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#mannertragenrocke — Public Fediverse posts

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  1. was ich hier schreibe, klingt vielleicht banal, albern, weit hergeholt oder fremd. Aber das ist es nicht. Ich glaube, es kann zu einem umschwung beitragen. Von der immer mehr fortschreitenden normalisierung rechter ideen, zu einer gegenbewegung. Die rechten haben ihre positiv besetzte story, ihr narrativ: "Grenzen zu, Ausländer raus, wirtschaftswachstum, kein tempolimit". Die linken haben keine positiv besetzte geschichte, kein "für", nur ein "dagegen". Ich biete eines an:

    #MännerTragenRöcke

    Ich behaupte: wenn 5% der Männer in den Büros, in Fußgängerzonen, in Fußballstadien, auf Konzerten und überall anstelle einer Hose einen Rock tragen würden, wäre das ein unübersehbares zeichen.

    Es würde stehen für:
    - Artikel 1 GG steht nicht nur auf Papier, sondern gilt in der realen Welt
    - Die Gleichberechtigung von Mann und Frau steht nicht nur im GG, wir leben sie täglich und selbstverständlich
    - für Feminismus, gegen Misogynie, gegen falsche Vorurteile, für Toleranz
    - das Gegenstück für Männer zu #freeTheNipple #GleicheBrustFürAlle #meToo

    DER geheime Wunsch - das was Männer sich nicht trauen, obwohl sie es tun wollten - vieler Männer ist es, einen Rock zu tragen, anstelle einer Hose. Und unter dem Aspekt der Anatomie ist es vorteilhaft (Massschneider: Sind Sie Linksträger oder Rechtsträger?). Es ist Männern nicht verboten, einen Rock zu tragen. Die sehr wenigen, die es tun, zeigen, dass es ohne weiteres geduldet wird von der Gesellschaft. Es gibt viele "Bekenntnis"-Accesoires: Halskette mit Kreuz oder Davidstern, gelbe Schleife für Solidarität mit Israel. Aber das ist alles ziemlich unscheinbar und "überseh"bar. Wenn hingegen 5% der männer einen Rock trügen - ein vergleichsweise viel größeres Kleidungsstück - dann wäre das völlig unübersehbar. Und es ist eine leicht, unaufwendig und günstig umsetzbare protestform. Männer könnten beim nächsten Einkauf statt zwei neuer Hosen drei Röcke kaufen. Oder im Kleiderschrank der Partnerin nach was hübschem schauen. Oder als Single das Souvenir vom ONS tragen.

    Vor Jahren haben im Iran Männer fotos von sich mit Kopftuch und frauen ohne Kopftuch auf social media gepostet - teils auch als partnerfotos. Wenn manche Männer sich nicht trauen, im echten leben einen rock zu tragen, könnten sie jedenfalls Rock-Selfies instagramen.

    Im gegensatz zur schwarzen Anti-Fa-Kluft sind Röcke nicht mit einer Ideologie besetzt.

    Ich bin nicht in der Position, eine solche Kampagne zu starten, geschweige denn zu organisieren oder durchzuführen. Aber einige der Organisationen und Personen in den Mentions könnten das tun. Ich schenke Euch die Idee und den Hashtag (wenn sich kein besserer findet).

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