entwickelt. Da sie in den Wintermonaten keine Nahrung finden konnten, mussten sie sich in Höhlen zurückziehen. ©LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták #archäologie #geschichte #museum #museumhalle

  5. Der Brakteat wurde im Jahr 1925 in einem Frauengrab bei Obermöllern (BLK) gefunden. Es handelt sich um einen germanischen Schmuckbrakteaten, der als magisches heilsbringendes Amulett gedient hat. Das Objekt datiert in die Völkerwanderungszeit in die zweite Hälfte des 5. Jh. Der Brakteat zeigt eine mythologische Bildwelt in der Odin im Zentrum ein Pferd heilt. ©LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták #archäologie #geschichte #museum #museumhalle

  6. Im Zuge archäologischer Ausgrabungen wurde 2018 auf dem Gebiet der früheren Siedlung Niendorf ein kleiner Zinnfisch entdeckt. Auf dem Körper des 6,6cm langen und aus einer Blei-Zinn-Legierung gefertigten Fischmodells sind deutlich Schuppen und Flossen erkennbar. Das Kopfende war als Tülle ausgearbeitet. © LDA Sachsen-Anhalt, V. Keil. #archäologie #fish #geschichte #museumhalle #museum

  7. Die Schale mit Henkelösen und Strahlenornament stammt aus Klein-Möringen (Lkr. Stendal). Der Abstand der Ösen und die außenseitige Verzierung des Objektes sind wohl Hinweise auf eine schauwirkende Hängung. Die Schale hat einen Durchmesser von 26,5 cm. Die Schale lässt sich der Schönfelder Kultur um 2800 bis 2200 v.Chr. zuordnen. ©LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták #archäologie #geschichte #museum #museumhalle

  8. Im Jahr 1934 wurde ein Grabhügel in der Dölauer Heide ausgegraben. Innerhalb dieses Hügels gab es 7 Bestattungen. Bei Grab 5 handelte es sich um eine kleine Steinkiste für eine Kinderbestattung, der unteranderem dieser schnurkeramische Becher beigelegt war. Der Becher ist nahezu vollständig mit einer Schnur verziert wurden. Man nennt diesen Stil nach seinem Hauptverbreitungsgebiet Mansfelder Stil. ©LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták #archäologie #geschichte #museum #museumhalle

  9. Die Pechreste stammen aus einem mittelpaläolithischen Fundhorizont bei Königsaue (SLK). Durch Untersuchungen konnte belegt werden, es handelt sich hierbei um Birkenpech. Das Schwelen von Pech aus Birkenrinde zeugt von hohen technischen und geistigen Fähigkeiten bereits in dieser Zeit. Es kann nur unter Luftabschluss und bei einer konstanten Temperatur von bis zu 360°C geschwelt werden. ©LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták #archäologie #geschichte #museum #museumhalle

  10. Im März 1939 wurden bei Bottendorf im thüringischen Kyffhäuserkreis die Überreste eines Mannes entdeckt. Der 30 bis 45 Jahre alte Mann saß aufrecht in “Schneidersitz”-Haltung in einer zylindrischen Grube. Das Skelett war umgeben von rot eingefärbtem Sand. Die Bestattung wird in die späte Mittelsteinzeit, etwa 7000 Jahre vor heute datiert. Mehr über das Grab und das Mesolithikum gibt es in der Sonderausstellung „Die Schamanin“ im #museumhalle zu sehen. ©LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták #museum

  11. Der Becher und die Amphore der Schnurkeramik-Kultur (2800 bis 2050 v. Chr.) stammen aus einer Steinkiste, die innerhalb eines Grabhügels in der Dölauer Heide (Stadt Halle) 1934 freigelegt wurde. Der Becher ist 16 Zentimeter und die Amphore 26 Zentimeter hoch. Neben den beiden Gefäßen enthielt die Steinkiste die Reste eines dreireihigen Kettchens und ein Feuersteingerät.
    © LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták #archäologie #geschichte #museumhalle #museum

  12. Ein Löwenskelett (Panthera leo spelaea) aus der Saalezeit wurde bei Neumark-Nord geborgen. Tiere dieser Art besaßen eine Schulterhöhe von 150 cm und waren somit bis zu 10% größer als heutige Exemplare. Sie lebten vor allem in Steppen und jagten große Huftiere. Das Objekt war in der Sonderausstellung „Elefantenreich“ im #museumhalle zu sehen. © LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták. #archäologie #geschichte #museum #animals

  13. Die sieben Schwerter und eine Lanzenspitze fand man 1906 im Bodetal (Lkr. Nordhausen). Der Fund vereint einheimische mit im Süden und Norden populären Schwertformen. Dies sind Anzeichen für ein weit reichendes Kommunikationsnetz am Ende der Bronzezeit. Griffangelschwerter haben ihren Ursprung in Nordeuropa, das Auvernierschwert in Südwestdeutschland. Die Waffen datieren zwischen das 9. und 8. Jh. v. Chr. ©LDA Sachsen-Anhalt #archäologie #geschichte #museumhalle

  14. Die Beilklinge aus Kalbe (Milde) stammt aus dem Altmarkkreis Salzwedel. Es handelt sich um einen neuen Werkzeugtypus der #Mittelsteinzeit. Beile dieser Art werden in verschiedenen Formen hergestellt und unteranderem in Hirschgeweih geschäftet. Das Aufkommen dieser Werkzeuge belegt die intensivere Holznutzung in dieser Zeitperiode. Mehr über das #Mesolithikum gibt es in der neuen Sonderausstellung „Die Schamanin“ im #museumhalle zu sehen. © LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták. #archäologie #geschichte

  15. Die kleine sechsfüßige Holzschale stammt aus dem „Wachhügel“ bei Stedten (Lkr. MSH). Das aus Ahron gefertigte Stück zählt zu den seltensten Funden der #Jungsteinzeit, da Holzobjekte sich nur sehr spärlich erhalten haben. Es handelt sich um ein Beigabengefäß eines schnurkeramischen Grabhügels, das zwischen 2700 und 2200 v.Chr. datiert. Zu finden ist das Objekt in der Dauerausstellung im #museumhalle. © LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták. #archäologie #geschichte #museum #sachsenanhalt

  16. Heute vor 92 Jahren wurde die #Schamanin von Bad Dürrenberg im Kurpark der Solestadt zufällig bei der Anlage eines Leitungsgrabens entdeckt. Zur Zeit widmet sich die die Sonderausstellung "Die Schamanin" im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (Saale) der Schamanin und dem Phänomenen des #Schamanismus und dem #Mesolithikum . #archäologie #geschichte #museum #museumhalle
    © LDA Sachsen-Anhalt, K. Schauer.

  17. Der goldene Fingerring stammt aus dem Grab eines germanischen Söldners der römischen Armee bei Leuna (Lkr. SK) Auf der Gemme ist der römische Gott #Merkur abgebildet. Um 280 n.Chr. wurden neben dem Ring unter anderem drei silberne Pfeilspitzen, ein gallorömischer Silberbecher und eine römische Goldmünze mit ins Grab gegeben. Zu sehen ist das Objekt in der Dauerausstellung des #museumhalle. © LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták #archäologie #geschichte #roman

  18. Dieser mesolithische Jagdbogen wurde aus Eibenholz gefertigt und stammt aus Barleben (Lkr. Börde). Der querständige starre Griff in der Mitte des Bogens bietet dabei Halt. Rekonstruierte Bögen dieser Art haben eine Zugkraft von 25 kg und schießen bis zu 50 m weit. Mehr über das #Mesolithikum gibt es in der neuen Sonderausstellung „Die Schamanin“ im #museumhalle zu sehen. © LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták. #archäologie #geschichte #museum

  19. Bereits über 12.000 Besucher in der Sonderausstellung ›Die Schamanin‹ im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (Saale) idw-online.de/de/news869668
    #museum #archäologie #geschichte #museumhalle

  20. Diese Speerspitze aus Rothirschknochen wurde beim Bau einer Autobahnbrücke 1935 bei Glindenberg (Lkr. Börde) in einem Depot für Fischereiwerkzeuge geborgen. Das Objekt weist an der Spitze zwei ausgearbeitete Widerhaken auf und datiert ca. 9000-5500 v.Chr. Das Objekt belegt die zentrale Rolle des Fischfangs in dieser Zeitperiode. Mehr über die Mittelsteinzeit gibt es in der neuen Sonderausstellung „Die Schamanin“ im #museumhalle zu sehen. © LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták.
    #archäologie #geschichte

  21. Bei Grabungen zwischen 1984 und 1990 auf dem „Weinberg“ bei Unseburg (Lkr. SLK) wurde dieser Schädel entdeckt. Untersuchungen ergaben, dass es sich bei der Toten um eine etwa 55 jährige Frau handelte. Das Grab wird in die Mittelsteinzeit zwischen 6550 und 6390 v.Chr. datiert. Mehr über das Grab und das Mesolithikum gibt es in der neuen Sonderausstellung „Die Schamanin“ im #museumhalle zu sehen. © LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták.
    #archäologie #findsfriday #geschichte #schamanin #museum

  22. weil der Mann heute so tapfer mit Wiedehopfhaue und Rootslayer eine Stubbe für mich ausgegraben hat, fahren wir morgen zur Belohnung ins Landesmuseum für Vorgeschichte nach #Halle. Er interessiert sich zwar nicht für #Geschichte, aber was soll's, Belohnung ist Belohnung. #MuseumHalle

  23. Filmtag! Anhand von Münzen, die Legionäre und Bundesgenossen des Römischen Reiches einst verloren, lassen sich heute die Routen und Stationen römischer Feldzüge im germanischen Territorium rekonstruieren. Welche römischen Truppenbewegungen können anhand der auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalts gefundenen Münzen rekonstruiert werden? Wie gelangte eine Bleiplombe aus dem italienischen Arezzo möglichweise ins altmärkische Altenzaun? #archäologie #MuseumHalle

    youtu.be/B-ofnJ6B3j8

  24. Bei dem vermutlich einzigen nicht beraubten Grab des Gräberfeldes von Deersheim, Flur „Grandberg“, handelt es sich um ein Kindergrab aus der Zeit zwischen 520-535 n. Chr. Neben einem goldenen Münzanhänger, einer Halskette aus Glasperlen, einer Gürtelschnalle sowie zwei Keramikgefäßen enthielt das Grab einen knapp 8cm hohen Glockenbecher aus Glas, der aus dem fränkischen Rheinland stammte.
    Der Becher ist im Abschnitt "Kulturenstreit" im #MuseumHalle zu sehen.
    © LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták.

  25. Der bronzene Angelhaken wurden 1935 als Einzelfund bei Kukulau (Burgenlandkreis) entdeckt und ging 1956 in den Bestand des Landesmuseums für Vorgeschichte über. Mit seinem Kreisdekor zeigt er eine für das 5. und 6. Jh. typische Verzierungsart. Seine Ausführung und das Kreismuster deuten darauf hin, dass der 7,3cm lange Haken zu einer gehobenen Ausstattung gehörte.
    Der Angelhaken ist im Abschnitt "Königsdämmerung" der Dauerausstellung des #MuseumHalle zu sehen.

  26. Morgen startet der 17. Mitteldeutsche Archäologentag zum Thema "A Stone Age History of Clothing – Zur Geschichte der Kleidung in der Steinzeit". #Archäologie #MuseumHalle

    Zum Programm: lda-lsa.de/mda17

  27. Filmdonnerstag! Ein Interview mit Rudolf Simek. Wikinger, germanische Mythologie, Skandinavistik und Mittelalter. #archäologie #museumhalle

    mediathek.landesmuseum-vorgesc

  28. In diesem Jahr findet der 17. Mitteldeutsche Archäologentag vom 26. bis 28. September unter dem Motto "A Stone Age History of Clothing – Zur Geschichte der Kleidung in der Steinzeit" statt. Für mehr Informationen einfach auf den Link klicken. #archäologie #museumhalle

    landesmuseum-vorgeschichte.de/

  29. Filmtag! Bevor er im 19. Jahrhundert vollständig vom Erdboden verschwand, war der Bornhöck bei Raßnitz im Saalekreis war ein Monument ohnegleichen, ein gewaltiger Erdhügel, der sich in einer flach welligen Gegend auftürmte. In den Jahren 2014 bis 2018 wurden die Reste dieses rund 4000 Jahre alten Monumentes wiederentdeckt und archäologisch untersucht.

    mediathek.landesmuseum-vorgesc

    #museumhalle #archäologie

  30. Die Filme des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle (Saale) haben nun eine neue Heimat, DSGVO-konform, datensparsam und barrierearm. Unsere neue Mediathek findet sich hier: mediathek.landesmuseum-vorgesc

    #archäologie #museumhalle #archaeofilm

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