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#medialebrandmauer — Public Fediverse posts

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  1. Immer noch Thema #gegenRechtsextremismus #medialeBrandmauer, erhellender Artikel auf @uebermedien dort Léonie de Jonge, Professorin für Politikwissenschaften an der Universität Tübingen:
    „Viele Menschen denken, dass man damit (gemeint ist die mediale Brandmauer, Anm.) die Meinungsfreiheit einschränkt. Die Argumentation ist, dass eine gewählte Partei mit so vielen Stimmen wie die AfD nicht von der Medienpräsenz ausgeschlossen werden darf. Es ist eine Frage des Demokratieverständnisses. Für Gegnerinnen und Gegner der medialen Brandmauer ist Demokratie nur ein Verfahren, um Macht zu verteilen. Aber sie ist weit mehr als das. Sie beruht auf substanziellen Werten, beispielsweise, dass das Volk trotz aller Unterschiede eine Gemeinschaft freier und gleicher Bürger und Bürgerinnen ist. Die extreme Rechte stellt solche Grundprinzipien infrage.“ (1/3)
    uebermedien.de/105993/die-medi

  2. „Seit drei Jahrzehnten gelingt es rechtsextremen Parteien nicht, in der Wallonie politischen Boden zu gewinnen. Selbst Social Media und Donald Trump ändern daran wenig.“

    → Das Rezept: Eine politische, wie auch mediale Brandmauer (keine Koalition, keine freie Sendezeit).
    „Zwar können Journalisten Vertreter der extremen Rechten interviewen, doch nie live, erklärt der Politikwissenschaftler François Debras von der Universität Lüttich. Die Ausstrahlung erfolgt zeitversetzt, mögliche Gesetzesverstöße werden eingeordnet und benannt. ‚Gleichzeitig werden Journalisten ermutigt, über die extreme Rechte zu berichten, ihre Ideologie darzustellen und zu erklären, inwiefern sie gegen das Gesetz verstößt‘“.
    #gegenRechtsextremismus #medialeBrandmauer

    rnd.de/politik/warum-rechtsext