#jochenbuchsteiner — Public Fediverse posts
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Mitleid! – FAZ verteidigt den armen Merz gegen die böse Merkel (inkl. Wundersame Bahn CCXLV)
Mann gönnt sich ja sonst nichts. Wenn es für Linke in Deutschland schon lange nichts mehr zu lachen gibt – ausser hoffentlich in New York – dann gönnte ich mir bei meiner jüngsten Bahnreise wenigstens für 11 Mark eine gedruckte FAS, die ich einstmals achtete, als sie noch sonntags erschien, einen ernstzunehmenden Sportteil und ein interessantes Feuilleton hatte. Die Jüngeren können das nicht wissen, war ‘ne schöne Zeit.
Zunächst die Bahn, ich mache es kurz. Es klappte alles. Samstag von Beuel nach Ehrenfeld und über Bonn Hbf. zurück. Abends ging hinter Troisdorf auf der richtigen Rheinseite nichts mehr, wg. der Jahrtausend-Baustelle S13 (= 5 Haltepunkte!). Pfingstsonntag nach Essen und zurück, nur 15 Minuten Verspätung bei der Rückreise im RE 5. Hier bewährte sich, dass Bonn von so vielen Fernverbindungen abgeschnitten wurde. Keine Überholung durch ICEs oder ICs. Das bedeutet: die Mehrheit der Fahrgäste (Pendler*innen und D-Ticket) kommen pünktlicher an = neue Erfahrung.
Hat die neue Bahn-Bossin also rätselhafte Zauberkräfte? Auf diese Frage komme ich gleich unten zurück.
Und nun zum Amüsement
Wie immer war die gedruckte FAS die 11 Mark nicht wert. Aber ich lerne ja nicht. Und so bleibt mir nur das Amüsement mit Herrn Buchsteiner. Eine sehr gute Freundin beschrieb ihn mir vor Jahren als seriösen Linksliberalen. Ich verdächtige sie, mit ihm eine Affäre gehabt zu haben. Denn sein Text vom Wochenende belegt das Gegenteil.
Doch vor dieser Sonntagslektüre lag der Samstagabend in einem empfehlenswerten georgischen Lokal in Köln-Ehrenfeld. Dort berichtete mir eine Freundin von Angela Merkels Auftritt bei der “re:publica”. Sie stimmte mit dem später von mir gelesenen Buchsteiner darin überein, dass die Mehrheit des Publikums die Dame nicht nur, wie ich, respektiert, sondern sie geradezu nostalgisch verehrt. Das ist, da stimme ich mit Freundin und Buchsteiner überein, völlig unangebracht.
Zahlreiche Fragen könnten an Frau Merkel gestellt werden
Warum hat sie – neben ihrem roten-Anorak-Foto-Auftritt – 16 Jahre lang keine aktivere Klimapolitik gemacht, so dass es so weit kommen konnte? Warum hat sie Schäuble gegen Griechenland so machen lassen, was “uns” in vielen europäischen Ländern verhasst machte? Und war es nicht Schäubles auch von Merkel religiös verehrte “schwarze Null”, die die Infrastruktur unserer Bahn und unserer Republik so aussehen lässt, wie sie aussieht?
All diese Fragen wurden Frau Merkel nicht gestellt. Das macht die sinkenden Besucher*innen-Zahlen der re:publica berechtigt. Das sind aber nicht die Fragen des Buchsteiner. Für ihn ist sie ganzseitig “Die Schattenkanzlerin – Angela Merkel ist wieder da. Ihr Publikum genießt den unalarmistischen Ton, die Spitzen gegen den heutigen Kanzler – und ein vergangenes Lebensgefühl. Für Friedrich Merz ist das nicht ungefährlich.” Online (Paywall) sind der Redaktion wohl Bedenken gekommen. Dort heisst die Schlagzeile weniger spektakulär “Hat ihr Geist wieder Konjunktur?”.
Die Kunst des Autors besteht darin, aus dem Begriff “Fingerspitzengefühl” eine Aggression zu machen. Ist das etwa nicht grosses Kino? Richtig beklagt er, dass Frau Merkel Formate wählt, in denen sie von Kritik nicht behelligt wird (ARD-Studioleiter z.B.). Das ist zweifellos richtig wahrgenommen, und wird in Buchsteiners und Merkels Business gewöhnlich als “Professionalität” klassifiziert. Aber das ist jetzt schon wieder eine typische Aggression gegen den bedauernswerten Merz …
Als seriöser Autor schied der FAS-Herr in der ersten Spalte aus, als er behauptete, Merkel habe “den Klimaschutz über die ökonomische Selbstbehauptung” gestellt. Das Foto muss auf instabile Journalisten eine Zaubertrankwirkung gehabt haben.
Ist Merkel also eine Druidin?
Und nun setzt sie ihre Zauberkräfte sogar gegen die “Kriegstüchtigkeit” ein. Ist ihr Gerede von “Europas diplomatisches Potential” etwa irgendwas Anderes als Wehrkraftzersetzung und Merz-Demontage?
Buchsteiner setzt seinen inhaltlichen Schluss in die Mitte: “Ihr vermeintlicher Pragmatismus verdeckt einen zersetzenden Kern.” (Bildsprache: der Zitierte). Ihren Einsatz für mehr “Regulierung” der asozialen Medien, sieht er J.D.-Vance-artig als “also weniger Redefreiheit”. “In Straßburg erlärte sie den Klimaschutz sogar zum eigentlichen Ziel wirtschaftlicher Prosperität.” Dä! Das kommt dabei raus, wenn mann eine Physikerin zur Bundeskanzlerin wählt. Schön wärs gewesen …
Achtung: Verschwörungs-Pointe
Merkels erster Regierungssprecher 2005-10 war Ulrich Wilhelm. Nach Zwischenstationen als Boss des Bayrischen Rundfunks 2011-21 und ARD-Vorsitzender 2018/19 ist er seit vier Jahren Boss der Fazit-Stiftung. Und der gehört die FAZ, also auch die humane Ressource des Herrn Buchsteiner. Ist seine Mitleidsproklamation für Merz also die superlative Gemeinheit? Oder ist der Autor ein Opfer der Hintertriebenheit von Merkel/Wilhelm?
Denn er versteht offenbar fast nichts. Aber er kann originell. Merkel und Saskia Esken in einer Reihe: “Beide Frauen verkörpern vergleichsweise unbeschwerte Zeiten”. Der hat noch nicht einen Blick auf deren Mundwinkel geworfen. Solidarität mit den Blinden? Kann ich hier beim besten Willen nicht aufbringen. Nur Schadenfreude.
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Mitleid! – FAZ verteidigt den armen Merz gegen die böse Merkel (inkl. Wundersame Bahn CCXLV)
Mann gönnt sich ja sonst nichts. Wenn es für Linke in Deutschland schon lange nichts mehr zu lachen gibt – ausser hoffentlich in New York – dann gönnte ich mir bei meiner jüngsten Bahnreise wenigstens für 11 Mark eine gedruckte FAS, die ich einstmals achtete, als sie noch sonntags erschien, einen ernstzunehmenden Sportteil und ein interessantes Feuilleton hatte. Die Jüngeren können das nicht wissen, war ‘ne schöne Zeit.
Zunächst die Bahn, ich mache es kurz. Es klappte alles. Samstag von Beuel nach Ehrenfeld und über Bonn Hbf. zurück. Abends ging hinter Troisdorf auf der richtigen Rheinseite nichts mehr, wg. der Jahrtausend-Baustelle S13 (= 5 Haltepunkte!). Pfingstsonntag nach Essen und zurück, nur 15 Minuten Verspätung bei der Rückreise im RE 5. Hier bewährte sich, dass Bonn von so vielen Fernverbindungen abgeschnitten wurde. Keine Überholung durch ICEs oder ICs. Das bedeutet: die Mehrheit der Fahrgäste (Pendler*innen und D-Ticket) kommen pünktlicher an = neue Erfahrung.
Hat die neue Bahn-Bossin also rätselhafte Zauberkräfte? Auf diese Frage komme ich gleich unten zurück.
Und nun zum Amüsement
Wie immer war die gedruckte FAS die 11 Mark nicht wert. Aber ich lerne ja nicht. Und so bleibt mir nur das Amüsement mit Herrn Buchsteiner. Eine sehr gute Freundin beschrieb ihn mir vor Jahren als seriösen Linksliberalen. Ich verdächtige sie, mit ihm eine Affäre gehabt zu haben. Denn sein Text vom Wochenende belegt das Gegenteil.
Doch vor dieser Sonntagslektüre lag der Samstagabend in einem empfehlenswerten georgischen Lokal in Köln-Ehrenfeld. Dort berichtete mir eine Freundin von Angela Merkels Auftritt bei der “re:publica”. Sie stimmte mit dem später von mir gelesenen Buchsteiner darin überein, dass die Mehrheit des Publikums die Dame nicht nur, wie ich, respektiert, sondern sie geradezu nostalgisch verehrt. Das ist, da stimme ich mit Freundin und Buchsteiner überein, völlig unangebracht.
Zahlreiche Fragen könnten an Frau Merkel gestellt werden
Warum hat sie – neben ihrem roten-Anorak-Foto-Auftritt – 16 Jahre lang keine aktivere Klimapolitik gemacht, so dass es so weit kommen konnte? Warum hat sie Schäuble gegen Griechenland so machen lassen, was “uns” in vielen europäischen Ländern verhasst machte? Und war es nicht Schäubles auch von Merkel religiös verehrte “schwarze Null”, die die Infrastruktur unserer Bahn und unserer Republik so aussehen lässt, wie sie aussieht?
All diese Fragen wurden Frau Merkel nicht gestellt. Das macht die sinkenden Besucher*innen-Zahlen der re:publica berechtigt. Das sind aber nicht die Fragen des Buchsteiner. Für ihn ist sie ganzseitig “Die Schattenkanzlerin – Angela Merkel ist wieder da. Ihr Publikum genießt den unalarmistischen Ton, die Spitzen gegen den heutigen Kanzler – und ein vergangenes Lebensgefühl. Für Friedrich Merz ist das nicht ungefährlich.” Online (Paywall) sind der Redaktion wohl Bedenken gekommen. Dort heisst die Schlagzeile weniger spektakulär “Hat ihr Geist wieder Konjunktur?”.
Die Kunst des Autors besteht darin, aus dem Begriff “Fingerspitzengefühl” eine Aggression zu machen. Ist das etwa nicht grosses Kino? Richtig beklagt er, dass Frau Merkel Formate wählt, in denen sie von Kritik nicht behelligt wird (ARD-Studioleiter z.B.). Das ist zweifellos richtig wahrgenommen, und wird in Buchsteiners und Merkels Business gewöhnlich als “Professionalität” klassifiziert. Aber das ist jetzt schon wieder eine typische Aggression gegen den bedauernswerten Merz …
Als seriöser Autor schied der FAS-Herr in der ersten Spalte aus, als er behauptete, Merkel habe “den Klimaschutz über die ökonomische Selbstbehauptung” gestellt. Das Foto muss auf instabile Journalisten eine Zaubertrankwirkung gehabt haben.
Ist Merkel also eine Druidin?
Und nun setzt sie ihre Zauberkräfte sogar gegen die “Kriegstüchtigkeit” ein. Ist ihr Gerede von “Europas diplomatisches Potential” etwa irgendwas Anderes als Wehrkraftzersetzung und Merz-Demontage?
Buchsteiner setzt seinen inhaltlichen Schluss in die Mitte: “Ihr vermeintlicher Pragmatismus verdeckt einen zersetzenden Kern.” (Bildsprache: der Zitierte). Ihren Einsatz für mehr “Regulierung” der asozialen Medien, sieht er J.D.-Vance-artig als “also weniger Redefreiheit”. “In Straßburg erlärte sie den Klimaschutz sogar zum eigentlichen Ziel wirtschaftlicher Prosperität.” Dä! Das kommt dabei raus, wenn mann eine Physikerin zur Bundeskanzlerin wählt. Schön wärs gewesen …
Achtung: Verschwörungs-Pointe
Merkels erster Regierungssprecher 2005-10 war Ulrich Wilhelm. Nach Zwischenstationen als Boss des Bayrischen Rundfunks 2011-21 und ARD-Vorsitzender 2018/19 ist er seit vier Jahren Boss der Fazit-Stiftung. Und der gehört die FAZ, also auch die humane Ressource des Herrn Buchsteiner. Ist seine Mitleidsproklamation für Merz also die superlative Gemeinheit? Oder ist der Autor ein Opfer der Hintertriebenheit von Merkel/Wilhelm?
Denn er versteht offenbar fast nichts. Aber er kann originell. Merkel und Saskia Esken in einer Reihe: “Beide Frauen verkörpern vergleichsweise unbeschwerte Zeiten”. Der hat noch nicht einen Blick auf deren Mundwinkel geworfen. Solidarität mit den Blinden? Kann ich hier beim besten Willen nicht aufbringen. Nur Schadenfreude.
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Während in den USA Trumps Kampf gegen die Demokratie eskaliert, macht die FAZ die Verrohung der Demokratie am seriösen Journalismus in ZDF und Tagesspiegel fest
Was die Demokratie bedroht
Nicht alles was hinkt, ist schon ein Vergleich. Im Beueler Extradienst verglich jüngst Roland Appel den MAGA-Kult um den erschossenen Charlie Kirk mit dem NS-Kult um Horst Wessel. Horst Wessel war ein aktiver, gewalttätiger SA-Straßenkämpfer auf dem Prenzlauer Berg. Dort wurde er 1930 von einem Mitglied der KPD erschossen. Die Nazis erhoben das von ihm geschriebene „Horst Wessel Lied“ zum Anhang zur ersten Strophe ihrer Nationalhymne.
Charlie Kirk war kein Straßenkämpfer. Aber er war auch kein „Meister der Debatte“ (wie die BILD schreibt). Charlie Kirk war ein Meister darin, rassistische, antisemitische, frauen- und transenfeindliche Bilder zu verbreiten. Die Mittel dazu waren Ironie, rhetorische Fragen, Ambiguitäten. Selten, dann aber deutlich rechtfertigte oder forderte er Gewalt – etwa gegen Joe Biden. Das alles ist vielfach nachzulesen.
Es überrascht nicht, dass diesem rechten Demagogen von der Bild publizistische Kränze geflochten werden. Kirk und BILD haben das gleiche Geschäftsmodell – es ist das ähnlich wie das von NIUS und Ruhs. Durch das Bedienen rechter Bilder sollen Antidemokraten hoffähig gemacht und die demokratische Mitte nach rechts verschoben werden. So soll der Weg für rechte Mehrheiten unter Einschluss von Antidemokraten bereitet werden.
Doch das Bedienen rechter Feindbilder hilft nicht die Rechten klein zu halten. Es stärkt sie und macht ihre Ideologie hofffähig. Das erfuhr zuletzt der fleischfressende Söder mit seiner Lügen-Kampagne gegen die Grünen. Am Ende flogen Steine auf die ihre Spitzenkandidatin Katharina Schulze. Und die AfD war in Bayern stärker als zuvor.
Dennoch glaubt etwa die FAZ weiterhin, dass die eigentlich Gefahr nicht von rechten Antidemokraten ausgeht. Sie sieht die Demokratie durch jene bedroht, die Rassismus Rassismus nennen. „Die Demokratie darf nicht verrohen“ schreibt dort Jochen Buchsteiner. Diese Verrohung aber droht laut Buchsteiner durch Dunya Hayali im ZDF, den Tagesspiegel oder auch Ruprecht Polenz. Sie alle hatten auf den politischen Hintergrund von Kirks Wirken hingewiesen. Fakten die dazu beitragen einen abscheulichen Mord einzuordnen, nicht die Tat zu relativieren.
Was wäre die Alternative zu seriösem Journalismus gewesen? Die Hintergründe zu verschweigen? Oder gar posthum Kirks Wirken schön zu reden?
Buchsteiner hat dafür einen Vorschlag. Vorwärts in die 1970er Jahre. Er greift auf den bekanntesten Fall staatlich erpresster Cancel-Culture aus der bundesdeutschen Geschichte zurück. Im deutschen Herbst mussten reihenweise Hochschullehrer Reverse unterschreiben, dass sie sich von dem Artikel Buback – Ein Nachruf eines Göttinger Studierenden, der sich Mescalero nannte, distanzieren. Die Meinungsfreiheit haben damals nur wenige Professoren und einige Studierende hochgehalten.
Dabei hätte ein anderer Vergleich nahe gelegen. In ihrem Provokationsniveau nahmen sich der Mescalero und Kirk nichts. Beide verwendeten eine verrohte Sprache, die Widerspruch erzeugen sollte. Doch auch hier gilt, nicht alles was hinkt ist schon ein Vergleich. Die verrohte Sprache des Mescalero formulierte eine linke Absage an die Gewalt des Terrorismus. Der Mescalero wollte Deeskalation – und scheiterte an seiner eskalierenden Sprache. Kirk setzte auf Eskalation und die Befürwortung von Gewalt.
In seinem Bemühen, Kirk posthum als Konservativen und Christen umzudeuten sind sich FAZ und BILD nicht zu schade, den sonst verhassten Bernie Sanders für seine ebenso anständige wie demokratische Haltung zum Mord an Charlie Kirk und seiner umfassenden Verurteilung der ansteigenden politischen Gewalt in den USA in Anspruch zu nehmen. Doch zur von Sanders thematisierten Gefahr, die aus diesem Mord erwächst, wird geschwiegen.
Amerika steht vor einer neuen Welle politische Gewalt, die droht die Demokratie zu zerstören. Die Inszenierung der Kirk-Beerdigung durch Trump und seine MAGA-Bewegung war eine offene Racheankündigung. Das Hochstilisieren von Mordopfern zu Märtyrern dient Faschisten nur zu einem Zweck: Ungehemmt und unbegrenzt Gewalt gegen die von ihnen zu Feinden Erklärten auszuüben. Das war nicht nur bei Horst Wessel so. Die Ermordung des deutschen Diplomaten Ernst von Rath 1938 war für die Nazis der Anlass für die Reichspogromnacht.
Die Folgen des Mordes an Charlie Kirk für die Demokratie in den USA drohen verheerend zu werden.
Dieser Beitrag ist eine Übernahme aus dem Blog des Autors, mit seiner freundlichen Genehmigung. Einige Links wurden nachträglich eingefügt.
Über Jürgen Trittin:
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